ANGELN / FISCHEN Wie man Survivalangelt

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  • Waldhoschi
    Lebt im Forum
    • 10.12.2003
    • 5533

    • Meine Reisen

    ANGELN / FISCHEN Wie man Survivalangelt

    Oft, sehr oft haben wir im Survivalforum über tierische Notnahrung gesprochen. Zur einfachsten, ältesten und besten Methode Nahrung zu bekommen gehört das Fischen mit Angel, Harpune oder Netz.
    Ich selbst bin seit dem ich 10 Jahre alt war begeisterter Angler gewesen und habe tausende von Tricks ausprobiert. Die möchte ich euch einerseits nicht vorenthalten, andererseits jedoch auch nicht referieren. Deshalb habe ich diesen Thread geöffnet, um eine (hoffentlich) rege Diskussion über das Angeln zu entfachen. Erzählt doch eure besten Tricks und Notausrüstungsteile, wie man sie baut und verwendet. Welche Methode bevorzugt ihr? Welche erfahrung gesammelt. Ich hoffe auf lebendige diskussion. Die rechtliche Situation wollen wir ausnahmsweise ausser Acht lassen

  • Joern
    Erfahren
    • 07.09.2003
    • 387

    • Meine Reisen

    #2
    Also bei schnellfliessenden kleinen bis mittelgrossen Flüssen gibt es oft am Ufer Auswaschungen oder durch Felsbrocken etwas abgegrenzte Bereiche, in denen nur eine schwache Strömung herrscht. An diesen Stellen finden sich nachts oft Forellen, Hechte, Barsche und vergleichbare Flussraubfische ein, um zu ruhen. Diese fliehen nicht, wenn sie angeleuchtet werden und wenn man sich leise nähert. Mit einem Kescher ist es mit etwas Übung kein Problem, diese zu fangen. Ist mir selbst als Kind schon ein paar mal gelungen. (Bevor jetzt Aufregung entsteht, sind alle unverletzt wieder freigelassen worden). Man braucht allerdings eine Lichtquelle und etwas Kescherartiges, weiss nicht inwieweit die Methode damit Survival-tauglich ist.

    Echte Profis können sie sogar mit der Hand fangen, mein Grossonkel, der mir damals das Angeln beigebracht hat, hat es mir mal in einem kleinen Bach (wohlgemerkt am Tag!) an einer Forelle erfolgreich demonstriert, die Sache funktioniert so:

    Man muss ich langsam mit der Hand von hinten der in der Strömung stehenden Forelle nähern und macht dabei mit der Hand eine längliche nach vorne und hinten offene Halbröhre. Die Finger müssen dabei auf einer Seite der Forelle, und der Daumen auf der anderen Seite sein. So schiebt man die Hand langsam an der Forelle nach vorne und streicht sachte mit den Fingern und dem Daumen in Längsrichtung über den Mittelteil der Forelle. Dadurch bleibt die Forelle ruhig und schwimmt nicht weg, muss irgenwas mit den Druck- und Reizsensoren die dort liegen zu tun haben.

    Wenn man auf Höhe der Kiemen ist, muss man schnell und geschickt (nicht brutal) an den Kiemen zugreifen und hat den Fisch dann sicher in der Hand.

    Klingt vielleicht unglaubwürdig, aber ich habe selbst gesehen das es klappt. Auch wenn es mir selbst nie gelungen ist, es bedarf verdammt viel Übung und Geschick. Entweder erschreckt man den Fisch zu früh oder man drückt beim "nach vorne gleiten" zu feste zu und er verschwindet ohne das man einen gescheiten Griff hat.

    Gruss

    Jörn
    bailing out, confused by earlier errors...

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    • Thorsten
      Dauerbesucher
      • 05.05.2003
      • 721

      • Meine Reisen

      #3
      Wenn ich in Survivalbüchern die diversen Anleitungen zum Knüpfen von Netzen sehe, überkommt mich dann doch ein leichtes schmunzeln.

      Ebenfalls die Angeltipps strotzen meist nicht gerade vor Einfallsreichtum.

      Die besten Angeltipps, die ich bisher in einem Survivalbuch gesehen habe, standen im schwedischen "handbok överlevnad" von Lars Fält.

      Grundsätzlich sollte man sich an Fischen versuchen, die sich aufgrund ihrer Anzahl und ihrer Größe relativ einfach fangen lassen.

