"Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

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  • Eggi
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Moin Walkingalone.

    klingt jetzt lustig , den bin ich letztes Wochenende gelaufen. (Hätte ich evtl. vorher schreiben können.)

    Trotzdem vielen Dank für den Tipp. Der Steig ist übrigens klasse, also im Vergleich mit den Wanderwegen, die ich von mir hier zuhause kenne.

    Gruß,
    Hannes

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  • walkingalone
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Zitat von Eggi Beitrag anzeigen
    Moin Tim,

    ja, an den Harz habe ich auch schon gedacht. Mal schauen, was sich findet. Falls jemand noch einen Geheimtipp hat, ich freue mich über alle Vorschläge.

    Gruß,
    Hannes
    Hallo Hannes,

    zwar kein "Geheimtipp", dafür aber fast vor Deiner Haustür:
    www.urwaldsteig-edersee.de

    Müsste gut zu Deinen Anforderungen passen: Ca 70 km, überwiegend Waldwege, ein bisschen "rauf und runter" ...

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  • Eggi
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Moin Tim,

    ja, an den Harz habe ich auch schon gedacht. Mal schauen, was sich findet. Falls jemand noch einen Geheimtipp hat, ich freue mich über alle Vorschläge.

    Gruß,
    Hannes

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  • TimB
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    hi Hannes,

    das Weserbergland liegt doch nur einen Katzensprung vom Harz entfernt. Such doch mal hier im Forum, da gibt es immer mal wieder interessante Tourenberichte. Dort gibt es wohl auch das eine oder ander Pfädchen, welches noch ein bisschen Wildnis verspühren lässt


    gruss
    Tim

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  • Eggi
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Moin Hosentreger,

    danke für den Tipp, den habe ich mir erstmal notiert. Gibt es Etappen, die sich am meisten "lohnen"? Weil ich für den ganzen Steig keine Zeit hätte. (Ich will das als kleines Training für meinen Schottlandurlaub im Sept./Okt. machen.)

    Einziges Manko ist, dass das von mir ziemlich weit weg ist. Wobei ich es mit dem Auto auch in 4-4,5 Stunden nach Idar-Oberstein schaffen müsste. Nur für 3 Tage lohnt sich das eher nicht. Vielleicht mache ich das mal als komplette Tour.

    Hat evtl. jemand noch weitere Vorschläge. (Gerne so so im ca. 2-stündigen Umkreis [mit dem Auto oder Bahn] vom Landkreis Hameln-Pyrmont [liegt zwischen Hannover und Paderborn ungefähr in der Mitte im Weserbergland]).

    Gruß,
    Hannes

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  • hosentreger
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Hallo Hannes,

    Schau mal nach dem Saar-Hunsrück-Steig (Mettlach - Idar-Oberstein) im Saarland bzw. angrenzendes Rheinland-Pfalz. Keine Waldautobahn, schön hoch und runter und (noch) nicht überlaufen.

    hosentreger (von der Saarschleife)

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  • Eggi
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Zitat von NRWStud Beitrag anzeigen
    Warum wird eigentlich nicht die Waldroute empfohlen?
    1. Kein typischer Premiumwanderweg mit Skulpturen am Wegesrand oder speziellen Bänken & Co
    2. Fast nur Wege auf Waldboden und fernab von Straßen oder Wegen
    3. Naturwege wie man sie gerne hätte
    4. kaum bis gar nicht frequentiert
    5. die Wege sind nicht übertrieben mit Schildern & Markierung versorgt
    6. man sieht etwas mehr von der Landschaft


    Rothaarsteig, Rheinsteig, Eifelsteig, Höhenflug & Urwaldsteig sind nur halb so schön.
    Ist zwar schon etwas her dein Posting, aber...

    Welche Teile der Waldroute sind denn landschaftlich am schönsten und naturbelassensten (also auch wegtechnisch)?

