Nördlicher Kungsleden als Winterneuling?

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  • morit.z
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    • 16.03.2009
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    Nördlicher Kungsleden als Winterneuling?

    Hallo allerseits,
    nach langer Abstinenz und stillem Mitlesen, wĂŒrde ich gerne etwas Rat vom allwissenden Forum einholen 😉
    Nachdem mir mein Arbeitgeber 'nahegelegt' hat meinen Resturlaub aus dem Vorjahr bis Ende MĂ€rz aufzubrauchen, ĂŒberlege ich, ob ich mich einigermaßen spontan an den nördlichen Kungsleden (Abisko-Nikkaluokta) als HĂŒttentour wage - Pielinen hat mir mit seinem Bericht schön gezeigt, wie das aussehen könnte. Es mĂŒsste auch nicht zwingend der Kungsleden sein; allerdings ist die Anreise (wenn auch lang) vergleichsweise unkompliziert und die Gegend ist mir bereits von diversen Sommertouren bekannt. Noch ist nichts entschieden, daher bin ich auch fĂŒr jegliche AlternativvorschlĂ€ge offen (das restliche Europa lockt mich zu der Jahreszeit irgendwie weniger, aber vielleicht ist ja dennoch ein heißer Tipp dabei?).

    Es gibt ohnehin noch ein paar Knackpunkte, zu denen ich gerne eure Meinung hören wĂŒrde:
    - Skifahren: Zu Schulzeiten bin ich öfter mal (Abfahrt-)Ski und Snowboard gefahren, und ich halte mich allgemein fĂŒr keinen Bewegungslegastheniker, aber ich habe bislang keine Tourenski-Erfahrung (wenn man hier so querliest, scheiden Schneeschuhe ohnehin aus). Ich wĂŒrde die Ski-AusrĂŒstung wohl in Abisko leihen und dort ggfs. auch nochmal ĂŒbernachten bevor es losgeht. Dann könnte ich mich dort noch etwas mit den Skiern anfreunden. Gangbare Lösung oder eher eine dumme Idee?

    - AusrĂŒstung: Das meiste wĂ€re wohl vorhanden; Sachen wie Schneeschaufel, Windsack, Skibrille und zB Überhandschuhe mĂŒsste ich noch besorgen. Schlafsack und Isomatte sollten nach bisheriger Recherche fĂŒr den Notfall auch dabei sein - aber mĂŒssten diese dann nicht auch fĂŒr die entsprechenden Temperaturen ausgelegt sein? Dann noch ein Zelt und man wĂ€re schon bei einer Tour mit Pulka angelangt..đŸ€”

    - An-/Abreise: Die Skiausleihe ist gegen entsprechenden Aufpreis scheinbar auch als Einwegmiete nach Nikkaluokta möglich. So richtig happy bin ich damit noch nicht, da ich es bisher immer ganz schön fand, nach einer Tour nochmal in Abisko zu ĂŒbernachten bevor es an den RĂŒckweg geht. Ich nehme an, in die Gegenrichtung (von Nikka nach Abisko) wĂ€re das Unterfangen nicht sinnvoll machbar, oder? Wie es scheint, gibt es in Nikkaluokta keine Möglichkeit SkiausrĂŒstung zu leihen.. auch eine Rundtour ab Abisko fĂ€nde ich unter diesem Gesichtspunkt ganz nett, aber hierfĂŒr scheinen mir die HĂŒtten abseits des Kungsleden nicht so passend gelegen, auch was die EtappenlĂ€nge angeht. Dieser Punkt ist zugegebenermaßen eher ein Luxusproblem, aber es soll ja auch Urlaub sein 😉

    Vielen Dank schon vorab fĂŒr euren Input!
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  • Moltebaer
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    #2
    Hejo

    Das klingt doch nach einem hĂŒbschen Plan, den Urlaub zu verbraten

    - Skifahren:
    mit Schneeschuhen kann man auch, aber eigentlich will man bei dem GelÀnde dort nicht stapfen, sondern gleiten.
    Ausleihe in Abisko, ÜN dort, Abgabe in Nikkaluokta und mitm Bus nach Kiruna hört sich auch logistisch sinnvoll an.
    Es wird meist Ski gelaufen, nur recht selten tatsÀchlich gefahren. Das wird schon klappen, guten Rutsch!

    - AusrĂŒstung:
    Schneeschaufel brauchste viel im Zelt oder halt, falls Du unterwegs eine Schneehöhle/Mauer graben wolltest.
    Wenn Du ein paar Pausentage einbaust und notfalls mit Tagestouren in der Umgebung fĂŒllen kannst/willst, wĂ€rst Du aber nicht darauf angewiesen, bei miesem Wetter loszuziehen und könntest Dir bei stabilem Wetter ein wenig Gewicht sparen.
    Den Schlafsack solltest Du fĂŒr eine Schneehöhle oder NotfallhĂŒtte dimensionieren. Das bedingt natĂŒrlich, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wie weit man an jenem Tag kommt und welche Optionen sich unterwegs ergeben. Ansonsten mußt Du halt 300-500 g mehr Daune mitschleifen. "Konzept vs. Gewicht" kann man hier auch voll ausleben.

