[PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2011

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    • 16.08.2008
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    #21
    AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

    Ja. Geht hier noch weiter. Masuren fehlt ja auch noch. Ich versuche mal, heute abend weitere Bilder rein zu stellen.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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      • 16.08.2008
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      #22
      AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

      Ostroda – Pasym (Kalwa) 85 km

      Der Zeltplatz am Morgen.




      Wir befinden uns bereits seit Elblag in der Wojwodschaft Ermland-Masuren. Aber das, was ich im Geiste mit der Landschaft verbinde, beginnt für mich erst, als wir hinter der sehenswerten Hauptstadt Olsztyn, die wir aus Zeitgründen lediglich durchfahren, in Richtung Klebark abbiegen.











      Wir rasten an einem Viadukt, das zwei Kanäle miteinander verbindet.








      Die Strecke ist schön und abwechslungsreich, aber an einigen Stellen auch kräftezehrend hügelig.








      An einem Sklep kaufen wir Wasser und Nudeln.











      Die Gegend ist idyllisch und es kommen Wildcampgelüste an einem See nieder zu lassen. Die anderen befinden sich allerdings bereits hinter Pasym, da der Campingplatz in Pasym geschlossen ist (oder nicht mehr existiert?, das weiß ich nicht mehr).

      So fahren wir auf perfekter Strecke durch den Ort Pasym.











      Hinter Pasym geht es auf einem Radweg an einer vielbefahrenen Landstraße Richtung Kalwa. Dort haben die anderen eine derzeit noch geschlossene Ferienanlage an einem See aufgetan. Wir dürfen auf einer Wiese neben der Turnhalle zelten und die (grenzwertige) Dusche nutzen. Auch eine Kabeltrommel wird bereit gestellt, damit wir unsere Akkus laden können.


      "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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        • 16.08.2008
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        #23
        AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

        Pasym – Mikolajki 79 km


        Am Morgen trödeln wir in Pasym herum.

















        Die Bäckerei hat nicht nur leckeren Kuchen, Kekse und Waffeln, sondern auch Pirogi und Wurstspezialitäten. Wir können nicht widerstehen.











        Dann geht es Richtung Babieta.











        Wir fahren die 58 bei Utka entlang, die in eine LKW Umgehungsstraße übergeht, da wir die im Bikelineführer verzeichnete Strecke nicht finden. Die LKW sind laut, überholen rücksichtslos und die Straße ist schlecht. Ich bekomme einen gestandenen Wutanfall - ich habe von Polen kurzzeitig die Schnauze voll. Dann wird die Straße aber wieder idyllisch und ich beruhige mich. Durch Wald fahren wir auf einsamer Landstraße Richtung Mikolajki.


        Ich fahre kurz in den Ort, um ein zu kaufen.








        Der Campingplatz ist mit EU Fördermitteln auf Vordermann gebracht worden. Schöne Kochräume mit Sitzgruppe, auf der Heizung kann die Wäsche trocknen und Reisebusse halten vor der Tür, um das angeschlossene Hotel zu nutzen. Ein paar Wohnmobile und ein zeltendes Paar aus Pinneberg sind auch auf dem Platz. Zum Abendessen gibt die in Pasym erstandenen Köstlichkeiten sowie Aal von einem ansässigen Fischer.

















        "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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          #24
          AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

          Mikolajki – Gizycko 35km


          Der nächste Campingplatz ist nicht weit und so wird es nur eine Vormittagstour. Die Landschaft ist ein Traum, die Straßen sind gut. Die meisten Lebensmittelläden, Ferienhäuser und Unterkünfte haben noch geschlossen. Es ist Vorsaison.













          Die Straßen sind menschenleer und nur wenige Autos sind unterwegs. Ich denke an Erzählungen von Ostpreußen.



















          Wir lassen uns Zeit und fotografieren viel.


























          Gegen Mittag checken wir auf dem Campingplatz Zamek ein.








          Dann besichtigen wir Gizycko und erledigen Einkäufe.











          Auf dem Rückweg ist der Kanal gesperrt und die einzige noch in Betrieb befindliche Brücke dieser Bauart ist ausgeklappt. Hinter der Brücke befindet sich als Überbleibsel aus vergangenen Zeiten ein barocker Wohnflügel des einstigen Schlosses der Deutschordensritter, der zu einem modernen Hotel ausgebaut wird (links im Bild).








