[IT, AT, DE, CH, FR] Unterwegs auf dem E5: Verona - Bozen - Bodensee - ?

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  • Cappuchino
    Gerne im Forum
    • 06.01.2023
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    • Meine Reisen

    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Prolog: Über die Vogesen

    Aber ich war vorsichtig geworden: Ich habe mal einige Unterkünfte angeschrieben ob sie denn offen hätten. Und siehe da: Die waren alle noch zu. Und das im Mai! Also habe ich die Tour im Frühjahr wieder abgeblasen. Schade eigentlich, denn ich wäre nicht alleine gewesen.
    Hallo Wafer,

    Ich recherchiere gerade zum GR501 der ja zum Teil deckungsgleich mit dem GR5 ist. Ich wollte eigentlich die ersten 2 Maiwochen los. Allerdings mit Zelt. Ich habe mir zu diesem Zweck Zeltplätze entlang der Strecke rausgesucht.
    Betraf Deine Recherche nur Hotels ?

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    • Wafer

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      • 06.03.2011
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      • Meine Reisen

      Hallo Cappuchino.

      Ich habe alles angefragt, was mir ein Bett bereitstellt: Hütten, Gites und Gasthäuser. Hotels hatte ich seinerzeit weggelassen. Wenn du mit Schlafsack und Zelt unterwegs bist, dürfte dich das kaum stören. Aber Campingplätze habe ich nie angefragt. Ich würde an deiner Stelle mal nach deren Öffnungszeiten schauen. Ich war letztes Frühjahr in ganz Frankreich auf Campingplätzen unterwegs und war öfter mal der erste Gast im Jahr und einige hatten noch geschlossen. Kennst du das französische Pendant zu unserem Schutzhüttenverzeichnis Refuges.info? Vielleicht ist das für dich hilfreich. Wir arbeiten mit denen zusammen und wollen auch Daten austauschen.
      Viel Spaß in den Vogesen und auf deiner Tour! Und lass mal hier ein paar Spuren zurück wenn du dann unterwegs warst. Das würde ich gerne lesen!

      Viele Grüße

      Wafer 🙋🏼‍♂️

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      • Wafer

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        • 06.03.2011
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        • Meine Reisen

        47. Tag: Vom Naturfreundehaus Remiremont nach Remiremont
        Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

        Sonntag, 13. Juli 2025
        Strecke: 12 Km
        Höhenmeter: ↑ 225 m, ↓ 475 m
        Gehzeit: 3 h

        Etappe: 125 Km
        Etappenhöhenmeter: ↑ 2.775 m, ↓ 2.750 m
        Etappengehzeit: 32 h

        Gesamtstrecke: 1.029 Km
        Gesamthöhenmeter: ↑ 38.925 m, ↓ 39.065 m
        Gesamtgehzeit: 315 h 30

        Als ich nachts mal zur Getränkerückgabe muss scheint der Mond fast voll und über dem Moseltal liegt ein schöner Sternenhimmel. Ich versuche das mit dem Handy fest zu halten, kriege es aber nur unbefriedigend hin. 😔

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 01 Nachthimmel über dem Moseltal.jpg Ansichten: 0 Größe: 162,7 KB ID: 3361968
        Nachthimmel über dem Moseltal

        Der Wecker bimmelt unchristlich früh. Aber es hilft ja nichts. Wir wollen heute mit dem Deutschlandticket bzw. dem BW-Ticket heimfahren. Und da ist nicht viel Luft in der Planung. Mit dem ICE wäre ich eigentlich nur eine halbe Stunde schneller. Das lohnt sich für mich nicht.
        Wir frühstücken eine Kleinigkeit aus dem Rucksack und packen unsere 7 Sachen zusammen. Für meinen Geschmack etwas zu spät starten wir um kurz nach 7 Uhr.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 02 Abschied vom Naturfreundehaus Remiremont.jpg Ansichten: 0 Größe: 252,4 KB ID: 3361969
        Abschied vom Naturfreundehaus Remiremont

        Zunächst geht es nochmal ein paar Höhenmeter aufwärts. Wieder liegen hier etliche kleine Seen am Weg.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 03 Ein kleiner See kurz vor dem höchsten Punkt für heute.jpg Ansichten: 0 Größe: 260,9 KB ID: 3361971
        Ein kleiner See kurz vor dem höchsten Punkt für heute

        Endlich kommen wir an den Sattel. Der war doch weiter von der Hütte weg, als anfangs gedacht. Bei La Beuille kommen wir an eine kleine Straße. Den Begriff kenne ich von der Fotoausstellung gestern. Da scheint noch was zum Naturfreundehaus zu gehören. Und ab hier hat man einen Blick in nördliche Richtung.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 04 Da unten im Tal liegt Remiremont.jpg Ansichten: 0 Größe: 204,6 KB ID: 3361970
        Da unten im Tal liegt Remiremont

