[IT, AT, DE, CH, FR] Unterwegs auf dem E5: Verona - Bozen - Bodensee - ?

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  • lina
    antwortet
    Egal – weitere Fernwanderwege werden nicht ausgeschlossen :-)

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  • Wafer
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Ich liebe Berichte über den E1, auch zu Gegenden, wo ich zukünftig noch vorbeikommen werde
    Mal wieder ein herzliches Danke für’s Mitnehmen! :-)
    Hallo Lina.
    Ich nehme Dich immer wieder gerne mit!
    Hier waren wir aber nicht auf der Nummer Eins der Europäischen Fernwanderwege unterwegs sondern auf dem E5. Die Tour auf dem E1 ging kürzlich ein paar Tage durch die Schweiz nach Italien hinein. Das war aber ein anderer Faden ...

    Gruß Wafer

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  • lina
    antwortet
    Ich liebe Berichte über den E1, auch zu Gegenden, wo ich zukünftig noch vorbeikommen werde
    Mal wieder ein herzliches Danke für’s Mitnehmen! :-)

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  • Wafer
    antwortet
    39. Tag: Von der Gaislachalm zur Riffelseehütte
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Dienstag, 10. August 2021
    Strecke: 20 Km
    Höhenmeter: ↑ 2.000 m, ↓ 1.725 m
    Gehzeit: 11 h

    Etappe: 25 Km
    Etappenhöhenmeter: ↑ 2.500 m, ↓ 1.750 m
    Etappengehzeit: 13 h

    Gesamtstrecke: 856 Km
    Gesamthöhenmeter: ↑ 33.100 m, ↓ 32.125 m
    Gesamtgehzeit: 258 h 30

    Ich bin heute Morgen recht früh wach. Der Fensterkontrollblick verrät, dass der Wetterbericht gestern zumindest mal Stellenweise richtig lag: Die Sonne klettert über die Gipfel und krabbelt die Hänge hinunter.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 01 Die morgendliche Talleitspitze über Vent.jpg Ansichten: 0 Größe: 121,8 KB ID: 3082957
    Die morgendliche Talleitspitze über Vent

    Also Klamotten packen und los! Um viertel vor 8 stehen wir vor dem Haus. Irgendwie hält es uns hier nicht wirklich. Über die Wiesen des Gaislachlifts geht es die ersten Meter für heute aufwärts.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 02 Start an der Gaislachalm.jpg Ansichten: 0 Größe: 129,6 KB ID: 3082958
    Start an der Gaislachalm

    Knapp unterhalb der Baumgrenze zieht ein Weg auf der Karte dahin. Er ist als E5 markiert. Also folgen wir ihm. Zunächst noch etwas im Wald. Die Loiple Alm hat zu. Sieht auch nicht sehr gemütlich aus. Sieht sehr nach Winterbetrieb und Après-Ski aus. Der weitere Weg ist versperrt. Die Wegweiser deuten zwar in die Richtung aber die Absicht der Zäune ist klar. Wir mogeln uns mal drum herum und folgen den Wegen, die im Winter Pisten und Rodelbahnen sind. Als wir die direkte Nähe der Heidebahn verlassen wird der Weg aber wieder besser.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 03 Höhenweg durch das Söldener Skigebiet.jpg Ansichten: 0 Größe: 339,7 KB ID: 3082960
    Höhenweg durch das Söldener Skigebiet

    Als wir in die Gegend der Gaislachkogelbahn kommen wird es allerdings wieder schlechter. Die Pisten sind breitgewalzt und mit für die Region untypischen Gräsern bewachsen. Die Gräser, die hier oben normalerweise wachsen, tun das so langsam, dass mit schnellwachsenden Grassamen nachgeholfen wird, damit die Narben des Pistenbaus schneller zuwachsen.
    Zu den Pisten kommen jetzt aber noch die Trails: die Downhill-Radwege. Der Wanderweg führt uns über Brücken die über diese Trails gebaut wurden. Darunter kann man sehen, wie Steilkurven betoniert wurden und die Trails in die Landschaft „integriert“ wurden. Nur weg hier!
    Der E5 gewinnt weiter an Höhen und führt an der Baumgrenze dahin.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 04 E5-Wandern direkt an der Baumgrenze.jpg Ansichten: 0 Größe: 159,5 KB ID: 3082959
    E5-Wandern direkt an der Baumgrenze


    Wenn der Blick nach vorne schweift sehen wir Hochsölden vor uns am Hang liegen. Eine Ansammlung von Bettenburgen mitten am Hang nach französischem Vorbild. Wir unterqueren noch so manche Bahn und Baustelle und biegen in das Tal des Rettenbachs ein.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 05 Die Straße zum Gletscher.jpg Ansichten: 0 Größe: 165,2 KB ID: 3082961
    Die Straße zum Gletscher

    In diesem Tal führt die Straße zum Gletscherskigebiet hinauf. Und neben der Straße wird an den Pisten gebaut. Neben dem Rettenbach wird eine Piste neu gestaltet und irgendetwas direkt am Bach gebaut. Wir wandern durch die Baustelle und auf der frisch angelegten Piste stetig aufwärts. Ein naturnaher Wanderweg sieht anders aus!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 06 Die Rettenbachalm.jpg Ansichten: 0 Größe: 120,2 KB ID: 3082962
    Die Rettenbachalm

    Das Tal streckt sich ganz schön. Und wo die Straße in großen Kehren Höhe gewinnt, führt uns die Familienabfahrt quasi in der Falllinie aufwärts. Wanderzeichen hat man sich gleich gespart. Wenn unten kein Wegweiser hier heraufgezeigt hätte ... ich hätte es nicht geglaubt!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 07 Pistenwandern hinauf zum Gletscher.jpg Ansichten: 0 Größe: 154,1 KB ID: 3082963
    Pistenwandern hinauf zum Gletscher

    Ich schaue mal aufs Handy. Locus meint auch, dass der Weg hier raufgeht. Aber zum Glück nicht ganz bis zum Gletscherstadion. In einer Kurve der Piste (sie ist blau, ich habe mir den Plan angesehen) biegt der Wanderweg von der Piste ab. Wenn ich es nicht gewusst hätte, ich hätte es übersehen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 08 Der Weg wird wieder normaler.jpg Ansichten: 0 Größe: 230,9 KB ID: 3082965
    Der Weg wird wieder normaler

    Hier gibt es auch wieder Wanderzeichen. Wir sind also tatsächlich richtig! Als wir die Straße kreuzen werden wir von Autofahrern und ihren Familien wie seltsame Tiere angestarrt. Zum Glück müssen wir die Straßen nur einmal kreuzen! Das ist kurz bevor die Straße das Gletscherstadion erreicht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 09 Das Gletscherskigebiet.jpg Ansichten: 0 Größe: 139,2 KB ID: 3082966
    Das Gletscherskigebiet

    Rund um das Stadion wird irgendwas gebaut. Sieht wie eine neue Bahn aus. Auch dazu finde ich nichts im Netz. Wir verlassen diese tolle Straße wieder und steigen zu einer kleinen Kirche hinauf.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10 Kapelle am Rettenbachferner.jpg Ansichten: 0 Größe: 191,4 KB ID: 3082964
    Kapelle am Rettenbachferner

    Ganz gut besucht! Direkt dahinter ist ein gut besetzter Parkplatz. Damit die Leute nicht vom Stadion hier rüber laufen müssen. Wäre auch etwas viel verlangt, oder nicht?
    Die Straße führt aber noch weiter rauf. Warum das nur? In 3 Serpentinen windet sie sich zu zwei weiteren Parkplätzen hinauf. Der Wanderweg kann ihr kaum aus dem Weg gehen. Oben steht dann ein Schild, dass hier die höchste asphaltierte Straße Europas (2.835 m) wäre. Die Straße wurde wohl nur bis hierher gebaut, um diesen Superlativ zu bekommen. Gebraucht wird sie hier nicht. Nur stimmt der Superlativ nicht ganz: In der Sierra Nevada führt eine Straße bis auf den Pico del Veleta (3.384 m) hinauf. Nur darf da nicht jeder fahren. Hier schon. Und das wird auch genutzt. Dicke PS-Boliden werden zur Schau gestellt. Ganz am Rand ein paar Radfahrer (ohne E-Bikes). Und wir. Wir machen nicht lange rum und verlassen den Parkplatz in Richtung Pitztaler Jöchel.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11 Der brüchige Grat mit dem Pitztaler Jöchel links.jpg Ansichten: 0 Größe: 158,5 KB ID: 3082967
    Der brüchige Grat mit dem Pitztaler Jöchel links

