Moselsteig

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  • Cappuchino
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    • 06.01.2023
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    • Meine Reisen

    Moselsteig

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Ich bin in 2025 auf dem Moselsteig gewandert. Gestartet bin ich am 03.03. in Nittel, beendet habe ich Ihn am 12.10. am Deutschen Eck in Koblenz. Ich bin die 24 Etappen in insgesamt 19 Tagen gelaufen. Es ist das erste Mal dass ich mich an einem solchen Bericht versuche. Also habt bitte etwas Nachsicht mit mir.
    Eigentlich wollten ein Wanderkamerad und ich am 1.3.2025 in Perl starten. Leider hatte ich mir eine Woche zuvor eine Erkältung eingefangen die zum geplanten Start noch nicht ganz abgeklungen war. Mein Wanderkamerad lief die ersten zwei Etappen daher alleine, ich habe sie später nachgeholt.

    Die Tour habe ich mit meinem Handy und outdooraktiv getrackt. Alle Angaben stammen aus dieser App.
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    Zuletzt geändert von Cappuchino; 13.01.2026, 18:43.

  • Cappuchino
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    • 06.01.2023
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    • Meine Reisen

    #2
    Etappe 3, 23 Km – 5,24 Std Gehzeit – 499 m Aufstieg – 502 m Abstieg
    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.



    So fuhr ich früh am Montagmorgen nach Konz, ließ mein Auto am Bahnhof stehen und stieg in den Zug nach Nittel. Im Zug traf ich auf meinen Wanderfreund Sepp, der schon in Koblenz eingestiegen war. In Nittel angekommen starteten wir ca. 9:20 Uhr bei strahlendem Sonnenschein unsere Etappe.
    Zunächst ging es durch den Ort stetig bergauf, doch schon nach kurzer Zeit konnten wir den Ort hinter uns lassen und hielten nun auf das Landschaftsschutzgebiet „Nitteler Felsen“ zu.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134612.jpg Ansichten: 57 Größe: 789,6 KB ID: 3360503
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134609.jpg Ansichten: 55 Größe: 496,3 KB ID: 3360498

    Die nächsten 1,5 km ging es auf Feldwegen in einer sanften Steigung durch die noch sich in der Winterruhe befindenden
    Weinberge.



    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134607.jpg Ansichten: 53 Größe: 484,5 KB ID: 3360497 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134608.jpg Ansichten: 56 Größe: 559,9 KB ID: 3360494 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134611.jpg Ansichten: 55 Größe: 542,9 KB ID: 3360496 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134611.jpg Ansichten: 54 Größe: 631,3 KB ID: 3360499 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134610.jpg Ansichten: 55 Größe: 603,1 KB ID: 3360495
    Danach vollführt der Moselsteig eine 180 Grad Wende und führt nun als Felsenweg, zunächst noch über asphaltierte Wege danach aber endlich über schmale naturbelassene Pfade hoch über den Felsen wider Richtung Nittel zurück.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134614.jpg Ansichten: 54 Größe: 445,4 KB ID: 3360500
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134617.jpg Ansichten: 54 Größe: 536,9 KB ID: 3360506 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134614.jpg Ansichten: 55 Größe: 595,9 KB ID: 3360502 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134615.jpg Ansichten: 54 Größe: 685,0 KB ID: 3360504
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134620.jpg Ansichten: 53 Größe: 1,10 MB ID: 3360512

    Sodass wir nach knapp 1,5 Stunden unsere erste Rast am Aussichtpunkt oberhalb Nittel einlegen und kurz die Aussicht über das Moseltal genießen.
    Danach geht es für fast 8 km über aktuell kahle Felder und Wiesen Richtung Fellerich


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134616.jpg Ansichten: 53 Größe: 563,9 KB ID: 3360501 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134618.jpg Ansichten: 54 Größe: 662,8 KB ID: 3360505
    Kurz vor Fellerich treffen wir auf eine kleine, aktuell leider geschlossene Hütte wo man im Sommer sicherlich eine schöne Pause einlegen und einen Schoppen trinken kann.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134619.jpg Ansichten: 53 Größe: 622,0 KB ID: 3360507 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134620.jpg Ansichten: 53 Größe: 755,9 KB ID: 3360509

    Uns zieht es aber weiter Richtung Konz

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134619.jpg Ansichten: 53 Größe: 333,0 KB ID: 3360508
    Der Weg führt jetzt für einige Zeit durch einen Wald entlang des Ahlbach abwärts um nach ca. 3 km wieder Richtung „Löschemer Kapelle“, dem höchsten Punkt der heutigen Etappe (409m), anzusteigen. Von hier aus kann man schon Teile von Konz und die Moselbrücke, wo uns unsere morgige Etappe hinführen wird, sehen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134622.jpg Ansichten: 54 Größe: 551,3 KB ID: 3360510 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134628.jpg Ansichten: 53 Größe: 641,0 KB ID: 3360511
    Von hier aus folgen wir kurz einem alten Kreutzweg nach Wasserliesch, dann entlang einer Bundesstraße und einem langweiligen Industriegebiet nach Konz, wo wir wieder auf die Mosel treffen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl134623.jpg Ansichten: 54 Größe: 543,9 KB ID: 3360513

    Nun ist es noch knapp einen Kilometer bis wir wieder am Bahnhof sind, wo ich mein Auto geparkt hatte.
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    Zuletzt geändert von Wafer; 13.01.2026, 18:56.

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    • Wafer

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      Liebt das Forum
      • 06.03.2011
      • 10762
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      • Meine Reisen

      #3
      Hallo Cappuchino.

