[DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

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  • Freierfall
    Fuchs
    • 29.06.2014
    • 1003

    • Meine Reisen

    [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

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    Mitreisende

    Hi Leute,
    hier ein Bericht über meine erste Solo-mehrtageswanderung *überhaupt*. Also seid gnädig mit einem Anfänger ;)
    (Und auch mein erster Reisebericht.)

    Tag 1: Monschau-Einruhr
    Tag 2: Einruhr - Olef
    Tag 3: Olef - Blankenheim
    Tag 4: Blankenheim - ??? (Niederehe)
    Tag 5: Niederehe - Gerolstein

    Vom 4. bis zum 8. Sep. 2014 war ich, deutlich kürzer als geplant (dazu komme ich später) auf dem Eifelsteig unterwegs, auf der Strecke von Monschau nach Gerolstein (eigentlich wollte ich ja nach Trier...)

    Wenn man in der nähe der Eifel wohnt und gelegentlich auf Tageswanderungen in dem Gebiet unterwegs ist, stößt man unweigerlich immer wieder auf die gelb-blau-grünen Hinweisschilder, welche einen auf diesen "Premium" Fernwanderweg locken wollen, und das fast vor meiner Haustür...
    Allerdings ist man ja armer Student und die Unterkünfte am Eifelsteig so premium wie die Werbung (ab 30€/Nacht)- und auch die tägliche Verpflegung in Gaststätten könnte ich mir kaum leisten. Also der Entschluss, das ganze möglichst autark zu bewältigen, mit Futter für jeweils 4-5 Tage und wildem Übernachten. Einfach die Zivilisation ignorieren.

    Also packte ich meinen Rucksack (14kg ink. Schlafsack, Tarp 2l Wasser und Essen für 3-4 Tage) und brach auf in die Eifel, Startpunkt in Monschau. Geplant war der gesamte Eifelsteig, abzüglich der ersten beiden Etappen, die ich bereits von Tageswanderungen her kannte.
    Für Fotos hatte ich nur mein Handy dabei...


    Tag 1: Monschau - Einruhr, km 0-25
    Morgens in Monschau angekommen, musste ich erstmal die Stadt von der Bushaltestelle aus durchqueren und war erstaunt dass bereits so viel los war, auch touristisch, trotz der "frühen Stunde" (ca. 10 Uhr). Am Bushof Monschau, wo die Etape des Weges beginnen sollte, befürchtete ich schon das schlimmste, als ich haufwenweise Rentnergruppen in Wandermontur traf, es stellte sich zu meinem Glück jedoch heraus dass diese einen der anderen Wanderwege in der Gegend begehen wollten. Also fix ein Foto neben dem Startpunkt gemacht und hinauf in den Wald Richtung Gemünd.


    Blick von einer Ley hinab


    Vorbei an den für die Gegend typischen, "Ley" genannten Schiefer-Felsvorsprüngen führte der Weg erstmal über bewaldete Hänge mit noch größeren Sturmschäden der vergangenen Sommerunwetter, und ich freute mich gerade über mein gutes Vorankommen über weichen Boden, als dieser schon wieder vorbei war und man durch den Ort Höfen musste, der sicherlich andere ob seiner großen Vorgarten-Hecken begeistert, mich jedoch eher langweilte-nervte weil man wieder auf Asphalt unterwegs war.
    Das Eifeltor hat aber ein nettes Museum zum Naturraum Eifel sauberer Toilette...

    Danach ging es aber schnell wieder einen dicht bewaldeten Hang hinauf, immer entlang des Tals eines kleinen Flüsschens, über teils recht steile völlig verschlammte Steigungen die der Wegbeschreibung als "einfach" spotteten (Wären sie auch, wenns nicht an dem Tag teilweise Schlammrutschen gewesen wären), bis man schließlich an der Rur ankam, der Leitstruktur meiner folgenden Wanderung. Immer wieder stieß man auf Schieferfelsvorsprünge die einen teilweise mit einer tollen Aussicht belohnten, an einem davon legte ich direkt mal eine Mittagspause ein.


    Ich bin noch großer Fan dieser Bänke geworden. Erstmal einen Kaffe kochen!

    Ansonsten lief man durch bewaldete Täler auf schmalen Pfaden, und nur kurze Stücke mal auf Wirtschaftswegen oder auf der Straße (1x als ich in die falsche Richtung abgebogen bin...)

