Boofen im Sachsenland ,)

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  • Robiwahn
    antwortet
    Zitat von pp
    ...wenn man allerdings das ganze zulässt und den leuten versucht zu lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen, dann finde ich eine bessere variante....
    Moin nochmal

    das Problem hierbei ist ja, das ein Feuer nicht 100% kontrollierbar ist. Da hilft der gesamte verantwortungsvolle Umgang damit nichts, es gibt keine absolute Sicherheit oder Garantie, das kein Funke deine Boofe verlässt und den Wald anfackelt. Ein Feuer ist leider zu unsicher, egal wie erfahren oder umsichtig man damit umgeht. Ich halte auch nichts von den Verboten, deshalb versuche ich ja hier auf der Vernunftebene zu argumentieren. Aber es gibt halt ein offizielles Verbot, was nach einigen Jahren des ergebnisslosen Argumentierens seitens der NP-Verwaltung jetzt auch strikter durchgesetzt wird. Deswegen besser ohne Feuer.
    Wenn euch übrigens der Förster über den Weg läuft, der ist Hilfsbeamter der Staatsanwaltschaft und hat entsprechende Rechte. Ich könnte mir ähnliches für die NP-Ranger auch vorstellen, weiß es aber nicht genau.

    Grüße, Robert

    PS: An den Schrammsteinen gibt es übrigens 2 offizielle Boofen, auch rel. groß und schön gelegen

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  • pp
    antwortet
    mein gott, da hab ich aber ne diskussion ausgelöst...

    also erstens nochal für alle die rein rechtliche lage: bgs hat in grenznähe(da gibts einen abstand...weiss ich nur nicht genau) so ziehmlich die gleichen rechte wie polizei- das heisst, die vermutung dieser leute für irgendwas ungestezliches deinerseits reicht aus...
    und dann ist es meistens schwer, nachzuweisen, dass du nichts zum anlass gegeben hast...so ist das nun mal(die leute sitzen einfach am längeren hebel)

    zweitens: nationalparkwacht ist im np und auch im lsg weiungsberechtigt - dass heisst - wer nicht spurt, wird mit den handlungsberechtigten pesonen konfrontiert(bgs/polizei)
    es ist auch in der diskussion, die nationalparkwächter/ranger in ihrem territorium mit einem ähnlichen status zu versehen wie polizei - ist nichts positives für die np`s - man kann damit aber arbeitsplätze bei polizei und bgs sparen - da die leute im np ja genauso durch die ge´gend fahren und nach recht und ordnung schauen...

    drittens zum thema feuer nochmal: also ich gebe all den leuten recht, die sagen - es ist sicherer und wir wollen doch bitte die schöne natur auch für unsere kinder bewahren..
    allerdings gibt meiner meinung nach so ein verbot - das heisst damit die illegalität - für viel leute den aussschlag, es gerade zu machen - wie das bei so vielen verboten so ist...
    wenn man allerdings das ganze zulässt und den leuten versucht zu lernen, verantwortungsvoll damit umzugehen, dann finde ich eine bessere variante. denn dann müssen die leute mitdenken - und das wäre für einige doch von erheblicher wichtigkeit - gerade weil es in letzer zeit sehr "in" geworden ist - irgendwas mit outdoor zu machen, mal eben klettern zu gehen oder eben auch boofen und ein bissel feuer machen mit freunden und rotwein...

    deswegen - lieber erlauben und die leute sensibilisieren...weil diese leute dann nähmlich auch noch ihre freunde und kinder "unterrichten"

    beneide auch ja alle darum, dass ihr alle schön klettern und wandern gehen könnt in der sächsischen - bin gerade im ausland(zwar auch schön) - aber ich vermisse den sandstein schon sehr *schluchz*

    mfg - paule

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  • Robiwahn
    antwortet
    Moin Ihr

