Hallo liebes Forum,
nach längerer Abwesenheit erstmal wieder Hallo hier im Forum.
Zur Zeit plane ich für den späten Sommer ( Anfang/Mitte August - ca Mitte/ Ende September ) über den GR11/HRP/GR10 in "umgekehrter" Richtung vom Mittelmeer zum Atlantik zu laufen. Ich möchte soweit wie möglich draußen schlafen, entweder im Tarptent Rainbow oder bei schönem Wetter auch mal unter freiem Himmel. Da man irgendwo mal richtig anfangen muss, geht es jetzt daran, hoffentlich mit eurer Hilfe, meine Ausrüstung zu verbessern, da u.a. mein Schlafsack bisher VIEL zu schwer ist und ich in der Frage nicht mehr wirklich weiter weiß.
Der Fragebogen:
Bist Du eher
Typ A, der Komfort- und Sicherheitsorientierte Trekker: Für ihn hat Wärme und Sicherheit oberste Priorität. Er schätzt ein, wie kalt es auf der Tour wohl realistischerweise maximal (bzw. minimal) werden wird und orientiert sich bei der Schlafsackwahl dann am oberen Komfortwert der Herstellerangabe --> Es ist bei seriösen (!) Herstellerangaben mit hoher Wahrscheinlichkeit ein komfortabler Schlaf in normaler Kleidung (z.B. lange Unterwäsche) über das gesamte Einsatzspektrum gewährleistet, auch wenn für viele Situationen ein leichterer Schlafsack ausgereicht hätte.
oder
Typ B, der risikobereite Leichtgewichtstrekker: Für ihn hat ein niedriges Gewicht oberste Priorität. Er orientiert sich bei der Schlafsackwahl eher an den Durchschnittstemperaturen, die im Zielgebiet zu erwarten sind. Sollte es kälter werden, legt er sich dick eingepackt (mit mehren Pullis, Jacke, Mütze, Handschuhe, Hüttenschuhe etc. bewaffnet) in den Schlafsack und nimmt (in der Hoffnung, dass es nicht noch kälter wird) in Kauf, auch mal eine Nacht fröstelnd im Schlafsack zu liegen. Ein Vergleich zur Softshell Definition der Industrie drängt sich auf: Er kauft sozusagen den 85% Schlafsack.
Eher Typ B, zudem muss auf Grund von der Fotoausrüstung wo anders eingespart werden und bis auf die Füße, die immer kalt sind, macht mir Kälte nicht viel aus. Es muss aber nicht bis an die Risikogrenze kommen. Gegen kühle Nächte habe ich nichts, im schlimmsten Fall wird alles angezogen was dabei ist.
Vorabfrage 2:
Welche Schlafsäcke hattest Du bisher in Verwendung und bis zu welchen Temperaturen konntest Du damit komfortabel schlafen?
Meru Colorado, laut Termometer, im Flusstal mit morgentlichen Reif außerhalb der "luftigen" Scheune, ohne Probleme bei 2C
Wie groß bist Du?
1,91m.
Was wiegst Du? Anders gefragt: Körperstatur a) dürr, b) schlank, c) "normal", d) kräftig oder e) vollschlank?
b-c / ca 84kg
Persönliches Kälteempfinden im Vergleich zu anderen: a) Ich friere relativ schnell, b) "normal", c) Mir ist meist eher zu warm als zu kalt.
b-c
a) Bauch-, b) Rücken- oder c) Seitenschläfer
Bauchschläfer
Hast Du aus eigener Erfahrung einen a) eher ruhigen oder b) eher unruhigen Schlaf?
entweder scheintod
oder extrem unruhig, auf Touren aus Erfahrung eher kurz aber ruhig.
Bevorzugst Du einen a) eng oder b) geräumig geschnittenen Schlafsack?
habe bisher noch keinen engen testen können, kann dies bezüglich keine Aussage treffen
Reißverschluss lieber a) links oder b) rechts?
egal
Welche Schlafunterlage benutzt Du i.d.R.?
Bisher eine Sirex-Rillenmatte (EVA), bin aber am überlgen ob es da nicht noch was besseres gibt, bzgl Gewicht
Wo/Wobei (in welcher Region, Höhe, Aktivität... bitte möglichst präzise) soll der Schlafsack zum Einsatz kommen?
Pyrenäen, August - September. Von 0- ca 2500 und evtl höher.
Wann (Jahreszeit, besser: genaue Monatsangaben "von... bis...") soll der Schlafsack..
s.o. .Außerhalb dieser Tour, werde ich von Frühjahr - Herbst unterwegs sein. Bin kein Winter-Trekker.
Mit welchen Temperaturen rechnest Du?
Was ich bisher so erfahren konnte, wird man bis zur Frostgrenze rechnen müssen. Das ist ua der Grund warum ich die Tour in Richtung Atlantik laufen möchte. Die letzte Woche wird in niedrigeren Höhenlagen verlaufen, was bei eventuell früh einsetzenden Schneefällen hilfreich sein wird. Dazu hat man natürlich das Licht im Rücken, was ich bei meiner Fotobegeisterung sehr zu schätzen weiß
Soll der Schlafsack a) generell nur im Zelt, b) auch mal unterm Tarp oder c) auch mal beim Biwak eingesetzt werden?
