Der Tod trägt Schwarz

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  • DerNeueHeiko
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Neuester Trend: Bei Nebel mit Sichtweite von ~50-200m außerorts ohne Licht herumfahren, maximal noch mit Tagfahrlicht (was nach hinten ja nicht so richtig viel bringt). Wahrscheinlich die gleichen Leute, die nachts bei Regen dann mit Nebelschlussleuchte und 150 km/h über die Autobahn fahren.

    Zwei Handvoll Autos und einen Roller hab ich so gesehen, Radfahrer habe ich heute keine wahrgenommen. Da hilft dann auch kein Reflexmaterial...

    MfG, Heiko

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  • Gast202105024
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Neuest Sichtbarkeitsanschaffung sind Reflektorbänder in weiß für die Arme und Beine.

    Und es wirkt: Gestern wurde mir nicht die Vorfahrt genommen, sondern sogar gleich zweimal gelassen.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von Goettergatte Beitrag anzeigen
    In den Städten bin ich weniger für bauliche Trennung, aber für eine flächendeckende entschleunigung des gesamten Verkehrs (30, in engeren Nebenstraßen 20), mit Ausnahme von Tangentenstrecken und Ausfallstraßen, wenn hier die Radwege dann doch baulich getrennt werden
    Auch meiner Meinung nach der sinnvollste Ansatz. Städte sind immer noch Lebensräume für Menschen und nicht nur Hindernisse auf dem Weg von Arbeit/Einkauf/ Freizeit nach Hause. Alleine für die Anwohner ist eine Entschleunigung der Autos bei gleichzeitigem Ausbau von Alternativen eine Wohltat. Sieht man gerade bei uns im Feldversuch. Eine Hochstraße gesperrt, Verkehr entschleunigt (leider auch die Straßenbahn). Richtig mosern hört man nur von den Auswärtigen, hauptsächlich aus dem Speckgürtel und von der anderen Rheinseite. Der Rest hat schnell gelernt.

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  • Goettergatte
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von sigggi Beitrag anzeigen

    Ausserdem verlaufen viele Haupstrassen auf alten Handelsrouten.
    Auf Nebenstrassen auszuweichen bedeutet z.B. im Sauerland, dass Du mal eben fast doppelt so viel Höhenmeter strampeln kannst als wenn Du der Bundesstrasse folgst - ein paar Zusatzkilometer gibt es dann noch als Bonus.
    OT: Hier irrst Du, die heutigen Talstraßen gehen auf Chausseebauten der Neuzeit zurück, die alten Handelswege liefen über die Kämme und Hangterrassen

    In den Tälern ist bei kKoppelung der Wirtschaftswege genug Platz für sinnvolle Radwegführung.

    In den Städten bin ich weniger für bauliche Trennung, aber für eine flächendeckende entschleunigung des gesamten Verkehrs (30, in engeren Nebenstraßen 20), mit Ausnahme von Tangentenstrecken und Ausfallstraßen, wenn hier die Radwege dann doch baulich getrennt werden

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  • puhee
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Hi Pedder, es war auf dem rueckweg gegen 18 uhr. Dazu sei gesagt, sonnenuntergang in hamburg war 16 uhr. Und wenn ich jemand sehe der kurz davor ist ueber meine spur zu laufen hupe ich auch. Das ist dann definitiv erlaubt, vllt sogar zur gefahrenvermeidung sogar pflicht? Von warnwestenpflicht habe ich nichts gesagt, von licht tagsueber ebenso nicht.

    Aber eine meinung habe ich sehr wohl dazu:
    Samstagmittag war ich mit dem crosser zwischen buxtehude und stade unterwegs und bin ein paar kurze teile der strecke ueber eine strasse gefahren. Mir kamen einige autos entgegen ohne licht und einige mit tagfahrlicht. Es war 11uhr morgens, die sonne schien durch die bäume auf die strasse und das machte ein schoenen schatten wirrwarr. Die entgegen kommende autos ohne licht hat man deutlich schlechter und spaeter gesehen. Entgegenkommende radler gab es nicht, aber wenn sie unauffaellig gekleidet sind wird das nicht besser sein.
    >>>licht und/oder warnweste wuerde da schon was bringen und deswegen ziehe ich freiwillig eine warnweste an.