    Etwa ab der hälfte der Ettappe begann ich im Vorbeigehen die Schutzhütten auf "Schlafplatz-Tauglichkeit" hin zu untersuchte, es waren viele wären geeignet dabei, aber es war ja erst früher Nachmittag. Leider waren aber auch viele Schutzhütten sehr dreckig, man merkte dass man hier in einem viel frequentierten und "dicht" besiedelten Gebiet unterwegs war (wenn auch nur an den Spuren der Leute, andere Wanderer gesehen habe ich kaum)

    Insgesamt sollte das Thema "Schlafplatz" mich auf der Wanderung noch sehr beschäftigten, denn ich hatte zwar ein Pyramidenförmiges Tarp dabei, aber fand in der Eifel kaum gute freie Stellen für ein Nachtlager, entweder war man an steilen Hängen unterwegs oder in der Sichtweite von min. 3 Jagdständen, also hielt ich mich vorwiegend an Schutzhütten. Die nicht unbedingt da lagen wo ich sie von meiner Tagesplanung gerne gehabt hätte

    Nachdem ich am Friedhof vom Örtchen "Hammer" meine Wasservorräte aufgefüllt hatte, und es bereits abendlich Kühl wurde, beeilte ich mich weiter zu kommen um meine Tagesettappe zu schaffen. Bei Dedenborn besichtigte ich noch eine große, versteckte Schutzhütte mit Feuerstelle (nicht auf den Karten verzeichnet aber vor Ort ausgeschildert, irgendwo in der Nähe von Dedenborn zeigt ein Schild auf eine Wiese...), wollte aber noch weiter bis Einruhr, auch wenn sich ob der ungewohnten Belastung durch Gepäck meine Füße bereits unwillig zu melden begannen.

    In Einruhr, einem sehr Malerisch am Rursee gelegenen Touristenörtchen angekommen machte ich es mir erstmal an den Tischen im Außenbereich eines Lokals, direkt am Ortseingang gelegen gemütlich und studierte die Karte, wo denn die nächste Schutzhütte sei, es wurde schon spät und zurück zur letzten wollte ich nicht.
    Eine geeignete Stelle fand sich aber auch alsbald auf der anderen Seite der Rur, vorbei am Hotel Haus am See ein Stück in den Wald hinein . Ein einfacher Unterstand mit offener Seite, aber mein Zuhause für eine Nacht.


    Heim auf Zeit

    Da der Himmel zuzog wollte ich auf Nummer sicher gehen und einen trockenen Schlafplatz haben... In dem ich aber erstmal Instant-Nudeln zubereitete und es mir im Schlafsack Gemütlich machte, die Sterne beobachtend... Was wohl die Joggerin gedacht hat, die mich sich-umziehend in der Schutzhütte, mit ausgebreitetem Schlafsack gesehen hat...?

    Weiter gehts bald....
    Zuletzt geändert von Freierfall; 10.03.2015, 01:52.

  • geige284
    Dauerbesucher
    • 11.10.2014
    • 827

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

    Schöner Beginn.
    Ich bin wohl im gleichen Stadium wie du und möchte auch mal eine Solo-Mehrtagestour machen...Aber naja, die Zeit...

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    • Atze1407
      Fuchs
      • 02.07.2009
      • 2425

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

      also hielt ich mich vorwiegend an Schutzhütten. Die nicht unbedingt da lagen wo ich sie von meiner Tagesplanung gerne gehabt hätte
      Ja, das kommt mir doch sehr bekannt vor. Vor diesen Problem stand ich auch immer, als ich durch die Eifel auf dem Weg nach Aachen war.

      Bin gespannt wie es weiter geht.
      Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
      Abraham Lincoln

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      • Luckes85
        Anfänger im Forum
        • 09.02.2015
        • 41

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

        Das hört sich interessant an! Der Eifelsteig steht auch noch auf meinem Plan :-)
        Bin gespannt auf die nächsten Teile deine Tour.
        Mein anderes Hobby :

        http://markusecker.blogspot.de/

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        • Freierfall
          Fuchs
          • 29.06.2014
          • 1003

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

          Tag 2: Einruhr - Olef, km 25-53

          Nach einer ruhigen, aber feuchtschwülen Nacht, insb. in meinem eher zu warmen Schlafsack dachte ich, ich würde mitten in einer Wolke aufwachen. Durch das diffuse Licht des Morgengrauens und den über Nacht entstandenen Nebel konnte man kaum die Hand vor Augen sehen.
          Mit Kaffe und einer Portion Schokomüsli gestärkt ging es zurück nach Einruhr zur Morgentoilette, auf dem Weg konnte ich wunderbar das "Altweibersommer-Phänomen" beobachten, jedes Stückchen Gras war mit unzähligen taubenetzten Spinnweben behängt!


