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  1. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #21
    Mitreisende: Wafer
    Hallo Chrischian.

    Die Beschriftung ist wohl veraltet. Aber bis an den Atlantik geht er. Ich bin ja selbst ab Le Puy en Velay auf ihm unterwegs gewesen. In der anderen Richtung geht er wohl bis Bulgarien. Oder meinst du das blaue Andreaskreuz? Das ist ja nur lokal hier in der Gegend so. Das habe ich in Frankreich oder Spanien nie gesehen.
    Leider habe ich den E3 schon wieder sehr schnell verlassen. Und mit dem E1 habe ich aktuell genug zu tun. Da noch eine "Baustelle" auf zu machen, erscheint mir wenig Sinnvoll. Obwohl: reinzen würde es mich ja schon!

    Gruß Wafer
    Geändert von Wafer (16.05.2015 um 11:21 Uhr)

  2. Erfahren

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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg 1: Ab Reutlingen nach Norden

    #22
    Die Aufschrift "Böhmerwald" verwundert mich aber auch. Ich wüsste nicht, dass der E3 jemals dorthin geführt hat. In einem Wanderführer von 1978 ist die Streckenführung von Royan an der französichen Atlantikküste bis Prex im Fichtelgebirge angegeben. Im Westen kam dann irgendwann die Verlegung auf den Jakobsweg und im Osten die Verlängerung zum EB.

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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg 1: Ab Reutlingen nach Norden

    #23
    Zitat Zitat von chrischian Beitrag anzeigen
    Danke für die nächste Etappe. Besonders interessant ist für mich natürlich die Begegnung mit dem E3. Das E3-Schild ist inzwischen veraltet und auch falsch. Wahrscheinlich werden die Schilder nur alle 5 Jahre ausgetauscht. So ein historisches Schild hat natürlich auch was.
    So ganz lange her kann es nicht sein, immerhin wird die Comic Sans verwendet, und diese stammt aus 1994. Inwieweit man Schilder mit einer Comic-Schrift drauf ernst nehmen kann, ist natürlich wieder eine andere Frage )

  4. chrischian
    Gast

    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg 1: Ab Reutlingen nach Norden

    #24
    Zitat Zitat von E1HikingTours Beitrag anzeigen
    Die Aufschrift "Böhmerwald" verwundert mich aber auch. Ich wüsste nicht, dass der E3 jemals dorthin geführt hat.
    Eben! War aber mal geplant. Ich habe einen alten Wanderführer(1977?), da steht der Weg von der französichen Atlantikküste bis zum Böhmerwald drin.

    Solche älteren Schilder gibt es noch öfter

    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Der Hunsrückverein markiert seine Hauptwanderwege mit grünem Spiegel, je nach Phantasie kommt ein Symbol drauf oder Buchstaben. Oben der E3. Ich fühl mich auf dem Hunsrück gut aufgehoben, vielleicht, weil die genau so markieren. Man muss schon mal in die Karte schauen.

    In Tschechien ist der E3 aktuell.


  5. chrischian
    Gast

    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg 1: Ab Reutlingen nach Norden

    #25
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    So ganz lange her kann es nicht sein, immerhin wird die Comic Sans verwendet, und diese stammt aus 1994.
    Mich würde interessieren, ab wann der E3 weitergeführt wurde. Da muss ich mal in meinen alten Karten kramen. In Tschechien gab es noch 1998 EB Schilder, die heute alle gegen E3 ausgetauscht wurden.

    Geändert von chrischian (09.06.2013 um 18:33 Uhr)

  6. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #26
    12. Tag: Aarbergen-Michelbach - Weinähr
    Freitag, 31. Mai 2013
    Strecke: 32 Km – Etappe: 72 Km – Gesamtstrecke: 369 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 500 m, ↓ 600 m
    Gehzeit: 7½ h

    Pünktlich um 6 Uhr 15 wache ich auf – da klingelt immer mein Wecker! Der Mensch ist halt doch ein Gewohnheitstier – ! Ein Blick aus dem Fenster zeigt mir, was mich heute erwartet: Der für gestern versprochene Regen fällt .
    Also sofort wieder zurück ins Bett und eine Runde weiterschlafen. Um 8 Uhr werde ich dann durch den Wirt mit den Worten „Das Ei wird kalt!“ geweckt. Das hatte ich gestern als meine Frühstückszeit ausgegeben – da war ich noch der irrigen Meinung, das Wetter würde gut.
    Nach einem ausgiebigen Frühstück montiere ich die Regenkleidung und ziehe gegen 9 Uhr los. Das ist leider nicht nur ein Schauer, das ist ein gleichmäßiger Landregen! Der E1 geht eigentlich in Kettenbach den Berg hinauf. Da ich nicht an der Bundesstraße entlang laufen will biege ich gleich auf einen Feldweg ab. Der wird immer kleiner und kurz drauf bin ich in Kniehohem nassem Gras unterwegs. Wie gut, dass ich auch die Regenhose an habe. Die Waldwege, auf die ich mich dann verlege sind völlig aufgeweicht. In den Traktorspuren sammelt sich das Wasser und drum rum ist alles matschig. Es scheint wohl schon eine Weile zu regnen! Ich wandere am Waldrand entlang bis ich auf ein Sträßchen komme, das den Berg hinaufführt. Super! Bei dem Wetter genau richtig. Eigentlich klar, dass die Straße dann kurz drauf nach einer Haarnadelkurve in der falschen Richtung verschwindet. So geht es wieder auf Feldwegen und Waldwegen weiter. Dann stoße ich auf den E1. Ich folge ihm aber der Weg ist auch nicht besser. Also lasse ich den E1 mal im Wald auf seinen Sumpfwegen und suche mir geteerte Feldwege. Da versinkt man wenigstens nicht bis zum Knöchel im Matsch.


    Beim Schnepfenkopf hinter Michelbach

    So langsam reift die Entscheidung den Bogen über Balduinstein, den der E1 macht, nicht zu folgen sondern über Katzenelnbogen und durch das Jammertal an die Lahn zu wandern. Ich treffe hier auf wirklich tolle Ortsnamen! Gibt es in Deutschland auch einen Ort der Hundeknie oder Pferdefuß heißt?


    Liebevoll angelegte Gärten kämpfen mit den Wassermassen

    Der Regen lässt nach und als ich in Katzenelnbogen einlaufe hört es ganz auf. In einer Apotheke besorge ich mir noch Blasenpflaster – bei völlig durchweichten Schuhen weiß man nie! Ein paar Meter weiter beginnt der Dörsbachmühlenwanderweg an einem Parkplatz im Ort.


    Katzenelnbogen

    Der Weg ist recht stabil und nicht so aufgeweicht wie die Waldwege hinter Michelbach. So folge ich ihm an diversen Mühlen vorbei. Zuhause habe ich nachgezählt: 16 sind es!