    Das mag fuer manche ein rotes tuch sein, aber wie ich schon sagte, freiwillige vor.

    Und wie ich schon sagte, ich bin fuer separierung von verkehr mit und ohne motor inklusive getrennte gruenfasen.

    Das ganze ist halt meine sicht nach 40 jahre radeln und 22 jahre autofahren. Das autofahren versuche ich zwar zu vermeiden, aber mit ein 4 jaehrige sonntagmittags mit dem öpnv durch hamburg inkl. umsteigen am hbf ist auch nicht ohne. Da wird gepoebelt, gedraengelt und geschubst was das zeug haelt, echt unglaublich. Dazu dauert es 2x so lange bis zum schwimmbad, aber damit koennte ich sogar leben.
    Zuletzt geändert von puhee; 23.12.2019, 21:32.

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  • Gast202105024
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von puhee Beitrag anzeigen
    Bin heutemittag mit dem auto zum schwimmbad gefahren mit mein sohn, das waren von/bis der autobahn vllt 8km insgesamt. Ich habe 3 leute gesehen die eine 4spurige schnellstrasse gequert haben, eine davon an eine dunkele stelle komplett in schwarz. Ich habe sie angehupt. Dazu mehrere radler ohne licht.
    Das einzige, was in der Situation auf den ersten Blick nicht regelkonform ist, ist Dein Hupen.
    Niemand muss mittags mit Licht fahren und auch dunkle Kleidung ist eben kein Grund zum Hupen.

    Vielen Dank aber, dass Du klar machst weswegen wir hier gegen eine Warnwestenpflicht schreiben.
    Zuletzt geändert von Gast202105024; 23.12.2019, 08:48. Grund: das war zT zu spontan geschrieben

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  • puhee
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von sigggi Beitrag anzeigen
    Trennung der Verkehrsflächen!!
    Für mich klingt das immer wie eine Drohung, denn insgesamt ist dabei für den Radverkehr in Deutschland nicht Gutes bei heraus gekommen.
    Streckensperrungen für Radfahrer.
    Gefährliche Radwegführungen (z.B. an Gefällstrecken).
    Unklare und unkomfortable Vorfahrtregelungen für Radfahrer (kleines Z.205???).
    Schlechte Sichtbeziehungen zwischen Kraftfahrzeug- und Radverkehr (da hilft oft auch keine Gelbweste).

    Ausserdem verlaufen viele Haupstrassen auf alten Handelsrouten.
    Auf Nebenstrassen auszuweichen bedeutet z.B. im Sauerland, dass Du mal eben fast doppelt so viel Höhenmeter strampeln kannst als wenn Du der Bundesstrasse folgst - ein paar Zusatzkilometer gibt es dann noch als Bonus.
    Ich bin ein sehr grossen fan von getrennte flaechen fuer verkehr mit/ohne motor. Mann muss halt von anfang an beide einplanen. Erst die strasse fertig bauen und dann gucken wo der rest hin koennte ist halt der "falsche weg" aber leider sehr oft der realitaet.

    Gr, jan

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  • puhee
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Bin heutemittag mit dem auto zum schwimmbad gefahren mit mein sohn, das waren von/bis der autobahn vllt 8km insgesamt. Ich habe 3 leute gesehen die eine 4spurige schnellstrasse gequert haben, eine davon an eine dunkele stelle komplett in schwarz. Ich habe sie angehupt. Dazu mehrere radler ohne licht.

    Ich sag mal so: jedes jahr sterben 100te fussgaenger/radler im strassenverkehr. Anscheinend gibt es noch genug freiwillige!

    Ab und zu ist es gut mal der blickwinkel zu wechseln, aber ehrlich gesagt bin ich froh dass ich selten mit dem auto in der stadt fahre. Ich haette echt angst, irgendwann so ein ninja auf der haube zu haben und dann die polizei auch noch rede und antwort stehen zu muessen.