          Da ist man direkt Froh nicht auf einer solchen Wiese kampiert zu haben, sonst hätte ich die alle Plattgemacht. :X


          Der Nebel in Einruhr ließ den See ebenfalls sehr malerisch aussehen

          Als in Einruhr die Sonne rauskam und der Nebel sich langsam lichtete, zeichnet es sich schon ab dass es wohl einen sehr heißen Tag geben würde...

          Nördlich von Einruhr stieg man erstmal in einen Forst hinauf (mit riesiger Schutzhütte mit Feuerstelle, direkt nördlich von Einruhr auf dem Eifelsteig gelegen... wäre auch eine gute Übernachtunsmöglichkeit gewesen) am dann wieder ans Ufer des Rursees zu gelangen und an ihm entlang zum Beginn des Nationalparks Eifel zu laufen.

          Kurz nach betreten des Parks war ich erstmal genervt als eine Kolonne Mountainbiker gefolgt von einem Jeep der Parkverwaltung an mir sehr dicht vorbeifuhren, konnte aber danach die wundervolle Aussicht auf den See genießen!


          Direkt danach steigt man zur Dreiborner Hochebene hinauf, bei dem heißen Wetter kam ich ganz schön ins schwitzen und machte oben angekommen mit Blick auf die Staumauer erstmal eine Pause. Und merkte, dass ich vergessen hatte, Medizinisches Klebeband einzupacken, sodass ich meine Füße mit Ducttape vorläufig versorgte :x



          Der Weg anschließend über die Hochebene ließ Assoziationen an Spanien entstehen, als ich bei ca 30° zwischen den Ginsterbüschen hindurchstapfte, umgeben vom surren der Fliegen und Krach den die vielen Zikaden machten, war für mich eine überraschende Passage nachdem es vorher die ganze Zeit durch den Wald ging.

          Irgendwann kam ich dann an der NS-Ordensburg Vogelsang an, die ich mir von außen ansah, um anschließend auf dem Parkplatz meinen Schlafsack zum Trocknen auszubreiten, meine Wasservorräte aufzufüllen und mein Handy im Kinosaal etwas aufzuladen.
          Nach einer Mittagspause von etwa 1h ging es dann auch schon wieder an den Abstieg von der Hochebene hinab zurück ins Tal, vorbei an einigen kleinen Bächen die mit Holzbrücken überbaut waren.

          Insgesamt war die Passage durch den Nationalpark Eifel mit eine der schönsten auf der ganzen Wanderung, lediglich die *sehr* starre Wegführung zwischen Einruhr und Vogelsang, bei der man quasi nirgends mal nach rechts oder links abbiegen durfte (alles Sperrzone) hat meinen Erkundungsdrang etwas enttäuscht.


          Im Ettapenziel Gemünd kam ich schon um ca. 17 Uhr an, einerseits zu früh fürs Nachtlager, andererseits war auch keine Schutzhütte weit und breit, also kaufte ich in einer Apotheke eine Rolle Leukosilk für meine inzwischen stärker schmerzenden Füße und ging weiter, auf der Suche nach einem Schlafplatz. Die Schutzhütte in Gemünd war leider ungeeignet (lediglich ein Unterstand mit rundem Querschnitt, zu kurz um sich auszustrecken) bis ich ein Stück Südlich von Gemünd, fast am Ort Olef euphorisch wurde den wie es schien perfekten Schlafplatz gefunden zu haben, in einem Eichenhain war eine Schutzhütte mit Aussicht, Bank und Feuerstelle wunderbar malerisch gelegen. Laut Karte handelte es sich um die Kuckuksley. Bis ich dann näher kam und merkte dass diese Stelle komplett verdreckt war, die Innenwände voller Graffiti, Glasscherben und hinter der Hütte ein einziges Freiluftklo mit Toilettenpapier überall.
          Direkt unter dem Felsvorsprung auf dem die Hütte stand wäre zwar Übernachten möglich gewesen, da die Stelle aber stark frequentiert schien, wollte ich mich da lieber nicht niederlassen. Also hieß es: weiterlaufen, da es allmählich dunkler wurde (ca 19. Uhr) geriet ich zunehmend in Stress... Aber auf der Karte war noch eine Weitere Schutzhütte verzeichnet, direkt östlich vom Ort "Olef", diese wollte ich ansteuern.
          In Olef ist direkt am Ortseingang ein Sportplatz, dort konnte ich meine Wasservorräte auffrischen und ein wenig Katzenwäsche betreiben.