    - An/Abreise:
    was sprĂ€che dagegen, nach Abisko zu reisen, dort ausleihen und abmarschieren, in Nikkaluokta ankommen, mitm Bus nach Kiruna und mitm Bus/Zug nach Abisko zurĂŒckfahren und dort noch ein wenig die Gegend erkunden, bevor man ab Abisko wieder runterjockelt?
    Wandern auf Ísland?
    ICE-SAR: Ekki tĂœnast!

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    • Quantensittich
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      • 29.12.2024
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      #3
      Blasen an den FĂŒĂŸen könnten ein Problem werden, wenn du die Schuhe kurz vorher erst bekommst. Gerade wenn du von A nach B fĂ€hrst und nicht zwischendurch ohne weiteres abbrechen kannst.
      (Wobei dein Vorhaben schöner klingt, als die Blasen schmerzten, die meine stĂ€ndigen Begleiter auf Skiern waren. VernĂŒnftig einfahren/ einlaufen habe ich nur bei Barfußschuhen geschafft.)

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      • dalkrypare
        Gerne im Forum
        • 06.09.2018
        • 66
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        • Meine Reisen

        #4
        Moin!
        Habe auch meine erste Solo-Wintertour von Abisko nach Nikkaluotka gemacht und denke, dass Dein Plan gut klingt.
        Ähnlich war ich auch unterwegs. Wenn Du schon auf Skiern gestanden hast, sollten Turskier dich nicht schrecken. Ich bin kein geĂŒbter SkilĂ€ufer und dazu noch ein echter Bewegungslegastheniker und auch ich bin unverletzt angekommen. (Ich bin aber den TjĂ€tjka-Pass zugegebenermaßen runtergelaufen.)
        Falls Du die Möglichkeit hast, dich zur Vorbereitung auf Langlaufski zu stellen, schadet das sicher nicht.
        Eine Pulka wĂŒrde ich fĂŒr ĂŒbertrieben halten. Auf jeden Fall Windsack und Schaufel mitnehmen, bzw leihen. Isomatte ist super um in den Pausen drauf zu sitzen. Mindestens eine gute Thermoskanne plus eine isolierte Trinkflasche sind auch gut.
        Was ich wirklich zu schĂ€tzen gelernt habe, sind die Kurzfelle der Åsnes-Skier (die sie, soweit ich weiß, in Abisko verleihen, die Kurzfelle jedoch nicht.)
        Die haben beispielsweise den Anstieg zwischen Abiskojaure und Alesjaure sehr angenehm gemacht.
        Es sid jedoch auch etliche ganz ohne Felle gegangen.
        Also, nur Mut und bald schon buchen.

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        • morit.z
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          • 16.03.2009
          • 650
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          • Meine Reisen

          #5
          Vielen lieben Dank fĂŒr eure RĂŒckmeldungen!
          Das klingt ja zumindest schon mal so, als wĂ€re das kein allzu dummes Unterfangen 😊

          Moltebaer: Von Nikkaluokta nochmal zurĂŒck nach Abisko hatte ich gar nicht bedacht.. das könnte tatsĂ€chlich eine gute Alternative sein. Und mit den gesparten Extrakosten fĂŒr die Einwegmiete dĂŒrften die Fahrtkosten auf jeden Fall wieder drin sein. Die genaue Dauer inkl. An- und Abreise habe ich bislang auch nur ĂŒberschlagen. FĂŒr die eigentliche Tour hatte ich mit 6 NĂ€chten plus 1-2 Puffertage gerechnet.
          DaunensĂ€cke und Quilts zwischen 400 und 600g FĂŒllgewicht hĂ€tte ich hier - die 'kritischste' Etappe in der Hinsicht dĂŒrfte die von Abisko nach Alesjaure sein (s.u.), und da gĂ€be es auf halber Strecke noch die NothĂŒtte. Stupid light verbietet sich imho auch bei einer HĂŒttentour, aber ĂŒbertreiben wollte ich es mit dem GepĂ€ck auch nicht.

          Quantensittich: Ich gehe davon aus, dass sich das nicht vermeiden lĂ€sst; zumindest hatte ich nicht vor, mir vorher selber Skischuhe zu besorgen, sondern diese als Gesamtpaket (Ski, Schuhe, Stöcke) in Abisko zu leihen. FĂŒr mögliche Blasen wĂŒrde ich Tape und ggfs. Blasenpflaster einpacken, und hoffe auch ein bisschen, dass die Sockenkombi aus Liner und Wollsocken das schlimmste verhindert.

          dalkrypare: Danke fĂŒr den Hinweis mit den Kurzfellen; das ließe sich durch vorherige Anfrage in Abisko ja irgendwie einrichten. Gerade der Aufstieg Richtung Alesjaure dĂŒrfte es in sich haben - zumindest bin ich diese Etappe im Sommer auch aus diesem Grund bewusst immer in der Gegenrichtung gegangen 😄 Wenn man sich die diversen Berichte zu der Tour durchliest, dĂŒrfte das ohnehin die anstrengendste Etappe werden..

