Kajak für Wettkämpfe und Marathons

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  • snuggly_cyclist
    Anfänger im Forum
    • 24.04.2006
    • 10

    • Meine Reisen

    Kajak für Wettkämpfe und Marathons

    Hallo,
    Ich bin auf der Suche nach einem eigenen Kajak. Ich möchte damit ab und an, an kleineren Quadrathlons teilnehmen aber auch lange Sachen in Richtung Marathon fahren. Ich will dabei nicht ganz vorne mitfahren aber solide unterwegs sein. Eine 2-3tägige Kajakreise sollte mit dem Gefährt auch möglich sein.
    Habe aktuell das X500 Touring von Decathlon im Auge. Was sagt ihr, taugt das was? Gibt's bessere Möglichkeiten?

    - Suchst Du ein Boot für Sport/Fitness oder zum Binsenbummeln/Reisen oder beides?
    Sport

    - Für wieviele Personen (Erwachsene, Kinder, Hund/e) maximal plus Gepäck soll das Boot geeignet sein?
    Eine

    - Willst Du auch mal allein/auch mal zu zweit paddeln?
    Eher allein

    - Suchst Du ein Kajak oder einen Canadier oder ist es Dir egal? (Kajaks werden mit Doppelpaddeln, Canadier mit Stechpaddeln oder Doppelpaddel bewegt.)
    Kayak

    - Denkst Du an ein Faltboot, ein Schlauch- oder ein Festboot?
    Schlauch

    Zum zukünftigen Paddler:

    - Bist Du schon viel/gelegentlich/wenig/gar nicht gepaddelt?
    Bisher größtenteils mit geliehenen Wanderkajaks unterwegs gewesen

    - Deine Größe, Dein Gewicht?
    185cm bei 65kg

    - Welche Gewässer bevorzugst Du bzw. welche Gewässer sind in Deiner näheren Umgebung?
    Seen, leichte Flüsse. Das was der Norden so zu bieten hat (maximal Ufernähe bei keinem Wellengang im Meer)

    Logistisches:

    - Kannst Du ein Festboot lagern?
    Nein

    - Hast Du Platz, um ein Schlauch- oder Faltboot zu trocknen? (Je nach Material [Baumwolle /Nylon] brauchen Luft- oder Faltboote längere Trockenzeiten als nur ein paar Stunden.)
    Ja

    - Wie willst Du Dein Boot transportieren?
    Kofferraum im Auto, ÖPNV
    - Wieviel Geld willst Du ausgeben?
    Max 1000€​

  • walnut
    Fuchs
    • 01.04.2014
    • 1275
    • Privat

    • Meine Reisen

    #2
    Ich würde sagen fürs Training und Spaß haben taugt das Teil taugt das Teil, aber weder fürn wettkampf mit der Länge noch für 2-3 tägige gepäckfahrten mit den 2 Ablageflächen.
    Ich würde an deiner Stelle nach nem gebrauchten Faltboot schauen 5m plus, schlank.

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    • atlinblau
      Lebt im Forum
      • 10.06.2007
      • 5607
      • Privat

      • Meine Reisen

      #3
      Zitat von snuggly_cyclist Beitrag anzeigen
      Hallo,
      Ich bin auf der Suche nach einem eigenen Kajak. Ich möchte damit ab und an, an kleineren Quadrathlons teilnehmen aber auch lange Sachen in Richtung Marathon fahren. Ich will dabei nicht ganz vorne mitfahren aber solide unterwegs sein. Eine 2-3tägige Kajakreise sollte mit dem Gefährt auch möglich sein.
      Habe aktuell das X500 Touring von Decathlon im Auge. Was sagt ihr, taugt das was? Gibt's bessere Möglichkeiten?
      Grundsätzlich kannst du mit dem Teil eine Marathonstrecke alleine absolvieren und 2-3 Tage wasserwandernd unterwegs sein. "Solide unterwegs" ist nicht die erste Eigenschaft, die ich mit deiner Auswahl in Verbindung bringe. Ich traue dem Boot auf längeren Distanzen kein zufriedenstellendes Leistungs-Geschwindigkeitsverhältnis zu. Hintergrund meiner Skepsis ist das schlechte Längen-Breitenverhältnis, bedingt durch die geringe Bootslänge.
      Zuletzt geändert von atlinblau; 25.01.2026, 19:27.

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      • ChristianBerlin
        Dauerbesucher
        • 01.02.2015
        • 508
        • Privat

        • Meine Reisen

        #4
        Hat du mal geschaut, was für Boote bei den von dir anvisierten Veranstaltungen mehrheitlich so unterwegs sind?