          Und dann, endlich, eine (fast) perfekte Schlafgelegenheit! Direkt über Olef gelegen ist ein kleines Plateau mit großer Wiese und Schutzhütte, nur ein Haus in unmittelbarer Nähe und (halbwegs) sauber. Ich musste nur ein Paar Glasscherben aus der Hütte zusammenkehren... :X

          Direkt hinter der Wiese: Abendliches Panorama

          In dieser Nacht gab es durchgehend einen fantastischen Sternenhimmel, die Lichtverschmutzung in der Eifel ist zum Glück nicht so ausgeprägt wie ich sie sonst aus der Stadt gewohnt war. Leider konnte ich nicht auf der Wiese übernachten, da dort viele Glasscherben lagen


          Sieht doch gemütlich aus?
          Zuletzt geändert von Freierfall; 11.02.2015, 17:53.

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          • Sternenstaub
            Alter Hase
            • 14.03.2012
            • 2887

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

            dein Bericht gefällt mir ausnehmend gut. Die Eifel hat wirklich ausgesprochen schöne Ecken, wird Zeit, dass ich da mal wieder wandern gehe!
            Two roads diverged in a wood, and I—
            I took the one less traveled by,
            And that has made all the difference (Robert Frost)

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            • resistance01
              Gerne im Forum
              • 11.01.2013
              • 58

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

              Danke für den schönen Bericht!
              Die Eifel ist schon toll, aber die Schutzhütten sehen nach meinem Geschmack alles andere als einladend aus.
              Schade.

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              • Freierfall
                Fuchs
                • 29.06.2014
                • 1003

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                Wenn man weiß wo, gibts auch schöne. Ich wusste nur nicht wo

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                • Freierfall
                  Fuchs
                  • 29.06.2014
                  • 1003

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                  Tag 3: Olef - Blankenheim, km 53-ca 88

                  Nach dem starken Temperatursturz in der Nacht (ca 25° Tagsüber, laut Online Wetterbericht 7° Nachts...) war morgens die Wiese komplett Nass und auch das äußere meines Schlafsacks fühlte sich feucht an, gegen Morgen wurde es mir im offenen Schlafsack als Decke auch recht klamm. Etwas ausgekühlt zog ich also natürlich viel zu viel warme Kleidung an, sodass ich schon kurz nach dem Loslaufen eine Pause einlegen musste um mich wieder zu entkleiden :\

                  Es ging erst durch ein naturnahes Waldstück und anschließend an einem Lehrpfad zum Thema Bergbau in der Eifel der Präindustriellen Zeit. War durchaus interessant, auch wenn ich mich an die einsturzgefährdeten Bereiche nicht allzu nah herangetraut habe.


                  Waldstück hinter Marmagen

                  Auf dem Weg zum Kloster Steinfeld verirrte ich mich leicht, weil auf einer riesigen freien Ackerfläche nicht alle Abbiegungen beschildert waren, der Regen und meine schmerzenden Füße hinderten mich jedoch am Zurückkehren zum richtigen Weg, also musste ich mich erst durch hohes Nasses gras Quer-Feld-Ein kämpfen und dann an einer Schnellstraße entlang um den Eifelsteig wieder zu finden. Da es dabei noch anfing zu regnen war meine Laune nicht so besonders gut.

                  Das Kloster habe ich mir nicht weiter angesehen, da dort ein Schulfest stattfand und ich mich nicht durch die Menschenmenge kämpfen wollte, habe also lediglich in einem Innenhof des Klosters ein paar Pflaumen vom dortigen Baum gegessen und mich dann in das Restaurant gegenüber verzogen um das "lokale" Bier zu probieren. (Nicht weiter erwähnenswert). Aber die Eifeler Ofenkartoffel mit Pilzen und Camembert war fantastisch.


                  Empfehlenswerter Umweg an Nettersheim vorbei.

                  Ausgeruht und Gestärkt war die Laune direkt viel besser, entschloss ich mich eine Abweichung vom Eifelsteig zu laufen und bog so auf den Eifelverein-Wanderweg Nr. 4 ab statt dem Eifelsteig nach Nettersheim zu folgen.


                  Höhle "Fuchsbau". Da hätte man zur Not auch übernachten können Und darin war erstaunlich wenig Müll.

                  Dies war eine gute Entscheidung, obwohl die Schutzhütten direkt um Marmagen herum entweder gerade im Umbau (direkt südlich) oder extrem Verdreckt (Ortseingang nördlich) waren, führte der Weg hinter Marmagen durch einen erstaunlich hübschen Forst, der teils verwildert und somit trotz der Ficht-Monokultur als die er mal angelegt wurde durchaus nett war.
                  Außerdem führt der Wanderweg Nr. 4 hier auch über einen schmalen Trampelpfad, nicht wie der Eifelsteig sonst in dieser Ettape über "Wanderautobahnen" - also Abwechslung.
                  Zudem fand ich dort auch die beste Schutzhütte die ich in der Eifel bis dato gesehen hatte, so richtig mit Hüttenbuch und Erd-"Kühltruhe" mit Getränken für 1€. Das Bier dass ich mir dort mitnahm steigerte die Laune nochmals Leider war es erst 16 Uhr und zu früh um es zum Nachtlager zu erklären, auch wenn meine Füße anderer Meinung waren.


