Der Fahrradkurztouren-Thread

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  • TanteElfriede
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    ...du bist schneller als ich https://www.outdoorseiten.net/forum/...en-mit-dem-Rad

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  • bemme
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Was ist Deine Motivation für die Nachtfahrt? Die Distanz? Fährst Du gern im Dunkeln?
    och, wenn man zum sonnenaufgang da oben sein möchte bleibt das nich aus im dunkeln zu fahren, stört mich nicht, kann man weniger sonnenbrand abbekommen naja, ausserdem - bei 468km in 20h brutto sind selbst jetzt im sommer n paar stunden im dunkeln nötig. ausserdem war ich dann pünktlich zum frühstück da.

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  • Christian J.
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Coole Aktion!

    Was ist Deine Motivation für die Nachtfahrt? Die Distanz? Fährst Du gern im Dunkeln?

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  • bemme
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    freitag nachmittag aufs rad, elbe rauf, bei hitzacker nach süden abgebogen, über königslutter zum brocken runter. für den sonnenaufgang leider etwas zu flott gewesen, andererseits war ausser dem roten streifen am horizont eh nix zu sehn, es fing runterwärts schon an zu schiffen und sollte den rest über auch nicht aufhören. 4 igel, zwei dutzend katzen, 10 rehe, ein dachs, zwei hasen, ein marderhund, zwei wiesel, drei störche - ganz schön viel betrieb gewesen. beim nächsten mal klappts hoffentlich besser mit dem sonnenaufgang.









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  • Ultraheavy
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Die Reifen haben 4,7 bar, die Kette ist gereinigt (war nahezu sauber) und hat eine neue Dosis innotech 105 abbekommen.
    Die Fahrkarten sind gekauft, der Platz und die Restaurants sind reserviert, der Akku von der Knipse geladen und tatsächlich ist eine EC Karte ultraleicht. 8 kg Gepäck, davon viel unnötiges, was ich mal vorführen möchte. Bleiben 70 mögliche kg Zuladung übrig, also darf ich etwas zunehmen
    Ab anne Ruhr inne Heimat.

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  • puhee
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Der richtige zahl raeder ist n+1, wo n die anzahl der raeder ist, die man gerade besitzt. Siehe velominati rules.

    Der travelcontact ist ein toller reifen, faellt aber sehr schmal aus. Meine 42er waren auf eine felge mit 19mm maulweite gerade mal 37mm breit und die 47mm nur 44mm :-/ Ansonsten nicht die schnellste aber seeehr guter allrounder und haelt lange durch. Bei grossen pannenrisiko noch das proline antiplatt einlegen, dann kann echt nix mehr schiefgehen.

    Bin jetzt aber mit den conti speedrides auch seeehr zufrieden. Wenn 42mm reichen, dann sind die auch empfehlenswert.

    Das mit den selbstausloeser kenne ich uebrigens auch ;)

    Tolle bilder ampelhasser. Ich kriege so lansam auch lust, das bikepacken mal zu probieren. Hm...n+1 war das doch oder?

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  • derMac
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von Ampelhasser Beitrag anzeigen
    Das ist der EINZIG richtige Weg. Man kann gar nicht genug Räder haben
    Genausowenig, wie des das ideale Rad für alles gibt, gibt es aber auch nicht den Reifen für alles. Sowas wie der Contact Travel oder ähnliche von anderen Herstellern (für losen Untergrund in der breitesten Variante) macht sich als Universalreifen ganz gut. (Bei leichtem Gepäck auch die verschiedenen "gravel"-Varianten, die sind aber meist schmaler und tragen auf losem Grund schlechter.) Spezialrad mit Spezialreifen ist natürlich perfekt.

    Mac

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  • Ampelhasser
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Möglicherweise sollte ich aber evtl. nicht weiterbasteln und nach Kompromissen fahnden, sondern mal in Richtung weiteres Radl schauen
    Das ist der EINZIG richtige Weg. Man kann gar nicht genug Räder haben

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Vielen Dank – und mehr ’von bitte!

