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  • heron
    Fuchs
    • 07.08.2006
    • 1745

    • Meine Reisen

    #21
    @ Mundil

    Ultra Leicht ist irgendwie frustrierend. Man spürt ja gar nix.
    Ist irgendwie klar, dass man sich nicht mehr spürt, wenn man normalerweise mit 30kg herumrennt .
    Das hält der Körper nur in einer gewissermassen anästhesierten Haltung aus - und es dauert einige Zeit bis man sich wieder entschliesst IN seinem Körper zu wohnen anstatt sich in Gedanken zu flüchten

    Viel Spass mit go heavy
    sabine
    Ich habe keine grossen Ambitionen. Still sitze ich und betrachte wohlgemut das Gewimmel der Welt.
    Ich benötige nur so viel, wie ich mir ohne Anstrengung und Demütigung beschaffen kann. (György Bálint)

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    • Gast-Avatar

      #22
      Wenn ich an die UL- Wanderer in Lappland denke die ich ärztlich versorgen durfte weil sie einfach die falsche Ausrüstung dabei hatten- die haben ihren Körper so richtig gespürt. Schlafsack zu dünn, zu wenig Klamotten, Tarp zerfetzt, angefroren... aber nen leichten Rucksack, das stimmt.
      Kann auch eine Art russisch Roulette sein. 8)

      M.

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      • Shorty66
        Alter Hase
        • 04.03.2006
        • 4883
        • Privat

        • Meine Reisen

        #23
        Jau. Der grund warum ich Ultraleicht oft zu leicht finde.
        Das heißt aber nicht, das man mit dem ultraschweren kram los muss. Für mich ist "leicht aber sicher" ein Motto dem ich mich anschließen kann.
        Man muss ja nicht unbedingt unterm Tarp aufm gletscher im nur halb befüllten schlafsack pennen.
        Wenn man sich zwei kilo mehr auf den rücken legt kann man das ganze auch in einem sicheren ultraleichten zelt und mit ordentlichem schlafsack haben.

        Ausserdem find ichs generell doof, auf jeglichen komfort zu verzichten nur um ein halbes kilo leichter durch die welt zu streifen. Mit meiner ausrüstung komme ich immer so auf 15kg. das ist super und die 5kg mehr als ein Ultraleichter kann man wirklich problemlos verkraften. Dafür wartet der ultraleichte stunden lang auf sein süppchen vom dosenkocher um danach frierend unterm lärmenden tarp im sprühregen eine bestimmt sehr angenehme nacht zu ertragen....
        φ macht auch mist.
        Now there's a look in your eyes, like black holes in the sky. Shine on!

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        • heron
          Fuchs
          • 07.08.2006
          • 1745

          • Meine Reisen

          #24
          @Mundil

          Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren , dass du "ultraleicht" und "denn sie wissen nicht was sie tun" gleichsetzt. Aber vielleicht täusche ich mich.
          Habe übrigens auch schon heavy bepackte Menschen in Finnland verarztet...

          Ultraleicht kann man meiner Ansicht nach nicht losmarschieren, wenn man blöd und verantwortungslos ist sondern ganz im Gegenteil - man muss das reduzierte Gepäck durch Wissen und Erfahrung ergänzen (die beiden wiegen gar nichts - kann man aber nicht beim Globetrotter oder sonstigen Outdoor-Ausrüstern kaufen 8) ).

          Und natürlich besteht das Risiko, dass in nächster Zukunft immer mehr Leute auf die Idee kommen, sich leichte Ausrüstung zu kaufen und dann glauben sie können damit einfach "ultraleicht" losziehen.


          @shorty: mein Dosenkocher ist ziemlich schnell und vor allem LEISE und am richtigen Ort ist es unterm Tarp auch nicht lauter als im Zelt.