      In Mitteleuropa sind dieses i.d.R. Barsche und die zahlreichen karpfenartigen Fische.

      Auch nicht allzu große Hechte sowie Aale sind denkbare Opfer.

      Anstatt sich eine Angel zu bauen und aktiv zu fischen ist der Einsatz von Legeschnüren und Treibern oft zweckmäßiger.

      Treiber bestehen aus Brettern, die mit Angelschnur umwickelt sind.
      Die länge dieser Schnur sollte mindestens der Gewässertiefe entsprechen.
      Der Abstand zwischen Brett und beködertem Haken ist frei wählbar.
      Der beissende Fisch wickelt beim Davonschwimmen die Schnur vom Brett und schluckt dabei normalerweise den Haken.

      Zweckmässigerweise verwendet man möglichst viele Treiber, die morgens wieder eingesammelt werden.
      In der Zwischenzeit kann man sich anderen Tätigkeiten wie Lagerausbau, sonstiger Nahrungssuche usw. widmen.

      Daß Treiber nicht für Flüsse oder sehr grosse Gewässer geeignet sind, sollte einleuchten.

      Legeschnüre sind nichts anderes als beköderte Angelschnüre, die irgendwo ausgeworfen und befestigt werden.

      Diese Befestigung erfolgt idealerweise an federnden Ästen ufernaher Bäume, um zu verhindern, daß kampfstärkere Fische die Schnur zerreissen.

      Um den Köder auszuwerfen, ist ein gewisses Gewicht erforderlich.
      Dieses sollte so niedrig wie möglich gehalten werden, damit der Fisch den Köder nicht vorzeitig ausspuckt.

      Um die Leine trotzdem einigermassen weit auswerfen zu können, wickelt man die Schnur sauber um einen glatten, runden Gegenstand wie eine Coladose oder einen Kochtopf.
      Davon wickelt sich die Schnur beim werfen so sauber ab wie von einer Stationärrolle...

      Legeschnüre müssen deutlich markiert werden damit man sie später wiederfindet.

      Sicherheitsnadeln oder gar Taschenmesser(!) sind ein denkbar schlechter Ersatz für Angelhaken.

      Künstliche Köder wie Fliegen, Blinker und Gummiwürmer fangen nur dann Fisch, wenn sie aktiv bewegt werden.

      Als Bleiersatz eignet sich alles, was sich an die Schnur binden lässt(Muttern z.B.)
      Steine als Bleiersatz lassen sich kaum ohne weiteres sicher an der Angelschnur befestigen.
      Wenn man sie in ein Stück Stoff einwickelt, gehts schon eher.

      Grundsätzlich wird man mit lebenden, zumindest tierischen Ködern wie Würmern, Larven, Muschelfleisch mehr Fischarten ansprechen als mit rein pflanzlichen Ködern wie Brot, Nüssen, Samen etc.


      Legeschnüre und Treiber sind übrigens nicht nur in Deutschland aus gutem Grund
      illegal da die so gefangenen Fische häufig den Angelhaken stundenlang in den Eingeweiden haben, bevor sie getötet werden.

      Ist wie die Fallenstellerei nur etwas für wirkliche survivalsituationen.

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      • Moagullwes
        Gerne im Forum
        • 22.04.2004
        • 76

        • Meine Reisen

        #4
        Bei den meisten Flüsse gibt es ja auch etwas überhängende Böschungen, in deren dahinterliegenden Hohlräumen sich Fische aufhalten. Das Gleiche gilt beispielsweise für Steckmauern.

        Dort kann man dann Fische sehr einfach mit einem Kescher, aber auch mit der Hand fangen, mit der Methode die Jörn vorgeschlagen hat.

        Nur ein Problem bei dieser Blindfangmethode, wenn du die bloßen Hände benutzt: Bisam-/ bzw. Wasserratten. Fiese Zähnchen die Kleinen, die einem ein ganz schön schmerzhaftes Erlebnis bringen können.
        Deshalb ausprobieren auf eigene Gefahr

        Gruß,
        Torben
        Die Hoffnung stirbt zuletzt,
        der Stolz nie.

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        • Thorsten
          Dauerbesucher
          • 05.05.2003
          • 721

          • Meine Reisen

          #5
          Daß man an kleinen, klaren Bächen Forellen mit der Hand fangen kann(wenn man es denn kann) trifft zu.