          Ich werde mal weiter denken und planen, und dann sicherlich auch nochmal auf die Packliste eingehen. Aktuell fĂŒhlt sich der Plan noch etwas verwegen an, so unverhofft mal wieder in den hohen Norden zu kommen; aber es gibt scheinbar auch wenig was dagegen spricht 😊

          Edit: Gibt es noch Tipps zur passenden Zeit? Gedanklich wĂ€re ich in der zweiten MĂ€rzhĂ€lfte los - das gibt noch etwas mehr Zeit fĂŒr die Vorbereitungen und die Temperaturen und TageslĂ€nge sind evtl. etwas AnfĂ€ngerfreundlicher. Zumindest wollte ich vor Ostern wieder weg sein; oder fĂŒllen sich die HĂŒtten auch schon in der Karwoche deutlich?
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          • Moltebaer
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            • 21.06.2006
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            • Meine Reisen

            #6
            400-600 g Daune sind ein netter Anfang fĂŒr reine HĂŒttennĂ€chte
            Aber bei nem zugigen Wetterschutz bietet sich dann doch eher die Liga mit 600-900 g an, denke ich.
            In der Schneehöhle/Iglu hingegen könnte es mit 600 g klappen, die 400 g möchte ich mir da aber auch nicht vorstellen.

            Zweite MĂ€rzhĂ€lfte paßt vom Tageslicht her, da ist dann bald Tag-/Nachtgleiche und man schafft ein wenig Strecke.
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            ICE-SAR: Ekki tĂœnast!

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            • JanF
              Erfahren
              • 29.01.2019
              • 152
              • Privat

              • Meine Reisen

              #7
              Skifahren: Wenn man vorher schon mal einen Tag auf klassischen Langlaufski stehen könnte, wÀre das meiner Meinung nach hilfreich. Das sollte sich ja aktuell vielleicht hinkriegen lassen.
              Nebenbei: Schneeschuhe sind den FjĂ€llski zwar klar unterlegen, aber auch nicht völlig abwegig, wenn das die Sache logistisch und finanziell deutlich erleichtert. Falls du also schon Schneeschuhe und entsprechend warme Stiefel hast, könnte das durchaus eine Alternative sein, die es dir dann ja auch ermöglichen wĂŒrde, von Nikkaluokta aus zu starten.

              Blasen: Ich wĂŒrde mir die Fersen und ggf. auch den Großen Zeh einfach von Anfang an großzĂŒgig mit Leukoplast abtapen.

              NotfallausrĂŒstung: Die will ich dir zwar sicherlich nicht ausreden, aber meiner Meinung nach ist es wichtiger, dafĂŒr zu sorgen, dass man abends wohlbehalten an einer warmen HĂŒtte ankommt: Also frĂŒh losgehen, Downhills vorsichtig fahren, bei schlechtem Wetter einen Pausentag einlegen oder rechtzeitig umkehren. Ein GPS-GerĂ€t und einen Notfallsender halte ich auch nicht fĂŒr verkehrt.

              Rundtour: Eine Möglichkeit wĂ€re Abisko bis SĂ€lka auf dem Kungsleden, dann Nallostugan - Vistasstugan - Alesjaure - Unna Allakas - Abiskojaure - Abisko. Ob du so viel Zeit hast und du dir die Etappen zutraust, musst du natĂŒrlich selbst entscheiden, aber ich bin das damals so Ă€hnlich auf meiner ersten Wintertour gefahren (inklusive einer VerlĂ€ngerung ĂŒber Ritsem/Vakkotavare, aber das wĂ€re dir dann wahrscheinlich zu lang)

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              • Fjellfex
                Fuchs
                • 02.09.2016
                • 1888
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                • Meine Reisen

                #8
                Noch ein kleiner Tipp in Sachen Felle: die sind nicht nur bergauf eine tolle Hilfe, sondern auch bergab wenn man nicht so sicher auf den FjÀllskiern steht - es geht dann nicht gar so wild daher und man hat bessere Kontrolle.

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                • dalkrypare
                  Gerne im Forum
                  • 06.09.2018
                  • 66
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Was Blasen angeht, habe ich gute Erfahrung mit Linersocken und dicken WollstrĂŒmpfen gemacht - die haben die Blasenbildung nĂ€mlich erfolgreich bei mir vermieden. Wobei ich zugegebenermaßen damit selten Probleme habe.
                  Ich habe gerade gesehen, dass auch die Kebnekaise-fjÀllstation einen Skiverleih anbietet. Eine Alternative könnte also sein, per Scooter von Nikka zur FjÀllstation und dann dort starten.
                  Als Alleinreisender wĂŒrde ich mir nicht allzu viele Gedanken wegen vollen HĂŒtten machen. Man kommt dort immer irgendwie unter.

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                  • Zz
                    Fuchs
                    • 14.01.2010
                    • 1798
                    • Privat

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Ahoj morit.z!

                    Ich finde, Du hast eine tolle Idee fĂŒr Deinen Resturlaub. Du hast ja hier schon viele Tipps und Hinweise erhalten und auch ich kann Dich zu dieser Tour nur ermuntern. Von Abisko nach Nikkaluokta, daß ist meiner Meinung nach eine sehr schöne Tour und durchaus auch fĂŒr den Einstieg in das Thema Wintertouren in Lappland geeignet.
                    Auf dem TjĂ€ktapaß:
                    Klicke auf die Grafik fĂŒr eine vergrĂ¶ĂŸerte Ansicht  Name: ods 15.jpg Ansichten: 0 GrĂ¶ĂŸe: 516,9 KB ID: 3360122

