[DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

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  • Wafer
    antwortet
    Zitat von Degger Beitrag anzeigen
    Ach krass Wafer, Du bist direkt an meiner Haustür vorbeigelaufen. Auch wenns schon ein bisschen her ist, winke ich Dir zu!
    Ich winke zurück! 🙋 Wenn man sowas immer vorher wüsste ... Schön war's da oben!
    Zitat von Degger Beitrag anzeigen
    Übrigens im dem schönen Buchenwald "kurz" vor Bissendorf, da gibt es versteckt eine Buche, die man sich mal ansehen sollte. Bestimmt 150 Jahre alt, ein Riesen, knorriges Ding. Wenn das hier jemand ließt und sich den Baum mal ansehen will, gebe ich gerne die genauen Koordinaten raus.
    Ich finde sowas immer interessant! Und wenn es nicht zu weit ab vom Weg liegt mache ich auch gerne mal einen Schlenker. Stell die Koordinaten ruhig mal ein. Schaden kann das nix. Dann kann der geneigte Leser bzw. Wanderer auch schauen ob das für ihn passt oder nicht. Erst einen neuen Post an dich wird wohl keiner schreiben.

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  • Degger
    antwortet
    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Degger Na, also … wenn der E1 direkt an Deiner Haustür vorbei führt, dann musst Du den aber schon mal ausprobieren!
    Habe ich auch mal drüber nachgedacht, ich lese mir Wafers und dein Bericht mal in Ruhe durch. Richtung Steinhude hätte ich schon Lust.
    Übrigens im dem schönen Buchenwald "kurz" vor Bissendorf, da gibt es versteckt eine Buche, die man sich mal ansehen sollte. Bestimmt 150 Jahre alt, ein Riesen, knorriges Ding. Wenn das hier jemand ließt und sich den Baum mal ansehen will, gebe ich gerne die genauen Koordinaten raus.
    Und auch wenn mal Bedarf an einer Übernachtungsmöglichkeit da sein sollte, einfach melden.

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  • lina
    antwortet
    Degger Na, also … wenn der E1 direkt an Deiner Haustür vorbei führt, dann musst Du den aber schon mal ausprobieren!

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  • Degger
    antwortet
    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    29. Tag: Steinhude - Scherenbostel/Bissendorf
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Dienstag, 10. Mai 2016
    Strecke: 38 Km – Etappe: 261 Km - Gesamtstrecke: 891 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 75 m, ↓ 50 m
    Gehzeit: 9 h
    Ach krass Wafer, Du bist direkt an meiner Haustür vorbeigelaufen. Auch wenns schon ein bisschen her ist, winke ich Dir zu!

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  • Wafer
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    46. Tag: Eckernförde
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Samstag, 30. September 2017
    Strecke: 1 Km – Etappe: 143 Km - Gesamtstrecke: 1.391 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 0 m, ↓ 0 m
    Gehzeit: 0 h 15

    Beim Aufstehen merke ich schon, dass ich Probleme mit dem linken Knöchel habe. Ziemlich geschwollen das Teil. Das war wohl gestern zu viel des Guten! Ich packe meine Sachen und versuche den Knöchel durch elastische Binden zu stabilisieren.
    Aber erst mal zum Frühstück!


