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  • Vegareve
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    • 19.08.2009
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    • Meine Reisen

    OT: Kann jemand bitte diese Dezember-Rückseite posten, man fragt sich sonst die ganze Zeit, worum es da geht .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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    • Flachlandtiroler
      Freak
      Moderator
      Liebt das Forum
      • 14.03.2003
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      • Meine Reisen

      Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
      OT: Kann jemand bitte diese Dezember-Rückseite posten, man fragt sich sonst die ganze Zeit, worum es da geht .
      Mike Jäger, klettern im Elbsandstein 2025.
      Die Rückseite des Kakendrrbkatts ist hier das Gedenken an einen Weggefahren...
      Meine Reisen (Karte)

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      • Schattenschläfer
        Fuchs
        • 13.07.2010
        • 1740
        • Privat

        • Meine Reisen

        Habe doch gestern Abend direkt ein wenig Zeit gehabt. Sorry für den schon wieder echt langen Text, obwohl nicht wahnsinnig viele oder krasse Touren drinstehen..hust...

        Anfang Januar fahre ich ein paar Mal mit den Tourenski zum Ochsenkopf im Fichtelgebirge, das ist zum Reinkommen und Prüfen, dass alles funktioniert, immmer ganz nett. Warum es an einem kaum 1000m hohen "Berg" unbedingt den Neubau einer Kabinengondelbahn gebraucht hat, lässt mich immer ein wenig Kopfschütteln, aber ich laufe ja hoch..

        Dann noch im Januar geht sich ein langes Skitourenwochenende aus, wir fahren ins Sellrain und den steuern den Winterraum vom Westfalenhaus an. Die 6 Lagerplätze sind mit 11 Personen belegt. Wir dürfen am Anreisetag noch den Steilhang zur Schöntalspitze spuren, bestes Wetter! Anderntags hat der Längentaler Weißkogel wirklich ein recht langes Tal zu bieten. Beim Winnebacher Weißkogel pfeift der Wind gewaltigt und watscht uns den Schnee am Joch ganz schön ins Gesicht. Vom Skidepot im steilen Gipfelhang aus ist wg. geringer Schneelage kraxeln statt steilem Schneegestapfe angesagt. Im Abstieg berühre ich einen 2 Meter großen Block, der direkt rauskommt (es fühlt sich wie in Zeitlupe an, als ich ungläubig sehe, dass er jetzt wirklich echt kommt und ich weder ausweichen noch ihn halten kann). Der Brocken fällt direkt auf mich und wirft mich rückwärts in den Hang. Erst mit, dann ohne das Stück Fels rutsche ich den windgepressten Steilhang runter. Es beschleunigt mich schnell, ich kann mich auf den Bauch drehen und in Liegestützhaltung bremsen und stoppen. Das ist auch gut so, weil ein paar Dutzend Meter weiter unten die Felsen kommen, in die man hätte einschlagen oder drüberstürzen können. Gewaltig erschrocken machen wir uns auf den Runterweg zur Hütte und ins Tal. Mit nachlassenden Hormonen merke ich, dass der rechte Mittelfinger steif und dick wird. Zu Hause stellt sich dann heraus, dass der Bruch recht kompliziert ist und ich einen ordentlichen Treffer gelandet habe. Der örtliche Handchirurg will die OP nicht machen, im Endeffekt fahre ich dazu mit dem Zug nach Berlin.
        Im Anschluss dann Pause und viel Physio und Üben, im März kriege ich die Faust fast wieder zu.

        Mitte März dann ein Wochenende Frühjahrsskitouren im Martelltal, in Kletterform bin ich ja eh nicht. Wieder mit straffem Zeitplan fahren wir die halbe Nacht durch bis zum Parkplatz in Hintermartell und gehen morgens vom Auto auf die Veneziaspitze und zur schönen Marteller Hütte. Bei mäßigem Wetter fast ohne Sicht bleibt am Folgetag nur die Köllkuppe, am Sonntag dann bei Sonne die wirklich schöne Tour auf den Cevedale ohne besondere Schwierigkeiten. Es gibt sogar noch einen (guten!) Espresso auf der sonnigen Hüttenterasse, bevor wir ins Tal und heimfahren.

        Elbsandstein besuchen wir mit Kindern und Kraxen, Wetter ist nicht besonders, also mal wieder hoch zur Goldmarie und dort eben ein paar Wege machen, einen großen Weg über Schmilka darf ich dem kinderlosen Kollegen in der Seillänge, um die es geht, nachsteigen - war an dem Tag angenehm so und dann sind wir noch einen halben Tag im windigen Rauschentor und machen dort ein paar Wege.