Zelt (Tarptent Rainbow), Biwak, Hütte
Wenn der Schlafsack im Rucksack transportiert werden soll: Welchen Rucksack hast Du? Volumen?
Deuter AirContact 65l
Gibt es ein Gewichtslimit? Wenn ja: Was sollte der Schlafsack wiegen?
Packvolumen?
Möglichst leicht, am Besten max um die 800gr
Wie viel Geld bist Du bereit auszugeben?
< 250€
Käme für Dich ein osteuropäisches Modell (aus Polen oder Tschechien) in Frage?
Ja
Hast Du Dich bereits näher mit dem Ausrüstungsgegenstand "Schlafsack" auseinandergesetzt oder Dich beraten lassen? Wenn ja: Wie/Wo?
Im Forum, Herstellerseiten
Soll der Schlafsack eine Anschaffung für eine einmalige große Tour sein, oder beabsichtigst Du ihn über die nächsten Jahre regelmäßig zu verwenden?
pro jahr eine große oder 2 kleinere Touren, je nach Gegebenheiten nehme ich dann aber auch den "Schweren".
Es ist ja nicht so, dass ich mich bisher nicht mit dem Thema auseinander gesetzt habe. Wo ich mir aber nicht sicher bin, ist allerdings mit den zu erwartenden Temperaturen zu der Jahreszeit (Wetterextreme mal ausgenommen - die sind nie zu vorherzusehen). Schätze ich die Frostgrenze als minimal zu erwartende Temperatur als realistisch ein?
Dazu kommt meine Körpergröße, die zB die Modelle von Cumulus - LiteLine 300/400, evtl auch Panyam ausscheiden lässt. Bei YetiPl sehe ich zwar die zu wählenden Größen, finde aber nichts zum Gewicht. Dann gibts noch den WM Summerlite, der mir eigentlich zu teuer ist, aber in meiner Größe verfügbar ist, extrem leicht ist und (fast) bis zur Frostgrenze reicht. Gibt es sonst noch Modelle/Hersteller, die für mich in Frage kommen könnten?
Bzw habe ich bei den Beiträgen zu Cumulus gelesen, dass sie dort sehr flexibel sind, wenn man Sonderwünsche hat. Gibt es dort auch die Möglichkeit längere Schlafsäcke zu ordern und wenn ja, wieviel müsste man ca mehr bezahlen.
Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!
MASE
nach längerer Abwesenheit erstmal wieder Hallo hier im Forum.
Zur Zeit plane ich für den späten Sommer ( Anfang/Mitte August - ca Mitte/ Ende September ) über den GR11/HRP/GR10 in "umgekehrter" Richtung vom Mittelmeer zum Atlantik zu laufen. Ich möchte soweit wie möglich draußen schlafen, entweder im Tarptent Rainbow oder bei schönem Wetter auch mal unter freiem Himmel. Da man irgendwo mal richtig anfangen muss, geht es jetzt daran, hoffentlich mit eurer Hilfe, meine Ausrüstung zu verbessern, da u.a. mein Schlafsack bisher VIEL zu schwer ist und ich in der Frage nicht mehr wirklich weiter weiß.
Der Fragebogen:
Bist Du eher
Typ A, der Komfort- und Sicherheitsorientierte Trekker: Für ihn hat Wärme und Sicherheit oberste Priorität. Er schätzt ein, wie kalt es auf der Tour wohl realistischerweise maximal (bzw. minimal) werden wird und orientiert sich bei der Schlafsackwahl dann am oberen Komfortwert der Herstellerangabe --> Es ist bei seriösen (!) Herstellerangaben mit hoher Wahrscheinlichkeit ein komfortabler Schlaf in normaler Kleidung (z.B. lange Unterwäsche) über das gesamte Einsatzspektrum gewährleistet, auch wenn für viele Situationen ein leichterer Schlafsack ausgereicht hätte.
oder
Typ B, der risikobereite Leichtgewichtstrekker: Für ihn hat ein niedriges Gewicht oberste Priorität. Er orientiert sich bei der Schlafsackwahl eher an den Durchschnittstemperaturen, die im Zielgebiet zu erwarten sind. Sollte es kälter werden, legt er sich dick eingepackt (mit mehren Pullis, Jacke, Mütze, Handschuhe, Hüttenschuhe etc. bewaffnet) in den Schlafsack und nimmt (in der Hoffnung, dass es nicht noch kälter wird) in Kauf, auch mal eine Nacht fröstelnd im Schlafsack zu liegen. Ein Vergleich zur Softshell Definition der Industrie drängt sich auf: Er kauft sozusagen den 85% Schlafsack.
Eher Typ B, zudem muss auf Grund von der Fotoausrüstung wo anders eingespart werden und bis auf die Füße, die immer kalt sind, macht mir Kälte nicht viel aus. Es muss aber nicht bis an die Risikogrenze kommen. Gegen kühle Nächte habe ich nichts, im schlimmsten Fall wird alles angezogen was dabei ist.