    Ich suche da eine Wanderroute, wo ich 2-3 Tage am Stück (maximal 70 km) wandern kann und am Startpunkt mein Auto abstellen kann sowie nachher möglichst irgendwie (Bus, Bahn, Taxi [bzw. Taxi aufgrund der Entfernung eher ungern], notfalls Trampen... obwohl ich nach 3 Tagen bestimmt gut rieche, könnte schwer werden ) wieder zum Startpunkt gelangen kann. Wenn die Route Höhenmeter hat, wäre es klasse, wenn jedoch flachere Stücke schöner sind, würde ich lieber durch schönere Natur bzw. naturbelassenere Wege laufen (auch wenn dann weniger Höhenmeter sind).

    Falls mir da jemand weiterhelfen könnte, wäre das fantastisch. Der Zeitraum wäre evtl. Ende August/Anfang September dieses Jahr, wann ich losziehen will.

    Danke schonmal vorab für Tipps.

    Gruß,
    Hannes

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  • walkingalone
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    @ Blenn,

    ich bin den neuen Lahnwanderweg mit einer Freundin Ende Mai gelaufen. Er kombiniert die beiden alten Lahnhöhenwege (rechts und links der Lahn) zu einem neuen Weg, hat aber teilweise auch eine andere Trasse. Die Streckenführung ist in weiten Teilen sehr schön, viele schmale Pfade, abwechslungsreiche Landschaft. Die zweite Etappe richtig einsam! Asphalt-treten beschränkt sich auf das Nötigste in/an den Orten.

    Am vierten Tag triffst Du dann größtenteils auf Forstwege, aber bis an die Lahn hat mich die Landschaft versöhnt, weil die es ausgleicht (finde ich). Die letzten km bis zur Lahnmündung in Lahnstein verlaufen auf dem Lahnradweg - Vorher geht es noch die Ruppertsklamm runter, durch die auch der Rheinsteig verläuft. Ein bisschen nette Kraxelei, am Wochenende viele Leute.

    Der Weg ist idiotensicher markiert und es gibt regelmässig Schutzhütten
    Eine Beschreibung der vier Etappen (auf die ich mich auch oben bezogen habe) findest Du unter www.lahnwanderweg.com

    Wenn Du noch mehr wissen magst, frag einfach. Ach ja, ich habe auch einen Reisebericht angefangen, vielleicht schaffe ich es, den fertig zu machen, bevor mein altes Hirn alles vergessen hat.

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  • blenn
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    @ walkingalone aber auch andere.

    Als erstes Ziel für nächsten Monat haben wir uns jetzt den Lahnwanderweg herausgesucht. Scheint ja noch nicht auf den Topos eingezeichnet zu sein, es gibt aber ein GPS File.

    Da ist aber ganz viel Lahnhöhenweg zu finden, und oft scheints die gleiche Route zu sein.

    Weiss jemand, ob es da irgendeinen Sinn gibt, der sich mir nur nicht erschließt?

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  • Leroi
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Die touristisch beworbenen Strecken wie Eifelsteig und Wildnistrail sind ja mit Absicht so angelegt, dass sie in Etappen von 15-20km an einem Dorf/Städtchen vorbeikommen, wo die Wanderer auch übernachten können.

    Da in Deutschland sogut wie alle Wälder entweder forstwirtschaftlich oder touristisch erschlossen sind, muss man für richtige "Wildnis" wohl auf Länder wie Schweden, Finnland, Slowakei, Rumänien,... ausweichen.

    Dennoch bieten auch die von den Verkehrsvereinen angelegten Strecken viele sehenswerte Teilabschnitte. Man darf nur nicht erwarten, dass eine Tourismusstrecke, die teilweise mitten durch Dörfer und Städte führt, einem 100% Wildnis bieten kann. Selbst in den Nationalparks wird es noch Jahrzehnte dauern, bis alle Spuren der Forstwirtschaft des letzten Jahrhunderts verschwunden sind.

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  • Marten
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Zitat von T0M Beitrag anzeigen
    Ja, leider ist auf dem Wildnistrail nicht viel mit Wildnis.