        Kletterausflug nach Sachsen zum zweiten hatte ich gar nicht geplant - aber als dann der Kumpel sagt, dass er den Postakegel versuchen will, fahre ich doch spontan hin. Wir machen's brav wie im Führer angegeben: Klingeln und um Erlaubnis fragen, weil der Gipfel auf Privatgrund quasi im Garten steht. Leider werden wir deutlich abgewiesen, nix zu machen, wir dürfen nicht hin, sie lassen einen nicht auf den Gipfel klettern. Wären wir mal lieber wie die meisten anderen heimlich einfach von oben gekommen in der Hoffnung schon fast oben zu sein, bis die einen verjagen können.. Also machen wir notgedrungen was von den wenigen Gipfeln in der Nähe, z.B. das Buch und einen nicht anerkannten Gipfel ohne Öse.
        Anderntags dann ein echter Quackensammeltag, es hagelt gezählte, teils einstellige Begehungen, z.B. am Monolith. Die zweite Begehung der Route "Komposter" steige ich nur nach, in etwa so grün und muchtig wie erwartet. Abends sind wir bei einem der Berglustkameraden zum Geburtstag auf seiner Hütte über dem Bielatal eingeladen, der Postakegel ist Gesprächsthema. Am sehr heißen Sonntag suchen wir uns zum Klettern einen Kühlschrank im Rathener Gebiet. Auf durchaus netten Wegen sammeln wir die Gipfel drumherum ab, überraschenderweise gibt's wieder gleich einige Begehungen, v. A. auf die Übergangswege. Am Gipfel haut die Sonne immer rein, nach 6 oder 7 Gipfeln muss ich zurück zum Auto laufen.

        Im August ist Familienurlaub im Allgäu und anschließend im DAV Haus Hammer beim Spitzingsee. Mit den Kraxen machen wir einige Wandergipfel so um die 600-gut 700hM, z.B. die Aiplspitz oder den Hohen Ifen. Insgesamt lassen die Kleinen sich in den 2 Wochen etwa 5700hM tragen habe ich überschlagen - da kann man also nicht meckern.

        Im September lerne ich beim Lehrgang nun auch die Franz-Senn Hütte kennen. Insgesamt sind gar nicht so sehr viele Inhalte neu, aber ein wenig Üben, Zusammenfassen und sich austauschen ist ja immer gut. Jegliche Firnausbildung geht natürlich nicht, weil keiner in halbwegs erreichbarer Nähe vorhanden ist. Immerhin gewöhne ich mir z.B. an, den HMS immer so zu machen, dass Knoten und Sicherungsseil auf der richtigen Seite laufen. Eine Teilnehmerin ist Ärztin und bei der Bergwacht, sie übernimmt den Teil zur ersten Hilfe und Notfallversorgung, das ist wirklich hilfreich.

        Die Hochtourenplanung geht sich heuer nicht so richtig aus, zu spät begonnen, Zeitfenster unklar und dann passen bei den angedachten Zielen die Verhältnisse nicht direkt. Aber mein Bergpartner kann eine alpine Bildungslücke schließen und wir fahren mit dem Zug ins Oberreintal. Im Aufstieg ist das Klapprad nur bedingt zu empfehlen (aber runter geht es schon schneller). Leider hält das Wetter nicht, was es versprochen hatte. Es regnet jeden Tag, oft mehrmals. Die Gonda ist daher (schon wieder..) nicht möglich. Also schnell die Fahrradlkante hoch mit einigen anderen Seilschaften - das ist eine der trockeneren Touren. Wir steigen eine noch nicht ganz trockene Linie am Berggeistturm ein, nach 1 SL kommt der nächste Schauer, also schnell wieder runter. Es reißt später nochmal auf, das reicht um die leichte Mil-Ka hochzujoggen. Oben machen wir womöglich den Verhauer der Seilschaft vor uns mit, auf einmal überraschend schwerer mit anderem Hakenmaterial. Trotzdem schön, noch was gemacht zu haben und überhaupt, dass es die Hütte so noch gibt. Natürlich radeln wir teils im Regen runter zum Zug..

