Vorbereitungsstress Schweiz

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  • Nita
    Fuchs
    • 11.07.2008
    • 1512

    • Meine Reisen

    Vorbereitungsstress Schweiz

    Liebe Schweiz-Ahnung-Haber,

    bitte um gnädige Hilfe.
    Habe eben die Planung einer spontanen Tour in die Hand gedrückt bekommen, habe aber momentan (leider) weder Zeit noch Nerven dafür Zudem sind die Teilnehmerwünsche so widersprüchlich, dass es erst recht spaßig wird.

    Kurzum:

    - Zeitraum 9-10 Tage, davon die Hälfte wandern und den Rest irgendwo hoch
    - Übernachten in Zelt oder Biwakhütten. Idealerweise kann man auch beim Wandern je 2-3 Nächte an einer Stelle bleiben und die Gegend erkunden (ein Teil fürchtet um seine Kondition und will gerade zu Beginn nicht jeden Tag das Zelt schleppen)
    - Für die zweite Hälfte wären ein-zwei interessante Gipfel bis ZS/III erwünscht (gern 4000er, muss aber nicht)
    - Ein Klettersteig ebenso (finden wir, schätze ich, überall)
    - Seilbahn als primäre Aufstiegshilfe wäre positiv gesehen (bitte nicht schlagen, nicht meine Idee)
    - Anreise mit dem Auto, ein (nicht zu teurer) Parkplatz auch gesucht...
    - "Eiger zumindest mal sehen" wurde auch angesprochen, ich stelle es aber mal hinten an. Andererseits sind wir mobil und könnten auch Gebiet wechseln zwischendurch (wäre auch nicht schlecht zum Einkaufen)

    Bis jetzt dachte ich, wir könnten das Bregaglia-Tal hochwandern und etwa Piz Palü als Gipfel anpeilen. Doch da ist nichts mit "2-3 Tage an einem Ort bleiben".

    Aus dem Nachbarthread klaute ich die Idee des Bivacco_Citta_di_Luino und finde sie klasse, das ist aber ein ganz anderes Gebiet, von dem ich keine Ahnung habe. Werde Strahlhorn aber auch mal checken.

    Habt Ihr noch Ideen? Ich verzettele mich gerade bei den vielen Gebieten und werde sicher nicht die schönsten Plätze/Biwaks finden.

    Erfahrungen haben die Leute genug (ich bin mit Abstand die Schwächste) und gut ausgerüstet sind wir. Konditionell könnte es schwieriger sein (weiß nicht, was ich da glauben soll), daher darf ich keine ewig langen Anstiege einplanen. Das Zelt ist aber sowieso dabei.

    Ich danke euch schonmal

    Nita (die noch den Rucksack von der letzten Tour nicht ausgepackt hat)
    Reiseberichte

  • Becks
    Freak

    Liebt das Forum
    • 11.10.2001
    • 18828

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Vorbereitungsstress Schweiz

    Hoi,
    ich denke bei der Wunschliste bleibt ein wechsel der Gegend zwischendrin nicht aus. Mir fällt spontan kein Gebiet ein welches alle Wünsche vereint.

    Mal gucken:

    ZS/III dazu den Eiger sehen:
    - Schreckhorn Normalweg oder die Kombi Schreckhorn/Lauteraarhorn Überschreitung
    - Jungfrau über Rottalgrat und weiter zum Jungfraujoch (aber teurer Abstieg per Bahn)

    ZS/III ohne Eiger:
    - Bietschhorn
    - Weisshorn Normalweg
    - Strahlhorn Südgrat
    Achtung: die Route ist wenig begangen. Entsprechend findet man unterwegs weder Steinmännchen, Wegzeichen oder Kratzspuren von Steigeisen. Die Tour ist schön aber eben nur dann gut wenn sich der Führende zutraut wirklich selber einen Weg in teilweise Schutt und losem Fels (bis eben III) zu suchen. Ausserdem ist es nicht jedermanns Sache auf 3600m zu schlafen.
    - Balmhorn Überschreitung (Wildesigegrat rauf, Zackengrat runter) -> lange Tour, Nähe Eiger

    - Tödi Überschreitung (auf Umwegen), braucht's kein Zelt dafür:
    http://www.hikr.org/tour/post54138.html
    (Danach könnt ihr einen Tag Pause einlegen, siehe Tourdetails Höhenmeter/Kilometer)


    Seilbahnberge:
    - Rimpfischhorn Ab Zermatt über Sunnegga / Blauherd:
    Da kann man biwakieren bzw. das Zelt unterwegs aufstellen. Ist ein langer Berg (5-7 Stunden Aufstieg, 4 Stunden runter) und hat im Fels II+ - da haben die Kletterer und Wanderer beide etwas davon.


    Also etwas Laufen sollten deine Kollegen schon lernen. Sonst sind die wie die US-Armee: per Heli anfliegen, aussteigen, viel Krawall machen (sprich technisch schwer kurz und knackig wo hoch) und sich dann wieder ausfliegen lassen. Aber kaum müssen sie mal ein paar Meter laufen schreien sie nach der Rolltreppe...

    Alex
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

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    • Clouseu
      Dauerbesucher
      • 04.11.2009
      • 650

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Vorbereitungsstress Schweiz

      Zitat von Becks Beitrag anzeigen
      ...Sonst sind die wie die US-Armee: per Heli anfliegen, aussteigen, viel Krawall machen (sprich technisch schwer kurz und knackig wo hoch) und sich dann wieder ausfliegen lassen. Aber kaum müssen sie mal ein paar Meter laufen schreien sie nach der Rolltreppe...

