Island 2026: Laugavegur im Juni?

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  • Ljungdalen

    Alter Hase
    • 28.08.2017
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    • Meine Reisen

    Island 2026: Laugavegur im Juni?

    Ja, siehe Titel. Ab Mitte Juni, aber noch vor Öffnung der Hütten - wie ich lese, immer so "um den 25." - ist das eine gute oder schlechte Idee? Zumindest fahren die regulären Busse nach Landmannalaugar ja offenbar ab dem zweiten Juniwochenende (13.6.), nach Þórsmörk sogar schon ab 1.6. - das macht Hoffnung

    Gibt es etwas Spezielles zu berücksichtigen?
    Haben die Hütten eigentlich irgendwie Noträume? (Nach meiner bisherigen Recherche nicht, aber ist das so?)

    Wie sieht es mit den Verlängerungen der Tour in südlicher (Fimmvörðuháls) und nordwestlicher Richtung (von/bis Rjúpnavellir) aus? Furten, Schnee, dies-das, in dieser Zeit?

    Welche Richtung ist besser? Ich tendiere ja zu Nord-Süd, aber...?

  • Bulli53
    Fuchs
    • 24.04.2016
    • 2258
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    • Meine Reisen

    #2
    Die Freigabe derHochlandpisten wird von Jahr zu Jahr nach Witterung/Befahrbarkeit festgelegt. Um den 25. herum kann auch Anfang Juli sein.

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    • Dieter

      Dauerbesucher
      • 26.05.2002
      • 539
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      • Meine Reisen

      #3
      Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
      Ja, siehe Titel. Ab Mitte Juni, aber noch vor Öffnung der Hütten - wie ich lese, immer so "um den 25." - ist das eine gute oder schlechte Idee?
      Also mit Zelt.

      Zumindest fahren die regulären Busse nach Landmannalaugar ja offenbar ab dem zweiten Juniwochenende (13.6.), nach Þórsmörk sogar schon ab 1.6. - das macht Hoffnung
      Der Termin ist geplant, kann sich aber aufgrund der Schneelage und dem Auftauen der Pisten verschieben. Am sichersten ist der Termin für die Þórsmörk (tief gelegen und küstennah)

      Gibt es etwas Spezielles zu berücksichtigen?
      Das Hochplateau südl. von Hrafntinnusker ist ganz sicher noch schneebedeckt und die Route möglicherweise vor Öffnung der Hütten noch nicht durch Stangen markiert. Da kann man sehr schnell winterliche Whiteout-Bedingungen haben.

      Haben die Hütten eigentlich irgendwie Noträume? (Nach meiner bisherigen Recherche nicht, aber ist das so?)
      Nein, haben sie nicht.

      Wie sieht es mit den Verlängerungen der Tour in südlicher (Fimmvörðuháls) und nordwestlicher Richtung (von/bis Rjúpnavellir) aus? Furten, Schnee, dies-das, in dieser Zeit?
      Auf dem Fimmvörðuháls musst du oben mit winterlichen Verhältnissen rechnen. Wenn Du mit dem Bus in Skógar versuche nicht am gleichen Tag die ganze Tour (!) über den Pass zu machen. Typischer Anfängerfehler!
      Der Hellismannaleið nach Rjúpnavellir ist ein schöne Ergänzung ohne Schneeprobleme. Da gibt's gute Literatur dafür!

      Welche Richtung ist besser? Ich tendiere ja zu Nord-Süd, aber...?
      Geschmackssache. Ich finde Süd-Nord von der Dramaturgie her besser, auch wenn 80% aller Laugavegur-Wanderer in der Gegenrichtung unterwegs sind. Mit dem Endziel Landmannalaugar hat man sich auch das heiße Bad in Landmannalaugar verdient und weiß es zu schätzen. Auch wenn die Hütte offiziell noch geschlossen ist. Da sind dann sicher schon Warden da und bereiten sie auf die Saison vor. Also ganz allein ist man da sicherlich nicht.
      Viel Spaß, Dieter

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      • Ljungdalen

        Alter Hase
        • 28.08.2017
        • 3608
        • Privat

        • Meine Reisen

        #4
        Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
        Die Freigabe derHochlandpisten wird von Jahr zu Jahr nach Witterung/Befahrbarkeit festgelegt. Um den 25. herum kann auch Anfang Juli sein.
        Schon klar, das bezieht sich auf die Hütten in Abhängigkeit von der Öffnung der Pisten zu ihnen (bzw. die anderen Straßen im Hochland), aber ich will da ja nicht fahren, sondern eher in Skógar (an der Ringstraße) bzw. Rjúpnavellir (auch nicht wirklich Hochland, keine 200 m hoch) starten/enden. Ich meinte isbd. den Trekkingtrail selbst.

