Stammtisch Sachsen

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  • reinergeorg
    Erfahren
    • 01.06.2014
    • 282

    • Meine Reisen

    AW: Stammtisch Sachsen

    Hallo Abt und Gemeinde,

    wunschgemäß in kürzeren Worten und auf Deutsch mit wenig Fachbegriffen:

    Das Steinerne Meer zwischen Decin und Usti n.L. (Usti an der Elbe) ist Teil der vulkanischen Berglandschaft aus der Trappformation als treppenartige Flutbasalt-Formation. Das sind aus dem Erdmantel aus 60 - 80 km Tiefe aufgestiegene basische Tiefengesteine - im Unterschied dazu sind die (helleren) Granite wie im West-Erzgebirge bei Aue/Schneeberg sauer. Die Basalte sind hier zwischen Decin und Usti n.L. in der Erdgeschichte jüngere bis jüngste Bildungen mit 50 - 8 Mio. Jahre an Alter, während die daneben liegenden Sandsteine der Oberkreide wie in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz schon 100 Mio. Jahre alt sind.
    Das ganze dort an Basalt ist an der zeitlichen KT-Grenze (Grenze zwischen Kreide und Tertiär) nach dem Yucatan-Einschlag und dem wahrscheinlich deshalb eintretenden großen Saurier-Sterben einzuordnen.
    Im Karbon (vor 360 - 300 Mio. Jahren) und Perm (299 - 251 Mio. Jahren) gab es hier intensivste vulkanische Aktivitäten. In der folgenden Oberkreide (vor 100 Mio. Jahren) erfolgte weltweiter Anstieg des Meeresspiegels. Erhebungen waren nur noch als Inseln über dem Wasser vorhanden. In der weiteren Folge sind hier mehrere 100 m Sedimente als Sand mit Ton abgelagert worden.
    Im Känozoikum vor 65 Mio. Jahren gab es dann tertiären Vulkanismus als Nachwirkung der Bildung der Alpen (alpidische Gebirgsbildung), die im Prinzip als spaltenartige Störungen Magmamassen aus dem tiefen Erdmantel 60 - 80 km unterhalb der Erdoberfläche zur Tagesoberfläche hochdringen und punktuell oder flächig bereits vorhandene Gebirgsstrukturen anheben. Deshalb sind wegen immer noch aktiven Untergrund dort am gesamten Abbruch des Erzgebirges/Krusne Hore runter zum Tal der Eger/Ohre auch heute die bekannten Thermalbäder wie Franzensbad/Frantiskovy Lazne, Karlsbad/Karlovy Vary, Marienbad beliebte Kureinrichtungen. Die Braunkohlevorkommen mit den auch heute aktiven großen Tagebauen bis Most sind auch auf diese Zeit zurückzuführen.
    Es handelt sich bei dem Basalt am Steinernen Meer hier bei Jilove also nicht um Auswurf aus Vulkanschloten wie dem Ätna auf Sizilien oder den Vulkanen bei St. Egidien (zwischen Chemnitz und Zwickau vor ca. 250 Mio. Jahren) in den Himmel und dann auf die Erdoberfläche.
    Die Basalte am dortigen Steinernen Meer sind wegen ihrer dunkelfarbigen Ausbildung auch durch Sonnensprengung/solare Verwitterung scherbenartig zersetzt.
    Ähnliche Basalt-Formationen sind am Scheibenberg am Ort Scheibenberg in der Nähe des Fichtelberges sichtbar.

    Sogenannte "Dunkle größere Rehe" können Sika-Wild sein, welches dort als Standwild (ständig anzutreffendes Wild, nicht nur zeitweise auftretendes Wechselwild) vorhanden ist. Einfach den Begriff "Sika" googlen und die Bilder mit den eigenen Ansichten vergleichen.