    Auch wenn ich mich auch immer schnellstmöglich auf Feldwege rette, suche ich noch immer Reifen, die auch auf Asphalt keinen allzugroßen Reibungswiderstand aufweisen, auf Reisen kommt eben beides vor. Mit meinen derzeitigen Reifen ist so ein Sandaufkommen leider nicht fahrbar. Möglicherweise sollte ich aber evtl. nicht weiterbasteln und nach Kompromissen fahnden, sondern mal in Richtung weiteres Radl schauen

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  • Ampelhasser
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Hallo,

    vielen Dank für die tolle Resonanz! Da hat sich das Abkämpfen mit dem 10 Sek. Selbstauslöser ja doch gelohnt. Ich möchte nicht wissen, wie das auf Aussenstehende wirkt, wenn man versucht, sich nach dem Drücken des Auslösers in einem Affentempo auf das Rad zu wuchten und dann noch in Tritt zu kommen

    Die Taschen sind, bis auf die Oberrohrtasche, alle aus der Ortlieb Bikepacking Serie. Das war die erste Tour mit den Teilen und ich bin ganz zufrieden. Auf der Lenkerrolle ist das schon erwähnte ACCESSORY-PACK montiert. Ich hatte die Kante nur 1 x umgeschlagen. Das reicht, damit nichts rausfällt, aber damit es wasserdicht ist, muss es wohl 2-3 mal umgeschlagen werden. Auf der Lenkerrolle sind noch Gummistrapse und da man den Abstand zwischen Lenkerrolle und ACCESSORY-PACK einstellen kann, ist auch noch Platz für eine Matte o.ä.

    Mir war durch eigenes Verschulden ein Stecker an der Satteltasche abgebrochen und der Ortlieb Kundenservice hat mir sofort kostenlos einen Neuen zugeschickt. Wirklich ein toller Kundenservice.

    Den Conti bin ich Schlauchlos mit 2 bar gefahren. Damit kam ich gut über die Wurzelteppiche und durch den tiefen Sand. Zum Rollverhalten auf der Straße kann ich wenig sagen. Ich versuche mich mit dem Rad immer gleich auf einen Feldweg o.ä. zu retten

    Ciao

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Schon klar, die ist aber weiter unten auf der Seite mit dazu aufgeführt. Auf den zusätzlichen Abbildungen ist sie gar nicht so klein: klick

    Es kommt auch darauf an, mit wieviel Umdrehungen man den Rand einrollt. Aber evtl. hat Ampelhasser ja doch ein Sondermodell (auf dem Wiesenfoto ist die Kante aber nur umgeschlagen). Live habe ich das besagte Teil bisher leider noch nicht erspäht, 3,5 l bezeichnet wohl die Kapazität bei den empfohlenen 2 bis 3 Umdrehungen.
    Zuletzt geändert von lina; 01.06.2017, 11:33.

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  • bluesaturn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Ja, guck mal z.B. hier: klick

    Ich streiche da ja auch schon ein Weilchen drumherum, aber der PS10-Packsack plus ein bisschen Gefrickel ist noch immer um einiges leichter. Außerdem finde ich ein bisschen mehr Signalfarbenes am Rad auch nicht so ganz verkehrt.
    Hallo Lina,
    ich meinte eigentlich diese Tasche.
    https://www.ortlieb.com/en/Accessory...=handlebarpack

    Die hat er anscheinend ueber diese handelbar-pack Tasche haengen. Auf seinem Bild sieht die ja viel groesser aus als bei Ortlieb. Das hat mich neugierig gemacht.

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von bluesaturn Beitrag anzeigen
    Du hast recht, haengt man die dann einfach an den Lenker oder an die andere Tasche?
    Ja, guck mal z.B. hier: klick

    Ich streiche da ja auch schon ein Weilchen drumherum, aber der PS10-Packsack plus ein bisschen Gefrickel ist noch immer um einiges leichter. Außerdem finde ich ein bisschen mehr Signalfarbenes am Rad auch nicht so ganz verkehrt.

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  • bluesaturn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Das sieht nach dem Ortlieb Handlebag-Pack und einer Ergänzungstasche aus :-)
    Du hast recht, haengt man die dann einfach an den Lenker oder an die andere Tasche?

    @Tante Elfriede: Bis gestern dachte ich, Tante Elfriede waere nur dieses Symbol oben auf der Seite. Ich bin ja noch frisch hier.

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  • TanteElfriede
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Zitat von bluesaturn Beitrag anzeigen
    Oh, das erste Mal, dass ich Tante Elfriede sehe.
    ...hmmmm so unsichtbar bin ich eigentlich gar nicht.. na egal...