      Sehr spannender Bericht. Da ich ja erst kürzlich mit dem Rad entlang der Mosel durch Nittel kam, und dort übernachtet hatte, kann ich mich noch gut an die beschriebenen Felsen erinnern.
      Habe ich das richtig verstanden: Ihr seid dann mit dem Auto wieder heim gefahren um am nächsten Tag zur Moselbrücke zu wandern? Bin gespannt auf die nächsten Etappen.
      Ich kann gut erkennen wo wir entlang geradelt sind. Das hat was! Wenn man eine Gegend schon mal besucht hat, dann kann man mit so einem Bericht gleich viel mehr anfangen. Zumal mir die Wanderwege entlang der Mosel damals schon aufgefallen sind.

      Euch noch viel Erfolg zu wünschen bringt wohl nix weil ihr schon alles gewandert seid. Aber viel Spaß beim Schreiben wünsche ich. Ich empfinde dabei immer sehr intensiv das erlebte nochmal nach.

      Viele Grüße

      Wafer 🙋🏼‍♂️

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      • Cappuchino
        Gerne im Forum
        • 06.01.2023
        • 51
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        • Meine Reisen

        #4
        Hallo Wafer,

        ja, wir - ich bin für jede Etappe extra angereist. Ich hab halt meistens nur am Sontag Zeit

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        • StefanBoe
          Erfahren
          • 14.12.2020
          • 498
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          #5
          Hallo Cappuchino,
          na, das trifft sich wirklich gut mit deinem Bericht über den kompletten Moselsteig, da ich mit meiner Frau überlege, in den Osterferien ein paar Etappen zu laufen und wir noch festlegen müssen, wo genau. Die erste von dir geschilderte Etappe sieht schon mal echt gut aus, vor allem bei dem Prachtwetter. Verläuft der Moselsteig abwechselnd mal nördlich und mal südlich der Mosel oder nur nördlich bzw. südlich oder gibt es gar zwei, einen nördlichen und einen südlichen?

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          • Cappuchino
            Gerne im Forum
            • 06.01.2023
            • 51
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            • Meine Reisen

            #6

            04.03.2025
            Etappe 4, 19,2 Km – 4,09 Std Gehzeit – 270 m Aufstieg – 279 m Abstieg
            Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.


            Der Einfachheit halber hatte Sepp heute bei mir im Gästezimmer übernachtet, so hat er für die Anreise eine ganze Stunde gespart. Diesmal haben wir mein Auto am Trierer Bahnhof stehen lassen und sind dann mit dem Zug nach Konz gefahren. 9:12 Uhr ging es los.

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ID: 3360642

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Name: dataurl616432.jpg
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ID: 3360644
            Zunächst durch das noch seehr ruhige Konz (hatten wohl gestern viel Hellau) über die Moselbrücke hinüber auf das andere Moselufer.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: dataurl616431.jpg
Ansichten: 270
Größe: 444,3 KB
ID: 3360643 Dummerweise hatte ich heute meine Kamera zuhause vergessen und musste die Bilder mit dem Handy machen. Ich habe leider erst etwas später bemerkt dass, jedesmal wenn ich ein Bild gemacht habe, sich meine Wanderapp aufgehängt hat. Sieht man auch am Anfang des Tracks an der geraden Linie. Daher gibt es diesmal wenig Bilder.
            Das lag aber auch vielleicht daran, dass der Moselsteig bei dieser Etappe kurz nach Zewen die Mosel Richtung Hinterland verlässt und erst am Ende der Etappe wieder auf die Mosel trifft. Wettertechnisch haben wir aber Glück und den ganzen Tag strahlenden Sonnenschein.

            Blick über Zewen Richtung Konz. Bis hierhin verlief der Moselsteig relativ flach um nun bis zum höchsten Punkt dieser Etappe kontinuierlich anzusteigen.

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ID: 3360645 Nach Zewen biegt der Moselsteig für rund 4km in den Wald ab den wir erst bei Herresthal wieder verlassen. Leider verläuft die Routenführung großteils über breite Fahrwege. Auffällig ist die Ruhe heute morgen, es sind keine Geräusche der Zivilisation zu hören.

            Eine Ruhemöglichkeit bei Herresthal in Nähe der A64, zugleich auch mit rund 428m Höhe fast der höchste Punkt dieser Etappe.
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ID: 3360656 Kurz nach diesem Punkt geht es für rund 5km wieder durch den Wald den wir erst am Markusberg wieder verlassen und eine kurze Mittagsrast einlegen. Danach knickt der Weg um 90 Grad nach links ab und es folgt ein sehr steiler Abstieg.

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ID: 3360647
            Da es letzte Woche noch ergiebig geregnet hatte, befand sich dieser Abstieg noch in einem äußerst matschigen Zustand. Nur mit Hilfe der Stöcke, Zaunpfählen und dem randnahen Bewuchs, ist es uns gelungen den Abstieg zu bewältigen.

            Sicher in Busental angekommen. Der Wasserfall, naja – ich hab kein Foto gemacht.

            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3360646
            Weiter geht es auf schönen weichen Wegen rund um den Trierer Markusberg, Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3360651
            bis man wieder am Robert-Schumann-Haus herauskommt.
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ID: 3360654
            Danach folgt noch ein großer Schlenker um die Trierer FH
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ID: 3360653
            Bis man wieder am Schillingsteg den Blick über Trier und die Mosel genießen kann.
            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3360649 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3360652

            Danach geht es über die Bitburger Straße und die Kaiser-Wilhelm-Brücke Richtung Bahnhof.