          Die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang mit den aufsteigenden Morgennebeln direkt aus dem warmen und bequemen Bett zu betrachten, das nasse Moos unmittelbar nebem dem ultraleichten Kopfpolster zu riechen und den Eichhörnchen beim Fangerlspielen zuzusehen während das Teewasser auf dem ultraleichten Dosenkocher heiss wird hat schon was, wo ich wegen ein bisschen Regengetrommel auf meinem Tarp keine Krise krieg. Deswegen schlafe ich eigentlich draussen

          gx
          sabine
          Ich habe keine grossen Ambitionen. Still sitze ich und betrachte wohlgemut das Gewimmel der Welt.
          Ich benötige nur so viel, wie ich mir ohne Anstrengung und Demütigung beschaffen kann. (György Bálint)

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          • hikingharry
            Dauerbesucher
            • 23.05.2004
            • 788
            • Privat

            • Meine Reisen

            #25
            Die Morgendämmerung und den Sonnenaufgang mit den aufsteigenden Morgennebeln...
            Schöne Beschreibung, danke.

            Ich habe auch schon anderen Wanderern geholfen. Einer erzählte mir, das er nach einem unsicheren Schritt von seinem schweren, Rucksack zu Boden gedrückt wurde. Er hatte eine aufgeschürfte Hand, ein wehes, blutiges Knie, das wäre sicher zu vermeiden gewesen.

            Erfahrung und Achtsamkeit ist wirklich wichtig im Umgang mit ultraleichter Ausrüstung.

            Ansonsten finde ich Shorty66 seinen Weg nicht schlecht, mit Bedacht zu reduzieren, und dabei "leicht aber sicher" zu bleiben.

            Bei manchen (auch bei mir ) wird das Gewichtsparen dann ein Selbstläufer. Nach 20 Jahren Zeltwandern mit bis zu 34kg Gepäck plötzlich die Erfahrung von Einfachheit, Reduktion, die höhere Aufmerksamkeit gegenüber dem Weg, dem Wetter, einfach Allem rundherum. Das hat schon was.

            Gruß hikingharry

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            • Gast-Avatar

              #26
              Go heavy!
              XXXL- Wandern!
              sollte man mal mit einem :wink: versehen..
              natürlich reduziere ich auch- einen leichteren Schlafsack, leichteres Zelt- gut, mein alter Rucksack wiegt über 3 KG, aber der stützt meinen Rücken ideal...
              Und was schwer ist und nicht weniger wird- Fotoausrüstung z.B. Wenn ich Tiere in freier Wildbahn haben will dann geht das leicht über 4 kg. Wenn ich dafür 3 Wochen am Stück draussen bin sind das auch über 16 kg. Weniger bedeutet hungern. Für die Region das entsprechende Zelt, da es im Norden auch im Juli Kälteeinbrüche mit Minusgraden geben kann auch warme Sachen .... ich bin froh wenn ich unter 30 kg bleibe. Und bin seit über 25 Jahren ohne schwerere Blessuren davongekommen.
              Und natürlich lasse ich das Zelt auch mal weg wenn es schön ist

              M.

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              • softboater
                Anfänger im Forum
                • 16.11.2006
                • 27

                • Meine Reisen

                #27
                da möchte grade ich als "Ab-und-zu-Trekker" nochmal klarstellen:

                Natürlich überleg ich mir dreimal, ob der dünne Schlasa reicht und ob ich doch lieber meine alten Lowa-Bergstiefel statt der neuen Leichtwanderschuhe nehme...
                Und natürlich informiere ich mich ausgiebig über das Zielgebiet und die Eventualitäten dort.
                Und natürlich wäge ich ab, wie ausgesetzt ich sein werde, wenn ich alleine unterwegs ein Problem bekomme!

                Ich würd auch garnicht sagen, daß ich im Gegensatz zu vorigen Tour viele Sachen weggelassen hätte, sondern lediglich vieles durch leichtere (teils sogar vorhandene) Alternativen ersetzt.

                Auf der anderen Seite hab ich einen spürbaren Sicherheitsgewinn erlebt, weil ich mit dem leichten Pack einfach sicherer auf den Beinen war.