        (Und auch nicht in den Hütten übernachten. Für 17.000 ISK= zZ etwa 115 € pro Nacht im Doppelstockbett bin ich zu geizig
        Zuletzt geändert von Ljungdalen; 06.01.2026, 23:25.

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        • fhvdrais
          Dauerbesucher
          • 16.08.2015
          • 648
          • Privat

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          #5
          Ich bin vor Jahren mal vom 22.-26. Juni von Þórsmörk nach Landmannalaugar gegangen und kann mich an keine größeren Probleme erinnern. Wir hatten das Zelt dabei. Ob die Hütten auf waren, weiß ich nicht mehr, die Toiletten konnte man aber benutzen und die Zeltplätze auch bezahlen.
          Bei Hrafntinnusker lag noch reichlich Schnee - gehen und Orientierung ging gut, aber für das Zelt hätte man bei der Hütte eventuell Schneeheringe gebraucht. Wir haben das ausgelassen und sind am letzten Tag von Álftavatn nach Landmannalaugar durchgegangen. Über den Fimmvörðuháls sind wir nicht gegangen.

          Die Hütten habe ich bei einer anderen Tour vor ca. 20 Jahren mal benutzt. Die waren schon damals teuer und reichlich voll, notfalls wurden da auch mal zwei Leute, die sich nicht kannten, zusammen in ein 90cm-Bett gepackt.
          Zuletzt geändert von fhvdrais; 06.01.2026, 20:47.

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          • Goldi

            Erfahren
            • 11.09.2022
            • 352
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            #6
            Aha, Laugavegur! Den habe ich auch vor, allerdings in der Hauptsaison, im August 2026. Wie Dieter schreibt, finde ich die Süd-Nord-Richtung auch interessanter, der Dramaturgie wegen. Ich plane mit Zelt und liebäugele noch mit einer letzten Nacht im Lager in Landmannalaugar, um nicht mit dem ggf. klitschnassen Zelt zurückreisen zu müssen.
            Offiziell ist wohl die Nord-Süd-Richtung vorgesehen. So wurden jedenfalls Schlafplätze in den jeweiligen Hütten von FÍ als 5-night-bundles angeboten und zu verschiedenen Stichtagen zur Buchung freigeschaltet.
            Ach ja, und Icelandair hat für den Rückflug meine gebuchte Abflugzeit in Keflavík von komfortablen 10:30 Uhr auf unkomfortable 7:20 Uhr vorverlegt. Da muss es wohl der Bus um vier-Uhr-soundso zum Flughafen sein. Seufz.

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            • Ljungdalen

              Alter Hase
              • 28.08.2017
              • 3608
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              • Meine Reisen

              #7
              Schon mal vielen Dank für alle Antworten.

              Zitat von Goldi Beitrag anzeigen
              Aha, Laugavegur! Den habe ich auch vor, allerdings in der Hauptsaison, im August 2026. Wie Dieter schreibt, finde ich die Süd-Nord-Richtung auch interessanter, der Dramaturgie wegen. Ich plane mit Zelt und liebäugele noch mit einer letzten Nacht im Lager in Landmannalaugar, um nicht mit dem ggf. klitschnassen Zelt zurückreisen zu müssen.
              Offiziell ist wohl die Nord-Süd-Richtung vorgesehen. So wurden jedenfalls Schlafplätze in den jeweiligen Hütten von FÍ als 5-night-bundles angeboten und zu verschiedenen Stichtagen zur Buchung freigeschaltet.
              Ach ja, und Icelandair hat für den Rückflug meine gebuchte Abflugzeit in Keflavík von komfortablen 10:30 Uhr auf unkomfortable 7:20 Uhr vorverlegt. Da muss es wohl der Bus um vier-Uhr-soundso zum Flughafen sein. Seufz.
              Ich möchte so früh, im Juni, weil ich im September noch etwas anderes vorhabe, und zweimal kurz hintereinander klappt mit der Urlaubsplanung unserer Firma schlecht, besonders im Sommer (Juli/August), wenn Leute mit Kindern im Schulalter Vorrang haben... und den lasse ich ihnen auch gern, habe ich ja früher auch von profitiert.