    Da ich das nicht doppelt schreiben will... aber es ja letztlich auch eine "Kurztour" ist hier mal ein link auf eine meiner Kurztouren: https://www.outdoorseiten.net/forum/...en-mit-dem-Rad

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Das sieht nach dem Ortlieb Handlebag-Pack und einer Ergänzungstasche aus :-)

    Ich finde die Reifen aber viel spannender Wie machen sich die Conti Mountain King denn auf Straßenbelag? So ganz reiseradtauglich sind sie wahrscheinlich nicht, oder? Und kommt man damit tatsächlich gut durch tiefen Zuckersand?


    Ebenfalls vielen Dank für den Bericht

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  • bluesaturn
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Oh, das erste Mal, dass ich Tante Elfriede sehe.

    Danke fuer den Bericht. Die Bilder sind klasse.
    Ich sehe, du hast diese Ortlieb-Bike Ausruestung. Aber vorne ist noch extra eine weitere Tasche dran. Wie hast du diese denn zusaetzlich noch befestigt?

    Zum naechtlichen Laerm: Natur pur.

    Danke schoen.

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  • TanteElfriede
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    ...merci für den Bericht. Tolle Sache das.
    Bin heute das erste mal mit meinem zusammengefrickelten Single Speed gefahren (Weg in die Firma)... schon ein anderes Ding, so ohne Schalten.. ich habe aber eine deutlich Speed orientiertere Übersetzung gewählt...

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  • Orycteropus
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Danke für den authentischen Bericht und vor allem auch für die vielen "Selfies". Ich weiß, es kostet immer viel Zeit, die Kamera irgendwo dran zu frickeln und dann noch im richtigen Moment wieder auf dem Rad zu sitzen. Es lohnt sich aber!
    Der Bericht wirkt einfach viel mehr, wenn man (zumindest auch teilweise) die Person oder das Rad dahinter sieht, als wenn man einfach nur irgendwelche Landschaftsfotos schießt. Weiter so!

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  • Ampelhasser
    antwortet
    AW: Der Fahrradkurztouren-Thread

    Bei mir stand eine Übernachtung, neudeutsch Overnighter an. Ich hatte mir eine Tour von Fürstenberg/Havel über Feldberg, entlang des Märkischen Landwegs, nach Schwedt ausbaldowert. Am Freitag Morgen stand ich mit meinen vollbepackten Singlespeeder in Lichtenberg am Bahnsteig. Die Lenkertasche war mit Schlafsack, Tarp und Isomatte bestückt. In der Oberrohrtasche waren Werkzeug und Riegel untergebracht. Unterm Sattel, die Arschrakete mit ein paar Klamotten, Kocher, Essen und Kleinteilen. Da es nach Brandenburg ging, musste ein dritter Flaschenhalter ans Rad. 10 Meter Isolierband und 2 Kabelbinder später, war auch das erledigt. Die Idee hatte ich mir von einen Bikepacker abgeschaut, der sein Rad für eine Tour durch das Death Valley präpariert hatte; da sollte es für Brandenburg alle mal reichen.



    Der Zug fuhr pünktlich ein und so war ich 1,5 Stunden später schon in Fürstenberg/Havel. Nach einem kurzen Asphaltstück bog ich in den Wald ein, wo mich schon der für Brandenburg typische Zuckersand erwartete.





    Die Uckermark ist schon eine herrliche Ecke.




    Die ersten 30 KM nach Feldberg rollten trotz des ganzen Gerödels super. Einzig im Wiegetritt fühlte es sich so an, als ob das ganze Rad sich verbiegt. In Feldberg gab es ein 2. Frühstück und gut gestärkt ging es dann auf den Märkischen Landweg.Das blaue Kreuz markiert den Weg.



    Die Wurzelpassagen und Steine am Schmalen Luzin stellten das Material auf eine harte Bewährungsprobe, aber erstaunlicherweise hielten die Riemen und Schlaufen das Ganze sehr gut in Position.



    Glücklicherweise waren nur wenige Leute unterwegs und so ging es zügig weiter, vorbei an der Krüseliner Mühle, Grosser Mechowsee und Kobatzer- und Schreiber Mühle. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich und die vielen Uferwege in einem guten Zustand. Am frühen Nachmittag kam dann die Sonne raus und lud zu einer Pause ein. In Lychen, direkt am Wanderweg, lag ein schönes Ausflugslokal und so konnte ich bei bestem Biergartenwetter das Hefeweizen genießen. Irgendwann musste ich mich dann wieder aufraffen, da noch einige Kilometer vor mir lagen. Da mich ja niemand hetzte und mit dem Singlespeeder sowieso alles gemächlicher rollte, hatte ich viel Zeit, die schöne Natur zu genießen und auch den einen oder anderen Fotostop einzulegen.