    Der Weg ist kaum zu sehen. Ab und zu mal etwas Farbe am Fels und das war’s. Das Gelände ist eine Geröllhalde. Wir halten uns südlich um nicht ausversehen auf dem Mainzer Höhenweg zu landen. Über Schnee, Geröll und weiter oben auch Felsen geht es hinauf.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12 Aufstieg auf das Pitztaler Jöchl.jpg Ansichten: 0 Größe: 184,6 KB ID: 3082968
    Aufstieg auf das Pitztaler Jöchel

    Der Weg ist weiter oben recht gut gesichert. Der Altschnee gibt noch eine gewisse Würze dazu. Erstaunlich schnell stehen wir auf dem Pitztaler Jöchel (2.996 m). In einigen Karten habe ich das Joch auch mit 3.000 m gesehen. Eigentlich wollten wir hier kurz auf das Pitztaler Jochköpfle steigen um die 3.000 wirklich voll zu haben, aber das sparen wir uns. Der Blick zurück kann kaum besser werden!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13 Rückblick auf das Herz des Söldener Skigebietes.jpg Ansichten: 0 Größe: 116,9 KB ID: 3082971
    Rückblick auf das Herz des Söldener Skigebietes

    Wir halten uns auch nicht lange hier oben auf. Meinen Freund zieht es zur Mittagspause auf die nächste Tank- und Rastanlage: Die Braunschweiger Hütte. Die liegt nicht weit unter uns am Hang.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14 Abstieg vom Pitztaler Jöchel zur Braunschweiger Hütte.jpg Ansichten: 0 Größe: 199,8 KB ID: 3082970
    Abstieg vom Pitztaler Jöchel zur Braunschweiger Hütte

    So unschön der Weg hinauf war, so normal ist der Weg vom Pitztaler Jöchel hinunter. Auch hier gibt es Stellen mit Geröll aber moderat und wenige. Dahinter liegen die Pitztaler Berge, durch die wir in den nächsten Tagen noch wandern wollen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15 E5 - Wandern mit Blick auf die Pitztaler Bergwelt.jpg Ansichten: 0 Größe: 163,8 KB ID: 3082973
    E5 - Wandern mit Blick auf die Pitztaler Bergwelt

    Auf dieser Seite ist vom Söldener Skigebiet recht wenig zu sehen. Man sieht den Pitztaler Gletscher mit seinen Bahnen liegen und ich kann kaum glauben, dass die geplant hatten über eine große Mittelstation bei der Braunschweiger Hütte die Skigebiete miteinander zu verbinden. Zum Glück sind diese Planungen vom Tisch! Im Augenblick zu mindestens ...

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16 Der Karlesferner sollte mit Bahnen überzogen werden.jpg Ansichten: 0 Größe: 144,0 KB ID: 3082969
    Der Karlesferner sollte mit Bahnen überzogen werden

    So gerne ich Ski fahre, im Sommer ist es einfach ein Debakel, sich das anschauen zu müssen, was im Winter der Schnee bedeckt!
    Viel zu schnell sind wir an der Braunschweiger Hütte. Eigentlich hatten wir hier für heute Nacht reserviert. Jetzt ist es gerade mal 13 Uhr. Im Skigebiet haben wir nicht wirklich viele Pausen gemacht und waren recht früh unterwegs. Wir machen erstmal Mittagspause. Dabei beschließen wir doch noch bis Mittelberg abzusteigen. Das kostet uns beim Wirt 20 Euro Stornogebühr. Er wettert rum, was das denn sei und der DAV solle die Stornogebühr viel höher ansetzen usw. Ich schalte irgendwann ab. Wie stellt der sich zukünftig eine mehrtägige Wanderung von Hütte zu Hütte vor? Was passiert bei schlechtem Wetter? Was wenn man eine Tour abbrechen oder umplanen muss? Und wir haben bisher immer noch keinen Platz auf der Verpeilhütte. Sollten wir dort einen Tag frühe ankommen, hätten wir einen. Und ganz nebenbei: Was ist mit dem Vorteil der AV-Mitglieder, der durch die Reservierung für Jedermann völlig verloren geht?

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17 Mittagspause an der Braunschweiger Hütte.jpg Ansichten: 0 Größe: 159,8 KB ID: 3082972
    Mittagspause an der Braunschweiger Hütte

    Ich esse meine Suppe und wir ziehen von Dannen. Unser Abstieg erfolgt zunächst über den Jägersteig. Der Weg windet sich die Wiesen hinunter. Kaum zu glauben, dass auf der anderen Seite des Kamms auf der Höhe nur Geröll zu finden war.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 18 Abstieg nach Mittelberg.jpg Ansichten: 0 Größe: 172,5 KB ID: 3082974
    Abstieg nach Mittelberg

    Wir folgen dem Wegzeichen des E5 und gelangen so auf die Straße zum Pitztaler Gletscher hinauf, die jetzt auch als Notabfahrt verwendet wird, wenn die Tunnelbahn mal nicht fahren kann. Ich bin mal gespannt, wann die als offizielle Piste in den Plänen auftaucht.
    Recht schnell verlassen wir die Piste aber wieder und steigen neben einem gewaltigen Wasserfall weiter hinab. Durch das recht feuchte Wetter der letzten Tage wälzen sich hier gewaltige Wassermassen gen Tal. Man spürt fast die Kraft des Wassers!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 19 Abstieg entlang eines wilden Wasserfalls.jpg Ansichten: 0 Größe: 160,4 KB ID: 3082975
    Abstieg entlang eines wilden Wasserfalls

    Der Wasserfall wird an mehreren Stellen von einem Klettersteig gekreuzt. Sicher auch eine interessante Herausforderung!
    Überraschend schnell sind wir am Gletscherstübchen (1.893 m). Hier machen wir eine kleine Pause zum Getränke nachfüllen. Und siehe da: Es stand zwar überall, dort könne man nicht übernachten aber die haben zwischenzeitlich auch fast 20 Betten. Aber wir wollen noch weiter. Eine halbe Stunde später sind wir wieder auf dem Weg. Hier hat man die Wahl zwischen der Schotterstraße und dem Pitztaler Sägensteig – einem normalen Wanderweg. Passt doch!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20 In Mittelberg.jpg Ansichten: 0 Größe: 185,3 KB ID: 3082976
    In Mittelberg

    Raz-Faz sind wir in Mittelberg (1.740 m). Als ich mich mit dem Handy auf die Suche nach einer Unterkunft mache, sehe ich, dass ich eine unfreundliche Mail vom Braunschweiger Hüttenwirt erhalten habe: Meinen Namen würde er sich merken und ich solle nicht versuchen bei ihm nochmal zu reservieren ...
    Wir könnten auf der Riffelseehütte übernachten. Da hatten wir zwar erst für nächste Nacht reserviert aber die Hüttenwirtin wäre da sehr flexibel. Sie würde sich freuen, wenn wir es heute noch schaffen würden. An der Taschachalm (1.794 m) beraten wir bei einem Liter Apfelschorle was wir tun sollen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 21 Pause an der Taschachalm.jpg Ansichten: 0 Größe: 184,1 KB ID: 3082977
    Pause an der Taschachalm

    Wir entscheiden uns für die Riffelseehütte. Auch wenn das noch ein paar Höhenmeter bedeutet. Und, wie kann es anders sein, führt uns der E5 wiedermal auf einer Piste zum Riffelsee hinauf. Etwas weiter unten sieht das noch so aus.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 22 Aufstieg hinauf zum Riffelsee.jpg Ansichten: 0 Größe: 149,5 KB ID: 3082979
    Aufstieg hinauf zum Riffelsee