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  • sigggi
    antwortet
    Zitat von Pedder Beitrag anzeigen
    Auf einer Landstraße mit nur einer Fahrbahn fahre ich nicht gern. Die Geschwindigkeitsdifferenzen sind einfach zu groß. Deswegen suche ich nach Radwegen fern von Straßen und kleinen Straßen. Und deswegen bin ih für eien Trennung der Verkehsflächen. Wo es geht.
    Trennung der Verkehrsflächen!!
    Für mich klingt das immer wie eine Drohung, denn insgesamt ist dabei für den Radverkehr in Deutschland nicht Gutes bei heraus gekommen.
    Streckensperrungen für Radfahrer.
    Gefährliche Radwegführungen (z.B. an Gefällstrecken).
    Unklare und unkomfortable Vorfahrtregelungen für Radfahrer (kleines Z.205???).
    Schlechte Sichtbeziehungen zwischen Kraftfahrzeug- und Radverkehr (da hilft oft auch keine Gelbweste).

    Ausserdem verlaufen viele Haupstrassen auf alten Handelsrouten.
    Auf Nebenstrassen auszuweichen bedeutet z.B. im Sauerland, dass Du mal eben fast doppelt so viel Höhenmeter strampeln kannst als wenn Du der Bundesstrasse folgst - ein paar Zusatzkilometer gibt es dann noch als Bonus.

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  • Fritsche
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von Pedder Beitrag anzeigen
    Natürlich kann man nicht eine ganz Stadt auf diese Weise für das Fahrrad erschließen.
    Wieso nicht? Auf die analoge Weise wurden die allermeisten Städte nach WW2 nahezu vollkommen für ein für innerstädtische Bedingungen sehr unpraktikables Verkehrsmittel erschlossen (PKW).

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  • Harry
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Die Niederländer sind da halt schon ewig weiter.
    Hier mal eine interessante Doku zu der Stadtverkehrsplanung von Houten.
    https://www.zdf.de/gesellschaft/plan...chaos-100.html

    https://www.zdf.de/nachrichten/heute...nders-100.html

    Kopenhagen
    https://youtu.be/JuLjsyu-pEA

    Und hier?
    Sind die Kommunen pleite, und bekommen nichtmal die vorhandenen Radwege verkehrssicher.
    Da bleibt dann nur wieder das Pendeln mit dem Auto zur Arbeit.
    Zuletzt geändert von Harry; 22.12.2019, 16:52.

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  • Gast202105024
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Trennung der Verkehrsflächen ausserorts ja. Innerorts nein. Weil es dann immer wieder zu Kreuzungen und Querungen kommt.
    Ganz oft eben nicht. Mit dem Vorteil, dass man als Radfaher auch noch weniger Ampeln hat. Die Wege müssen nur wirklich auch frei sein für Radfahrer. In Kiel beispielsweise die neue Veloroute 10 auf einer alten Bahnlinie. Wenn ich die Strecke auf dem parallel verlaufenden Westring führe, hätte ich mindestens 10 Ampeln. Mit Glück sind nur 5 davon rot, wenn ich komme.

    Wenn man dann noch wie in Kopenhagen Abkürzungen exklusiv für Radfahrer und Fußgänger schafft, wird das wirklich atttraktiv. Und sicherererer. Wenn ich keinem Autofahrer begegne, muss ich nicht mal gesehen werden.

    Natürlich kann man nicht eine ganz Stadt auf diese Weise für das Fahrrad erschließen.
    Aber gerade für die innerstädtischen Verbindungen von Statdteil zu Stadteil ist das perfekt.

    Die Flächen muss man da wegnehmen, wo es geht. IdR dem Pkw-Verkehr.

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  • LihofDirk
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Trennung der Verkehrsflächen ausserorts ja. Innerorts nein. Weil es dann immer wieder zu Kreuzungen und Querungen kommt. Und Innerorts auch noch Platz für Grünflächen, Spielplätze, Menschen bleiben muss.
    Hier ist dann sicher shared space und Entschleunigung sinnvoller. Und ja, Autos werden dadurch langsamer. Und?

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  • Gast202105024
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Die anderen Sicherheitsaspekte sind hier seit der zweiten Seite Thema, ohne dass sich jemand darüber beschwert hat.

    Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Naja lieber ein paar Buckel im Asphalt (des separaten Radwegs) oder ein Schotterweg, als von einer Blechkiste mit 100 km/h niedergewalzt zu werden.