    Sonnenaufgang an der Eckernförde

    Beim Frühstück geht die Sonne auf. Verschwindet dann aber schnell hinter einer dicken Wolkendecke.
    Nach dem Frühstück versuche ich in die Wanderstiefel zu kommen – keine Chance. Und mit den Turnschuhen ist mir das zu wackelig. Da habe ich mich wohl gestern übernommen.
    Ich bummle noch etwas rum in der Hoffnung auf Besserung von Knöchel und Wetter, beschließe dann aber die Tour hier zu beenden und heim zu fahren. Schade! Ich wäre dieses Jahr gerne noch nach Dänemark hinein gekommen. Aber so muss das dann leider auf ein nächstes Mal warten.
    Der Bahnhof ist nicht weit, bei leichtem Regen fällt die Abfahrt nicht schwer und die Fahrt zurück dauert wieder recht lang. Und recht pünktlich bin ich wieder zuhause.
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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  • sinje
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Moin,
    vielen Dank für den Bericht über diese Etappe - meine alte Heimat. Die Steilküste und der Strand waren uns Kindern allerbester Abenteuerspielplatz: wer traut sich zur Sandbank, die Steilküste hoch, runter, an die Kante,... Vor der Abbruchkante haben uns unsere Eltern immer gewarnt - zur Recht: Überhänge! Trotzdem... :-) Ich freue mich auf die nächste Etappe.
    God tur!
    Sinje

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  • Wafer
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
    Eine Küstenwanderung - toll ! Will ich auch irgendwann mal machen. Würdest Du/ Ihr wegen des schwierigeren Untergrunds zu verkürzten Etappen raten ?
    Hallo Prachttaucher.

    Wenn du auf Sand läufst würde ich auf jeden Fall in der Planung von den Kilometern her runter gehen. Ich war hier auf dieser Etappe eigentlich deutlich mehr auf normalen Wegen unterwegs als auf Sand. Trotzdem hat mich das dermaßen geschlaucht, dass ich bei reinem Sand eigentlich generell mindestens 1/3 weniger planen würde als bei normalem Untergrund! Das geht aber auch auf Erfahrungen zurück, die ich in Südfrankreich gemacht habe. Das hängt auch von der Sandqualität ab! Wenn du festen Sand unter den Füßen hast, der sich kaum beim Gehen bewegt und einen festen Ablauf des Fusses ermöglicht ist das fast wie ein normaler Weg. Wenn du viel ungeplant einbrichst oder der Sand sehr beweglich ist wird es richtig zäh. Wenn man den Strand nicht kennt würde ich hier auf jeden Fall kürzer planen und lieber was anhängen wenn es dann gut ging. Sobald ersichtlich wird, dass du nicht direkt auf dem Sand läufst sondern etwas im Hinterland, z.B. im Grasland dahinter oder auf Promenaden, dann ist das geplante Verkürzen nicht mehr notwendig. In Südfrankreich haben sich die anstrengenden Wege im Vergleich zu hier allerdings ganz schön weit ins Hinterland rein gezogen.

    Gruß Wafer
    Zuletzt geändert von Wafer; 02.01.2018, 13:22.

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  • Prachttaucher
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Eine Küstenwanderung - toll ! Will ich auch irgendwann mal machen. Würdest Du/ Ihr wegen des schwierigeren Untergrunds zu verkürzten Etappen raten ?

    Bin früher öfters mit dem Rad dort längs - war auch beschwerlich weil man viele "Umtragestellen" an Zäunen hatte bzw. Wege, die im nichts endeten.

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  • Kuckuck
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Hallo Wafer,
    vielen Dank für deinen Bericht.
    Ich schreibe ja über den E 1 - von Dänemark aus gesehen und hatte ja auch den Abschnitt Lübeck-Kiel beschrieben.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...ach-S%C3%BCden

    Den Abschnitt Strande-Eckernförde bin ich ebenfalls bei schönstem Wetter knapp einen Monat vor dir gegangen. Leider hatte ich keine funktionsfähige Kamera dabei, sonst könnte ich auch meinen Bericht fortgeschreiben.
    Ich habe bewußt eine Strandübernachtung gewählt und ich muß sagen, es war eine der schönsten Draußenübernachtungen überhaupt - und das direkt vor der Haustür. Sonnenaufgang am Meer ist fdoch wirklich etwas einmaliges.
    Wie du, fand auch ich viele Teile der Strecke als spektakulär, insbesondere, wenn es oben an der Steilküste entlang ging...