          Am Abend stellt sich heraus, dass einer aus unserer Gruppe den Tag für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten der Region genutzt hat (u.a. die Wolfsschanze) und weiter nördlich in Wegorzewo zeltet. Wir beschließen daher, den Ruhetag zu streichen und morgen nach Goldap weiter zu fahren.
          Zuletzt geändert von Torres; 13.04.2012, 20:50.
          "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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            #25
            AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

            Fazit:

            Das masurische Seengebiet ist gut zu beradeln. Mit wenigen Ausnahmen ist der Straßenzustand angenehm und es gibt viele Nebenstraßen, die gut ausgebaut und wenig befahren sind. Die Campingplatzdichte ist hoch und es gibt ein großes Netz an Radwegen, Wanderwegen und Kanustrecken. Ausgedehnte Waldgebiete und Nationalparks mit seltenen Pflanzen und Tierarten, u.a. Dachs, Luchs, Seeadler, Wisent und Elch, laden zum Entdecken ein. Allerdings gibt es in einigen Nationalparks geschützte Sperrzonen, die nicht betreten werden dürfen. Auch ein kulturelles Angebot ist vorhanden. So finden sich viele Zeugnisse gemeinsamer polnischer, litauischer, russischer und deutscher Geschichte (u.a. das Attentat des 20. Juli 1944 durch Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler auf dem Gelände der Wolfsschanze oder die Schlacht bei Tannenberg (Stebark) 1410) und ehemalige Schlösser, Burgen und (verfallene) Herrenhäuser zeugen von der wechselvollen Geschichte Masurens. Es gibt im deutschen Buchhandel gutes und detailliertes Kartenmaterial über die Masurische Seenplatte.
            Im Sommer dürfte hier viel Tourismus sein, aber in der Vorsaison war es menschenleer. 2 Wochen vorher hatte es in Masuren noch Schnee und Minustemperaturen gegeben. Die ersten Stechmücken sind unterwegs, allerdings sind sie noch harmlos und machen daher keine Probleme.
            Zuletzt geändert von Torres; 13.04.2012, 21:35. Grund: Präzisierung
            "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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              #26
              AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

              Gizycko – Goldap – Vistylis 119 km


              Wir fahren Richtung Kruklanki. Wie so oft fotografiere ich während der Fahrt.





              Ein radelnder Pole gibt uns den Tipp, auf die bikeline Empfehlung zu verzichten und Landstraße Richtung Banie Mazurskie zu fahren.

















              An einem Parkplatz machen wir Rast.








              Schade, dass man auf Fotos das vielstimmige Quaken der Frösche nicht hört.














              Die Sonne scheint mit voller Kraft. Mittlerweile sind 30 Grad erreicht. Das hält zwei Zigeunerinnen nicht ab, uns bei einer Rast an einer Bushaltestelle Motorsägen und Lammfelldecken (!) verkaufen zu wollen. Stolz posieren sie für das Foto.








              Auf der Landstraße 650 – von der Nebenstrecke wurde uns abgeraten – fahren wir Richtung Goldap. Die anderen informieren uns, dass der Campingplatz nicht mehr existiert und sie den Platz in Dubieninki suchen. Gegen 15.00 Uhr, nach ca. 70 gefahrenen Kilometern, erreichen wir Goldap.




              In Goldap erreicht uns die Nachricht, dass es in Dubieninki keinen Campingplatz gibt und die anderen den Grenzübergang nach Litauen suchen. Dazu muss man wissen, dass auf den Landkarten an der von uns gewählten Straße kein Grenzübergang nach Litauen eingezeichnet ist. Der offizielle Grenzübergang ist weiter südlich. Auf google maps waren allerdings Feldwege zu sehen, die zeigen, dass es einen Übergang geben muss. Eine Karte dieser Feldwege haben nur die anderen dabei. Sie empfehlen uns daher, uns ein Hotelzimmer zu mieten und am nächsten Tag nach zu kommen, wenn sie den Weg gefunden haben.