                    Vor einigen Jahren bin ich gemeinsam mit Freunden die Strecke gelaufen. Der Abstand der HĂŒtten ist so, daß Du sie praktisch tĂ€glich erreichen kannst. Ein Zelt ist also nicht zwingend notwendig und wĂŒrde auch nur einen Sinn machen, wenn Du a) Erfahrung mit Zelten unter winterlichen Bedingen hast und b) es ein echtes Vierjahreszeiten Zelt ist. Außerdem brĂ€uchtest Du dann noch einen tauglichen Winterkocher usw.usf.. Dann sind wir wieder beim Thema mehr GepĂ€ck und der Pulka.
                    Unterwegs nach SĂ€lka:
                    Klicke auf die Grafik fĂŒr eine vergrĂ¶ĂŸerte Ansicht  Name: ods 16.jpg Ansichten: 0 GrĂ¶ĂŸe: 394,2 KB ID: 3360123
                    Ich persönlich setze möglichst immer auf Sicherheit, besonders weil ich meist alleine im irgendwo unterwegs war. Auf dem Kungsleden ist es sehr unwahrscheinlich komplett alleine unterwegs zu sein, d.h. Du wirst immer Kontakt finden und kannst Dich ggf. anderen SkilĂ€ufern anschließen. Das ist besonders bei schlechten WetterverhĂ€ltnissen ratsam. Die HĂŒttenwarte werden Dich immer beim Thema Wetter und eventuellen Sturmwarnungen beraten.
                    Schlechtes Wetter bzw. Wind auf dem Kungsleden:
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                    Wir saßen z.B. auch 2 Tage in der HĂŒtte fest. Wir hatten einen Unfall und das Schneemobil konnte bei dem Wetter nicht zur Abholung kommen. Am Ende bleibt es Deine ganz persönliche Entscheidung, welche und wieviel SicherheitsausrĂŒstung Du bei Dir trĂ€gst. Aber eine Skischaufel, ein Windsack, Isomatte und ein dicker Schlafsack fĂŒr den Notfall, ja, können einen das Leben retten. Das ist halt so, Denk an den jungen Belgier der vor 1 1/2 Jahren im herbstlichen Schneesturm erfroren ist. Am besten ist es natĂŒrlich, wenn man das alles ganz "umsonst" mit sich schleppt und es nicht zum Ernstfall kommt. Notfallsender? Ja / Nein, Du bist ja auf dem Kungsleden unterwegs. Wenn Du einen hast, ausleihen kannst oder schon immer haben wolltest oder Du Dich besser fĂŒhlst, dann ja. Ich wĂŒrde mich, wie gesagt, eher in den Schutz einer Gruppe bewegen. Das sollte im Normalfall ausreichen. Es ist halt auch eine Frage, wie kommunikativ Du bist. Bei unserem Unfall konnten wir auch ohne NotfallgerĂ€t Hilfe organisieren.
                    Eine Gruppe gibt Dir Sicherheit und hilft notfalls, hier war die Pulka umgefallen und mußte aufgerichtet werden:
                    Klicke auf die Grafik fĂŒr eine vergrĂ¶ĂŸerte Ansicht  Name: ods 19.jpg Ansichten: 0 GrĂ¶ĂŸe: 548,4 KB ID: 3360125
                    Ich bin im eher im Flachland zu Hause und auch kein besonders guter SkilĂ€ufer, aber wenn Du schon mal auf Skiern gestanden hast, dann schaffst Du das. Ich bin ein großer Freund von Fellen, vermutlich weil ich kein so begnadeter SkilĂ€ufer bin. Die Felle helfen mir bei Steigungen und bremsen bei Abfahrten. Das soll mir recht sein, ggf. mach ich sie ab oder halt wieder unter die Ski. Das ist schnell erledigt.
                    Klebefelle aufziehen:
                    Klicke auf die Grafik fĂŒr eine vergrĂ¶ĂŸerte Ansicht  Name: ods 20.jpg Ansichten: 0 GrĂ¶ĂŸe: 665,8 KB ID: 3360126

                    Schneeschuhe scheinen auch zu funktionieren, zumindest habe ich Leute damit gesehen, aber sie wÀren nicht meine Wahl. Ski sind einfach geeigneter aus meiner Sicht, denn Du lÀufst ja nicht im Pulverschnee durch den Wald.
                    Blasen hatte ich trotz eigener Skistiefel immer auf meinen Wintertouren bekommen, meist an der Ferse. Blasenpflaster haben sich gut bewĂ€hrt und brachten Linderung, aber auch sonst ging es. Die Schmerzen verschwanden am Morgen immer wenige Minuten nach dem Loslaufen. Das war so und ich weiß nicht warum.
                    Trinken halte ich fĂŒr wichtig. Ich hatte oft, allerdings mit der Pulka, 2 Thermoskannen fĂŒr den Tee mit + ThermosgefĂ€ĂŸ fĂŒr eine warme Pausenmahlzeit mit. Also eine gute Thermoskanne mit einem Liter Fassungsvermögen wĂŒrde ich schon als Minimum empfehlen.
                    Der MĂ€rz sollte sehr gut passen. Das Wetter kann ja eh niemand so langfristig vorhersagen. Ich war oft im Februar unterwegs, aber auch im MĂ€rz und April. Das lĂ€ngere Tageslicht ist echt angenehm und macht die Tagesplanung einfacher bzw. nimmt Streß heraus.
                    Viele GrĂŒĂŸe in diesen aktuell schön winterlichen und frostigen Tagen,
                    Z​
                    Zuletzt geÀndert von Zz; 10.01.2026, 22:00.
                    "The Best Laks, Is Relax."
                    Atli K. (Lakselv)