    German Tourist hat ja in ihrem Blog - und vielleicht auch bei ODS - über ihre Eindrücke einer Alternativroute des E 1 westlich von Hamburg berichtet - und die Streckenführung - für mich nachvollziehbarer Weise - verrissen.

    http://christine-on-big-trip.blogspo...l/E1%20Germany

    Insofern freue ich mich, dass zumindest die Originalstrecke stärkere Anerkennung findet
    Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Den Abschnitt Eckernförde - Schleswig habe ich mir für das nächste Jahr vorgenommen.



    Kuckuck

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  • Wafer
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    45. Tag: Strande - Eckernförde
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Freitag, 29. September 2017
    Strecke: 34 Km – Etappe: 142 Km - Gesamtstrecke: 1.390 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 225 m, ↓ 225 m
    Gehzeit: 7 h 30

    Der Tag beginnt mit Sonne auf dem Bett – So muss es sein! So dauert es auch nicht lange und ich bin beim Frühstück. Um 8 Uhr ist die Rechnung bezahlt und ich stehe vor der Tür – direkt am Hafen (rechts) und am Strand (links) von Strande.


    Start in Strande am morgendlichen Strand

    Schön hier – wenn die Sonne scheint! Direkt hinter dem recht schmalen Strand wird der E1 auf der Promenade geführt. Es geht nach Norden mit Blick auf die steigende Sonne.


    Der E1 und der E6 nördlich von Strande

    Am Bülker Leuchtturm ist dann nix los und besteigen kann man ihn heute auch nicht. Ich versuche den Turm aus verschiedenen Perspektiven zu fotografieren. Ist aber gar nicht so einfach weil der Strandzugang recht schwierig ist.


    Am Leuchtturm Bülk

    So wandere ich weiter. Es geht durch einen Wald mit sporadischem Blick auf das Meer – hat was! Der Weg ist gut zu gehen und führt mich recht schnell vom Bülker Leuchtturm weg.


    Rückblick zum Leuchtturm Bülk

    Als mich die Wanderzeichen der E-Wege mitten in wilde Rosensträucher führen wollen, wo kaum ein Durchkommen ist, nehme ich dann doch lieber den Weg oben direkt am Abbruch. Den soll man zwar eigentlich nicht gehen weil er bei Absturz Lebensgefährlich sei aber ich denke mit meiner alpinen Erfahrung kriege ich das hin. Es wird aber wirklich Schwindelfreiheit und Trittsicherheit benötigt. Teilweise ist der Weg direkt am Rand außerhalb von Zäunen recht schmal und ausgesetzt.


    Unklare Wegführung an den E-Wegen

    Teilweise zwischen Zaun und Abgrund geht es dahin. Aber schön ist es hier! Landschaftlich ein absoluter Knaller!


    Ein toller Weg - nur soll man eigentlich am Strand laufen

    Was ich hier an Kräften spare, da ich nicht – wie vom Schild gefordert – am Strand im Sand laufe, ahne ich zwar aber erfahre es später noch am eigenen Leib. Das Laufen mit Rucksack im Sand ist sehr anstrengend. Das habe ich schon einmal machen müssen. Durch den ständig wechselnden und vor allem nachgebenden Untergrund strengt das total an.
    Um diese Jahreszeit ist hier nix los! Ich treffe ein paar Hundegassigeher und das war’s. Toll! Ich bin hier quasi alleine unterwegs!
    Ab und zu hat man, wie z.B. bei Stohl, die Gelegnehit zum Strandweg zu wechseln.


    Ein Strandzugang bei Stohl

    So kann man auch mal ein paar Meter im Sand gehen.


    Am Strand bei Stohl

    Mir gefällt es oben aber wirklich gut! Also sehe ich zu, dass ich immer oben am Rande der Abbrüche unterwegs bin.
    An einigen Strandabschnitten stehen sporadisch Strandbars. Die haben aber alle zu. Wer soll hier zu dieser Zeit auch Umsatz bringen?