                Gerald
                Rain is liquid sunshine

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                • Hannes1983
                  Dauerbesucher
                  • 15.07.2003
                  • 835
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  #28
                  Der eine mags der andere net. Leichtwandern scheint auf jeden Fall in manchen Dingen noch umstritten zu sein .
                  Ich denke bei der ganzen Leichtwandergeschichte finde ich, kommt es als Einsteiger zu 90% darauf an, dass man die Situation in die man sich bei der entsprechenden Tour begibt zum grössten Teil richtig einschätzt und man nicht, wie bereits hier angesprochen, einfach leichtes Zeug kauft und sich damit ins schwedische Fjäll stürzt.
                  Leicht ist nicht gleich leicht. Es gibt für mich den leichten Dreijahresschlafsack, der bis 5 grad warm hält und den gleich schweren Dreijahresschlafsack, der bis 0 Grad warm hält, weil er dass besser Material besitzt. Sicherlich ist es für einen Einsteiger schwer die Situation in einem Gebiet einzuschätzen, weil er damit noch keine Erfahrung hat. Man kann ja auch versuchen sich an die Sache, Tour für Tour heran zu tasten. Man beginnt mit guten 20kg (mit Essen) und sammelt zu erst Erfahrungen, um das Gewicht dann Jahr für Jahr zu drücken, vielleicht auf 15 kg. Dabei finde ich wichtig, dass man schon vom ersten Moment Berichte und Erfahrungen anderer liest, um von Beginn an schon so "leicht" wie möglich zu starten und Risiken auszugrenzen. Für mich hat es keinen Sinn mehr mit 30 kg zu starten um in den kommenden Jahren meiner Touren immer leichter zu werden, denn ich mache in kürzerster Zeit sehr viele Erfahrungen mit unterschiedlichsten Materialen. Was natürlich auch nicht ganz kostengünstig ist, wenn man ständig neue Ausrüstungsgegenstände kauft .
                  Für einen Einsteiger ist Erfahrung von Anderen das A und O, denn für mich hängt der Erfolg einer ersten und den darauf folgenden Touren größtenteils von den Informationen ab, die man sich in Sachen Ausrüstung im voraus vom "Erfahrenen" holt. Ob die Tour dann körperlich wieder zu schwer ist, dass muss jeder selber erfahre, denn so etwas kann einem kaum ein anderer sagen. Jeder Mensch hat eben hier eine unterschiedliche Fitness, die er selber nur ein schätzen kann.
                  Doch da wären wir wieder bei einem Punkt des Leichtwanderns. Wer sich wirklich gut beim UL Ausrüstungskauf über einzelne Produkte informiert, der wird durch das leichtere Gewicht auch bei seiner ersten Tour, weniger Schwierigkeiten mit einem hohem Gewicht habe, wie auch keine Knieproblemen, keine Rückenschmerzen, weniger konditionellen Problemen auf Grund des geringeren Gewichts.
                  Aber wie gesagt, dass alles hängt von den Informationen ab, die man sich einholt. Klar, wenn sich einer ohne was drüber zu lesen mit UL Artikeln eindeckt und dann auf Tour geht ohne Erfahrung damit zu haben, dann liegt das "auf die Schnauze fliegen" ziemlich nahe .

                  Ich wünsch euch einen schönen Feiertag.
                  Hannes

                  Kommentar


                  • -wf-
                    Dauerbesucher
                    • 26.10.2005
                    • 747

                    • Meine Reisen

                    #29
                    Ich bin auch kein Mitglied der Ultraleichtfraktion, reduziere aber Gewicht und komme immer noch auf 25-30 kg. Mein Ausrüstungsgewicht inkl Fotoausrüstung und Rucksack beträgt knapp 15 kg, dazu kommen Essen und Wasser und schon kommen 25 - 30 kg zusammen. Dieses Gewicht möchte ich nicht in einem Leichgewichtsrucksack tragen, auch wenn ich dann etwa 2,5 kg weniger auf dem Rücken hätte. Grade beim Rucksack lege ich viel Wert auf ein gutes und stabiles Tragesystem. Leichtwanderschuhe eignen sich für meine Touren schon gar nicht. Ich neige etwas zum Umknicken und brauche stabile Lederstiefel mit Einlagen drin, dann machen auch mehr als 30 km nichts aus.