        In Franken bin ich heuer nur ziemlich selten am Fels, einer Art Projekt am nächsten kommt noch der Halbmondweg mit direktem Ausstieg am wirklich schönen Bandstein. War heuer zum 2. Mal dort, hinterher weiß ich zwar, wie die Crux geht, aber es klappt noch nicht. Ende November gibt es nochmal einen schönen Tag, an dem wir die Gipfel um Streitberg (Freundschaftsturm, Schauertaler Turm und Streitberger Schild) machen. Bekanntlich diente der Schauertaler Turm einst als Grenzstein zwischen Bistum Bamberg und Bayreut im sog. "heiligen römischen Reich deutscher Nation" - als größter seiner Art. Plastik klettern tue ich eigentlich kaum.

        Im Herbst darf nochmal eine Woche geplant werden, Wadi Rum oder Meteora sollen es werden, letzteres wird ausgesucht weil es wirklich toll aussieht und klingt und wir beide noch nicht da waren. Als es an Flug und Unterkunft buchen geht, stirbt meinem Partner leider die Oma im Ausland - jetzt braucht er die zusammengekratzen Urlaubs- und Überstundentage für die Beerdigung. Schade.

        Ersatzweise fahre ich im Dezember zum Winterraum der Amberger Hütte (hatte hier im und mit dem Forum überlegt, was so früh im Jahr schon sinnvoll gehen könnte). Es ist wirklich sehr wenig Schnee (dafür oft exquisiter Harsch), es gibt oft Steinkontakt. Im schönen Winterraum sind wir 5 Tage alleine und dürfen fast jeden Tag spuren. Der schönste Tag ist die Begehung des Hinteren Daunkogels, an der Kuhscheibe ist vom Skidepot aus etwas längere Schnee- und Blockkraxelei angesagt als sonst, zur Murkarspitze ists auch schön, Schrankogel ist vernünftigerweise für uns nicht drin. Für meinen Begleiter war es das erste Mal im Winterraum, ein insgesamt freundlicher Einstieg. Schon am ersten Tag bricht das Plastikscharnier an meinem Tourenschu (Maestrale), so wie das konstruiert ist bin ich jetzt überrascht, dass das ca. 10 Jahre gehalten hat. das 2. folgt später auch, so dass ich jeden Tag mit Tape bastele, damit ich mit dem Schuh rauf und v. A. runterkomme.​

        Ich hoffe, Meteora lässt sich nächstes Jahr nachholen. Schöne Weihnachtstage euch allen!
        Zuletzt geändert von Schattenschläfer; 21.12.2025, 10:43.

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        • TeilzeitAbenteurer
          Fuchs
          • 31.10.2012
          • 1485
          • Privat

          • Meine Reisen

          Das liest sich doch trotz einiger Widrigkeiten mal nach einer ausgewachsenen Tourenliste.

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          • Lionne
            Anfänger im Forum
            • 14.12.2025
            • 24
            • Privat

            • Meine Reisen

            Nach dem ich im Alpenvorland wohne und der Wetterbericht Sonne meldet, der Schnee sich zumindest südseitig teilweise in Grenzen hält bis nicht vorhanden... Ab 1800Hm. Da wird noch was kommen.
            Die letzten Touren in diesem Monat waren Wank und Stuiben. Eine Wanderung entlang des Zuges Salmaser Höhe,, Thaler Höhe... Am großen Alpsee zurück.
            Halblech- Röthenbachtal,, Wolfsberg.

            Das Jahr war mit Tagestouren ganz gut gefüllt, ich habe 2 neue Begleiter:innen gefunden, die beide die Region nicht so kennen, und so bin ich immer mal mit dem einen oder der anderen unterwegs.
            Das neue Jahr wird hoffentlich viele Gelegenheiten bieten.
            Ich hoffe, dass sich endlich die 2 Tagestour Tour Weilheimer Hütte - Hoher Fricken - Bischof - Krottenkopf ergibt .
            Ansonsten steht zumindest eine kürzere Radreise Mitte /Ende Mai an - da wo es flacher ist, Ostseeküste.
            Vielleicht auch noch mal im Herbst ein paar Tage.

            Euch Schöne Feiertage,
            Schon, hier zu sein😊

            Viele Grüße.

            Das Leben ist zu kurz für schlechte Laune ???

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            • Nita
              Fuchs
              • 11.07.2008
              • 1757
              • Privat

              • Meine Reisen

              Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
              Für Anregungen wäre ich dankbar... es zeichnet sich gerade ein kleines Revival (nach etlichen Jahren Abstinenz) ab
              OT: Hey Flachlandtiroler,
              Schön, dass es Dich wieder auf *die* Insel zieht! Ich antworte mal hier, weil die PNs bald gelöscht werden sollen.