    Die Brückenmühle

    Die meisten sind gut in Schuss. In der Kesselmühle soll es ein Restaurant und Übernachtungsmöglichkeiten geben. Die haben den Betrieb aber leider eingestellt. Hier wollte ich eigentlich Mittagessen. Der Weg schlängelt sich am Bach entlang durch das Jammertal. Wirklich ein toller Weg. Und bei besserem Wetter sicher ein Genuss! Der Weg wird schmaler und folgt teilweise dicht am Wasser als kleiner Steig dem Flußlauf. So wirklich Hochwassergeeignet ist dieser Teil des Weges aber nicht!


    Der Weg durch das Jammertal ist nicht ganz Hochwassertauglich

    An 4 Stellen wird der Weg überflutet. Mit den Stöcken kann ich meist am Rand umgehen aber zwei Mal stehe ich voll im Wasser. Der Rastplatz an der alten Jammertalmühle ist schon fast komplett Land unter.


    An der Alten Jammertalmühle

    Teilweise versichert geht es weiter. Ein wirklich klasse Weg! Dann wird der Weg aber auch wieder breiter und führt oberhalb der Wasserlinie weiter zur Neuwagenmühle. Leider gibt es hier nur Getränke. Die haben eine tolle Figur vor der Mühle stehen!


    Münzfigur vor der Neuwagenmühle

    Nach 40 Minuten komme ich dann an den schon lange angekündigten Landgasthof Obermühle. Und der hat auch zu. Langsam knurrt der Magen recht laut! Ein paar Meter weiter hat aber die ebenfalls schon lange angekündigte Mittelmühle offen. Hier komme ich kurz nach 15 Uhr an. Ich kriege noch eine Gulaschsuppe und ein Schnitzel mit Brot und viel Salat! Auf Pommes steh ich eh nicht so!
    Hier sitzen dann die ersten Wanderer, die ich heute sehe und versuchen ihre Sachen zu trocknen. Jedes Jahr an Fronleichnam organisiert einer reihum eine Mehrtagestour. Und die wird bei jedem Wetter abgefahren. Das tut deren Spaß aber keinen Abbruch.
    Gemeinsam brechen wir auf und wandern weiter das Jammertal hinunter zur Lahn. Das Tal ist einfach der Traum. Und zum Abschluss endet der Weg direkt am Kloster Arnstein.


    Kloster Arnstein

    Das muss ich mir natürlich näher anschauen. Ein toller Bau, der auf einem Felsen hoch über dem Lahntal thront. Aber für den Toilettenbesuch wollen sie 50 Cent – wie unchristlich!
    Hier treffe ich auch mal wieder auf ein Jakobswegzeichen. Auf der Zufahrtstraße geht es nach Obernhof hinunter. Hier gibt es aktuell keine Möglichkeit zu übernachten. Toll – Ein Ort mit Bahnhof aber ohne Nächtigungsmöglichkeit. Und das direkt an der Lahn.
    Ich habe mir daraufhin Nassau als Etappenziel gesetzt aber die wackeren 4 Wanderkollegen haben in Weinähr Zimmer gebucht. Bei dem Wetter ist da sicher noch Platz für einen Wanderer mehr. Ich ziehe durch Oberhof und bleibe in einer gemütlichen Weinstube hängen. So komme ich auch noch in den Genuss des lokalen Weins. Im Ofen brennt ein Feuer und trocknet die Sachen.
    Als der Regen nachlässt ziehe ich weiter den Berg hinauf.


    Obernhof mit Kloster Arnstein im Hintergrund

    Oben treffe ich dann die 4 wieder bei einer kleinen Pause. Sie sitzen mit tollem Ausblick und lassen den Flachmann wandern. Selbstgebrannter Zwetschgenschnaps – Lecker!
    Gemeinsam lassen wir es die letzten Meter nach Weinähr hinunterlaufen.


    Weihnähr

    Schmuckes Dorf mit einigen Übernachtungsmöglichkeiten. Am Rathaus ist eine Marke von einem Hochwasser von 1907 – Kaum zu glauben, dass dieser kleine Gelbach so viel Wasser führen kann! Aktuell steht der Pegel ja schon recht hoch – aber von der Marke ist er noch sehr weit entfernt.
    Ich komme in dem Hotel am Ortsausgang unter. Nachdem die Sachen versorgt und zum Trocknen aufgehängt sind weckt die Sauna die müden Glieder. Für wenig Aufpreis kann ich Halbpension dazu buchen. Die haben hier eine gute Küche!
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:22 Uhr)

  7. Fuchs
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    [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #27
    13. Tag: Weinähr - Siershahn
    Samstag, 1. Juni 2013
    Strecke: 27 Km – Etappe: 99 Km – Gesamtstrecke: 396 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 600 m, ↓ 400 m
    Gehzeit: 7 h

    Der Morgen begrüßt mich mit tiefliegenden Wolken aber ohne Regen. Und das Hotel mit einem guten Frühstück. Na also – geht doch! Gegen halb Neun breche ich dann auf. Irgendwie sieht es immer so aus als wollte die Sonne gleich durchkommen. Aber sie schafft es den ganzen Tag nicht. Am westlichen Ortsausgang gehe ich bis zum Sülzbach und dann auf dem Weg direkt neben ihm der Quelle entgegen.


    Der Beginn des Weges durch das Sülzbachtal

    Der Weg ist gut begehbar und links von mir plätschert der Bach vor sich hin. Stetig geht es von 110 Höhenmetern nach Winden bei 360 Metern hinauf. Als ich aus dem Wald komme weiden Kühe genüsslich auf der Wiese und stieren mich interessiert an. Der Ort liegt oberhalb vor mir.


    Aufstieg nach Winden

    Der Ort hat was: Tante-Emma-Laden, eine Pension, eine Kneipe, ... Weiter geht’s hinauf zum Lohberg (422 m). Hier steht nicht gerade der soziale Wohnungsbau. Bei besserem Wetter ist die Sicht sicher überwältigend. Am Ortsausgang treffe ich auch den E1 wieder – er kommt von Nassau über ein kleines Sträßchen herauf. Und schon wird der Weg wieder breiter. Was mir auffällt: Immer wenn ich direkt auf dem E1 unterwegs bin ist der Weg eher etwas breiter und auf Fahrwegen – mal Schotter, mal Teer – geführt. Wenn ich „frei Schnauze“ unterwegs bin sind die Wege etwas wandertauglicher.
    Auf und an dem Weg nach Welschneudorf kriecht so mancher Käfer über den Weg und die Flora gedeiht bei reichlich Feuchtigkeit.


    Einblicke in Flora und Fauna

    Welschneudorf hat mein Herz nicht geklaut! Ein ruhiger Ort ohne viel dran. Dahinter geht es wieder in den Wald. Der ist hier recht deutlich bewirtschaftet: ein recht steril wirkender Wald!