              In Krisensituationen waren wir uns schon immer einig und wir beschließen, nicht in Goldap, sondern auf der Strecke ein Hotel zu suchen. In Wahrheit haben wir aber beide nicht vor, ein Hotel zu suchen. Also kachele ich los, um Tatsachen zu schaffen und im Gegenzug wird mir in einer kurzen Pause verschwiegen, dass sich in einem der Orte tatsächlich ein Hotel befand. Allerdings wohl das einzige auf der ganzen Strecke. Die Straße führt direkt an der russischen Grenze entlang und ist einerseits idyllisch, andererseits infrastrukturell wenig entwickelt. An vielen Häusern zeigt sich allerdings (ehemaliger und neuer?) Wohlstand.








              Die grüne Grenze ist bei Budinski. Dort haben die anderen am späten Nachmittag ihr Fahrrad über Wiesen und sandige Hügel geschoben und tatsächlich Litauen erreicht. Wir überlegen, in der Nähe von Budinski zu rasten, denn es zeigen sich Regenwolken und es wird bald dunkel. Unwahrscheinlich, dass wir noch die grüne Grenze finden.

              Da sehen wir durch Zufall eine kleine Straße auf der linken Seite, die mit „Budinski 1 km, Vistytis (LT) 15 km“ ausgeschildert ist. Eine Straße, die es laut Karte nicht gibt. Wir biegen ein und werden von einem sintflutartigen Wolkenbruch erwischt. Zum Glück ist er schnell vorbei.





              Wir geben Gas und fahren auf einsamer, hügeliger Straße mit perfektem Asphalt ins Ungewisse – der Richtung nach auf russisches Territorium zu. Als ich denke, wir sind falsch, macht die Straße eine Kurve und unvermittelt sehen wir ein Schild:





              15 km später treffen wir erschöpft auf dem Campingplatz Pusele Zirgenai ein, während unser fünfter Mann aufgrund eines Missverständnisses in Gizycko eingecheckt hat.
              "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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              • lina
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                • 12.07.2008
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                • Meine Reisen

                #27
                AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                Hehe, was heißt hier "verschwiegen" – das war eine Mischung aus TBN (Torres bremst nicht) und ZID (Zurückfahren ist auch doof)

                Das "Hotel" sah nach eine Art Wellness-Anlage mitten im Wald aus, und der Name war etwas seltsam, der klang nach einer Mischung aus "Shangrila" und "Hotel California"

                Allerdings ist wahr, dass man mich, solange ich ein Zelt mit habe, nur in absolut seltenen Notfällen in ein Hotel oder eine Pension reinbekommt. Und da die Sonne schien, die Straße perfekt asphaltiert und die Landschaft traumschön war: weiter!!

                BTW: Jemand von uns hätte ein Foto machen sollen von diesem sensationellen Tal: erst Straße steil runter und dann gleich wieder steil hoch und um die Kurve. In der Abendsonne. Aber wer bremst da schon? Gerade auch dann, wenn einem ab kurz davor auch noch so einer dieser kleinen Kläffer nachrennt? Aber vielleicht kommt da ja mal wieder jemand vorbei und hält kurz an?

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                • Torres
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                  • 16.08.2008
                  • 26646

                  • Meine Reisen

                  #28
                  AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                  Vistisys – Siline 110 km

                  Es ist ein strahlend schöner Morgen. Der Platz ist wunderschön angelegt. Wieder haben wir eine lange Strecke vor uns, denn die Campingplatzdichte in Litauen ist gering und es gibt in unserer Richtung nur einen Platz in Siline. Diese können wir jedoch nicht auf dem direkten Weg erreichen, weil es nur eine Brücke über die Memel gibt – nämlich bei Jurbarkas.





                  Auf der anderen Seeseite ist Russland.








                  Der ganze Eingangsbereich des Platzes ist von Kunstobjekten übersäht.













                  Der Ort ist blitzsauber. Eine ältere Frau hebt auf einer Wiese ein achtlos weggeworfenes Papier weg und bringt es zum Mülleimer. Die Kinder grüßen mit „Labas diena“. Ein freundliches Land, das wir sofort ins Herz schließen. Die Straßen sind perfekt.




                  Wachtürme zeigen die Nähe zu (und Bedrohung durch?) Russland und in den Seitenstraßen steht (Grenz)polizei.




                  Auch hier ist Storchenland.





                  Verbotsschilder - ein Erbe deutscher Vergangenheit?













