Infos und Tipps zu Bahnverbindungen, mit und ohne 9-Euro-Ticket

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  • codenascher
    antwortet
    Meine Freundin kam gerade aus dem "Schloss" EKZ in Steglitz wieder. Unten im Keller eine Schlange um zwei Ecken... Hunderte Leute die also bei der BVG anstehen. Warum man sich sowas antut und das Ticket / Abo nicht einfach online abschließt? Das lief für meine Freundin vor zwei Tagen problemlos.

    Ich freu mich bei bestehendem Abo, wie auch schon in den Sommermonaten einfach darüber, die kommenden Monate etwas weniger Geld vom Konto abgezogen zu bekommen.

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  • Itchy ST
    antwortet
    Zitat von AlfBerlin Beitrag anzeigen
    Ich hoffe nun, dass wir ein regnerisches schnee- und eisreiches viertes Quartal kriegen, sonst lohnt sich das Ticket für mich nicht, weil ich bei gutem Wetter meistens Fahrrad fahre.
    Darauf hoffe ich auch. Zudem, wenn die Heizkosten doch zu sehr explodieren, können wir unendlich Ringbahn fahren. Erfrieren werden wir also nicht.


    Meine Kollegin, die sich doch nicht in der Schlange anstellte, weil diese viel zu lang war, ist nun auch glückliche Abobesitzerin. Sie versuchte es nochmal online, schlußendlich rief sie vorsichtshalber noch die Hotline an.
    Die Dame war sehr freundlich und bestätigte ihr, dass sie alles richtig gemacht habe.

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  • AlfBerlin
    antwortet
    Die Kontrolleurinnen brauchen noch was zum Einscannen. Deshalb hab ich mir das "0 Euro"-Ticket auf die Rückseite der Bestellbestätigung gedruckt: https://abo.bvg.de/themes/bvg/images...lineticket.jpg

    Ohne Bestellbestätigung wird das Berliner "0 Euro"-Ticket wohl nutzlos sein. Aber vielleicht kann man die Bestellung nach Eingang der Bestätigung auch komlett stornieren. Ich hab ab Januar storniert. Dafür gab es einen Link im Bestellvorgang. Bestellung nur für die drei Billigmonate war nicht möglich.

    Ich hoffe nun, dass wir ein regnerisches schnee- und eisreiches viertes Quartal kriegen, sonst lohnt sich das Ticket für mich nicht, weil ich bei gutem Wetter meistens Fahrrad fahre.
    Zuletzt geändert von AlfBerlin; 30.09.2022, 13:56.

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  • Itchy ST
    antwortet
    Ja, nun mit Bestellbestätigung.

    https://www.berliner-zeitung.de/mens...gbar-li.271864

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  • Torres
    antwortet
    Nein, man muss die Bestellbestätigung jetzt mitführen bei einer Kontrolle. Die hat man bei dem 0 Euro Ticket nicht.

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  • Itchy ST
    antwortet
    Mein Stand ist, dass Ausdrucken der Abo Bestellbestätigung + Personalausweis als vorläufige Monatsfahrkarte ausreicht bis die Chipkarte ab November kommt. Vorher schaffen sie es nicht.
    Ich lasse das so für mich jetzt, auch wenn es gerade heißt, man kann sich noch irgendwas ausdrucken, wo man seinen Namen selber reinschreiben kann. Wenn die BVG nun täglich ihre Bestimmungen ändert, kann ich da auch nichts für.
    Habe keine Lust an einer Abobestellung zu verweifeln. Hatte es vor ein paar Tagen gemacht und mir die Haare gerauft. Gestern habe ich es für eine Kollegin mit versucht und wir rauften uns beide die Haare, obwohl es immerhin schon besser erklärt wurde auf der BVG Seite. Trotzdem gab es weiterhin Fehler und wir bekamen das Ding nicht bestellt. Die Systeme scheinen wie erwartet überlastet, die Kollegin gab auf und wollte doch lieber nach Feierabend Schlange im Abo Servicecenter stehen.

    Gestern war es wohl kurz möglich sich ein Ticket für 0 Euro auszudrucken, weil es einen Fehler im System gab. Nun hofft die BVG auf die Ehrlichkeit der Kunden.

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  • AlfBerlin
    antwortet
    Hier ein Tipp für die Berliner, die das neue 9-Euro äh 29-Euro-Ticket gebucht aber nicht bekommen haben:
    Hier könnt Ihr Euch das Ticket für Oktober holen und ausdrucken: https://abo.bvg.de/themes/bvg/images...lineticket.jpg
    Das Ticket gilt nur zusammen mit der Buchungsbestätigung und einem Ausweis.

    Bei der Buchung habe ich zunächst das Jahresticket gebucht und dann sofort wieder ab Januar storniert, so dass ich nur die 3 Monate bekomme, wo es nur jeweils 29 Euro kostet.