    Es gibt wohl eine rote Abfahrt über die Wiesen und eine blaue den Fahrweg entlang. Der ist für eine blaue Abfahrt aber überraschend steil! Wir verzichten auf zusätzliche Schlenker und tuckern in niedrigem Gang den Fahrweg hinauf. Fast 500 Höhenmeter später erreichen wir gut durchgeschwitzt den Riffelsee, den namensgebenden See unserer heutigen Unterkunft.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 23 Am Riffelsee.jpg Ansichten: 0 Größe: 142,8 KB ID: 3082980
    Am Riffelsee

    Hier ist zwar auch ein Skigebiet aber hier wurde noch nicht so viel hingeklotzt und aufgerissen. Die Anlagen sind noch kleiner und unauffälliger. Wir erwischen da eine ganz tolle Stimmung am späten Nachmittag. Ein paar Kühe stehen noch herum und vervollständigen das idyllische Bild des Bergsees.
    Jetzt ist es zum Glück nicht mehr weit bis zur Hütte. Sie liegt am Rande eines Bergrückens mit großartigem Blick auf die Pitz- und Oetztaler Berge.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 24 Ankunft an der Riffelseehütte.jpg Ansichten: 0 Größe: 139,4 KB ID: 3082978
    Ankunft an der Riffelseehütte

    Ziemlich fertig kommen wir an. Die Wirtin schiebt uns noch ins Halbpensionsprogramm. So können wir recht zügig essen. Leider ist es danach schon zu kalt um die Aussicht noch ausgiebig zu genießen. So fällt die Runde um die Hütte recht kurz aus. Das war eh ein sehr langer Tag. Vor allem mit vielen Höhenmetern. Und wir sind jetzt schon einen Tag vor der Planung. Auf der Verpeilhütte haben wir dadurch einen Platz bekommen und die Pension in Piller hat uns auch einen Tag früher auf dem Schirm. So sind wir auch diesen Abend recht früh in unserem 2-Raum-Appartment. Das ist eigentlich ein 6-Bett-Familien-Zimmer mit eigenem Waschbecken. Es wäre wohl auch noch Platz im Lager gewesen aber dieser Raum sei uns sicher lieber, hatte die Wirtin gemeint. Wie unterschiedlich die Wirte doch sein können!
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    Zuletzt geändert von Wafer; 15.10.2021, 13:42.

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  • Wafer
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    OT: Hättet Ihr nicht auch in Zwieselstein das Auto abwerfen können?
    Im Prinzip ja. Aber der Hüttenabstand und die Tourenplanung ließ es uns so besser erscheinen. Wir planten am Wochenende vom Berg runter zu kommen. Und am Wochenende sind die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in entlegene Täler immer etwas ausgedünnt. Zudem wenn man auch noch Nachmittags bis Abends erst vom Berg kommt, man dann noch in entlegene Täler hinter muss und die Heimfahrt auch noch vor sich hat, erschien es uns geschickter das sorum zu machen. Und durch das Auto in Zams kamen wir auch nicht in die Verlegenheit den ersten Tag übermäßig lang zu gestallten.

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  • lina
    antwortet
    OT:
    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Wir treffen uns am Morgen bei mir und fahren über den Bodensee und den Arlbergtunnel nach Zams. Nach langem Suchen stellen wir das Auto dann doch auf den Parkplatz an der Venetbahn. Es gibt einfach nirgends mehr Parkplätze, die kostenfrei sind. Die Suche hat uns viel Zeit gekostet. So müssen wir im Schweinsgalopp von der Venetbahn zum Bahnhof Landeck/Zams galoppieren, damit wir den stündlichen Zug noch erwischen. Das Umsteigen in Oetz klappt besser als geplant und wir sind am frühen Nachmittag wieder in Zwieselstein (1.450 m).
    Jetzt erstmal eine Pause in dem Gasthof, in dem wir uns damals vom Regen aufgewärmt haben. Der hat zwischenzeitlich völlig umgebaut.
    Hättet Ihr nicht auch in Zwieselstein das Auto abwerfen können?

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  • Wafer
    antwortet
    38. Tag: Von Zwieselstein zur Gaislachalm
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Montag, 9. August 2021
    Strecke: 5 Km
    Höhenmeter: ↑ 500 m, ↓ 25 m
    Gehzeit: 2 h

    Etappe: 5 Km
    Etappenhöhenmeter: ↑ 500 m, ↓ 25 m
    Etappengehzeit: 2 h

    Gesamtstrecke: 836 Km
    Gesamthöhenmeter: ↑ 31.100 m, ↓ 30.400 m
    Gesamtgehzeit: 247 h 30

    Wir treffen uns am Morgen bei mir und fahren über den Bodensee und den Arlbergtunnel nach Zams. Nach langem Suchen stellen wir das Auto dann doch auf den Parkplatz an der Venetbahn. Es gibt einfach nirgends mehr Parkplätze, die kostenfrei sind. Die Suche hat uns viel Zeit gekostet. So müssen wir im Schweinsgalopp von der Venetbahn zum Bahnhof Landeck/Zams galoppieren, damit wir den stündlichen Zug noch erwischen. Das Umsteigen in Oetz klappt besser als geplant und wir sind am frühen Nachmittag wieder in Zwieselstein (1.450 m).
    Jetzt erstmal eine Pause in dem Gasthof, in dem wir uns damals vom Regen aufgewärmt haben. Der hat zwischenzeitlich völlig umgebaut.

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Name: 01 Über diese Wiesen sind wir vor 3 Jahren im Regen abgestiegen.jpg
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ID: 3080024
    Über diese Wiesen sind wir vor 3 Jahren im Regen abgestiegen

    Mein Gott, ist das wirklich schon wieder 3 Jahre her?
    Wir tigern los. Zunächst führt uns der E5 ein Stück an der Venter Ache entlang. Es geht also das Tal hinter in Richtung Vent.

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Name: 02 Flora an der Venter Ache.jpg
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ID: 3080026
    Flora an der Venter Ache

    Kurz vor Bodenegg verlässt unser Weg die Venter Ache, kreuzt die Straße und führt uns zügig aufwärts.

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Name: 03 Gedenkstein an der Abzweigung des Wanderweges.jpg
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Größe: 222,2 KB
ID: 3080025
    Gedenkstein an der Abzweigung des Wanderweges

    Der Weg steigt stetig an. Zwischen den Bäumen können wir so gerade eben die Häuser von Bodenegg erkennen.

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Name: 04 Der Aufstiegsweg von Bodenegg zur Gaislachalm.jpg
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Größe: 444,7 KB
ID: 3080027
    Der Aufstiegsweg von Bodenegg zur Gaislachalm

    Nach ca. 300 Höhenmetern verlassen wir den Wald und kommen auf Almwiesen. Schafe liegen herum und stieren uns interessiert an.

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Name: 05 Gaislach kommt in Sicht.jpg
Ansichten: 91
Größe: 145,3 KB
ID: 3080028
    Gaislach kommt in Sicht


    In der Karte sind die 3 Häuser als Gaislach eingezeichnet. Die Häuser haben sogar Hausnummern. Es scheint so, als sei das ein offizieller Ort. Aber ein Ort mit einer sehr schönen Aussicht!

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Name: 06 Das Venter Tal mit Zwieselstein und Ortsteilen von Vent.jpg
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Größe: 325,4 KB
ID: 3080029
    Das Venter Tal mit Zwieselstein und Ortsteilen von Vent

    Das Haupthaus des Ortes ist auch schon etwas in die Jahre gekommen. Es profitiert augenscheinlich nicht vom Skizirkus in Sölden.

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Name: 07 Gaislach 5.jpg
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Größe: 172,5 KB
ID: 3080030
    Gaislach 5

    Mich irritieren etwas die Mülleimer. Werden die hier oben wirklich regelmäßig geleert?
    Was nicht fehlen darf in einem österreichischen Ort: Eine Kirche! Hier ist es zwar nur eine Kapelle aber es sind ja auch nur ein paar Häuser.

