[SE] Kungsleden Himmel und Hölle

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  • bAEddA
    Erfahren
    • 01.01.2008
    • 158

    • Meine Reisen

    #61
    AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

    Danke übrigens für die Kostenaufschlüsselung!

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    • Prachttaucher
      Freak

      Liebt das Forum
      • 21.01.2008
      • 11418

      • Meine Reisen

      #62
      AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

      Zitat von across Beitrag anzeigen
      ...Noch was zu den Händen/Erfrierungen beim Zeltauf-/abbau verhindern: möglichst vieles am Zelt so abändern, dass es mit den Fausthandschuhen bedienbar ist. Sarekmaniac und ich haben letzten Winter geübt und ich konnte ihr Helags mit den sperringen Fausthandschuhen abbauen, einrollen und in der Pulka verstauen. Wichtig ist halt auch, dass man sich Zeit nimmt und sich mal sagt: nein, jetzt zieh ich die Handschuhe nicht aus!...
      Und manches geht wahrscheinlich nicht bzw. macht man im Winter eh nicht, z.B. Aushängen des Innenzeltes ? Gibt es eigentlich keine wasserdichten Überziehhandschuhe mit Fingern ? Werde für meine Anwendung nochmal größere Einmalhandschuhe (zum Überziehen) testen.

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      • Snorri
        Erfahren
        • 17.01.2009
        • 153

        • Meine Reisen

        #63
        AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

        Tag 7 Freitag (Freitag) Beinahe Kollision und Traumaussicht

        Als ich die Augen aufschlug war es noch dunkel und in der Hütte merklich kälter geworden, denn ich hatte am Abend nicht geheizt weil es sonst in meinem Schlafsack fast zu warm gewesen wäre. Also stand ich auf und zog mich rasch warm an.
        Dann atmete ich mehrmals durch und zog alles am Fuss ab um zu sehen wie das ganze aussah, denn es fühlte sich immer noch nicht gut an und irgendwie war vorne an den Zehen der Schmerz einem dumpfen Gefühl gewichen. Als ich dann meinen Fuss sah erschrack ich doch ziemlich vorne war er nun schwarz!! ; das war totes Gewebe also hatte sich eine Nekrose gebildet. Somit war klar dass es vorbei war denn ich wusste wenn sich diese Nekrose weiter ausbreitet dann kann ich meinem/n Zeh/en adieu sagen
        Das war der Moment, auch wenn das jetzt unmännlich klingt, wo ich zum ersten mal auf einer Tour nicht nur geflucht sondern geweint habe, alles löste sich vor mir in Luft auf.......
        Also würde ich nun zur Alesjaure Hütte gehen, und dort meine Tour beenden. Diesen Entscheid traf ich, weil ich nicht wusste ob ich noch die Kraft hätte alles zu Fuss zurück zu gehen, bzw. hatte ich Angst dass wenn ich jetzt noch mehrere Tage unterwegs wäre, das sich die Nekrose ausbreiten würde und ich am Schluss echt noch einen Zeh verlieren könnte.
        Als ich alles zusammenpackte beschloss ich für den nächsten der hier Halt macht ne kleine Überraschung hier zu lassen, also machte ich ein kleines Fresspacket und lies noch etwas Reinbenzin welches ich mit dem Flug ja eh nicht nach Hause nehmen könnte dort.
        Dann gings los, gerade als ich aus der Hütte kam began es Hell zu werden und noch einmal durfte ich dieses wunderschöne Panorame geniessen.