    Die E-Wege 1 und 6 bei Dänisch-Nienhof

    Bei Dänisch-Nienhof geht es wieder in einen Wald. Wald bis direkt ans Meer! Einfach toll!


    Im Wald bei Dänisch-Nienhof

    Sehr abwechslungsreich geht es über Eckernholm nach Surendorf.


    Der Weg nach Surendorf geht direkt neben dem Strand durch Wald und Wiesen

    Hier macht gerade eine Strandpinte an einem Campingplatz auf. Eine willkommene Gelegenheit die Flüssigkeitsspeicher auf zu füllen. Essen machen die um diese Zeit aber noch nicht.


    Abwechslungsreiche Wegführung am Rande der Ostsee

    Auf dem Weg nach Jellenbek steht bei mir in der Karte „Teilweise gesperrt“. Was damit gemeint ist merke ich dann nach Jellenbek: Man muss entweder direkt am Stand oder weit hinten an der Straße laufen. Alles dazwischen ist verboten. Entweder wegen eines Campingplatzes oder wegen einem eingezäunten Naturschutzgebiet. Bei beidem steht „Zutritt verboten“ dran.


    Wilde Buschrosen am Strand bei Noer

    So wird es dann richtig anstrengend! Und wo viel Seetang (oder wie das Zeug auch immer heißen mag) rumliegt wird es zur Überraschung: Hat man festen Untergrund weil man dicht genug am Wasser ist oder sinkt man ein weil der Seetang direkt darunter schon vermodert ist? Ich tappe so in so manches unerwartete Loch und das Wandern ist sehr anstrengend – aber landschaftlich wirklich schön!


    Anstrengendes Wandern direkt im Sand bei Noer

    Zudem gibt es immer was zu sehen weil die Marine eine Bergeübung in Sichtweite liefert. So dauert es dann überraschend lange bis ich völlig fertig nach Noer komme. Der Campingplatz ist zwar voll aber die Pinte hat zu. Also wird es ein Vesper aus dem Rucksack. Dabei werde ich durch die Bewohner des Campingplatzes taxierend gemustert. Hätte ich mich heute Morgen vielleicht doch rasieren sollen?
    Im Wald hinter Noer ist es dann wieder sehr angenehm zu gehen. Aber nur als Erholung bis der Weg wieder an den Strand führt und ein Zaun dafür sorgt, dass keiner da wieder weg kann. Bei Campingplätzen bin ich da ja zwischenzeitlich recht flexibel geworden. Aber bei Zäunen mit Stacheldraht und Brennnesseln dahinter?


    Schwäne am Strand bei Lindhöft

    Ziemlich fertig treffe ich auf dem nächsten Campingplatz bei Lindhöft ein. Und da hat doch tatsächlich eine Frittenbude offen. Nach einer Stunde starte ich wieder – durch den Campingplatz – und auf einem Radweg durch die Dünen. Der Radweg ist meist festgefahren.


    Sehenswertes am Wegrand

    So geht es auf tollen Wegen wieder in Richtung Wald. Was ich heute an Vögeln gesehen habe ist beachtlich! Ich denke die sammeln sich hier um Richtung Süden zu ziehen.


    Wildgänse zu Gast auf den Rinderweiden

    So geht es entlang der schönen Aschauer Lagune.


    Die Aschauer Lagune

    Hier treffe ich dann noch ein paar Leute. Aber weniger Wanderer sondern eher Fans der nahtlosen Bräune.


    Rückblick auf den letzten Strandabschnitt bevor es in den Wald geht

    So geht es dann auf tollen Wegen wieder in den Wald. Im Zick-Zack geht es unter anderem über einen Friedwald-Friedhof bis ich zu den ersten Häusern von Eckernförde komme. Neben der Freitag-Nachmittag-Staugeplagten Bundesstraße habe ich die Wahl zwischen dem geteerten Radweg und dem Sandstrand. Keine Frage: Ich nehme den Radweg! So laufe ich deutlich später als erwartet und mit wackeligen Knien und Knöcheln in Eckernförde ein.


