[AT] Von Wallhorntörl, Gartlsee und gnilrösaL - sommermorgentraumhaft

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  • OutofSaigon
    Erfahren
    • 14.03.2014
    • 356

    • Meine Reisen

    [AT] Von Wallhorntörl, Gartlsee und gnilrösaL - sommermorgentraumhaft

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Traumhafte Sommerwanderungen in Osttirol
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A ODS-Titel_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 323,7 KB ID: 3157248

    0 - Prolog

    Ob man den Sommer 2022 grauenhaft fand oder traumhaft, hängt wohl davon ab, ob man ein Baum ist oder ein Wanderer. Ob man sich mehr für einen Sommernachtstraum begeistert oder die Sommermorgensonne, hängt wohl davon ab, ob man Shakespeare ist oder OutofSaigon. Ich jedenfalls habe das bekommen, was ich mir erträumt hatte - sogar mehr davon als erträumt - und lasse euch nun gerne teilhaben an meinen Erlebnissen.

    Oh, wie schön ist Pan... äh: Osttirol! Wer Kinder hatte oder hat, versteht diese kleine Anspielung auf ein berühmtes Kinderbuch. Dort wandern der kleine Tiger und der kleine Bär in die Welt hinaus, auf der Suche nach einem angeblich wunderschönen Ort namens Panama. Sie wandern aber versehentlich im Kreis, kommen also schlußendlich zurück zu ihrem eigenen kleinen Häuschen und finden dieses auf einmal schöner als alles andere. So kam auch ich - nach vielen Erlebnissen in der großen weiten Welt - wieder einmal zurück in die Heimat und durchwanderte Regionen, die ich früher nie gesehen hatte. Es war traumhaft, wie ihr noch sehen werdet, vor allem frühmorgens.

    Ich will hier keinen exakt chronologischen "Bericht" präsentieren (Tag 1, Tag 2, usw.), jede Wegbiegung beschreiben und auflisten, was ich wann wo gegessen habe oder dergleichen. Vielmehr will ich eine Lücke füllen, denn die Schönheiten Osttirols wurden hier bisher nur sehr wenig beschrieben und noch weniger bebildert. Also: hoffentlich findet das Folgende euer Wohlgefallen...

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 2022 A Busticket 900.jpg
Ansichten: 111
Größe: 218,7 KB
ID: 3163657
    Zuletzt geändert von OutofSaigon; 07.11.2022, 03:32.

  • Sternenstaub
    Alter Hase
    • 14.03.2012
    • 2780

    • Meine Reisen

    #2
    da bin ich ja mal gespannt, es beginnt auf jeden Fall bereits viel versprechend...
    Two roads diverged in a wood, and I—
    I took the one less traveled by,
    And that has made all the difference (Robert Frost)

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    • OutofSaigon
      Erfahren
      • 14.03.2014
      • 356

      • Meine Reisen

      #3
      Zitat von Sternenstaub Beitrag anzeigen
      da bin ich ja mal gespannt, es beginnt auf jeden Fall bereits viel versprechend...
      Vielen Dank, liebe Kameradin! - Ich will hier so vorgehen, wie es uns seinerzeit unsere Deutschlehrer beigebracht haben: das Beste bis zum Schluß aufheben! - Und weil die tollste meiner Sommerwanderungen in Osttirol am letzten Tag war, ist das dann auch chronologisch richtig.
      Zuletzt geändert von OutofSaigon; 04.10.2022, 02:47.

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      • OutofSaigon
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        • 14.03.2014
        • 356

        • Meine Reisen

        #4

        1 - Osttiroler Kaleidoskop

        Virgen ist ein schöner Ort, gefällt mir deutlich besser als Matrei, auch wenn letzteres natürlich größer ist, mehr Geschäfte hat usw. In Virgen seht ihr noch herrliche alte Holzhäuser wie z. B. dieses hier:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_A_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 549,4 KB ID: 3157777 #1 Holzhaus in Virgen

        Fantastisch auch dieses wunderschöne Exemplar klassischer österreichischer Gasthof-Architektur:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_O_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 374,3 KB ID: 3157789 #2 Gasthof Neuwirt in Virgen
        Umso bedauerlicher, daß dieser Gasthof den ganzen Sommer geschlossen hatte! Es ist wohl ein Symptom dafür, daß der Sommertourismus in Österreich nicht mehr so ist, wie ich ihn in meinen Jugendjahren erlebt habe.