    Steriler bewirtschafteter Wald

    Ab der Straße führt der E1 auf einem kleinen Pfad entlang. Sieht richtig gut aus und läuft sich auch gut. Leider soll der nach ein paar 100 Metern schon wieder zugunsten eines Schotterweges verlassen werden. Ich denke gar nicht daran und folge dem Pfad zwischen Straße und E1. Nach dem überqueren der Bundesstraße sind dann die Spuren von maschineller Waldbewirtschaftung im aufgeweichten Waldboden nicht mehr zu übersehen. Ein paar Meter weiter steckt ein VW-Bus im Morast fest und wird mithilfe eines Traktors aus seiner misslichen Lage befreit.
    Dann ist der Weg nicht mehr nur gerade – es geht auf und ab und auch mal um Hügel herum.


    Gewächse in Wald und Feld

    Eine kleine Steigspur führt abseits der kleinen Fahrstraße hinauf auf den Köppel(545 m). Erst sieht es so aus, als habe die Köppelhütte heute zu. Aber dem ist nicht so – die gemütliche Hütte ist wohl durchgängig bewirtschaftet. Und bei dem Wetter freuen die sich über jeden Gast.
    Einer der Wanderer, die ich hier oben getroffen habe, hat mir die Spezialität der Köppelhütte nahe gelegt: Den Aschenbraten!
    Der ist zwar noch nicht ganz fertig aber ich habe ja Zeit – ich bin ja nicht auf der Flucht! Was dann kommt, auf das lohnt sich absolut zu warten - Der absolute Knaller! Total lecker!


    Der Aschenbraten auf der Köppelhütte

    Für das schlechte Wetter sind doch erstaunlich viele Wanderer zwischenzeitlich zum Mittagessen hier eingetroffen. Mit einigen komme ich ins Gespräch und erfahre so, dass die Bahnlinie über Siershahn hinaus stillgelegt wurde. Ich wollte heute eigentlich noch bis Selters. Ich besorge mir einen Überblick über die Abfahrzeiten in Siershahn und stelle fest, dass ich noch gut zum DFB-Finalspiel zuhause sein könnte. Mir wäre das nicht so wichtig aber ich habe ja auch einen Sohn! Alle Bahnverbindungen von späteren Orten – ich habe ja noch den Sonntag – dauern aber deutlich länger als die 2 Stunden 15 Minuten von Siershahn nach Stuttgart. Da fehlt dann die Nähe zur Schnellbahntrasse. Nach einem Blick aus dem Fenster beschließe ich es in Siershahn dann für dieses mal gut sein zu lassen.
    Ich ziehe nach 2 Stunden Pause wieder los und verlasse den nebligen Turm auf dem Köppel.


    Der Turm auf dem Köppel

    Ein kleiner Weg führt mich hinab auf einen Forstweg, dem ich geradeaus bis zum Autobahndreieck Dernbach folge. Über die Obere Desperwiese geht es weiter nach Ebernhahn.


    Es blüht

    Hier bin ich der Zivilisation schon wieder sehr nahe, die ich immer zu meiden versuche. Am Ortseingang von Ebernhahn steht eine nette kleine Kapelle.


    Kleine Kapelle am Ortseingang von Ebernhahn

    Im Gegensatz zu Spanien sind hier solche Kleinode wenigstens offen. Dann sind es nur noch ein paar 100 Meter zum Bahnhof von Siershahn. Hier bin ich eine halbe Stunde zu früh. Aber besser als zu spät. Der Zug verkehrt hier nur alle 2 Stunden. Ruck-Zug bin ich in Montabaur wo ich in einen verspäteten ICE steige. So darf ich dann noch den Anschluss in Frankfurt verpassen und mit einem völlig überfüllten ICE nach Stuttgart zurückfahren.
    Ich werde bei der nächsten Etappe wohl mal ein paar Tage mehr einplanen, damit ich in die Gegen der Bahnlinie Hannover – Kassel – Frankfurt komme. Mal sehen was das Jahr noch so an Zeit bringt. Jetzt kommt erst mal der Sommerurlaub in Südschweden. Da wollen wir eine Woche in der Gegend von Ulricehamn bleiben. Da geht der E1 auch durch. Mal sehen – vielleicht kann ich da ein paar Meter „außerplanmäßig“ einschieben.
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:23 Uhr)

  8. Fuchs
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #28
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    GPX-Track
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    Download GPX
    Hallo Wanderfreunde.

    Auch hierzu wieder der Track der vierten Etappe von Eppstein nach Siershahn. Als Karte habe ich von den Topographischen Freizeitkarten des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und Geoinformation im Maßstab 1:50.000 das Blatt TS (Taunus) Mitte Aartal (ISBN 3-89446-398-8) dabei gehabt. Ab dem zweiten Tag war ich mit der Topografischen Karte Naturpark Nassau vom Landesamt für Vermessung Geobasisinformation Rheinland-Pfalz im Maßstab 1:50.000 (ISBN 3-89637-305-2) unterwegs.

    Gruß Wafer
    Geändert von Wafer (16.05.2015 um 11:21 Uhr)

  9. AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg 1: Ab Reutlingen nach Norden

    #29
    Eben erst gesehen. Du bist ja schon bei mir (großräumig gesehen) durch. Bescheidenes Wetter hast du gehabt. Wenn du doch wieder nur zwei oder drei Tage abzwacken kannst, von Siegen kommt man ganz gut weg.
    .

  10. Fuchs
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #30
    5. Etappe: Von Siershahn zum Rhein-Weser-Turm

    Über ein Jahr musste ins Land gehen bis ich wiedermal auf den E1 unterwegs bin. In dem Jahr gab es 3 Knie-OPs und noch andere gesundheitliche Geschichten aber darüber wollen wir lieber nicht berichten. Ich bin froh, dass ich wieder längere Strecken zu Fuß bewältigen kann und das hier ist mein erster Versuch über mehrere Tage wieder unterwegs zu sein.
    Der Wetterbericht sagt im Süden schlechtes Wetter und ab Frankfurt nach Norden gutes Wetter voraus. Deshalb bin ich nicht auf dem Alb-Nordrandweg sondern hier unterwegs. Dort fehlen mir aktuell noch ca. 80 Km bis Donauwörth.

    14. Tag: Siershahn – Bad Marienberg
    Donnerstag, 4. September 2014
    Strecke: 34 Km – Etappe: 34 Km – Gesamtstrecke: 430 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 600 m, ↓ 450 m
    Gehzeit: 9 h

    Wiedermal ist es die Bahn die mich in 2 h 15 von Stuttgart an meinen Ausgangspunkt zurückbringt. Pünktlich um 9 Uhr 15 komme ich in Siershahn los. Und da soll noch mal einer über die Bahn meckern.
    Durch den Ort gehe ich Richtung Nord-Ost um wieder auf den E1 zu kommen. Ziemlich gerade geht es dann auf Vielbach zu. Ich mache noch einen Schlenker durch den Ort in der Hoffnung auf einen offenen Laden. Hier gibt es aber nix.


