[DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

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  • blauloke

    Lebt im Forum
    • 22.08.2008
    • 6517

    • Meine Reisen

    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

    Hallo Wafer, jetzt bist du auch auf dem E6 unterwegs. Das kurze Stück bis Lübeck werde ich auf deinen Spuren wandeln.
    Das dauert aber mindestens noch drei Jahre.
    Durch deinen Bericht kann ich mir bereits jetzt ein Bild von der Strecke machen.
    Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

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    • Wafer

      Lebt im Forum
      • 06.03.2011
      • 5955

      • Meine Reisen

      AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

      Hallo Blauloke.

      Durch deinen Kommentar bin ich erst auf deine Weitwanderung in Nordrichtung aufmerksam geworden! Danke dafür! Was ich sagen kann: Die Lauenburgischen Seen sind einfach der Hammer! Und Lübeck auch! Ich habe noch keine Ahnung, wann du auf den E6 kommen wirst aber den Teil hier oben solltest du unbedingt machen!

      Gruß Wafer

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      • Wafer

        Lebt im Forum
        • 06.03.2011
        • 5955

        • Meine Reisen

        AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

        39. Tag: Groß Sarau – Techau / Timmendorfer Strand
        Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

        Dienstag, 4. Oktober 2016
        Strecke: 40 Km – Etappe: 207 Km - Gesamtstrecke: 1.229 Km
        Höhenunterschiede: ↑ 225 m, ↓ 225 m
        Gehzeit: 9 h

        Und wieder scheint die Sonne morgens zum Fenster rein. So muss es sein! Das Frühstck ist gut und 8 Uhr 30 bin ich auf der Strecke. Heute hat wieder alles gepasst. Der morgendliche Blick über den See hat einfach was!


        Der „Hochseehafen“ von Groß Sarau

        Ich reiße mich los und mache mich auf den Weg in Richtung Rothenhusen. Hier liegt dann ein Vereinshafen am anderen. Viele auch von Vereinen aus Lübeck. Scheint ein Naherholungsgebiet der Region Lübeck zu sein.


        Einer der vielen Bootssteege bei Rothenhusen

        Ruckzuck bin ich am Ende des Sees in Rothenhusen.


        An der Wakenitz-Mündung in den Großen Ratzeburger See

        Ich überquere noch die Wakenitz und komme damit nach Mecklenburg-Vorpommern. Damit betrete ich das letzte mögliche Bundesland auf meiner E1-Wanderung. Genau hinter der Brücke ändert sich der Straßenbelag von Teer zu Kopfsteinpflaster.


        Ein Stück Mecklenburg-Vorpommern

        Vom ehemaligen Sperrgebiet uns nichts mehr zu sehen. Wo ist Atze hier gelaufen?
        Ich kehre zurück nach Schleswig-Holstein und nehme den Drägerweg nach Lübeck. Er ist mit Findlingen mit Schriftzügen markiert. Erst durch Wälder und über Felder folgt er auf naturbelassenen Wegen der Wakenitz.


        Auf dem Drägerweg unterwegs

        Was hier im Naturschutzgebiet allerdings eine Autobahn und eine Gasleitung verloren haben verstehe ich nicht. Landschaftlich sehr abwechslungsreich geht es auf Lübeck zu.


        Im Naturschutzgebiet Wakenitz in Richtung Lübeck

        Auf der Wakenitz soll es auch eine Schifffahrtslinie von Lübeck zum Ratzeburger See geben. Sicher auch eine sehr schöne Fahrt durch das Naturschutzgebiet. Hier in der Au macht das Wandern Spaß!


        Auf dem E1 beim Absalonshorst

        Aber auch das Pause machen!


        Pause in der Oktobersonne

        Mal näher am Wasser und mal etwas weiter weg führen die E-Wege weiter auf die Großstadt zu.


        Schöne Wege führen nach Lübeck hinein

        Viel zu schnell stehe ich vor den ersten Häusern von Lübeck. Ich mache zwar noch einen Bogen nach Osten aber immer wieder tangiert man nun Ortsteile.


        Im Naturschutzgebiet Wakenitz

        Irgendwann nehme ich den direkten Weg in die Altstadt mit seinem Dom. Wer in dieser Gegend ein Haus kauft, der ist hinterher bettelarm!


        Das Armenviertel von Lübeck mit Dom

        Lübeck ist völlig durchzogen von Wasserarmen. Ich wechsle wieder die Wanderstiefel gegen die Turnschuhe. Das hat sich schon in Hamburg bewährt. Am Mühlenteich streiten sich derweil 2 Vögel um den Sitzplatz auf einem Pfosten im Wasser.


        Am Mühlenteich in Lübeck

        Auch dieses Mal fasziniert mich der Dom von Lübeck. Bei uns im Süden herrscht bei großen Kirchen ja immer Sandstein als Baumaterial vor. Aber die Backsteinbauten dieser Region haben auch was! Genau zum 12 Uhr-Schlagen stehe ich vor der imposanten Uhr.


        Der Dom zu Lübeck

        Skelette schlagen die Glocken, die Augen der Sonne bewegen sich im Sekundentakt. Wenn man sich überlegt, wann die Uhr konstruiert und gebaut wurde ...
        Zu Mittag kehre ich bei dem Italiener ein, bei dem wir vor 3 Jahren auf der Rückfahrt von unserem Schwedenurlaub auch eingekehrt sind. Soll ich wirklich schon wieder Bilder vom Essen einstellen? Langsam entwickelt sich das hier wieder zu Wafers Schlemmerreisen!
        Weiter geht es hinunter zur oberen Trave.


        Im Künstlerviertel an der oberen Trave

        Das Viertel wird stark von Malern und Künstlern frequentiert. Wundern tut mich das nicht! Die wissen in der Regel wo es am schönsten ist! Ich überquere die Obere Trave und orientiere mich nach Norden.


        Lübeck an der Trave mit Marien- und Petrikirche

        Und schon stehe ich vor dem wohl bekanntesten Wahrzeichen von Lübeck.


        Der schiefe Turm von Lübeck

        Wenn man von der Seite an das Holstentor herankommt sieht man ganz deutlich wie sich der Bau verzogen hat. Das Holstentor ist einfach ein toller Bau! Nicht umsonst war es auf dem alten 50 DM-Schein drauf.


        Das Holstentor - weltberühmt durch den 50 DM-Schein

        Ab hier nehme ich dann wieder 2 Km Teer in Kauf um dann wieder auf naturnahen Wegen unterwegs zu sein. Wieder in Wanderstiefeln ziehe ich entlang der Schwartau ins gleichnamige Bad.