              Du kennst Dich bestimmt immer noch bestens aus und an unseren kleinkindtauglichen Unternehmungen könnt Ihr auch nicht interessiert sein... trotzdem kurz:

              Unsere Lieblings-Base ist bei Aleria (Ostküste). Damit können wir beliebig baden und das Einkaufen ist für korsiche Verhältnisse günstig. Nach Corte sind es 45min, zum Bavella-Pass eine gute Stunde. Letztes Jahr sind wir noch rumgereist und haben den Rother-Wanderführer mit zwei Kraxen "durchgearbeitet". Dieses Jahr war unser Radius kleiner, weil der Große (3,5) selbst laufen wollte. Haben deswegen ein paar klassische Wasserfall- und Gumpentouren gemacht. Auf dem Campingplatz gab es zudem eine schöne Laufstrecke sogar mit ein paar Höhenmetern und wenn wir beim Schnorcheln zu den Riffen rausgeschwommen sind (der Start war quasi direkt am Zelt), sind schnell 1-2 km Schwimmstrecke pro Schnorchelgang zusammen gekommen. Die Belohnung waren dann u.a. Rochen, Oktopusse, Muränen, Seesterne etc..

              Reiseberichte

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              • Nita
                Fuchs
                • 11.07.2008
                • 1757
                • Privat

                • Meine Reisen

                Achja, trotz der üblichen Beschwerden scheint es ja wirklich ein gutes Tourenjahr gewesen zu sein! Ganz besonders gönne ich es den ehemaligen (Familien-)Pausierern, dass nun wieder mehr geht! Fleissig!

                Vegareve, Glückwunsch zum jungsten Wintertreffen-Teilnehmer! Hoffe er hat seinen Spaß gehabt und führt die Tradition fort
                Reiseberichte

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                • nunatak

                  Alter Hase
                  • 09.07.2014
                  • 3791
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  Hatte zum Glück auch ein paar schöne Touren und erfolgreiche Projekte, wobei natürlich nicht immer alles klappt

                  Zwei nicht zu alpinflache Schwarzwaldprojekte haben immerhin geklappt. Die erste war eine 3100m und 65 Hm lange Tageswanderung im Murgtal. Ups, habe es gerade leicht verwechselt, waren bei der ersten Tour 3100 Hm und 65km, um mal ein 3000Hm-Projekt zu schaffen

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                  Beim Projekt, zum Klettern am Battert hinzuwandern und dabei 48km lang natürlich auch leichtes Seil etc. zu tragen, kam mir nach 23m klettern plötzlich die Idee, mit insgesamt 23h den Tag noch etwas länger zu genießen und wieder zurückzuwandern. Zusammen mit einem gut 1h Nachtspaziergang in der Stadt ab 2.30 Uhr war es letztlich eine 102 km-Wanderung, zusammen mit Klettern sogar 102,023 km
                  Klettern und Wandern kombinieren schafft also längere Touren als nur zu Fuß unterwegs

                  Nach 90 km kam so langsam auch etwas Power auf, zumindest an den dicken Blasen an beiden Füßen, wodurch die 10m-Wanderprojekte an den nächsten 2 Tage leicht anstrengender wurden

                  Ansonsten gab's 6 Skitouren-WE. U.a. im April nach Biwakieren auf dem Furkapass eine 30 km lange Tour über den Rhonegletscher auf den Dammastock und wieder zurück.

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                  Mit ODS-Kletterern war ich auch mal unterwegs, ua. mit Moltebaer am Raimeuxgrat im Jura und mit transient73 zusammen auf den Bire hoch geklettert und eine Hochtour gemacht. Hoffe es klappt diesen Winter auch bei mir mit einem ODS-Wintertreffen. Sollten wir langsam mal planen, oder?

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                  Neben ein paar Hochtouren, u.a. auf den Alphubel, gab's 40 Jahre nach dem Hochtourentraining für unsere damalige DAV-Jugendgruppe über den SE-Grat hoch auf den Galenstock endlich mal eine von mir selbst geführte DAV-Tour auf den Galenstock, auch wenn es deutlich brüchiger wirkte als damals. Die Tour macht man ja sinnvollerweise alle 40 Jahre

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                  Der Weisshorn hat leider nicht geklappt, weil nach Biwakieren, nicht sehr frühem Start und langem Zustieg auf den Grat 500 Hm vor dem Gipfel um 9 Uhr ein Bergführer runterkam und sagte, wir seien zu spät unterwegs. Mein Bekannter glaubte dem Gejammer und wollte plötzlich absteigen. Auch wenn ich nicht super akklimatisiert war und daher nicht schnell aufsteigen konnte, hatte ich das Gefühl, als wäre der Gipfel unnötig abgebrochen . Nächstes Jahr versuche ich es erneut.