    Auf dem E1 bei Vielbach

    So richtig prickelnd ist das Wetter hier im Norden aber auch nicht! Na, im Wald merkt man das eh nicht so. Als es wieder in den Wald geht ist dort der Weg ziemlich zu gewachsen. Etwas im Zickzack geht es nach Selters und weiter nach Maxsain.


    Maxsain

    Der Weg führt an einem Waldrand entlang hinauf zur Westerwälder Seenplatte.


    Auf dem Weg zur Westerwälder Seenplatte

    Ab Freilingen führt der E1 dann auf dem Westerwaldsteig entlang. Und schon gibt es schönere Wege. Der E1 war in letzter Zeit recht viel auf Teer oder breiten Schotterwegen entlanggeführt. Da ist so ein schöner Waldweg eine angenehme Abwechslung.
    Der vordere Teil vom Postweiher ist abgesperrt und gehört zu einem Freibad. Der hintere Teil ist frei zugänglich.


    Der Postweiher

    Der Westerwaldsteig glänzt hier mit schönen Waldwegen.


    Westerwaldwege

    So komme ich auf tollen Wegen zum Dreifelder Weiher und nach Dreifelden.


    E1 und Westerwaldsteig führen gemeinsam nach Dreifelden

    Hier genehmige ich mir eine Forelle – sehr gut!
    Ab hier folge ich dann eher dem Westerwaldsteig. Der gefällt mir hier besser. So komme ich über Linden nach Lochum. Lochum ist ein nettes kleines Dorf, in dem die Autos wohl auf dem Dach geparkt werden.


    Eindrücke von Lochum

    Es geht hinunter ins Tal und an die Bahnlinie nach Enspel. Ich merke schon, dass meine Kondition noch nicht wieder so dolle ist und gehe an der Bahnlinie entlang nach Nistertal.


    Bei Erbach – einem Ortsteil von Nistertal

    Hier geht es dann durch ein tolles Tal unter der Bahnlinie durch und durch den Wald auf Bad Marienberg zu.
    Im Wald erkenne ich eine Pflanze wieder, über die ich kürzlich in einer Reportage gehört habe, dass die aus Asien eingeschleppt wurde und sich hier bei uns gewaltig verbreitet. Sie schleudert ihre Samen bis zu 7 Meter weit und wuchert fast mannshoch.


    Eine eingeschleppte Pflanze macht sich breit

    Als es auf Langenbach zugeht nehme ich fast jede zweite Bank zum Ausruhen mit. An der Kondition muss ich dringend was tun! Der Weg ist aber wieder sehr schön zu gehen und die Hinterlassenschaften einer stillgelegten Bahnlinie bereichern die Landschaft.


    Auf dem Weg nach Bad Marienberg

    In Bad Marienberg finde ich dann endlich einen offenen Laden! Das Wasser war schon etwas knapp geworden. Nachdem ich die Vorräte und mich aufgefrischt habe gehe ich auf die Suche nach einer Unterkunft. Das Hotel Westerwälder Hof verspricht ein Zimmer mit Badewanne. Nachdem ich die müden Knochen 2 Stunden gewässert habe gehe ich zu Tisch.
    Die Steinpilzkarte sieht richtig gut aus! Da werde ich auch fündig: Rinderfilet mit Steinpilzen und Tagliatelle mit Pilzen, Knoblauch und Lauch. Ich war ja eigentlich gestartet um die 3 Kilo Übergewicht, die ich aus dem Frankreichurlaub mitgebracht habe wieder los zu werden. Aber das muss ich dann wohl nochmal verschieben!


    Früchte von Feld und Wald
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:23 Uhr)

  11. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #31
    15. Tag: Bad Marienberg - Würgendorf
    Freitag, 5. September 2014
    Strecke: 35 Km – Etappe: 69 Km – Gesamtstrecke: 465 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 600 m, ↓ 625 m
    Gehzeit: 9 h

    Was mir heute aufgefallen ist: Die Leute sagen hier alle „Guten Tag“. So ändert sich neben der Landschaft auch der Dialekt und die Leute.
    Laut Wetterbericht soll es heute sonnig werden. Die Realität sieht aber leider anders aus: Hochnebel oder tiefliegende Wolken. So genau kann ich das nicht unterscheiden. Von zuhause höre ich, dass die Sonne scheint! Warum bin ich denn dann in den Norden gefahren?
    Nach gutem Frühstück komme ich halb Neun los. Und gleich verfranse ich mich. Na, bin wohl noch nicht ganz wach!
    Am Ortsausgang komme ich an einem Skilift vorbei. Da wird auch am Lift gearbeitet. Er wird also noch genutzt. Für Norddeutsche Verhältnisse bin ich hier im Gebirge.


    Am Ortsausgang von Bad Marienberg

    Der E1, dem ich heute wieder folge, führt mich in ein kleines Tal mit Bach und kleinen recht wilden Seen.


    Viel Wasser zwischen Bad Marienberg und Nisterau

    Schöne Waldwege führen stetig aufwärts auf Nisterau zu.


    Auf dem Weg nach Nisterau

    Den Weg von Nisterau nach Hof kürze ich etwas ab – wofür einen Bogen laufen damit man an der Bundesstraße laufen darf? Die Sicht in die Ferne ist miserabel. Aber auch in der Nähe gibt es viel zu sehen.


    Lebendiges auf dem E1

    Erstaunlich: Innerhalb einer halben Stunde komme ich zu Fuß von Hof nach Salzburg! Das ist eben nur im Westerwald möglich!


    In 30 Minuten zu Fuß von Hof nach Salzburg

    Die Sicht auf dem Salzburger Kopf ist gleich Null. Auf viel Teerwegen geht es auf die Fuchskaute zu – der Höchste Punkt des Westerwaldes. Ich mache noch einen Schlenker über Willingen weil ich mir die Schanze ansehen will. Aber auch hier haben die nur einen großen Namen geklaut. Die Schanze steht in dem Willingen hinter Winterberg im Hochsauerland. Da komme ich hoffentlich auch noch hin.


    Auf dem Weg zur Fuchskaute

    Kurz vor der Fuchskaute wird es dann wieder angenehmer. Schöne Wege aber immer noch ohne Sicht. In der Fuchskaute kehre ich dann zum Mittagessen auf einen Salat ein. Ein sehr großes Lokal!