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                    • morit.z
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                      #11
                      Vielen Dank fĂŒr die weiteren BeitrĂ€ge! OT: Schön zu sehen, dass das Forum unverĂ€ndert lebendig ist 😊

                      Felle wĂŒrde ich auf jeden Fall beim Verleih mit anfragen. Gut zu lesen, dass die auch bergab hilfreich sein können - aber mit Pflug, oder schlimmstenfalls eben auch zu Fuß sollte ich die HĂ€nge schon einigermaßen runterkommen 😊

                      dalkrypare: Vielen Dank auch fĂŒr den Tipp zum Skiverleih am Kebnekaise. Scheinbar gibt es dort aber nur die Möglichkeit, die Skier wieder in Nikkaluokta abzugeben. Momentan scheint es mir daher am sinnvollsten, entweder nach der Tour nochmal nach Abisko zurĂŒckzufahren, oder dann eben ab Nikkaluokta abzureisen. Ich werde das aber sonst auch einfach mit der Reservierungsanfrage abfragen.

                      Bzgl. Notfall-Setup: Ich habe einen inReach, welcher natĂŒrlich auch mitkĂ€me. Eine Schaufel stelle ich mir allein schon fĂŒr Pausen hilfreich vor, damit man sich (trotz Windsack) eine etwas geschĂŒtztere Ecke schaufeln kann.

                      Beim Schlafsack bin ich mir noch unschlĂŒssig: die Kombination aus Schlafsack und großzĂŒgig geschnittenem Quilt zB auch auf >1kg Daune.. aber vermutlich wird dann irgendwann selbst der 70l Rucksack zu klein. Meine Tendenz wĂ€re daher momentan, den 600er Sack zu nehmen. Eine Daunenhose und eine dicke Daunenjacke wĂ€re ebenfalls noch im GepĂ€ck mit der eine Nacht in einer NothĂŒtte auf jeden Fall machbar wĂ€re. Ich seh' mal zu, dass ich eine Packliste dazu erstelle; dann lĂ€sst es sich konkreter diskutieren.

                      Und, nur um MissverstĂ€ndnissen vorzubeugen: Eine Pulka scheidet fĂŒr mich klar aus - das wĂ€re mir zu viel Unbekanntes auf einmal, von der Organisation und Logistik mal abgesehen. Diverse Berichte haben ja aber auch gezeigt, dass eine reine HĂŒttentour mit Rucksack gut machbar ist. Wenn ich nach der Tour (hoffentlich) angefixt bin, wĂ€ren die nĂ€chste Eskalationsstufen dann sicherlich Zelttour mit Pulka, wo die HĂŒtten dann eher das Backup sind 😄
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                      • morit.z
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                        • 16.03.2009
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                        #12
                        Hallo allerseits,
                        nachdem ich die letzten Tage nochmal weiter nachgedacht und recherchiert habe, frage ich mich, ob das Ganze auch als kleine Rundtour ab Abisko funktionieren wĂŒrde bzw. immer noch anfĂ€ngertauglich wĂ€re: Abisko - Abiskojaure - Alesjaure - Unna Allakas - Abiskojaure - Abisko (oder auch in die andere Richtung)? Weiter auf dem Kungsleden wĂ€re an sich schön, aber mit der Einwegmiete (oder selber nochmal zurĂŒck nach Abisko), wird das evtl. doch etwas langwierig und/oder teuer. Vorteil an der Rundtour wĂ€re auch, dass ich ein paar Sachen in Abisko lassen könnte. Ein bisschen Respekt habe ich vor den An-/Abstiegen auf der Etappe Alesjaure - Unna Allakas und der LĂ€nge Unna Allakas - Abiskojaure. Andererseits: die Etappe Abiskojaure - Alesjaure hat einen krĂ€ftigen Anstieg UND ist recht lang.. da sollten die anderen Etappen auch kein Problem mehr sein, wenn ich es schon bis Alesjaure geschafft habe. So sĂ€he zumindest meine "Rechtfertigung" aus; habt ihr Gedanken hierzu?

                        In der Zwischenzeit habe ich auch mal eine Packliste mit noch offenen Fragen angefertigt; orange markiert sind Sachen, die ich noch organisieren mĂŒsste: Packliste_Wintertour.pdf
                        Da sicher nicht jeder Bock auf das PDF hat, hier einmal die wichtigsten Fragen aufgelistet:
                        - Gaskocher: Überhaupt einen mitnehmen? Neben Notfallbackup hĂ€tte das den Vorteil einer warmen Mahlzeit oder extra Kaffee tagsĂŒber, wenn die Thermoskanne nicht ausreicht.
                        - Stiefel: Sind die Skistiefel als alleinige Schuhe (neben evtl. Crocs oder Down Booties fĂŒr die HĂŒtte) ausreichend? Ich denke da an Toilettengang, nochmal raus zum fotografieren, u.Ă€.
                        - Bekleidung: Meine ĂŒbliche Wanderhose ist recht dĂŒnn; ich ĂŒberlege, ob ich hier noch in Richtung Softshellhose kucke. Oder direkt eine Regenhose tragen und bei Bedarf mit langer Unterhose? Ich vermute, dass mir in Bewegung wohl immer ausreichend warm sein wird.. ich weiß, dass es gilt, Schwitzen zu vermeiden, aber angesichts der HĂŒtten mit Trockenmöglichkeit ist das vielleicht nicht so kritisch wie auf einer Zelttour?
                        Obenrum wĂŒrde ich auf Merinoshirt und Hardshell setzen. Bei KĂ€lte dazwischen noch eine Fleecejacke, fĂŒr Pausen und Fotografieren dann die dicke Daunenjacke. Sollte das reichen, oder nehme ich besser noch einen dicken (Woll-)Pulli mit? In Bewegung ist mir meistens warm genug, aber in Pausen oder beim Fotografieren wird's mir doch auch mal schnell kalt.
                        - Schaufel: Gibt es Modell-Empfehlungen? Ich weiß, dass eine Schaufel auf so einer Tour nicht zwingend notwendig wĂ€re, aber wenn eine mitkommt, sollte sie uneingeschrĂ€nkt tauglich sein.