        Auf naturnahen Wegen verlasse ich Lübeck

        Die offiziellen E-Wege machen um das Stadtzentrum einen großen Bogen und führen über den Herrentunnel, der mit dem Bus durchfahren werden muss, im großen Bogen über Ratenau nach Bad Schwartau. Sowas liegt mir weniger wenn es auch solche gut zu gehende Direktrouten gibt. Ab Bad Schwartau geht es dann wieder durch Wälder hinüber nach Gross Parin. Da ich so langsam merke, dass bei mir für heute bald Schluss sein wird, nehme ich den direkten Weg nach Norden: Über Hobbersdorf nach Techau.


        Nachmittags bei Hobbersdorf

        Hier setze ich mich und versuche die Übernachtung zu klären. Aber die einzige Pension in erreichbarer Nähe ist voll.


        Das Meer ist nicht mehr weit weg

        Gerade als ich sinniere wie ich dieses Problem lösen soll, kommt ein Bus und hält direkt bei mir. Erst jetzt merke ich, dass ich an einer Bushaltestellt sitze. Vorne steht was von Timmendorfer Strand als Ziel dran. Luftlinie sind das nur 5 Km aber heute zu Fuß nicht mehr machbar. Ich nehme das mal als Fingerzeig von oben und steige ein. Vom Busfahrer und von Tante Google lasse ich mir Tipps für die heutige Übernachtung geben. Das gleiche ich ab und rufe das gewählte Haus an. Und die haben sogar auch ein Zimmer für mich frei. In der Nebensaison ist sowas eben noch möglich. Der Busfahrer schmeißt mich dann an der richtigen Haltestelle raus und ich wandere direkt über den Strand zum Hotel ...


        Der Timmendorfer Strand in der Lübecker Bucht

        Nach den Einchecken drehe ich nochmal eine Runde. Toll hier! Und die Luft – so frisch, so rein, aber auch so heftig! Einige Wellenreiter versuchen sich bei den Bedingungen. Nicht einfach!
        Ein Tipp von der Chefin für das Abendessen ist Gold wert! Weitere Details zur Speisefolge des Abendessens lasse ich lieber weg. Oder soll ich doch ...?
        Spät am Abend gehe ich auch wieder über den Strand zurück ins Hotel.


        Nacht am Timmendorfer Strand

        Wirklich schön hier! Sehr touristisch - aber schön! Heute Abend bin ich reichlich spät im Bett. Schauen wir mal, was morgen kommt!
        Angehängte Dateien
        Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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        • Prachttaucher
          Freak

          Liebt das Forum
          • 21.01.2008
          • 11545

          • Meine Reisen

          AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

          Schön jetzt direkt von meiner alten Heimal zu lesen. Die ersten Jahre gab es dort für mich noch eine unverbaute Paddelstrecke auf der Wakenitz - sich dann an die Autobahn zu gewöhnen war schwierig. Als kleiner "Ausgleich" mußte eine Wochenendsiedlung in der Nähe weichen. Hier konnte man nun immerhin anlegen und das Gelände entwickelte sich zu einer Art Wildnis. Würde gerne nochmal sehen was jetzt da ist.

          Auch zum Radeln, Spazierengehen, Einkehren mochte ich das Gebiet sehr ! Dazu die Lübecker Bucht - mal eben nach der Arbeit noch in die Ostsee...Lübeck als Stadt.....Hab dort wirklich sehr gerne gelebt.

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          • E1HikingTours
            Erfahren
            • 17.02.2013
            • 162

            • Meine Reisen

            AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

            Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
            An der Wakenitz-Mündung in den Großen Ratzeburger See
            Hier muss ich protestieren! Die Wakenitz mündet nicht in den Ratzeburger See sondern entwässert ihn!
            Wandern auf dem E1

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            • Wafer

              Lebt im Forum
              • 06.03.2011
              • 5955

              • Meine Reisen

              AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

              Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
              Schön jetzt direkt von meiner alten Heimal zu lesen. Die ersten Jahre gab es dort für mich noch eine unverbaute Paddelstrecke auf der Wakenitz - sich dann an die Autobahn zu gewöhnen war schwierig. Als kleiner "Ausgleich" mußte eine Wochenendsiedlung in der Nähe weichen. Hier konnte man nun immerhin anlegen und das Gelände entwickelte sich zu einer Art Wildnis. Würde gerne nochmal sehen was jetzt da ist.

              Auch zum Radeln, Spazierengehen, Einkehren mochte ich das Gebiet sehr ! Dazu die Lübecker Bucht - mal eben nach der Arbeit noch in die Ostsee...Lübeck als Stadt.....Hab dort wirklich sehr gerne gelebt.
              Hallo Prachttaucher.

              Das kann ich absolut nachvollziehen! Ich denke man merkt, dass mir diese Region sehr gut gefallen hat! Die Lauenburger Seen, Mölln, Lübeck und natürlich die Ostsee in der Lübecker Bucht. Da habt ihr schon ein paar echte Sahnestücke vor der Haustür gehabt. Ich werde auf jeden Fall wieder in diese Region kommen!

              Gruß Wafer

              Zitat von E1HikingTours Beitrag anzeigen
              Hier muss ich protestieren! Die Wakenitz mündet nicht in den Ratzeburger See sondern entwässert ihn!
              Hallo E1HikingTours.

              Da hast du natürlich absolut recht! Da war ich wohl gedanklich schon im Urlaub als ich den Text geschrieben haben! Wobei: Bei dem Gefälle, das die hat muss da nur mal ein starker Wind blasen und schon stimmt die Geschichte wieder! Wenn mich meine Karten nicht anlügen liegt der See auf 3,5 Meter und bei Lübeck sollen es 3,3 Meter sein. Also sportliche 20 cm Gefälle auf 14,9 Km! Laut Wiki sollen es dann aber doch auch 80 cm sein!
              Die Wakenitz ist zwar mit 14,9 Km nicht sehr lang aber alles andere als ein kleiner Bach. Und sehr schön obendrein! Ich fand das war ein lohnender Abschnitt!

              Gruß Wafer
              Zuletzt geändert von Wafer; 06.11.2016, 16:08.

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              • Wafer

                Lebt im Forum
                • 06.03.2011
                • 5955

                • Meine Reisen

                AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                40. Tag: Techau - Sierksdorf
                Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

                Mittwoch, 5. Oktober 2016
                Strecke: 19 Km – Etappe: 226 Km - Gesamtstrecke: 1.248 Km
                Höhenunterschiede: ↑ 150 m, ↓ 150 m
                Gehzeit: 9 h

                Als ich kurz nach 8 Uhr aufwache scheint wieder die Sonne. Also raus aus dem Bett! Nach dem Frühstück geht es zur Bushaltestelle zurück. Natürlich über den Strand!


                Morgendliches Strandgut

                Mit Rucksack im losen Sand zu laufen ist ganz schön anstrengend! Dass ich trotzdem nicht ins Schwitzen komme liegt an den heutigen Temperaturen: Es ist kalt geworden! So muss ich heute erstmals die Jacke anziehen. Bisher war ich immer kurzärmelig unterwegs. Aber jetzt ist es eben doch Oktober!