          Ansonsten ist diese Methode untauglich.

          Völlig praxisfern ist es, irgendwo blind in den Bach zu langen und dort Fische gewissermaßen in einem Arbeitsgang ertasten und greifen zu wollen.

          Daß Fische sich "sehr einfach" in freier Wildbahn mit dem Kescher fangen lassen, trifft so gut wie nie zu.

          Kommentar


          • Waldhoschi
            Lebt im Forum
            • 10.12.2003
            • 5533

            • Meine Reisen

            #6
            Kleinfisch macht auch mist

            Die Methode Fische mit der Hand zu fangen bietet sich nur in sehr flachen Bächen an, da die Fische wie oben beschrieben) aufgrund ihres Seitenlinienorgans, das wie ein Eholot wirkt, in mitteltiefen Bächen oder Seen nicht zu bekommen sind.

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            • Thorsten
              Dauerbesucher
              • 05.05.2003
              • 721

              • Meine Reisen

              #7
              naaaaa, das kommt jetzt dann doch etwas reisserisch ´rüber
              aufgrund ihres Seitenlinienorgans, das wie ein Eholot wirkt,
              kann man so nicht sagen.
              Ist eher eine Art "Bewegungsmelder" und hat eher wenig mit der Wassertiefe zu tun


              Esox esox (Flußhecht
              Flußhecht? nie gehört.
              In Europa hat man eher mit Esox lucius zu tun
              Diese Fische halten sich bevorzugt in tieferem Wasser auf
              Stimmt so nicht.
              An diesen Flüssen, die Fachmänner sagen dazu Äschenregion, ist der Wasserstand meist so niedrig, dass darin bis zu den Knöcheln gewatet werden kann
              auch nicht korrekt.
              Ich fange mal mit dem König an, dem Hecht. Das Maul, ein so genanntes Hundsfangmaul, ist mit tausenden von bis zu 2 Centimeter (!!!) langen spitzen und rasiermesserscharfen Zähnen besetz
              Hey, das ist kein Hai..
              reine Fangzähne; nix rasiermesserscharf
              Das heist sie haben Nadelspitze Knochen in den Rückenflossen, die beim Flussbarsch bids 5-8 cm lang werden können. Lang genug um die Hand zu durchstossen oder um sich eine Blutvergiftung einzufangen.
              Hand durchstossen, Blutvergiftung..?
              Quatsch.

              (blutig-) rotes Wunder
              nun mal halblang...
              Wer schon mal Aale gefangen hat weiß wie die sich wehren können. Sie haben zwar nur sgn. Hächelzähne (mikroskopisch kleine Zähnlein) aber die reichen aus, um die Haut ordentlich anzukratzen
              In meiner 25jährigen Anglerlaufbahn habe ich es noch nie erlebt/ nie gehört/ nie gelesen, daß irgenjemand von einem Aal angekratzt worden wäre.
              Aale beissen nicht um sich, versuchen höchstens, einen zu erwürgen :wink:

              Angeln ist zwar eines der letzten Abenteuer unserer Tage, Sport für echte Kerle, Kampf Mann gegen Fisch usw.

              Trotzdem kein Grund, dermassen zu trommeln.

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              • Waldhoschi
                Lebt im Forum
                • 10.12.2003
                • 5533