        Einen morgendlichen Blick auf den Bogicohkka

        Ich beschloss anstatt weiter gradeaus zu gehen und mich wahrscheinlich stundenlang auf dem Winterweg mit Tiefschneesenken und Gestrüp abzukämpfen einfach von der Hütte zu See runter zu gehen und dann alles auf dem See entlang zum Alesjaure-See und so zur Hütte. Ich erhoffte mir so mein Fuss zu schonen und schneller voran zu kommen.
        Bald war ich am See unten und dort fand ich nach kurzer Zeit eine alte Motorschlittenspur welcher ich nun schön folgen konnte, so kam ich optimal voran und meine Pulka glitt herrlich hinter mir her. Bald schon hatte ich den ersten Teil hinter mir und stand vor dem Alesjaure-See, den grössten zugefrorenen See welchen ich in meinem Leben bis jetzt zu überqueren hatte.


        Irgendwo da hinten war ich heute Morgen gestartet

        Also lief ich frischen Mutes los, denn See würde ich sicherlich schnell überquert haben. Ich war dann schlussendlich auch relativ "schnell" drüber aber es wurde eine kalte Angelegenheit. Nach etwa 500m kam von vorne links ein immer stärkerer Wind, welcher die dünne Schneeschicht auf dem See ziemlich aufwirbelte und so die Sicht extrem einschränkte. Schnell zog ich über meine Gesichtsmaske die Kapuze ganz zu und setzte die Sturmbrille auf. Dann lief ich so schnell es mir möglich war los, da ich diesem Wind nicht länger als nötig ausgesetzt sein wollte. Als ich dann so vor mich hinlief, immer bemüht wirklich geradeaus zu gehen, ergab sich eine echt lustige Sache.
        Von rechts hinten diagonal zu mir nahm ich plötzlich einen Schatten wahr, welcher immer näher kam. Ich blieb daher kurz stehen um zu sehen was es denn genau sei und erkannte dass die Umrisse wohl zu einem Rentier gehören müssten. Aber warum lief es immer näher auf mich zu, hatte es mich nicht gesehen?; oder sah es mich nicht asl Gefahr an? Ich lief dann weiter und das Ren ging auch unbeirrt auf seiner Spur weiter während der Abstand immer kleiner wurde. Irgendwann dachte ich so, "hmm bei dem Tempo welches wir beide haben werden wir jetzt dann bald am Schnittpunkt unserer zwei Wege zusammenprallen das wäre ja echt ulkig". Ich nahm dann mal meine Skistöcke und wedelte mit denen durch die Luft und rief dem Ren zu. Da hebte es den Kopf sah mich irgendwie verduzt an und ging schnell vor mir vorbei wo es dann zum anderen Ufer zottelte. Ich musste echt lachen, sowas hatte ich noch nie erlebt. Auf dem letzten Kilometer liess dann der Wind auch nach und ich kam glücklich am anderen Ufer an.


        Da liegt der ganze See schon hinter mir


        Das Samidorf Alisjavri am Ostufer des Sees

        Die letzten paar hundert Meter durchs Gestrüp waren dann auch irgendwann geschafft und zufrieden kam ich an. Ich staunte nicht schlecht, die Alesjaure Hüttenstation war ja riesig das war ja eher schon ein Dorf. Also ich glaube im Sommer wäre mir das echt zuviel Trubel hier.
        Nachdem ich mich eingerichtet hatte ging ich nochmals nach draussen und schoss noch ein paar Fotos.


        Das Tal des Aliseatnu war echt der Hammer, im Sommer hats hier sicherlich viele Mücken.

        Dann gabs erst mal lecker Essen, und nebenbei machte ich auch in dieser Hütte für Nachfolger nen kleines Essenspacket. Nach dem Essen nahm ich dann schweren Herzens das Nottelefon ab und liess mich mit Abisko verbinden. Ich erklärte der netten Dame dann die Geschichte mit meinem Fuss und fragte was ich am besten machen sollte; Sie sagte dann auch wenn ich den Weg zurück laufen würde wäre das eine zu grosse Gefahr für die Füsse. Sie kenne aber jemanden Privates in Abisko welcher einen Motorschlitten mit Anhänger hätte welcher mich eventuell abholen könnte, Sie müsse das mal schnell abklären. Also wartete ich und kurz darauf rief Sie zurück und sagte er könnte Morgen etwa auf 9.00 Uhr kommen ich müsste einfach das Benzin und etwas fürs fahren bezahlen, klar kein Problem sagte ich und das wars.
        Irgednwie kam mir das ganze total surreal vor, erstens nach 7 Tagen wieder eine Stimme zu hören und dass es Morgen jetzt vorbei sein sollte.