                Mövenstart am Timmendorfer Strand

                Ich mache noch einen kleinen Strandspaziergang, bis der Bus kommt.


                Strandspaziergang

                Gegen 9 Uhr 30 bin ich dann wieder in Techau und starte da, wo ich gestern aufgehört habe. Auf schönen Wegen wandere ich durch den Wald nach Pansdorf.


                Tolle Waldwege bei Pansdorf

                Hinter Pansdorf gibt es wieder Wald in dem ich den E1 und den E6 wiedertreffe. Der E9 hat sich nördlich von Lübeck in Richtung Osten verabschiedet.


                Es blüht in Schürsdorf

                Über Schürsdorf und Klingberg komme ich an den großen Panitzer See. Der ist erstmal eingezäunt weil ein paar Meter weiter eine Badeanstallt angelegt wurde. Die hat aber schon fast einen Monat geschlossen. Was haben die Leute hier die letzten tollen Tage gemacht?


                Geschlossene Seebadeanstalt am Großen Pönitzer See

                Sowas finde ich immer nicht so prickelnd! Aber schön ist der See! Und einige sind trotz Umzäunung auf dem See aktiv.


                Carpe Diem - Nutze den Tag

                Weiter geht es an einer Straße entlang. So langsam kriecht die Kälte durch Mark und Bein. Ich lege noch eine Schicht auf aber heute komme ich nicht wirklich zügig voran. Bin ich so langsam schon zum Schönwetterwanderer mutiert? Laut Karte sollen nun ca. 6 Km Straße folgen. Da gehe ich dann doch lieber am Strand. Also biege ich hinter Gronenberg nach rechts ab und halte auf Haffkrug zu.


                Hier gibt es viele Seen - auch kleine

                Ich werde immer langsamer. Und warm werde ich auch nicht recht. Am Horizont kann ich jetzt aber wieder die Lübecker Bucht erkennen.


                Am Horizont grüßt die Ostsee

                Durch einen Wald komme ich nach Haffkrug. Erstmal von hinten. Also schlage ich mich durch den Park zum Strand durch.


                Haffkruger Enten am Dorfteich

                Haffkrug ist bei weitem nicht so touristisch ausgebaut wie heute Morgen Timmendorfer Strand. Ein netter kleiner Ort mit ein paar netten Lokalen.


                Haffkrug

                Am Strand entlang wandere ich auf die Dorfmitte zu. Hier ist bei den Wirten schon angekommen, dass wir Oktober haben und es heute etwas kühler ist.


                Es ist kalt geworden - aber so kalt dann auch wieder nicht!

                An einem Fischrestaurant direkt am Strand mache ich dann erstmal ausgiebig Mittagspause. Mit Fisch – versteht sich! Ich bin ja schließlich am Meer. Beim Essen beobachte ich wie der Hochwasserschutz aufgebaut wird. Wie ich erfahre wird für heute Nacht eine sehr starke Flut erwartet weil der Wind deutlich stärker geworden ist und vor allem jetzt in die Lübecker Bucht hineinbläst.


                In Haffkrug an der Lübecker Bucht – Über diesen Strandkorb ging wohl schon eine Flut

                Springflut und Wetterwechsel brauche ich jetzt nicht unbedingt in den nächsten Tagen! Nach der Mittagspause geht es immer noch recht mühsam weiter. Ich trödle am Strand entlang in Richtung Sierksdorf.


                Strandwanderwege an der Lübecker Bucht

                Auf dem Weg reift dann die Entscheidung diese Etappe hier zu beenden. Die nächsten Tage soll es auf den höchsten Berg Schleswig-Holsteins gehen. Aber das mit Starkwind, kaltem Wetter und evtl. schlechter Sicht ist nicht das was ich jetzt brauche.
                Laut Fahrplan soll ein Zug in einer halben Stunde ab Sierksdorf fahren. Den werde ich nehmen. So vertrödele ich noch die Zeit am Strand.


                Da kommt Bewegung ins Spiel

                Dann mache ich mich auf um durch Sierksdorf hindurch zum Bahnhof zu kommen.


                Kastanienallee in Sierksdorf

                Am Bahnhof staune ich nicht schlecht. In diesem kleinen Kaff halten sogar 3 IC-Züge der Bahn!
                Bis Flensburg sind es jetzt noch ca. 240 Km. Das wäre auch wieder ca. eine Woche – wenn ich wieder solche Tagesleistungen hinlege wie bisher. Ich denke das wird aber dieses Jahr nichts mehr. Aber vielleicht im Winter wenn das Wetter mal gut wird? Wir werden sehen.
                In fast 9 Stunden bin ich zu hause. Manchmal ist auf die Bahn eben doch verlass!


                Abschied von der Lübecker Bucht in Sierksdorf
                Angehängte Dateien
                Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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                • Wafer

                  Lebt im Forum
                  • 06.03.2011
                  • 5955

                  • Meine Reisen

                  AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                  Hallo Wanderfreunde.
                  Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

                  Wie bei den letzten Etappen war ich wieder mit Kompass-Karten unterwegs. Die erste hat die Karte „Lüneburger Heide“ mit der Nummer 718 gemacht. Dann kam die Karte „Hamburg und Umgebung“ (Nr. 725) mit zwei Blättern/Karten zum Einsatz. Erst die Karte 1 mit dem Südteil und der Nordteil geht bis weit hinter Lübeck hinauf. Ab dort habe ich denn die Karte „Osteseeküste von Lübeck bis Dänemark“ (Nr. 724) verwendet. Auch diese Karte kommt auf 2 Blättern daher. Hier habe ich vorerst nur die Karte 1 gebraucht. Kompass-Karten sind zwar nicht wirklich meine Freunde aber mit Blick auf die Kartenverfügbarkeit von Dänemark ist das deutlich besser als gar nichts.
                  Ein kleiner Teil des E1 wird beim Übergang von der Karte 1 auf die Karte 2 in der Region zwischen Plön und Preetz fehlen. Da kann ich dann ja mal üben mit selbst gedruckten Karten zurecht zu kommen. Oder rein digital. Aber das ist Zukunftsmusik für die nächste Etappe.

                  Diese Etappe hat mich ehrlich gesagt angenehm überrascht! Die Fischbeker Heide, das grüne Hamburg, die Lauenburger Seen, die Lübecker Bucht und das doch recht hügelige, sehr wandergeeignete Land der Region Ostholstein. Das mir Lübeck gefällt wusste ich ja schon. Wer in Norddeutschland nur flaches Land erwartet wird überrascht! Die Region hat in meinen Augen einen sehr hohen und abwechslungsreichen Freizeitwert und hat dann noch wirklich schöne Städte zu bieten. Auch die benötigte Infrastruktur ist eigentlich ausreichend. So kann es wegen mir noch eine Weile weitergehen!

