Zitat von Martin206
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Eigenschaften Winterzelt
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OT: Ich hab' aus diesem Grund immer Vimeo genutzt, wenn ich selbst ein Filmchen zeigen wollte. Inzwischen muss man sich da aber leider anmelden, auch wenn man nur schauen möchte.
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Ahoj,Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigenAW: Eigenschaften Winterzelt
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Keron 3 (oder 3 GT) zu zweit ist ein Palast, in dem selbst großzügiges Tourengepäck regelrecht "verschwindet". Ich kann mir keine Konstellation vorstellen, wo ein 4 GT zwei Personen irgend einen Mehrwert bringt. Ist nur schwerer zu tragen/ziehen, schwerer zu handhaben bei Wind, schwerer aufzuwärmen.
ich bin gerade auf das Thema hier gestoßen, weil es wieder hervor geholt wurde.
Sarekmaniac , also wenn sich das Zitat hier auf meinen Beitrag (#20) bezog, dann vielleicht noch ein Nachtrag, eine Ergänzung oder Erklärung dazu.
Wir haben halt das Zelt genutzt, welches vorhanden war. Mein Nallo 2 GT wäre besonders für meinen Wanderfreund A. viel zu kurz gewesen. Er nutzt seit viele Jahren sein Keron 4 GT auf allen möglichen Familientouren. Jetzt extra für 1.000 € und mehr einfach mal so ein neues Zelt zu kaufen, daß muß man sich halt leisten können und auch wollen. Das ganze Wintergrödel ist eh schon nicht so günstig. Außerdem wissen vermutlich die Wenigsten vorher sicher, daß Wintertouren Ihr Ding ist und ob sie im kommenden Jahr wieder bei - 35° C losziehen wollen.
So gesehen war es eine Entscheidung und Abwägung zwischen etlichen Faktoren. Andere Leute würden vielleicht anders entscheiden, jeder so wie er oder sie mag. Für uns hat es super gepaßt und so weit mir bekannt, auch noch auf anderen Reisen.
Hier gab es schon aktuell die ersten Nachtfröste, von daher freundliche Winterzeltergrüße,
Z"The Best Laks, Is Relax."
Atli K. (Lakselv)
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Naja, es gibt noch Plattformen die mit Werbung verdienen und einen nicht so agressiv und umfangreich beschallen. Ich brauch auch keine YT-Videos bzw. am Notebook blockt das Firefox akt. recht gut.Zitat von Killer Beitrag anzeigenKlar, das kostenpflichtige YouTube Premium :-D YouTube ist eben auch nur eine Dienstleistung die nicht kostenlos zur Verfügung steht und sich durch Werbung finanziert und auch irgendwie Gewinn einbringen möchte. Die Welt besteht eben nicht nur aus ehrenamtlichen Mitarbeitern...
Hätte ja sein können es gibt eine solche Alternative und der Video ist dort auch zu finden - solches hätte ich dann gerne unterstützt."Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL
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PS: Interessant mitzulesen. Auch wenn ich erst 3x beim "Wintercamping" war (Jan/Feb, Fr-So), so hab ich doch auch ähnliche Erfahrung gemacht, ganz gute mit meinem 3P-Tunnel, das sehr gut dicht zu machen ist und durchaus ein paar Grade mehr innen hält als es außen hat. (Vaude Mark XT 3P - belegt nur mit 1 Person, bis ca. -8 °C bisher ...mal sehen ob es diesen Winter kälter ist.)
Tagsüber eh in Bewegung und bis kurz vorm in den Schlafsack schlüpfen am Feuer (in ner Jurte), da wird einem bei entspr. Speisung nicht wirklich kalt bei knapp unter Null."Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL
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Hier mal Eindrücke zum Winterzelt von einer Tour:
Wenig geeignet das Chinook 1P
Den Schnee hatte es zwischen IZ und AZ geweht und ohne Lüfte kann es irgendwann knapp werden mit dem Sauerstoff im Zelt. Bis ich das Zelt wieder befreit habe hat auch ewig gedauert.
Besser mit Lüfter
Wobei man hier auch schon hat aufpassen müssen damit die Luftzufuhr nicht abgeschnitten wird.
Wenn es mal Ohne Zelt gehen muss
Wobei hier der Eingang sehr groß ist, da Wind abgewandt in dem Fall jedoch kein Problem.
Anderes bei einer anderen Tor, der Eingang war recht klein was sich zwar positiv auf die Innentemperatur ausgewirkt hat aber bei anfangenden Sturm war der Eingang innerhalb weniger Minuten schon komplett dicht.
Suche Freiwillige für gefährliche Reise. Niedriger Lohn, bittere Kälte, lange Stunden in vollständiger Finsternis garantiert. Rückkehr ungewiss. Ehre und Anerkennung im Fall des Erfolges.
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Hat hier jemand Erfahrung mit Tunnelzelten für vier Personen, die auf Solotouren genutzt wurden? Klar, bei Pulkatouren ist das Gewicht zweitrangig, aber ich stelle mir die Handhabung der riesigen Teile beim Aufbau alleine schon anspruchsvoller (weil größer und unhandlicher) vor, als bei Tunneln für drei Personen. Hat jemand einen Vergleich zu einer Solo-Nutzug von 3P-Tunneln? Beim zusammentsecken des Gesänges und dem Abspannen wird wahrscheinlich kein großer Unterschied sein, aber beim Aufbau im Wind?