        Wir kommen an eine Kreuzung. Hier links wäre noch eine Übernachtungsmöglichkeit mit Restaurant gewesen. Gestern war es aber voll. Samstag auf Sonntag ist es auch hier besser im Voraus zu reservieren. Wir wandern entlang der Straße weiter abwärts und biegen rechts ab. Dann wird es steiler. Aber irgendwie geht der Weg in die falsche Richtung. Ein Blick in die Karte zeigt, dass wir hätten links abbiegen müssen. Also zurück. Hoffentlich passt das noch in die Zeit. Einen Verfranser haben wir nicht mit einkalkuliert.
        Der Weg zieht noch etwas auf der Höhe entlang durch den Wald. Der hat hier auf der Nordseite einen ausgewachsenen Moosbelag, der durch die Morgensonne angestrahlt wird.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 05 Moosiger Wald an unserem Abstiegsweg.jpg Ansichten: 0 Größe: 352,2 KB ID: 3361972
        Moosiger Wald an unserem Abstiegsweg

        Sieht toll aus! Überhaupt ist der Weg sehr ansprechend! Er zieht nun um den Rand einer Kante herum und führt uns steiler am Berghang abwärts. Das scheint hier Sandstein zu sein. Das sieht man an einer Quelle.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 06 Die Quelle La Goutte du Founot.jpg Ansichten: 0 Größe: 370,3 KB ID: 3361973
        Die Quelle ‚La Goutte du Founot‘

        Es folgt ein Aussichtspunkt an der Hangkante. Auch nicht ohne!

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 07 Ein letzter Aussichtspunkt mit Blick aufs Moseltal.jpg Ansichten: 0 Größe: 399,1 KB ID: 3361974
        Ein letzter Aussichtspunkt mit Blick aufs Moseltal

        Dass das der letzte ist, wissen wir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Aber der Weg wird deswegen nicht hässlicher. Sehr abwechslungsreich zieht er am Hang entlang weiter abwärts. Sehr schön zu gehen.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 08 Der Weg nach Remiremont hinunter.jpg Ansichten: 0 Größe: 532,5 KB ID: 3361977
        Der Weg nach Remiremont hinunter

        Der Weg wird steiler aber von einem Talort ist noch nichts zu sehen. Das kann aber eigentlich nicht mehr weit sein. Ab und zu hört man mal ein Auto. Aber sehen tut man noch nichts.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 09 In dieser Art geht es bis an den Ortsrand von Remiremont.jpg Ansichten: 0 Größe: 556,3 KB ID: 3361978
        In dieser Art geht es bis an den Ortsrand von Remiremont

        Dann zieht der Weg um eine Kurve zu einem Hochbehälter der Wasserversorgung und 200 m weiter stehen wir am Ortsrand von Remiremont.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10 Remiremont ist erreicht.jpg Ansichten: 0 Größe: 250,7 KB ID: 3361975
        Remiremont ist erreicht

        Der schöne Wanderweg ging bis an die letzten Häuser heran. Wir halten auf die Ortsmitte zu und sind schon nach 2 Querstraßen dort.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11 Schönes Remiremont.jpg Ansichten: 0 Größe: 356,1 KB ID: 3361976
        Schönes Remiremont

        Ein Blick auf die Uhr zeigt uns, dass wir gut in der Zeit liegen. Jetzt können wir wieder etwas trödeln. So lassen wir uns Zeit und ziehen noch eine Schleife durch die Stadt. Und die ist mal richtig schön!

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12 Der Place de Mesdames.jpg Ansichten: 0 Größe: 199,7 KB ID: 3361979
        Der Place de Mesdames

        Einen Platz für die Herren der Schöpfung habe ich leider nicht gefunden. Auch ein Blick in die Kirche ist lohnend! Das ist auch keine einfach Kirche: Es ist die Abteil Remiremont mit der Stiftskirche Saint-Pierre, die auf das Jahr 1049 zurückgeht.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13 Die Stiftskirche Saint-Pierre in Remiremont.jpg Ansichten: 0 Größe: 279,3 KB ID: 3361980
        Die Stiftskirche Saint-Pierre in Remiremont

        Und eine Straße weiter liegt der Hauptplatz des Ortes, auf dem ich auf meiner Moselradtour schon eine kleine Pause gemacht habe.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14 Place du Maréchal de Lattre de Tassigny.jpg Ansichten: 0 Größe: 238,5 KB ID: 3361981
        Place du Maréchal de Lattre de Tassigny