                    Gewicht reduziert habe ich beim Zelt von 2,2 kg (eigentlich auch schon leicht) auf 1 kg (wird mit Trekkingstöcken aufgebaut). Tarp ist für Skandinavien nichts, wegen der Mücken. Schlafsack wiegt eh nur wenig über 1 kg (WM Antelope), da kann ich nichts mehr sparen, da ich auch nicht frieren will. Kochgeschirr könnte ich aus Titan kaufen, aber da steht das reduzierte Gewicht nicht im Verhältnis zum Preis, Non Stick Alu reicht auch aus. Bei Kleinkram hab ich von der Baumarkt Stirnlampe mit 180 g auf die Tikka plus (45 g?) reduziert. Allgemein kaufe ich neue Sachen auch nach Gewicht. Nur ein kleines GPS (Geko), Silnylonbeutel statt Waschtasche, Viskose-Trekkinghandtuch, Seide statt Mikrofaser als Hüttenschlafsack usw. Nur meinen 3,5 kg schweren Bergans Viking möchte ich behalten, besser trägt sich kein Rucksack, und alles paßt rein, sogar noch der Großeinkauf.

                    Ein bißchen Komfort muß schon sein, schließlich ist es mein Urlaub. Ich möchte nicht im dürren Schlafsack klappernd warten, daß der Dosenkocher mein Wasser für den Morgenkaffee endlich abkocht, wobei meine Beine auf einem Müllsack ruhen, weil ich nur eine halblage Isomatte in Form meines Oberkörpers mitführe. Nee danke, das geht mir zu weit. Meiner Zahnbürste wird auch kein Griff abgesägt oder Löcher in den Griff meines Löffels gebohrt. Dann lieber ein paar Kilos mehr mitnehmen. Das Essen wird eh weniger mit der Zeit. Und mit 25 kg trägt sich mein Rucksack wie von selbst. Nur der Vollständigkeit halber: Ich bin kein Riese und wiege nur ca 58 kg.

                    Kommentar


                    • stefN
                      Dauerbesucher
                      • 04.06.2004
                      • 544

                      • Meine Reisen

                      #30
                      Ich zähle mich seit einiger Zeit auch zu denen, die versuchen, das Rucksackgewicht radikal zu minimieren. Wenn ich damit früher angefangen hätte, hätte es vermutlich geholfen, meinen Innenmeniskus zu erhalten. Nun denn ...

                      Da immer wieder der Komfort genannt wird: Das ist ja letztlich für jeden anders.
                      Für mich ist der Komfort, den ich meinen Knochen z. B. durch ein halbes Kilo weniger gönne, größer als der Komfort, ein paar Minuten weniger auf heißes Wasser zu warten. (Ich stehe auf meinen Dosenkocher !)

                      @ wf:
                      Welches Zelt benutzt Du und wie zufrieden bist Du damit?

                      Grüße von
                      Stefan

                      Kommentar


                      • -wf-
                        Dauerbesucher
                        • 26.10.2005
                        • 747

                        • Meine Reisen

                        #31
                        Ich benutzte das AR Ultralite 2 von Mountain Equipment. Darüber habe ich eben was im Zeltforum geschrieben. Lies die allgemeinen Infos doch bitte dort nach. Ich bin sehr zufrieden damit. Es gibt auch eine noch leichtere und kleinere Version Ultralite 1, aber die war mir zu eng, da ich viel Gepäck bei mir habe. Rosi hat darüber schon vor einer Weile geschrieben. Leider wars nicht ganz billig, aber so viel teurer als das Wechsel Pathfinder Silnylon auch nicht. Das hatte ich vorher und war mit 2,2 kg auch nicht sehr schwer. Jetzt komme ich auf etwa ein kg, da ich die Aufstellstangen nicht mitführe und lieber meine Trekkingstöcke benutze. Diese haben mich diesjahr vor Knieproblemen bewahrt.