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                  Die spannendste Klettertour war die Gervasutti (6-) auf den Punta Allievi im September. 23 MSL lang und trotz insgesamt einem Bohrhaken (für manche Bergsteiger und Pfälzer ja schon peinlich, zudem ein paar Normalhaken) eine oft eher alpin zu sichernde Route, wo man auch als mal gut 20 Meter lang nichts sichern konnte.

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                  Ein zu kleines Projekt bei der Tour hat peinlicherweise nicht geklappt: Hier durch diese schmale Stelle durchzusteigen

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                  Ich bliebe ständig über Keile etc. wo hängen und kam nicht weiter. Über den Grat darüber klappte es immerhin weiterzukommen.

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: PXL_20250918_171640968 (1).jpg Ansichten: 0 Größe: 1,13 MB ID: 3358479
                  Der Abstieg war nicht immer reiner Spaziergang und ebenfalls ausreichend spannend, fast so sehr wie alpine Pferde zu sehen

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: PXL_20250917_141734931.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,13 MB ID: 3358483
                  Zuletzt geändert von nunatak; 02.01.2026, 15:59.

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                  • Simon
                    Fuchs
                    • 21.10.2003
                    • 2094
                    • Privat

                    • Meine Reisen

                    Also viel Alpin war das letzte Jahr nicht aber trotzdem für mich einmal ein wenig Abwechslung.
                    Begonnen hat es noch ganz nett, am Neujahrstag Wechnerwand gegangen und zufällig am Gipfel meinen Bergpartner getroffen.
                    Ende der Weihnachtsferien mit der Ehefrau am Inzinger Brechten gewesen, Schnee war überaschend gut.
                    Dann wurde der Schnee immer noch schlechter also nach jahrelanger Abstinenz von meinem alten Eiskletterpartner durch die Monsterline geschleift worden:
                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3358544
                    Ende Jänner mit der Ehefrau wieder eine Rinne im Karwendel probiert. Von der Reither Spitze zur Eppzirler Alm. Schnee in der Rinne okay ansonsten leider immer noch nicht besser:
                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3358545
                    Dann mit dem Kollegen den ich auf der Wechnerwand getroffen habe Lubisbodenfall. Hier durfte ich sogar meine vorstiegstauglichkeit im Eis testen:
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ID: 3358546
                    In den Semesterferien mit der Ehefrau 2 Nächte auf der Jamtalhütte. Mit der Krone (nicht Breite Krone), der Dreiländerspitze und der mittleren Chalausspitze alpinistisch nette Gipfel gemacht, Schnee war aber immer noch sehr bescheiden:
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ID: 3358547
                    Also wieder rein ins Eis: mein fitter Partner zieht mich durch die Hängenden Gärten:
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ID: 3358549
                    Ganz wollte ich das mit dem Skifahren nicht aufgeben, also vom Kappler Skigebiet auf den Weisskogel, Schneetechnisch naja, aber nette Winterkraxelei:
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ID: 3358550
                    Der Trinkerkogel in Obergurgl war dann ein würdiger Abschluss, schlechter Schnee, spannende Kletterei und sogar recht große Granaten gefunden:
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ID: 3358551
                    Im Sommer war dann zuerst ein bisschen Sportklettern und Deep Water Soloing beim Segeln angesagt bevor unser Familienalpinhighlight anstand.

                    8 Tage von Obergurgl ins Pitztal:
                    Langtalereckhütte - Ramolhaus - Martin Busch Hütte - Similaunhütte - Hochjochhospiz - Breslauerhütte - Taschachhaus
                    8 Tage mit Kindern, Steigeisen, Seil, Spaltenstürzen, Klettereien usw... immer wieder bis auf 3000m Höhe rauf. Wildspitz ging sich leider nicht aus, ich war aber Schalfkogel und Finelspitze:
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                    Leider startet die Skisaison gleich wie die letzte geendet hat. Im Dezember am Stubaier Gletscher, dem Windegg, Rosskogel und Weissstein, Zischgeles, Schöntalspitze alles nette Touren aber der Schnee ist eher mau.
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                    Mein Blog: www.steilwaende.at