        So sieht ein gescheiterter Trekker aus, welcher einen Pastschnauz hat.


        Noch ein Panoramablick vor dem Abschied

        Dann gingt ich Schlafen, und das war dann mein Kungsledenabenteuer 2010......

        Die Heimreise ging ganz gut dank derselben Dame am SAS Schalter, welche sich beim Hinflug schon so Super ums Gepäck gekümmert hatte. Ich habe mir einen neuen Flug gebucht und flog ohne weiter Probleme nach Hause....

        Fazit

        Es war trotz des Unfalls eine wunderschöne Tour, ich habe viele Erinnerungen welche mir sicherlich lange bleiben werden. Ich konnte auch wieder einiges an neuen Erfahrungen sammeln und ich weiss irgendwann in den nächsten Jharen werde ich zurückkehren und es nochmals, oder eine ähnliche Tour, versuchen.

        In dem Sinne schönen Winter allen welche noch diesen Winter in den hohen Norden gehen!

        Grüsse

        Snorri
        Wenn man auf die Stille der Natur horcht, so kriegt man eine wunderschöne Geschichte erzählt

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        • Prachttaucher
          Freak

          Liebt das Forum
          • 21.01.2008
          • 11418

          • Meine Reisen

          #64
          AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

          Danke, daß es trotz der traurigen Umstände zu diesem schönen Bericht kam !

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          • Gast-Avatar

            #65
            AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

            In dem Sinne schönen Winter allen welche noch diesen Winter in den hohen Norden gehen!
            Danke, auch für den Bericht.
            Ich bin gerade beim Pulka packen, noch ein paar Basteleien, am Montag soll es dann hoch gehen.

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            • Skysurfer
              Erfahren
              • 19.04.2009
              • 287

              • Meine Reisen

              #66
              AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

              Danke für den Bericht! Gute Besserung.

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              • Snorri
                Erfahren
                • 17.01.2009
                • 153

                • Meine Reisen

                #67
                AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                @bAEddA: Bitte gern geschehen

                @Järven: Jetzt schon einen Plan wo es genau hingeht? Oder läufst du mal spontan los? Du kennst wahrscheinlich ja eh jede Hütte und jedes Tal oder ?

                Grüsse Snorri
                Wenn man auf die Stille der Natur horcht, so kriegt man eine wunderschöne Geschichte erzählt

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                • Mika Hautamaeki
                  Alter Hase
                  • 30.05.2007
                  • 3949

                  • Meine Reisen

                  #68
                  AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                  Auch von mir nochmal vielen Dank. Ich denke, daß da einige aus der Geschichte was lernen konnten.
                  So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
                  A. v. Humboldt.

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                  • cb

                    Erfahren
                    • 24.07.2008
                    • 161

                    • Meine Reisen

                    #69
                    AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                    Vielen Dank für diesen trotz des Unfalles schönen Bericht und superschönen Bilder. Gute Besserung und *beide Daumen drück* daß es bald ein Zurückkehren gibt.

                    Kommentar


                    • Snorri
                      Erfahren
                      • 17.01.2009
                      • 153

                      • Meine Reisen

                      #70
                      AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                      Hallo Cb

                      Merci für die Wünsche, und ja ich werde es sicherlich nochmals versuchen wahrscheinlich 2012 oder 2013. Und davor werde ich sicherlich viele viele kleine Touren machen denn zu Skandinavien habe ich echt eine Suchtliebe entwickelt.