              Richtung: jedoch Nord-Süd *mit* Fimmvörðuháls, was ich ja evtl. machen will - ist das kein "dramatischer" Abschluss?

              "Klitschnasses Zelt": OK, ich habe sowieso ein paar frei Tage nach der Tour bis zum Rückflug im Sinn, da sollte das kein Problem sein. Vllt. nehme ich mir noch einen Mietwagen und fahre zB in den Nordwesten.

              Flug: habe ich noch nicht gebucht, aber ich liebäugele mit Flug von/nach Kopenhagen, was offenbar tendenziell günstiger ist, und von mir aus nicht *viel* länger dauert als zu den nächsten sinnvollen Flughäfen in D (GER & HAM). Hm, so lange im Voraus ändert Icelandair Abflugzeiten bereits gebuchter Flüge? Merkwürdig.

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              • UG
                Gerne im Forum
                • 06.07.2018
                • 50
                • Privat

                • Meine Reisen

                #8
                Hallo,

                Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
                Ja, siehe Titel. Ab Mitte Juni, aber noch vor Öffnung der Hütten - wie ich lese, immer so "um den 25." - ist das eine gute oder schlechte Idee?

                Gibt es etwas Spezielles zu berücksichtigen?
                Haben die Hütten eigentlich irgendwie Noträume? (Nach meiner bisherigen Recherche nicht, aber ist das so?)

                Einige Hütten in Island wurden inzwischen mit einem Zahlencode versehen - möglicherweise auch jene entlang des Laugavegur.​ Die Hütten sind im Winter geschlossen, aber laut Webseite des Wandervereins F.Í. kann man eine Hüttenanfrage an das Büros des F.Í. schicken. ​​

                Sowohl auf dem Hellismannaleið als auch auf dem Laugavegur gibt es Furten. Auf dem Laugavegur (v.a. zwischen Landmannalaugar und Álftavatn) als auch auf dem Fimmvörðuháls muss man mit Schnee rechnen. Da zu dieser Zeit der Schnee schmilzt, muss man insbesondere südlich von Hrafntinnusker mit Schneebrücken rechnen, wo besondere Vorsicht zu beachten ist, damit man nicht durchbricht.


                Wie sieht es mit den Verlängerungen der Tour in südlicher (Fimmvörðuháls) und nordwestlicher Richtung (von/bis Rjúpnavellir) aus? Furten, Schnee, dies-das, in dieser Zeit?

                Welche Richtung ist besser? Ich tendiere ja zu Nord-Süd, aber...?
                Wie schon Dieter geschrieben hat, ist das Geschmackssache. Ich bin bisher immer von Norden nach Süden gewandert. Das warme Wasser in Landmannalaugar kann im Frühsommer auch recht „kühl“ sein – das hängt davon ab wie viel Schmelzwasser in den Bach fließt.



                Zitat von Dieter Beitrag anzeigen
                Der Hellismannaleið nach Rjúpnavellir ist ein schöne Ergänzung ohne Schneeprobleme. Da gibt's gute Literatur dafür!

                Das kann ich bestätigen.


                Viel Spaß bei deiner weiteren Planung,
                Uwe

                www.unique-iceland.de

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                • Ljungdalen

                  Alter Hase
                  • 28.08.2017
                  • 3608
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                  • Meine Reisen

                  #9
                  Uwe, auch dir vielen Dank. Schnee (in Maßen) kein Problem, ebenso Schneebrücken (hatte ich im Sarek in diesem Jahr auch, noch im September). Die Überlegung wegen Hütten war nur für den Notfall.

                  So, Flüge sind gebucht, hin nachmittags von Kopenhagen, zurück nach Berlin (da habe ich abends eh' was vor, kann ich gut kombinieren)...