                  So, dann noch viel Spaß auf dem E1!

                  Gruß Wafer
                  Angehängte Dateien
                  Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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                  • Meer Berge
                    Fuchs
                    • 10.07.2008
                    • 2349

                    • Meine Reisen

                    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                    Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
                    37. Tag: Witzhave - Mölln

                    ... Hier verlasse ich die E-Wege weil ich auf den nächsten 30 Km hier keine Unterkunftsmöglichkeit gefunden habe.
                    Das ist ja mal schade, dass ich das nun im Nachhinein erst mitbekomme ...
                    Eine Unterkunft hättest du hier gerne haben können, wo du schon fast auf meiner Fußmatte gestanden hast.

                    Ja, ist ganz hübsch hier in Norddeutschland, größtenteils.
                    Von der Fischbeker Heide bis zur Ostsee reicht mein Wochenend-Revier. Auf dem Bille-Wanderweg bin ich häufig mal zwischendurch unterwegs.

                    Tolle Tour! Weiterhin viel Freude daran!

                    Norddeutsche Grüße,
                    Sylvia

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                    • Wafer

                      Lebt im Forum
                      • 06.03.2011
                      • 5955

                      • Meine Reisen

                      AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                      Hallo Sylvia.

                      Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
                      Das ist ja mal schade, dass ich das nun im Nachhinein erst mitbekomme ...
                      Eine Unterkunft hättest du hier gerne haben können, wo du schon fast auf meiner Fußmatte gestanden hast.
                      Ja, das ist wirklich schade! Vielen Dank auf jeden Fall für die Einladung! Die Ecke südlich von Mölln hätte ich mir gerne noch angesehen. Kaum zu glauben, dass da nix zu finden war! Vielleicht sollte ich doch mal so langsam Zelt, Matte und Sack mitnehmen? Oder auch mit Öffis zu einer Pension fahren wie ich es dann in der Lübecker Bucht gemacht habe. Aber das sind beim mir immer so Entscheidungen, die werden eher kurzfristig getroffen.

                      Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
                      Tolle Tour! Weiterhin viel Freude daran!
                      Vielen Dank! Wenn das so weiter geht wie bisher habe ich da hoffentlich noch viel Spaß dran. Ich bin selber gespannt, wann diese Tour für mich aufhört! Aber das wird mir die Zukunft sicher noch zeigen.

                      Gruß Wafer

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                      • Dogmann
                        Fuchs
                        • 27.09.2015
                        • 1020

                        • Meine Reisen

                        AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                        Toll, besonders die Heidelandschaften die haben was .
                        Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

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                        • Bundschuh
                          Neu im Forum
                          • 11.06.2017
                          • 1

                          • Meine Reisen

                          AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                          Hallo Wafer -

                          ich habe mich in den letzten Wochen mit sehr viel Freude und Interesse durch Deine Wanderung auf dem E1 gelesen - und war gerade recht überrascht / erschrocken, daß sie so plötzlich zu Ende ging. Der letzte Eintrag ist fast 1 Jahr her - was ist passiert? Bist Du nicht mehr zum Wandern gekommen oder bloß nicht zum Schreiben? Ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen (werde aber ab nächster Woche halt mal in Deinen anderen Reisen stöbern)...
                          Wie schwer ungefähr war Dein Rucksack? Und wie lang wohl die reine Gehzeit (d.h. wie hoch Dein Durchschnittstempo)?

                          Grüße, Bundschuh

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                          • Wafer

                            Lebt im Forum
                            • 06.03.2011
                            • 5955

                            • Meine Reisen

                            AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                            Hallo Bundschuh.

                            Zuerst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum! Wenn ich das richtig sehe, dann ist das dein erster Post! Schön, dass es dir hier gefällt!
                            Es freut mich sehr, dass dir dieser Bericht gefällt! Das ist für mich ein Projekt, dass ich seit Jahren verfolge und wo ich eigentlich noch nicht weiß, wann es zu Ende sein wird. Wenn man bedenkt, dass ich seit 2011 auf diesem Weg immer in kleineren oder größeren Etappen unterwegs bin, dann ist für mich eine Pause von einem Jahr noch nicht wirklich ein "plötzliches Ende"! In diesem Jahr hat mich meine alte Liebe zu den Bergen mal so richtig gepackt und ich war wieder auf dem Südalpenweg unterwegs, den ich letztes Jahr schon zufällig kennen lernen durfte. Ich plane den E1 aber auf jeden Fall noch weiter zu gehen. Ich hoffe noch auf dieses Jahr! Aber ob sich das realisieren lässt, werden wir sehen. Es gibt einfach zu viele Faktoren: Familie, Wetter, Zeit, andere Projekte, ... Wenn du dir meine anderen Projekte mal anschaust, dann wirst du sehen, dass es eigentlich öfters Pausen geben kann. Mal sind sie größer und mal kleiner. Meist liegt das aber nicht am "wollen" sondern am "können"!

                            Ich bleibe mal optimistische und hoffe auf einen schönen Herbst! Gruß

                            Wafer
                            Zuletzt geändert von Wafer; 18.09.2017, 21:14.

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                            • Wafer

                              Lebt im Forum
                              • 06.03.2011
                              • 5955

                              • Meine Reisen

                              [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                              9. Etappe

                              Prolog

                              Ich warte schon eine Weile auf den Altweibersommer. Als der dann endlich im Wetterbericht angekündigt wird kann ich leider nicht gleich los. Ich packe aber schon mal meine sieben Sachen und kaufe mir ein Bahnticket. Hier scheint die Sonne schon heftig vom Himmel.

                              41. Tag: Sierksdorf - Neustadt in Holstein
                              Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

                              Mittwoch, 25. September 2017
                              Strecke: 8 Km – Etappe: 8 Km - Gesamtstrecke: 1.243 Km
                              Höhenunterschiede: ↑ 25 m, ↓ 50 m
                              Gehzeit: 1 h 45 Minuten

                              Nachdem ich die Kinder zum Schullandheim abgeliefert habe zieht es mich weiter zum Bahnhof. Mit 4 Mal umsteigen bin ich nach 7 Stunden und 45 Minuten wieder in Sierksdorf. Fast ein Jahr war ich nicht auf dem E1. Ich leide schon fast an Entzug! Das Weitwandern durch Europa hat für mich ein enormes Erholungspotential – das Wandern ohne festes Ziel für den Abend und ohne den sonst üblichen gesellschaftlichen Druck hat für mich was Meditatives.