            Schein wirklich eng dort zu sein…
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ID: 3360655


            Noch ein Blick auf die Porta Nigra und wir sind schon am Ende der heutigen Etappe angelangt.Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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ID: 3360648

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            • Cappuchino
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              • 06.01.2023
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              • Meine Reisen

              #7
              Zitat von StefanBoe Beitrag anzeigen
              Hallo Cappuchino,
              na, das trifft sich wirklich gut mit deinem Bericht über den kompletten Moselsteig, da ich mit meiner Frau überlege, in den Osterferien ein paar Etappen zu laufen und wir noch festlegen müssen, wo genau. Die erste von dir geschilderte Etappe sieht schon mal echt gut aus, vor allem bei dem Prachtwetter. Verläuft der Moselsteig abwechselnd mal nördlich und mal südlich der Mosel oder nur nördlich bzw. südlich oder gibt es gar zwei, einen nördlichen und einen südlichen?
              Hallo Stefan,

              es wird regelmäßig das Ufer gewechselt

              Hier kann man sich die offizielle Route runterladen
              https://www.outdooractive.com/de/rou...eben/10142775/

              Wenn man mit den Öffis anreisen möchte eignen sich die Etappen 1-5 und dann ab Etappe 16 bis Schluss. Diese Etappen kann man mit der Bahn erreichen die recht häufig fährt. Es gibt zwei Linien, eine die an jeder Station hält und einen der nur bei den größeren Stationen hält. Dazwischen fährt nur der Bus, manchmal muss man sogar noch umsteigen - kurzum ziemlich aufwändig.

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              • Cappuchino
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                #8
                9.3.2025
                Etappe 1, 23,3 Km – 4,56 Std Gehzeit – 431 m Aufstieg – 399 m Abstieg
                Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.


                Da Sepp heute keine Zeit hat, beschließe ich die erste Etappe nachzuholen. Ich fahre also bis Palzem an den Bahnhof und lasse dort mein Auto stehen. Mit der Bahn geht es dann nach Perl. Leider habe ich bei dieser und auch noch bei ein zwei anderen Etappen recht wenig Bilder gemacht. Ich habe schlicht nicht daran gedacht das ich mal einen Reisebericht schreibe. Aber egal, legen wir mal los.


                Ca. 9:37 Uhr starte ich vom Bahnhof in Perl. Zunächst geht es ca. 2km durch den Ort zum Parkplatz „Dreiländer Blick“ dem Startpunkt des Moselsteiges.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993097.jpg Ansichten: 0 Größe: 293,8 KB ID: 3360718

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993099.jpg Ansichten: 0 Größe: 541,1 KB ID: 3360717
                Nach dem offiziellen Startpunkt führt der noch junge Moselsteig direkt, zügig Höhe gewinnend, über einen schmalen Grenzweg zu einem Aussichtspunkt über Perl. Dabei wandert man immer wieder mal in Frankreich.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993101.jpg Ansichten: 0 Größe: 824,3 KB ID: 3360722
                Der Aussichtspunkt war erstaunlicherweise recht gut besucht, daher habe ich darauf verzichtet hier Bilder zu machen. Nachfolgend ein Bild welches ich etwas unterhalb gemacht habe.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993098.jpg Ansichten: 0 Größe: 494,4 KB ID: 3360719


                Danach führt der Weg als schmaler Pfad in einem großen Bogen um Perl und Sehndorf herum.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993099.jpg Ansichten: 0 Größe: 516,5 KB ID: 3360720 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993103.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,02 MB ID: 3360727


                Durch Wald und Felder gelangt man zum nächsten Örtchen Namens Wochern. Durch den Ort fliest ein kleiner sehr klarer Bach in einen kleinen Teich.
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993100.jpg Ansichten: 0 Größe: 788,3 KB ID: 3360721


                Dich nächste Zeit verläuft der Weg immer leicht umher mäandernd durch Wälder und Felder. Bis er auf Höhe der Landstraße L133 in einem 90 Grad Winkel nach links, endlich wieder Richtung Mosel abbiegt. Über diesen Teil der Strecke habe ich leider wenig Impressionen gesammelt.Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993103.jpg Ansichten: 0 Größe: 896,0 KB ID: 3360725
                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993102.jpg Ansichten: 0 Größe: 834,3 KB ID: 3360724 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993105.jpg Ansichten: 0 Größe: 893,6 KB ID: 3360728 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993104.jpg Ansichten: 0 Größe: 924,6 KB ID: 3360726

                Wie man sieht ist es bis zum Ende der Etappe nicht mehr weit.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl993104.jpg Ansichten: 0 Größe: 850,8 KB ID: 3360723


                Nach diesem Schild waren es noch knapp 500 m und ich war wieder bei meinem Auto angelangt.

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                Zuletzt geändert von Cappuchino; 14.01.2026, 07:39.

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                • Cappuchino
                  Gerne im Forum
                  • 06.01.2023
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                  #9
                  23.3.2025
                  Etappe 5, 18,1 Km – 4,18 Std Gehzeit – 537 m Aufstieg – 551 m Abstieg
                  Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.




                  Diese Etappe bin ich wieder mit Sepp zusammen gewandert. Leider war es auch die letzte gemeinsame Etappe, zuerst hatte es zeitlich nicht gepasst und zum Schluss war der Unterschied bei den Etappen einfach zu groß.
                  Ich bin in Schweich zum Zug hinzugestiegen und zusammen sind wir dann nach Trier gefahren. Dieses Mal war das Wetter etwas bewölkter, jedoch sah man doch Unterschiede seit unserem letzten Besuch.Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl629469.jpg Ansichten: 0 Größe: 638,8 KB ID: 3360733 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl629476.jpg Ansichten: 0 Größe: 756,4 KB ID: 3360736
                  Zunächst führte uns der Weg für etwa 2,3 km wieder vom Bahnhof Richtung Fachhochschule auf der anderen Moselseite wo wir dann die 5. Etappe unter die Füße nehmen konnten. Wir folgten dem parallel zur Mosel verlaufenden Felsenpfad, welcher uns immer wieder herrliche Ausblicke auf Trier bot, für rund 3km um dann wieder Richtung Mosel abzusteigen.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl629471.jpg Ansichten: 0 Größe: 422,9 KB ID: 3360732 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl629478.jpg Ansichten: 0 Größe: 557,4 KB ID: 3360738
                  Kaum in Biewer angekommen, schichte uns der Weg über Treppen direkt wieder den Berg hinauf. Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl629487.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,06 MB ID: 3360750