                      Grüsse

                      Snorri
                      Wenn man auf die Stille der Natur horcht, so kriegt man eine wunderschöne Geschichte erzählt

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                      • karpow
                        Erfahren
                        • 02.01.2010
                        • 148

                        • Meine Reisen

                        #71
                        AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                        Zitat von Järven Beitrag anzeigen
                        Solche Erfrierungen begleiten einen sehr sehr lange. Das kann noch jahre dauern bis diese Empfindlichkeit verschwindet.
                        nochmal kurz etwas dazu...

                        die normalen nerven warn mal mit dem gehirn vernetzt und werden sich eigentlich nie wieder regenerieren soweit ich weiss.
                        jetzt kommen aber sogenannte notnerven die sich entwickelt haben zum tragen.diese notnerven sind extrem empfindlich und können zwischen lauwarm und kalt zu anfang gar nicht unterscheiden.
                        ich habe eine kreisssägenverletzung quer durch die innenhand links.alle normalen nerven ab dem schnitt sind einfach durch.
                        kurz nach den ganzen op`s damals wollte ich eine im zimmer stehende colaflasche nehmen und drauss trinken.in der rechten hand war sie lauwarm,aber in der linken hand liess ich sie fast fallen weil es so kalt war.

                        notverven sind also extrem empfindlich und das gehrin muss erst wieder lernen damit umzugehn.
                        so kenn ich das...
                        alles gute nochmal für deine genesung snorri...

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                        • cb

                          Erfahren
                          • 24.07.2008
                          • 161

                          • Meine Reisen

                          #72
                          AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                          OT: OT:Hallo Karpow, ich hoffe, Du bist nicht böse, wenn ich ein bischen widerspreche, aber hoffe, daß Deine linke Hand wieder zu Deiner Zufreidenheit arbeitet:
                          Zitat von karpow Beitrag anzeigen
                          die normalen nerven warn mal mit dem gehirn vernetzt und werden sich eigentlich nie wieder regenerieren soweit ich weiss.
                          Das Wachstum eines peripheren Nerves (platt gesagt: nicht Hirn und/oder Rückenmark) beträgt abhängig vom Individuenalter, der Art der Schädigung (z.B. Hülle um den Nerv erhalten/nicht erhalten) und Lokalisation und damit allgemein der Nährstoffversorgung zwischen 0,008 und 8 mm pro Tag.
                          jetzt kommen aber sogenannte notnerven die sich entwickelt haben zum tragen.diese notnerven sind extrem empfindlich und können zwischen lauwarm und kalt zu anfang gar nicht unterscheiden.
                          Leider gibt es nach derzeitigem Wissen keine Notnerven, aber ein peripherer Nerv enthält unterschiedliche Fasern. (alles folgende sehr vereinfacht) Das ganze kann man sich so wie einen Kabelschacht in einer Stadt vorstellen: Eine Kabeltrasse enthält neben verschiedenen Stromkabeln verschiedener Spannungen, aus denen später u.a. der Haushaltsstrom transformiert wird noch private und öffentliche Datenleitungen und teilweise noch reine Telephonleitungen. Alle haben andere Hüllen, andere Geschwindigkeiten und transportieren andere Qualitäten, obwohl alles letztlich auf elektrischem Strom beruht. Der periphere Nerv enthält Fasern für die Bewegung (Muskelkontraktion), für die Wahrnehmung von Druck (Berührung), von Wärme, von Vibration, von Informationen über die Länge eines Muskels und dessen Kraftaufwand und so weiter. [...]