                              Umsteigen am Hamburger Hauptbahnhof

                              Es ist zwar schon viertel vor sechs aber ich will heute schon noch ein paar Meter gehen. Fast 8 Stunden stillsitzen ist nicht wirklich mein Ding!
                              Vom Bahnhof halte ich erstmal wieder auf das Dorf zu – mit Ziel Strand. Der E1 führt zwar eigentlich gar nicht am Strand entlang aber ich habe gesehen, dass direkt am Wasser ein schöner Weg nach Neustadt führen soll. Nach einem unnötigen Bogen bin ich dann auch wieder an der Ostsee.


                              Am Strand von Sierksdorf

                              Ich war dieses Jahr mit der Familie in den Sommerferien hier oben an der Lübecker Bucht – genauer gesagt zwischen Timmendorfer Strand und Scharbeutz. Und da war es jeden Tag gut voll! Und obwohl es heute doch meist ein schöner Tag war ist hier einfach gar nix los! Man muss eben nur dann reisen, wenn die Masse nicht unterwegs ist! Wenn Urlaubsorte an die Grenzen ihrer natürlichen Kapazität kommen wird es einfach nicht mehr schön. Und das ist in Regionen, in denen der Deutsche als Massentourist einfällt durchaus öfter mal der Fall.


                              Belebte Strände sehen anders aus

                              Das Laufen direkt auf dem Sand vermeide ich. Das ist mir dann doch zu anstrengend. Die Promenade ist schön zu gehen. Die Bauten hier sind weniger schön: Beton aus den 70ern des letzten Jahrhunderts. Auch ein Strandabschnitt für Strandmuscheln gibt es oder ein FKK- und ein Hundestrand sind ausgewiesen. Aber was macht man z.B. als Freund der nahtlosen Bräune wenn man einen Hund hat? Oder man will nackt in einer Strandmuschel den Tag genießen? Das ist in der Touristenplanung der Ämter wohl nicht vorgesehen!
                              Aber gleich dahinter geht es zum Glück ins Grüne. Und schon hört die Bevormundung auf.


                              Wanderweg nach Neustadt in Holstein

                              Der Strand ist hier deutlich schmaler als weiter unten bei Scharbeutz. Aber damit auch touristisch nicht so ausgebaut.


                              Einsamer Strand zwischen Sierksdorf und Neustadt

                              Wie das im Hochsommer aussieht ist nicht ersichtlich aber heute ist außer einem Ehepaar, das seinen Hund lüftet, keiner unterwegs. Der Wind weht von der See her und bringt den Geschmack der Ostsee mit – Herrlich!
                              Beim Blick zurück merke ich aber, dass ich hier doch nicht ganz so alleine bin, wie es scheint: Geschrei tönt von der Achterbahn des Hansaparks herüber.


                              Untergangsstimmung am Hansapark

                              Der Wind sorgt aber schnell dafür, dass ich mich bald wieder alleine wähne. Immer am Meer entlang geht es auf Neustadt in Holstein zu.


                              Wasserwandern an der Lübecker Bucht

                              Als ich mich dem Schutzgebiet „Strandniederungen südlich Neustadt“ nähere reicht der Wald bis ans Wasser heran. Für mich immer ein Zeichen für eine Küste an der Ostsee: Wenig Salz und wenig Tidenhub.


                              Im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Strandniederungen südlich Neustadt

                              Auf der anderen Seite der Bucht verschwindet Mecklenburg-Vorpommern langsam am Horizont.


                              Blick zurück über die Lübecker Bucht

                              Bevor es sumpfig wird muss ich den Strand verlassen. Entlang einer Baumallee geht es nach Neustadt hinüber. Parallel zur Bahnlinie geht es zum Hafen. Dort liegen ein paar schicke Boote vor dem Brauhaus.


                              Am Hafen von Neustadt in Holstein

                              Gegen 19 Uhr meldet der Magen dann Bedarfe an, die bei einem Italiener gedeckt werden. Etwas träge geht es dann durch den Hafen weiter. Zwischenzeitlich ist es dunkel geworden. Der Sommer ist halt doch vorbei!


                              Nacht über den Wassern von Neustadt

                              Beim Essen habe ich mich nach einer Unterkunft umgesehen, die ich jetzt aufsuchen muss. Der Weg führt mich hinauf zum Marktplatz mit seiner Gotischen Backsteinkirche.


                              Die Stadtkirche Neustadt in Holstein

                              Nicht weit weg habe ich ein Bett für die Nacht bekommen. Nach einem Absacker geht es ins Bett. Morgen wird es deutlich mehr werden als heute! Ich freue mich wieder auf dem E1 unterwegs zu sein! Nichts ist für mich so erholsam wie eine Wanderreise mit open End!
                              Gute Nacht!
                              Angehängte Dateien
                              Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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                              • Sternenstaub
                                Alter Hase
                                • 14.03.2012
                                • 2548

                                • Meine Reisen

                                AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                                Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
                                Ich leide schon fast an Entzug! Das Weitwandern durch Europa hat für mich ein enormes Erholungspotential – das Wandern ohne festes Ziel für den Abend und ohne den sonst üblichen gesellschaftlichen Druck hat für mich was Meditatives.
                                Prima beschrieben! So empfinde ich es auch, wenn ich unterwegs bin. Wobei es mit dem Weitwandern noch hapert bei mir.

                                Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
                                Ich freue mich wieder auf dem E1 unterwegs zu sein!
                                da bist du nicht der Einzige, der sich freut, deine Leser erfreut es auch! Also mach hinne, würde es der Berliner ausdrücken..
                                Two roads diverged in a wood, and I—
                                I took the one less traveled by,
                                And that has made all the difference (Robert Frost)

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                                • Wafer

                                  Lebt im Forum
                                  • 06.03.2011
                                  • 5955

                                  • Meine Reisen

                                  AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                                  42. Tag: Neustadt in Holstein - Niederkleveez
                                  Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

                                  Donnerstag, 26. September 2017
                                  Strecke: 35 Km – Etappe: 43 Km - Gesamtstrecke: 1.278 Km
                                  Höhenunterschiede: ↑ 225 m, ↓ 225 m
                                  Gehzeit: 7 h

                                  Der Morgen grüßt mit graubedecktem Himmel zum Fenster herein. Altweibersommer? Sind wohl schon wirklich älter, die Weiber!
                                  Nach einem Standardfrühstück komme ich gegen 8 Uhr los. Auf dem Marktplatz ist Markt. Ich schlendere einmal drüber und versorge mich mit Vesper für die nächsten Tage: ein Stück Käse hier, eine Dauerwurst dort, Obst darf nicht fehlen, ... Und schon ist der Rucksack wieder etwas schwerer. Frugal geht anders!
                                  Ich wandere zurück ans Wasser, halte aber nach Norden zu. Immer am Binnenwasser entlang umgehe ich die Siedlungen.