    Ich würde sagen, die Aufteilung ist ungefähr so:
    • 10% sehr schöne, wilde Stellen
    • 30% normale Wanderwege
    • 60% Waldautobahnen


    Gerade auf dem Weg von Höfen nach Einruhr gibt es neue, viel zu breite Wege. Ich verstehe nicht, wie man als Nationalpark für einen Wildnistrail eine 3m breite, 2km lange, schnurgerade Wegstrecke bauen kann!

    Die Bezeichnung Eifeltrail wäre passender
    Ich muss Tom (leider) eindeutig zustimmen:
    Ein Freund und ich sind ab Montag Morgen bis gestern den Wildnistrail gelaufen. Und leider war von dem "Trail"-Charakter nicht so viel zu erkennen. Bestensfalls würde ich aus Tom's 10% vielleicht 20 machen.

    Nicht desto trotz war die Strecke landschaftlich (also der Teil rechts und links der schäbbigen Autobahn! ) größtenteils schön bis sehr schön und wird wohl in den kommenden Jahren mit der Weiterentwicklung des Nationalparks noch schöner.

    Nur sollte man eben nicht zu viel Kanada- oder Norwgen-Bilder im Kopf haben ...

    Schöne Grüße
    Marten

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  • NRWStud
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Warum wird eigentlich nicht die Waldroute empfohlen?
    1. Kein typischer Premiumwanderweg mit Skulpturen am Wegesrand oder speziellen Bänken & Co
    2. Fast nur Wege auf Waldboden und fernab von Straßen oder Wegen
    3. Naturwege wie man sie gerne hätte
    4. kaum bis gar nicht frequentiert
    5. die Wege sind nicht übertrieben mit Schildern & Markierung versorgt
    6. man sieht etwas mehr von der Landschaft


    Rothaarsteig, Rheinsteig, Eifelsteig, Höhenflug & Urwaldsteig sind nur halb so schön.

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  • Pero
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Hallo Blenn,

    ich kann dir den Lieserpfad in der Eifel empfehlen. Der kommt glaub ich recht nahe an deine Vorstellungen ran. Ich war jedenfalls begeistert.

    Gruss
    Pero

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  • TimB
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    @blenn

    dann gebe ich dir hier nochmal ein paar Links auf meine Seite mit Bildern zu den entsprechenden Wegen:

    Soonwaldsteig Ostern '09
    Soonwaldsteig Tagestour April '10
    Saar-Hunsrück-Steig
    Rheinsteig
    Rheinböllen - Bingen (teilweise Soonwaldsteig, Steckeschlääferklamm,...)
    Zuletzt geändert von TimB; 10.06.2010, 16:33.

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  • blenn
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    das nicht 100% möglich sind ist schon klar, so enthielt meine letzte Tour ja auch Hunsrückhöhenweg-Autobahn, um vom Baybach über Kastellaun zum BT zu kommen. Auch beim GR46 auf der belgischen Vennseite gibt es sicher breitere Etappen.

    Aber wenn solche Wege überhaupt mal über eine halbwegs längere Strecke möglich sind, dann ist das für mich schon toll.

    Am nützlichsten fand ich bis jetzt den Tip von walkingalone, da er direkt konkrete Etappen und Positionen genannt hat, und den vom Edersee, da ich Fotos ergoogeln konnte. Die Links zu den Tourismusseiten sind mir nicht so nützlich, siehe Wildnistrail. Dessen ofizielle Seite sieht genauso aus, und steht damit im Gegensatz zur oben gelinkten Privatseite, die mehr vom Weg selbst zeigt. Also wenn ihr vielleicht die "wilden" Etappen benennen könntet.

    Eifelsteig bin ich z.B. in Teilen gelaufen, aber wohl nur die auf breiten Wegen.

