[ES][AND] La Senda Transpirenaica, GR11-Teil 3: El Pont de Suert - Cap de Creus

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  • FatmaG
    Erfahren
    • 14.03.2013
    • 188

    • Meine Reisen

    #41
    Mo., 24.8. - 27. Tag: Von El Port de la Selva zum Cap de Creus (15,3 km, ↑460Hm ↓460Hm)


    Der letzte Wandertag auf dem GR11!
    Mein Zelt bleibt hier stehen, mein Rucksack ist ungewohnt leicht, als ich um Punkt 7 Uhr starte. Magnifique!


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    Kuriosum – gestrandet fernab vom Strand


    Aber nach einem knappen Kilometer werde ich in meinem Elan an der ersten offenen Bar gebremst.
    Ein leckeres kleines Frühstück, den Luxus gönne ich mir. So schlimm wird das mit der Hitze hoffentlich nicht werden...


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    El Port de la Selva im Morgenlicht


    Am Ortsausgang führt der GR durch ein wirklich schickes Villenviertel, eröffnet nochmals einen Blick auf die Stadt und dann geht es ins Hinterland. Ohne Gepäck zu wandern ist herrlich, und ich komme gefühlt so schnell wie eine Bergziege voran. Bald schon sehe ich den Leuchtturm vom Kap de Creus vor mir; ihn und auch die Straße, auf der sich Auto an Auto auf den Weg dorthin macht.
    Auch jetzt geht es nochmal durch Dornengestrüpp. Selbst das Ende wird einem nicht einfach gemacht 😉


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    Das Ende naht...


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    In der Tat, das Ende naht...


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    Das Ziel in greifbarer Nähe: der Leuchtturm!


    Am Leuchtturm angekommen löst sich der GR11 ganz unspektakulär fast in Luft auf; genauso unspektakulär, wie er begonnen hat am Cabo de Higuer im vorletzten Jahr. Irgendwie suche ich mir meinen Weg bis zum Cap selber und komme an einem „Steinhäuschen“ an, das von mir für mich als offizieller Endpunkt auserkoren wird. Hier bleibe ich nun einige Zeit und blicke auf das Meer um mich und genieße.


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    Am Cap de Creus




    Und weiter bis Cadaques... (6,8 km)


    Im Vorfeld schon hatte ich entschieden, vom Cap nach Cadaques zu wandern und dort später den Linienbus nach El Port de la Selva zurückzunehmen.
    So gehe ich ein Stück zurück auf dem GR11 und verlasse ihn dann endgültig – zumindest für dieses Jahr.

    Der Fußweg geht erst einmal sehr ähnlich weiter. An Steinmauern entlang; auf und ab; Dornen; Sonne. In Port Llegat komme ich an Salvador Dalis Haus vorbei und gelange sehr schnell an mein Tagesziel, das sehr malerische und daher sehr beliebte Cadaques.

    Eine Stunde später sitze ich schon im Bus nach El Port de la Selva, lasse dort den Abend erst am Strand, dann an der Bar des Campingplatzes ausklingen und schreibe wie immer erst am Ende meiner Wanderung Postkarten.


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    Unterwegs nach Cadaques


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    Das Dali-Haus in Port Lligat

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    • FatmaG
      Erfahren
      • 14.03.2013
      • 188

      • Meine Reisen

      #42
      Di., 25.8. - der letzte Wandertag: Von El Port de la Selva (ES) über den GR92 zum Cap de Peyrefite (FR) (19 km)


      Da ich erst am Donnerstag nach Brüssel zurück fahre, werde ich noch einen Wandertag dranhängen.
      Der GR92 führt von El Port de la Selva immer der Küste entlang bis zur französischen Grenze. Es geht sachte auf und ab, durch ein paar Orte und vielen bebauten Abschnitten, an vielen kleinen Badebuchten und Stränden vorbei.
      Heute ist der Tag der Einkehr:
      Frühstück in El Port de la Selva.


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      Unterwegs „nach Norden“


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      Der GR92 entlang der Costa Brava


      Vor Llança höre ich aus einem offen Fenster Klaviertöne, bleibe stehen und gönne mir unter strahlend blauem Himmel ein Privatkonzert. Wunderbar!
      In der Stadt lege ich noch eine Kaffeepause ein und ziehe weiter. Die Wege werden nun naturbelassener, die Sonne brennt stärker.
      Vor Colera lockt eine Strandbar, in Colera die Bar des Campingplatzes.
      Und auch in Portbou kehre ich ein...