    Weiter führte es mich vorbei am Zens- und Platkowsee über Alt Placht und Annenwald nach Templin. Irgendwo hinter Templin hatte ich die Übernachtung eingeplant und nach einer kurzen Pause beim Bäcker ging die Fahrt am Templiner Kanal weiter. Im Forsthaus Laatz hießen mich zwei arme Schweine willkommen und ich hoffte, dies sollte nicht als Abschreckung für Wildcamper dienen.



    Obwohl ich mir über Google Earth schon einen Überblick verschafft hatte, sagte mir keiner der ausgesuchten Schlafplätze zu. Es ging weiter zum Libbesikkeseee, wo ich zwar eine kleine Badestelle, aber keinen Schlafplatz fand. Der Tag neigte sich dem Ende und ich warf noch einen Blick auf die Karte. In Ringenwalde befanden sich Feld- und Wiesenflächen, die jeweils mit kleinen Wäldchen gespickt waren. Bei näherer Betrachtung hatte ich jetzt die Wahl von Ameisen oder Mücken zerfressen zu werden. Ich entschied mich für die Mücken und wählte eine Wiese aus. Meine Konstruktion aus Rad und Tarp sah zwar nicht sehr vertrauenerweckend aus, aber fürs erste Mal war ich ganz zufrieden.



    Zum Abendessen machte ich mir eine Tütensuppe, die auch mal ihren Namen verdiente.



    Die Sonne ging langsam unter und nach dem Gute-Nacht Bier stieg ich in den Schlafsack. Was soll ich sagen - die Nacht war die Hölle. Nachdem die Mücken irgendwann verschwanden, begann ein Chor von quakenden Fröschen ein schreckliches Konzert. Zwischendurch ertönte dann immer wieder der Hall von Schüssen und diverse Säugetiere röhrten um die Wette. Meine letzte Nacht mit so wenig Schlaf hatte ich vielleicht mit 18 Jahren und so war es kein Wunder, dass ich mich, als ich um 0500 Uhr aufstand, wie gerädert fühlte.



    Dank der Mücken, die nun auch wieder wach waren, kamen meine Lebensgeister schnell wieder. An Frühstück war nicht zu denke, außer ich wollte mehrere Liter Blut an die Mücken verlieren. Ich raffte meine Sachen zusammen und stieg aufs Rad. Es war einfach herrlich so ganz einsam durch die Gegend zu radeln und die frische und noch kühle Morgenluft einzuatmen.



    Nach gut 2 Stunden hatte ich Peetzig erreicht. Am Wegesrand Kornblumen, die Sonne schien und eine kleine Bank im Schatten eines Obstbaumes lud zum Pause ein. Mein neuer Kocher leistete mir gute Dienste und so war der Haferbei und Kaffee schnell zubereitet.



    Frisch gestärkt konnte es weiter gehen. Habe ich schon erwähnt, dass die Landschaft hier ein wirklicher Traum ist?



    Hinter Wolletz wartete dann ein richtig geiler Singletrail am Ufer auf mich. Selbst unter dem Blätterdach war es mittlerweile schon richtig warm und so war ich über jedes Lüftchen dankbar.



    Schnell wurde Angermünde durchquert und es ging weiter nach Crussow. Obwohl es erst 10 Uhr war brannte die Sonne vom Himmel und weit und breit kein Baum, der Schatten spendete. Ich erinnerte mich an den Bericht über das Dead Valley und war froh über die 3. Trinkflasche am Rad.



    Bald erreichte ich die Oder.



    Hier befuhr ich tolle Wege entlang der Flusses und der Wald spendete endlich wieder Schatten. Das hügelige Gelände raubte mir die letzten Körner und der Weg nach Schwedt schien sich ewig hin zu ziehen.



    In Schwedt bog ich dann vom Märkischen Landweg ab und fuhr Richtung Bahnhof. In der Kaschemme vor Ort gab es zur Belohnung noch ein großes Radler und irgendwie war ich richtig zufrieden – so mit allem. Um im Zug für keinen Unfrieden zu sorgen, wurde noch mal kurz das Deo ausgepackt und die Spuren von 2 Tagen im gleichen Trikot in einer Hülle von Sommerfrische erstickt.



    Das war für mich bestimmt nicht der letzte Ausflug dieser Art. Am Ende standen 188 KM und 1140 HM auf der Uhr.

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