        Heute ist hier noch nicht viel los. Es ist aber auch Sonntag. Da war das zu erwarten. Schade eigentlich. Aber man kann nicht alles haben. Wir schlagen den Weg Richtung Rue Charles de Gaulle ein. Das ist die Hauptstraße der Innenstadt. Verkehrsberuhigt und mit vielen Geschäften. Aber auch hier ist noch nicht viel los.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15 In der Rue Charles de Gaulle.jpg Ansichten: 0 Größe: 256,8 KB ID: 3361982
        In der Rue Charles de Gaulle

        Die Schlange vor der Bäckerei ist elend lang. Aber die Auslagen sehen richtig gut aus. Leider drückt uns die Zeit. Vielleicht finden wir noch eine andere Bäckerei, die wir für die Fahrt plündern können. Leider ist das nicht der Fall. Ich hatte gar nicht daran gedacht, dass heute ja Sonntag ist. Vielleicht hätten wir uns doch noch anstellen sollen. Aber jetzt gehe ich nicht mehr zurück.

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16 Die diesjährige E5-Tour endet am Bahnhof von Remiremont.jpg Ansichten: 0 Größe: 203,7 KB ID: 3361983
        Die diesjährige E5-Tour endet am Bahnhof von Remiremont

        Überpünktlich kommen wir am Bahnhof an und besteigen den schon bereitgestellten Zug. Mit Umsteigen in Nancy, Straßburg, Karlsruhe und Stuttgart geht es für mich nach Hause. Blauloke fährt noch ein paar Stunden länger. Aber auch er kommt heute noch gut zuhause an.
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        Zuletzt geändert von Wafer; 18.01.2026, 20:01.

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        • Cappuchino
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          • 06.01.2023
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          21km in 3 Std. da habt Ihr aber ein flottes Tempo an den Tag gelegt.

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          • Wafer

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            Zitat von Cappuchino Beitrag anzeigen
            21km in 3 Std. da habt Ihr aber ein flottes Tempo an den Tag gelegt.

            Respekt
            Das war ein Zahlendreher: 12 Km! Am Track kann man gut sehen, dass ich da einen Dreckfuhler drin hatte. Ich habe es gleich korrigiert ...
            Wenn man so viel Bilder macht und zu zweit unterwegs ist, und dann noch durch so eine Stadt schlendert, dann sind 21 Km in der Zeit wahrlich unrealistisch!

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            • Cappuchino
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              Achja, das mit den Fehlern kenne ich. Da hat man seinen Beitrag 3 mal Korrektur gelesen, glaubt alle Fehler beseitigt zu haben, veröffentlich ihn und kaum ist er online springen einem die Fehler nur so ins Auge.

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              • Wafer

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                Prolog: Vogesen
                Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.