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Name: 08 Die Kapelle von Gaislach.jpg
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ID: 3080031
    Die Kapelle von Gaislach

    Über Wiesen steigen wir weiter auf. Der Weg, der sich großkotzig „Bodenegg Trail“ nennt, ist kaum zu sehen und führt steil aufwärts über die Weiden. Und so kommen wir von unten in den nächsten Ortsteil Gaislachalm hinein.
    Das was in der Karte als „Gasthof Silbertal“ beschrieben ist, ist ein recht ausgewachsener Ferienklub mit diversen Nebenbauten. Wir lassen ihn mal über uns liegen und halten auf die eigentliche Gaislachalm zu. Auch das ist keine ganz kleine Alm mehr aber sie versucht noch den Schein zu wahren. Sie ist auch gut besucht. Wir haben ein paar Meter weiter reserviert. Und so ziehen wir auf schönen Wegen weiter die Gaislachalm entlang.

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Name: 09 Idylische Gaislachalm.jpg
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ID: 3080032
    Idyllische Gaislachalm

    Der Lift, der hier für einen Anschluss der Gasthäuser an den Geldsegen sorgt, ist ein alter Schlepplift. An dessen Ausgangspunkt liegt der Alpengasthof Sonneck, bei dem wir ein Zimmer reserviert haben.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 10 Alpengasthof Sonneck auf der Gaislachalm.jpg
Ansichten: 91
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ID: 3080033
    Realer Alpengasthof Sonneck auf der Gaislachalm

    Damit ist unser erster Wandertag auch schon zu Ende. Wir haben uns schließlich fest vorgenommen, es am ersten Tag nicht zu übertreiben!
    Wir beziehen unser Zimmer und unterhalten uns noch etwas mit den Gästen, die unter anderem auch bei der Liftgesellschaft arbeiten. Auf Corona und deren Erwartung an die nächste Saison angesprochen winken sie ab: Sie rechen nicht mit einer Skisaison. Wir werden sehen!

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Name: 11 Blick vom Balkon auf Timmelsjoch und das Venter Tal.jpg
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ID: 3080023
    Blick vom Balkon auf Timmelsjoch und das Venter Tal

    Das Timmelsjoch würdigt uns mal wieder keines Blickes. Mal sehen, vielleicht sehen wir ja morgen mehr davon. Nach einem einfachen Abendessen sind wir dann recht zügig in den Betten. Morgen wird es heftig: Da geht es über 3.000 Höhenmeter. Also: Gute Nacht!
    Angehängte Dateien

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  • Wafer
    antwortet
    Löcher stopfen zum Dritten

    Lange hat es gedauert, aber wir gehen das verbliebene Loch an unserem E5 an. Eine Woche haben wir Zeit. Wir planen in 6 Wandertagen von Zwieselstein im hinteren Oetztal bis Zams zu kommen. Planen müssen wir nicht mehr großartig – das haben wir in kalten Wintern schon x-Mal durchkalkuliert. Damit die Vorfreude aufkommt gehen wir aber alles nochmal durch.
    Wir lassen das Wochenende noch vorbeiziehen. Das Wetter ist noch recht schlecht. Aber danach soll es eine stabile Wetterlage geben. Das ist wichtig, wenn man im 3.000-Höhenmeter-Bereich unterwegs ist. Und, ganz wichtig im Augenblick, wir reservieren alles vor. Mein Freund meinte, ich solle die moderate Version reservieren. Bis auf die Verpeilhütte klappt auch alles. Und das wird hoffentlich kurzfristig noch was werden, so hoffen wir. Schauen wir mal, dann sehen wir‘s ja!

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  • Belge
    antwortet
    Hallo Wafer,

    meine Güte, was für eine Leistung, was für ein Weg. Das ist enorm inspirierend, sehr schön beschrieben. Danke.

    Ich bin erstaunt, was in Zeiten von Corona in den Alpen auf den Hütten alles möglich war. Rückblickend kann einem doch Angst und Bange werden, oder?

    Und falls jemand Interesse an dem nördlichen Teil (E5 Oberstdorf-Meran) mit schlechten Bildern ohne Sicht hat, der kann das bei mir sehen. War grandios, aber ich bin wirklich froh, das auch mal alles bei guter Sicht geboten zu bekommen. Habe ich alles verpasst!

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  • OutofSaigon
    antwortet
    Hallo Wafer,
    in Europa verwurzelt zu sein, ist eine tolle Sache. Leider habe ich nur wenig davon durchwandert.

    Mein Beruf hat mich oft in exotische Regionen geführt, und als "Nebenwirkung" sprangen etliche kurze Treks heraus. Bei der Leserschaft ein Interesse für solche Regionen zu wecken, ist stets das Ziel meiner kleinen Berichte. Über den Erfolg mache ich mir so meine Gedanken...

    Dir weiterhin viel Glück, vor allem jetzt, wo man wieder nach draußen kann! Nur um Oberfranken solltest du einen Bogen machen; denn dort bezeichnet das Wort "Waafer" einen Schwätzer, hahaha!



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  • Wafer
    antwortet
    Hallo OutOfSaigon.

    Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
    Lieber Freund, das hast du wieder einmal toll gemacht, toll beschrieben und toll bebildert. Bravo! Das Foto "Draufsicht auf die Breitachklamm" kann als grafische Kunst klassifiziert werden.
    Das freut mich sehr, das zu lesen! Ich habe schon viel über meine Bilder gehört. Aber so ein Lob? Danke!

    Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
    Ich werde leider niemals die Zeit für diese Tour finden, aber das liegt vor allem daran, daß es in meinem Leben so viele andere wunderbare Dinge gibt, und daher sollte ich nicht heulen.
    Nun, wenn ich mir deine Touren so anschaue - zumindest die, die du hier vorstellst - so werde ich einen Großteil von deinen Touren wohl auch nie machen können. Dennoch lese ich sie mit Begeisterung! Ich bin in Europa verwurzelt und die mir hier gegebenen Umstände und Naturräume werden es wohl nicht zulassen, dass ich mich in der ganzen Welt so exzessiv betätige. Das will ich aber eigentlich auch gar nicht! Ich habe hier so viel noch nicht gesehen ...

    Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
    Das Leben wird mir wohl auch nicht die Chance geben, dich persönlich kennen zu lernen, und das ist besonders schade.
    Sowas habe ich bisher noch nie gelesen! Vielen Dank!
    Mir geht es auch so, dass ich manchmal gerne Leute kennen lernen würde, wozu es dann aber häufig nicht kommt. Dafür lernt man andere kennen, die einen manchmal vorran bringen und manchmal eben auch nicht. Aber so abwegig ist es nicht, dass wir uns mal über den Weg laufen. Deine Touren hier in Europa haben mich bisher alle angesprochen und ich bin ein aktiver Leser deiner Bericht!

    Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
    Alles Gute und viel Glück!
    Das wünsche ich Dir auch!

    Bis hoffentlich irgendwann mal! Viele Grüße aus dem wunderschönen und abwechslungsreichen Europa

    Wafer

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  • OutofSaigon
    antwortet
    Lieber Freund, das hast du wieder einmal toll gemacht, toll beschrieben und toll bebildert. Bravo! Das Foto "Draufsicht auf die Breitachklamm" kann als grafische Kunst klassifiziert werden.

    Ich werde leider niemals die Zeit für diese Tour finden, aber das liegt vor allem daran, daß es in meinem Leben so viele andere wunderbare Dinge gibt, und daher sollte ich nicht heulen.

    Das Leben wird mir wohl auch nicht die Chance geben, dich persönlich kennen zu lernen, und das ist besonders schade.

    Alles Gute und viel Glück!