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  • Sanne4274
    antwortet
    Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Aber es war ein cooles Gefühl von Freiheit, dass man könnte…. Dass man Fahrkartenautomaten ignorieren konnte und nicht über Kurz-, Nah-, und Normalstrecke nachdenken musste.
    Das ist, was mir vom 9€-Ticket vordergründig in Erinnerung bleiben wird, trotz der teilweise nervtötenden Erfahrungen, die auch wir in überfüllten Zügen gemacht haben. Einfach einsteigen und los … soviel Niedrigschwelligkeit kommt in einem Land wie Deutschland einem Wunder recht nah.

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  • Igelstroem
    antwortet
    Bei mir ist es ja so, dass ich zwischen 200 und 300 Euro gespart habe durch das Ticket, und zwar bei Fahrten, die ich sonst genauso durchgeführt hätte. Das ist (glaube ich, weiß es aber nicht genau) die einzige ›Entlastung‹, die ich bei den Gießkannenpaketen bisher abbekommen habe. Sicher ist das eine ineffiziente Subvention, allerdings im Unterschied zur Verbilligung von Benzin eine ökologisch unschädliche.

    Wie erwartet hat sich gezeigt, dass das bestehende Nahverkehrssystem einer realen Verkehrswende nicht gewachsen wäre; für eine solche müsste man viel Geld zur Angebotsverbesserung einsetzen, dazu wird es aber in Deutschland zu meinen Lebzeiten und mit den jetzt lebenden Generationen nicht mehr kommen. Man muss sich durchwurschteln. Für mich exemplarisch interessant ist die Frage, was ich machen würde, wenn mein Zweitwohnsitz beispielsweise in einem abgelegenen Dorf abseits von RE3 und RE5 läge. Ich habe das ja nicht gewagt, aber es wäre eine interessante Herausforderung gewesen.

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  • Torres
    antwortet
    OT: .
    dass die Sache recht friedlich und zivilisiert gelaufen ist
    Öhmm, ist halt die Frage, wen man fragt. Der Gastronom, der keine Gäste mehr hatte, weil vor der Tür der Punk abging, die Mitarbeiter, die die Schxxe wegmachen durften und die Touris, die nachts nicht schlafen konnten oder morgens zum vermüllten Strand kamen, waren nicht so begeistert.
    Aber friedlich war es und die wollen bleiben bzw. wiederkommen, auch wenn es mehr kostet

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  • ronaldo
    antwortet
    Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    ...
    Ansonsten ein großartiges Experiment zur Leistungsfähigkeit (oder Nichtleistungsfähigkeit) der Bahn und ich hoffe, dass jetzt mehr Menschen es zu schätzen wissen, dass man auch mit der Bahn ans Ziel kommen kann. Und dass es gleichzeitig Bereiche gibt - räumlich, aber auch inhaltlich, - wo viel mehr getan werden muss.

    Ganz genau - nennen wir es "weiche" Faktoren.
    ..
    (Und die Punks auf Sylt... das wars allein schon wert. . Gab neulich einen Bericht in der Süddeutschen zum Thema, der den Eindruck vermittelte, dass die Sache recht friedlich und zivilisiert gelaufen ist.)

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  • lina
    antwortet
    Dass mal was relativ Unkonventionelles und Positives ausprobiert wird in D (was zudem in anderen Ländern schon längst Usus ist) war dringend nötig (und höchst erstaunlich, also muss man nicht mehr ganz so pessimistisch sein) und könnte auch in anderen Themenzusammenhängen mal stattfinden. Wer’s spröder sehen mag, kann es ja "Stresstest" nennen. Und als weiteren Aspekt (menschenfreundlich, für Bevölkerungsgruppen, denen es unglaublich gut tat, mal per Tapetenwechsel Luft zu holen): Man muss auch mal gönnen können!
    Zuletzt geändert von lina; 09.09.2022, 09:28.

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  • Funner
    antwortet
    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    zumal es Gutverdiener sind, die uns mit ihren Sanktionen bewusst in die Energiearmut hineingetrieben haben.
    Das hat hier was zu suchen?

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  • Torres
    antwortet
    Man kann das so sehen, wie die BZ. Andererseits hat das vielen Menschen - gerade auch Abonnenten - eine ungewohnte Freiheit gegeben. Also Menschen, die nicht 9 to 5 arbeiten und auch nicht viel verdienen und daher die Spartickets nehmen (Teilzeitabo, drei Zonen u.ä.). Es hat auch Menschen ohne Auto Mobilität ermöglicht („Punks auf Sylt“), die sonst keine Reise in die touristischen Hotspots hätten machen können (z.B.Küste). Es hat Geschäften oder Gastronomie in Zentren eine Sonderkonjunktur verschafft und auch Menschen in der Provinz mit guter Verkehrsanbindung (Uelzen, Braunschweig, Soltau) - in anderen Regionen sind es andere Städte - konnten mal großstädtische Angebote ohne Staugefahr und Parkplatzdruck nutzen.

