Zitat von Blubbi
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[SE] Try to come to Kvikkjokk - The Third (oder auch: Nordkalottleden 2025)
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[QUOTE=Ljungdalen;n3350449]
Ich glaube, nichts an Ort und Stelle. Die waren schon so, als sie dahin gelegt wurden. Das ist aber nur so eine Vermutung.
Für so eine Verformung braucht es ja einiges.
Hm... diese/solche Erfahrungen muss vielleicht jeder selbst machen, aber ich bin diesen Weg auch mal gegangen, und es war ein Irrweg. Crocs sind besser, weil vielseitiger nutzbar. Isbd. auch als Wechselschuhe abends, egal ob Hütte oder Zelt. Außerdem viel leichter/schneller an- und auszuziehen.
Hhmm, ich glaube hier herrscht vielleicht ein falsches Bild über diese Art Schuhe vor. Eigentlich sind das vollwertige Trailrunner oder Trekkingsandalen. Kilometerlanges LAUFEN sollte damit kein Problem sein. Es ist einfach nur so, dass man das ganze wassersammelnde Zeug weglässt. Also keine gepolsterte Zunge, keine saugenden Polster allgemein, eine Einlegesohle die kein Wasser aufsaugt usw. Eben alles das, was normale Trailrunner nicht gut machen. Damit kann ich natürlich auch ins Restaurant oder Einkaufen, rund ums Lager usw.
Ein typischer Vertreter ist der Vivobarefoot Hydra
https://www.vivobarefoot.com/de/hydr...=Storm%20Cloud
Naja, so gefährliche Furten gibt's im Padjelanta aber eigentlich nicht (auf den normalen Routen). Aber OK, schadet nicht, sich mit Eventualitäten bei Furten schon mal im Vorfeld auseinanderzusetzen.
Ja, der Meinung bin ich auch. Ich liebe ja Ausrüstung, aber auch das "Know how" ist für mich wichtig. Ein Risiko erkennen und dann die Wahrscheinlichkeit halbwegs realistisch einschätzen... bei Höhenwegen gelingt mir das zum Beispiel weniger gut.
Hier übrigens die Stelle bei etwas höherem Wasserstand (Mitte September 2017), meine Tochter ist als erste rüber:
[URL=filedata/fetch?id=3350450&d=1762209134]
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Wir haben auch mal mit Swimrun geliebäugelt, uns aber dagegen entschieden. Wie Ljungdalen schon schrieb, sind die Crocs einfach unglaublich praktisch. Für schwierigere Furten werden sie mit Einmachgummi gesichert und mit Neoprensocken ergänzt.
Hans Nydahl hat auch mal über die Swimrunschuhe geschrieben. Er sieht den Vorteil in der deutlich schmaleren Ausführung, damit bietet der Fuß einen geringengeren Widerstand im Wasser. Ich muss mal schauen ob ich den Artikel auf die Schnelle finde.
Jeder sollte da seinen eigenen Weg finden.
Edit: Från Stalo till Vájsá - den långa vägen nach unten scrollen bis Day 6
Mit Google übersetzt:Zitat von Hans NydahlTar 1½ minut att komma över. Använder alltid vadarskor vid vadning. De är av typen "swim-run" och suger inte åt sig vatten, så de fungerar även som lägerskor. De ökar knappast heller fotens storlek - som t.ex. Crocs tofflor gör - vilket gör det lättare att vada i kraftigt strömmande vatten.
Ich brauche eine halbe Minute, um es zu durchqueren. Beim Waten trage ich immer Watschuhe. Es sind Schwimm- und Laufschuhe, die kein Wasser aufnehmen, daher eignen sie sich auch als Campingschuhe. Sie machen den Fuß auch kaum größer – anders als zum Beispiel Crocs –, was das Waten in stark fließendem Wasser erleichtert.Zuletzt geändert von andrea2; 04.11.2025, 19:52.
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Alternativ von Ny Sulitjelma nach Pieskehaure den anderen Weg *südlich* des Lomi- und Eidevatnet, via Muorkihytta gehen. Ist etwa 4 km weiter, auf den ersten etwa 8 km im Unterschied zum nördlichen Weg kein Pfad, sondern Fahrweg (wenn man erst bei der Lomihytta rüber wechselt, weniger, aber dafür insgesamt weiter), und etwas mehr hoch und runter (ca. 100 Hm).Zitat von Blubbi Beitrag anzeigenIch merke mir: Solange vor der "Brücke" warten, bis sie trocken ist
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Danke. Ich habe Bedenken die Crocs zu verlieren oder mit der Ferse raus zu rutschen, trotz Fersenband. Ein sicheres Gefühl können die mir nicht wirklich vermitteln, im Vergleich zu einem Schnürstiefel/-schuh. Ansonsten mag ich die Crocs schon ganz gern. Und sie sind auch leichter.Zitat von andrea2 Beitrag anzeigenWir haben auch mal mit Swimrun geliebäugelt, uns aber dagegen entschieden. Wie Ljungdalen schon schrieb, sind die Crocs einfach unglaublich praktisch. Für schwierigere Furten werden sie mit Einmachgummi gesichert und mit Neoprensocken ergänzt.