    In der Hoffnung, die "Verdachtswissenschaft" Geologie und die Morphologie verständlich ausgedrückt zu haben

    Ahoj und Hodně štěstí von einem, der 1979 frohen Mutes und auf volles Risiko gemeinsam mit Rüdiger H. die Beziehungen der damaligen DDR-deutschen und tschechischen Geologen der SDAG Wismut Karl-Marx-Stadt und des Uranovy Pruzkum Liberec nach dem politischen Abbruch von 1968 wieder initiiert hat, da die geologischen Formationen des Elbtalgrabens und des Erzgebirges keine staatlichen Grenzen kennen

    Reiner

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    • November
      Freak

      Liebt das Forum
      • 17.11.2006
      • 10828

      • Meine Reisen

      AW: Stammtisch Sachsen

      Zitat von Abt Beitrag anzeigen
      Hm, genau das dachte ich mir.
      Das hat sich gewissermaßen so ergeben, waren ja auch kaum Berge im Weg.

      Zitat von Abt Beitrag anzeigen
      Und wie habt ihr die örtlichen Gastlichkeiten unterstützt?
      Am Sonnabend in Carpin, am Sonntag waren wir guten Willens, aber die Küche in Klein Nemmerow öffnete erst um 18:00, so dass es bei einem Getränk blieb. Und auch am Montag gab es was zu futtern, nämlich in Burg Stargard. Zum Abschluss noch ein Eis in Neubrandenburg.
      Du siehst also, ganz so spartanisch haben wir nicht gelebt.
      Ich versuche, heute Abend mal ein paar Bilder einzustellen.
      Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.

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      • simurgh
        Fuchs
        • 02.11.2011
        • 1830

        • Meine Reisen

        AW: Stammtisch Sachsen

        Glück Auf Reiner, das ist ja mal ein interessanter Exkurs. Vielen Dank dafür!

        Da ich ebenfalls in der Ecke aufgewachsen bin und mich schon als Kind der Hirtstein fasziniert hat, eine Frage: Sind diese Basaltdurchbrüche alle in diese Zeit zu datieren? Beim Hirtstein spricht man ja von "vor ca. 25 Millionen Jahren".

        Mich interessiert das, weil ich bei nächst bester Gelegenheit und bei guter Fernsicht den Schafstein in der Rhön erwandern möchte. Dort gibt es, wie am Holý vrch u Jílového, ein ähnliches Basaltblockmeer, welches aber schon von der Eiszeit "zerbröselt" worden sein soll.

        Kann man diese beiden Regionen entstehungsgeschichtlich vergleichen?
        >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

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        • Pfad-Finder
          Freak

          Liebt das Forum
          • 18.04.2008
          • 11617

          • Meine Reisen

          AW: Stammtisch Sachsen

          Zitat von November Beitrag anzeigen
          Ich versuche, heute Abend mal ein paar Bilder einzustellen.
          Wir haben an zwei Stellen sogar die Seitenblühende Feldrabunke gesehen.
          Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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          • reinergeorg
            Erfahren
            • 01.06.2014
            • 282

            • Meine Reisen

            AW: Stammtisch Sachsen

            Hallo Simurgh,
            die beiden bzw. drei Regionen mit über Tage sichtbaren Basalt-Formationen sind nicht nur vergleichbar, sondern gleich entstanden.
            Hintergrund ist, dass sich nach wie vor - auch aktuell - die Afrikanische Platte an die Alteuropäische Platte schiebt. In ca. 25 Mio. Jahren wird das Mittelmeer nicht mehr existieren bzw. eingedampft sein. Wenn Du gut zu Fuß bist und es bis dahin aushältst, kannst Du trockenen Fußes über eine dann neu vorhandene Salzlagerstätte von Europa übers dann ehemalige Mittelmeer wandeln. Mit anderen Worten: ganz West- und Mittel-Europa wird weiterhin andauernd durchgeschüttelt, was sich dann auch immer wieder an derzeit kleineren Erdbeben bis 4 bemerkbar macht - im Westerzgebirge und auch im Rheingraben haben wir fast jeden Tag kleine Beben, nur merkt das kaum jemand.
            Am Hirtstein sind die Basaltsäulen im Aufzugsbereich, kommen also von tief unten aus 60 - 80 km Tiefe "schräg" nach oben und man kann hier deutlich den Übergangsbereich sehen, wo die schrägen Säulen an der Erdoberfläche durch die Schwerkraft (um-)kippen.
            Scheibenberg, Bärenstein und Pöhlberg sind alle aus gleicher Zeit, nur wegen der Umgebung verschieden verwittert - der Scheibenberg ist eben am "schönsten" sichtbar.
            Die geologischen Zeiten passen auch - bitte meine Zeitspanne beachten, wobei die Geologen "rückwärts" zählen.
            Die Rhön ist auch ein gleicher Tertiär-Basalt.
            Erdgeschichtlich sind die 13.000 Jahre seit der letzten großen Eiszeit ein Klacks. Die vulkanisch jüngsten Bildungen auf deutschem Boden sind in der Osteifel rings um Laacher See mit über 60 Schloten und als Laacher See erst 20 - 12.000 Jahre alt. Bei Ausflug in die dortige Klosterabtei sind am Ostufer im Wasser ständig blubbernde CO2-Austritte sichtbar - die Austritte aus dem Waldboden sieht man nur nicht. Nördlich Frantiskovy Lazne/Franzensbad im ehemals deutschen Sudeten-Gebiet sind Mare als runde vulkanische Krater bei Google earth zoombar.
            Demgegenüber ist die Steinerne Rose oberhalb der Bleilochtalsperre der Saale bei Leutenberg im Thüringer Schiefergebirge zwar gleich aussehend wie die am Hirtstein, aber deutlich älter aus der Steinkohle-Zeit mit Diabasen.
            Unsere Heimat ist also auch erdgeschichtlich noch ständig in Bewegung. Die Plattentektonik erhält uns am Leben, während auf dem Mars keine Tektonik mehr feststellbar ist.
            Viel Spaß bei der Erkundung
            Reiner