                • Meine Reisen

                #8
                Halblang

                @Thorsten
                Maaaan ein Suuuperspezialist. Endlich mal etwas wo er sich auskennt und dann muss aber losgelegt werden. Wen 2 "Spezielisten" aufeinandertreffen. Ist eigentlich nicht meine Sache "Zitat" wiederlegen usw. Also erklär mal nem Laien, wie das Seitenlinienorgan funktioniert. Echolot oder Sonar istdoch ein praktisches Beispiel. NMit dem SLO kann ein Fisch Gegenstände im Wasser wahrnehmen, genauso wie ein Uboot mit einem Ping eines Suchers geortet werden kann. Nicht? Und das mit der Wassertiefe: Desto Tiefer das Wasser ist, desto ruhiger ist es und desto sleichter wird ein Eindringling bemerkt. Wenn dunin Knöcheltiefem Wasser einen Stein hineinwirfst wird das weit weniger verscheuchen, wie wenn du das in einem tiefen ruhigen See machst.
                Hast recht mit dem Lucius, der esox esox war etwas vorschnell geschrieben. Er nennt sicht trotzdem FLUSSHECHT, auch wenn er generell als Hecht benannt wird. Aber der Esox Lucius Linné hat definitiv bis zu 2 cm Lange Zähne. Wenn du mit deiner 25 Jährige Erfahrung schon mal einem bis zu 20 kg schwerem Hecht ins Maul gelangt hast, der um sein Leben zappelt, weist du wovon ich spreche. Cypriniden sind bevorzut in entweder Seen oder ruhigfliesendem Wasser mittlerer Tiefe (1- 3 Meter) anzutreffen Und das stimmt SO allgemein schon.
                Äschenregion:
                http://www.angeltreff.org/natur/gewa...henregion.html Junge langsam kotzt es mich echt an, dass du den "so nicht korrekt"- Ratgeber raushängst. Mit 25 Jahren Erfahrung solltest du trotzdem etwas annehmen können. Sowas ist nur destruktiv. Dann erläutere es doch selbst und berichtige es nicht nur.
                Vielleicht meinst du damit, dass Knöchelhoch Forellenregion heißt? Leider sind die Übergänge sehr schwammig. Die Äschenregion ist aber noch flach genug um -meinetwegen knietief- darin zu waten und im Sommer ist auch die Eschenregion fast trocken. Im winter will wohl keiner Fische jagen. Tiefer geht nicht. Da hat man keine Chance.
                Barsche haben- das weist du als Angler, oder solltest es wissen- Flossenstrahlen, die sehr lang, sehr Spitz und auch noch von einer Schleimhaut überzogen sind. Hau dir mal so einen Strahl in die Mittelhand, du wirst mindestens deine Entzündung haben. Jaaa, als Angler, der an seinem Hot (s)Pot sitzt und die Rute hin und wieder anhebt und die Fischlein mit einem Handtuch umwickelt abködert, da kann einem nichts passieren. Wenn man aber in einem Bach versucht einen Barsch mit der Hand zu fangen, ist die Verletzungsgefahr viel höher. Durch einen einfachen Dorn kannst du eine Blutvergiftung bekommen. NIX QUATSCH
                Aale.: Ich bin in Flüssen in Griechenland Nachts mit Lampe und Schnorchelausrüstung auf Aale jagen gegangen. Wenn sich die großen Aale (also ab 100 cm) wehren bekommt man diese nicht zu halten (ja, ausser mit einer Zange...) Versuch das mal mit der Hand und du wirst merken, dass sich der Aal in allem verbeisst, was in seine Nähe kommt. Er wird sich zu einem Knäul zusammenwinden und reiben. Dabei habe ich einige größere Kratzer an den Händen abbekommen. Und der Schleim brennt echt übel.

                Angeln im Süsswasser ist für mich heute kein Großabenteuer mehr, ondern ein High-Tech abfangen.
                GEh mal mit der Harpune ins Meer oder Angle mit Handleinen dort, ohne deine 100 g WG Rute und Multifiler Schnur. Dann, darfst du trommeln.

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                • Thorsten
                  Dauerbesucher
                  • 05.05.2003
                  • 721

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Seufz, nicht alles, was Du in dem von mir zerpflückten Post geschrieben hast, war falsch.
                  Habe ich auch nicht behauptet.

                  Wenn Du hier jedoch Halb- und Unwissen unter die Leute bringst, wird dieses durch hartnäckiges Wiederholen und Beleidigtsein nicht richtiger.


                  Die von mir kritisierten Punkte kann man oben nachlesen und bei Interesse im Internet nachrecherchieren.
                  Insofern brauchen wir beide das im einzelnen nicht hin- und herzudiskutieren.

                  Um den Praxisbezug wiederherzustellen bzw. um Deine Hinweise bzgl. der möglichen Gefahren des Fischfanges zu begleiten:

                  Das Blut vieler Fische ist tatsächlich giftig.
                  Wie angesprochen das Blut des Aales ganz besonders.

                  Die gängigen Zubereitungsmethoden(vorher ausbluten,kochen, Braten, Räuchern) machen den Genuss von Aal weitgehend unbedenklich.
                  Krankheits- oder gar Todesfälle nach Umgang mit oder Verzehr von Aalen sind praktisch unbekannt.