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                    • nunatak

                      Alter Hase
                      • 09.07.2014
                      • 3791
                      • Privat

                      • Meine Reisen

                      Sieht toll aus. Ich hoffe, dass ich im April bei der Skihochtour zum Grand Combin endlich mal wieder etwas mehr Eisklettern kann, auch wenn es ja nicht extrem steil ist. Vor Jahren war ich nur mal auf dem Hauptgipfel Combin de Grafeneire (4314m). Dieses Mal möchte ich auch auf die zwei Gipfel daneben, sind ja auch Viertausender.​​​

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                      • Schattenschläfer
                        Fuchs
                        • 13.07.2010
                        • 1740
                        • Privat

                        • Meine Reisen

                        Oh wow, da wart ihr ja fleißig!
                        Auf der Krone war ich vor ein paar Jahren auch mal mit Ski, die Kletterei vom Sattel mit der breiten Krone aus war wirklich schön. Die Dreiländerspitze muss man schon machen, wenn man in der Ecke ist. Freut mich für dich, dass deine Frau und Du zusammen einiges am Berg unternehmen.
                        Wenn hier so viel auf Tourenski gemacht wird, traue ich mich vielleicht auch mal wieder ein Thema zum Schuhvergleich oder Tourengebiet aufzumachen..

                        Ich glaube, um 9 oberhalb vom Frühstücksplatz wäre ich am Weißhorn auch weitergegangen. Aber steckt man nicht drin, wie´s vor Ort gerade aussieht und die Dynamik in der Seilschaft ist. Wirklich schöner Gipfel jedenfalls, die Hütte ist auch empfehlenswert, da kommt man vielleicht motivierter raus als ausm Biwak..

                        Guten Arbeitsstart!
                        Zuletzt geändert von Schattenschläfer; 05.01.2026, 12:23.

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                        • nunatak

                          Alter Hase
                          • 09.07.2014
                          • 3791
                          • Privat

                          • Meine Reisen

                          Auch wenn es einen eine Weile geärgert hat, recht früh morgens wieder absteigen zu müssen, ist der Weisshorn ja schon ein ausreichend hübscher Berg, um es nochmal anstrengend genießen zu dürfen, selbst wenn man den Gipfel sieht

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: PXL_20250810_042517494.jpg Ansichten: 0 Größe: 165,6 KB ID: 3358916
                          Der Aufstieg hoch zum Grat dauert recht lang und ist nicht immer leicht zu finden. Deswegen wird manchmal auch empfohlen, nicht zu früh im Dunkeln aufzusteigen, um v.a. den Zustieg neben dem Gletscher zu finden.

                          Extrem frühes Starten ist v.a. für Absteigen über gefährliche Gletscher wichtig, um nicht am Nachmittag über warmen Schnee in Spalten zu rutschen. Es gibt da aber nur einen kurzen und unkritischen Gletscher zu queren.
                          Anfang August wäre es ab 9 Uhr mit 12 h noch ausreichend lang hell gewesen.

                          Oft der wichtigste Grund aus Hüttensicht für extrem frühes Aufwecken in der Nacht ist, dass die Bergsteiger nach der langen Tour rechtzeitig zur Hütte zurück sind bis zum Abendessen um 18 Uhr und möglichst schon vorher nach der Tour genügend Kaffee und Bier trinken...

                          Hier noch ein paar Fotos vom doch nicht extrem späten Start und den meistens seilfreien Passagen hoch zum Grat

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: PXL_20250807_044929523.jpg Ansichten: 0 Größe: 339,8 KB ID: 3358917


                          Biwakieren im Zelt mit nettem Blick aufs Ziel hat uns beiden gefallen, auch damit schon der 1800Hm-Aufstieg nicht zu unnötig leicht wurde

                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: PXL_20250807_115730729.jpg Ansichten: 0 Größe: 420,5 KB ID: 3358918

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                          • Flachlandtiroler
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                            Liebt das Forum
                            • 14.03.2003
                            • 30783
                            • Privat

                            • Meine Reisen

                            kA ob es Dir was gibt, aber wenn Dich das so beschäftigt:
                            Ich habe nachgelesen, wir wurden -Anfang August anno dazumal- halb drei geweckt und waren halb zwölf (!) oben.
                            Touchdown für's TAB um sieben, weiter um acht und Tal halb elf, Camping Bella Tola fast halb zwölf -- ein langer Tag...