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  • Wafer
    antwortet
    37. Tag: Von Oberstdorf nach Fischen im Allgäu
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Samstag, 5. September 2020
    Strecke: 21 Km
    Höhenmeter: ↑ 500 m, ↓ 550 m
    Gehzeit: 6 h

    Etappe: 46 Km
    Etappenhöhenmeter: ↑ 1.650 m, ↓ 1.950 m
    Etappengehzeit: 14 h

    Gesamtstrecke: 831 Km
    Gesamthöhenmeter: ↑ 30.600 m, ↓ 30.375 m
    Gesamtgehzeit: 245 h 30

    Ausschlafen! Uns treibt ja heute keiner. Die paar Kilometer werden wir heute auf jeden Fall irgendwie hinkriegen. Wir bummeln rum, packen unsere Sachen und gehen frühstücken. Beim Karten- und Wetter-Studium beschließen wir heute einen Schlenker über die Breitachklamm ein zu bauen. Da geht der E5 zwar nicht vorbei aber ich war da vor 30 Jahren das letzte Mal und mein Begleiter noch nie.
    Gegen halb 10 ziehen wir los. Erstmal durch den Rest von Oberstdorf. Da stehen teilweise recht alte Häuser.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 01 Typisches altes Walserhaus.jpg Ansichten: 0 Größe: 112,6 KB ID: 3025865
    Typisches altes Walserhaus

    Recht schnell kommen wir aus dem Touristenhotspot heraus. Der Blick Richtung Allgäuer Hauptkamm hat was!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 02 Blick nach Süden auf Trettach- und Stlilachtal.jpg Ansichten: 0 Größe: 80,5 KB ID: 3025866
    Blick nach Süden auf Trettach- und Stillach-Tal

    Wir überqueren die Stillach und schon geht es wiedermal aufwärts. Hinauf zum Ortsteil Reute.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 03 Oberstdorf mit Nebelhorn, dem Rubihorn und den Sonnenköpfen.jpg Ansichten: 0 Größe: 85,6 KB ID: 3025867
    Oberstdorf mit Nebelhorn, dem Rubihorn und den Sonnenköpfen

    Reute ist nur ein Weiler aus 2 Häusern und 3 Hotels. Also sind wir schnell durch und wandern über Wiesen und Wälder auf der anderen Seite wieder abwärts zur Breitach.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 04 Auf Waldwegen geht es wiedermal abwärts.jpg Ansichten: 0 Größe: 179,4 KB ID: 3025868
    Auf Waldwegen geht es wiedermal abwärts

    Die Breitach ist schnell erreicht. An ihr wollen wir weiter gen Süden gehen um zur bekannten Breitachklamm zu kommen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 05 An der Breitach bei Weidach.jpg Ansichten: 0 Größe: 115,1 KB ID: 3025869
    An der Breitach bei Weidach

    Auch beim Blick nach Norden gibt es bekanntes zu sehen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 06 Die Breitach mit Rubihorn, Entschenkopf und Schnippenkopf.jpg Ansichten: 0 Größe: 125,7 KB ID: 3025870
    Die Breitach mit Rubihorn, Entschenkopf und Schnippenkopf (von rechts)

    An der Breitach entlang führt ein netter Weg bis zum Parkplatz der Breitachklamm. Hier ist der Teufel los! An der Kasse wird zwar behauptet die Besucherzahlen seien aufgrund von Corona um über die Hälfte zusammengebrochen aber die Warteschlangen sind doch recht lang. Aber sehr dicht steht man im Augenblick ja zum Glück nicht.
    So sind wir doch recht schnell auf dem Klammweg unterwegs.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 07 Tunnelpassage an der Breitachklamm.jpg Ansichten: 0 Größe: 324,2 KB ID: 3025871
    Tunnelpassage an der Breitachklamm

    Ein Vorteil hat Corona: Derzeit ist nur eine Richtung erlaubt. Damit kommt einem wenigstens keiner entgegen. Trotzdem werden die speziell ausgewiesenen Rast- und Überhol-Stellen benötigt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 08 Die Breitach wird wilder.jpg Ansichten: 0 Größe: 338,7 KB ID: 3025872
    Die Breitach wird wilder

    Der Weg ist betoniert und schlängelt sich durch die Schlucht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 09 Wilde Breitachklamm.jpg Ansichten: 0 Größe: 302,0 KB ID: 3025873
    Wilde Breitachklamm


    Wie tief sich der kleine Bach über die Jahrhunderte in den Fels gegraben hat kann man ganz gut an der kreuzenden Brücke über die Klamm erkennen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10 Tiefe Breitachklamm.jpg Ansichten: 0 Größe: 153,1 KB ID: 3025874
    Tiefe Breitachklamm

    An einer besonders engen Stelle sind Hochwassermarken am Felsen angebracht auf der die höchsten Wasserstände der letzten Jahre markiert sind. Das ist sehr weit über unseren Köpfen.
    Die Klamm läuft recht schnell nach der extremen Engstelle aus. Der ganze Klammweg ist nur 2,5 Km lang. Schade eigentlich! So hätte es noch länger weitergehen können. Der Ausstieg erfolgt über österreichisches Staatsgebiet. Er führt uns zur B19 die von Oberstdorf ins Kleinwalsertal geht. Nach 500 Metern an der Straße zieht ein Weg wieder in die Wälder und zu der Brücke über die Klamm, die wir vorhin schon gesehen haben.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11 Draufsicht auf die Breitachklamm.jpg Ansichten: 0 Größe: 239,3 KB ID: 3025875
    Draufsicht auf die Breitachklamm

    Nichts für Leute mit Höhenangst! Hier wälzen sich die Massen. Trotz Corona. Der Weg führt uns hinauf auf eine Schulter am Engenkopf zur Alpe Dörnach. Die ist zwar gut besucht aber der großartige Blick verleitet uns doch hier zum Mittagessen ein zu kehren.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12 Idyllisches Allgäu bei der Alpe Dörnach.jpg Ansichten: 0 Größe: 96,2 KB ID: 3025876
    Idyllisches Allgäu bei der Alpe Dörnach

    Wir haben heute nicht mehr viel vor. Morgen soll das Wetter wieder schlechter werden. Daher lohnt ein weiterer Schlenker nicht. Und von hier bis Fischen ist es nicht mehr weit. Also lassen wir uns Zeit und genießen bei gutem Essen diese Aussicht.
    Das Weitergehen gestaltet sich zunächst etwas mühsam. Bis ich den vollen Bauch soweit im Griff habe dauert es etwas. Zum Glück geht es meist abwärts.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13 Allgäuhof.jpg Ansichten: 0 Größe: 121,3 KB ID: 3025877
    Ein Allgäuer Bergbauernhof

    Wir nehmen den direkten Weg wieder hinunter zur Breitach, an der wir entlang bis Fischen wandern wollen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14 Breitachklammkapelle.jpg Ansichten: 0 Größe: 159,3 KB ID: 3025878
    Breitachklammkapelle

    Den ersten Teil des Weges kennen wir schon vom Herweg. Es folgt ein recht dröger Teil an der Straße entlang bis wir die B19 kreuzen und wieder auf Wanderwege kommen. An der Breitach entlang geht es weiter bis zum Zusammenfluss von Breitach, Stillach und Trettach. Diese 3 Flüsse bilden ab hier die Iller.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15 Hier entsteht die Iller aus Trettach, Stillach und Breitach.jpg Ansichten: 0 Größe: 150,9 KB ID: 3025879
    Hier entsteht die Iller aus Trettach, Stillach und Breitach

    Die letzten 4 Km ist ein Waldweg entlang der Iller. Mal direkt am Wasser und mal etwas tiefer im Wald. Landschaftlich nicht wirklich der Knaller aber ganz gut zu laufen. Wir müssen es auch etwas laufen lassen: Wir sind mit meiner Tante in Fischen zu einem Abschlussbier verabredet. Da haben wir aber die doch sehr ausgiebige Pause an der Alpe Dörnach nicht so lang berücksichtigt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16 Waldweg nach Fischen.jpg Ansichten: 0 Größe: 258,4 KB ID: 3025880
    Waldweg nach Fischen im Allgäu

    Je weiter wir uns von Oberstdorf entfernen desto leerer wird es. Sehr angenehm! Wir kommen aus dem Wald und gehen an einem Minigolfplatz entlang nach Fischen hinein. Es geht vorbei an Kneipanlagen zum Kurpark. Hier treffen wir meine Tante. Eine Lokation für eine Tasse Kaffee und ein Abschlussbier zu finden gestaltet sich wieder erstaunlich schwierig. Aber wir schaffen das! So genießen wir den Nachmittag in der letzten Sonne. Schade, dass wir heute nicht weiterwandern können. Aber morgen wird das Wetter richtig schlecht. Das sieht man jetzt schon. Und mehr Zeit haben wir nicht.
    So dauert es nicht lange und wir machen uns auf den Rückweg.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17 Bei der Heimfahrt ab Fischen zieht wieder schlechtes Wetter auf.jpg Ansichten: 0 Größe: 84,4 KB ID: 3025881
    Bei der Heimfahrt ab Fischen zieht wieder schlechtes Wetter auf

    Damit ist zumindest diese Lücke am E5 geschlossen. Das noch nicht gegangene Stück von Zwieselstein nach Landeck/Zams werden wir dieses Jahr wohl nicht mehr schaffen. Die Coronasituation ist einfach zu unkalkulierbar und für die Überschreitung des Hauptkammes ist es jetzt eigentlich auch schon zu spät im Jahr. Also muss das bis nächstes Jahr warten.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 03.03.2021, 20:05.