                  Er führte uns ein Weilchen durch dem Wald um uns dann an dem Aussichtpunkt „Ehranger Kanzel“ über Ehrang wieder aus dem Wald zu entlassen.
                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl629474.jpg Ansichten: 0 Größe: 712,0 KB ID: 3360735
                  Da das Etappenende Schweich schon in Sichtweite war beschlossen wir es uns in der Schutzhütte gemütlich zu machen und erstmal etwas zu essen.
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                  Nachdem uns ein frisch gekochter Kaffee neuen Schwung verliehen hat stiegen wir ein zweites Mal für heute ab. Diesmal in das Tal der Kyll.
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                  Nur um danach wiederum zunächst über Treppen, die vorher verlorenen 150 Höhenmeter wieder hinaufzusteigen.

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                  Blick über Ehrang vom Aussichtspunkt „Heidenstuben“
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                  Nach gut 2 km spuckte uns der Wald wieder aus und bot uns diese Aussicht.
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                  Von hier aus führte uns der Weg zunächt durch Quint wieder hinauf in den Wald, wo uns fast eine Rotte Wildschweine über den Haufen gerannt hätte, die in einem Affenzahn den Wanderweg überquerten. Uns trennten maximal 15 Meter.
                  Die letzten zwei Kilometer bis zu Bahnhof Schweich verlief der Weg aber wieder sehr entspannt und wir konnten unsere Heimreise antreten.



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                  Zuletzt geändert von Cappuchino; 17.01.2026, 19:37.

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                  • Cappuchino
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                    #10
                    30.3.2025
                    Etappe 2, 16,5 Km – 3,45 Std Gehzeit – 307 m Aufstieg – 320 m Abstieg
                    Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.


                    Heute bin ich wieder alleine unterwegs und hole die zweite Etappe nach. Ich lasse mein Auto in Nittel stehen und fahre mit der Bahn nach Palzem. Ich bin recht spät dran und starte erst um 11:30 Uhr, die Sommerzeit lässt grüßen. Aber es ist eine recht kurze Etappe, daher lasse ich es auch entspannt angehen. Leider ist beim Wetter für heute für den ganzen Tag ein bedeckter Himmel vorausgesagt, aber es soll trocken bleiben.
                    Kaum habe ich Palzem auf der Römerstraße verlassen geht es an der kleinen am Ortseingang nach links ab und ich folge nun einem Feldweg.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042112.jpg Ansichten: 0 Größe: 360,9 KB ID: 3361337

                    Nach rund 600 m passiere ich die nächste Kapelle. Die Michelskapelle liegt am Wegrand und wenige Meter später verlasse ich endlich die geteerten Wege.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042126.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,02 MB ID: 3361359

                    Es geht zunächst durch ein kleines Wäldchen

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042130.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,03 MB ID: 3361358 Welches aber recht schnell den Blick auf das nächste kleine Örtchen Namens Helfant freigibt.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042117.jpg Ansichten: 0 Größe: 836,6 KB ID: 3361342
                    Heute läuft der Weg recht abwechslungsreich durch Feld und Flur, vorbei an den Ortschaften Wincheringen, Rehlingen und Köllig.
                    Ausblick von dem höchsten Punkt der heutigen Etappe (354m)

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042116.jpg Ansichten: 0 Größe: 708,7 KB ID: 3361340 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042114.jpg Ansichten: 0 Größe: 626,9 KB ID: 3361339

                    Der Moselsteig verläuft heute immer wieder in Sichtweite der Mosel

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042124.jpg Ansichten: 0 Größe: 835,6 KB ID: 3361350 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042127.jpg Ansichten: 0 Größe: 821,8 KB ID: 3361351 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042117.jpg Ansichten: 0 Größe: 806,7 KB ID: 3361341 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042125.jpg Ansichten: 0 Größe: 681,6 KB ID: 3361349 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042128.jpg Ansichten: 0 Größe: 747,8 KB ID: 3361352
                    Aussichten die offensichtlich auch von den Anwohnenrn geschätzt werden

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042120.jpg Ansichten: 0 Größe: 808,7 KB ID: 3361346
                    So kommt doch recht schnell der Hinweis auf das nahe Etappenende.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042115.jpg Ansichten: 0 Größe: 397,9 KB ID: 3361338

                    Wieder eine Residenz mit einer wunderbaren Aussicht

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042123.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,04 MB ID: 3361354 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042122.jpg Ansichten: 0 Größe: 718,8 KB ID: 3361347
                    Und den fleißigen Bewohnenr in der Nähe
                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: dataurl042121.jpg Ansichten: 0 Größe: 546,0 KB ID: 3361345
                    Es folgt noch ein schön zu gehender Abschnitt auf schmalen Pfaden

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                    Bis ich kurz darauf vor diesen Gesellen gewarnt werde.

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                    Kaum habe ichdiese Gefahrenstelle sicher passiert folgt schon der Anblick auf das Etappenende

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                    Von wo aus ich nochmals einen tollen Blick auf die Nitteler Felsen habe. Sogar die Sonne kommt noch etwas durch die Wolken.

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                    Kaum in Nittel angekommen passiere ich noch einen kleinen Wasserfall

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                    Bevor ich am Etappenende ankomme und den Heimweg antreten kann.

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                    • Cappuchino
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                      • 06.01.2023
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                      #11
                      18.05.2025

                      Etappe 6 + 7, 31,4 Km – 7,37 Std Gehzeit – 796 m Aufstieg – 830 m Abstieg
                      Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.