                  Die Wundersame Hütte. Marmagener Eifelverein

                  Also ging es weiter, nun wieder auf dem Eifelsteig. Als ich mich Blankenheim näherte, begann der Abend und damit der übliche "Stress" mit der Suche eines Schlafplatzes. Hier hätte ich aber vermutlich einen Tarp-Platz finden können, aber irgendwie war ich jetzt so auf Schutzhütten eigeschossen, dass ich weiterlief. Die Hütte direkt vor Blankenheim war zwar äußerlich ganz hübsch aber hatte keine Fenster und war so dunkel und staubig dass ich auch an ihr vorbeizog.


                  Forst hinter Marmagen

                  In Blankenheim fiel ich erstmal in einen Lidl ein und kaufte mir Obst und Schokolade für den weiteren weg, querte die Stadt (sehr hübsch) um zur Schutzhütte "Russengrab" die ich auf der Karte nur ein Stück südlich gesehen hatte zu gehen. Wobei die letzten Kilometer eher ein "Schleppen" waren, auch weil jetzt die Sonne langsam unterging und ich den Tag gerne beenden wollte.


                  Blankenheim. Die Burg ist eine Jugendherberge, aber da muss man im Voraus reservieren...

                  Das Russengrab stellte sich als gut & einsam gelegen aber mit einem Boden aus Erde und vielen Spinnen heraus, nachdem ich dort aber etwas "aufgeräumt" hatte wars ganz erträglich und ich bleib da. Dadurch ich gebürtiger Russe bin und trotzdem dort übernachtet habe fühlte ich mich ziemlich Badass.


                  Schutzhütte am Russengrab

                  Müde kuschelte ich mich in meinen Schlafsack und schlief daraufhin wie ein Stein...
                  Zuletzt geändert von Freierfall; 12.02.2015, 22:26.

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                  • Glenfiddich
                    Erfahren
                    • 19.02.2012
                    • 264

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                    Schön was aus einer Gegend zu lesen wo ich vor über 30 Jahren meinen Zivildienst geleistet habe. Sehr schade finde ich jedoch das man scheinbar bei vielen Premium Wanderwegen oft verdreckte Hütten vorfindet.
                    Aber wie oft im Leben muss man halt unangenehme Dinge wegfiltern :-)
                    Bitte weiterschreiben.

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                    • MMueller
                      Erfahren
                      • 09.06.2014
                      • 210

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                      Schöner Bericht !

                      Jaja...die Schutzhütten in der Eifel....

                      Also ich für meinen Teil habe immer das Gefühl das das Teil eines Plans ist um die Leute in die Hotels und Pensionen zu bekommen und möglichst keine gratis Schlafgelegenheiten zu bieten.....

                      Wenn man sich anschaut in welchem Top Zustand meist die andere Infrastruktur (Wegweiser, Brücken, Bänke usw.) ist und wieviel Geld und Aufwand in sowohl dort hinein als auch ins Marketing gesteckt wird, sind die Hütten schon oft nicht einfach nur "uneinladend", sondern wirklich "bemerkenswert uneinladend"....

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                      • Werner Hohn
                        Freak

                        Liebt das Forum
                        • 05.08.2005
                        • 10870

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                        Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
                        Blankenheim. Die Burg ist eine Jugendherberge, aber da muss man im Voraus reservieren.
                        Dort habe ich mehrfach ohne Reservierung ein Bett bekommen, und das ist noch nicht lange her. Sogar als ich abends erst gegen 21 Uhr aufgelaufen bin. Die geben sich richtig Mühe dem Belegungsplan zum Trotz doch noch ein freies Bett zu finden.
                        Zuletzt geändert von Werner Hohn; 20.02.2015, 11:56.
                        .

                        Kommentar


                        • Freierfall
                          Fuchs
                          • 29.06.2014
                          • 1003

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                          Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
                          Dort habe ich mehrfach ohne Reservierung ein Bett bekommen, und das ist noch nicht lange her. Sogar als ich abends erst gegen 21 Uhr aufgelaufen bin. Die geben sich richtig Mühe dem Belegungsplan zum Trotz doch noch ein freies Bett zu finden.
                          Gut zu wissen,
                          dann hatte wohl nur ich leider Pech! Ende September war offenbar Klassenfahrten-Hochzeit oder so.
                          Wobei ich jetzt nicht besonders darum gebettelt habe, wollte da auch primär drin übernachten weil ich's cool fand dass es eine Burg ist.
                          Zuletzt geändert von Freierfall; 20.02.2015, 13:12.