Hans Nydahl hat auch mal über die Swimrunschuhe geschrieben. Er sieht den Vorteil in der deutlich schmaleren Ausführung, damit bietet der Fuß einen geringengeren Widerstand im Wasser. Ich muss mal schauen ob ich den Artikel auf die Schnelle finde.
Jeder sollte da seinen eigenen Weg finden.
Ob es zu Zeiten Hans Nydahls solche "Swimrun-Schuhe" gab? Mit denen man schwimmt und dann unter 5 min/km läuft? Am besten stellt man sich seinen Trailrunner vor, der eben gut geschnürt am Fuß sitzt und in dem Fall halt auch sehr schnell wieder trocknet.
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OK, das will ich eigentlich beides auf Trekkingtouren *niemals*Zitat von carsten140771 Beitrag anzeigenMit denen man schwimmt und dann unter 5 min/km läuft?
(Und nebenbei: 180 € wtf?!)
Gut, wenn man *nur* in diesen Schuhen unterwegs sein kann, ohne zum Furten zu wechseln, *dann* hört sich das nach einer Alternative an. (Wobei ich auch problemlos 20+ km in völlig nassen Schuhen ohne Probleme gehe... aber klar, auch jeder Fuß ist unterschiedlichZitat von carsten140771 Beitrag anzeigenAm besten stellt man sich seinen Trailrunner vor, der eben gut geschnürt am Fuß sitzt und in dem Fall halt auch sehr schnell wieder trocknet.
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Hans Nydahls ist doch noch jedes Jahr mehrmals unterwegs.Zitat von carsten140771 Beitrag anzeigen
Danke. Ich habe Bedenken die Crocs zu verlieren oder mit der Ferse raus zu rutschen, trotz Fersenband. Ein sicheres Gefühl können die mir nicht wirklich vermitteln, im Vergleich zu einem Schnürstiefel/-schuh. Ansonsten mag ich die Crocs schon ganz gern. Und sie sind auch leichter.
Ob es zu Zeiten Hans Nydahls solche "Swimrun-Schuhe" gab? Mit denen man schwimmt und dann unter 5 min/km läuft? Am besten stellt man sich seinen Trailrunner vor, der eben gut geschnürt am Fuß sitzt und in dem Fall halt auch sehr schnell wieder trocknet.
In Skandinavien sind die Schuhe durchaus populär, da sie dort diese Wettkämpfe haben, wo du schwimmen und laufen musst. Z.b. der Rockman swimrun in Stavanger.
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Oh, ich dachte immer Hans Nydahls hat Schweden seinerzeit entdecktZitat von Ljungdalen Beitrag anzeigenOK, das will ich eigentlich beides auf Trekkingtouren *niemals*
(Und nebenbei: 180 € wtf?!)
Gut, wenn man *nur* in diesen Schuhen unterwegs sein kann, ohne zum Furten zu wechseln, *dann* hört sich das nach einer Alternative an. (Wobei ich auch problemlos 20+ km in völlig nassen Schuhen ohne Probleme gehe... aber klar, auch jeder Fuß ist unterschiedlich
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180 Euro werde ich bestimmt nicht bezahlen. Ich suche mir einen Mitbewerber in irgendeiner Farbe wenn das 2026-er Modell rauskommt. Das geht dann meist für die Hälfte aus. Kräftige, leuchtende Farben sind das meist.
Als alleinige Schuhe? Da kommt halt auch mit jedem Tritt in die Pampe alles mögliche in den Schuh. Ich plane die schon als Furt- ubd Campschuhe. Natürlich kann man aber auch tagelang darin wandern.
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Konkrete Empfehlungen zu den Schuhen hast du aber keine?Zitat von andrea2 Beitrag anzeigen
Hans Nydahls ist doch noch jedes Jahr mehrmals unterwegs.
In Skandinavien sind die Schuhe durchaus populär, da sie dort diese Wettkämpfe haben, wo du schwimmen und laufen musst. Z.b. der Rockman swimrun in Stavanger.
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Nein, ich kann mich auch schon gar nicht mehr erinnern, welche Marken / Modelle in Frage kamen.Zitat von carsten140771 Beitrag anzeigen
Konkrete Empfehlungen zu den Schuhen hast du aber keine?
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Ich werfe mal noch die Crocs Swiftwater Mesheinsatz ins Rennen.