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      Westernstimmung in Colera


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ID: 3046407
      Der Weg nach Portbou


      Dann führt ein Wanderweg aus Portbou hinaus und über die Grenze bis hin nach Cerbère, das ich ca. 30 Minuten vor dem letzten Bus Richtung Banyuls erreiche. Die Wartezeit reicht genau aus für ein erfrischendes „Eau à la Menthe“.
      Der Campingplatz von Cerbère liegt recht weit aus dem Ort raus am Cap Peyrefite in einem sehr idyllischen Pinienhain. Ich finde einen netten Platz, genieße den letzten Abend vorm Zelt und beobachte träge einen Tüftler, der geduldig stundenlang an einer Mischung Seifenkiste-Segelboot rumschraubt und hämmert.


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      Spanischer Vorgarten



      Mi., 26.8.: Cap Peyrefite - Banyuls – Collioure:ein krönender Ausklang


      Sehr früh werde ich wach – diesmal springe ich jedoch sofort auf, als ich die sich ankündigende Morgenröte am Himmel entdecke. Ich bin nicht die einzige – in Frankreich steht man definitiv zeitiger auf als in Spanien.
      Eine halbe Stunde betrachte ich faszinierend die Lichtshow vor mir, wie Himmel, Horizont und Meer in das Sonnenlicht getaucht werden.

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      Sonnenaufgang am Cap Peyrefite

      Dann mache ich mich sehr gemächlich an das Abbauen, denn bis zum Bus nach Banyuls habe ich Zeit.

      Den Zwischenstopp in Banyuls lasse ich mir nicht entgehen, streife an Altbekanntem vorbei, lasse mich auf einer Terrasse nieder; lese, schreibe, trinke Café au lait, beobachte Menschen, genieße... „Banyuls la Lumineuse“ (die strahlende? Lichtdurchflutete?)

      Am frühen Nachmittag möchte ich nach Collioure weiterreisen, dort habe ich mir ein Hotelzimmer für die letzte Nacht gebucht. Viel zu früh gehe ich zur Bushaltestelle und zu meinem Erstaunen kommt sogleich der Linienbus angebraust – mindestens 15 Minuten früher als in den Fahrplänen angegeben. Glück gehabt. Und so stehe ich schon um 13 Uhr in Collioure, einem Mittelmeerstädtchen, das ich bisher nur vom Vorüberfahren und von Erzählungen ehemaliger Kollegen kenne.


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      Ausklang in Collioure


      Auf Anhieb fasziniert von dem Ort, streife ich umher, genehmige mir (zu einer ungewöhnlich frühen Stunde!) den ersten französischen Rosé, checke ein, streife später erneut umher, kaufe ein paar Mitbringsel für den Liebsten, die Mutter und für mich 😉
      Und genieße den letzten Urlaubsabend an der Strandbar und im Strandrestaurant mit Blick auf die Altstadt und das Mittelmeer.


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      Altstadt von Collioure


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      Collioure by night



      Do., 27.8. Die Rückreise: Collioure – Perpignan – Paris - Brüssel

      Erst geht es mit dem Linienbus von Collioure bis zum Bahnhof Perpignan, von wo ich ein Zugticket nach Brüssel über Paris habe. Die Fahrt verläuft planmäßig und völlig unspektakulär. Die Reisezeit nutze ich zum Schreiben, Lesen und Vorfreuen auf Zuhause!


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      Abschied von Collioure

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      • ronaldo
        Moderator
        Lebt im Forum
        • 24.01.2011
        • 9904

        • Meine Reisen

        #43
        Schön wars, danke fürs Mitnehmen!
        Unter deinen vielen guten Fotos ist das mit Zelt & 3 Kühen mein absoluter Favorit.

        Kommentar


        • Meer Berge
          Fuchs
          • 10.07.2008
          • 2331

          • Meine Reisen

          #44
          Hoppla, da habe ich fast das Ende deiner Tour verpasst!
          Vielen Dank für die herrlichen Eindrücke von der spanischen Seite des Pyrenäenfußes!
          Ach, ich hätte sofort Lust, noch heute aufzubrechen und mich auf den Weg zu machen!

          Das mit der Kaktusfeige ist mir auch schon passiert!
          Ich habe sie zwar ganz vorsichtig mit 2 Steinen abgepflückt und festgehalten.
          Und dann habe ich sie mit meinem Messer aufgeschnitten und mit einem Löffel ausgelöffelt.
          Super lecker!
          Danach musste ich mir allerdings tagelang diese fiesen haarfeinen Stacheln mir ihren Widerhaken aus der Zunge, dem Kiefer und zwischen den Zähnen herauspulen. Vom Aufschneiden müssen die durch das Messer in das Fruchtfleisch geraten sein. Ganz übel!