        Noch in Betrieb dagegen war der Gasthof Panzl:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_P_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 553,1 KB ID: 3157790 #3 Gasthof Panzl in Virgen
        Da gibt es ein schmackhaftes Bier, dunkler und vor allem viel würziger als das "normale" Gösser-Bier, das du überall in Österreich bekommst - sehr empfehlenswert:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_Q_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 333,3 KB ID: 3157786 #4 Gaststube im Gasthof Panzl

        Das Virgental wird durchflossen von der Isel, einem der wenigen noch weitgehend naturbelassenen Flüsse der Ostalpen.
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_B_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 408,9 KB ID: 3157774 #5 Die Isel bei Virgen
        Ich bin kein Kanufahrer, aber ich kann mir sehr gut vorstellen, daß die Befahrung der Isel toll sein muß: die Strömung ist kräftig, aber nicht zu stark, und unterhalb der Iselschlucht (die ihr im Bildmittelgrund erahnen könnt) auch nicht gefährlich.


        Oberhalb von Virgen, bei dem Weiler "Obersonnberg" (der mit Recht so heißt, weil er bis zum Abend von der Sonne beschienen wird) liegt diese nette kleine Kapelle, mit Ausblick auf die Lasörling-Gruppe, von der ich euch noch erzählen werde.
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_D_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 456,6 KB ID: 3157783 #6 Kapelle oberhalb von Virgen

        Abends bietet sich dieses Bild, wenn die untergehende Sonne die Westflanke des Großen Zunig beleuchtet (von diesem Berg wird noch die Rede sein):
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_E_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 132,8 KB ID: 3157776 #7 Abendsonne auf dem Großen Zunig
        Links davon übrigens der Kleine Zunig.


        In diesem Abschnitt "Kaleidoskop" präsentiere ich euch auch ein paar Bilder von Ausflügen, die in keines der folgenden größeren Themen hinein passen, aber dennoch eine Erwähnung verdienen. Beispielsweise besuchten mein Sohn und ich an einem etwas verregneten Tag die Umbalfälle am westlichen Ende des Virgentales:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_C_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 592,9 KB ID: 3157775 #8 Umbalfälle

        Dort sind viele Menschen unterwegs, die eher Spaziergänger als Wanderer sind, und wem selbst ein halbstündiger Spaziergang auf einem breiten, gewalzten Fahrweg noch zu anstrengend erscheint, der kann mit der Pferdekutsche fahren:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_F_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 367,3 KB ID: 3157782 #9 Pferdekutsche an der Bushaltestelle in Ströden


        Eine interessante Tageswanderung machten wir von Kals am Großglockner über die Tschadinalm zum Lucknerhaus. Den ganzen Tag lang trafen wir niemanden, der Weg war auch stellenweise stark überwachsen und wird offensichtlich wirklich nur selten begangen, und den ganzen Tag lang hatten wir den Großglockner im Blick - traumhaft:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_G_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 532,8 KB ID: 3157779 #10 Wanderung von Kals am Großglockner zur Tschadinalm, mit Blick auf den Großglockner

        Am Lucknerhaus dann aber wieder "voll Betrieb", ein großer Autoparkplatz, und die Wanderer in 100-Meter-Abständen - das Klischee von den überlaufenen Alpen schlechthin.