    @werner: kann ich in gewisser Weise schon nachvollziehen. Aber zum einen ist Kulturwald mit eingewalzten Fahrspuren für mich nicht unbedingt unberührbare Natur, zum anderen bin ich schon öfter über aufgegebene, alte Pfade und Wege "gestolpert", die vielleicht hierfür kultiviert werden könnten. Was neue Wege angeht, bin ich selbst da zwiegespalten, aber hab letztendlich die Überzeugung gewonnen, das der Nutzen überwiegen würde. Ein reiner Wanderpfad wäre eine überschaubare Beeinträchtigung in der Landschaft, gegenüber dem Hinzugewinn, den ein richtig attraktiver Weg für die Region, den Tourismus und letztendlich auch den Besucher darstellen würde. Ohne jetzt auf dem Ding zu viel herumreiten zu wollen: ich kann mir gut vorstellen, das das Balduinstal ein echter Segen für die Gegend werden wird.

    Als Anwohner vieler Architekturdenkmäler hab ich mir etliche Diskussionen angesehen bzgl. der Nutzbarmachung "unberührbarer" Werte, mittlerweile aber bestreitet niemand mehr, das es den Dingen einen Wert und Wertschätzung gebracht hat, die ihre Erhaltung und Pflege überhaupt erst möglich macht.

    Ist meine Meinung, die ich aber ausdrücklich neben, nicht über deine stellen will.

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  • Werner Hohn
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Du suchst Wege, auf denen du länger "einspurig" unterwegs sein kannst und führst als Beispiel das Baybachtal an. Sicher, das ist sehr schön, bis auf den breiten, langen und geteerten Weg runter an die Mosel, hinzu kommt, dass man den schönen Abschnitt in ein paar Stunden hinter sich hat. Das Tal kenne ich ziemlich gut, bin ca. 5 x rauf oder runter. Also wer dort wandern will, muss auch breite Wege in Kauf nehmen.
    Wie weiter oben schon geschrieben: ganz ohne Wirtschaftswege geht es nicht.

    Als Anwohner zweier bekannter Steige (Rhein- und Westerwaldsteig) sehe ich das Anlegen neuer Trampelpfade sehr kritisch. Warum soll man in Natur eingreifen, um ein möglichst naturnahhes Wandern zu ermöglich?

    Schaue dir mal die Traumpfade in Rheinland-Pfalz an: http://www.traumpfade.info/traumpfad...sel-eifel.html

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  • TimB
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Also Wege, die zu 100% schmale Pfädchen sind gibt es im Mittelgebirge nicht.

    Hier mal eine Auswahl an Wegen, welche eine große Strecke über solche Pfade zurücklegen, Waldautobahn ist aber immer mal dabei.

    Soonwaldsteig
    Saar-Hunsrück-Steig
    Rheinsteig
    Eifelsteig
    Westerwaldsteig
    Zuletzt geändert von TimB; 09.06.2010, 20:15.

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  • blenn
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Zitat von walkingalone Beitrag anzeigen
    Hallo,

    aus meiner Sicht ist das paradox: Du suchst schmale, einsame Wanderwege und schaust Dir die stark beworbenen/zertifizierten Wege an. Die sind aber gedacht für Otto-Normalwanderer, der es gerne komfortabel hat. Und da findest Du natürlich einen größeren Anteil an Forstwegen ...

    Was den Wildnistrail angeht: Die Wege wurden ja nicht durch die NP-Verwaltung angelegt, sondern sind bestehende Wege.
    ..
    Vermutlich definiert jeder "Wildnis" anders. Kürzlich erzählte mir einer, wie sehr er es genießt, in der Natur zu sein - darum geht es auf den Golfplatz.

    Einen Tipp habe ich noch: Der neue Lahnwanderweg führt auf der zweiten Etappe..

    Viel Spaß beim Pfade-Suchen und -Wandern!
    Hi,

    das täuscht, weil ich mir die Wege nicht anschaue, sondern ganz viel davon bereits gelaufen bin. Kommt halt was zusammen mit den Jahren.

    Ich hole mir meist eine Karte und schau nach, was "gut" aussieht. Ganz eigene Strecken zu machen hab ich mir in Deutschland aber schnell abgeschminkt, weil reine Fußwege hier doch sehr wandelbar sind und auf Karten als solche auch nicht unbedingt erkennbar/begehbar. In Schottland z.B. klappt das prima.