    Die Promenade von Eckernförde

    Ich fasse noch neues Proviant nach und suche mir ein Zimmer mit Badewanne. In selbiger versenke mich dann. Das weckt die Lebensgeister so weit, dass es wieder bis zum nächsten Italiener reicht. Der linke Knöchel zieht etwas und das rechte Knie mault – aber das tut es öfters. Aber so gehe ich heute nicht mehr weit sondern recht schnell ins Bett!
    Das waren heute sehr anstrengende 34 Km!!!
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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  • lina
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Freut mich :-)

    Die Hytter auf den Campingplätzen kenne ich auch, die sind praktisch. Sanis sind dann außerhalb, d.h. die vom Campingplatz. Im Sommer aber immer gut ausgebucht, besonders an Wochenenden, da finden teilweise ganze Familienfeiern statt. Dass er schreibt, Kro-Übernachtungen seien preisgünstig, wundert mich. Essen gehen ist in DK nämlich ein eher teueres Vergnügen.

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  • Wafer
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Hallo Wafer,
    nach einer gestrigen Unterhaltung mit einer Frau, die neulich jemanden getroffen hat, der seit Mai ab Nordkap auf dem E1 unterwegs ist, habe ich mal nach dessen Webseite gesucht. Er ist mit einem 25-kg-Rucksack unterwegs, hat auch ein Zelt dabei, aber versucht vorwiegend, in festen Unterkünften zu übernachten, was aber nicht immer möglich ist. In seinen Berichten findet man auch Angaben zu Dänemark. Die Berichte sind nach blog-Methode angeordnet, d.h. die neueren Berichte stehen weiter oben. Für Deine Wanderrichtung ist das aber ideal, auch die Etappenlänge kommt ungefähr hin. Dänemark siehe ab hier: klick
    Hallo Lina,

    nachdem ich den Blog nun schon fast bis Dänemark durch habe schwant mir, dass ich den Thomas kennen lernen durfte! Ich habe mal nachgesehen und tatsächlich waren wir beide am 28. September zwischen Preetz und Kiel unterwegs - er nur andersrum. Wir sind uns ca. bei Oppendorf begegnet und haben auch kurz miteinander gesprochen weil er einer der wenigen war, der mir als klarer Weitwanderer aufgefallen war. Er sprach auch von seinem Blog aber ich habe mir die URL nicht merken können. Nun habe ich sie und lese genüsslich, was er noch so alles hinter sich gebracht hat. Die Welt ist halt doch nicht so groß wie man immer denkt! Und auf dem E1 schon gleich gar nicht!
    Liest sich für mich, als hätte er auf den Campingplätzen in Dänemark meist in festen Unterkünften übernachtet. Ich werde mal Kontakt mit ihm aufnehmen!

    Danke für den Hinweis! Ich bin mir nicht sicher, ob ich ihn noch gefunden hätte!

    Gruß Wafer
    Zuletzt geändert von Wafer; 18.12.2017, 22:22.