                  Wie alle Wildtiere kann auch Fisch von Parasiten, Erregern oder Schadstoffen befallen sein.
                  Ein gewisses Restrisiko ist insofern immer vorhanden.
                  (wie bei jeder tierischen Nahrung)

                  Beim Umgang mit noch lebenden Fischen bestehen mögliche Gefahren beim Kontakt mit Zähnen, Stacheln, Dornen, Giftdrüsen oder -stacheln.

                  Daß man gerade in einer Survivalsituation möglichst jede Verletzung vermeiden sollte, liegt auf der Hand:
                  selbst kleinere Verletzungen können mit etwas Pech zu Infektionen bzw. Blutvergiftungen führen.
                  Das gilt insbesondere beim Ausnehmen/ Bearbeiten von Tieren aller Art.

                  Bei den europäischen Süsswasserfischen ist hierbei besonders der Hecht mit Vorsicht zu behandeln.
                  Das liegt an seinen äusserst zahlreichen spitzen(aber nicht rasiermesserscharfen) Zähnen, in deren Zwischenräumen sich häufig verwesende Fasern ihrer Beutefische befinden.
                  Hechte schnappen an Land nicht um sich, wie man es von manchen Meeresfischen kennt.
                  Bei unvorsichtigem Umgang kann man sich trotzdem Kratzer oder gar Bisswunden zuziehen, die böse Folgen haben können.
                  (siehe Vivalrangers Schulfreund)

                  Also erst töten, dann Haken lösen usw.

                  Fischen mit Giftstacheln oder der Fähigkeit, Stromstösse zu verteilen, wird man im europäischen Süsswasser kaum begegnen.

                  Wohl aber im Meer und in anderen Erdteilen.
                  Also jeden Fisch, den man nicht genau einordnen kann, möglichst nicht berühren und erstmal um die Ecke bringen.
                  Wenn man ganz auf Nummer Sicher gehen will, wartet man bis der Fisch steif ist.
                  Birgt dann allerdings wieder andere Risiken...(Bakterien)

                  Kommentar


                  • Waldhoschi
                    Lebt im Forum
                    • 10.12.2003
                    • 5533

                    • Meine Reisen

                    #10
                    ABSOLVO TE! :wink:
                    *sehr gebildet tu* latein für *räusper* "ich vergebe dir
                    Danke für die Antwort

                    @ Admins: ACHTUNG OT, bitte übersehen
                    Kleiner Nachtrag (für mein Ego!)
                    Ich habe keine Unwahrheiten verbreitet, sondern allgemein bekannte Fakten, die ich für den "sörwaiwel"-Fall spezifiziert habe ->siehe Goolge. Egal. S.O.
                    Zu meiner Person, (nicht dass du meinst, ich bin totaler Leihe).
                    Meine Angelgeschichte
                    Angefangen zu Angeln (damals noch schwarz *blush*) mit 9.
                    Angelschein gemacht, jüngster des Jahrganges mit 10einhalb.
                    mehrere Mal Fischerprinz im ASV Durlach bis ich 18 war.
                    Hauptfang: Forellen, Karpfen, Hechte, Zander, Aale, Plözen, Barsche

                    Danach habe ich das SW-Angeln aufgegeben, da es mir zu techisch und unsportlich (unweidmännisch) war.
                    Ich angle nur noch am Meer.

                    Petri heil, Sportsfreund!
                    Vielleicht nehmen wir uns alle etwas weniger wichtig. (me 2 :b )

                    Kommentar


                    • Der Pickenier
                      Erfahren
                      • 04.01.2004
                      • 369

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Wie wäre es denn mit einem leckeren Gammelzander aus der Regentonne? *g*


                      Also ich hab als Kind die Viecher immer mit dem Kescher gefangen...

                      War ganz leicht *g*
                      Rufen sie 110 an und sterben sie...

                      Kommentar


                      • Waldhoschi
                        Lebt im Forum
                        • 10.12.2003
                        • 5533

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Erzähl mal, wie hast du das gemacht!

                        Kommentar


                        • Der Pickenier
                          Erfahren
                          • 04.01.2004
                          • 369

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Eigentlich wie beim Speeren von Fischen, oben gekuckt und gewartet bis der Fisch kommt (oder wo grad einer sich gesonnt hat). dann ein bisschen drunter gezielt und durch mit dem Kescher durchs Wasser...

                          War auch erst 8 oder 9...

                          In meinem Heimatort gab es so eine Fischerei und daneben einen schönen langen Teils aufgestauten Fluss.