                        Kommentar


                        • Hannes1983
                          Dauerbesucher
                          • 15.07.2003
                          • 835
                          • Privat

                          • Meine Reisen

                          #32
                          @wf:
                          Ich kann dich voll und ganz verstehen, wenn du von Komfort redest. Ich denke Komfort ist Ansichtssache. Ich denke dennoch, dass ich dich in einigen Sachen korrigieren muss. Du redest davon, dass du mit 25-30kg auf deinen Touren unterwegs bist. Ich frag mich ganz ehrlich wie du auf solch ein hohes Gewicht kommst? Du hast schon einige recht leichte Ausrüstungsgegenstände, der Schlafsack, das Zelt, Tikka Lampe. Natürlich haut der Rucksack mit den über 3 kg ganz schön ins Gewicht. Aber mir is es trotzdem unerklärlich, wie du mit der Ausrüstung noch auf ein solches Gewicht kommen kann. Da müsstest doch noch einige Kleinigkeiten im Rucksäckle haben, die nicht erwähnt wurden .
                          Sicherlich werd ich auch nie der Hardcore UL Wanderer, da geht mir persönlich dann auch zu viel schönes am Wandern verloren, aber ich bin überzeugt davon, dass man ein Rucksackgewicht von 15-17 kg, z.b. Schwedentour, ohne grossen Komfortverlust hin bekommt. Man sollte sich nur mit der Materie befassen und sich die leichtesten und komfortabelsten Ausrüstungen raussuchen. Da brauchst du dann auch keine Mülltüte über den Schlafsack legen, kein Wasser in einer Dose erhitzen, nicht auf einer halblangen Isomatte und auch nicht zu klappern vor Kälte. Wenn ich so etwas les, dann hab ich das Gefühl bei dir, dass du dich noch nie wirklich mit dem Leichtwanderausrüstungen befasst hast (nicht böse gemeint) .
                          Deinen Morgenkaffee kannst du mit einem Trangia Brennerhalter und Windschutz in einem Titaniumtopf kochen. Wiegt deutlich weniger und wo is da ein Komfortverlust? Oder man kaufe sich einen leichten Gaskocher. Ich denke einige Beispiele, die man nennen kann, ohne das Wort "Komfortverlust" verwenden zu müssen.
                          Du schreibst in deinem letzten Beitrag, die Wanderstöcke bewahrten dich vor Knieschmerzen! Wo die wohl herkommen :-)? Du schreibst, du wiegst 58 kg und dann schleppst du zeitweise auf deinen Touren knappe 30 kg mit dir rum. Das ist mal ein Körpergewichts/Rucksackgewicht- Verhältnis. Da würd ich mich net über Knieprobleme beschweren! Darf ich mal fragen wie alt du bist?

                          Ich will dich net mit dem oben geschriebenen korrigieren oder dich kritisieren, is nur gut gemeint.
                          Ich wiege 72, bin 1,85m gross, wandere seit 5 Jahren verstärkt und bin 23 Jahre alt und hab heute schon ordentlich Probs mit meinen Knieen. Ich denke da halt heut ein wenig anderes über 25kg Rucksäcke nach .

                          Machs gut
                          Hannes

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                          • Gast-Avatar

                            #33
                            ch frag mich ganz ehrlich wie du auf solch ein hohes Gewicht kommst?
                            Mit entsprechenden Lebensmitteln und Photoausrüstung ganz einfach.
                            Warum müsssen UL- Enthusiasten eigentlich immer so oberlehrerhaft und missionarisch rüberkommen?


                            M.

                            Kommentar


                            • sjusovaren
                              Lebt im Forum
                              • 06.07.2006
                              • 6161

                              • Meine Reisen

                              #34
                              OT:
                              Zitat von Mundil
                              ch frag mich ganz ehrlich wie du auf solch ein hohes Gewicht kommst?
                              Mit entsprechenden Lebensmitteln..
                              Wein? Whisky? oder beides
                              Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
                              frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


                              Christian Morgenstern

                              Kommentar


                              • Gast-Avatar

                                #35
                                OT: Single malt. Und aus ethischen Gründen in der Glasflasche!

                                aber der Thread heisst doch "keine Angst vor grossen Rucksäcken", oder?
                                Und das muss man auch nicht haben- mit dem entsprechenden Rucksack...