                                  Neustadt in Holstein mit dem Binnenwasser

                                  Ich verlasse die offiziellen Wege und folge einem Trampelpfad, der in die gewünscht Richtung führt. Leider stehe ich irgendwann vor einem 2 Meter hohen Zaun. Direkt dahinter liegt der Wanderweg auf den ich will. Drüberklettern ist aber nicht möglich. So entscheide ich mich doch wieder zum Weg zurückzukehren. Ich muss sogar zurück in die Siedlung um auf geteerten Wegen auf die andere Seite des Zauns zu kommen. Hier bin ich dann wieder auf dem ausgezeichneten E1.


                                  Pilze am Wegesrand

                                  Entlang der Bahnlinie nach Fehmarn geht es nach Norden. Auf Feldwegen zieht der E1 weiter unter der Autobahn A1 hindurch auf einen alten Gutshof zu. Mein Plan ist über Kassau und Schönwalde zum Bungsberg, dem höchsten Berg der Holsteinischen Schweiz zu wandern.
                                  Am Gut Sierhagen bleibe ich kurz hängen. Ein wirklich schöner, alter Hof!


                                  Das Gut Sierhagen

                                  Beim stromern über das Gut sehe ich, dass der E1 mitten durch das Gut geführt wird. Lohnt sich auch! Ans Herrenhaus kommt man zwar nicht aber die Gesindehäuser stehen um einen sehr schönen Platz herum. Ein Wassergraben führt um das Gut herum. Hat was!


                                  Der E1 führt direkt durch das Gut Sierhagen

                                  Ich folge dem E1 weiter durch Felder in der hügeligen Landschaft. Abwechslungsreich schlängelt sich der Weg dahin.


                                  Es geht auf die Holsteinische Schweiz zu

                                  Hier wird es bergiger – nun, ich will ja auch auf den höchsten Berg des Bundeslandes! Der Weg ist in der Region hier wirklich gut markiert: Alle paar Meter ist ein weißes Andreaskreuz irgendwo zu finden.


                                  Einfache aber klare Wegweisung auf dem E1

                                  Durch kleine Waldstücke und über Feldwege geht es weiter. Eine gute Weitsicht gibt es heute leider nicht. Trotzdem taucht überraschend schnell ein Berg mit Turm am Horizont auf. Irgendwie kann ich den gar nicht verorten! Der Bungsberg kann das unmöglich schon sein!
                                  Als ich in Kassau einlaufe steht dann Gömnitz am Ortsschild. So eine Panne! Ich habe mich zu viel vom E1 leiten lassen und habe mich Westlich statt nördlich gehalten.


                                  Der Gömnitzer Berg in der Holsteinischen Schweiz

                                  Da hat der Weg am Gut Sierhagen einen Knick von 90° gemacht und ich war der Meinung, ich wandere immer noch nach Norden. Aber schön ist es hier! Also stört das doch gar nicht! Ich folge dem E1 weiter, der sich zwischen den Hügeln hindurchschlängelt. Kurz vor dem nächsten Wald geht es dann mal kurz an einer Straße entlang. Im Wald führt mich das X dann wieder mehr gen Westen.
                                  Laut Karte führt der E1 von hier dann ca. 10 Km nach Norden um zum Bungsberg zu gelangen. Von dort führt er dann 1 Kilometer weiter westlich wieder hierher zurück. Da ich den direkten Weg zum Bungsberg verbummelt habe und von Fernsicht heute eh keine Rede ist beschließe ich den höchsten Berg der Region aus zu lassen und halte direkt auf den Rückweg zu. Am Großen Eutiner See habe ich den E1 dann schon wieder. An dessen Ufer geht es entlang auf Eutin zu.


                                  Es geht auf Eutin mit dem Eutiner Schloss zu

                                  Der E1 führt mich direkt auf das Eutiner Schloss zu. Die Altstadt umgeht er aber und führt durch eine Parkanlage. Ich mache heute keine großen Experimente und folge ihm einfach. So mancher Wegweiser könnte hier in der Dimension allerdings etwas unauffälliger sein!


                                  Auf dem E1 und dem E6 in Eutin

                                  Durch den Park und durch Ausläufer des Ortes geht es wieder mehr gen Norden. So verlasse ich den großen Eutiner See wieder.


                                  Am großen Eutiner See

                                  Ich komme an die Schwentine, ein Bach, der mich noch einige Zeit begleiten wird. Sehr schön grün geht es zwischen Eutin und Fissau hindurch immer an der Flussaue entlang.


                                  Brücke über die Schwentine

                                  Ein Tümpel reiht sich hier an den anderen. Und schon stehe ich am nächsten See: Dem Kellersee. Hier gibt es auch ein Restaurant für das Mittagessen. Das wurde mir auf dem Weg mehrfach empfohlen. Was ich mal wieder übersehen habe ist, dass ich in der absoluten Nebensaison unterwegs bin und das Restaurant geschlossen hat. Direkt daneben gibt es in einem alten Herrenhaus aber noch ein Hotel. Vielleicht gibt es ja dort etwas. Gibt es nicht. Auch das ist offiziell zu. Ich erkundige mich wo die nächsten Möglichkeiten wären. Da die alle weiter weg sind bietet mir man dann eine Portion des Personalmenüs an: Hähnchenkeule mit Gemüse und Reis. Lecker!
                                  Nach dem Essen kommt sogar noch kurz die Sonne heraus. Also begebe ich mich zur hoteleigenen Bootsanlegestelle und genieße die Pause dort.


                                  Mittagspause am Kellersee mit etwas Sonne

                                  Irgendwann raffe ich mich auf und wandere immer am Wasser entlang des Südrandes des Kellersees entlang. Schöne Waldwege direkt am See – hat was! Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich hier völlig alleine durch die Lande ziehe. Das strahlt eine Ruhe aus ... das dürfte endlos so weitergehen.


                                  Rastplatz am Luisenweg

                                  Leider geht der Weg nicht am See weiter bis Bad Malente-Gremsmühlen. Er führt an eine Landstraße an der ich dann in den Ort reinkomme. Kurorte von hinten sind immer nicht so wirklich prickelnd. Aber groß ist er ja zum Glück nicht und so bin ich schnell am nächsten See – dem Dieksee.


                                  Herbst am Dieksee mit der Promenade von Bad Malente

                                  Die Promenade an diesem Kurort ist gut mit Hotels bestückt. Aber Service wird hier wohl nicht groß geschrieben: In einem Hotel werde sehr unfreundlich empfangen und einem anderen werde ich überhaupt nicht empfangen – es kommt einfach niemand. Irgendwann gebe ich es auf und beschließe doch noch weiter zu ziehen. Bei der Warterei habe ich mich ausreichend erholt! Und Futter habe ich ja dank des Marktes in Neustadt genug dabei.


                                  Einer winkt mir in Bad Malente – Er macht dabei heftig viel Wind!