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            • simurgh
              Fuchs
              • 02.11.2011
              • 1830

              • Meine Reisen

              AW: Stammtisch Sachsen

              Zitat von reinergeorg Beitrag anzeigen
              Viel Spaß bei der Erkundung
              Reiner
              Den werde ich sicherlich haben. Ich warte nur noch auf ein wenig mehr Frühling auf über 800m Höhe und bessere Fernsicht.

              Deine fachlichen Ausführungen lassen mich auch meine bisherigen Erkundungen von Panská skála und Zlatý vrch in einem größeren Kontext erscheinen. Danke!

              Nur EurAfrika als einen Kontinent mag ich mir noch nicht vorstellen. Aber vielleicht jubeln die Thru-Hiker ja schon...
              >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

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              • November
                Freak

                Liebt das Forum
                • 17.11.2006
                • 10828

                • Meine Reisen

                AW: Stammtisch Sachsen

                Zitat von November Beitrag anzeigen
                Ich versuche, heute Abend mal ein paar Bilder einzustellen.
                Da wir weit außerhalb Sachsens unterwegs waren, gibt es die kurze Zusammenfassung an anderer Stelle.
                Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.

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                • Abt
                  Lebt im Forum
                  • 26.04.2010
                  • 5726

                  • Meine Reisen

                  AW: Stammtisch Sachsen

                  Erst mal meine Achtung und Anerkennung vor Novembers und Pfadfinders Leistung, von der wir leider weit entfernt waren mit gerade mal 17 km am ersten Tag. Aber so eine unglaublich schöne Landschaft kann man einfach nicht so durcheilen mit mir.
                  Und Reinergeorg ein Danke für seine Ausführung. Will eigentlich noch einen Besuch im Böhmischen Granatenmuseum machen, also wo man die Edelsteine sehen kann und dann den Brockenberg mit besuchen..

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                  • Rhodan76

                    Alter Hase
                    • 18.04.2009
                    • 3006

                    • Meine Reisen

                    AW: Stammtisch Sachsen

                    Zitat von Rhodan76 Beitrag anzeigen
                    Die schnelle Suche bei Mapy.cz sagt es handelt sich um [...] am Holý vrch (Heiligen Berg) über Jílové
                    Irgendwie scheint unseren tschechischen Freunden da ein Fehler bei der Namensgebung unterlaufen zu sein - ursprünglich lautete die Bezeichnung "Kahler Berg" (und nicht Heiliger Berg), also sollte "Holým vrch" statt "Holý vrch" korrekter sein. Aber ich spreche ja nur Kneipen-Tschechisch

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                    • Pfad-Finder
                      Freak

                      Liebt das Forum
                      • 18.04.2008
                      • 11617

                      • Meine Reisen

                      AW: Stammtisch Sachsen

                      Zitat von Rhodan76 Beitrag anzeigen
                      also sollte "Holým vrch" statt "Holý vrch" korrekter sein. Aber ich spreche ja nur Kneipen-Tschechisch
                      Nee, Holý vrch ist Nominativ Singular. Ist absolut richtig. Heiliger Berg wäre Svatý vrch.
                      Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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                      • Rhodan76

                        Alter Hase
                        • 18.04.2009
                        • 3006

                        • Meine Reisen

                        AW: Stammtisch Sachsen

                        Ja, da hat mich der Google-Translator wohl gestern abend erfolgreich genarrt.