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  • Wafer
    antwortet
    Zitat von bananensuppe Beitrag anzeigen
    Das ist ein Wallfahrtsweg. Der Bildstock auf dem Mädelejoch (Wo bin ich) gehört auch dazu.
    Ich hatte schon von dem Wallfahrtsweg gehört aber noch nicht viel drüber gelesen. Daher vielen Dank für den Link! Ich habe gerade auch festgestellt, dass das Bild aus meinem "Wo bin ich?"-Rätsel keinen Eingang in meinen Bericht gefunden hat. Das sei bei der Gelegenheit an dieser Stelle nachgeholt:

    Dieses Materl wurde erst 2018 mit Bezug zu der von dir vorgestellten Wallfahrt erbaut. Als ich das letzte Mal dort war, dass war 1991, stand es auf jeden Fall noch nicht!

    Zitat von bananensuppe Beitrag anzeigen
    Wie immer toller Bericht mit schönen Bildern.
    Vielen Dank! Liest man immer wieder gerne! Man freut sich ja schon, wenn es gelesen wird. Das Sahnehäubchen ist aber, wenn es gefällt!

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  • bananensuppe
    antwortet
    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen


    Wieder steht eine kleine Kapelle am Weg. Die Bergbewohner scheinen ein sehr gläubiges Volk zu sein.
    Das ist ein Wallfahrtsweg. Der Bildstock auf dem Mädelejoch (Wo bin ich) gehört auch dazu.
    Wie immer toller Bericht mit schönen Bildern.

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  • Wafer
    antwortet
    36. Tag: Von Stockach nach Oberstdorf
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Freitag, 4. September 2020
    Strecke: 25 Km
    Höhenmeter: ↑ 1.150 m, ↓ 1.400 m
    Gehzeit: 8 h

    Etappe: 25 Km
    Etappenhöhenmeter: ↑ 1.150 m, ↓ 1.400 m
    Etappengehzeit: 8 h

    Gesamtstrecke: 810 Km
    Gesamthöhenmeter: ↑ 30.100 m, ↓ 29.825 m
    Gesamtgehzeit: 239 h 30

    Um kurz nach 6 Uhr fängt der Tag gut an:
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_16804.jpg
Ansichten: 471
Größe: 89,1 KB
ID: 3022803
    Blick auf den Hahnenkamm

    Der Mond steht noch am Himmel aber es ist schon recht hell. Also los! Wir wollen schließlich den ersten Bus erwischen, der das Tal hinter fährt. Nach einem guten Frühstück stehen wir ein paar Meter weiter an der Bushaltestelle und der Bus bringt uns zurück nach Stockach (1.070 m). Wir entsteigen ihm genau an der Haltestelle, an der wir kürzlich den Bus nach Warth bestiegen haben.
    Entlang der Straße überqueren wir den Lech. Danach halten wir rechts den Berg hinauf. In der nächsten Spitzkehre des Waldweges soll ein Wanderweg weiter den Hang hinaufführen. Den wollen wie eigentlich nehmen. Wir finden ihn aber nicht. Eine Spur ist zwar da, die verliert sich aber schnell unter Zweigen und Ästen. Irgendwann geben wir auf und kehren zur Straße zurück. So haben wir eine gute halbe Stunde verloren.
    Auf dem Feldweg neben der Straße gehen wir nach Holzgau (1.114 m).

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16776.jpg Ansichten: 3 Größe: 105,8 KB ID: 3022760
    Holzgau voraus

    Wir gehen aber gar nicht erst bis ins Zentrum hinein. Über sonnige Südhänge steigen wir hinter den ersten Häusern des Dorfes auf.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16778.jpg Ansichten: 3 Größe: 129,5 KB ID: 3022762
    Holzgau im Lechtal

    Meine Herren, ist das warm! Gerade mal 9 Uhr und der Planet brennt vom Himmel – und das im September! Zumindest verspricht es ein schöner Tag zu werden.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16779.jpg Ansichten: 3 Größe: 160,6 KB ID: 3022763
    Aussichtsschutzhütte

    Auf halbe Höhe am Hang stehen ein paar alte Höfe. Der Weiler nennt sich Schiggen (1.245 m). Hier treffen wir auf den Weg, den wir eigentlich vorhin gesucht haben. Hier ist er bestens markiert und zu sehen.
    Wir sind nicht böse, dass wir kurz darauf in den Wald dürfen. Die Hängebrücke über die Höhenbachtalschlucht lassen wir aus. Da hätten wir eine Teerstraße aufsteigen müssen. Und mein Begleiter ist nicht ganz schwindelfrei ... Schade eigentlich!
    Am Cafe Uta treffen wir auf die geschotterte Fahrstraße, die zu diesem Cafe führt. Auf ihr verläuft der offizielle E5. Da hatten wir es schöner!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16774.jpg Ansichten: 3 Größe: 38,2 KB ID: 3022758
    Wilde Orchideen

    Nach einer ersten Pause im Schatten brechen wir wieder auf. Die Schotterstraße wird etwas kleiner, bleibt aber unser Weg das Tal hinter. Das soll sich ab der Unteren Rossgumpenalm (1.329 m) ändern. Die Alm bekommen wir recht zügig zu sehen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16777.jpg Ansichten: 3 Größe: 174,9 KB ID: 3022761
    Untere Rossgumpenalm

    Hier gefällt es uns und wir lassen uns zu einer weiteren Pause hinreißen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16781.jpg Ansichten: 3 Größe: 125,2 KB ID: 3022766
    Auf der Unteren Rossgumpenalm

    Irgendwie sind wir heute recht faul unterwegs. Oder liegt das an dem anstehenden Aufstieg? Egal – Hier ist es richtig schön!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16780.jpg Ansichten: 3 Größe: 111,5 KB ID: 3022764
    Die Untere Rossgumpenalm – Eine Alm wie aus dem Bilderbuch

    Als wir wieder aufbrechen ist es schon halb 12. Durch Latschenfelder führt uns der Weg aufwärts. Die Obere Rossgumpenalm (1.712 m) scheint bewirtschaftet zu werden. Zumindest stehen hier überall Kühe herum.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16782.jpg Ansichten: 3 Größe: 188,4 KB ID: 3022765
    Betreutes Aufsteigen bei der Oberen Rossgumenpalm

    Oberhalb der Alm wird es etwas flacher. An der nächsten Wegabzweigung stellt es aber gleich wieder auf. Es sei denn, wir wollten hinüber zum Großen Krottenkopf, dem höchsten Berg der Allgäuer Alpen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16783.jpg Ansichten: 3 Größe: 143,1 KB ID: 3022767
    Rückblick auf die Lechtaler Alpen

    Großartige Gegend hier oben - Zackige Gipfel inklusive!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16784.jpg Ansichten: 3 Größe: 165,3 KB ID: 3022768
    Der Muttlerkopf

    Die Latschen bleiben zurück und der Weg zieht hinauf in Richtung Mädelejoch (1.974 m).