    An der Fuchskaute

    Ich bin mir immer noch nicht sicher wie ich weiter gehen werde. Siegen möchte ich eigentlich weglassen. Die Großstädte mit viel Teer sind nicht so mein Ding. Da meine Karten aber nicht alles abdecken habe ich mir heute Morgen eine Übersichtskarte aus einem Prospekt mitgenommen. Da ist ein passender Weg drin. Beim Vergleich mit der Karte, die hier hängt fällt mir dann auf, dass der „passende Weg“ die Landesgrenzen sind. Na prima! Aber so werde ich auf das Dreiländer-Eck aufmerksam. Das will ich mir noch ansehen. Ist nur ein Umweg von ca. 1 Km. Und der Weg ist als Rothaarsteig ausgeschildert. Den Namen habe ich schon öfter mal im Forum gelesen – meist im Zusammenhang mit positiven Worten! Also gehe ich den Weg ein Stück.
    Und das war eine richtige Entscheidung: Auf tollen Wegen geht es durch Feld und Wald zum Dreiländer-Eck.


    Tolle Wege auf dem Rothaarsteig

    Das Dreiländer-Eck selber ist dann wenig spektakulär: Eine Stelle an einem Bach an dem die Länder Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz angrenzen. Der Weg ist allerdings sehr gut und abwechslungsreich.


    Am Dreiländer-Eck

    Vor Liebenscheid komme ich dann nochmal kurz auf den E1 – eine Straße entlang, versteht sich! So biege ich in Liebenscheid dann dem Rothaarsteig folgend nach Lützln ab und steige hinauf zum Flughafen Siegerland. Langsam heben sich die Wolken. Man kann schon mehrere Hügelketten am Horizont erkennen.


    Am Siegerlandflughafen

    Ein paar Meter weiter ist der Aussichtspunkt „Auf dem Kreuz“ – Aufgeschüttet neben einer Kaolin- und einer Tongrube.


    Auf dem Kreuz

    Dann gehe ich hinunter nach Lützeln. Hier gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit, die offen hat. Also ziehe ich noch ein Dorf weiter nach Würgendorf. Der Weg dorthin ist abwechslungsreich und die Sonne kommt sogar noch heraus.


    Auf dem Weg nach Würgendorf

    In den Wäldern durch die ich heute gekommen bin steht eine Unmenge an Pilzen. Hier muss man nicht Pilze suchen sondern einfach nur einsammeln


    Pilze

    Hier kurz vor Würgendorf gibt es auch jede Menge davon. Wenn ich abends kochen könnte, würde ich welche mitnehmen. So überlasse ich sie dem nächsten Pilzesammler.


    Pilze kurz vor Würgendorf

    Das Hotel Windeck direkt am Ortsrand wo der Rothaarsteig vorbeiführt hat heute leider zu. So steige ich im Hotel Wasserscheide ab. Hier ist seit ein paar Monaten eine Rumänin drauf. Wir unterhalten uns eine Weile über Rumänien und dann gibt es Rumänische Kost, die nicht in der Karte steht. Wirklich lecker!
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:23 Uhr)

  12. Fuchs
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    [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #32
    16. Tag: Würgendorf - Lützel
    Samstag, 6. September 2014
    Strecke: 43 Km – Etappe: 112 Km – Gesamtstrecke: 508 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 600 m, ↓ 625 m
    Gehzeit: 10 h

    Heute Morgen komme ich sehr früh los. Ich habe mir gestern noch den Rothaarsteig genauer angesehen. Zuerst wollte ich ja nur Siegen umgehen und ab dem Jagdberg wieder auf dem E1 weiter gehen. Nun kreuzen sich die beiden Wege aber noch zwei Mal. So kann ich auch gleich auf dem Rothaarsteig bleiben und erst weit hinter Winterberg wieder auf den E1 zurückkehren.


    Morgenstimmung im Wald

    Endlich ist heute Morgen auch die Sonne da. Die ersten Kilometer habe ich noch auf einer Karte mit drauf. Der Morgentau hängt noch im Wald und auf den Netzen der Spinnen.


    Morgentau auf dem Netz einer Spinne

    Ich kreuze die A45 und die 54 und bin wieder allein im Wald. Durch den Morgentau erkennt man wie viele Spinnen ihr Netz in den Gräsern und Büschen spannen.


    Unterwegs auf dem Rothaarsteig hinter Würgendorf

    Alle paar Kilometer gibt es Wegsteine mit Kilometerangaben auf dem Rothaarsteig. Trotzdem schaffe ich es natürlich genau in dem Bereich, der auf keiner meiner Karten eingezeichnet ist den gut markierten Rothaarsteig zu verlassen. Auf das gerade Wohl steuere ich die riesigen Windkraftanlagen auf dem Gipfel des nächsten Berges, der Kalteiche, an. Und da treffe ich zum Glück auch wieder auf das Zeichen des Steigs. Hier ist auch ein Rennofen zu sehen, wie ihn die Kelten zur Eisengewinnung hier verwendet haben.


    Die Kalteiche mit ihren Bauten

    Dann führt mich der Weg überraschenderweise nochmal ins Tal und auf den nächsten Höhenzug hinauf. Meist bewegt sich der Rothaarsteig auf Wald- und Feldwegen entlang. Nur ganz selten muss man auf geteerten Wegen wandern.


    Abwechslungsreicher Rothaarsteig

    Als ich dann den Bergrücken erreicht habe führt der Rothaarsteig immer auf der Höhe entlang und ermöglicht grandiose Aussicht auf das Vorland.


    Auf dem Weg zur Tiefenrother Höhe

    Dann ist auch die Tiefenrother Höhe mit Blick auf Rudersberg erreicht.


    An der Tiefenrother Höhe

    Immer leicht auf und ab bleibt der Weg auf der Höhe und zieht zur Haincher Höhe hinüber. Auf den Wegen ist das mit der Aussicht und dem Wetter einfach Genuß-Wandern pur!


    Wanderwege auf der Haincher Höhe

    Über den Herrenberg geht es dann zum Jagdberg, den mit 670 Metern höchsten Punkt heute.


    Auf Herrenberg und Jagdberg

    Überhaupt treffe ich heute sehr wenig andere Outdoor-Fans. Bei dem Wetter und der Strecke hatte ich da mit mehr gerechnet. Hier auf dem Jagdberg treffe ich dann auch zum dritten und nicht letzten Mal die Gruppe Wanderreiter wieder.


    Wanderreiter unterwegs

    Auf dem Weg zum Lahnhof, wo ich Mittagesse, treffe ich dann noch einen, der die Wegzeichen nachzeichnet. An dieser Stelle mal ein Lob an die Wegführung und deren Markierungen. Der Weg ist sehr klar und gut markiert und beschildert.
    Die Lahn ist hier an ihrer Quelle noch sehr überschaubar. Als ich sie das letzte Mal auf dem E1 überquert habe war sie schon deutlich größer. Überhaupt entspringen hier in dem Kamm viele Flüsse. Ich war heute schon an der Quelle von Dill, Lahn, Sieg, Ilm und Eder sowie an der Ilsequelle.
    Die Feuchtigkeit und die Sonne sorgen dafür, das auch hier die Pilze sprießen.