          Klasse, dass du die Tour geschafft hast!
          Schade, dass sie nun zu Ende ist.

          Hast du schon neue Pläne für eine weitere Tour?
          Auch so eine Langstrecke?
          Mir hat es unheimlich gut gefallen, so weit zu laufen, besonders, weil die Landschaft so abwechslungsreich ist.
          Mal sehen, was der kommende Sommer möglich macht ...

          Viele Grüße und noch viele tolle Touren!
          Sylvia

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          • FatmaG
            Erfahren
            • 14.03.2013
            • 188

            • Meine Reisen

            #45
            Hallo Folko,

            Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
            Mit Bären hatte ich zum Glück keinen Kontakt.
            dem kann ich nur beipflichten!
            Obwohl die Chancen, bei ca. 60 Bären in diesem großen Areal auf einen zu treffen ja gering sind.
            Aber man kann ja nicht vom Pech beim Lotto oder im Spiel auf Bärentreffen-Chancen schlussfolgern... 😈

            Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
            Meine Tour fiel letztes Jahr Corona bedingt aus- mal schauen wie es diesen Sommer wird.
            Ich bin auch gespannt, wie das nun mit dem Reisen in 2021 weitergeht.
            Immer mal wieder besuche ich Deine Webseite, die für mich immer noch eine wahre Fundgrube an Tipps und Informationen ist!

            Lieben Gruß aus Brüssel

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            • FatmaG
              Erfahren
              • 14.03.2013
              • 188

              • Meine Reisen

              #46
              Zitat von ronaldo Beitrag anzeigen
              Schön wars, danke fürs Mitnehmen!
              Unter deinen vielen guten Fotos ist das mit Zelt & 3 Kühen mein absoluter Favorit.
              Danke für Deine Rückmeldung, Ronaldo!

              Und ja, die staunenden Kälber, das ist auch ein Favorit meines Liebsten.
              Sie waren aber auch allerliebst.
              Ich habe eh - aus gebührendem Sicherheitsabstand ... - ein Faible für Kühe.

              Kommentar


              • FatmaG
                Erfahren
                • 14.03.2013
                • 188

                • Meine Reisen

                #47
                Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
                Hoppla, da habe ich fast das Ende deiner Tour verpasst!
                Vielen Dank für die herrlichen Eindrücke von der spanischen Seite des Pyrenäenfußes!
                Ach, ich hätte sofort Lust, noch heute aufzubrechen und mich auf den Weg zu machen!
                Danke für Deine Rückmeldung, Sylvia.
                Bei mir meldet sich gerade auch ganz massiv das Fernweh...

                Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
                Das mit der Kaktusfeige ist mir auch schon passiert!
                Ich habe sie zwar ganz vorsichtig mit 2 Steinen abgepflückt und festgehalten.
                ...
                Danach musste ich mir allerdings tagelang diese fiesen haarfeinen Stacheln mir ihren Widerhaken aus der Zunge, dem Kiefer und zwischen den Zähnen herauspulen.... Ganz übel!
                Waaaa, das muss der Hammer sein! Alleine zwischen den Fingern war das ja schon sehr unangenehm.

                Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
                Hast du schon neue Pläne für eine weitere Tour?
                Auch so eine Langstrecke?
                Mir hat es unheimlich gut gefallen, so weit zu laufen, besonders, weil die Landschaft so abwechslungsreich ist.
                Mal sehen, was der kommende Sommer möglich macht ...
                Tja, in der Tat mal sehen, was möglich sein wird...
                Momentan sieht es so aus, dass ich im Sommer vor allem in Belgien wandern werde - auch mit Zelt und allem Brimborium. Jedoch würde ich gerne zumindest ein wenig in die Pyrenäen fahren.
                Möglicherweise Frankreich, die Ecke von Gavarnie - dort habe ich noch einiges zu entdecken, denn dort hatte ich zeitlich bedingt diese Schlaufe Richtung Vignemale nicht machen können.

                Und im nächsten Jahr möchten mein Partner und ich die HRP machen - ich hoffe, dass unsere jeweiligen Arbeitgeber uns dementsprechend Urlaub gewähren werden...

                Auch Dir wünsche ich natürlich noch viele tolle Touren, uns noch viele inspirierende Berichte.
                Und lieben Gruß in den Norden!

                FatmaG

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