                  Zitat von Goldi Beitrag anzeigen
                  Ach ja, und Icelandair hat für den Rückflug meine gebuchte Abflugzeit in Keflavík von komfortablen 10:30 Uhr auf unkomfortable 7:20 Uhr vorverlegt. Da muss es wohl der Bus um vier-Uhr-soundso zum Flughafen sein. Seufz.
                  ...bei mir 7:35. Aber ich übernachte günstig in Keflavík Zentrum. Wird ein schöner Morgenspaziergang, wenn das Wetter mitspielt; das sind 4+ km, keine Stunde. Ist ja Ende Juni auch hell und auf Streetview habe ich gesehen, dass da ein von der Straße getrennter Fuß- bzw. Radweg verläuft. Perfekt.

                  Noch zwei Fragen:
                  • Þórsmörk: wo sind die "besten" Zeltplätze?
                  • Fimmvörðuháls: ein Stück Richtung Eyjafjallajökull hochlaufen, bei passendem Wetter, versteht sich - hat das schon mal jemand gemacht? Lohnt sich das, und wie weit möglich? (Spikes habe ich, falls vereist.)

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                  • fhvdrais
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                    • 16.08.2015
                    • 648
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                    • Meine Reisen

                    #10
                    Ich bin in Þórsmörk mal am Slyppugil vorbeigekommen, der sah ganz gut aus. Übrigens kann man von da auch ziemlich gute Tagestouren machen, auch im Juni.

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                    • mariusgnoedel
                      Dauerbesucher
                      • 11.05.2017
                      • 967
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                      #11
                      Þórsmörk - Zeltplatz:
                      Ich habe auf dem Zeltplatz "Básar" übernachtet. Allerdings habe ich mein Zelt umgestellt, da meine Nachbarn zu laut waren.

                      Eyjafjallajökull:
                      Auf dem war ich von Süden aus als geführte Hochtour mit Seil (im Mai 2017?). Für's letzte, steile Stück waren auch Steigeisen und Pickel notwendig.

                      Ganz hoch kommt man im Juni vermutlich nicht mehr, wegen des Bergschrund - zu spät im Jahr.

                      Damals war der Gletscher noch nicht aper und man hat die meisten Gletscherspalten nicht gesehen.

                      Hier gibt's Infos zu den Gletscherspalten: https://safetravel.is/outdoors/crevasse-maps/.

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                      • Aleixxxa
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                        #12
                        Mitte Juni auf dem Laugavegur ist machbar, aber eher expeditionsartig als gemütlich. Die Hütten sind meist noch geschlossen und es gibt keine offiziellen Notunterkünfte, man muss also komplett autark sein. Schnee liegt oft noch auf den höheren Abschnitten (vor allem bei Hrafntinnusker), und die Flussquerungen können durch Schneeschmelze anspruchsvoll sein. Der Fimmvörðuháls ist zu der Zeit häufig noch stark verschneit und teils nicht empfohlen. Nord-Süd ist meist sinnvoller, oft günstigerer Wind und ein „leichter werdendes“ Ende. Großartig, aber definitiv nichts zum Unterschätzen.​

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                        • UG
                          Gerne im Forum
                          • 06.07.2018
                          • 50
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                          #13
                          Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
                          Noch zwei Fragen:
                          • Þórsmörk: wo sind die "besten" Zeltplätze?
                          • Fimmvörðuháls: ein Stück Richtung Eyjafjallajökull hochlaufen, bei passendem Wetter, versteht sich - hat das schon mal jemand gemacht? Lohnt sich das, und wie weit möglich? (Spikes habe ich, falls vereist.)
                          Es gibt wenigstens drei offizielle Campingplätze im Gebiet der Þórsmörk/Goðaland:
                          Langidalur: gehört zum F.Í. (www.fi.is) und gilt als offizieller Start- bzw. Endpunkt des Laugavegur
                          Volcano Huts in Húsadalur: (https://volcanotrails.com)
                          Básar in Góðaland (südlich des Flusses Krossá): gehört zum Wanderverein Útivist (www.utivist.is)

                          Ich habe in allen drei Camps schon übernachtet und jedes Camp hat seine Vor- bzw. Nachteile. Es kommt immer etwas darauf an was du vorhast und wie lange du bleiben willst, insbesondere was Tageswanderungen in diesem Gebiet angeht.