    Pilze am Rothaarsteig

    Überhaupt bereue ich es keine Minute meine Tour auf den Rothaarsteige ausgedehnt zu haben: Der Weg ist einfach Genuss vom Feinsten!


    Unterwegs auf dem Rothaarsteig

    Meist führt der Weg im Wald dahin. Leider hat man nur selten eine gute Aussicht auf die Berge und Landschaft drum herum.


    Aussichtspunkt kurz vor der Ilmquelle

    Dann führt mich der Steig durch den Ort Benfe. Ein kleiner Weiler, der müde in der Sonne liegt.


    Benfe

    Obwohl der Steig meist im Wald entlang führt wird es nicht langweilig. Der Weg ist sehr unterschiedlich und abwechslungsreich geführt.


    Abwechslungsreicher Rothaarsteig

    Der Weg führt durch das junge Tal der Eder auf Lützel zu. Ich bin ganz gut geschafft. Die Kondition ist schon deutlich besser geworden. Der erste Tag war kürzer und hat mich doch mehr angestrengt.
    Direkt am Ortseingang liegt eine private Pension, die für überschaubares Geld sehr gute Zimmer vermietet. Hier treffe ich auch meinen Tischnachbarn vom Lahnhof wieder. Ich mache mich frisch und dann breche ich auf um noch was zu essen. Auf dem Weg zum Restaurant Gillerberg mache ich noch einen Abstecher auf den Giller mit seinem Aussichtsturm.


    Der Gillerbergturm

    Ich steige auf den Turm hinauf und habe eine grandiose Aussicht auf die Umgebung!


    Aussichten vom Gillerbergturm

    Ich steige wieder runter, drehe noch eine Runde über den Skihang und gehe dann zum Essen ins Restaurant Gillerberg. Hier treffe ich den Wanderer vom Mittagessen wieder. Gemeinsam lassen wir den Abend bei einem Glas Weißwein ausklingen. Leider müssen wir noch zur Pension zurücklaufen. Aber das schaffe ich dann auch noch.
    Das war ein langer Tag! Gute Nacht!


    Abendstimmung auf dem Gillerbergturm
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:24 Uhr)

  13. Fuchs
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #33
    17. Tag: Lützel – Rhein-Weser-Turm
    Sonntag, 7. September 2014
    Strecke: 18 Km – Etappe: 130 Km – Gesamtstrecke: 526 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 500 m, ↓ 400 m
    Gehzeit: 4 h 30

    Heute hängen die Wolken wieder sehr tief. Zuhause soll die Sonne scheinen. Man sollte dem Wetterbericht eben doch nicht trauen! Ich komme nochmal an der Wetterstation von Lützel vorbei. Das Foto von gestern war aber besser.


    Lützeler Wetterstation

    Zum Glück war ich gestern noch auf dem Gillerbergturm! Heute ist die Sicht wieder gleich Null. Sch...ade!
    Ein paar Meter weiter komme ich aber schon zur Ruine Ginsburg. Aber auch hier ist nicht viel los mit Sicht.


    Die Ruine Ginsburg

    Im Turm flattert ein kleiner Spatz rum der eingesperrt wurde. Ich fange ihn ein und lasse ihn fliegen. Dann komme ich zum Hotel Ginsburg. Hier soll heute ein mittelalterlicher Markt stattfinden. Aber da ist alles noch im Aufbau begriffen. Sehr schicke Häuser haben die hier!


    Ansprechende Architektur

    Bald bin ich wieder alleine im Wald – denke ich. Bis mich von hinten dieses Gefährt überholt.


    Altertümliche Säge

    Geschoben wird das Teil von einem großen Traktor. Hier wird also auch am Sonntag Holz gemacht.
    Im Wald kriegt man nicht all zu viel von dem Nebel um einen herum mit. Ich habe die letzten Tage schon sehr viele Heidelbeer-Sträucher gesehen. Aber da hingen nirgends mehr Beeren dran. Hier hing dann erstaunlicherweise alles voll. Das war dann mein zweites Frühstück.


    Waldfrüchte

    An der Quelle des Eiberdorfer Bachs steht eine Fischzucht. Leider ist niemand da! Jetzt eine geräucherte Forelle hätte schon was!


    Fischzucht am Ebersdorfer Bach

    Dann zieht der Weg hinauf zum Dreiherrenstein – ein Stein mitten im Wald ohne Aussicht.


    Dreiherrenstein

    Dann zieht der Weg abwechslungsreich wieder hinab ins Tal des Schwarzbachs.


    Abwechslungsreiche Wege

    Ein kleiner Tümpel, eine Brücke und der Schwarzbach ist überquert.


    Am Schwarzbach

    Dann zieht der Weg wieder hinauf in Richtung Rhein-Weser-Turm. Auf dem Weg flickt ein Mountain-Biker einen Schlauch. Da hat er Pech gehabt!
    Gut durchgeschwitzt komme ich am Rhein-Weser-Turm an. Die Sicht ist immer noch gleich Null. Ich trinke erstmal was und schaue mir das Wetter an. Sieht nicht so aus, als wollte es heute noch besser werden. Und da ich aus dieser Region noch recht lange Bahn fahren muss um heim zu kommen beschließe ich es hier für dieses Mal gut sein zu lassen und zu hoffen, dass ich das nächste Mal bei besserem Wetter hier ankommen werde um die Aussicht vom Turm genießen zu können.


    Am Rhein-Weser-Turm

    Gerade als ich mir ein Taxi bestelle taucht auch der Wanderer von gestern auf. Er hat die Ginsburg gar nicht erst gefunden.
    Die Bahn bringt mich dann mit zusätzlichen 3 Stunden Verspätung – es gab im Raum Frankfurt einen Oberleitungsschaden mit Schienennotverkehr – wieder nach Stuttgart zurück. Da hätte ich auch noch ein paar Kilometer wandern können! Aber vielleicht wäre ich dann gar nicht mehr heimgekommen.
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:24 Uhr)

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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg 1: Ab Reutlingen nach Norden

    #34
    Richtig spannend, die bekannten Wege in Gegenrichtung zu sehen. Und natürlich bei anderem Wetter :-)

  15. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #35
    Hallo Lina.

    Ja, das habe ich bei deinem Bericht aus genossen. Ich habe sehr viel wiedererkannt. Aber du hast dich ja sehr stringent an den E1 gehalten - im Gegensatz zu mir. Ich bin da etwas freier unterwegs. Ich denke ich werden noch 2 Tage auf dem Rothaarsteig unterwegs sein und dann wieder auf den E1 abbiegen. Irgendwo zwischen Willigen und Winterberg wird das vermutlich sein. Mal sehen! So weit wie das inzwischen von der Anreise her ist lohnt das bei mir erst wieder wenn ich wieder mindestens 4 Tage am Stück habe. Am liebsten würde ich ja mal 10 Tage am Stück gehen. Aber das kriege ich dieses Jahr nicht mehr unter.
    Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzung - auch auf die von deinem Bericht! Ich kenne ja sehr viel von deinem Weg, der jetzt vor dir liegt!