                            Mein Tourenbuch vermerkt auch noch "Unten zelten zwei Holländer, die aus Zeitgründen die Besteigung abgebrochen hatten"​; vielleicht liegt das Problem ja darin.
                            Meine Reisen (Karte)

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                            • nunatak

                              Alter Hase
                              • 09.07.2014
                              • 3791
                              • Privat

                              • Meine Reisen

                              Na ja, ohne den Bergjammerführer hätte sich das Problem wohl nicht so heftig ergeben. Sie jammern andere oft außerhalb von echten Problemen an, um sie unsicher zu machen und zu hoffen, dass sie ihn bei der nächsten Tour als Bergführer beauftragen. Und damit Ihr Auftragnehmer sie nicht fragt, warum sie selbst so früh starten mussten.
                              Super dass du hochgekommen bist. Ich war happy und entspannt oben auf dem Grat angekommen nach dem langen Aufstieg und freute mich, weiter Richtung Gipfel zu steigen. Hatte nicht das Gefühl, dass es nicht klappt. Der Bekannte war halt direkt davor am Mont Blanc und somit deutlich besser akklimatisiert.

                              Wie gesagt, inzwischen freue ich mich über das Erlebnis und den nächsten Versuch
                              Mit dem Zelten sehe ich keinen Zusammenhang. Man übernachtet dabei ja immerhin gut 100m höher als in der Hütte und spart etwas Zeit.

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                              • Schattenschläfer
                                Fuchs
                                • 13.07.2010
                                • 1740
                                • Privat

                                • Meine Reisen

                                Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
                                Und damit Ihr Auftragnehmer sie nicht fragt, warum sie selbst so früh starten mussten.
                                Das kann ich mir tatsächlich gut vorstellen, zumindest bei einigen. Der Gast geht ja heim und ist froh, dass er einen Bergführer hatte, schließlich war mit dem alles sicher, weil er nicht so leichtsinnig erst um 9 kurz überm Frühstücksplatz war.

                                Würde auch schätzen, dass es dort nicht gleich kreuzgefährlich wird, wenn man nicht mittags schon wieder halb unten ist. Der Firn wird halt weicher sein und damit etwas anstrengender hochzukommen.

                                Wie gesagt, inzwischen freue ich mich über das Erlebnis und den nächsten Versuch 4
                                Genau, so isses, der Berg läuft die nächsten Jahre ja nicht weg.
                                Mit dem Zelten sehe ich keinen Zusammenhang. Man übernachtet dabei ja immerhin gut 100m höher als in der Hütte und spart etwas Zeit.
                                Kannst du natürlich besser beurteilen, kommt wohl drauf an wer das macht und wie. Auf deinem Bild sieht es aus, als ob ihr oberhalb der ersten Stufe das Zelt stehen hattet? Bis dahin ist man wohl so eine Dreiviertelstunde bis Stunde unterwegs? Glaube, das kann man leicht am Biwak einbüßen, wenn nicht die meisten Handgriffe sitzen oder jemand unerfahren mit Kaltstart aus dem Schlafsack ist, aber mit Disziplin kann's auch zügig gehen.
                                Die Trockentoilette an der Hütte ist natürlich komfortabler als ein Schneeloch am Gletscher.

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                                • Flachlandtiroler
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                                  • 14.03.2003
                                  • 30783
                                  • Privat

                                  • Meine Reisen

                                  @Uhrzeit am Weisshorn:
                                  Relevante Firnpassagen gibt es beim Zustieg (egal...), über den Felstürmen (auch eher harmlos von der Steigung her, halt expo) und zuoberst am Gipfel (45°+, aber auf 4500m taut eh nix). Aus meiner Sicht lässt sich draus kein hartes Argument für sehr frühen Aufbruch formen.
                                  Steinschlag ist auch eher wenig präsent.
                                  Kritischer ist das Wetter, die Gewitterneigung steigt im Tagesverlauf und das ist mehrheitlich eine Grattour. Ist die Vorhersage sorglos, fällt das auch weg.
                                  Last not least bleiben die organisatorischen Gegebenheiten, der BF muss noch ins Tal und der Kunde will auch keine zweite Hüttenübernachtung oder erst nach Dienstschluß bei der SBB ankommen. Wenn man sich mit der Orientierung schwer tut, macht es Sinn bei der früh aufstehenden Masse dran zu bleiben. Alles eher weiche Argumente.