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  • lina
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Hallo Lina, hallo Werner,
    ja, so langsam muss ich mir überlegen wie es da oben weitergehen soll. Mein Übernachtungsmodell wird so in Dänemark nicht ganz so glatt funktionieren. Vielen Dank daher für eure Tipps. Einen Leinenschlafsack habe ich eh meistens dabei. In den Bergen ist das normal. Und in Jugendherbergen habe ich den auch schon gebraucht. Hier auf dem Land habe ich ihn allerdings noch nicht gebraucht. Aber wenn ich das richtig verstehe werde ich ihn DK wohl wieder mehr benötigen. Oder ist der dann zu leicht? In den Bergen gibt es immer genug Decken. Aber meist kein Bettzeug.
    Hallo Wafer,
    nach einer gestrigen Unterhaltung mit einer Frau, die neulich jemanden getroffen hat, der seit Mai ab Nordkap auf dem E1 unterwegs ist, habe ich mal nach dessen Webseite gesucht. Er ist mit einem 25-kg-Rucksack unterwegs, hat auch ein Zelt dabei, aber versucht vorwiegend, in festen Unterkünften zu übernachten, was aber nicht immer möglich ist. In seinen Berichten findet man auch Angaben zu Dänemark. Die Berichte sind nach blog-Methode angeordnet, d.h. die neueren Berichte stehen weiter oben. Für Deine Wanderrichtung ist das aber ideal, auch die Etappenlänge kommt ungefähr hin. Dänemark siehe ab hier: klick

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  • Sternenstaub
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    das ist wirklich ein schönes Stück Wanderweg, speziell von der Schwentine gefallen mir deine Fotos extrem gut. Unaufgeregt und ruhig, einfach nur schön. das leicht schielende Eichhörnchen war bestimmt ein netter Anblick, Tiere sind ja oft sympathischer als Menschen.
    bin gespannt, wie es dir weiter ergeht.
    In Dänemark gibt es auch oft in Städtchen/Dörfern einen Kro, in welchen man übernachten kann, sicherlich gibt es da auch Listen.
    Kathigruß

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  • Wafer
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    44. Tag: Preetz - Strande
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

    Donnerstag, 28. September 2017
    Strecke: 37 Km – Etappe: 108 Km - Gesamtstrecke: 1.356 Km
    Höhenunterschiede: ↑ 200 m, ↓ 200 m
    Gehzeit: 8 h

    Morgens weckt mich grollender Donner! Was ist denn hier los? Zank und Streit unter den alten Weibern? Aber kein Regen auf dem Dachfenster über mir! Ist wohl weiter weg. Ich mache mich mal so langsam fertig und stehe gegen 7 Uhr 30 auf der Straße. Blitz und Donner trennen gerade mal 2 Sekunden. Aber regnen tut es immer noch nicht.
    Der nächste Bäcker hat ein gutes Frühstück. Als ich fertig bin regnet es noch immer nicht. Also breche ich auf ... und bin nach 100 Metern nass! War ja klar, dass es genau in dem Moment anfängt zu regnen. Schnell bin ich in der Bäckerei zurück und trinke noch einen Tee. Als es partout nicht wieder aufhört zu regnen gehe ich in den Drogerieladen nebenan und erstehe einen Regenschirm. Mit dem mache ich mich dann auf den Weg. Aber wie das immer so ist: Wenn man endlich gerüstet ist scheint das gröbste vorbei zu sein.


    Es geht aus Preetz hinaus

    Die E-Wege führen mich an einem Kloster vorbei aus Preetz heraus. Hinter Preetz geht es vorrangig durch Wälder. Teilweise noch recht grün und teilweise in herbstlichen Farben. So muss der Herbst sein!


    Waldwege führen in Richtung Schwentinetal

    Der E1 windet sich durch das Tal der Schwentine – sehr schön zu gehen – auch bei leichtem Regen! Wenn man einen Brustgurt hat kann man den Schirm ganz praktisch befestigen, so dass man die Hände frei hat für die Wanderstöcke.


    Die Schwentine zwischen Preetz und Raisdorf

    So geht es an Rastdorf und Raisdorf vorbei. Ich bin hier heute wieder völlig alleine unterwegs. Bei dem Wetter nicht wirklich verwunderlich! Laut Wetterbericht hat ganz Deutschland einen tollen Altweibersommer – nur hier oben klappt das nicht. Hier haben sich die alten Weiber verpisst und ich stehe im Regen ...
    Das scheint aber nur die Menschen wirklich zu stören. Von den Tieren der Region ist hier einiges zu sehen.