                          Kommentar


                          • Freierfall
                            Fuchs
                            • 29.06.2014
                            • 1003

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                            Zitat von MMueller Beitrag anzeigen
                            Wenn man sich anschaut in welchem Top Zustand meist die andere Infrastruktur (Wegweiser, Brücken, Bänke usw.) ist und wieviel Geld und Aufwand in sowohl dort hinein als auch ins Marketing gesteckt wird, sind die Hütten schon oft nicht einfach nur "uneinladend", sondern wirklich "bemerkenswert uneinladend"....
                            Da hast du recht Das Missverhältnis ist mir noch gar nicht aufgefallen!
                            Wobei aber die Hütten von den jeweiligen Sektionen des Eifelvereins betreut werde wenn ich das richtig verstanden habe, der Weg als solches (und damit vermutlich auch die "Eifel-Blick" Dinger und Bänke) von der Eifel Tourismus GmbH. Die scheint am bezuschussen der Hüttenpflege aber kein so besonderes Interesse zu haben...

                            Muss mal hier weiterschreiben, fehlen noch 2 Ettapen.
                            Zuletzt geändert von Freierfall; 22.02.2015, 14:30.

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                            • bFlat
                              Gerne im Forum
                              • 27.02.2011
                              • 96

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                              Hey, meine Heimat! Wie cool... Vor allem wie klein Blankenheim aussieht, als Kind war das für mich soooo groß.
                              Hab auch noch vor den Eifelsteig komplett zu laufen, bin bisher nur Fragmente abgewandert. Auch eine gute Idee mit den Schutzhütten - gab es da genug für vernünftige Etappenabstände? Wenn man in den Schutzhütten nächtigen kann, müsste ein zelten/tarpen ja prinzipiell ja auch kein Problem sein. Vor allem wenns im Zelt hygienischer ist...
                              Ich würde den auch nur mit Zelt laufen, bzw. bin mit Zelt gelaufen - aber im Prinzip gibts ja genug Wald auf der Strecke und je nach Zeit sind die Rinder ja auch noch nicht auf der Wiesn.
                              Einfache, ausgewiesene Zeltplätze wären cool, aber das bringt natürlich keine Kohle.

                              P.S. will keine Wildcampdiskussion starten
                              Reiseblog - naher Osten
                              Reiseblog - Südamerika

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                              • Freierfall
                                Fuchs
                                • 29.06.2014
                                • 1003

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                                Zitat von bFlat Beitrag anzeigen
                                gab es da genug für vernünftige Etappenabstände?
                                Das hängt davon ab, was für dich vernünftige Etappenabstände sind...
                                Da die (offiziellen) Etappenendziele jeweils in einer "Stadt" enden sind die Hütten da in der nähe nicht immer optimal zum Übernachten gewesen. Und weil die Etappen so gelegt sind, dass sie auch wirklich immer in einer Stadt enden sind sie sehr unterschiedlich lang. Einige nur 17-18km, (Gemünd-Steinfeld bsp. oder Blankenheim - Mirbach), das bin ich meist bis zum Mittagessen gelaufen...
                                Andererseits musste ich ein paar Mal Etappen unfreiwillig verlängern weil ich weder einen Zeltplatz (sichtgeschützt aber groß genug) noch eine brauchbare Hütte gefunden habe. Wenn man aber flexibel ist und mit den 30+km Etappen klarkommt geht das gut.

                                Wenn man in den Schutzhütten nächtigen kann, müsste ein zelten/tarpen ja prinzipiell ja auch kein Problem sein. Vor allem wenns im Zelt hygienischer ist...
                                Ich würde den auch nur mit Zelt laufen, bzw. bin mit Zelt gelaufen - aber im Prinzip gibts ja genug Wald auf der Strecke und je nach Zeit sind die Rinder ja auch noch nicht auf der Wiesn.
                                Je nachdem wie "dreist" man ist ist das durchaus schwierig mit einem großen Tarp oder Zelt. Meine Voraussetzung dabei war, dass es halbwegs geschützt ist, also nicht vom Wanderweg o.ä. aus zu sehen und ohne Sichtkontakt zu einem Hochsitz. Solche Stellen gab es kaum in Wegesnähe (Ich habe mich aber auch nur einmal querfeldein durch den Wald bewegt, sonst versucht auf / in der Nähe von Wegen zu bleiben, sicher gibts auf den Etappen ab Blankenheim genug versteckte Waldlichtungen u.ä. Vorher bewegt man sich fast nur durch Täler / an bewaldeten Hängen, da müsste man recht weit laufen für ein flaches Plätzchen)
                                In NRW und RHP ist das Übernachten draußen nicht verboten, lediglich das Zelten, wovon beim Übernachten in Schutzhütten ja keine Rede sein kann.
                                Zuletzt geändert von Freierfall; 22.02.2015, 17:04.