Das beste aus zwei Welten quasi
. Statt dem Crocs Kunststoff besteht das Obermaterial aus Mesh. Die haben hinten eine richtige Fersenschlaufe und oben kann man mit Klettverschluss fest anziehen. Benutze ich seit Jahren eigentlich nur als Campschuhe, aber dieses Jahr mussten sie erstmals richtig ran. Die haben beim Furten bombenfest gesessen.
Dauert halt etwas länger bis sie wieder trocken sind (im Vergleich zu normalen Crocs) und sind auch etwas schwerer meine ich. Meine Größe 45 ca 450g (das Paar). Da würde ich zur Not auch ein paar Kilometer mit marschieren.
Crocs stellt die glaube ich nicht mehr her, findet man aber noch relativ günstig bei verschiedenen Anbietern im Netz.
Komisch ist mir gerade aufgefallen. Das betrifft nur das Herrenmodell.
Die Damenmodelle sind Riemensandalen.Einer der mehr Ahnung hatte als ich sagte mal:
"Manchmal verspeist man den Bären, und manchmal wird man eben vom Bären verspeist."
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Danke für den TippZitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
Alternativ von Ny Sulitjelma nach Pieskehaure den anderen Weg *südlich* des Lomi- und Eidevatnet, via Muorkihytta gehen. Ist etwa 4 km weiter, auf den ersten etwa 8 km im Unterschied zum nördlichen Weg kein Pfad, sondern Fahrweg (wenn man erst bei der Lomihytta rüber wechselt, weniger, aber dafür insgesamt weiter), und etwas mehr hoch und runter (ca. 100 Hm).
Diese Idee behalte ich mal bis zur endgültigen Planung im Hinterkopf
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Vielen Dank auch von mir für diesen schönen Bericht!
Kvikkjokk und der Pieskehaure laufen ja nicht weg und Sulitjelma als Startort für die nächte Tour dahin kann ich uneingeschränkt empfehlen. Zu den verschiedenen Varianten ist von den Vorrednern das meiste gesagt worden. Den Anstieg nach Ny-Sulitjelma hab ich zwei Jahre hintereinander absolviert und ich bin da im Team Blahake. Es zieht sich, es strengt an aber es ist nicht schlimm und man kommt langsam im Fjell an. Die große Furt auf der Strecke nach Sårjåsjaure kann im Juli evtl. noch herausfordernd sein bei viel Schnee, ansonsten aber i.d.R. gut machbar. In meinen Bericht aus dem Jahr 2024 sind die Passagen bei grottigem Wetter beschrieben. Im Laufe des Winters hoffe ich meinen Bericht der 2025er Tour einzustellen (u.a. mit der Passage über die Eisenträgerbrücke.
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Herrlich diese Aussicht! Ich mochte die Aussicht von dort ebenfalls total, auch wenn das Wetter deutlich garstiger war. Und wieviel Schnee dort bei dir im Jahr 2025 lag?! Krass. Hier der Vergleich zum schneearmen August 2024:Zitat von Blubbi Beitrag anzeigen
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Schneereicheres 2017, am 20. September (alles Altschnee), von etwas weiter unten:Zitat von Kondor Beitrag anzeigen
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Hallo Kondor,Zitat von Kondor Beitrag anzeigenVielen Dank auch von mir für diesen schönen Bericht!
Kvikkjokk und der Pieskehaure laufen ja nicht weg und Sulitjelma als Startort für die nächte Tour dahin kann ich uneingeschränkt empfehlen. Zu den verschiedenen Varianten ist von den Vorrednern das meiste gesagt worden. Den Anstieg nach Ny-Sulitjelma hab ich zwei Jahre hintereinander absolviert und ich bin da im Team Blahake. Es zieht sich, es strengt an aber es ist nicht schlimm und man kommt langsam im Fjell an. Die große Furt auf der Strecke nach Sårjåsjaure kann im Juli evtl. noch herausfordernd sein bei viel Schnee, ansonsten aber i.d.R. gut machbar. In meinen Bericht aus dem Jahr 2024 sind die Passagen bei grottigem Wetter beschrieben. Im Laufe des Winters hoffe ich meinen Bericht der 2025er Tour einzustellen (u.a. mit der Passage über die Eisenträgerbrücke.
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vielen lieben Dank für deinen netten Kommentar und deine ganzen Tipps. Die sind sehr hilfreich, danke
Auf deinen Bericht freue ich mich schon sehr

Ja es lag noch sehr viel Schnee.Zitat von Kondor Beitrag anzeigenHerrlich diese Aussicht! Ich mochte die Aussicht von dort ebenfalls total, auch wenn das Wetter deutlich garstiger war. Und wieviel Schnee dort bei dir im Jahr 2025 lag?! Krass. Hier der Vergleich zum schneearmen August 2024:
Die Aussichten aufgrund der Hitzewelle waren einfach nur wunderbar
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