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16785.jpg Ansichten: 3 Größe: 246,0 KB ID: 3022769
    Muttler- und Großer Krottenkopf auf dem Weg zum Mädelejoch

    Es dauert nicht mehr lange und wir sind oben. Das ging deutlich besser als vor 2 Wochen! Da waren das aber 1.000 Höhenmeter mehr! Der Übergang am Mädelejoch ist auch nicht ganz so hochalpin wie die Seescharte.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16786.jpg Ansichten: 3 Größe: 126,8 KB ID: 3022770
    Am Mädelejoch

    In einer Sache sind die Übergänge aber gut vergleichbar: Die nächste Hütte ist nicht mehr weit weg.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16787.jpg Ansichten: 3 Größe: 155,4 KB ID: 3022771
    Die Kemptner Hütte vom Mädelejoch

    Die Kemptner Hütte (1.844 m) ist sogar deutlich näher am Joch. Als wir näher kommen kommt Lärm das Tal herauf. Ein Hubschrauber nähert sich in einem gewagten Anflug der Hütte.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16788.jpg Ansichten: 3 Größe: 232,0 KB ID: 3022773
    Hubschraubereinsatz an der Kemptner Hütte

    So wie der das Tal hochkommt muss der die Materialseilbahn der Hütte unterflogen haben! Pfui – Sowas macht man nicht und verboten ist es auch!
    Die Kemptner Hütte überrascht uns mit sehr freundlichem Service und recht wenig Einschränkungen. Zumindest hier draußen auf der Sonnenterasse. Drinnen sieht es anders aus.
    Genau richtig um Mittagspause zu machen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16789.jpg Ansichten: 3 Größe: 169,4 KB ID: 3022772
    Mittagspause

    Es ist zwar schon 14 Uhr als wir aufbrechen aber um hier zu übernachten ist es uns noch zu früh. Wir haben diesmal nichts reserviert. Irgendwas werden wir schon finden.
    Der Abstiegsweg führt uns ähnlich wie vor 2 Wochen durch ein Bachtal entlang nach Norden.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16790.jpg Ansichten: 3 Größe: 227,4 KB ID: 3022774
    Abstieg von der Kemptner Hütte

    Durch den Sperrbachtobel entlang verlieren wir unsere ganzen schönen Höhenmeter. Und es kommen uns wahre Menschenmassen entgegen. Selber schuld, wenn wir den E5 auch falsch herum laufen! Vieles sind geführte Wandergruppen mit teilweise sehr unterschiedlicher Ausrüstung und Kenntnisständen. Da dürften einige geführte E5-Touren dabei sein.
    Kurz vor einer Steilstufe verlässt der E5 den Tobel und zieht zu einer kleinen Kapelle auf einer Felsnase hinauf.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16791.jpg Ansichten: 3 Größe: 159,9 KB ID: 3022775
    Pause bei Maria am Knie

    Maria am Knie (1.368 m) ist eigentlich nur ein Marterl. Mit einer grandiosen Aussicht! Also machen wir hier nochmal eine Pause.
    Der weitere Abstieg zieht sich dann ganz schön. Bei ca. 1.100 Höhenmetern wird es ebener und wir erreichen die Talstation der Materialseilbahn zur Kemptner Hütten hinaus. Ab hier gibt es einen geteerten Weg, der an der Trettach entlang nach Norden führt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16793.jpg Ansichten: 3 Größe: 298,0 KB ID: 3022777
    Das Tettachtal vor und zurück

    An der Seilbahnstation stehen jede Menge Räder. Das scheint ein sehr beliebtes Tal bei Radlern zu sein.
    Bis zur nächsten Tankstelle ist es auch nicht mehr weit: Die Alpe Oberau lädt zu einer Jause ein.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16792.jpg Ansichten: 3 Größe: 146,2 KB ID: 3022778
    An der Alpe Oberau

    Wieder steht eine kleine Kapelle am Weg. Die Bergbewohner scheinen ein sehr gläubiges Volk zu sein.
    So langsam merke ich, dass es mir für heute reicht. Hier an der Alpe gibt es aber keine Übernachtungsmöglichkeiten. Aber ein paar Meter weiter liegt Spielmannsau. Das ist bereits ein Ortsteil von Oberstdorf. Erstaunlicherweise ist auch hier alles voll.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16795.jpg Ansichten: 3 Größe: 138,5 KB ID: 3022779
    Nächste Tankstelle Spielmannsau

    Ich beginne mal langsam mit dem Handy zu suchen. Aber alles folgenden Möglichkeiten – und das sind einige! – sind ausgebucht. Oberstdorf ist zwar eine beliebte Wanderdestination aber auf kurzfristige Nächtigungen sind die hier nicht wirklich gut vorbereitet.
    So tapern wir in aller Ruhe das Tal vor in Richtung Oberstdorf. So langsam wird es immer später.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16794.jpg Ansichten: 3 Größe: 81,0 KB ID: 3022776
    Die Sonne verlässt das Trettachtal

    An so manchem Hotel können wir zwar auf ein Radler einkehren aber ein Zimmer bekommen wir nirgends. Ich suche über die Touristeninformation und bekomme noch ein Zimmer mitten in Oberstdorf. So weit wollten wir heute eigentlich gar nicht mehr.
    Das Tal ist eigentlich sehr hübsch. Und man kann den Teerstraßen eigentlich recht gut aus dem Weg gehen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16797.jpg Ansichten: 3 Größe: 409,9 KB ID: 3022781
    Im Trettachtal auf dem Weg nach Oberstdorf

    Wir werden noch von ein paar Radlern überholt aber sonst ist hier Ruhe eingekehrt. Immer an der Trettach entlang wandern wir auf Oberstdorf (813 m) zu. So langsam sind die Füße ganz schön durchgelaufen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_16796.jpg Ansichten: 3 Größe: 94,8 KB ID: 3022780
    Nebelhornblick an der Trettach

    Irgendwann nach 19 Uhr kommen wir in Oberstdorf an. Hier an der Mühlenbrücke stößt auch der E5 wieder zu uns. Er war meist auf Teerstraßen hierher geführt worden. Die Talstation der Nebelhornbahn ist eine große Baustelle. Wir schauen auf der Karte wo unsere Unterkunft liegt und halte uns in Richtung Fußgängerzone. Bei einem Italiener am Weg setzen wir uns und nehmen ein reichliches Abendessen zu uns.
    Unser Zimmer in einer kleinen Pension ist sehr gut ausgestattet. Mit riesigem Balkon und Liegestühlen. Wir besorgen und noch ein Weizenbier als Absacker und genießen das im Liegen unter klarem Sternenhimmel. Erst als es kalt wird gehen wir ins Bett.
    Wir sind heute viel weiter gekommen, als wir eigentlich geplant hatten. Bis Fischen sind es jetzt nur noch wenige Kilometer. Geschätzt so ca. 7 oder 8. Da werden wir uns morgen was zu einfallen lassen müssen. Aber das kommt morgen. Jetzt bin ich richtig müde! Gute Nacht!
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 20.02.2021, 19:54.

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  • Wafer
    antwortet
    Löcher stopfen zum Zweiten
    Anfang September wird das Wetter zum Wochenende nochmal richtig gut. Und Zeit haben wir auch. Da wollen wir das kleine Loch zwischen Stockach und Fischen stopfen. Für das große zwischen Zwieselstein und Zams reicht es leider nicht. Mit dem Schienenersatzverkehr um Kempten herum, den recht knapp bemessenen ÖPNV-Möglichkeiten in der Grenzregion und den verfügbaren Zeiten kommt nur eines in Frage: Anreise am Donnerstagabend mit dem Auto bis Kempten, mit der Bummelbahn bis Reute und mit dem ersten Bus am Morgen das Lechtal hinter nach Stockach. Etwas aufwendig aber machbar. So kommen wir recht zügig nach Feierabend am Donnerstag nach Kempten. Der Bahnanschluss nach Reute ist zwar vorhanden aber dem Gefühl nach wären wir schneller gewesen, wenn wir gelaufen wären! In Reute werden wir freundlich empfangen und gehen auch noch was essen.

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  • Wafer
    antwortet
    Zitat von MLO Beitrag anzeigen
    Sehr schön, gerade in Lockdown-Zeiten diesen Bericht zu lesen! Danke!
    Gerne! Man sollte ja glauben, dass schreiben sollte jetzt schneller gehen. Aber irgendwie schaffe ich es kaum.