                          Bin einen Sommer immer bei den Anglern rumgehangen...

                          Die haben mich ins Wasser geschickt damit ich die Viecher Kescher und mir den einen oder anderen Kram gezeigt.

                          Und ich hab dann immer ein paar Fische geschenkt gekriegt.
                          Rufen sie 110 an und sterben sie...

                          Kommentar


                          • Waldhoschi
                            Lebt im Forum
                            • 10.12.2003
                            • 5533

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Hach, das erinnert mich an meine frühe Angelzeit. *In erinnerungen schwelg* Ich war früher immer bei den Fischern an unserem Fluss (direkt vor dem Haus) gesessen. Das Angelfieber ist hochansteckend. :g:
                            Das sind sachen , an die man sich ein Leben lang zurückerinert.

                            Waren ein paar große dabei?

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                            • Thorsten
                              Dauerbesucher
                              • 05.05.2003
                              • 721

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Was ist ein Fischerprinz ?

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                              • Waldhoschi
                                Lebt im Forum
                                • 10.12.2003
                                • 5533

                                • Meine Reisen

                                #16
                                Moin.
                                Jedes Jahr gibt es von den Verreinen ein 2 oder 3 Wettfischen. Der Angler /die Anglerin mit den meisten und größen Fischen (werden gewogen, zurückgesetzt und addiert) wird am Ende des Jahres bei der Jahreshauptversammlung mit einem Pokal und Preisen wie zum Bleistift neue Rute, Rolle oder Angeltasche geehrt. Dabei wird nochmals unterschieden, wer Jungfischer -also unter Achzehn ist- und wer darüber ist. Die Jungfischer bekomme einen eigenen Pokal und einen Wanderpokal. Die Erwachsenen einen Pokal und eine Kette, auf der der Name eingraviert wird. Also die erwachsenen kämpfen um den Preis des Fischerkönigs und die Jungs um den Preis des Fischerprinzes.

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                                • Waldhoschi
                                  Lebt im Forum
                                  • 10.12.2003
                                  • 5533

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Hat jemand schonml gepöddert? War bei uns verboten. habkeine Ahnung warum. Aber ich stell mir das recht schwer vor

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                                  • Brinjian
                                    Erfahren
                                    • 08.05.2004
                                    • 204

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    Hab mal ne kurze Frage. Wo und wie macht man einen Angelschein ?
                                    \"Reisen ist tödlich für Vorurteile\"

                                    Mark Twain

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                                    • Schoolmann
                                      Fuchs
                                      • 10.10.2003
                                      • 1336

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      da gibt es meist bei den lokalen Angelvereinen in der Stadt Kurse im Angebot. Oft gibt es da auch Crashkurse, die nicht solange dauern.
                                      Wenn man öfter angelt, sollte man schon so einen Kurs belegen, um den waidgerechten Umgang mit den Fischen, etc. zu erlernen. Die Prüfung ist relativ einfach. Hab ich damals mit 14 gemacht! Es gibt so viele unwissende Freizeitangler, da tun einem die Fische richtig leid!

                                      Gruß

                                      Stefan
                                      www.nordland-virus.de

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                                      • Thorsten
                                        Dauerbesucher
                                        • 05.05.2003
                                        • 721

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        Hat jemand schonml gepöddert?
                                        Hab mal zugesehen.
                                        Aufgrund der benötigten Ausrüstung nicht wirklich für Survivalzwecke geeignet und in der Vorbereitung recht umständlich.
                                        Am passenden Gewässer aber durchaus erfolgreich.

                                        (Pöddern ist gewissermaßen Angeln ohne Haken auf Aal.
                                        Eine Vielzahl von Würmern wird längs auf einen Wollfaden gefädelt.
                                        Letzterer hängt als Knäuel unter einem schweren Blei.
                                        Die Aale verbeissen sich in die zusammengeknäuelten Würmer und bleiben mit ihren feinen Zähnen am Wollfaden hängen.

                                        Die Kunst liegt darin, die nur ganz leicht am Faden hängenden Aale mit gleichmäßig sanftem Schwung in einen Auffangbehälter zu befördern, bevor sie wieder abfallen.

                                        Dafür werden größere Senknetze oder(wesentlich billiger) aufblasbare Kinderplanschbecken benutzt.)

                                        Unter idealen(!) Voraussetzungen kann man damit schnell viele Aale fangen.

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