                      7 Wochen hat es jetzt gedauert bis ich die nächsten Etappen in Angriff nehmen konnte. Daher habe ich mir vorgenommen heute mal eine Doppeletappe zu laufen. Es ist heute ein sehr bedeckter Tag, was mir aber hinsichtlich der Temperaturen entgegenkommt. Leider fährt zwischen Schweich und Neef die Bahn nicht mehr direkt an der Mosel entlang, sodass ich auf die Busverbindungen ausweichen muss. Diese sind aber nicht so häufig und schnell wie die Bahn. Aber ich habe Glück, meine jüngste Tochter wohnt in Trier und hat sich bereit erklärt mich in Leiwen (oder vorher, falls ich schlappmache) abzuholen und mich zu meinem Auto nach Schweich zurück zu fahren. Also, lasse ich mein Auto in Schweich am Bahnhof stehen und mache mich um kurz vor 10 Uhr auf den Weg.

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ID: 3361741

                      Zunächst geht es quer durch Schweich. Vorbei an großen Mehrfamilienhäusern

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ID: 3361739

                      Und kleinen Eigenheimen

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ID: 3361740

                      Es dauert eine gute Stunde bis ich Schweich hinter mir gelassen habe. Das lag aber auch daran, dass ich mich mit dem Erbauer des kleinen Häuschens etwas verquatscht habe.
                      Etwas später habe ich die A48 durch eine Unterführung passiert und habe den Ort nun endgültig hinter mir gelassen.

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ID: 3361744

                      Und ich mache mich auf Richtung Mehring, dem Ziel der 6. Etappe.
                      Zunächst verläuft die Strecke parallel zur Autobahn Richtung Mosel. Da ich stetig an Höhe gewinne, kann ich rechter Hand über Schweich blicken. Es ist schön zu sehen wie sich die Natur entwickelt hat. Ich kann mich an dem frischen Grün ganicht satt sehen.

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ID: 3361742

                      Beim Blick nach schräg Vorne kann ich in der Ferne Ehrang erkennen, an dem ich schon vorbeigekommen bin. Auffällig ist wie stark der Lärm von der Autobahn zu mir herüber schallt.

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ID: 3361743

                      Nach einem guten halben Kilometer biegt der Weg in einem großen Bogen nach links ab und folgt der Mosel flussabwärts. Ich habe einen schönen Blick auf Longuich, die Fellerbachtal-Brücke und Riol.

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ID: 3361745

                      Der Weg hält jetzt die Höhe und folgt unterhalb des Waldes der Geländeform. Blick zurück Richtung Moseltaldreieck. Der Lärm der Autobahn ist immer noch deutlich zu vernehmen

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ID: 3361747

                      An diesem Aussichtspunkt biegt der Weg jetzt scharf nach links ab

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ID: 3361746

                      Und führt nun über die Moselgipfel Mehringer Berg (418m), Hundsbuckel (327m) und dem Ortsberg (360m) weiter Richtung Mehring. Ich habe bis jetzt fast kaum weitere Moselsteigwanderer gesehen, daher war ich überrascht dass ich mal einen erspäht habe.

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ID: 3361749

                      Da der Höhenzug gröstenteils baumfrei ist, ergeben sich trotz des etwas diesigen Wetters einige tolle Aussichten

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                      Vorbei geht es an Kornfeldern


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                      bevor einen der Weg zur Huxlay, einem Aussichtspunkt über Mehring führt. Von wo aus man nochmals die Aussicht genießen kann.

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                      Auch das Ende der Etappe 6 ist schon zu sehen

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                      Aber bis dahin hält der Weg doch noch einige schöne Passagen bereit.
                      So zunächst einmal eine nach vorne offene Hütte/Fass welches den Moselsteigwanderern gewidmet ist. Danach folgt ein kleiner Exkurs in die Geschichte des „Saufbähnchens“

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                      Nun verlieren ich die Höhenmeter über ein paar Serpentienen

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                      Aber auch hier wird immer an den durstigen Wanderer gedacht.

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                      Von hier aus sind es noch gut 1,5 km

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                      Und ich haben das Ende der 6. Etappe erreicht.

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                      Zuletzt geändert von Cappuchino; 18.01.2026, 13:37.

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                      • Cappuchino
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                        #12
                        TEIL 2




                        Da ich aber gerade mal 14,8 km gelaufen bin, habe ich noch garkeine Lust hier Schluss zu machen und so geht es nahtlos mit Etappe 7 weiter

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                        Zunächst folge ich der Brücke über die Mosel, dahinter biegt der Weg nach rechts ab und folgt der Mosel etwa für 600m flussaufwärts bis man auf diesen Hinweis trifft

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                        Was ich erst einmal garnicht weiter beachtet habe, führt der Weg doch als schmaler Pfad nur sanft ansteigend duch den Wald.

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                        Wir befinden uns laut offiziellem Schild auf 141 m

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ID: 3361769

                        Danach erfuhr ich woher der Name Mehringer Schweiz herrührt. Von diesem Punkt aus führen zwei Wege weiter, einmal eine normale Variante und ein Klettersteig. Ich hielt mich an die normale Variante, die zuerst moderat, dann aber zunehmend steiler nach oben führte. Da ich doch schon einige Meter in den Beinen hatte, musste ich doch ein-zweimal stehen bleiben um meinen Puls zu beruhigen. In einem solchen Moment rief meine Tochter an – ob ich schon sagen kann wann sie mich abholen soll? Und fragte dann noch : „sagmal warum keuchst Du so“ ? Na toll, dass war die Motivation die ich gebraucht habe.

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                        Naja, trotzdem habe ich den Aussichtspunkt „Kumer Küppchen“ erreicht. Er liegt auf 323m und die Aussicht entschädigt für die Strapazen. Später habe ich auf der Karte einmal nachgesehen, dieser Anstieg ist mit T3 klassifiziert, der Klettersteig sogar mit T5. Dass hätte ich jetzt nicht erwartet.