                  Es ist hier flacher als in Polen und wir kommen gut voran.





                  Zwei Jungen versuchen, ihren Hund zu überlisten – er soll das Fahrrad ziehen.





                  Und das tut er dann auch.





                  In einer Parkanlage in Kurdirkos Naumiestis steht die Statue von Dr. Vincas Kudirka (1858 – 1899): Arzt, Schriftsteller, Dichter, Kritiker, Angehöriger der litauischen Nationalbewegung und Autor der litauischen Nationalhymne.











                  Geld wechseln können wir in dem Ort leider nicht – die nächste Bank befindet sich in 25 km Entfernung.





                  Auf eine Seitenstraße, die direkt an dem Fluss verläuft, der Litauen von Russland trennt, verzichten wir. Es ist eine schlecht zu befahrene Schotterpiste und wir erfahren später, dass sie sich durch reges Mückenaufkommen ausgezeichnet hat.


                  Die Strecke zieht sich.









                  Endlich erreichen wir die Memelbrücke in Jurbarkas. Nun müssen wir rechts abbiegen und 11 km Umweg fahren, da es auf der geplanten Strecke Richtung Kurische Nehrung keinen weiteren Campingplatz gibt. Dieses Teilstück müssen wir also in zwei Tagen wieder zurück fahren.





                  Lina sieht den Memelradweg Richtung Siline, ich aber leider nicht und daher biege ich auf die Straße ein. Als Lina mir etwas später von dem Radweg erzählt, gehen wir noch von Polen geprägt auf Nummer sicher und kehren nicht um, sondern fahren Straße. Ein Fehler, wie sich heraus stellen wird. Zumal wir jeder Zeit auf den Radweg hätten einbiegen können, da dieser parallel verläuft. Wir hätten also gar nicht umkehren müssen. Zudem ist der Memelradweg flach, während an die Straße an einigen Stellen sehr hügelig ist. Das letzte Teilsteck wäre auf dem Radweg also erheblich leichter zu fahren gewesen. Mehrere Autofahrer hupen uns an. Ich kann allerdings nicht beurteilen, ob das ein freundlicher Hinweis auf den Radweg sein sollte oder Fahrräder auf der Straße (die Richtung Hauptstadt führt) unerwünscht sind.














                  Die Kirche von Skirsnemune.





                  Und dann sind wir auf dem schönsten Campingplatz der Reise – ein naturbelassener Platz mit perfekten Sanitäranlagen, Waschmaschine und einem netten Besitzer. Wir haben nicht eingekauft, wenig gegessen und ich koche für uns meine Notreserve: Kartoffelpü mit Champignonsuppe. Lecker.
                  Zuletzt geändert von Torres; 22.04.2012, 20:36.
                  "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                    • Meine Reisen

                    #29
                    AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                    Siline - Skirsnemune-Siline 4 km

                    Heute ist Ruhetag. Nur eine kurze Fahrt zum Einkaufen, ansonsten ist Erholung angesagt.


                    Ein Kundenevent des Besitzers am Vormittag.









                    Wäsche waschen.





                    Sportlicher Ehrgeiz.








                    Frösche und jede Menge Kaulquappen.





                    Ein toller Platz.











                    Eine Hochzeitgesellschaft feiert.








                    Stillleben.








                    Ein Hobonaut








                    Am Abend wieder komplett.





                    Er dagegen muss weiter.





                    Kostbare Info: Die Campingplatzkarte von Litauen.





                    Morgen wird das längste Teilstück unserer Reise erfolgen - die Fahrt zum zweiten Fähnchen von links im unteren Teil der Karte (Nr. 8).

                    Nachtrag: Die aktuelle Position: Drittes Fähnchen von unten an der rechten Seite der Karte (Nr 21). Davor waren wir auf dem Platz des untersten Fähnchens der Karte (Nr. 5).
                    Zuletzt geändert von Torres; 22.04.2012, 20:58.
                    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                    • Cervantes

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                      • 26.10.2009
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                      • Meine Reisen

                      #30
                      AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                      Bisher

                      Sehr informativer Bericht! Ich habe nämlich diese Tour ganz oben auf dem Zettel.

                      Weiter ... weiter ... weiter

                      Müßiggang ist besser, als gar nichts zu tun.