    Schnelle und scheue Gesellen im Schwentinetal

    Ein paar Meter weiter dann auch Amphibien – wie zumindest die Beschilderung vermuten lässt.


    Laubfroschausblick

    Fast immer an der Schwentine führen die E-Wege in Richtung Nord-West. Schöne Wege! Sehr ruhig und meditativ – zumindest heute bei dem Wetter. Am Rosensee gebe ich die Hoffnung auf ein zweites Frühstück irgendwo auf und mache Pause am Rosensee.


    Es regnet am Rosensee

    Der Weg führt mich auch durch den Schwentinepark Raisdorf. Hier gibt es Wildgehege und ein Freibad. Sieht aber alles nicht wirklich gut besucht aus – heute. Das Freibad hat schon geschlossen. So langsam lässt dann auch der Regen nach.


    Wanderwege an der Schwentine zwischen Preetz und Kiel

    So kann man, als der Weg bei der Oppendorfer Mühle das Tal der Schwentine verlässt, auch mal etwas Weitblick genießen.


    Kiel taucht am Horizont auf

    An kleinen Vororten von Kiel vorbei geht es wieder an die Schwentine zurück.


    Herbststimmung an der Schwentine bei Kiel

    Hier merkt man kaum, dass die Orte immer größer werden und immer dichter zusammenrücken. Richtig nett hier! Bei gutem Wetter vermutlich recht überlaufen. Aber bisher bin ich noch fast alleine.


    Wandern am Wasser der Schwentine

    Nach einer Eisenbahnbrücke und einer viel befahrenen Bundesstrasse, die den Bach überqueren komme ich dann endgültig in Kiel an.


    Besseres Wetter kündigt sich an

    In Wellingdorf besteige ich eine Fähre, die mich auf die andere Seite der Kieler Förde bringt, um nicht den Bogen um den ganzen Hafen laufen zu müssen. Der E1 und der E6 machen das auch so!


    Überfahrt im Kieler Hafen

    In Reventlou mache ich dann erstmal Mittagspause. Hier scheint schon fast die Sonne. Na also! Geht doch! Damit ich aber nicht zu sehr abhebe wird mir gleich gezeigt, was noch vor mir liegt.


    E1- und E6-Wegweiser am Kieler Hafen

    So ziehe ich bei Sonnenschein entlang der Kieler Förde nach Norden.


    An der Kieler Förde geht es entlang nach Norden

    Hier liegen einige ganz nette Boote am Kai. Auf dem Wasser sind aber noch nicht – oder nicht mehr? - viele unterwegs.


    Gudrun die Dritte im Kieler Hafen

    Am Tirpitzhafen – ein Militärhafen wie der Name schon vermuten lässt – wird die Kieler Förde verlassen und ich wandere durch Wik nach Norden zum Nord-Ostsee-Kanal. Dort wartet eine Fähre auf mich, die mich auf die andere Seite des Kanals, nach Holtenau, bringt.


    Der Nord-Ostsee-Kanal bei Holtenau

    Überraschend Grün geht es dann durch Wälder und Felder zwischen den Vororten von Kiel wieder aus dem Ballungsraum hinaus. Mancher Waldweg ist infrastrukturell ... na, sagen wir mal: überladen!


    E1 und E6 mit Beleuchtung - Geht das bis zum Nordkap so?

    Machen die das weil es hier so früh dunkel wird? Oder wollen die, dass auch im Winter auf dem E1 gewandert wird?
    Hinter Altenholz wird es dann mit den Wegen aber auch wieder besser!


    Auf tollen Pfaden geht es zwischen Kieler Ortsteilen hindurch

    Durch ein kleines Tal geht es nordwärts. Links Wald, rechts Pferdeweiden. So kann es weiter gehen!