        Ein netter kleinerer Ausflug führt mich eines Tages zur Bloshütte im Defereggental. Der Weg beginnt beim Hotel "Zedernklang" im Dorf "Hopfgarten". Alles irgendwie unsinnige Namen, denn es gibt dort weder Hopfen noch Zedern. Es gibt aber eine malerische alte Holzbrücke über den Fluß.
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_J_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 583,1 KB ID: 3157778 #11 Holzbrücke über die Schwarzach im Defereggental

        Der Weg ist die meiste Zeit eine Fahrstraße - nicht so prickelnd eigentlich. Die Aufarbeitung der riesigen Waldschäden ist eine gewaltige Aufgabe, aber ich beobachte fasziniert, wie eine speziell dafür konstruierte hydraulische Maschine die per Seilbahn heran transportierten Stämme in kürzester Zeit entastet und zersägt:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_H_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 498,0 KB ID: 3157780 #12 Holzbearbeitung am Weg zur Bloshütte

        Etwas weiter - ich denke, mich tritt ein Pferd, äh: Esel:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_K_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 828,2 KB ID: 3157781 #13 Überraschende Begegnung im Zweenewaldtal

        Dann erreiche ich die Bloshütte, ein beliebtes Ziel für Radler:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_L_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 521,3 KB ID: 3157787 #14 Die Bloshütte

        Ich gönne mir ein gutes Mittagessen ...
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_M_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 512,6 KB ID: 3157785 #15 Kräftige Tiroler Knödel
        ... und dazu ein Geigenseer Bier (ich mag es, weil es ein wenig bitter ist). Das Gesicht, welches das Logo des "Geigenseer" bildet, gehört anscheinend einem Herrn meiner eigenen Altersgruppe (ich bilde mir allerdings ein, noch nicht ganz so zerknittert auszusehen):
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_N_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 381,2 KB ID: 3157784 #16 Ohne Worte

        Aber ich wollte ja eigentlich nicht vom Essen und Trinken reden, also Schluß damit!


        Für den Rückweg nach Hopfgarten nehme ich die Route über die Gagenalm, nicht wirklich Atem beraubend, aber ganz nett:
        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 A Kaleidoskop_I_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 496,3 KB ID: 3157788
        #17 Gagenalm
        Zuletzt geändert von OutofSaigon; 07.11.2022, 03:41.

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        • Wafer

          Lebt im Forum
          • 06.03.2011
          • 7031

          • Meine Reisen

          #5
          Hallo OutOfSaigon.

          Sehr Schön! Ein vielversprechender Anfang! Ich bin gespannt auf mehr!

          Bei mir fehlen übrigens die Bilder 1 bis 5. Da sind im BB-Code wieder Verweise auf temporäre Bilder, also mit temp in der ID. Die solltest du löschen und neu hochladen.

          Viele Grüße

          Wafer

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          • Bergahorn
            Erfahren
            • 13.04.2019
            • 273

            • Meine Reisen

            #6
            Osttirol, wunderbar! Ich war dort immer wieder, zuletzt auf dem "Osttirol 360° Austria Skyline Trail", der im Gegensatz zum sperrigen Namen richtig schön ist. Freue mich auf weitere Beiträge und Bilder (die ersten sehe ich leider auch nicht) mit Wiedererkennungseffekt.

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            • OutofSaigon
              Erfahren
              • 14.03.2014
              • 356

              • Meine Reisen

              #7
              Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
              ... Bei mir fehlen übrigens die Bilder 1 bis 5. Da sind im BB-Code wieder Verweise auf temporäre Bilder, also mit temp in der ID. Die solltest du löschen und neu hochladen.

              Viele Grüße
              Wafer
              Tut mir sehr leid, ihr Lieben. Ich werde mich morgen drum kümmern...

              Auf dem Smartphone sehe ich die Fotos, auf dem Tablet aber nicht. Offenbar eine total beknackte Software (wer hat sich die ausgedacht???)