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                      • Torres
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                        • Meine Reisen

                        #31
                        AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                        Siline – Vente 134 km


                        Der längste Streckenabschnitt der Tour liegt vor uns. Es ist sonnig und windstill. Um 8 Uhr geht es auf den Memelradweg.























                        Die Brücke bei Jurbarkas vom Radweg ausgesehen.




                        Leider ist hier die Ausbaustrecke zu Ende und wir radeln von da an auf der wenig befahrenen Landstraße (es ist Sonntag) weiter.













                        An einem Poller, der den Radweg im Ort von der Straße trennt, bleibe ich mit den Radtaschen hängen und stürze. Natürlich nicht unbeobachtet, sondern vor den verblüfften Augen sich langweilender Polizisten einer Verkehrskontrolle. Die Bilder meines blutenden Knies erspare ich Euch. Es geht die gelbe 141 entlang, die fast autoleer ist und einen exzellenten Straßenzustand aufweist.




















                        In einem kleinen Ort kaufen wir Wasser. Ein Litauer spricht uns auf deutsch an. Er hat einige Jahre in Deutschland gearbeitet und erinnert sich gerne an die Zeit. Litauisch ist für uns dagegen nicht zu verstehen.










                        Möglicherweise ein zukünftiger Fernradweg?





                        Als ich beim Vorbeifahren ein Fotos einer sich gerade bei der Arbeit streitenden Familie schieße, bekomme ich wütende Blicke zugeschossen und mache noch ein Foto. Das Foto zeigt, dass Landwirtschaft hier nicht reich macht.





                        Doch deutlicher zeigt sich die Armut, als wir an einer Bushaltestelle Rast machen. Wie lange sich die alte Frau wohl noch selbst versorgen kann?











                        Die Straße ist wunderschön. Viel Natur, kleine Brücken über die Flüsse und Landleben. Wir kommen gut voran.
































                        Leider ist die idyllische Strecke irgendwann vorbei und wir kommen in eine kleine Ortschaft, die direkt an der Transitstrecke zwischen einem der zentralen Grenzübergänge nach Russland (Sovetsk) und einer der wenigen litauischen Autobahnen liegt. Entsprechend hoch ist die Kontrolldichte litauischer Polizei.









                        Wir sehen ein rustikales Restaurant und angesichts der brütenden Mittagshitze und der Tatsache, dass wir bereits ungefähr die Hälfte der Strecke hinter uns haben, ist es eine gute Gelegenheit, das erste Mal Saltibarsciai – kalte rote Beete Suppe mit heißen Kartoffeln – zu essen, die uns von einer befreundeten Litauerin empfohlen wurde. Die Preise sind human und es bestätigt sich, dass das Preisniveau in Litauen ungefähr mit dem Preisniveau in Deutschland zu vergleichen ist. Was letztlich bedeutet, dass die Lebenshaltungskosten für Litauer sehr hoch sein müssen.




                        Dann geht es auf der Landstraße 141 weiter, die in den Karten nun rot statt gelb eingezeichnet ist. Die Straße ist gut ausgebaut und der Verkehr hält sich in Grenzen. Es war eine gute Idee, an einem Sonntag zu fahren. An einem vermüllten Rastplatz machen wir Pause und ich schlafe eine halbe Stunde tief ein.
                        Schöne Fotomotive begegnen uns allerdings nur an einem weiteren Pausenplatz.







                        Die Bahn kreuzt unseren Weg, die ansonsten in weiterer Entfernung parallel zur Straße verläuft.







                        Schließlich erreichen wir Silute. Ein wunderschöner Ort, der zum Bummeln einladen würde. Aber wir sind müde und fahren zügig weiter, obwohl wir gut in der Zeit sind. Es ist gegen 16.00 Uhr und unser Ziel ist nicht mehr weit. Denken wir.

                        Denn hinter Silute biegen wir fröhlich und optimistisch auf den idyllischen Fernradweg 10 ein und trauen unseren Augen kaum, als dieser in eine huckelige, zum Teil versandetet Schotterpiste übergeht. Staub schlucken ist angesagt. Das hat uns am Ende eines so langen Radtages gerade noch gefehlt!