                                  Ich telefoniere aber sicherheitshalber mit einer Unterkunft in Niederkleveez. Dort kriege ich eine Zusage und mache mich auf den Weg. Erst entlang der Promenade und dann auf einem tollen Waldweg am Dieksee entlang. Erst komme ich noch an einer Kneipanlage vorbei die aber die Saison wohl auch schon für dieses Jahr hinter sich hat. Dann folgt der Spiegelteich, der wohl mal als Fischzucht verwendet bzw. angelegt wurde. Gefällt mir!


                                  Am Spiegelteich auf dem Weg nach Niederkleveez

                                  Der Blick auf den See wird zwar meist durch Bäume verstellt aber es wandert sich hier wirklich schön! Die ersten Häuser des kleinen Ortes liegen noch im Wald. Viel ist hier aber nicht los. Auch hier scheint die Saison abgeschlossen zu sein.
                                  Am Waldrand mache ich nochmal eine Pause. Wie üblich merke ich, dass meine Kondition am zweiten Tag noch nicht so prickelnd ist. Eigentlich wollte ich ja auch schon lange auf der faulen Haut liegen. Aber Bad Malente wollte mich ja nicht ...


                                  Herbstliche Wald- und Wiesenfrüchte

                                  Gegen 17 Uhr raffe ich mich dann auf und gehe die letzten Meter bis Niederkleveez. Im Fährhaus von Niederkleveez komme ich unter. Die Versorgung von Leib (Küche) und Körper (Zimmer) ist wirklich gut. Die Seele kann noch etwas im Garten baumeln. Dort lasse ich mich noch etwas nieder und genieße die Umgebung.


                                  Am Anleger von Niederkleveez direkt im Garten meiner Unterkunft

                                  Bei einer Platte mit Holsteinischen Spezialitäten beschließe ich den Abend. Ich bin gut geschafft! Und bin für den ersten langen Wandertag wiedermal zu weit gegangen. Ich lerne es einfach nicht! Die Knie maulen etwas. Aber 3 Wetterberichte sind sich einig: Die Woche soll gut werden! Das sind doch vielversprechende Aussichten! Gute Nacht!
                                  Angehängte Dateien
                                  Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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                                  • Prachttaucher
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                                    AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                                    Auf jeden Fall auch eine schöne Ecke ! Gibt nette Badestellen und natürlich ein tolles Gebiet zum Paddeln. Zweimal geschafft in diesem Jahr.

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                                      • 17.02.2013
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                                      • Meine Reisen

                                      AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                                      Neustadt - Bungsberg - Eutin - Plön war genau der E1-Abschnitt, den ich in diesem Jahr geschafft habe. Das ist besonders schön zu lesen, wenn die eigenen Erinnerungen noch so frisch sind.
                                      Wandern auf dem E1

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                                      • Wafer

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                                        • 06.03.2011
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                                        • Meine Reisen

                                        AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                                        Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
                                        Auf jeden Fall auch eine schöne Ecke ! Gibt nette Badestellen und natürlich ein tolles Gebiet zum Paddeln.
                                        Ja, das finde ich auch! In manchen Threads wird ja gemunkelt es gäbe in Norddeutschland so wenige schöne Weitwanderwege. Also E1 und E6 kann ich hier oben wärmstens empfehlen - und wie es sich anhört, du auch!
                                        Und durch das viele Wasser gibt es sicher auch einige Wasserwanderwege. Das habe ich vor vielen Jahren mal probiert - fand ich auch sehr spannend! Hat sich aber bei uns im Süden und bei mir speziell nicht wirklich durchgesetzt.

                                        Zitat von E1HikingTours Beitrag anzeigen
                                        Neustadt - Bungsberg - Eutin - Plön war genau der E1-Abschnitt, den ich in diesem Jahr geschafft habe. Das ist besonders schön zu lesen, wenn die eigenen Erinnerungen noch so frisch sind.
                                        Das geht mir auch immer so: Wenn andere auf Spuren wandern, die ich auch schon begangen habe, dann finde ich es immer sehr interessant andere Blickwinkel zu sehen oder die selbe Landschaft zu anderen Jahreszeiten und/oder Wetterbedingungen kennen zu lernen. Aber wenn der selbe Weg schon in umgekehrter Richtung begangen wird sehe ich meist schon wieder sehr viele andere Dinge, die mir entgangen waren. Und je frischer die Erinnerung ...
                                        Zuletzt geändert von Wafer; 30.11.2017, 09:44.

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                                        • Wafer

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                                          • 06.03.2011
                                          • 5955

                                          • Meine Reisen

                                          AW: [DE] Europäischer Fernwanderweg E1: Ab Reutlingen nach Norden

                                          43. Tag: Niederkleveez - Preetz
                                          Hier sollte eine GPX-Karte erscheinen! Wenn diese nicht nach wenigen Sekunden nachgeladen wird bitte die Seite aktualisieren.

                                          Freitag, 27. September 2017
                                          Strecke: 28 Km – Etappe: 51 Km - Gesamtstrecke: 1.306 Km
                                          Höhenunterschiede: ↑ 100 m, ↓ 100 m
                                          Gehzeit: 6 h

                                          Nach einem reichlichen Frühstück breche ich gegen 8 Uhr 30 auf. Hier hat es mir richtig gut gefallen! Ein sehr ruhiges Eck hier, mit direktem Seezugang, gute Grundversorgung, ... hier könnte ich auch mal einen Ruhetag zubringen. Aber ich bin ja gerade erst gestartet. Also los!
                                          Auf einem Radweg neben einer Straße geht es vom Dieksee zum Langensee wo mich der E1 immer am See entlang auf einem Waldweg führt.


                                          Der E1 auf einem Radweg bei Niederkleveez

                                          Im Wald ist es dann wirklich herrlich! Alleine, der See plätschert vor sich hin, gute Wege, ... da fällt der bewölkte Himmel gar nicht so auf! Und jede Menge Sträucher und Büsche mit herbstlichen Früchten!


                                          Herbstliche Früchte am Weg

                                          Und der Weg führt hier von See zu See. Hier scheint alles aus Wasser zu bestehen. Der Übergang von einer Landschaft mit vielen Seen zu einzelnen Inseln, die mit einander verbunden sind, ist hier fließend.


                                          Am Behler See und am Langensee

                                          Es gibt hier auch eine 5-Seen-Rundfahrt. Die Seen sind also miteinander verbunden und man kann hier sicher auch sehr schön mit einem kleinen Boot Seenwandern.


                                          Flusslauf zwischen dem Großen Madebrökensee und dem Hoeftsee

                                          Nicht jeder Flusslauf scheint allerdings für so etwas geeignet zu sein. Aber das beurteilt sicher jeder für sich und sein Boot anders. Noch ist zumindest so viel Land vorhanden, dass man zwischen den Seen entlangwandern kann. So geht es dann auch auf Plön zu. Durch eine Siedlung zwischen 3 Seen geht es an eine Straße. Der Edebergsee muss umgangen werden. An der Schwentine führt der Weg aber schon wieder von der Straße weg.