      Alex
      OT: Das hat doch Tradition bei denen:

      http://www.stern.de/panorama/flugzeu...m-1871120.html

      sie haben gut gelernt und fliegen jetzt mit dem Heli an, statt mit dem Panzer auf den Gletscher.


      Zum Eiger anschauen ist der Eiger Trail und anschliessend der Klettersteig auf den Rotstock ganz nett, kann man auch mit der Bahn rauf und den Weg nach unten gehen wenn man möchte.
      Zuletzt geändert von Clouseu; 24.07.2013, 14:53.
      Überzeugter Rückfidel-Dingsbums-Verschluss Benutzer

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      • Becks
        Freak

        Liebt das Forum
        • 11.10.2001
        • 18828

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Vorbereitungsstress Schweiz

        Dann mal noch die Palü-Ecke beleuchten:

        Da kann man schon einige Tage zubringen. Hat ja genug Berge dort (Palü, Zuppo, Bernina, ....) und ein paar Biwakschachteln. Spontanidee: per Bahn auf diavolezza hoch, biwakieren, mit Kram über den Palü rüber bis Bellavista, dann nach Süden zum Biv. Pansera, am nächsten Tag dann zurück zur Lücke, weiter die Bellavista entlang, auf die Bernina und zurück sowie über den Fortezzagrat runter. Biwakkram köönte man kurz vom Fortezzagrat lassen und auf dem Rückweg mitnehmen.

        Oder man erweitert es, geht ab der Biwakschachtel südlich um Zuppo und Co herum, steigt dann zur Marco e Rossa über die Furclao Crost Agüzza auf, besteigt die Bernina, schläft bei der Rückkehr auf der Hütte und macht dann am letzten Tag den Schlenker Piz Argient / Piz Zuppo und dann über den Fortezzagrat runter.

        Reicht das nicht aus macht man an der Diavloezza zuerst einen Extratag indem man von dort aus zum Piz Cambrena aufsteigt und dann über den Nordgrat und den Piz d'Arlas zur Diavolezze heimwandert.

        So haben wir 2-4 Tage Unterhaltung am Stück

        Alex
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        • Nita
          Fuchs
          • 11.07.2008
          • 1512

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Vorbereitungsstress Schweiz

          Suuuper, danke. Licht am Ende des Tunnels! Dann wird es wohl doch Graubünden mit Bregaglia-Trek und, wenn es klappt, etwas im Bernina-Massiv. Und "Eiger anschauen" darf warten.

          Die Leute können gehen, soweit bin ich mir sicher. Müssen es nur noch wollen
          Reiseberichte

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          • Becks
            Freak

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            • 11.10.2001
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            #6
            AW: Vorbereitungsstress Schweiz

            Wenn Du mehr Infos oder brauchst oder ich Bilder einbinden soll, ich war auf Zuppo, Palü, Bernina, Cambrena von Norden (Diavolezza ) und Süden (Rif Marinelli Bombardieri). Ihr könnt ja den östlichen Nordpfeiler am Palü hoch falls der Normalweg zu langweilig ist:
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            • Nita
              Fuchs
              • 11.07.2008
              • 1512

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Vorbereitungsstress Schweiz

              Danke Dir, sieht echt genial aus, da will aber ich nicht hoch
              Ich hol mir mal morgen eine Papierkarte, dann wird es schon übersichtlicher sein (und dann habe ich vermutlich konkretere Fragen)



              OT: Falls Du mal wieder in den Kaukasus willst und Infos brauchst, wäre das Grüppchen richtiger Ansprechpartner ;)
              Reiseberichte

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              • Gast180628
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                • 08.10.2012
                • 510

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Vorbereitungsstress Schweiz

                morteratsch?
                nicht zs, aber der einzige, den ich mir ungeführt zutrauen würde, puuh, was ihr alle so macht

                bregaglia hochlaufen....

                also der sentioro alpino b. ist tatsächlich sehr schön. zelten passiert da, wo leute klettern, also vor allem unterm badile. direkt von sasc furä nach sciora war 2011 gesperrt und ists wahrscheinlich weiterhin, also runter und wieder rauf.
                hat genügend hütten.

                der panorama-weg auf der andern talseite ist auch sehr schick! das hotel in casaccia hat oben lager, ne grosse bibliothek und ne kletterwand.
                wenn zeit ist, würd ich vom avers in bergalga-tal loslaufen, vielleicht aufm piz märc biwakieren, panoramaweg bis soglio und dann ab sasc furä den alpino (= plus 3-4 tage, weil man ja in soglio bleiben muss auch wenns teuer is).

                mindestens einmal zum essengehen mitm bus nach chiavenna.
                hab n paar aussichten vom piz märc hochgeladen, weiss nicht, wie ich die hier einbinde

                " border="0" /> ...die steilen bergeller

                blick zurück

                richtung silvaplana und so

                whrschl nochn bißchen umständlich das einbinden, aber immerhin...

                gute tour!
                Zuletzt geändert von Gast180628; 26.07.2013, 09:18.

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                • Nita
                  Fuchs
                  • 11.07.2008
                  • 1512

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Vorbereitungsstress Schweiz

                  So, aufgearbeitet und nachvollzogen. Wonderrentner, es wird voraussichtlich genauso angefangen, wie Du es vorgeschlagenhast - Start in Avers, runter ach Soglio und dann ein paar Tage auf dem "blauen" Weg. Diesen Teil spare ich mir aber, da keine Zeit (komme später nach).

                  Und dann wahrscheinlich den Piz Palü und dann je nach Zeit usw..

                  Danke!
                  Reiseberichte

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