                        Vielen Dank schon mal vorab fĂŒr Euren Input!

                        Edit: Die Gewichte stimmen nicht aufs Gramm genau und manche fehlen noch, weil noch nicht alles vorhanden und gewogen ist; die (Gesamt-)GrĂ¶ĂŸenordnung dĂŒrfte aber dennoch hinkommen.
                        AngehÀngte Dateien
                        Zuletzt geÀndert von morit.z; 17.01.2026, 10:08.
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                        • JanF
                          Erfahren
                          • 29.01.2019
                          • 152
                          • Privat

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                          #13
                          Ich bin die Etappen auf meiner ersten Wintertour und ohne viel Langlauferfahrung so gegangen. Bei dem StĂŒck zwischen Unna Allakas und Alesjaure wirst du vielleicht schon hier und da mal fluchen, sollte aber dennoch hinhauen - einfach Zeit haben und Zeit lassen!

                          Gaskocher wĂŒrde ich weglassen, genauso wie auch sonst alles aus der Kategorie "KĂŒche" außer Thermoskanne und Flasche.

                          Stiefel und HĂŒttenschuhe reichen.

                          Hose: Ich trage eine sehr dĂŒnne lange Unterhose und eine sehr dĂŒnne Nylonhose darĂŒber. FĂŒr sehr kalte Temperaturen und starken Wind habe ich dann noch eine weite, gekĂŒrzte Fleece-Unterhose von Decathlon (so in etwa), die ich ĂŒber die Stiefel ziehen kann und ĂŒber den beiden anderen Hosen trage, sowie eine Regenhose. Funktioniert fĂŒr mich sehr gut.

                          Obenrum: Ich wĂŒrde noch was dickeres mitnehmen. Ich selbst nutze eine Kufa-Jacke mit Kapuze (von Cumulus), dein Wollpulli mag aber auch reichen. Zur Not kannst du bei einer HĂŒttentour ja auch die Daunenjacke tragen.

                          Ich selbst wĂŒrde noch besonderen Wert auf die Handschuhe legen: Die FĂ€ustlinge tendenziell eher ĂŒberdimensionieren! Wenn die Finger erst mal zu kalt sind, um vernĂŒnftig zu funktionieren, geht alles andere auch sehr schnell bergab ... Ich nutze drei Paar Handschuhe: DĂŒnne Liner/Laufhandschuhe, Softshellhandschuhe und mit Kunstfaser gefĂŒtterte FĂ€ustlinge. Die Arbeitshandschuhe wĂŒrde ich hingegen weglassen.

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                          • fhvdrais
                            Dauerbesucher
                            • 16.08.2015
                            • 655
                            • Privat

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                            #14
                            HosenmĂ€ĂŸig bin ich mit einer Wintertight gut gefahren, bei Bedarf kombiniert mit einer langen (oder 3/4) Unterhose und einer Goreregenhose. Letztere sollte nicht weit sein, sonst flattert es arg.

                            Als Handschuhe habe ich noch gefĂŒtterte Lobster, bei denen jeweils zwei Finger zusammen sind. Die sind deutlich wĂ€rmer als normale Softshellhandschuhe und bieten mehr Beweglichkeit als FĂ€ustlinge. Ein paar FĂ€ustlinge fĂŒr NotfĂ€lle sollten aber trotzdem dabei sein.

                            Meine LL-Stiefel sind recht komfortabel, zusÀtzliche Schuhe habe ich nie dabei gehabt.
                            Ein zweites Paar Socken ist sicher kein Luxus.

                            Habe ich recht verstanden, dass das eine reine HĂŒttentour wird? Dann wĂŒrde ich Kocher und KĂŒche zuhause lassen, und vielleicht auch etwas weniger Schlafsack mitnehmen. DafĂŒr aber einen Windsack oder Biwaksack.

                            Bei Wind ist eine gute Kapuze wichtig, durch die MĂŒtze zieht's.
                            Zuletzt geÀndert von fhvdrais; 17.01.2026, 12:22.