                                          Hier ist die Schwentine nur bedingt schiffbar

                                          Am Rande des Großen Plöner Sees geht es dann in Richtung Plöner Innenstadt.


                                          Es geht auf Plön mit seinem Schloss zu

                                          Auch hier sind die Wege zwar breit aber sehr angenehm zu gehen.


                                          Wandern am großen Plöner See

                                          Mal im Wald und mal in einer Siedlung geht es immer am Rande eines Sees entlang. Irgendwie hat das für mich was von Stockholm: Da ist auch der Übergang von Landschaft mit viel Wasser zu verbundenen Inseln nicht klar erkennbar. Wenn man Wasser liebt ist das sicher ein Traum hier. Wasserscheue Nichtschwimmer kriegen hier beim Aufziehen der Kinder vermutlich die Krätze. Die Innenstadt ist dann nicht mehr weit.


                                          Plön - mit Bahnhof, Kirche und Schloss

                                          Der E1 schlägt ab hier eigentlich einen Bogen um die Innenstadt. Ich habe zwar aktuell keinen Bedarf in Sachen Einkauf aber ich entscheide mich trotzdem Plön auf der Fußgängerzone zu durchqueren. Von hinten macht das Schloss nicht so viel her – mit der Umgebung mit dem See und aus der Entfernung hat es mir fast besser gefallen.
                                          Was mir aber immer wieder gut gefällt sind die Backsteinkirchen.


                                          Die Kirche von Plön

                                          Am Schwanensee und Stadtsee komme ich vorbei um zwischen kleinem Plöner See und Trammer See – mein Gott wie viele Seen haben die hier eigentlich? – hindurch weiter zu wandern. Leider ein Stück an einer viele befahrenen Straße entlang. Das habe ich mir aber durch den Innenstadtschlenker selber zuzuschreiben.


                                          Holunderbeeren

                                          An der nächsten Kreuzung treffe ich aber schon wieder auf die Markierungen des E1 – und des E6. Es wird auch langsam etwas heller. Wird es die Sonne heute doch noch durch die Wolken schaffen?
                                          Auf einem kleinen Teersträßchen geht es dann entlang des kleinen Plöner Sees und der Schwentine – auch der Übergang von breitem Fluss zu See ist hier fließend – wandere ich auf Wittmoldt zu. Und tatsächlich schafft es hier die Sonne sich gegen die Wolken zu behaupten.


                                          Bei Wittmoldt kommt die Sonne raus

                                          Am Wielener See habe ich dann genug von Teer und weiche auf Reitwege aus. Das ist eigentlich sehr schön zu gehen. Zwischen Straße und See geht es durch kleine Wälder und an Feldrändern entlang.


                                          Tolle Wege auf dem Weg nach Hof Wahlstorf

                                          Zum Mittagessen steuere ich Hof Walstorf an. Das ist schon ein kleiner Ort und verfügt auch über ein Restaurant. Das hat aber leider zu. So mache ich ausgiebig Vesperpause und genieße den Blick auf den Fuhlensee.
                                          Auf dem Weg zurück zu den E-Wegen komme ich dann am Gut Wahlstorf vorbei. Wirklich schick!


                                          Gut Wahlstorf

                                          Auf Kolonnenwegen geht es dann weiter in Richtung Norden.


                                          Kolonnenweg am Hof Walstorf

                                          Landschaftlich ist es hier wieder etwas hügeliger und sehr abwechslungsreich. Etwas auf und ab geht es mal durch Wald und mal durch Wiesen und Felder im Grunde immer um Seen herum.


                                          Lanker See und Umgebung

                                          Der Weg führt auch wieder von dem Kolonnenweg weg und wird auf naturnahen Wegen geführt. Wer allerdings mit Pferden ein Problem hat sollte hier vielleicht doch auf den Feldwegen bleiben. Der E1 führt auch durch Koppeln des nahen Reiterhofes.


                                          Bedacht geht es auf dem E1 zu

                                          Am nächsten Feldweg steht dann etwas von einem Restaurant. Vielleicht doch noch eine Möglichkeit einen Kaffee zu kriegen? Zudem fängt es an zu tröpfeln. Hier liegt Sonnenschein und Regen recht dicht beieinander. Irgendwie verpasse ich aber das Restaurant und lande mitten im Gelände eines Reiterhofes. Da das Wasser von oben deutlich zulegt gehe ich da einfach mal rein. Hier gibt es offiziell zwar kein Kaffee aber mir wird trotzdem einer angeboten – und Kuchen kriege ich auch. Nach einem sehr anregenden Gespräch mit der Besitzerin breche ich wieder auf als es draußen wieder trocken ist.
                                          Quer durch den Hof wandere ich an Sandplätzen und Koppeln vorbei, überquere einen Bach und halte auf die nächste Straße zu, an der der E1 entlangführen soll.


                                          Landwirtschaftlich geprägtes Holstein

                                          Auf dem Radweg neben der Straße geht es dann entlang eines Sees – wie kann es anders sein? - nach Schellhorn hinein. Es geht dann aber auch gleich nach dem Ortseingang von der Straße weg und wieder zum Wasser hinüber.


                                          Die Schwentine zwischen Schellhorn und Preetz

                                          So langsam melden sich wieder die Knie. War ja gestern eigentlich schon zu viel. Also nicht übertreiben: Die nächste Übernachtungsmöglichkeit gehört mir! Durch einen Park komme ich nach Preetz.


                                          Schwentine und Lanker See bei Preetz

                                          In der Fußgängerzone finde ich ein tolles Cafe mit WLAN. Ich lasse mich nieder, genieße einen Tee und mache mich auf die Suche nach einem Bett. Recht schwierig hier! In einem Bed & Breakfast komme ich unter. Aber ohne Frühstück! Das sei dem betreibenden Rentner untersagt. Betten dürfe er vermieten aber kein Frühstück anbieten. Verstehe einer die deutsche Gesetzgebung!
                                          Ich richte mich ein und mache mich dann noch auf den Weg um eine Runde durch den Ort zu drehen und mir was zum Abendessen zu suchen.


                                          Eindrücke von Preetz

                                          Hier in der Gegend war und werde ich ein Stück ohne Karte unterwegs sein. Daher suche ich mir ein Restaurant mit WLAN und sondiere die Strecke auf hiking.waymarkedtrails.org und mache Screenshots. Nur für den Fall, dass es keinen Empfang gibt oder das Datenvolumen aus ist. So bin ich den Abend ganz gut beschäftigt und komme erst recht spät zu Bett.
                                          War trotz nicht optimalem Wetter ein toller Tag! Viel Wasser! Schöne Wege und mit Plön eine recht schöne Stadt. Mal sehen was morgen auf mich wartet!
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                                          Zuletzt geändert von Wafer; 28.11.2020, 23:15.

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