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                                • lina
                                  Freak

                                  Vorstand
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                                  • 12.07.2008
                                  • 41291

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                                  Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
                                  Muss mal hier weiterschreiben, fehlen noch 2 Ettapen.
                                  *freu* :-)

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                                  • Freierfall
                                    Fuchs
                                    • 29.06.2014
                                    • 1003

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                                    Tag 4: Blankenheim - Niederehe, km: 88 - 125?? oder so. Zu viele.

                                    Nach einer ruhigen Nacht am "Russengrab" versorgte ich morgens erstmal meine Füße mit weiteren Schichten Leukosilk, einfach über die vorherigen drübergeklebt. Viel hilft viel. Und merkte dabei, dass links auch von den Blasen abgesehen stark druckschmerzhaft war, selbst nach dem ausruhen nachts. Da ich kurz nach dem Loslaufen wieder starke Probleme bekam und sogar eine Ibuprofen einnehmen musste, entschied ich mich nur noch bis Gerolstein zu laufen: Ca. halbe Strecke, gute Bahnanbindung, ein geeigneter Ausstiegspunkt.

                                    Zuerst ging es durch lichten Wald, bis ich schließlich nach ca 30min wandern eine Hütte sah, die ich am letzten Tag bereits auf der Karte ausgemacht hatte, und beschloss, sie nicht mehr anzusteuern.


                                    ...Und ärgerte mich in diesem Moment extrem, stand ich doch vor der schönsten Schutzhütte die ich je gesehen habe, der sog. "Brotpfadhütte". Ein richtiges Häuschen mit Glasfenstern, Gardienen, einer Tischdecke und einem "Notfall-Schrank" mit Klopapier, Pflastern etc.


                                    Überaus sauber und als Schlafplatz für eine Person gut geeignet. Und ich schlief unter einem Baldachin aus Spinnenweben im Russengrab



                                    An einem Bach machte ich mich erstmal etwas frisch, was eine vorbeikommende Joggerin mit Hund wohl etwas befremdlich fand. Und ihren Hund, trotz leine, nicht daran hinderte zu mir in den Bach zu springen und mich neugierig zu beschnuppern...

                                    Das nächst Stück weg führte über eine hügelige Felderlandschaft, bewachsen mit kleinen Kiefern und Ginsterbüschen, ich kam gut voran.


                                    Irgendwann musste man einen mit Ginster bepflanzten "Prozessionshügel" (Statuen mit Jesusmotiven säumten den Weg) erklimmen, was in der Mittagssonne zwar anstrengend war, doch direkt am Ende neben einem Kreuz auch
                                    mit einer der Eifelsteig-Bänke belohnt wurde, auf der ich mich erstmal Ausruhte und den guten Blick genoss, eine Tafel auch erklärte die sich am Horizont abzeichnenden anderen "Berge" der Eifel (hohe Acht etc.), man hatte tolle Sicht.

                                    Es ging vorbei an beschaulichen Örtchen...


                                    (Habe ich auch nicht mit gerechnet...)



                                    ...Und Irgendwann überschritt ich dann die Grenze NRW-RLP

                                    Zu Beginn des frühen Abends schaute ich mal wieder auf meine Wanderkarte und suchte nach in der nähe befindlichen Schutzhütten für die Nacht. Ich entdeckte auch eine, die sogar als Feuerstelle ausgezeichnet war, zwar ein paar Km Umweg, aber grob in meiner Richtung gelegen, und beschloss dort hin zu laufen. Leider stellte ich dann allerdings fest, dass der "Weg" den ich auf der Karte zu sehen geglaubt hatte, zum Teil komplett verwachsene Forstschneisen waren, mit Gras das mir bis zur Brust ging (bei 1,9m Körpergröße...) - da ich aber einmal drin war im Forst, machte ich mich jetzt quasi "Querfeld ein" auf den weiteren weg, dass ich auf diesem Stück "Bushwhaking" keine Zecken abbekam (oder zumindest keine Fand...) grenzte an ein Wunder.
                                    Nach einziger Zeit mitten durch den Forst (einige der Wege waren gänzlich unpassierbar, der Weg zwischen den Fichten etwas gangbarer) stieß ich wieder auf einen Breiten weg und auf eine Pferdekutsche, deren (Touristische?) Insassen mich sichtlich erstaunt anschauten, wie ich mich im Wald auszog und nach Zecken absuchte. (War schon ausgezogen bevor sie in Sichtweite kamen...)