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                        Nach einer kleinen Rast mache ich mich wieder auf den Weg. Dieser führt zunächt noch als T3 klassifiziert, dann aber als normaler (T2) Pfad in einem großen Bogen der Mosel flussabwärts folgend durch den Wald.

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                        Nach etwa 5 km auf diesen, wunderbar zu gehendem, Weg erreiche ich den Aussichtturm „Fünf-Seen-Blick“. Ehrensache das er erklommen wird.

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                        Auf den ersten Bild ist die Strecke zu erkennen, die ich heute schon bewältigt habe.

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                        Und das liegt noch vor mir.

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                        Bis Leiwen, meinem Ziel für heute, sind es noch etwas über 10 km.

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                        Beschwingt mache ich mich wieder auf den Weg, bis ich nach rund 3 km auf den nächsten Aussichtspunkt treffe. Beim Blick zurück ist der Turm von eben kaum noch zu erkennen.

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ID: 3361788
                        Eine Staustufe der Mosel von oben.

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                        Auch die Sonne hat sich mittlerweile durch die Wolken gekämpft.

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ID: 3361795

                        Ich bin heute nicht allein auf dem Moselsteig unterwegs. Ich habe meine Kamera gerade noch hervorholen können um den kleinen Fuchs zu erwischen.

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                        Danach laufe ich wie im Rausch weiter über den herlichen Weg und genieße die Natur.

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                        Ich bin dabei mit meinen Gedanke so weit der Welt entflohen, dass ich garnicht gemerkt habe dass ich vom Weg abgekommen bin. Plötzlich stehe ich vor einem Funkturm – Sackgasse. Ein kurzer Bilck aufs Handy zeigt mir dass ich mich auf dem Alsberg befinde. Also umdrehen und auf geht’s. Nach etwa 700m zurück finde ich den Abzweig an dem ich eben vorbei gelaufen bin, das Schild war etwas zugewachsen. Egal, kurz meine Tochter angerufen – es wird etwas später…
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                          #13
                          Teil 3

                          Nach einem weiterem Kilometer komme ich an einem Aussichtspunkt über Leiwen raus. Ein fantastischer Rundblick bietet sich mir. Von Links beginnen liegen hier die Ortschaften Detzem, Thörnich, Köwerich und Leiwen. Ein riesiges Weinanbaugebiet. Ich bin oft genug beruflich mit dem Auto an der Mosel entlang gefahren, habe das aber so noch nie wahrgenommen.

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 62.jpg Ansichten: 0 Größe: 662,0 KB ID: 3361803

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 64.jpg Ansichten: 0 Größe: 800,5 KB ID: 3361802

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 65.jpg Ansichten: 0 Größe: 909,7 KB ID: 3361804

                          Ich will gerade weitergehen, als ich zwischen den Weinreben etwas entdecke. Es ist dass erste Mal dass ich bei uns in der Gegend einen Fasan in freier Wildbahn zu Gesicht bekomme.

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 66.jpg Ansichten: 0 Größe: 998,3 KB ID: 3361805

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 67.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,21 MB ID: 3361806

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 68.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,17 MB ID: 3361807

                          Ich mache mich auf, auch die letzten rund 2,5 km bis zu meinem Ziel zurückzulegen.

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 69.jpg Ansichten: 0 Größe: 669,3 KB ID: 3361809

                          Um Punkt 19 Uhr habe ich die Bushaltestelle in Leiwen erreicht. Erschöpft aber rundum zufrieden sitze ich im Bushäuschen, wo mich keine 10 min. später meine Tochter aufsammelt und zu meinem Auto zurück bringt.

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                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild 70.jpg Ansichten: 0 Größe: 635,2 KB ID: 3361808

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                          • Cappuchino
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                            • 06.01.2023
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                            • Privat

                            • Meine Reisen

                            #14
                            25.05.2025
                            Etappe 8, 15,4 Km – 3,19 Std Gehzeit – 445 m Aufstieg – 503 m Abstieg
                            Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.


                            Heute lasse ich mein Auto am Netto-Parkplatz in Neumagen-Drohn stehen, besorge mir beim Bäcker noch ein Teilchen und gehe dann gemütlich die gut 150 m zur Bushaltestelle. Mit dem Bus fahre ich dann nach Leiwen und steige an der Haltestelle aus wo ich letztes Wochenende meine Etappe beendet hatte. Auch heute ist ein sehr bewölkter Tag, aber es bleibt größtenteils trocken.
                            Zunächst folge ich der Mühlenstraße Richtung Ortsausgang. Nach etwa 1 km komme ich an einen Wegweiser, der mir den Weg Richtung Neumagen-Drohn weist. Letzten Sontag kam ich hier von der anderen Richtung vorbei.
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                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -1.jpg Ansichten: 0 Größe: 360,7 KB ID: 3361894

                            Nun geht es entlang des Schandelbaches für etwa 700m an Schrebergärten vorbei bis man nach Links abbiegen muss. Hier besteht die Möglichkeit, dass der Wanderer seinen Durst löschen kann. Da ich aber gerade erst losgelaufen bin, nehme ich das Angebot nicht in Anspruch.
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                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -2.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,61 MB ID: 3361896
                            Ab hier geht es dann durch die Weinberge den Josefsberg hinauf. Ich passiere ein kleines Kapellchen mit einem Aussichtspunkt. Daneben befindet sich die „Leiwener Kapellen-Quelle“. Neugierig öffne ich dieses Mal die Türe. Schade, dass solche Angebote durch einige rücksichtslose Mitbürger nicht mehr bestehen.
                            Bild 3
                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -3.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,05 MB ID: 3361900
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                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -4.jpg Ansichten: 0 Größe: 602,8 KB ID: 3361899
                            Der Blick vom Aussichtspunkt über Leiwen
                            Bild 5
                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -5.jpg Ansichten: 0 Größe: 979,6 KB ID: 3361895
                            Bild 6
                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -6.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,22 MB ID: 3361898
                            Bild 7
                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -7.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,06 MB ID: 3361897