                                Ich wiege 72, bin 1,85m gross, wandere seit 5 Jahren verstärkt und bin 23 Jahre alt und hab heute schon ordentlich Probs mit meinen Knieen.
                                Ich bin 42, 1,90 gross, wiege 82 kg, wandere intensiv seit 25 Jahren, hab mir mit 17 einen Rückenschaden beim Turmspringen zugezogen. Die Knie schmerzen auch manchmal, auch wenn ich nichts tue. Und andere Extremitäten tun auch manchmal weh. Mein zeh ist noch blau von der Wintertour, zwei Finger gebrochen von ner Sommertour... na und.
                                Wenn ich aufwache und gar nix schmerzt bin ich tot
                                Wenn Du mit 23 massive Probleme mit den Knien hast würde ich mal zum Orthopäden gehen. Da kann kein Rucksack was für vermute ich.

                                M.

                                Kommentar


                                • Fernwanderer
                                  Alter Hase
                                  • 11.12.2003
                                  • 3885
                                  • Privat

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  OT:
                                  Zitat von Mundil
                                  Warum müsssen UL- Enthusiasten eigentlich immer so oberlehrerhaft und missionarisch rüberkommen?
                                  Weil Sie für eine Ausstattung, die aussieht als wäre sie aus Müllsäcken konfektioniert, hunderte von Euros gelatzt haben.


                                  Fernwanderer
                                  In der Ruhe liegt die Kraft

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                                  • Waldhoschi
                                    Lebt im Forum
                                    • 10.12.2003
                                    • 5533
                                    • Privat

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                                    #37

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                                    • pfrinz
                                      Fuchs
                                      • 11.12.2006
                                      • 1440
                                      • Privat

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                                      #38
                                      Zitat von Mundil
                                      ch frag mich ganz ehrlich wie du auf solch ein hohes Gewicht kommst?
                                      Mit entsprechenden Lebensmitteln und Photoausrüstung ganz einfach.
                                      Warum müsssen UL- Enthusiasten eigentlich immer so oberlehrerhaft und missionarisch rüberkommen?


                                      M.
                                      Was war den daran oberlehrerhaft ? Er fragt doch nur...

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                                      • Gast-Avatar

                                        #39
                                        Nein, bei Hannes war das weniger oberlehrerhaft, das stimmt.
                                        Ist der normale Enthusiasmus eines UL- Neulings
                                        Aber wie gesagt gehts ja eigentlich um schwere Säcke und wie man das meistert.

                                        M.

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                                        • derMac
                                          Freak
                                          Liebt das Forum
                                          • 08.12.2004
                                          • 11888
                                          • Privat

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                                          #40
                                          Zitat von Hannes1983
                                          @wf:
                                          Ich kann dich voll und ganz verstehen, wenn du von Komfort redest. Ich denke Komfort ist Ansichtssache. Ich denke dennoch, dass ich dich in einigen Sachen korrigieren muss. Du redest davon, dass du mit 25-30kg auf deinen Touren unterwegs bist. Ich frag mich ganz ehrlich wie du auf solch ein hohes Gewicht kommst? Du hast schon einige recht leichte Ausrüstungsgegenstände, der Schlafsack, das Zelt, Tikka Lampe. Natürlich haut der Rucksack mit den über 3 kg ganz schön ins Gewicht. Aber mir is es trotzdem unerklärlich, wie du mit der Ausrüstung noch auf ein solches Gewicht kommen kann. Da müsstest doch noch einige Kleinigkeiten im Rucksäckle haben, die nicht erwähnt wurden .
                                          Sicherlich werd ich auch nie der Hardcore UL Wanderer, da geht mir persönlich dann auch zu viel schönes am Wandern verloren, aber ich bin überzeugt davon, dass man ein Rucksackgewicht von 15-17 kg, z.b. Schwedentour, ohne grossen Komfortverlust hin bekommt.
                                          Wie er auf das Gewicht kommt, hat er ja schon oben geschrieben. :wink:
                                          Aber 15 kg für 14 Tage ohne Nachkaufmöglichkeit ist schon sehr sportlich.

                                          Mac

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