                        Auf unser Zeichen hin fahren einige Autos zwar etwas langsamer, damit wir nicht von dicken Steinklumpen getroffen werden, aber der Staub ist dennoch überall. Außerdem ist die Strecke für mich in weiten Teilen unbefahrbar, da sie versandet ist und die größeren Steine mich immer wieder aus der Spur bringen. Und wir haben keine Ahnung, wie lang sie sein wird. Es sei verraten: Es sind „nur“ 5 km. Aber das wissen wir nicht und so quälen wir uns bestimmt 1,5 Stunden lang demoralisiert fahrend und schiebend voran. Die nächsten drei Tage werde ich große Probleme mit den Handgelenken haben.











                        Dann ist das Ende doch in Sicht.





                        Wir mobilisieren die letzten Energiereserven und fahren Richtung Vente. Die anderen haben auf dem Campingplatz am Leuchtturm eingecheckt.

                        Wir gehen das erste Mal auf dieser Tour in einem Restaurant essen. Es gehört zum Campingplatz und das Essen ist sehr gut und preislich in Ordnung. Im Gegensatz zu Polen sind gastronomische Angebote in Litauen – zumindest hier im ehemalig ostpreußischen Teil – selbstverständlich.







                        Als wir das Restaurant verlassen, schwirren tausende Stechmücken lautstark über den Bäumen. Wir sind in einer Seenlandschaft. Erstaunlicherweise bleibt eine Belästigung jedoch aus. Wie mag das hier wohl im Sommer sein?





                        Der Blick auf die Kurische Nehrung verzaubert.








                        Ein Boot, das uns wie geplant nach Nidda übersetzen kann, gibt es leider nicht. Es ist noch Vorsaison und die Boote fahren noch nicht. Wir werden morgen auf dem Festland Richtung Klaipeda fahren müssen.
                        Zuletzt geändert von Torres; 02.05.2012, 20:53. Grund: Tippfehler
                        "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                          • 16.08.2008
                          • 26646

                          • Meine Reisen

                          #32
                          AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                          Vente - Klaipeda 59 km


                          Am nächsten Morgen ist es windig.





                          Das Tarp flattert im Wind, aber unsere Zelte stehen stabil. Das kann man von dem Zelt eines Holländers nicht mehr behaupten, das sich hin und her wiegt und dessen Hutze sich so dramatisch im Wind hebt und senkt, dass er sie abbaut, bevor sie abreißt. Und leider auch, bevor ich sie fotografieren kann. Ich identifiziere meine „Lieblingszeltmarke“.





                          Ich messe den Wind mit meinen Windmesser, aber es ist nur eine Brise von ca. 30 km/h. Dennoch entscheide ich mich, mein Zelt mal sicherheitshalber an der windzugewandten langen Seite mit 3 Heringen zu befestigen. Kurz fange ich den Blick des Holländers ein, der mir völlig fassungslos zu sieht. Ohne befestigt zu sein, steht mein Zelt ohne Abspannung ungerührt im Wind, während seines gerade abhebt. Kurz darauf baut er ab und flüchtet, während ich noch ein wenig weiter schlafe.





                          Dann ist wieder Aufbruch angesagt.











                          Der Wind ist etwas schwächer geworden, aber immer noch recht stark. Wir sind froh, dass er von der Seite kommt.





                          Der andere Campingplatz des Ortes, der sich am dem Meer abgewandten Teil der Straße befindet. Er ist zu verkaufen.





                          Libellen fliegen neben uns her. Ich bemerke sie nicht. Dafür sehe ich den unvermittelt an der Straße stehenden Schornstein,








                          die Kreuzung, die zur Schotterstrecke von gestern führt,





                          den lokalen Supermarkt, an dem wir Wasser kaufen und frühstücken,





                          den Fluss,











                          ein rosafarbenes Schmuckstück,





                          die ausgedehnten Felder,











                          und ein letztes Mal eine Dorfidylle.




                          Dann geht es auf einer zunächst zweispurigen und dann vierspurig ausgebauten Hauptstraße Richtung Klaipeda. Die Umgebung ist reizarm, nur der Zug verführt zu einem Foto.