        Falls sich da vor allem Rennboote oder ähnliches tummeln, würde ich sagen, vergiss die Idee, mit etwas Transportablem da mithalten zu wollen; es gibt zwar von Nautiraid ein faltbares Rennboot, aber weder Mehrtagestouren noch Preis passen. Falls eher Wander- oder Seekajaks vertreten sind, könnte ein Faltboot funktionieren (das Triton Ladoga 1 könnte man gebraucht in deinem Preisrahmen finden) oder eventuell auch der große Bruder des X500, das X900.

        Welche Strecken und welche Zeiten peilst du den so an?

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        • Rollo
          Erfahren
          • 05.01.2010
          • 484
          • Privat

          • Meine Reisen

          #5
          Mit einem Falt- oder Schlauchboot wird man heute bei keiner Sportveranstaltung (außer einer Faltbootregatta ) solide mithalten können.
          Es gibt durchaus tourentaugliche "Rennboote", aber sowohl die Sportlichkeit des Materials zusammen mit der Fitness vieler Leute ist heute so, das alles ohne Rennsportanleihen eine Badewanne hinsichtlich der erzielbaren Ergebnisse ist.
          Cheers
          Rollo
          ***********************************
          Oh, es regnet, da bleib ich heute im Büro!

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          • qwertzui
            Moderator
            Alter Hase
            • 17.07.2013
            • 3451
            • Privat

            • Meine Reisen

            #6
            Naja auf dem Foto vom Quadratlonstart sieht man ein altes Faltboot und ein inflatable SUP. Bei den Breitensportwettkämpfen scheint das also kein Problem zu sein.

            Ich kenne zumindest einige sehr glückliche Nutzer des X500.

            https://www.quadrathlon4you.com/25-q-fehmarn/
            Zuletzt geändert von qwertzui; Gestern, 09:30. Grund: Das Foto müsst Ihr im Link anschauen wegen Copyright

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            • Rollo
              Erfahren
              • 05.01.2010
              • 484
              • Privat

              • Meine Reisen

              #7
              Zitat von qwertzui Beitrag anzeigen
              Naja auf dem Foto vom Quadratlonstart sieht man ein altes Faltboot und ein inflatable SUP. Bei den Breitensportwettkämpfen scheint das also kein Problem zu sein.

              Ich kenne zumindest einige sehr glückliche Nutzer des X500.

              https://www.quadrathlon4you.com/25-q-fehmarn/
              Naja, ein Boot auf Bildern zu sehen und solide mitzufahren (was heißt das? Vordere Hälfte oder grade so nicht aus dem Zeitlimit gefallen ) sing ggf. 2 Paar Schuhe.
              Die beiden Boote, die z. B. neben dem Faltboot liegen haben halt das Potential mehr als doppelt so schnell bewegt zu werden.
              Cheers
              Rollo
              ***********************************
              Oh, es regnet, da bleib ich heute im Büro!

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              • qwertzui
                Moderator
                Alter Hase
                • 17.07.2013
                • 3451
                • Privat

                • Meine Reisen

                #8
                Stimmt, wenn mit "solide unterwegs sein" nicht bedeutet, "gerade noch so kurz vor dem Lumpensammler", sondern wettbewerbsfähig, kompetetiv, dann ist der Frust mit Luftboot vorprogrammiert.

                Ein Festboot im Verein lagern und auf dem Autodach transportieren ist dann sicher die klügere Lösung.

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                • NikoT
                  Gerne im Forum
                  • 13.09.2016
                  • 97
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  #9
                  ich bin selber noch nie bei solchen Veranstaltungen mitgefahren aber ich würde mal annehmen, dass dort vorwiegend Rennboote, Marathonboote und schlanke Seekajaks dabei sind. Die Schüssel von Decathlon ist nicht mal 4 Meter lang und deutlich über 60 cm breit. Das sind eher Abmessungen wie ein altes Wildwasserboot. Dazu kommt dann noch der Faktor einer eventuell nicht ganz so steifen Bootshülle. Da wirst du in einem Wettbewerbsumfeld nicht alllzuviel Spaß haben.