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              • Flachlandtiroler
                Freak
                Moderator
                Liebt das Forum
                • 14.03.2003
                • 26995

                • Meine Reisen

                #8
                OT:
                Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
                Offenbar eine total beknackte Software (wer hat sich die ausgedacht???)
                Die hier waren's -- merke: Software ist immer eine Wahl zwischen verschiedenen Übeln
                Meine Reisen (Karte)

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                • OutofSaigon
                  Erfahren
                  • 14.03.2014
                  • 356

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Zitat von OutofSaigon Beitrag anzeigen
                  Tut mir sehr leid, ihr Lieben. Ich werde mich morgen drum kümmern ...
                  Ich habe gestern eine Stunde damit verbracht, den betreffenden Beitrag ganz neu zu verfassen und hochzuladen (vorher gehende "Reparaturversuche" waren fehlgeschlagen, da kamen nur diese doofen "Angehängten Dateien" zum Vorschein). Als dann mein Computer nach einer Stunde immer noch sagte "Lädt" merkte ich, daß ja das ganze Forum vom Netz gefallen und meine Arbeit für die Katz' war. - BEGEISTERUNG !!

                  Heute also dasselbe noch einmal von vorn, und dieses Mal scheint es geklappt zu haben (man muß ja immer mehrere Endgeräte gleichzeitig observieren).

                  Mal sehen, welche Konsequenzen ich aus dieser Erfahrung ziehen werde!

                  Übrigens habe ich sehr wohl gelesen, was Blauloke neulich geschrieben hat: die Erstellung des Berichts dauert bald länger als die Wanderung selbst. DARAUF habe ich aber keine Lust.
                  Zuletzt geändert von OutofSaigon; 06.10.2022, 08:29.

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                  • Sternenstaub
                    Alter Hase
                    • 14.03.2012
                    • 2780

                    • Meine Reisen

                    #10
                    @ OutofSaigon, das wäre echt schade!
                    ich habe diese Probleme nicht, weil ich meine Fotos hier im Forum nicht hoch lade, sondern nur auf einen Fotoaccount von mir verlinke. sprich : ich kopiere den Link dort und stelle das dann hier im Bericht ein.
                    Beispiel:
                    Two roads diverged in a wood, and I—
                    I took the one less traveled by,
                    And that has made all the difference (Robert Frost)

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                    • qwertzui
                      Fuchs
                      • 17.07.2013
                      • 2448

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Ja, dieses Frusterlebnis hatte ich auch. Jede nachträgliche Bearbeitung eines Beitrags mit dem Einfügen neuer Bilder führt zum Verlust der schon eingefügten Bilder. Verlorene Bilder ersetze ich daher kurz und schmerzlos in einem neuen Beitrag.

                      Ist nicht so schön, aber besser als keine Berichte und keine Fotos.

                      Würde mich freuen, wenn du nicht aufgäbest

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                      • OutofSaigon
                        Erfahren
                        • 14.03.2014
                        • 356

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
                        ... Jede nachträgliche Bearbeitung eines Beitrags mit dem Einfügen neuer Bilder führt zum Verlust der schon eingefügten Bilder...
                        Ich HABE aber an meinem Beitrag nichts "nachträglich bearbeitet". Ich hatte den Text in einer externen *.txt-Datei geschrieben, dann unverändert in den Browser kopiert und die Fotos eingefügt. Das hat bei einigen Fotos geklappt, bei anderen nicht, warum auch immer. Trotz allem Bemühen und Nachdenken bin ich nicht darauf gekommen, was ich beim dritten (erfolgreichen) Versuch für Beitrag #4 anders gemacht habe als bei den ersten beiden (fehlgeschlagenen) Versuchen. Womöglich treten die Fehlfunktionen nach dem Zufallsprinzip auf: unvorhersehbar und ohne identifizierbaren Grund. So werde ich den weiteren Bericht nun in kleinen "Häppchen" hier einstellen. Das finde zwar auch ich selbst irgendwie blöd, aber ich will im "Schadensfalle" natürlich den "Reparaturaufwand" so gering wie möglich halten. Also: bitte akzeptiert meine Vorgehensweise!