    Bei der Geschwindigkeit ist sowohl die schlichte Reaktionsmöglichkeit des Autofahrers, als auch der Wille frühzeitig scharf zu bremsen (weil z.B. Gegenverkehr ein entspanntes Überholen des Radfahrers verhindert) gering.
    Persönlich finde ich solche Strecken immer als leicht stressig, als Dauerlösung (Weg zur Arbeit) inakzeptabel.
    Auf einer Landstraße mit nur einer Fahrbahn fahre ich nicht gern. Die Geschwindigkeitsdifferenzen sind einfach zu groß. Deswegen suche ich nach Radwegen fern von Straßen und kleinen Straßen. Und deswegen bin ih für eien Trennung der Verkehsflächen. Wo es geht.

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  • sigggi
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von Pedder Beitrag anzeigen
    Aber dann sind wir da doch völlig beieinander? Ich will als Radfahrer lieber getrennt sein von den Autos. Da wo Du wohnst, fuhr ich am Mittellandkanal oder an der Ihme oder den Pastor-Jaeckel-Weg. Möglichst weit weg vom Krach, Gestank und der Gefahr von PKW. Solche Wege braucht es, um Radahren attraktiv zu machen. Parallelrouten durch die Stadt weit getrennt vom Autoverkehr.
    Nur gibt es auch Radfahrer die mit ihrem Rad zum REWE, ALDI, zur Arbeit, zum Kindergarten u.s.w. wollen
    Das sind die Leute für die das Rad ein vollwertiges Verkehrsmittel und nicht Spielzeug oder Freizeitgerät ist.

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  • Ziz
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz


    Post als Moderator
    Bitte, das Thema ist "Der Tod trägt schwarz", nicht der "Der Tod überholt rechts" oder "Der Tod separiert Verkehrsteilnehmer". Alles wichtige (politische) Themen und vielleicht sind sie sogar wichtiger als die Bekleidung – trotzdem sind sie hier offtopic. Das ist am Ende des Tages immer noch ein Outdoor- und kein Verkehrsforum.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der

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  • Gast202105024
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Daher sollten die baulichen Voraussetzungen so weit wie möglich fehlervoraussehend und infolgedessen -vermeidend gestaltet werden.
    Aber dann sind wir da doch völlig beieinander? Ich will als Radfahrer lieber getrennt sein von den Autos. Da wo Du wohnst, fuhr ich am Mittellandkanal oder an der Ihme oder den Pastor-Jaeckel-Weg. Möglichst weit weg vom Krach, Gestank und der Gefahr von PKW. Solche Wege braucht es, um Radahren attraktiv zu machen. Parallelrouten durch die Stadt weit getrennt vom Autoverkehr.
    Zuletzt geändert von Gast202105024; 20.12.2019, 22:58.

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  • Gast202105024
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von sigggi Beitrag anzeigen
    Warum? Weil ich fahre so wie ich es darf?
    Zwischen zwei Reihen Autos durchschlängeln darfst Du? Ich glaube nicht. Wenn man rechts überholt und das macht man dann ja immer, braucht man dafür einen Spezialfall.

    Und unabhängig davon, ob Du es darfst, steht alles immer unter der Generalklausel des § 1 StVO: Gegenseitige Rücksichtnahme. Dazu gehört meiner Meinung auch, dass man nicht bewusst provoziert.

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  • Fritsche
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Und ich würde mal sagen, der bessere Überblick auf den Rad verleitet manche zu riskanten Manövern.
    Bin mir nicht sicher.

    Meiner Meinung nach muss man das anders herum formulieren: "Die schlechtere Übersicht im (modernen) Auto verleitet immer weniger Autolenker zur Vorsicht."

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  • lina
    antwortet
    AW: Der Tod trägt Schwarz

    Zitat von sigggi Beitrag anzeigen
    Genau das ist der Punkt.
    Die Frage ist nur welches Fahrzeug dem Fahrer diesen Eindruck vermittelt.
    Ich würde mal sagen, ein Fahrrad ist das ganz bestimmt nicht.
    Und ich würde mal sagen, der bessere Überblick auf den Rad verleitet manche zu riskanten Manövern.

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