                          Erste Anzeichen urbanen Lebens





                          und dann geht es navigeführt über einen Radweg in die Stadt hinein. Sie stellt sich zunächst als von Wohnblöcken dominierte Trabantenstadt mit mehrspuriger, vielbefahrener Straße dar und es dauert lange, bis wir die historische Innenstadt erreichen. Die Radwege sind passabel, aber öfter müssen wir die Straße kreuzen, die Bordsteine sind hoch und der Radweg ist an einigen Stellen mit dem Fußgängerweg kombiniert. Dann kommen wir in ruhigere Seitenstraßen, verfahren uns einmal und sind dann endlich am Stadtkern angelangt.




                          Wir queren die Innenstadt.











                          und lassen uns vom Navi zum Campingplatz leiten. An einer Stelle müssen wir die Fahrräder eine Treppe hochheben – der Radweg ist wohl noch verbesserungswürdig.

                          An der Universität geht es links ab.





                          Ein Fahrradfahrer erklärt uns, dass man durch den Wald nach Giruliai, einem Stadtteil Klaipedas, zum Campingplatz kommt. Der Wald ist wunderbar zu fahren, aber es gibt keine Schilder und wir verfahren uns. An der Bahnlinie ist Schluss und wir müssen wieder zur Straße.





                          Tatsächlich gibt es einen schönen Radweg quer durch den Wald nach Giruliai, der Teil eines ganzen Radwegnetzes ist, aber dazu muss man sich die lokale Radkarte besorgen, die bei der Tourist Information oder am Campingplatz kostenfrei erhältlich ist.

                          Einem Campingplatzschild folgend, stellen wir fest, dass der vereinbarte Campingplatz nur mit Navi zu finden ist, da er nicht ausgeschildert ist, sondern nur an einem Wegweiser vor Ort zu erkennen ist. Der Campingplatzschilder an der Straße gelten einem in 10 km entfernt befindlichen Campingplatz. Unser fünfter Mann, der bei diesem Gegenwind heute von Siline aus Richtung Vente radelt (also genau gegen den Wind! - Kompliment!), erst am nächsten Tag Klaipeda erreichen wird und kein Navi besitzt, wird trotz unserer Erklärungen per sms den Campingplatz verfehlen und auf dem ausgeschilderten Platz einchecken.





                          2 Ruhetage haben wir herausgefahren. Am Abend besorge ich Nudeln und Tomatensoße für das Abendessen in einem Lokal am Bahnhof von Giruliai. Man spricht dort sogar ein wenig deutsch.
                          Zuletzt geändert von Torres; 12.05.2012, 07:10.
                          "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                          • Torres
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                            • 16.08.2008
                            • 26646

                            • Meine Reisen

                            #33
                            AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                            Erster Ruhetag Klaipeda


                            Wir warten auf den Bus, da sieht uns ein Ehepaar mit Wohnmobil vom Campingplatz und fährt uns an den Rand der historischen Altstadt.





                            Oberer Teil des vom Bildhauer A. Sakalauskas gestalteten Denkmals. Die Worte „Esame Viena taute, viena zeme, viena lietuva“ stammen von Eve Simonaitytes.

                            Übersetzt: „Wir sind ein Volk, ein Land, ein Litauen“.





                            Der Fluss Dane.









                            Die Brücke der Liebesschlösser. Die Schlösser sollen ewige Liebe symbolisieren und werden von Jungverliebten angebracht.





                            Impressionen:












                            Kulinarischer Mittelpunkt: Die Friedrichpassage. Hier gibt es ein Lokal, das litauische Spezialitäten frisch zubereitet.





                            Die Markthallen





                            Bauersfrauen bieten die Früchte ihres Gartens feil. Das erste Mal wird Armut sichtbar. Ein Kontrast zu den wohlhabenden, gut gekleideten, jugendlichen Litauern in den Restaurants und Cafés Klaipedas.





                            Der historische Stadtkern.





                            Moderne Architektur am Rand der historischen Altstadt.





                            Am Nachmittag gehe ich in Giruliai an den Strand.


















                            Eine Küste, an der die Ostsee die Nordsee ist. Sozusagen.























                            Der schwarze viereckige Kasten ist übrigens eine Umkleidekabine.

                            Langsam gehe ich durch das Wäldchen zurück zum Campingplatz.








                            Die anderen haben Borschtsch gekocht. Lecker.