                        Kommentar


                        • OutofSaigon
                          Erfahren
                          • 14.03.2014
                          • 356

                          • Meine Reisen

                          #13
                          2 - Die Zehen des Großvenediger

                          Ich wollte schon schreiben "Am Fuß des Großvenediger", aber dann fiel mir auf, daß das Wort "Fuß" ja Einzahl ist, aber ich hier mehrere Touren beschreiben will. Ich brauche also ein Wort in der Mehrzahl, und so komme ich eben auf "Zehen" *schmunzel*


                          Ins Massiv des Großvenediger führen natürlich mehrere Täler hinein, die Täler von der Nordseite, also der Salzburger Seite, her noch nicht einmal mit gerechnet. Auf der Landkarte erschien mir z.B. der Weg zur Johannishütte verlockend. Dann aber las ich auf einem Werbeplakat, es gäbe einen Taxi-Zubringerdienst zur Johannishütte, und da war es mit meinem Interesse vorbei; denn ich habe keinen Bock auf eine Bergwanderung, bei der ich alle paar Minuten einem Taxi ausweichen muß. Also etwas anderes, nämlich das weiter westlich gelegene Tal - "Maurertal" - hinauf zur Essen-Rostocker-Hütte.


                          Der Postbus bringt mich von Virgen zur Endhaltestelle in Ströden (zum Laufen ist es eigentlich zu weit). Das bedeutet leider auch, daß ich erst relativ spät am Morgen los komme; denn der erste Bus nach Ströden geht gerade einmal um 7 Uhr noch etwas. Aus dem Bus ausgestiegen, erblicke ich eine nette kleine Kapelle inmitten von Wiesen, und die Sonne steht genau im richtigen Winkel, um jene Wiesen plastisch "heraus zu modellieren" - wunderbar!
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_01_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 719,6 KB ID: 3157921 #18 An der Bushaltestelle Ströden

                          Nun gehe ich nach Norden, zunächst noch im Schatten, und zunächst noch auf einer Fahrstraße, vorbei an der Jausenstation Stoanaalm. Schon hier habe ich den Blick hinauf zu den Gletscherfeldern der Gipfelregion um den Großvenediger herum.
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_02a_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 370,9 KB ID: 3157917
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_02b_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 630,3 KB ID: 3157919 #19 und #20 Blick talaufwärts in Richtung Großvenediger, und Jausenstation Stoanaalm

                          Die Fahrstraße endet aber recht bald, nämlich an der Talstation der (ziemlich langen) Materialseilbahn, die zur Essen-Rostocker-Hütte führt. Anschließend geht es ein Weilchen durch den Wald, dann kommt ein etwas unangenehmer Abschnitt: es hat zwei große Erdrutsche gegeben, und der frühere "ordentliche" Wanderweg ist zerstört worden, so daß man sich mühselig durch wegloses Gelände wursteln muß. Einer dieser beiden Erdrutsche muß schon einige Jahre her sein, denn das Gelände ist bereits wieder mit kleinen Büschen bewachsen; der andere dagegen scheint ganz neu zu sein. Die vorher sicher vorhandenen Wegweiser sind natürlich auch verschwunden, und so haben die Waldarbeiter nur mit roter Farbe "Es-Ro" und einen Pfeil an einige größere Steine gepinselt. "Eigentlich reicht das ja auch", denke ich mir, "das Leben kann so einfach sein!"


                          Oberhalb jener Erdrutsche wird der Weg dann aber wunderschön: ein Bergwanderweg, wie man ihn sich wünscht ...
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_03_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 739,6 KB ID: 3157920 #21 Im mittleren Maurertal

                          ... und noch schöner ist der Blick von der letzten Brücke vor der Hütte:
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_04_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 695,1 KB ID: 3157924 #22 Im oberen Maurertal (wer genau hinschaut, sieht am linken Bildrand schon die Essen-Rostocker-Hütte)


                          Nun ist es nicht mehr weit: der Pfad führt auf der alten Gletschermoräne hinauf zur Hütte, und wer sich die Mühe macht, von diesem Pfad noch einmal kurz nach rechts abzuschweifen, der wird belohnt mit dem Anblick des Wassers, das gewaltig über eben jene Moräne ins Tal rauscht (den Bach bildend, den ihr in Foto # 22 seht - der ist ja schon ordentlich groß).
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_05_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 528,2 KB ID: 3157922
                          Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_17_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 433,7 KB ID: 3157923 # 23 und # 24 Kurz vor der Essen-Rostocker-Hütte
                          Zuletzt geändert von OutofSaigon; 24.11.2022, 03:23.