                            Nochmals der Blick zurück Richtung Leiwen, links das Kapellchen von eben.
                            Bild 8
                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -8.jpg Ansichten: 0 Größe: 877,7 KB ID: 3361902
                            In diese Richtung geht es heute. Im Vordergrund sieht man noch Leiwen, im Hintergrund ist schon Trittenheim zu sehen. Aber es wird noch etwas dauern bis ich um die Moselschleife herum gewandert bin.
                            Bild 9
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                            Der Weg führt zunächst erst einmal in ein paar Schleifen durch den Wald
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                            Bis ich am Moselkino Leiwen wieder aus dem Wald herauskomme und das Panorama genießen kann.
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                            Gerade einmal 800 m weiter kommt der an einem Wildgehege gelegene Aussichtspunkt Landal.
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                            Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Bild -13.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,26 MB ID: 3361906
                            Da ich aber das Leiwener Panorama für heute genug bewundert habe, halte ich mich nicht lange auf und ziehe weiter. Der Weg biegt nun nach links in den Wald ab und folgt dem Moselbogen in etwa 400 m Höhe, den höchsten Punkt für heute, bis zum Ende der Ortschaft Zummeterhof fällt der Weg wieder ab.
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                            Hier treffe ich auf die schönste Weinsicht an der Mosel
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                            Dort unten liegt die Ortschaft Trittenheim die ich vorhin schon einmal gesehen habe.
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                            Kaum will ich weiter schallt Musik zu mir herauf. Auch andere lassen sich von dem trüben Wetter nicht aufhalten
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                            Kurz darauf biegt der Weg am Aussichtspunkt „Zummethöhe“ scharf nach rechts ab. Ich wechsele auf die der Mosel abgewandte Seite des Höhenzuges und blicke in das Tal der „kleinen Drohn“ von hier an geht es wieder bergan.
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                            An der Grillhütte Trittenheim (326m) lege ich eine Rast ein und gönne mir erst einmal einen Kaffee. Frisch gestärkt ziehe ich wieder los und erreich nach knapp 300m den Aussichtspunkt „Vogelsang“. Von hier aus kann ich meinen Startpunkt Leiwen sehen und auch den Aussichtspunkt mit der schönsten Weinsicht
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                            Von hier an geht es jetzt bis zum Endpunkt stetig bergab. In Gegensatz zu den ersten Etappen ist die Aussichtspunktdichte seit Schweich stark gestiegen. Der nun kommende Wegweiser zeigt mir, dass das Etappenende nur noch eine knappe Stunde entfernt ist.
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                            Ich laufe nun an weitläufigen Grasflächen vorbei
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                            Bis ich wieder an die Moselhänge mit einer immer etwas anderen Aussicht gelange.
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                            Zuletzt geändert von Cappuchino; 18.01.2026, 17:46.

                            Kommentar


                            • Cappuchino
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                              • 06.01.2023
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                              #15
                              Teil 2