                            Zuletzt geändert von Torres; 16.05.2012, 07:30.
                            "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                            • Torres
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                              • 16.08.2008
                              • 26646

                              • Meine Reisen

                              #34
                              AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                              Zweiter Ruhetag Klaipeda


                              Am Morgen zieht es uns ans Meer.










                              Es weht ein kräftiger Wind und nordseetypische Wellen rauschen. Heimat.














                              An der Bushaltestelle mache ich ein Foto für eine Kollegin in Deutschland.






                              Mit dem Bus passieren wir die Bahnstrecke an dem Wäldchen, an der wir am ersten Tag gescheitert sind.





                              An der Hauptstraße.





                              Der Kreisel. Hier sind wir auf dem Hinweg falsch gefahren, da wir uns von einem Einbahnstraßenschild abschrecken lassen haben. Tatsächlich dürfen Fahrräder die zentrale Hauptstraße gegen die Einbahnstraße befahren, da es einen Radweg gibt. Übrigens befindet sich hier eine gute Bäckerei.





                              In der Friedrich Passage sehen wir Fahrräder, die uns bekannt vorkommen.





                              Wir bummeln zurück Richtung Marktplatz.

















                              Ännchen von Tharau.





                              Der Markplatz mit den Ständen der Bernsteinhändler.





                              Mit einem Bus der Magdeburger Verkehrsbetriebe geht es zurück zum Campingplatz.





                              Nach einer Ruhepause lockt erneut das Meer.

















                              Wir sehen den Bus von Franzosen, die wir bei Danzig auf dem Campingplatz getroffen hatten. Sie fahren durch Europa. Die Route ist auf der Karte eingezeichnet. Deutschland fehlt noch.





                              Der letzte Abend unserer Reise hat begonnen.
                              Zuletzt geändert von Torres; 24.05.2012, 08:13.
                              "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                              • Jack68
                                Erfahren
                                • 30.03.2012
                                • 401

                                • Meine Reisen

                                #35
                                AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                                ...danke! Das ist ein sehr aufwändiger Reisebericht! Macht viel Spaß ihn zu lesen bzw. nach zu verfolgen!
                                ...

                                Kommentar


                                • Abt
                                  Lebt im Forum
                                  • 26.04.2010
                                  • 5726

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                                  Danke für den Bericht.
                                  Auch schön mal von einer Radgruppe etwas zu lesen, die sich zudem hier beim Schreiben abwechselt. Zu wievielt war'd ihr denn unterwegs?

                                  (Die Einzel-Lastigkeit anderer Reiseberichte hier fällt schon langsam auf.)

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                                  • lina
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                                    Vorstand
                                    Liebt das Forum
                                    • 12.07.2008
                                    • 37099

                                    • Meine Reisen

                                    #37
                                    AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                                    Es waren 5 wagemutige ODSler

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                                    • Abt
                                      Lebt im Forum
                                      • 26.04.2010
                                      • 5726

                                      • Meine Reisen

                                      #38
                                      AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                                      Wie,- habt ihr immer abgestimmt? Weiterfahren,- Stadt besichtigen,-Baden,- im Bier und Eis dahinschlemmern.
                                      Stell ich mir gar nicht so einfach vor. Und wer war Comandante?

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                                      • Torres
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                                        Liebt das Forum
                                        • 16.08.2008
                                        • 26646

                                        • Meine Reisen

                                        #39
                                        AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                                        Nö: Morgens das Ziel (Campingplatz) festgelegt und dann in 2-3 Gruppen gefahren. Wer zu erst am Ziel war, hat die Campingplätze oder die Alternativen gesucht und den anderen Bescheid gegeben. Wozu gibt es moderne Kommunikationsmittel

                                        Einen Comandante brauchten wir nicht. Wir kannten uns gut genug von den verschiedensten Nordlichtertreffen und den Probetouren.
                                        "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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                                          • 26.04.2010
                                          • 5726

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                                          #40
                                          AW: [PL][LT]Polnische Ostsee,Danzig,Masuren,Litauen - Fotoalbum einer Radreise 2

                                          Zitat von Torres Beitrag anzeigen
                                          Einen Comandante brauchten wir nicht. Wir kannten uns gut genug von den verschiedensten Nordlichtertreffen und den Probetouren.
                                          Auch wir sind gut geübte Freigeister, nur wenn die losgelassen, wird es sch....

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