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Hm, gute Frage. Ich habe Erfahrung mit dem Aufbau eines Helsport Spitsbergen X-Trem 4 Camp (Forumszelt) und eines Fjällräven Polar Endurance 3 im Winter. Letzteres nutze ich auf der kommenden Tour solo und ich traue mir zu, es auch bei starkem Wind alleine aufzubauen. Mit Aufbau bei starkem Wind habe ich Erfahrung – wenn auch bisher nicht ausschließlich solo.
Wichtig ist vor allem, dass das Zelt entsprechend vorbereitet ist. Heißt für mich:- Gestänge bereits eingeschoben
- Verbindungen mit Tesa gesichert, nur in der Mitte geteilt
- Sicherungsleine z. B. an der Pulka
- die wichtigsten Heringe schon am Zelt befestigt
- Leinen „aufgeschlossen“, also sauber aufgewickelt und nicht frei herumfliegend
Entscheidend ist weniger das Zeltmodell als ein funktionierendes Konzept: Vorbereitung, festgelegte Reihenfolge und Handgriffe, die sitzen und verinnerlicht sind.
Traue ich mir zu, das Helsport Spitsbergen X-Trem 4 Camp alleine aufzubauen? Ich würde sagen: ja. Es hat zwar vier Gestängebögen (mein jetziges drei) – die hat das X-Trem 3 Camp ja auch – es ist also vor allem etwas mehr Fläche im Wind. Bei guten Bedingungen ist der Unterschied im Aufbau aus meiner Sicht marginal. Bei starkem Wind ist es ohnehin besser, wenn das Zelt schon steht – und solo plant man in der Regel sowieso konservativer.
Ich kenne übrigens jemanden, der das Helsport Spitsbergen X-Trem 4 Camp solo nutzt bzw. genutzt hat. Hier der Link zu seiner Interneteite dort vergleicht er auch ein Spitsbergen 4 mit einem Nallo 3 GT, das er vorher hatte: https://www.nordwinter.de/lagern/zelt/
Wenn ich aus welchen Gründen auch immer ein 4-Personen-Zelt hätte, würde ich damit auch solo auf Tour gehen.
Ich hoffe, meine Erfahrungen helfen dir weiter.
LG, Bottoey
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Ein freundliches Ahoj und ein Frohes Neues Jahr Icefeather!
Zum HB Keron 4 GT, da hatte ich ja bereits etwas zu unseren praktischen Erfahrung geschrieben. Zu Zweit einen riesen Tanzpalast und eigentlich nicht wirklich zwingend notwendig. Das Zelt war halt da, ist in der Praxis bekannt und bewährt. Ich vermute, mit der 3 Personenversion des HB Keron GT hätten wir uns ebenso wohl auf Tour gefühlt.
Kurze Zwischenfrage, besitzt Du einen 4 Personentunnel, möchtest diesen benutzen und fragst Dich ob das Solo funktioniert oder überlegst Du einen Neukauf und schwankst zwischen 3 bzw. 4 Personenzeltes wegen des benötigten Platzbedarfes? Ich denke, Solo reicht ein solides 2 Personenzelt, welches für 4 Jahreszeiten ausgelegt ist, denn mit das Wichtigste, was ich schnell auf meiner allerersten 4 wöchigen Winter- und Solotour in Lappland gelernt hatte, war die Bedeutung von Ordnung und Organisation im Zelt.
Ein 3 Pesonenzelt wäre der absolute Luxus, aber es wäre nicht meine Wahl denn:
Das Gewicht und Packmaß würde ich auch bei einer Pulkatour, besonders alleine, nicht unterschätzen. Denn Du mußt ja wirklich Alles alleine bewegen, d.h. es gibt keine Dinge welche man aufteilen kann.
Ich würde Solo versuchen ein 2 Personenzelt zu nutzen, vor allem wegen der kleineren Stellfläche. Alleine bei einem 2 Personenzelt hast Du u.U. schon wirklich reichlich zu tun, die entsprechende Schneefläche ausreichend zu verdichten, und dann noch mal täglich das Doppelte an Fläche? Das kann echt harte Arbeit an jeden Abend werden, wo Du Dich ja eher ausruhen und von den Tagesstrapazen erholen willst:
Hier im ODS Verein gab es früher ein HB Nallo 2 GT zum Verleih. Ich weiß aktuell ob es das Angebot gibt, aber ich war mit meinem Nallo Solo insgesamt immer recht glücklich und zufrieden, trotz der etwas sehr knappen Liegelänge.
Zusammen gefaßt würde ich für Solowintertouren ein 2 Personenzelt, idealerweise in der GT Version um beim Hersteller Hilleberg zu bleiben, wählen. Falls in der Zukunft auch Touren zu Zweit angedacht sind, dann durchaus die 3 Personenvariante für eine Solo-Wintertour. Ob Nallo, Nammatj, Keron oder Kaitum, da geht es eher um Fragen der Liegelängen, 2. hohen Lüfter, etc. das sind persönliche Bedürfnisse von Bedeutung. Und natürlich muß es kein Hilleberg sein, nur halt wintertauglich.
Ich wünsche Dir viele schöne und entspannte Momente in Deinem Zelt auf Deinen Wintertouren!
Viele Grüße,
Z"The Best Laks, Is Relax."
Atli K. (Lakselv)
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