    Viel Spaß auf dem Weg!

    Gruß Wafer
    Geändert von Wafer (16.05.2015 um 11:22 Uhr)

  16. Fuchs
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #36
    Hallo Wanderfreunde.
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    GPX-Track
    Für mehr Informationen, fahre mit der Maus über das Höhenprofil.
    Download GPX


    So, jetzt habe ich auch noch den GPX-Track für Interessierte.
    Unterwegs war ich ab Siershahn mit der Karte Westerwaldsteig, Topographische Freizeitkarte 1:50.000 vom Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (ISBN 978-3-89637-406-6). Die Karte ging bis Lützeln hinter dem Siegerland-Flughafen.
    Kurzzeitig habe ich mich auf ein Relikt aus dem letzten Jahrhundert verlassen, die Karte „Wandern und Radfahren im nördlichen Westerwald“. Ebenfalls 1:50.000 vom Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz (ISBN 3-89637-297-1). Die ist wie gesagt von 1996. Die Landschaft hat sich zwar wenig verändert aber dafür die Wege. Diese Karte hat mich ab dem Siegerland-Flughafen bis hinter Würgendorf begleitet.
    Nach einer Lücke mit unerwartet vielen Höhenmetern ab- und aufwärts hat mich dann die Kompass-Karte 842 Rothaargebirge – Siegerland – Wittgenstein begleitet in 1:50.000 begleite. Eine ISBN-Nummer habe ich bei der Karte nicht gefunden.

    Viel Spaß und bis bald auf dem E1!

    Wafer
    Geändert von Wafer (16.05.2015 um 11:19 Uhr)

  17. Fuchs
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #37
    6. Etappe: Vom Rhein-Weser-Turm nach Marsberg

    Das Wetter am ersten Mai sollte bei uns eher nicht so gut werden. Im Norden sollte es besser werden. Also habe ich mich nach Feierabend in den Zug gesetzt und bin an den letzten Endpunkt zurück gefahren: Zum Rhein-Weser-Turm. Fast 6 Stunden war ich mit der Bahn unterwegs. Mit 5 Mal umsteigen. Aber es hat zum Glück alles gut geklappt und ein Taxi bringt mich vom Bahnhof hinauf zum Turm.
    Die Gaststätte ist schon geschlossen. Es sitzen aber noch ein paar Gäste im Lokal. Sie lassen mich rein. Beim Gehen der Wirtsleute wurde ich angekündigt, dass ich vermutlich noch komme. Wir trinken zusammen noch ein gemütliches Bier und gehen dann zu Bett.

    18. Tag: Rhein-Weser-Turm – Kahler Asten
    Freitag, 1. Mai 2015
    Strecke: 32 Km – Etappe: 32 Km - Gesamtstrecke: 558 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 550 m, ↓ 400 m
    Gehzeit: 8,5 h

    Der Morgen begrüßt mich wie vom Wetterbericht versprochen: Nebel und hohe Luftfeuchtigkeit. Der Turm scheint mich nicht zu mögen. Immer wenn ich da bin ist die Aussicht recht mau. Ich drehe vor dem Frühstück eine Runde um den Turm und steige auch hinauf. Aber man sieht einfach gar nichts. Auf den Zwischenetagen der Holzkonstruktion stehen alte Skier.


    Der Rhein-Weser-Turm

    Frühstück gibt es erst ¼ nach 8. Ich hatte irgendwie ¼ 8 verstanden. Also nochmal eine Stunde chillen. Nach gutem Frühstück komme ich dann gegen ¼ vor 9 auf den Rothaarsteig. Es ist noch neblig aber langsam wird es lichter. Die Feuchtigkeit sorgt dafür, dass die Natur zum Leben erwacht. Überall sprießen junge Triebe.


    Frisches Grün junger Triebe

    Unglaublich wie Grün hier alles ist! Wie vielfältig die Grüntöne auch sind. Auf der einen Seite das frische, junge Grün der ersten Buchenblätter. Auf der anderen Seite das alte, dunkle Grün der Tannen und Fichten.


    Odyssee in Grün

    Auf guten Wegen geht es leicht auf und ab. Der Nebel lichtet sich immer weiter und dann kommt auch langsam die Sonne durch.


    Die Sonne bricht durch den Nebel am Rothaarsteig

    Mit Aussichten ist dieser Abschnitt des Steigs nicht gerade gesegnet. Und da, wo es einen gibt hängt noch zu viel Feuchtigkeit in der Luft. Am Weg gibt es aber trotzdem viel zu entdecken: Hier stehen junge Buchen, die ihre Blätter vom letzten Jahr noch festhalten aber schon neue Blätter bilden. Der Potsdamer Platz hat sich stark verändert, seit ich ihn das letzte Mal gesehen habe!


    Kurioses am Rothaarsteig

    Der Weg führt mich dann zur Sombornquelle. Eine der vielen Quellen hier am Rothaarsteig.


    Die Sombornquelle

    So langsam begegnen mir immer mehr Wanderer. Es hat sich wohl rumgesprochen, dass heute ideales Wanderwetter ist! Sehr abwechslungsreiche Wege führen mich auf das Jagdhaus zu.


    Tolle Wanderwege am Rothaarsteig

    Das Jagdhaus ist dann schon eher eine Jagdsiedlung. Aber eine schmucke Kapelle steht daneben: Die Hubertuskapelle.


    Die Hubertuskapelle beim Jagdhaus

    Der Heidkopf kämpft noch mit den letzten Nebelresten. So ziehe ich weiter über die Millionenbank – warum auch immer die kleine Hütte so heißt – zum Großen Kopf (740 m). Immer wieder ziehen mich die verschiedenen Grüntöne in ihren Bann.


    Es grünt so grün wenn junge Buchen blühen... (oder eher treiben)

    Dann komme ich auch schon zu der lange angekündigten Hängebrücke.


    An der Hängebrücke beim Saukopf

    Der Weg führt da aber gar nicht drüber. Sie führt über einen kleinen Bach und man kann ganz bequem außen rum. Auf dem Weg nach Kühhude komme ich an einem Felsblock mit Holzkunst vorbei. In Kühhude bietet sich die Gelegenheit für eine Mittagspause mit Lauch-Hackfleisch-Suppe. Ein älteres Ehepaar betreibt liebevoll das kleine Kaffee mit kleinen Snacks.