    Epilog
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Das war jetzt nicht ganz das, was wir geplant hatten. Am Abend haben wir im Radio dann von sintflutartigen Regenfällen mit Murenabgängen in großen Teilen Tirols gehört. Aber auch von Föhn in Oberstdorf. Zuhause habe ich dann noch festgestellt, dass sich ein Schnitt auf der Fußsohle, der fast verheilt war und mit Compeed zugeklebt war, entzündet hatte. Ich habe nichts davon bemerkt, weil in Compeed ja Schmerzmittel enthalten sind. Auf diese Entzündung habe ich dann mal meine Konditionsschwäche geschoben. Aber das wollen wir dieses Jahr auf jeden Fall nochmal ausprobieren, wenn wir den Rest von Stockach nach Fischen im Allgäu wandern.
    Die Tour selber hat uns sehr gut gefallen! Der Aufstieg von Zams zur Memminger Hütte ist zwar lang und hat viele Höhenmeter aber landschaftlich ist er sehr schön und gut zu gehen. Die Memminger Hütte hat uns nicht wirklich überzeugen können. Wie damals schon vor 20 Jahren. Da hat sich nicht viel geändert. Der Abstieg bis zur Talstation der Materialseilbahn war jetzt nicht der Brüller aber war OK. Der Weg das Tal vor entlang der Teerstraße dann weniger. Und das zieht sich ganz ordentlich. Ob wir bei dem Wetter und den Konditionsmängeln noch ohne Probleme bis zur Kemptner Hütte gekommen wären vermag ich nicht zu sagen. Ich denke es war richtig abzubrechen und das Stopfen des Lochs bis nach Fischen im Allgäu auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 06.02.2021, 20:27.

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  • MLO
    antwortet
    Sehr schön, gerade in Lockdown-Zeiten diesen Bericht zu lesen! Danke!

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  • Wafer
    antwortet
    35. Tag: Von der Memminger Hütte nach Stockach
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Samstag, 22. August 2020
    Strecke: 15 Km
    Höhenmeter: ↑ 100 m, ↓ 1.250 m
    Gehzeit: 4 h 30

    Etappe: 31 Km
    Etappenhöhenmeter: ↑ 2.000 m, ↓ 1.675 m
    Etappengehzeit: 13 h

    Gesamtstrecke: 785 Km
    Gesamthöhenmeter: ↑ 28.950 m, ↓ 28.425 m
    Gesamtgehzeit: 231 h 30

    Als ich in der Nacht mal zur Getränkerückgabe muss fällt mir der grandiose Sternenhimmel hier in den Bergen auf. Ich schnappe mir die Kamera und begebe mich nach draußen. Hinter der Hütte mit den Winterräumen gibt es nicht so viel Streulicht von der Hütte. Hier versuche ich das mit der Kamera ein zu fangen. Aber dazu habe ich wohl mal wieder das falsche Objektiv dabei.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15328.jpg Ansichten: 3 Größe: 422,8 KB ID: 3018132 Die Milchstraße über dem Seekopf

    Nach über einer Stunde bin ich wieder im Bett. Trotzdem stehen wir nach einem kargen, aber dafür teuren, Frühstück um 6 Uhr 30 vor der Hütte.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15324.jpg Ansichten: 3 Größe: 91,7 KB ID: 3018128 Die Bergspitzen bei der Memminger Hütte in der Morgensonne

    Die Nacht war sehr laut, hell und das Lager war voll! Jedes Bett wurde belegt und alle 2 Matratzen war wegen Corona ein Brett mit ca. 80 cm Höhe zwischen die Schlafenden gestellt worden. Dafür wurde die Tür offengelassen, damit es gut lüftet. Ich hatte mir etwas mehr Abstand gewünscht. Aber ich hatte Corona ja schon. Also kann es mir eigentlich egal sein! Aber so fällt der Abschied wenigstens nicht schwer!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15325.jpg Ansichten: 3 Größe: 112,6 KB ID: 3018129 Abschied von der Memminger Hütte

    Wir wandern los. Nicht ohne uns nochmal an zu sehen, wo wir gestern über die Berge gekommen sind.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15326.jpg Ansichten: 3 Größe: 85,2 KB ID: 3018130 Unser gestriger Weg durch die Seescharte

    Die Seescharte ist die mit der hellen Wolke dahinter.
    Der Weg führt uns mit gleichmäßigem Gefälle abwärts.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15327.jpg Ansichten: 3 Größe: 97,0 KB ID: 3018131 Abstieg von der Memminger Hütte

    Die Sonne kommt so langsam raus. Die Bergspitzen rund um die Hütte werden beleuchtet. Leider können wir aber auch beobachten, wie von Norden her eine Front das Lechtal heraufzieht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15329.jpg Ansichten: 3 Größe: 95,2 KB ID: 3018134 Bewölkung zieht von Norden her auf

    Aber es soll das Wochenende gut bleiben. Behalten wir das mal im Auge!
    Der Weg führt uns ganz nett an einem Wasserfall entlang.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15330.jpg Ansichten: 3 Größe: 99,6 KB ID: 3018133 Ein Wasserfall am Abstiegsweg

    So langsam kommt die Sonne immer höher. Aber sie erreicht uns nicht mehr. Wir steigen immer weiter ab. Und als die Sonne endlich hoch genug ist, ist die Wolkenfront aus dem Norden da. So kommen wir ohne viel Schwitzen an der Talstation der Materialseilbahn (1.436 m) der Memminger Hütte an.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_15331.jpg
Ansichten: 641
Größe: 127,6 KB
ID: 3018135 Am Parseierbach

    Ab hier fährt ein Bus. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich sowas nicht so bevorzuge. Der erste Bus soll bereits gegen 8 Uhr 30 fahren. Das ist aber eh noch eine halbe Stunde bis dahin. Sehr viele geführte Gruppen nutzen diesen Service um innerhalb einer Woche möglichst weit am E5 gen Süden zu kommen.
    Wir tapern das geschotterte Sträßchen entlang. Das zieht sich ganz schön! Und viel ist nicht zu sehen. Von dem kleinen Weiler Madau (1.318 m) sehen wir nix weil die Straße unten an der Almwiese im Wald vorbeiführt. Hinter Madau soll eigentlich ein Wanderweg von der Straße abzweigen. Den bin ich vor ca. 20 Jahren auch schon mal gegangen. Nur scheint es den Weg nicht mehr zu geben. Dafür gibt es ja jetzt den Bus, der uns in der Gegend vom Alperschonbach überholt.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15333.jpg Ansichten: 3 Größe: 371,4 KB ID: 3018138 Der Alperschonbach auf den letzten Metern

    So wird das ein übler Talhatsch eine geteerte Straße entlang. So hatte ich das nicht in Erinnerung. Unterwegs machen wir mal eine kurze Pause.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15334.jpg Ansichten: 3 Größe: 189,0 KB ID: 3018139 Pause am Putzbrinnle

    Auch heute, obwohl es nur abwärts geht, geht bei mir nicht viel. Das ist dann schon sehr verwunderlich! Mein Freund zieht immer weiter weg. Normalerweise bin ich von uns der Schnellere. Irgendwas macht mir tierisch zu schaffen!
    Am Anfang des Alperschontals liegt ein kleiner Friedhof mit Kapelle. Da bekommt man einen guten Überblick, wie dicht das Tal besiedelt ist!

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15332.jpg Ansichten: 3 Größe: 170,1 KB ID: 3018137 Waldfriedhof mit Klotzkapelle

    Gegen 10 Uhr 30 können wir endlich die Teerstraße verlassen. Leider haben wir damit auch Einblick ins Lechtal und dessen Wetter. Und das ist gar nicht so gut wie vom Wetterbericht versprochen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_15335.jpg Ansichten: 3 Größe: 61,1 KB ID: 3018140 Es zieht zu über der Jöchelspitzbahn

    Wir kommen an die Lechtaler Bundesstraße und halten auf Holzgau zu. Über Unterstockach kommen wir nach Stockach. Die Wolken werden immer dichter und die Luftfeuchtigkeit nimmt immer mehr zu. So machen wir in einer Pizzeria Mittagspause und beraten mit der Wirtin, wie es weiter gehen könnte. Ich bin schon wieder ziemlich fertig. Weiß der Geier warum!
    Als wir aufstehen fallen erste Regentropfen und ein Bus kommt um die Ecke. Wir nehmen das mal als Zeichen und besteigen den Bus. Die Gipfel hängen schon in hässlichen Regenwolken. Was wollen wir da auf einem Pass?
    Mit Umsteigen in Warth kommen wir mit dem Bus bis an den Bahnhof in St. Anton. Unterwegs schüttet es aus Kübeln. Zum Glück sitzen wir im Trockenen. Mit der Bahn kommen wir zum Auto zurück.
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    Zuletzt geändert von Wafer; 03.02.2021, 11:38.

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