    Es immer die Frage, aus welchem Blickwinkel man die Sachen sieht, wo man selbst lebt etc., welche Strecken da waren. Mir hat der Tankrabatt genau 0 gebracht, das Auto war schon vorher vollgetankt und wurde nicht bewegt. Mir hat das 9 Euro Ticket auch kaum was gebracht, da mein Abo auch sonst reicht. Aber es war ein cooles Gefühl von Freiheit, dass man könnte…. Dass man Fahrkartenautomaten ignorieren konnte und nicht über Kurz-, Nah-, und Normalstrecke nachdenken musste. Und natürlich war der Tankrabatt eine Subvention von Urlaubsreisen, gleichzeitig sind aber viele Urlauber (oder Einheimische mit Touristenkoller) dann mit dem 9 Euro Ticket zu Tagestouren aufgebrochen, die sie mit dem Auto nicht gemacht hätten (denn so billig war der Sprit nun auch wieder nicht - und das Thema Parkplätze spielt immer eine Rolle).

    Klar waren die Mitarbeiter am Anschlag. Aber ich würde mal sagen, ein guter Teil des Personals auch wegen der Art, wie sich Kunden heute verhalten. Auch ohne 9 Euro Ticket ist es oft sehr unschön, was abgeht und das macht die Berufe nicht attraktiver. Von Schichtdienst u.ä. mal abgesehen, was auch nicht mehr so viele Menschen reizt und den Personalmangel verschärft.

    Ansonsten ein großartiges Experiment zur Leistungsfähigkeit (oder Nichtleistungsfähigkeit) der Bahn und ich hoffe, dass jetzt mehr Menschen es zu schätzen wissen, dass man auch mit der Bahn ans Ziel kommen kann. Und dass es gleichzeitig Bereiche gibt - räumlich, aber auch inhaltlich, - wo viel mehr getan werden muss.

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  • Spartaner
    antwortet
    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    In gleicher Weise wurde übrigens dem deutschen Autofahrer ein Urlaubsgeld in Milliardenhöhe ausgezahlt, statt zum Sparen anzuregen und nur die "notwendigen" Fahrten über die Steuer zu entlasten (km-Pauschale).
    Naja, die Kilometerpauschale würde mir zB auch bei 200km Arbeitsweg keinen einzigen Cent zurückgeben, während Gutverdiener bis zur Hälfte des Spritpreises zurückbekommen würden. Finde ich jetzt nicht allzu gerecht, zumal es Gutverdiener sind, die uns mit ihren Sanktionen bewusst in die Energiearmut hineingetrieben haben.

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  • Flachlandtiroler
    antwortet
    Mit dem Geld musste auch bspw. den Abo-Kunden die Differenz zu den 9€ zurückgezahlt werden.

    Vielleicht nimmt man bei der nächsten Runde einfach Berlin raus

    In gleicher Weise wurde übrigens dem deutschen Autofahrer ein Urlaubsgeld in Milliardenhöhe ausgezahlt, statt zum Sparen anzuregen und nur die "notwendigen" Fahrten über die Steuer zu entlasten (km-Pauschale).

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  • Funner
    antwortet
    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Unterm Strich müssen wir feststellen, dass der Bund 2,5 Milliarden Euro für nichts ausgegeben hat. Eine Summe, die deutlich über dem Betrag liegt, der in diesem Jahr für den Ausbau des Schienennetzes vorgesehen war. Das 9-Euro-Ticket war ein verantwortungsloser Umgang mit Steuergeld.
    Das Geld geht doch vom Bund an die Länder, die es dann an die Verkehrsbetriebe verteilen, oder wie läuft die Finanzierung? Dann wäre es ja nicht umsonst sondern kann von denen jetzt genutzt werden um z.B. neues Personal einzustellen. Klar sind bei den Verkehrsbetrieben in der Zeit Einnahmen durch normale Tickets weggefallen., meist machen Fahrkartenverkäufe aber ja nur einen kleinen Teil der Einnahmen aus.

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  • codenascher
    antwortet
    Ein für mich nachvollziehbares Fazit.

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  • Spartaner
    antwortet
    "Das 9-Euro-Ticket hätte nie eingeführt werden dürfen"
    Zuletzt geändert von MaxD; 09.09.2022, 18:45. Grund: Langzitat entfernt.

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  • Funner
    antwortet
    Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Seit dem 1.9. muss auf jeden Fall die Hochbahnwache die Zweigstellen unterstützen, die unter dem Ansturm der Leute zusammenbricht, die ihr Abo gekündigt haben und es jetzt wieder haben wollen.
    Und ich hatte mich schon gewundert was die lange Schlange vor dem HVV Servicecenter am HBF sollte. Die war zwar auch schon vor dem 9€ Ticket öfter mal etwas länger, aber nicht so wie Gestern.

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