                          ich habe eine kreisssägenverletzung quer durch die innenhand links.alle normalen nerven ab dem schnitt sind einfach durch.
                          kurz nach den ganzen op`s damals wollte ich eine im zimmer stehende colaflasche nehmen und drauss trinken.in der rechten hand war sie lauwarm,aber in der linken hand liess ich sie fast fallen weil es so kalt war.
                          Wird ein Nerv komplett mit allen Hüllen, Scheiden und dem eigtl. Nervenfasern durchtrennt, so wachsen am Beispiel Hand an der Durchtrennungsstelle die Hüllen von der Seite der Fingerspitzen her auf den Körperstamm zu und von der Körperstamm zugewandten Seite der Durchtrennung die eigentlichen Information-transportierenden Nervenfasern in Richtung Fingerspitzen. Sobald eine Faser eine Hülle gefunden hat, wird die Verbindung hergestellt, was eine nicht immer korrekte Neurverschaltung bewirkt. Zum zweiten kann es in dieser Wundphase zu einem Übrspringen der elektrischen Erregung von einer Faser auf eine andere Faser kommen. einfach geht das in Richtung einer Schmerz leitenden Faser.

                          das gehrin muss erst wieder lernen damit umzugehn.
                          Völlig einverstanden, die obige Fehlverschaltung ist vielleicht unangenehm, aber nicht so schlimm, wie es sich anhört, da das Gehirn wegen seiner phänomenalen Lernfähigkeit die neue Verschaltung erlernen kann. Dauert nur manchmal ein wenig.
                          Fazit: Ein falsches Gefühl an der Stelle zu haben ist besser als keines und ein Wechsel von gefühllos auf Schmerz ist ersteinmal gut, da es Heilung bedeutet. Was dann klappt, ist natürlich die zweite Frage.


                          Und davor werde ich sicherlich viele viele kleine Touren machen denn zu Skandinavien habe ich echt eine Suchtliebe entwickelt.
                          Auch wenn man nicht in Skandinavien geboren wurde, kann dieses Land - für mich vor allem der Norden - eine unausweichliche Anziehungskraft entfalten. Ich freue mich schon jetzt auf Deine Berichte und hoffe irgendwann einmal selbst eine Wintertour dort machen zu können.
                          Christoph

                          Kommentar


                          • Karliene
                            Feldherrin
                            Alter Hase
                            • 08.03.2009
                            • 3152

                            • Meine Reisen

                            #73
                            AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                            danke auch von mir. ich habe ja fast mit gelitten... gute besserung.

                            also ich werde von solche winter touren abstand nehmen, dafür bin ich zu sehr weichei
                            "Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dumme ist." Walter Kempowski - Schriftsteller (1929 - 2007)

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                            • karpow
                              Erfahren
                              • 02.01.2010
                              • 148

                              • Meine Reisen

                              #74
                              AW: [SE] Kungsleden Himmel und Hölle

                              danke cb für die aufklärung...
                              die betroffenen finger fühlen sich immer noch eingeschlafen an.das ist jetzt schon über 10 jahre her.
                              ich hatte ja auch vier op`s im jahr verteilt.
                              es mussten ertsmal syntetische sehnen verlegt werden(je finger waren beide beugesehnen und die streckersehne durch.
                              hatte man alles nur zusammengenäht wären die finger verkümmert.
                              in zwei drei monaten entwickelt sich dann eine neue hülle.
                              dann wurde aus meinen armen natürliche sehnen entfernt und die neue hülle eingesetzt.
                              das alles hat bestimmt den nerven net grad gut getan.
                              wie gesagt war alles zu anfang übersensibilisiert.eine sehr gute schutzfunktion wie ich erkannte und damit umzugehen lernte.manchmal musste ich sogar grinsen...

                              ich bin froh dass alles noch drann ist...zwar kann ich locker dicke stämme heben, aber in der linken hand halt mehr im handballen.

                              ist schon einzigartig die natur...man merkt immer wieder dass man ein wunder ist.
                              für einen ist alles ganz normal...doch wenn irgenwelche funktionen mal schlapp machen merken wir meist erst wie komplex alles ist.

                              aber ich möchtden fred net zulabbeln...

                              auf auf zum nächsten treck, mut fassen und aus fehlern lernen....

                              Kommentar

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