    Wanderwege sind ganz praktisch, weil man keine Natur niederwalzt außerhalb des "nötigen" Rahmens und selten mal eine "Zurückgeh/undurchdringliches Eifeldickicht/zu steiler Abhang runter Problematik" hat, und auch noch GPS Daten bekommt, so das mehr "Mind" zum Geniesen der Gegend beibt. Mittlerweile finde ich die oft getroffene deutsche "Mittelgebirgspilosophie" aber ermüdend, zu sehr gleichen sich die breiten Forstwege durch Nutzwald.

    Spätestens die in der Frage genannten Wege, speziell nochmal vor kurzem der Balduistalweg, machen mir Lust auf anderes, und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich der einzige bin der so empfindet. Das auch Otto Normalwanderer gerne mal einen reinen Fußweg geht, sieht man ja auch im Baybachtal, auch wenn ich die Kontroverse um die Wegführung dort kenne und beinahe schon "erlitten" habe.


    Nebenbei finde ich es durchaus einen Gedanken wert, warum die NP-Verwaltung nicht die Chance genutzt hat, neue schmale Fußwege anzulegen und dafür evtl. die durch den Wald gewalzten Fahrdämme zu renaturieren, aber das führt zu weit.

    Jedenfalls hab ich jetzt schon zwei gute Tipps, einen fürs Rückkehren zum Auto, und einen fürs "Zug raus, wandern, woanders wieder rein". Ich hab so das Gefühl, am nächsten lange We bin ich an der Lahn, nachdem was ich bislang dazu ergoogelt hab. Tausend Dank...

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  • walkingalone
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Hallo,

    aus meiner Sicht ist das paradox: Du suchst schmale, einsame Wanderwege und schaust Dir die stark beworbenen/zertifizierten Wege an. Die sind aber gedacht für Otto-Normalwanderer, der es gerne komfortabel hat. Und da findest Du natürlich einen größeren Anteil an Forstwegen ...

    Was den Wildnistrail angeht: Die Wege wurden ja nicht durch die NP-Verwaltung angelegt, sondern sind bestehende Wege. Ich bin ihn Ostern gelaufen und schätze den "Autobahn"-Anteil ein wenig geringer als TOM, aber 40 % sind es schon. Manchmal liegen aber schöne, schmale Wege "gleich nebenan". So sind wir wegen schmerzhafter Blasen (mein Tochter trug die falschen Socken) am dritten Tag vom Kloster Mariawald aus auf direktem Weg nach Heimbach. Da läufst Du über den alten Kreuzweg steil bergab an einem Bach lang durch einen Hohlweg (Klamm wäre übertrieben).

    Vermutlich definiert jeder "Wildnis" anders. Kürzlich erzählte mir einer, wie sehr er es genießt, in der Natur zu sein - darum geht es auf den Golfplatz.

    Einen Tipp habe ich noch: Der neue Lahnwanderweg führt auf der zweiten Etappe (Balduinstein - Oberndorf) und teils auch auf der dritten Etappe (Oberndorf - Bad Ems) sehr schön und abwechslungsreich durch Seitentäler über schmale Wege. Oft durch Buchen- und Mischwälder und mit wenig Zivilisationskontakt zwischendurch. Letzte Woche haben wir genau 2 Spaziergänger getroffen, und das auf 65 km. Hat mir sehr gefallen!

    Viel Spaß beim Pfade-Suchen und -Wandern!

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  • eva
    antwortet
    AW: "Wilde" Wanderwege, Eifel, Hunsrück, Sauerland - keine Wirtschaftswege

    Hallo!

    Wir sind vor kurzem auf dem Urwaldsteig am Edersee gelaufen, ist zwar nicht in NRW aber doch gut zu erreichen und die Wege sind richtig schön :-).
    Um den See herum befinden sich einige Zeltplätze die man für eine mehrtägige Tour nutzen kann.

    Vielleicht ist das ja was für dich !

    Eva

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