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                            • morit.z
                              Dauerbesucher
                              • 16.03.2009
                              • 650
                              • Privat

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                              #15
                              Vielen Dank fĂŒr euer Feedback! Das ist schon mal sehr hilfreich fĂŒr mich - bei den Hosen muss ich nochmal in mich gehen, aber der Tipp, Fleece- und Regenhose zu kombinieren gefĂ€llt mir schon mal. Die Investition wĂ€re ĂŒberschaubar, und bei der Tour geht es ja auch vor darum, zu sehen, ob ich Gefallen an Wintertouren finde 🙂

                              Allgemein sehe ich aber schon: im Zweifelsfall in allen Bekleidungsrubriken noch etwas mehr/wĂ€rmer/dicker, um auf der sicheren Seite zu sein. Das sollte auf jeden Fall mach- und tragbar sein, erst recht wenn ich dafĂŒr die KĂŒche und weiteren Schuhe weglassen kann.

                              Und ja, es soll eine reine HĂŒttentour werden. Windsack ist bereits eingeplant - den wĂŒrde ich mir wohl nach Hilleberg-Vorbild noch selber nĂ€hen.
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                              • RotĂ€
                                Erfahren
                                • 15.07.2008
                                • 468
                                • Privat

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                                #16
                                Hey,
                                Hab nicht alles gelesen, aber meine 50 Cent.

                                -Unna Allakas-Alesjaure wird deine Herausforderung als erste Tour. Nicht zu spĂ€t starten. Wenns Wetter kacke ist, ist ungemĂŒtlich dein geringstes Problem die Querung ist nicht zu unterschĂ€tzen.
                                -HĂŒttenschuhe o.Ă€. reicht als Stiefelzusatz. Schnee ist sauber. Du kannst auch mit Crocs bei -30° kacken gehn...
                                -Kocher ist nicht wirklich nötig bei ner HĂŒttentour. Das Geraffel rumtragen, Gas kaufen, ne Unterlage brauchst auch, n Windschutz.... Nimm lieber ne zweite Thermoskanne mit.
                                -Hose sollte ne Schneehose sein.
                                -Ne Daunenjacke fĂŒr die Pause, safety, GemĂŒtlichkeit. Rest kann recht dĂŒnn sein (bissl je nach Fitnesszustand. Ich lauf bis -20° im hauchdĂŒnnen Merinohemd und so nem Fleece Irgendwas Pulli. Easy. Beim Laufen wirds warm). Der Windschutz ist wichtiger. Also ne gscheite 3L Jacke > 2. dicker Midlayer.
                                -Schaufel keine Plastikschaufel! Aber auf ner HĂŒttentour kannst dir die 500-800g, bzw. 50-100€ spaaren...
                                -Tu dir fĂŒr ne HĂŒttentour keinen 900g Daunenschlafsack an, wenn er nicht eh schon herumliegt, oder du billig dran kommst... Zu teuer fĂŒr zu speziell. 600- max. 800 reicht easy. Die HĂŒtten haben nachts niemals -10°...
                                -Wenn Ski, dann Felle. Wenn Felle, dann lange Felle. Auch wenn die teuer sind... die halben taugen nix und ohne kommst nirgens an. Felle lieber etwas lÀnger dran lassen als stÀndig rauf und runter.
                                -Skibrille ist super.
                                -Hab nix zu Licht gelesen. Nimm genug Kopflicht mit. Wenn das aus geht is ohne Vollmond arg dunkel.

                                -Du bist dort in den Bergen. Da sind viele unterwegs, die Etappen sind kurz. Aber es sind die Berge. (Bis auf Abisko) kein Wald, nix.
                                Schlechtes Wetter wird ganz schnell ganz schlecht. Einfach keine dummen Sachen machen.

                                -pro tip: ganz dĂŒnne Handschuhe fĂŒr immeran. So 5€ Decathlondinger. Die immer an haben. Dann kannst auch mal aus den FĂ€ustlingen raus und was anfassen, ohne dir die Griffel abzufrieren. Kommt von mir, der schon Frostbeulen am HandrĂŒcken hat behandeln mĂŒssen...
                                Zudem hygienischer. Die kannst abends oder alle paar Tage mal waschen und hast nicht permanent bÀh Finger mit denen du dir im Gsicht herum schmierst.

                                Viel Spass​

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                                • morit.z
                                  Dauerbesucher
                                  • 16.03.2009
                                  • 650
                                  • Privat

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                                  #17
                                  RotĂ€: Besten Dank fĂŒr Deine Anmerkungen!

                                  - Unna Allakas/Alesjaure: Ja, das ist wohl die Etappe, vor der ich auch am meisten Respekt habe. Meine Überlegung wĂ€re jedoch, die Runde im Uhrzeigersinn zu laufen, also von Alesjaure nach Unna Allakas. Dann hĂ€tte man den krĂ€ftigen Anstieg frĂŒh am Tag und mĂŒsste dann "nur noch" wieder runter kommen. Davor hĂ€tte ich außerdem schon die Etappe Abiskojaure-Alesjaure geschafft - die hĂ€tte ebenfalls einen knackigen Anstieg relativ am Anfang und ist noch eine ganze Ecke lĂ€nger.. so zumindest meine theoretischen Überlegungen. Wenn ich am ersten Tag schon merken sollte, dass das so gar nicht lĂ€uft, mĂŒsste ich ohnehin umdisponieren. Sicherheit und steter Blick aufs Wetter sind fĂŒr mich dabei Grundvoraussetzung; lieber kleine Brötchen backen und dann bei den nĂ€chsten Malen "ausbauen". Mit Zelt wĂ€re das Ganze so gesehen einfacher, wenn man nicht den Druck hat, die HĂŒtte erreichen zu mĂŒssen 🙃