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                  • Torres
                    Freak

                    Liebt das Forum
                    • 16.08.2008
                    • 32432
                    • Privat

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Ich hab ein Festboot mit 3.85 und über 60 Breite. Ich kann nur sagen, Du brauchst bei so einem Boot unter Wettbewerbsbedingungen (Langstreckenbedingungen) mindestens:
                    -Perfekte Kondition
                    -Sehr saubere Rennsportpaddeltechnik
                    -Den richtigen Körperbau, also optimale Kraftübersetzung. Manche Leute haben das, die fahren mit der letzten Krücke allen davon.

                    Nur dann hast Du vielleicht auch mit dem anvisierten Boot eine Chance, nicht völlig abgehängt zu werden. Sonst ist es nur frustrierend. Breite bremst definitiv. Und Boote haben eine Rumpfgeschwindigkeit (nennt man das so?), d.h. Du fährst eine riesige bremsende Welle vor Dir her, wenn diese Geschwindigkeit erreicht ist. Und neben Dir gleiten Anfänger ohne Paddeltechnik und Kraftanstrengung im schmalen Seekajak neben Dir her. Ätzend.

                    In so einer Situation kommt sogar mein 5.25 langes Faltgummiboot (auch über 60 breit) nicht mit, obwohl Länge eigentlich läuft und das ist megafrustrierend auf lange Sicht. Mein kurzes Festboot ist tendenziell schneller (zumindest aber kraftschonender) als der lange Hybrid. Wenn Du also kein Naturtalent bist, dann lieber ein schmales Faltboot oder - wenn Gummi - ein schmales Grabner, die sind schnittig und sehr schnell, aber kosten auch entsprechend. Um die 3000 € dürftest Du da hinlegen.

                    Fahr mal auf ein Paddelevent und fahr alles Mögliche Probe, dann weißt Du, was ich meine und dann kannst Du testen, ob Du Rennsporttalent hast und mit egal was vorne dabei sein kannst. Gewicht und Größe sind übrigens nicht alles bei der Wahl des Bootes, die Hüftbreite ist mindestens genauso wichtig für ein passendes Boot. Bei einem zu breiten Boot fehlt der Halt für die richtige Technik.
                    Oha.
                    (Norddeutsche Panikattacke)

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                    • Waldhexe
                      Alter Hase
                      • 16.11.2009
                      • 3423
                      • Privat

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Ja hamwer denn schon April?

                      Du möchtest mit einem 3,80 x 0,64 Aufblasboot nicht nur mehrtägige Touren machen, sondern auch bei Marathons etc.. mitfahren, dabei zumindest „gut unterwegs“ sein???
                      Aus meinem Erstaunen kannst Du entnehmen, dass ich das für fast unmöglich halte, zumindest in dem Boot Camping-Gepäck für mehrere Tage unterzubringen oder Marathondistanz überhaupt zu schaffen, geschweige denn, dabei „gut unterwegs“ zu sein.
                      Da Du keinen Platz zum Lagern hast, rate ich zu zwei Optionen:
                      - Wenn Du wirklich ernsthaft und sportlich unterwegs sein willst, werde Mitglied im nächstgelegenen Kanuclub, probiere dort Boote aus, nimm am Training teil und kaufe Dir dann ein einigermaßen schnittiges, gebrauchtes Seekajak, dass Du im Verein lagern kannst. Je nachdem, ob Dein Schwerpunkt dann eher auf Schnelligkeit/Leichtläufigkeit oder auf Touren mit Gepäck wird das Boot anders aussehen bzw. Du wirst früher oder später zwei Boote haben (ich habe sechs…)
                      - Wenn Du eher auf Tour und/oder das Boot zu Hause lagern willst, kauf Dir ein gutes, gebrauchtes Faltboot mit mindestens 4,50 Länge. Was für eins hängt auch davon ab, wie schnell es auf- und abzubauen sein soll. Ich prognostiziere allerdings, dass Du mit einem Faltboot nicht oft Tagestouren machen wirst.

                      Kauf das Decathlon-Boot nur, wenn Du mit Öffis anreisen, auf gelegentlichen, eher kürzeren Touren ohne viel Wind/bei gemäßigten Bedingungen ein bisschen Spaß und ein unkompliziertes Gefährt für erste Erfahrungen haben willst.

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                      • atlinblau
                        Lebt im Forum
                        • 10.06.2007
                        • 5607
                        • Privat

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Zitat von Waldhexe Beitrag anzeigen
                        Ja hamwer denn schon April?
                        OT: April kommt doch erst, wenn der Merz zu Ende ist 😉

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                        • Martin206
                          Lebt im Forum
                          • 16.06.2016
                          • 9263
                          • Privat

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Waldhexe Zustimmung!