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                        • OoS
                          Erfahren
                          • 13.06.2011
                          • 216

                          • Meine Reisen

                          AW: Stammtisch Sachsen

                          Gerade eine Mail vom Sachsenforst bekommen - für die Testwanderung am Forststeig haben sich 194 Teams mit durchgehend überzeugenden Referenzen beworben. Darum hat sich der Sachsenforst entschlossen, nicht nur ein Team auszuwählen, sondern gleich 20 Teams auszulosen, die die Strecke testen dürfen.

                          Wir hatten leider kein Glück. Ich nehme mal an, von euch hat sich auch der eine oder andere beworben?

                          Edith: 194 Teams, nicht 197.

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                          • Rhodan76

                            Alter Hase
                            • 18.04.2009
                            • 3006

                            • Meine Reisen

                            AW: Stammtisch Sachsen

                            Das Interesse scheint ja recht groß zu sein. Von uns scheint sich keiner beworben zu haben, viele dürften das Gebiet auch so schon ganz gut kennen.

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                            • Rhodan76

                              Alter Hase
                              • 18.04.2009
                              • 3006

                              • Meine Reisen

                              AW: Stammtisch Sachsen

                              Wer mal wieder fusslahm sein sollte, für den hab ich einen Fahrrad-Tip http://www.1000miles.cz

                              Ein (privates) MTB-Rennen
                              ...vom Ostende an der Ukrainische Grenze bis ans Westende an der Bayerischen Grenze quer über diverse Gebirge...
                              Hier der Routenverlauf durch die Slowakei und CZ/DE - einige Gebirge auf der Route kennen wir ja auch. Einen eindrucksvollen Bericht hab ich hier u. hier gefunden.

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                              • November
                                Freak

                                Liebt das Forum
                                • 17.11.2006
                                • 10828

                                • Meine Reisen

                                AW: Stammtisch Sachsen

                                Start in Nova Sedlica, wo wir unsere letzte Grenzlandtour beendet haben. Hoffentlich verlassen sich die Fahrer nicht darauf, im Dorfkonsum noch mal schnell ihren proviant aufstocken zu wollen.
                                Wer sich nicht in Gefahr begibt, kommt darin um.

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                                • Pfad-Finder
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                                  Liebt das Forum
                                  • 18.04.2008
                                  • 11617

                                  • Meine Reisen

                                  AW: Stammtisch Sachsen

                                  Für "Erstbesteigungen" muss man nicht weit reisen. Zum Beispiel der Zelenický vrch, Nachbar des Borschen bei Bilina:


                                  Hier ging es noch.


                                  Die höchstgelegene Spur von früherer Zivilisation


                                  Der Kampf mit der Dornen- und Gestrüppzone liegt hinter uns.


                                  Ein bisschen Aussicht auf den Borschen

                                  Botanisch-faunistische Entdeckungen auf dem Gipfel:

                                  Lecker? Eher nicht. Hier entsteht eine Schwammgallwespe.


                                  Vieles spricht für Eichengallwespe, aber irritierend ist der völlig eichen-untypische Zweigwuchs. Vielleicht doch irgendeine Form von Epiphyt/Schmarotzer?
                                  Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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                                  • Abt
                                    Lebt im Forum
                                    • 26.04.2010
                                    • 5726

                                    • Meine Reisen

                                    AW: Stammtisch Sachsen

                                    Die Berge sehen intressant aus. Höchst ungewöhnlich ist das Aussehen der Auswüchse.
                                    Ich bin ja immer noch auf der Suche nach der Eichenmistel, von der nur ein verschollener Fundort in der Sächsischen Schweiz bekannt ist (dem einzige Vorkommen in Deutschland)

                                    Hier sehen die kleinen Löcher aus wie Schlupflöcher eines Insektes. Bitte mal dieses Foto an das Senkenberginstitut in Dresden schicken.