                          Im Nachbartal (östlich) von Langidalur befindet sich noch der kleine Campingplatz Slyppugil. Dort sind die sanitären Einrichtungen nicht so ausgebaut wie in den anderen drei Camps.

                          Uwe
                          www.unique-iceland.de

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                          • Ljungdalen

                            Alter Hase
                            • 28.08.2017
                            • 3608
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                            #14
                            Zitat von UG Beitrag anzeigen
                            Ich habe in allen drei Camps schon übernachtet und jedes Camp hat seine Vor- bzw. Nachteile. Es kommt immer etwas darauf an was du vorhast und wie lange du bleiben willst, insbesondere was Tageswanderungen in diesem Gebiet angeht.
                            Nur eine Nacht, keine Tageswanderungen. Vom "Gefühl" her, wenn ich so auf Karte & Luftbild gucke, denke ich an Básar​. Auch weil vmtl. Nord-Süd, dann ist die nächste Etappe etwas kürzer

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                            • Ljungdalen

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                              • 28.08.2017
                              • 3608
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                              #15
                              Zitat von Aleixxxa Beitrag anzeigen
                              Mitte Juni auf dem Laugavegur ist machbar, aber eher expeditionsartig als gemütlich. Die Hütten sind meist noch geschlossen und es gibt keine offiziellen Notunterkünfte, man muss also komplett autark sein. Schnee liegt oft noch auf den höheren Abschnitten (vor allem bei Hrafntinnusker), und die Flussquerungen können durch Schneeschmelze anspruchsvoll sein. Der Fimmvörðuháls ist zu der Zeit häufig noch stark verschneit und teils nicht empfohlen. Nord-Süd ist meist sinnvoller, oft günstigerer Wind und ein „leichter werdendes“ Ende. Großartig, aber definitiv nichts zum Unterschätzen.​
                              Ja, danke. So ungefähr dachte ich mir das auch. Ich plane jetzt mit 9 Tagen für "alles" (Hellismannaleið + Laugavegur + Fimmvörðuháls), da ist "autark" kein Problem. Rein von Entfernung/Höhen her ginge das eher auch schneller, aber wenn das Wetter dem nicht entgegen steht, werde ich mich wohl an die Hütten halten und kleinere Abstecher einbauen.

                              Die Fimmvörðuháls-Hütte kann man übrigens gerade über die Utivist-Website ab 15.6. buchen, aber die langen ja noch mehr hin als F.I.: 175 € "Sleeping bag arrangement... fit for 1 or 2 persons"... hahaha, alles klar; aber gut zu wissen, dass wohl doch offen, wenn ich da am voraussichtlich 24.6. vorbeikomme. Für den Fall der Fälle. Wo zeltet man da eigentlich am günstigsten? Die Hütte selbst steht ja ziemlich, hm, exponiert.

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                              • Ljungdalen

                                Alter Hase
                                • 28.08.2017
                                • 3608
                                • Privat

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                                #16
                                Zitat von mariusgnoedel Beitrag anzeigen
                                Eyjafjallajökull:Ganz hoch kommt man im Juni vermutlich nicht mehr, wegen des Bergschrund - zu spät im Jahr.

                                <...>

                                Hier gibt's Infos zu den Gletscherspalten: https://safetravel.is/outdoors/crevasse-maps/.
                                Nee, den Ehrgeiz habe ich auch nicht unbedingt. Mal sehen. Danke für den Link.

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                                  • 06.07.2018
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                                  #17
                                  Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen

                                  Nur eine Nacht, keine Tageswanderungen. Vom "Gefühl" her, wenn ich so auf Karte & Luftbild gucke, denke ich an Básar​. Auch weil vmtl. Nord-Süd, dann ist die nächste Etappe etwas kürzer
                                  Ja, wenn du von Þórsmörk/Goðaland​ nach Skógar wandern willst, dann wäre Básar der perfekte Startpunkt.
                                  Hoffentlich spielt (auf deiner gesamten Tour) das Wetter mit. Viel Glück.

                                  Uwe
                                  www.unique-iceland.de

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