                          MIr kam da auch eher was wie Festboot-Seekajak in den Sinn oder Nortik Argo/Navigator oder bauähnliche.

                          Ich stufe den TO eher als unerfahren bzgl. Paddeln ein, Einstiegswilliger ohne wirklich Praxis.
                          Zuletzt geändert von Martin206; Heute, 07:51.
                          "Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL

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                          • snuggly_cyclist
                            Anfänger im Forum
                            • 24.04.2006
                            • 10

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Danke schonmal für eure ausführlichen Antworten.

                            Das Tourenfahren wäre eher noch ein nettes add-on, das würde ich sonst bei der Kajakwahl nach hinten stellen. Für Touren kann man sich ja oftmals auch ein geeignetes Wanderkajak vor Ort leihen.

                            Was meine ich mit "solide" im Wettkampf; bei Triathlons bin ich schon unter den Top 20-Prozent; das ich da mit einem "Schlauchboot" nicht mithalten kann, ist mir bewusst. Das letzte mal war ich mit einem SUP am Start und das war einfach nur komplett frustrierend.
                            Ausdauer ist bei mir vorhanden; Paddeltechnik sicherlich nicht die allerbeste aber ganz in ordnung; Hebelverhältnisse sind auch in ordnung.
                            Warum ich auf ein "mobiles" Kajak setzte hat den Hintergrund, dass ich kein Auto habe und somit auch das bei einem potentiellen Vereien liegende Kajak nicht zum Wettbewerb bekomme.
                            Bei Marathons möchte ich zumindest in der Mitte mitfahren können.

                            Vor Faltkajaks schrecke ich etwas zurück, da ich doch noch Respekt vor dem Aufbau habe und auch nicht jedes Mal Lust habe 20-30 min damit zu verbringen.
                            1000€ sind sicherlich auch nach oben erweiterbar. Das Gabner würde ich mir mal anschauen aber 3000€ sind vermutlich doch etwas drüber, es sein denn das ist eine richtige Rennkiste....

                            Kommentar


                            • Martin206
                              Lebt im Forum
                              • 16.06.2016
                              • 9263
                              • Privat

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Ok, das klärt etwas auf.
                              Wenn Du Dich nur auspowern willst, geht es mit fast jedem Boot.

                              Schnell sind dagegen moderne Falt-Seekajaks. Aufbau aber eher 30-60 Minuten, Abbau mit Trocknen länger.
                              Diese eignen sich auch für längere Touren, auch mal Welle, halten viele Jahre, machen ordentlich Spaß.

                              Irgendeinen Tod wirst Du sterben müssen.
                              PS: Paddeltechnik bei Sport oder Langstrecke sicher mega Vorteil.
                              "Die Tatsache, dass eine Meinung weithin geteilt wird, ist noch lange kein Beweis dafür, dass sie nicht absolut absurd ist." BERTRAND RUSSELL

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                              • tpo
                                Erfahren
                                • 19.06.2012
                                • 411
                                • Privat

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                                #16
                                Das x900 hast du gesehen?

                                Das x500 ist im Vergleich breiter und kürzer, ausser bei langsam paddeln wegen weniger benetzter Fläche des x500, ist das x900 rein von den techischen Daten schneller und besser für deinen Zweck geeignet. Ob es gut genug geeignet ist, ist schwer zu sagen. Vielleicht mal ein besonderes Augenmerk auf Wind beim Wetterbericht haben. Mindestens bei den ersten Ausfahrten.

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                                • ChristianBerlin
                                  Dauerbesucher
                                  • 01.02.2015
                                  • 508
                                  • Privat

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Im Seekajakforum gibt es einen kurzen Bericht zum X900. Wenn transportabel, schneller Auf/Abbau und Preisrahmen ~1000 € fix sind, fällt eigentlich alles außer den Aufblasbaren raus*, und da ist das Boot vermutlich momentan der beste Kompromiss, weil von Form, Steifigkeit her am ähnlichsten zu festen Booten. Ob der Kompromiss für deine Anforderungen passt, ist, wie tpo schon schrieb, schwer zu sagen, dass kannst nur du beurteilen.

                                  @Torres: Welches Grabner ist denn "schnittig und sehr schnell"?

                                  * Faltboote wie das Ladoga/Argo würde ich nicht unbedingt gerne vor und nach einer Sportveranstaltung abbauen, das Trak soll einfacher und schneller zu montieren sein, ist aber neu sehr teuer und gebraucht sehr selten.
                                  Zuletzt geändert von ChristianBerlin; Heute, 10:36.

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