                              Es sind mir heute schon mehrfach so kleine Holzhäuschen aufgefallen. Zuerst habe ich sie für etwas tief auf gehangene Nistkästen gehalten. Bei genauer Betrachtung stellte sich aber heraus das es sich hier um einen Geocache handelt.
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                              Ich bin zwar nicht in den Bergen, aufpassen sollte man aber trotzdem. Da möchte ich nicht runterkullern.
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                              Ob mir da jemand etwas sagen will? Kaum komme ich an dieser Relax-Liege vorbei, bricht die Sonne durch die Wolken
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                              Ich tauche wieder in den Wald ein
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                              Und plötzlich sieht es so aus als läge Schnee auf dem Weg
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ID: 3361933
                              Es ist natürlich kein Schnee. Wenn ich richtig gegoogelt habe handelt es sich hier um Akazien die Ihre weiße Blütenpracht verlieren.
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ID: 3361937
                              Aber auch sonst sieht man immer wieder etwas Blühendes
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ID: 3361934
                              Und wieder finde ich einen Geocache, obwohl ich nicht danach gesucht habe
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                              Als Opa zweier Enkeltöchter fand ich diese Idee recht nett
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ID: 3361938
                              Als ich den Wald verlasse kann ich ein letztes Mal für heute auf die Mosel herabblicken, bevor ich mein Ziel erreiche
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ID: 3361943
                              Bis zum Ortseingang von Neumagen-Drohn laufe ich nun parallel zur Straße, wechsele dann die Straßenseite und laufe dem Uferweg entlang.
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ID: 3361942
                              Ein Haus so nahe am Fluss hat auch Schattenseiten
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ID: 3361945
                              Am Vereinshaus des hiesigen Angelvereins verlasse ich den Uferweg und bin gute 5min. später an meinem Auto
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                              • Cappuchino
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                                • 06.01.2023
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                                #16
                                30.05.2025
                                Etappe 9, 18,5 Km – 4,10 Std Gehzeit – 456 m Aufstieg – 469 m Abstieg
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                                In der heutigen Etappe geht es von Neumagen-Drohn nach Kesten. Früh am Freitagmorgen stehe ich in Kesten an der Bushaltestelle und warte auf den Bus. Ich habe mir den Brückentag frei genommen. Mein Auto steht auf dem Parkplatz direkt neben der Bushaltestelle. Ich habe Glück gehabt, der kleine Parkplatz füllt sich schnell – Leute die mit Ihre Hunden eine Gassi Runde gehen, andere Wanderer und Spaziergänger. Ein Wanderer steht mit mir an der Bushaltestelle und wartet. Es ist ein strahlender Tag heute. Nach etwa 15m kommt der Bus. Ich steige ein und schaue mir auf der Fahrt die Landschaft an. In Neumagen-Drohn steige ich aus und mache mich auf den Weg. Dieser führt mich zunächst über die Moselbrücke auf die Eifler Seite. Der andere Wanderer läuft runter zum Moselufer.
                                Nachdem ich die Brücke überquert habe, biegt der Weg rechts ab und läuft zunächst für etwa 500 m neben der K48, um danach nach rechts, Richtung Weinberge abzuzweigen. Seit der Brücke schon geht es bergauf und ich komme ins Schwitzen. An einer schattigen Stelle halte ich an und ziehe meine Jacke aus. So nur mit dem T-Shirt ist es deutlich besser. Ich blicke zurück. Jetzt fällt mir das tolle Licht der Morgensonne auf welches durch das Blätterdach gefiltert wird und die moosbewachsene Stützwand des Weinberges richtig zum Leuchten bringt
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Größe: 1,86 MB
ID: 3362022
                                Nachdem ich die Kamera wieder verstaut habe, sehe ich unten an der Straße den Wanderer von heute Morgen den Berg hochkommen. Ich gehe etwas langsamer. Bald schon kommt eine Kehre und es geht in die entgegengesetzte Richtung auf den Weinberg rauf. Bis zur nächsten Kehre hat der andere Wanderer mich eingeholt und ich beschleunige meinen Schritt wieder. Ich erfahre, dass er einen Schlenker unter der Brücke hindurch gemacht hatte, weil er irrtümlicherweise dachte das der Weg daher führt. So steigen wir weiter durch den Wald bergan, passieren den Neumagener Steinbruch
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ID: 3362020
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ID: 3362021
                                und folgen einer kleinen „Kamm-Straße“ weiter bergan, bis wir einen Drachenflieger Startplatz erreichen. Hier legen eine kleine Trinkpause ein genießen wir die Aussicht auf die unter uns liegende Moselschleife
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ID: 3362024
                                Wir haben bis jetzt etwa 260 Hm hinter uns, die höchste Stelle für heute (400m) aber noch nicht erreicht. Die erreichen wir ca. 300 m später kurz vor dem Aussichtpunkt Weißlei. Auch an diesem Aussichtspunkt halten wir uns kurz auf und genießen die Aussicht.
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Ansichten: 77
Größe: 1,03 MB
ID: 3362025
                                Hier treffen wir auch auf andere Wanderer. Mit einem jungen Burschen welcher einem riesigen Trekkingrucksack dabei hat komme ich ins Gespräch und erfahre, dass er schon seit einer Woche auf dem Moselsteig unterwegs ist. Er wandert ihn aber Moselaufwärts und hatte an der Grillhütte des Aussichtspunktes übernachtet und wird gleich abgeholt.
                                Für uns wird es aber Zeit und wir brechen wieder auf. Kurz bevor wir die Straße erreichen kommt uns ein Auto auf dem Waldweg entgegen, scheinbar das erwartete Taxi. Wir biegen nach rechts ab und folgen dem Kamm entlang der Moselschleife. Der schmale Pfad verliert nur allmählich an Höhe. Nach rund 4 Km stoßen wir beim Donatus Bilderstock auf die K52 und legen zuerst einmal eine Mittagspause ein, denn die Hälfte der Strecke habe wir schon hinter uns. Während wir Pause machen kommt eine junge Wanderin, welche wir vorhin am Aussichtspunkt schon getroffen haben, an uns vorbei. Nachdem wir unsere Pause beendet haben, queren wir über den „Sattel“ auf die andere Seite der Moselschleife. Bis dahin habe wir immer auf Piesport geblickt, nun liegt mit einem Male der Weinort Wintrich in unserem Sichtfeld. Keine 400m später sehen wir die Wanderin von eben, die erkennbar humpelt. Kurze Zeit später haben wir sie eingeholt. Da ihr humpeln bedenklich aussieht gibt jeder von uns Ihr einen seiner Stöcke und setzen nun zu dritt den Weg fort.
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ID: 3362028
                                Es geht zunächst noch etwas am Kamm entlang, dann biegt der Weg aber nach links ab um ins Tal des Dreisbaches abzusteigen. Vorbei an einem Wassertretbecken geht es auf der anderen Talseite wieder bergan. In einigen Serpentinen erreicht unsere kleine Truppe schließlich wieder den Kamm mit Blick auf die Mosel.
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ID: 3362031
                                In der Ferne ist die Staustufe bei Wintrich zu erkennen.
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ID: 3362030
                                Kurz darauf biegt der Weg an einer kleinen Bank nach links ab. Hier will unsere Wanderpartnerin eine längere Pause einlegen.
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ID: 3362029
                                Zugegeben der Ausblick ist fantastisch.
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ID: 3362033
                                Aber uns zieht es weiter. Wir verabschieden uns und folgen dem Weg, der nun in einem großen Rechtsbogen hinein nach Monzel führt
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ID: 3362035
                                Von hier aus geht es nun 1 Km entlang der K53 hinunter nach Kesten wo mein Auto steht.
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                                • StefanBoe
                                  Erfahren
                                  • 14.12.2020
                                  • 498
                                  • Privat

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                                  #17
                                  So viele schöne Aussichten und offenbar auch viele schöne Trailabschnitte: Das macht richtig Appetit auf den Moselsteig. Übrigens auch tolle Fotos!

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                                  • Cappuchino
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                                    • 06.01.2023
                                    • 51
                                    • Privat

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                                    #18
                                    hallo Stefan,

                                    Danke für die Blumen.
                                    ja, der Moselsteig ist recht abwechslungsreich. Die einzigste Etappe die mir nicht gefallen hat ist die letzte, die geht bis zum Deutschen Eck. Die geht fast 10 km über Asphalt

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