                                  Anders schaut's bei der Überschreitung aus, denn wenn man den Ostgrat nicht schon kennt finde ich es sehr wichtig, irgendwie die Übersicht zu behalten und da sind die Chancen morgens halt einfach besser.
                                  Meine Tourpartnerin ist den Südgrat aufgestiegen und sie haben sich beim Abstieg über den im Vergleich ja sehr leichten, aber halt unbekannten Normalweg recht schwer getan.

                                  @Zelten:
                                  Klarer Vorteil ist die ungestörte Nachtruhe! Dagegen sprechen die Schlepperei am Vortag sowie das früh-morgendliche Aus-dem-Schlafsack-Kommen; Frischwasser-Versorgung sowie Entsorgung.
                                  Für mich allenfalls eine Option, wenn der Hüttenstützpunkt eigentlich zu tief unten liegt; oder halt ausgebucht ist.

                                  Jedenfalls drücke ich nunatak die Daumen, beim nächsten Mal klappt's bestimmt!
                                  Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 06.01.2026, 09:06.
                                  Meine Reisen (Karte)

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                                  • nunatak

                                    Alter Hase
                                    • 09.07.2014
                                    • 3791
                                    • Privat

                                    • Meine Reisen

                                    Einen sinnvollen Startzeitpunkt und Gesamtzeit der Tour zu überlegen, ist auf jeden Fall immer eine wichtige Entscheidung. Man muss eh immer daran denken, dass man v.a bei Problemen oder entsprechend den Verhältnissen oft deutlich länger unterwegs ist als vermutet oder angesagt. Wäre sogar bei meiner 23m-Klettertour am Battert mit letztlich nebenbei 102km-Wanderung nicht verkehrt gewesen, den Akku des Stirnlampe davor komplett aufzuladen, um die letzten Stunden bis 3,30 Uhr nachts nicht ohne Licht unterwegs zu sein

                                    Weisshorn ist komplex, weil wohl oft Leute erst gegen 22-24 Uhr wieder in der Hütte ankommen und man eh eine lange Zeit planen muss. Anderseits findet man halt nur sehr schwierig den Zustieg im Dunkeln neben dem Gletscher

                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: PXL_20250806_170551564.jpg Ansichten: 0 Größe: 487,7 KB ID: 3359043Hier links unten startet der Zustieg, aber selbst bei leichter Helligkeit war es nicht einfach, beim leichten Klettern den richtigen Verlauf an der Stelle zu finden, auch wegen Wasser, das auf der Startplatte runterläuft,

                                    Neben dem Bergführer meinte auch einer, mit dem ich beim Hochwandern Richtung Hütte gesprochen haben, dass man immer extrem früh starten muss bei langen Hochtouren, weil man ansonsten mittags auf dem Schnee über dem Eis abrutschen kann. Bei max. 45 Grad und den guten Verhältnissen mit angelegter Spur hätte ich das Problem nicht vermutet.

                                    Ich liebe das Biwakieren eben auch wegen der sicheren Ruhe und dem tollen Blick in die Landschaft, selbst bei meiner leichten DAV-Hochtour zum Alphubel, wo die armen Teilnehmer auch sportlich ein Zelt hochtragen durften
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: PXL_20250809_023528310.NIGHT.jpg
Ansichten: 69
Größe: 111,3 KB
ID: 3359048

                                    Vielen Dank Flachlandtiroler fürs eisige Daumendrücken beim nächsten Versuch. Ich hoffe, es gibt dieses Jahr dann ein Foto vom Gipfel und zusätzlich eine altersbedingte Anpassung der Zahl an erreichten 4000ern entsprechend dem Alter
                                    Zuletzt geändert von nunatak; 06.01.2026, 12:46.

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                                    • Vegareve
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                                      • 19.08.2009
                                      • 14534
                                      • Privat

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                                      Sehr schöne Fotos, Simon und Nuna!
                                      "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

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                                      • Simon
                                        Fuchs
                                        • 21.10.2003
                                        • 2094
                                        • Privat

                                        • Meine Reisen

                                        Bezüglich Zeitmanagement, ich erkunden wenn möglich schon am Vortag die ersten 1-2 Stunden. Hilft manchmal aber leider nicht immer gegen Verhauer. Ansonsten bin ich ehrlich gesagt auch gerne lieber etwas später dran, Bergführer müssen aber einfach auch noch mehr Notfälle mit den Kunden einplanen und ich denke da ist eine größere Zeitreserve sicher sinnvoll.
                                        Mein Blog: www.steilwaende.at

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