                                    Aus dem Dickicht rechts kam ich... bin irgendwann einfach nach Kompass in Richtung des nächsten größeren Weges gelaufen.

                                    Aber meine Hütte konnte jetzt nur noch wenige Meter entfernt sein...! Dachte ich, als ich aus dem Wald heraustrat, und feststellte dass die Hütte mit Feuerstelle zwar da, aber auch neben einigen Häusern (nicht auf der Karte gelegen) und abgeschlossen war. Hmpf. Auch sonst für mich zu offen auf einer Wiese und somit nicht Nachtlagertauglich. Also wieder Karte konsultieren, es ging auf 18 Uhr zu, um 20 Uhr geht die Sonne unter...

                                    Ich sah, zurück am Eifelsteig wäre wieder eine Hütte gewesen, zusehends erschöpft marschierte ich dort hin, nur um festzustellen dass es sich um eine Art Dorf-Festplatz handelte.


                                    Laut Karte eine "Schutzhütte"! Naja...

                                    Ich hätte dort sicherlich übernachten können, aber da es ganz in der Nähe eine Straße gab, fühlte ich mich dort zu exponiert, v.a. auch wegen der "Stadtnähe" in der ich jetzt war. Ich beschloss, noch ein Stück zu laufen. Hatte ja noch ca eine Stunde licht!
                                    Im Nachhinein wäre es wohl weiser gewesen einfach da zu blieben und auf der Wiese mein Tarp aufzubauen.


                                    Vorbei an der Ruine Dreimühlen


                                    Hier gabs eine Umleitung!

                                    ... die ich aber ignoriert habe... Juhu Schlammrutschen!

                                    Ab jetzt wich leider der Eifelsteig von meiner Karte ab, um den Wasserfall "Dreimühlen" bei Üxheim einzuschließen. Diese liegen hübsch gelegen in einem Grüngebiet, in dem ich schon mein Tarp aufschlagen wollte (trotz Naturschutzgebiet, aber ich konnte auch einfach nicht mehr und es wurde dunkel...), wollte aber noch eine letzte Schutzhütte ansteuern, es war inzwischen auch zugezogen und Wind kam auf, ich fürchtete Regen in der Nacht.


                                    Der Wasserfall (Foto am nächsten Morgen)

                                    Also schaute ich mir im letzten Licht den Wasserfall an, und lief danach durch den "Wald" am Wasserfall zur Hütte, diese letzten Meter waren sehr beschwerlich, da der Weg sehr matschig war und man durch die Dichten Baumwipfel kaum noch etwas sah, erst auf halber Stecke kam ich auf die Idee meine Stirnlampe auszupacken.

                                    Doch da, endlich, eine große Schutzhütte, einigermaßen sauber, wenn auch mit Betonboden. Ich entledigte mich erstmal meiner Verschlammten Schuhe und machte mir Lidl-Nasigoreng auf dem Spirituskocher, das stärkte die Lebensgeister etwas


                                    Draußen vor der Hütte war offenbar ein Nest von Fledermäusen in einem Baum, die noch auf die Jagd gingen.

                                    Kurz lauschte ich ihnen, schlief aber bald ein, auch wenn ich in der Nacht mehrfach vom Getöse einiger Wühlmäuse wach wurde, die um mich herumliefen und denen meine Schlafplatzwahl offenbar nicht passte. Ich machte etwas lärm und leuchtete mit der Stirnlampe umher bis sie vertrieben waren, danach konnte ich endlich ruhig schlafen.


                                    Ein Tag fehlt noch...
                                    Zuletzt geändert von Freierfall; 23.02.2015, 14:14.

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                                    • Glenfiddich
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                                      • 19.02.2012
                                      • 264

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                                      Also das Bild mit dem Wasserfall könnte so auch in einem Reisebericht aus fernen Ländern stammen. So was nettes gibt es auch in deutschen Landen wie man sieht.

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                                      • Freierfall
                                        Fuchs
                                        • 29.06.2014
                                        • 1003

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: [DE] Anfängertour Eifelsteig Teil 1: Monschau - Gerolstein

                                        Ja, fand den auch wirklich hübsch, hab mich dann direkt weniger geärgert dass die Wegführung auf einmal so komisch war. Der Bereich um den Wasserfall wurde erst vor kurzem (nach dem Druck meiner Karte...) in die Eifelsteig-Wegführung mit aufgenommen, zuvor führte er ganz in der nähe vorbei.

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