Vorabfrage 2:
Welche Schlafsäcke hattest Du bisher in Verwendung und bis zu welchen Temperaturen konntest Du damit komfortabel schlafen?
Meru Colorado, laut Termometer, im Flusstal mit morgentlichen Reif außerhalb der "luftigen" Scheune, ohne Probleme bei 2C
Wie groß bist Du?
1,91m.
Was wiegst Du? Anders gefragt: Körperstatur a) dürr, b) schlank, c) "normal", d) kräftig oder e) vollschlank?
b-c / ca 84kg
Persönliches Kälteempfinden im Vergleich zu anderen: a) Ich friere relativ schnell, b) "normal", c) Mir ist meist eher zu warm als zu kalt.
b-c
a) Bauch-, b) Rücken- oder c) Seitenschläfer
Bauchschläfer
Hast Du aus eigener Erfahrung einen a) eher ruhigen oder b) eher unruhigen Schlaf?
entweder scheintod

Bevorzugst Du einen a) eng oder b) geräumig geschnittenen Schlafsack?
habe bisher noch keinen engen testen können, kann dies bezüglich keine Aussage treffen
Reißverschluss lieber a) links oder b) rechts?
egal
Welche Schlafunterlage benutzt Du i.d.R.?
Bisher eine Sirex-Rillenmatte (EVA), bin aber am überlgen ob es da nicht noch was besseres gibt, bzgl Gewicht
Wo/Wobei (in welcher Region, Höhe, Aktivität... bitte möglichst präzise) soll der Schlafsack zum Einsatz kommen?
Pyrenäen, August - September. Von 0- ca 2500 und evtl höher.
Wann (Jahreszeit, besser: genaue Monatsangaben "von... bis...") soll der Schlafsack..
s.o. .Außerhalb dieser Tour, werde ich von Frühjahr - Herbst unterwegs sein. Bin kein Winter-Trekker.
Mit welchen Temperaturen rechnest Du?
Was ich bisher so erfahren konnte, wird man bis zur Frostgrenze rechnen müssen. Das ist ua der Grund warum ich die Tour in Richtung Atlantik laufen möchte. Die letzte Woche wird in niedrigeren Höhenlagen verlaufen, was bei eventuell früh einsetzenden Schneefällen hilfreich sein wird. Dazu hat man natürlich das Licht im Rücken, was ich bei meiner Fotobegeisterung sehr zu schätzen weiß

Soll der Schlafsack a) generell nur im Zelt, b) auch mal unterm Tarp oder c) auch mal beim Biwak eingesetzt werden?
Zelt (Tarptent Rainbow), Biwak, Hütte
Wenn der Schlafsack im Rucksack transportiert werden soll: Welchen Rucksack hast Du? Volumen?
Deuter AirContact 65l
Gibt es ein Gewichtslimit? Wenn ja: Was sollte der Schlafsack wiegen?
Packvolumen?
Möglichst leicht, am Besten max um die 800gr
Wie viel Geld bist Du bereit auszugeben?
< 250€
Käme für Dich ein osteuropäisches Modell (aus Polen oder Tschechien) in Frage?
Ja
Hast Du Dich bereits näher mit dem Ausrüstungsgegenstand "Schlafsack" auseinandergesetzt oder Dich beraten lassen? Wenn ja: Wie/Wo?
Im Forum, Herstellerseiten
Soll der Schlafsack eine Anschaffung für eine einmalige große Tour sein, oder beabsichtigst Du ihn über die nächsten Jahre regelmäßig zu verwenden?
pro jahr eine große oder 2 kleinere Touren, je nach Gegebenheiten nehme ich dann aber auch den "Schweren".
Es ist ja nicht so, dass ich mich bisher nicht mit dem Thema auseinander gesetzt habe. Wo ich mir aber nicht sicher bin, ist allerdings mit den zu erwartenden Temperaturen zu der Jahreszeit (Wetterextreme mal ausgenommen - die sind nie zu vorherzusehen). Schätze ich die Frostgrenze als minimal zu erwartende Temperatur als realistisch ein?
Dazu kommt meine Körpergröße, die zB die Modelle von Cumulus - LiteLine 300/400, evtl auch Panyam ausscheiden lässt. Bei YetiPl sehe ich zwar die zu wählenden Größen, finde aber nichts zum Gewicht. Dann gibts noch den WM Summerlite, der mir eigentlich zu teuer ist, aber in meiner Größe verfügbar ist, extrem leicht ist und (fast) bis zur Frostgrenze reicht. Gibt es sonst noch Modelle/Hersteller, die für mich in Frage kommen könnten?
Bzw habe ich bei den Beiträgen zu Cumulus gelesen, dass sie dort sehr flexibel sind, wenn man Sonderwünsche hat. Gibt es dort auch die Möglichkeit längere Schlafsäcke zu ordern und wenn ja, wieviel müsste man ca mehr bezahlen.
Vielen Dank schon einmal für eure Hilfe!
MASE
Kommentar