                Eines muss man den Vogesen lassen: Das ist landschaftlich eine ganz tolle Gegend und der Club Vosgien macht beim Wegebau und Markieren einen riesen Job! Wir haben hier ja nur einen ganz kleinen Teil beschnuppert, aber das, was wir gesehen haben, hat mir ausgesprochen gut gefallen.
                Frankreich ist ein sehr gutes Outdoorland! Die Franzosen sind sehr viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs. Und am liebsten im eigenen Land. Sie sind allerdings auch recht viel mit Zelt oder einfachen Unterkünften unterwegs. Die hohe Hotel- bzw. Pensions-Dichte, wie wir sie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz haben, haben sie nicht. Das kann regional aber sehr variieren.
                Das Netz der Wanderwege oder Radwege ist in Frankreich in der Regel auf sehr hohem Niveau. Ich war schon viel in Frankreich zu Fuß unterwegs und hatte nie Probleme mit dem Weg oder dem Radweg. In der Regel ist das bei denen besser als bei uns. Eben gerade, weil Franzosen zum einen gerne Outdoorsport betreiben und zum anderen am liebsten im eigenen Land.
                Das Thema Übernachten möchte ich in diesem Zusammenhang aber nochmal ansprechen. Am GR5 gibt es viele Hütten von Vereinen oder auch Private Unterkünfte. Wenn man etwas auf Nebenwegen unterwegs ist, dann lohnt es sich im Vorfeld mal genauer zu planen und zu schauen was es gibt und was vor allem offen hat. Wer mit einer Matratze und Kocher unterwegs ist, der findet sicher einige Schutzhütten, die in der Gegend in außergewöhnlich gutem Zustand sind und auch recht dicht gesetzt sind. Zum Thema Campen halte ich mich mal zurück. Da sollen sich andere was zu überlegen. Da kenne ich mich durch mein präferiertes Wandermodell zu wenig aus. Aber auch wir haben ohne Vorplanung immer was gefunden.
                Was zu beachten ist: Bewirtschaftet heißt nicht zwingend auch, dass man dort was zu essen bekommt. Im Naturfreundehaus wurde z.B. erwartet, dass man selber was zum Essen mitbringt. Das wäre für uns ein Einfaches gewesen, wenn wir es gewusst hätten. Da war ich einfach zu naiv unterwegs. War also mein Fehler.
                Bei dem Begriff Gite gibt es viele verschiedene Modelle. Nur selten sind es solche Herbergen, wie wir sie in Giromagny angetroffen haben. Dann müssen die Gite comunal, Gite rural oder ähnlich heißen. Andere gehören häufig Vereinen und können eher Wochenweise gemietet werden. Das muss aber nicht sein.
                Dann gibt es noch Chambres d'hôtes, was Private Zimmervermieter sind. In der Regel haben diese einen recht hohen Standard: eigene Sanitärräume, Bettwäsche und Handtücher sind in der Regel vorhanden, fast immer gibt es die Möglichkeit auch ein Frühstück zu bekommen. Manchmal auch ein Abendessen. Aber eben alles auf privater, also nicht gewerblicher, Ebene.
                In diesem Markt ist viel Bewegung drin. Da ändert sich ständig was. Ein heute erstelltes Verzeichnis ist morgen schon veraltet. Daher am Besten immer kurz vor der Reise suchen und vielleicht auch reservieren. An überregionalen Wanderwegen findet man sowas üblicherweise häufiger als anderswo.
                Dann noch kurz zum Thema Taxi. Nicht überall, wo in Frankreich Taxi draufsteht ist auch Taxi drin. Viele Unternehmen führen den Begriff im Namen aber führen nur Krankenfahrten aus. Dazu bedarf es einer anderen Zulassung. Normale Taxifahrten dürfen die nicht immer machen. Dazu benötigen die eine weitere Zulassung. Die haben nur wenige. Und das zu erkennen ist manchmal schwierig. Hier hilft diese Seite weiter, die alle zugelassenen Taxiunternehmen eines Ortes oder einer Region auflisten kann.
                Das hört sich jetzt alles recht kompliziert an. Ist es am Anfang vielleicht auch. Aber man findet sich recht schnell zurecht. Die Franzosen wandern und radeln viel in ihrem Land. Und die müssen ja auch irgendwo übernachten oder wegkommen. Und die kriegen das auch hin.
                Zwischenzeitlich kommt man auch mit Englisch recht weit. Die Zeiten, in denen einen vor einem ausgespuckt hat, wenn man einen Franzosen auf Englisch angesprochen hat, sind eigentlich vorbei. Ausnahmen gibt es sicher immer noch irgendwo. Aber gerade die jüngere Generation kann eigentlich sehr gut Englisch.
                So, was gibt es sonst noch? Über die Französische Küche habe ich schon viel geschrieben. Bei mir ist das ganz einfach: Ich liebe sie und komme hervorragend mit ihr zurecht. Es ist nicht immer eine auf dem Niveau eines Michelinsterns aber immer gut. Qualitativ! Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Aber nicht über die Qualität. Der Franzose gibt im Durchschnitt deutlich mehr von seinem Monatseinkommen für Essen aus, als wir Deutschen. Wir sind da glaube ich Schlusslichter in Europa oder sogar der ganzen Welt. Das bedeutet aber auch, dass das Essen im Restaurant nicht immer so günstig ist, wie bei uns. Das sollte einem bewusst sein, wenn man in Frankreich essen geht. Lohnen tut es sich in meinen Augen aber immer. Richtig schlecht habe ich in Frankreich eigentlich noch nie gegessen – außer bei Fastfood oder auf ähnlichem Niveau.

                Fazit: Die Vogesen waren ein ganz toller Abschnitt auf meiner E5-Wanderung. Sehr abwechslungsreich, landschaftlich überragend auf tollen Wegen und ich bin eigentlich immer ganz gut untergekommen. Frankreich ist in meinen Augen immer eine Reise wert!
                Und mit dieser Etappe habe ich die 1.000 km-Grenze dieser Tour überschritten. Das sind schon gewaltige Zahlen!

                Mein ganz spezieller Dank gilt übrigens Blauloke! Ich habe in ihm einen sehr konditionsstarken und ähnlich interessierten Wandergefährten gefunden, wie ich einer bin. Ich habe mich sehr gefreut, diese Tour mit ihm machen zu dürfen. Und ich fände es klasse, wenn wir noch weitere Touren miteinander gehen würden.
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Blauloke.jpg Ansichten: 0 Größe: 719,2 KB ID: 3364822
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