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                          • Pflaume09
                            Erfahren
                            • 01.02.2022
                            • 112

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Schön, dass du dich zum Weitermachen entschlossen hast.

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                            • codenascher

                              Alter Hase
                              • 30.06.2009
                              • 4661

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Hallo Gottfried,
                              schön hier mal wieder was von dir zu lesen! Ich hoffe ebenfalls, dass Du dich nicht von der Forensoftware abwürgen lässt.
                              Ein toller Bericht bisher

                              Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

                              meine Weltkarte

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                              • OutofSaigon
                                Erfahren
                                • 14.03.2014
                                • 356

                                • Meine Reisen

                                #16
                                Danke, ihr beiden!
                                Tja, diese Frustware! Nennen wir sie einmal "äußerst gewöhnungsbedürftig"!

                                Was aber die Inhalte betrifft, so wird dieser Bericht gegen Ende hin immer besser werden, das kann ich ehrlich versprechen.

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                                • OutofSaigon
                                  Erfahren
                                  • 14.03.2014
                                  • 356

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Ich erreiche die Hütte etwa 2:30h nach dem Abmarsch von Ströden. Sie hat nicht nur einen Doppelnamen, sondern besteht, wie ihr seht, eigentlich auch aus zwei ganz unterschiedlichen Gebäuden (der Winterraum ist sogar ein separates, drittes Gebäude). Das sieht man wohl selten.
                                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_07_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 643,8 KB ID: 3158082
                                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_13_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 466,4 KB ID: 3158085 # 25 und 26 Die Essen-Rostocker Hütte

                                  Wie auch immer, die Wiese vor der Hütte ist ein schönes Ruheplätzchen mit guter Aussicht.
                                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_10_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 497,5 KB ID: 3158081 # 27 Rasten vor der Hütte mit Blick auf den Lasörling

                                  Für die Mittagspause ist es noch zu früh, aber ein Haferl Kaffee und ein Stück Kuchen gönne ich mir doch, bevor ich wieder aufbreche zu einem Kurzausflug zum nahe gelegenen Simonysee (laut Wegweiser 0:45h, laut eigener Erfahrung 0:30h)
                                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_12_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 611,6 KB ID: 3158083 # 28 Simonysee


                                  Von der Essen-Rostocker Hütte gibt es zwei Übergänge zu anderen Hütten in anderen Tälern: zur Clarahütte und zur Johannishütte. Leider kann ich in meinem Konzept aber weder den einen noch den anderen unterbringen, sondern steige nach dem Mittagessen auf derselben Route wieder ab nach Ströden:
                                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 B Esro_14_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 648,5 KB ID: 3158084 # 29 Abstieg zurück nach Ströden mit Blick auf den Lasörling. Im Bild auch die Seile der Materialseilbahn.

                                  Der letzte Bus von Ströden nach Virgen geht um 16 Uhr, und damit findet diese kleine Tour ihr Ende.



                                  Fazit: Dies ist eine lohnende Ein-Tages-Tour. Rechnet mit knapp fünf Stunden Gehzeit bis zur Hütte und zurück sowie einer weiteren Stunde oder etwas mehr für den optionalen Abstecher zum Simonysee! Das ist also leicht unterzubringen in dem Acht-Stunden-Zeitfenster zwischen der Ankunft des ersten und der Abfahrt des letzten Postbuses in Ströden.
                                  Zuletzt geändert von OutofSaigon; 13.10.2022, 03:15.

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                                  • OutofSaigon
                                    Erfahren
                                    • 14.03.2014
                                    • 356

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    Ich traue meinen Augen kaum, als ich an der Haltestelle "Gruben", rund 5km nördlich von Matrei, aus dem Bus aussteige. Es ist doch nicht mitten in der Nacht, sondern acht Uhr morgens; es ist doch nicht Spätherbst, sondern Anfang August; und dennoch kondensiert meine Atemluft vor meinem Gesicht zu Nebel. So kalt ist es hier. - Der Weiler Gruben liegt an einer schattigen und dunklen Stelle des Tales, das von Matrei zum Felbertauerntunnel führt. "Warum hat man ausgerechnet hier eine Siedlung gebaut?" frage ich mich. Die Antwort soll mir im Laufe des Tages langsam dämmern.