    Kühhude und Umgebung

    Ab hier bin ich doch tatsächlich wieder ein paar Meter auf dem E1 unterwegs. Ich werde aber dem Steig noch eine Weile treu bleiben und dann wieder zum E1 zurückkehren.
    Hab ich eigentlich schon erwähnt, wie vielfältig die Palette der grünen Farbtöne hier ist? Immer wieder fasziniert mich das im Großen wie im Kleinen!


    Vielfältiges Naturerlebnis in Grüntönen

    Am Nachmittag ist es richtig sonnig geworden. Genau richtig zu dem nun folgenden Wegabschnitt mit mehr Aussichtspunkten. Der Weg nach Hoheleye gestaltet sich wieder sehr abwechslungsreich.


    Auf dem Rothaarsteig und dem E1 zwischen Kühhude und Hoheleye

    Durch Weihnachtsbaumplantagen geht es zum Albrechtsberg und zur Hoheleyehütte. Hier wird aber dem 1. Mai gefrönt: mit Leiterwagen und Musik kommen mir ein paar Jugendliche entgegengewankt. Bis zur Schanze wollen sie noch. Aber ihr Ballast ist ihnen zu viel, so dass sie großzügig ihr Bier an Wanderer verteilen. Habt dank!
    Ich halte mich aber nicht lange an der Hütte auf und ziehe weiter auf den nächsten Hügel hinauf.


    Es geht aufwärts!

    Hier ist man auch nicht mehr nur im Wald unterwegs. So sieht man auch was vom schönen Hochsauerland. Seit Hoheleye bin ich im Gemeindegebiet des weit bekannten Wintersportortes Winterberg unterwegs. Auch der Kahle Asten (841 m) kommt langsam in das Blickfeld.


    Der Kahle Asten

    Der Weg führt mich durch Langewiese und an Neuastenberg vorbei. Die Elberfelder Sauerlandhütte, eine DAV-Hütte, hat leider zu. Die Wegführung durch die Wiesen bietet grandiose Aussicht, die ich bei dem Wetter auch bestens genießen kann.


    Das Hochsauerland am Nachmittag

    Dann geht es hinauf auf den Kahlen Asten. Ein grandioser Aussichtsberg! Der zweithöchste Berg von Nordrhein-Westphalen. Aber dafür haben die einen Turm oben drauf gestellt der dann der höchste Punkt des Landes darstellt. Hier oben haben die auch ein schickes Hotel. Bei dem Wetter kann das noch einen interessanten Sonnenuntergang geben. Also entschließe ich mich hier zu bleiben. Ich buche ein Zimmer – seit dieser Woche haben die hier die Sommersaison eröffnet – und besteige den Turm. Grandiose Aussicht kann ich da nur sagen!


    Das Hochsauerland vom Kahlen Asten aus

    Die Umgebung ist so ganz anders als bei meinem Turm beim Start heute Morgen. Und das Wetter vor allem auch. Hans Werner Sahm hätte heute Abend hier seine wahre Freude gehabt. Durch die Wetterlage ergeben sich grandiose Lichtspiele. Ich kriege kaum den Finger vom Auslöser wieder runter.
    Der Hunger treibt mich dann aber doch zu Tisch. Und der ist gut gedeckt! Eine Einkehr lohnt hier wirklich! Aber zwischen jedem Gang mache ich noch einen Ausflug zum Turm um den Fortgang des Abends fest zu halten.


    Turmaussicht nach dem Gruß aus der Küche

    Zwischen Vorspeise (Knackiger Salat mit gebratenen Pilzen) und Hauptgang (Sauerlandforelle Müllerinen Art) erlebe ich einen grandiosen Sonnenuntergang! Das war heute Morgen nun wirklich nicht zu erwarten gewesen.


    Der gleiche Blick ca. 1 h später

    Der Sonnenuntergang füllt bei mir einige Bytes auf der Platte. Ich kann mich kaum entscheiden was das beste Bild ist.


    Ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch

    Beim Nachtisch (Gebackene Apfelringe mit Vanilleeis, Früchten und Vanillesoße) merke ich schon so langsam, dass es heute etwas viel war. Ich brauche immer ein paar Meter bis ich wieder normal laufen kann. Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Müde falle ich ins Bett und freue mich auf morgen!


    Der Sonnenuntergang in Etappen
    Geändert von Wafer (16.05.2016 um 16:24 Uhr)

  18. Anfänger im Forum
    Avatar von Aquilon
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #38
    Hallo Wafer,

    danke für das weiterführen; und natürlich auch das laufen; des Berichtes. Deine Etappen vom E1 schauen ja wirklich schön aus! Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt!

  19. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #39
    Sehr schön was Du da so treibst...und schöner Abendhimmel. Freut mich, daß es Dir auf dem Rothaarsteig gut gefällt, wird ja sonst gerne als "Wanderautobahn" betitelt.

    Ich war die letzte Strecke (Schwarzbachtal, Rhein-Weser-Turm mit sonniger Besteigung, Kahlen Asten mit Abschluß-Kaffe in der Sonne) gerade im Herbst 2014 gelaufen.

  20. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    #40
    Zitat Zitat von Aquilon Beitrag anzeigen
    Hallo Wafer,

    danke für das weiterführen; und natürlich auch das laufen; des Berichtes. Deine Etappen vom E1 schauen ja wirklich schön aus! Ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt!
    Hallo Aquilon.

    So wirklich der E1 sind die zuletzt beschriebenen Etappen ja nicht. Der ist hier zwar nicht wirklich weit weg aber die letzten hier beschriebenen 4 Tage waren eher auf dem Rothaarsteig. Und auch der nächste Tag ist noch auf demselben. Dann geht es wieder auf den E1 zurück. Und gut aussehen tun die Wege da schon! Macht Spaß zu laufen.

    Gruß Wafer

    Zitat Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
    Sehr schön was Du da so treibst...und schöner Abendhimmel. Freut mich, daß es Dir auf dem Rothaarsteig gut gefällt, wird ja sonst gerne als "Wanderautobahn" betitelt.

    Ich war die letzte Strecke (Schwarzbachtal, Rhein-Weser-Turm mit sonniger Besteigung, Kahlen Asten mit Abschluß-Kaffe in der Sonne) gerade im Herbst 2014 gelaufen.
    Hallo Prachttaucher.

    Danke für die Blumen - die werden immer wieder gerne genommen.
    Was ist eine Wanderautobahn? Wege auf denen viele unterwegs sind? Oder besonders breite Wege? Also der Rothaarsteig gefällt mir sehr gut und ich würde mich nicht wundern wenn da viele unterwegs sind. Sicher ist das nicht überall ein schmaler Waldweg. Überall gibt es ab und an auch mal breitere Wege oder Teerstrecken. Aber auf dem Steig fand ich das im Vergleich zum E1 eigentlich eher geringer. Und dass da dann auch mal mehr Wanderer unterwegs sind, zeigt ja auch ein Stück weit, dass ich mit der Meinung evtl. nicht allein bin.

    Gruß Wafer

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