    Pferde beim Dorf Pries

    Geht es auch! Etwas im Zick-Zack geht es auf Schilksee zu. Wieder säumen Gestüte und Reiterhöfe den Weg. Schleswig-Holstein scheint Reiterland zu sein!
    In Schilksee reicht es mir dann so langsam für heute. Ich schaue mich nach einer Unterkunft um und entscheide mich für ein Haus in Strande.


    Am Hafen von Schilksee

    Der Hafen von Schilksee ist gut 4 Mal so groß wie der von Strande. Schilksee gehört noch zu Kiel und Strande nicht mehr. Scheint einen großen Unterschied zu machen. Mir gefällt Strande deutlich besser! Ist netter, kleiner und nicht so zugebaut.
    Das Wetter soll morgen wieder so durchwachsen werden wie heute. Heute hat es mir trotz teilweise Regen eigentlich ganz gut gefallen. Also freue ich mich mal auf Morgen.
    So nehme ich heute Abend dann noch 3 Gänge zum Abendessen, 2 Gänge in die Sauna und einen Gang ins Bett zu mir - Gute Nacht!
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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  • lina
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    In Dänemark ist es einfacher, da gibt es Naturlagerplätze (wiki-Artikel, Links weiter unten auf der Seite).

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  • Wafer
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Hallo Lina, hallo Werner,

    ja, so langsam muss ich mir überlegen wie es da oben weitergehen soll. Mein Übernachtungsmodell wird so in Dänemark nicht ganz so glatt funktionieren. Vielen Dank daher für eure Tipps. Einen Leinenschlafsack habe ich eh meistens dabei. In den Bergen ist das normal. Und in Jugendherbergen habe ich den auch schon gebraucht. Hier auf dem Land habe ich ihn allerdings noch nicht gebraucht. Aber wenn ich das richtig verstehe werde ich ihn DK wohl wieder mehr benötigen. Oder ist der dann zu leicht? In den Bergen gibt es immer genug Decken. Aber meist kein Bettzeug.

    Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
    Wieder schöne Bilder, die jetzt im Winter Sehnsucht aufkommen lassen.
    Vielen Dank für die wird immer wieder gerne genommen!

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  • Prachttaucher
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    ....
    Nicht jeder Flusslauf scheint allerdings für so etwas geeignet zu sein. Aber das beurteilt sicher jeder für sich und sein Boot anders....
    Richtung Eutin muß man vielleicht mal treideln und wo´s nicht geht gibt´s kurze Umtragestellen (o.K. Raisdorf ist nicht kurz). Mit Kajak kann man schon einige verschiedene Runden drehen. Nicht ganz wie die Mecklenburgische Seenplatte aber wenn´s näher für einen liegt....

    Wieder schöne Bilder, die jetzt im Winter Sehnsucht aufkommen lassen.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    OT: Antwort hier.

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  • lina
    antwortet
    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Zur Sicherheit gehört ein leichter Schlafsack in den Rucksack, denn in der Nebensaison holt man nicht gerne die Mietwäsche aus dem Schrank. Verständlich, denn auch nur einmal genutzt, muss sie doch gewaschen werden.
    Das ist eine logische Schlussfolgerung, nur: ich habe auch schon hin und wieder erwähnt, dass ich nur ein Dach über dem Kopf bräuchte, Schlafsack hätte ich dabei – aber noch nicht erlebt, dass es tatsächlich Zimmervermieter dazu bewegt, davon abzuweichen, dass die Saison vorbei sei und das Zimmer deswegen jetzt nicht zu vermieten wäre. Vielleicht ist das auf Campingplätzen anders, wenn die Sanis sowieso geöffnet sind, aber bei Pensionen sieht die Erfolgsquote eher schlecht aus. Bei Pilgerwegen (sofern man ein Büchlein mit Stempeln darin hat) geht sowas besser. Das heißt, ich würde die Minimalausstattung "Schlafsack" noch ein kleines bisschen erweitern.
    Zuletzt geändert von lina; 04.12.2017, 13:55.

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