                                    Mein Programm für diesen Tag ist, hinauf zu wandern ins Frosnitztal, so weit ich eben komme, bevor ich aus Zeitknappheit umkehren muß. Das Frosnitztal führt von Südosten her ans Großvenediger-Massiv heran; in seinem oberen Teil liegt die Badener Hütte. Von Gruben bis dort hin und noch am selben Tag wieder zurück zu gelangen, schafft man wohl nur, wenn man nicht an Öffis gebunden ist und/oder diese Strecke nicht wandert, sondern rennt. Also nichts für mich.

                                    Der Morgen ist, wie gesagt, außerordentlich kühl. Ich passiere also Gruben und wandere dann mangels Alternative auf der Fahrstraße das Tal aufwärts.
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_01_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 627,2 KB ID: 3158288 # 30 Kruzifix am Straßenrand bei Gruben

                                    Zunächst steigt diese Fahrstraße nur langsam an, dann aber wird sie auf einmal richtig steil, und ich komme ins Schnaufen. Da ist es selbstredend eher angenehm, daß der Morgen so kühl ist - so schwitze ich nicht allzu sehr. Ohnehin gehe ich fast nur im Schatten; denn das Tal ist hier noch sehr eng. Erst nach etwa 90 Minuten erreiche ich die sonnigen Wiesen rund um die Katalalm.
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_02_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 562,6 KB ID: 3158289 # 31 Weggabelung bei Erreichen der Katalalm

                                    Bis hier hin sind mir auf der Straße etliche Autos begegnet (ein Fahrer bot mir sogar freundlich an, mich mitzunehmen, was ich dankend ablehnte, aber vielleicht besser hätte annehmen sollen). Die fahren aber alle nur bis zu dieser Alm und nicht weiter. - Oberhalb der Häuser laufe ich noch eine Strecke auf befahrbaren Almwegen, bevor es dann nur noch Fußpfade gibt.
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_11_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 662,8 KB ID: 3158294 # 32 Blick zurück auf die Katalalm

                                    So wandere ich denn immer weiter in die Höhe, genieße die Sonne und die Landschaft, bevor ich auf einmal stutze: spinne ich? Das ist doch eine Trockenstein-Stützmauer! Wer hat denn die hier, nur für so einen Bergwanderweg, angelegt? Irgendwie rätselhaft...
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_04_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 746,9 KB ID: 3158293 # 33 Rätselhafte Trockenstein-Stützmauer

                                    Ein wenig den Kopf schüttelnd gehe ich weiter und staune etwas später, als ich um eine Ecke biege, ein weiteres Mal: vor mir liegt Stonehenge, so etwas Ähnliches jedenfalls.
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_06_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 647,9 KB ID: 3158284 # 34 "Stonehenge" im Frosnitztal

                                    Es ist aber nicht Stonehenge, es sind keine Megalithe, sondern die Reste eines Gebäudes aus Trockensteinmauern. Es war sogar ein relativ großes Gebäude, wenn auch - allem Anschein nach - nur eingeschossig. Rundherum sehe ich die verfallenen Eingänge von allerlei Stollen sowie Steinhalden, die wie Abraumhalden aussehen. So macht nun Sinn, was ein Wanderkartenverlag an dieser Stelle eingetragen hat: "Knappenhäuser". Hier wurde einmal Bergbau betrieben, und das offenbar erstens in relativ großem Maßstab und zweitens nicht in grauer Vorzeit, sondern bis vor kurzem (geschichtlich gesehen natürlich).
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_07_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 610,8 KB ID: 3158286 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_08_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 560,4 KB ID: 3158287 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_09_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 703,1 KB ID: 3158291 # 35-37 Die "Knappenhäuser" im Frosnitztal, Reste früheren Bergbaus. Darin euer Berichterstatter