                                    https://www.google.de/?gfe_rd=cr&ei=...flfq=1&rlha=0&

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                                    • Rhodan76

                                      Alter Hase
                                      • 18.04.2009
                                      • 3006

                                      • Meine Reisen

                                      AW: Stammtisch Sachsen

                                      Ja, das ist schon einen schöne Ecke, die da etwas abseits bei Bilina liegt. Auch wenn der Borschen seinen "kleinen" Brüdern meist die Show stiehlt, das Duo aus Zelenický vrch (Sellnitzer Berg, 455 m) und Schladniger Berg (521 m) ist nicht uninteressant.

                                      Vor anderhalb Jahren haben wir die beiden nur aus der "Ferne" gesehen:
                                      Zitat von Rhodan76 Beitrag anzeigen
                                      Das Teplitzer Heimatbuch von 1920 beschreibt den Aufstieg auf beide noch als "...lässt sich[...]leicht ausführen." Zumindestfür den Zelenický vrch gilt das nicht mehr Das vom Aufstieg durch die Busch- und Dornenzone nichtmal Fotos existieren, spricht Bände...

                                      Zelenický vrch aus der Nähe:



                                      Gipfel:





                                      Mystisch:



                                      Der Schladniger Berg...



                                      ...ist dagegen im Aufstieg kein Problem und bietet sogar reichlich Aussicht:




                                      Eine schöne Runde zum Sonntag wars! Nur die Sache mit den geschlossenen Kneipen...war irgendwie...pfad-finder typisch In dem Sinne:

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                                      • simurgh
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                                        • 02.11.2011
                                        • 1830

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                                        AW: Stammtisch Sachsen

                                        Zitat von Abt Beitrag anzeigen
                                        Ich bin ja immer noch auf der Suche nach der Eichenmistel, von der nur ein verschollener Fundort in der Sächsischen Schweiz bekannt ist (dem einzige Vorkommen in Deutschland)
                                        Das Vorkommen bei Dohna ist wohl erloschen.

                                        [...]wo sich in Dohma das nördlichste und zugleich, nach Erlöschen des Fundortes bei Dohna, einzige deutsche Vorkommen befindet (vgl. FÖSSNER et al. 1956, STOPP 1961, HEMPEL 1979, SCHMIDT 1996b). Quelle: https://www.smul.sachsen.de/sbs/down...raucharten.pdf
                                        Recherchiert man etwas weiter, findet man sogar genauere Infos.

                                        [...]Hinzuweisen ist hier insbesondere auf einen Eichen-Hainbuchenwald im nördlichen Bereich des Dohmaer Wassers mit dem in Deutschland einzigem Vorkommen der Eichen-Mistel (Loranthus europaeus). Lies selbst (PDF download): https://www.revosax.sachsen.de/law_v...df_attachments
                                        Da euer NABU ja auch gelegentlich Exkursionen dorthin anbietet, würde ich mich an deiner Stelle mal kundig machen, oder selbst mal in diesem Wäldchen suchen:

                                        https://www.google.de/maps/@50.91047.../data=!3m1!1e3
                                        https://opentopomap.org/#map=17/50.91119/13.92414
                                        http://www.wanderreitkarte.de/index....0.9114&zoom=17
                                        http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/...value=5049-304

                                        Viel Glück!
                                        >> Ich suchte Berge und fand Menschen <<

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                                          AW: Stammtisch Sachsen

                                          Eichenmistel scheidet aus, die Kugeln sind zu groß. Die Oberfläche fühlt sich an wie Blähton, auch die Größe mit ca. 1,5cm Durchmesser ist ähnlich. Alle Kugeln hatten ein Loch (spricht für Insekt). Im Inneren ist es unübersichtlich, aber so ein bisschen wie extrem wurmstichiges Holz. Ich schaue heute abend mal, ob ich aus einer mitgenommenen und bereits laienhaft aufgeschnittenen Kugel noch einen vorzeigbaren Querschnitt herstellen kann.
                                          Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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