                                  - Licht ist ein guter Punkt, den ich bislang noch nicht ausreichend beachtet hatte. Auf Sommertouren reicht mir eine Petzl Bindi, aber da brauch ich die idR auch nur Abends mal fĂŒr eher kurz. Ich hĂ€tte noch eine Petzl Tikka (?), die mit AAA-Akkus lĂ€uft und auch mehr Wumms hĂ€tte als die Bindi. FĂŒr die könnte ich noch einen zweiten (oder auch dritten) Satz eneloops einpacken - bei 5 Etappentagen mĂŒsste das ja reichlich sein. Die Bindi könnte ich fĂŒr den Notfall immer noch einpacken, da ich möglicherweise auch eine Powerbank mitnehme (fĂŒr meinen Geschmack gehen die Kamera-Akkus selbst bei normalen Temperaturen zu schnell leer, weshalb ich da etwas großzĂŒgiger kalkulieren wĂŒrde, was die Stromversorgung angeht).

                                  - Handschuhe: Ich plane aktuell mit Linerhandschuhen (dĂŒnn, entweder Merino oder die beschriebenen Decathlon-Dinger), darĂŒber Skihandschuhe. Wenn es kĂ€lter wird und/oder in Pausen, wĂŒrde ich dicke KuFa-FĂ€ustlinge (mitsamt wasserdichten Überhandschuhen) einplanen.

                                  - Auch wenn das Thema Sicherheit schon mehrfach genannt wurde: Schlafsack (600g Daune), Windsack, inReach, dicke Daunenjacke, und Daunenhose wĂ€ren gesetzt. Eine Schaufel wĂŒrde ich wohl auch vom GesamtgepĂ€ck abhĂ€ngig machen, aber fĂ€nde ich - Stand jetzt - zumindest eine beruhigende Vorstellung, und in Pausen fĂŒr eine Sitzmöglichkeit ganz praktisch.
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                                  • RotĂ€
                                    Erfahren
                                    • 15.07.2008
                                    • 468
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                                    #18
                                    An sich is glaub egal wie rum du den berg lÀufst (Ich kenn auch nur Richtung Unna-Ales). Wo es hoch geht, gehts auch wieder runter.
                                    Schau, dass du bei Tageslicht ankommen solltest, dann passt das schon.
                                    Sollte keine EinschĂŒchterung sein. Nur, dass dich der Respekt morgens ne halbe Stunde frĂŒher aufstehen lĂ€sst.
                                    Und zu deiner Zeit werden sicher auch Andere unterwegs sein.
                                    Unna Allakas ist halt winzig.
                                    Da am Ende des Tages anzukommen ist auf jeden Fall anders als an der Alesjaure.

                                    Zum Licht. Alles unter 600 Lumen gehört in den Stadtpark zum Gassi gehen. Die kleine leichte zusĂ€tzlich fĂŒr Redundanz (oder abends, oder zum Wasser holen, oder so) ist sicher sinnvoll.
                                    Einen Satz richtiger Lithium Batterien als Backup ist zu den Akkus auch immer sinnvoll (wichtig). Die sind nicht kÀlteempfindlich und haben deutlich mehr umpf.
                                    Da du kurze Etappen lÀufst kanns schon sein, dass du dann zwei Kopflampen und Ersatzbatterien dabei hast und nichts davon je brauchst... Schau bissl aufs Gewicht.
                                    Is ne Anwendersache. Nacht und Sturm und kein Licht, kannst dein Inreach verwenden... N V8 Touareg in der mĂŒnchner Innenstadt fĂŒr die Kiste Bier ist aber auch bissl ĂŒbertrieben.

                                    Schaufel ohne Zelt ist absolut unnötig und ohne Pulka lÀstig.
                                    Mit Zelt essentiell.​

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                                    • toppturzelter
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                                      • 12.03.2018
                                      • 1885
                                      • Privat

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                                      #19
                                      RotÀ: Wenn Ski, dann Felle. Wenn Felle, dann lange Felle. Auch wenn die teuer sind... die halben taugen nix und ohne kommst nirgens an. Felle lieber etwas lÀnger dran lassen als stÀndig rauf und runter.

                                      Keine Ahnung, wie du darauf kommst, aber kurze Felle (Åsnes) reichen mir in den meisten Situationen, auch mit schwerer Pulka (inkl Zelt und allem, was man bei 3 Wochen dabei hat...). Erst schwer bergauf braucht es dann auch lange Felle. Ansonsten hab ich da keine Probleme...


                                      Ersatz-/Reservehandschuhe. Muessen nicht die Besten sein, aber etwas, was die im Fall der FĂ€lle die Pfoten rettet. Bei Wind und Wetter gehen die schonmal fliegen, nass sind sie auch unpraktisch.

                                      Mit einer (Metall)Schaufel lÀsst sich bei einer Pause oder starkem Wind ein Windschutz bauen. FÀllt bei einer Huettentour aber eher unter Luxus, bei schlechtem Wetter bleibst du einfach in der Huette.

                                      Licht/Stirnlampe ist auch auf der Huette nötig. Die werden recht frueh recht dunkel, danach gibt es nur noch Kerzenschein. In der Regel eine Kerze pro Tisch, also nicht sehr viel ;)

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