                                    Der oberste Teil des Frosnitztales ist ein weiter Kessel. Auf der den Knappenhäusern gegenüber liegenden Flanke liegt die Badener Hütte. Sie ist schon auf Foto #36 zu sehen, aber so klein, daß ihr sie wohl nicht erkennen werdet; deshalb hier noch einmal größer:
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_05_1200_label.jpg Ansichten: 0 Größe: 577,4 KB ID: 3158290 # 38 Die Badener Hütte auf der gegenüber liegenden Talseite


                                    Ich schaue auf die Uhr. Es wird Zeit, zurück zu gehen, wenn ich den letzten Bus von Gruben nach Matrei noch erreichen will. Ich achte nun aufmerksamer auf den Weg als beim Aufstieg. Seht ihr hier, was mir auffällt? Schaut: auf einem etwa 2m breiten Streifen ist die Farbe des Grases etwas anders als rechts und links davon. Das ist die Trasse eines früheren Karrenweges, dafür wurde die oben erwähnte Stützmauer gebaut.
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_10_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 574,2 KB ID: 3158292 # 39 Abstieg auf der Trasse eines früheren Karrenweges
                                    Ihr seht diese Trasse auch auf Foto #35 , stetig abwärts führend von den Knappenhäusern. Auf ihr wurden seinerzeit die Bergbauprodukte ins Tal befördert, ganz eindeutig.

                                    Solchen Gedanken nachhängend, erreiche ich wieder die Katalalm.
                                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_03_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 722,7 KB ID: 3158285 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2022 E Frosnitz_12_1200.jpg Ansichten: 0 Größe: 691,6 KB ID: 3158295 # 40 und 41 Noch einmal die Katalalm

                                    Zwar gibt es hier eine Jausenstation, aber die lasse ich links liegen; denn ich will nicht vor lauter gemütlichem Jausnen zum Schluß noch meinen Bus verpassen.

                                    Ab der Katalalm folge ich wieder der Fahrstraße (was auch sonst?) nach Gruben und erreiche auch, wie geplant, den letzten Postbus nach Matrei. Meine Schlußfolgerung ist die, daß man den Ort Gruben ursprünglich wohl in erster Linie als Umschlagplatz für Bergbauprodukte angelegt hat. Einen Teil jener Produkte wird man nach Süden (Matrei und Lienz) weiter transportiert haben, einen Teil vielleicht auch nach Norden über den Paß westlich des Felbertauerntunnels, also dort, wo jetzt die St.-Pöltener Hütte liegt. So denke ich jedenfalls. Was meint ihr?


                                    Fazit: eine schöne Tageswanderung - rund 1350m Höhenunterschied - zu einem etwas ungewöhnlichen Ziel. Das Zeitfenster von neun Stunden von der Ankunft des ersten bis zur Abfahrt des letzten Buses in Gruben reicht allerdings nicht aus, um die Badener Hütte im Wandertempo zu erreichen und noch am gleichen Tag zurück zu kehren.
                                    Zuletzt geändert von OutofSaigon; 13.10.2022, 03:15.

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                                    • StefanBoe
                                      Erfahren
                                      • 14.12.2020
                                      • 242

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      Hallo Out of Saigon,
                                      bei deinen Osttiroler Touren lese ich voller Freude mit und bin gespannt auf das, was noch kommt. Ich habe das Virgental auf zwei Trekkingtouren (2007/2013) und bei einem Familienurlaub (2008) kennen- und lieben gelernt und finde wie du, dass das schöne Tal und die erfreulich unerschlossene Hochgebirgslandschaft drumherum hier im Forum noch mehr Berichte verdient. Sehr schöne Fotos übrigens!



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                                      • Sternenstaub
                                        Alter Hase
                                        • 14.03.2012
                                        • 2780

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        ja, da macht das gedankliche Mitwandern wirklich Freude, eine echt schöne Landschaft ist das, speziell das "Stonehenge" finde ich spannend.
                                        Two roads diverged in a wood, and I—
                                        I took the one less traveled by,
                                        And that has made all the difference (Robert Frost)

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