    Darf ich mich kurz zum Thema Feuer in der Boofe einmischen ? Ich tues es einfach.
    Auch wenn es für viele aus irgendwie nostalgischen Gründen dazugehört, ist es aus meiner Sicht absolut abzulehnen. Ich weiß, es ist absolut genial, abends bei einer Flasche Wein ins Feuer zu starren und seinen Gedanken nachzuhängen (und habe das auch immer gern und oft gemacht). Es reicht aber der von ToP erwähnte Funke und ein bisschen Wind und dann wars das im ungünstigsten Fall. Klar, der tritt nicht immer ein, aber man muss es ja nicht heraufbeschwören bzw. fördern. Im SBB-Heft war glaube ich letztens auch ein Bericht darüber. Bei Feuer in der Boofe werden die Ranger demnach echt ungemütlich und haben nach einigen Jahren des in ihren Augen sinnlosen Rumdiskutieren auch langsam die Schnauze voll. Dabei geht es nicht mehr nur um Ordnungswidrigkeiten (wie Boofen im Kerngebiet), sondern um echte Straftaten, die an die Staatsanwaltschaft gehen. Unabh. von der jurist. Wortklauberei und den daraus entstehenden Folgen, aber denkt doch mal bitte dran, was passiert, wenn der Wald abfackelt. Muss doch einfach nicht sein. Und in 5 Jahren wollen wir doch auch noch dort klettern gehen, oder die lieben Kleinen irgendwann mal mit den Berg hochschleifen. Ich weiß jetzt nicht, wie sie bei einer oder mehreren Kerzen reagieren (die auch dieses romantische Licht werfen), aber ich bitte euch, wenn ihr irgendwie ein bisschen weiterdenkt, dann lasst das offene Feuer einfach sein.

    Grüße, Robert, am WE irgendwo an den Schrammsteinen zu finden

    PS: Ich habe auch schon einfach am Fuss der Tante geschlafen, ohne Boofe. Wenn gutes Wetter ist, muss es ja nicht immer mit Dach überm Kopf sein.

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  • Thomas
    antwortet
    Zitat von papajoe
    was sind denn die inoffiziellen boofen? ich mein, ich komm oft an stellen vorbei, wo ich sage, 'das wär doch ma ne geile boofe'. denk nur zb ma an unseren mittagsplatz letztens :wink:
    heißt in dem fall inoffiziell, dass sie trotz mangels eines grünen schildes von den rangern toleriert werden? oder heißt inoffiziell, dass da nie ein ranger vorbeikommt?
    Ich meinte inoffiziell im Sinne von nicht auf der offiziellen Liste der Nationalparkverwaltung enthalten und damit quasi verboten.

    Bei den Inoffiziellen gibts ja auch "Insiderexemplare", die im Gegensatz zu dem feinen Balkon da oben nicht unmittelbar vom Wanderweg aus entdeckt werden können.
    Dort hat man eher seine Ruhe, wahrscheinlich auch, weil die Ranger wissen, dass da nur selten die "falschen" Leute hinfinden.

    Zitat von ToP
    Naja, aber der BGS hat Deutschen auf Deutscher Seite, die "rumliegen" eigentlich nix zu sagen, zumindest nichts, was das lagern und NP angeht.
    Und wir haben im Bielatal immer sehr ruhig und angespannt ausgeharrt, wenn abends der BGS im Schritttempo vorbeigetuckert ist.

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  • Bim
    antwortet
    Zitat von ToP
    Zitat von Thomas
    Bist Du Dir da sicher? Das Bielatal gehört zumindest zum Landschaftsschutzgebiet und der BGS hat gerade im Grenzgebiet wahrscheinlich schon einige Kompetenzen.
    Naja, aber der BGS hat Deutschen auf Deutscher Seite, die "rumliegen" eigentlich nix zu sagen, zumindest nichts, was das lagern und NP angeht.
    Ich denke, wenn du dem BGS-Futzi sagst, dass du der Ansicht bist, dass er nix zu sagen habe, wird er ziemlich sicher die Polizei holen (die dann was zu sagen hat)

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  • papajoe
    antwortet
    Zitat von Thomas
    Zitat von pp
    lol*
    gibts es wirklich so etwas wie nen boofen-führer???
    Die offiziellen Boofen sind in einer Liste zusammengefasst, ja. Wobei selbst die offizielle Liste umstritten ist, da sie potenziell mehr Leute anzieht, was zu den bekannten Problemen ja erst geführt hat.
    Die inoffiziellen Boofen kennt man vom Hörensagen und dementsprechend ruhiger geht es dann dort auch zu.
    was sind denn die inoffiziellen boofen? ich mein, ich komm oft an stellen vorbei, wo ich sage, 'das wär doch ma ne geile boofe'. denk nur zb ma an unseren mittagsplatz letztens :wink:
    heißt in dem fall inoffiziell, dass sie trotz mangels eines grünen schildes von den rangern toleriert werden? oder heißt inoffiziell, dass da nie ein ranger vorbeikommt?

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  • ToP
    antwortet
    Zitat von Thomas
    Zitat von ToP
    Es ist außerhalb des NP überall erlaubt zu boofen, von daher können die gar nichts sagen. Der BGs erst recht nicht
    Bist Du Dir da sicher? Das Bielatal gehört zumindest zum Landschaftsschutzgebiet und der BGS hat gerade im Grenzgebiet wahrscheinlich schon einige Kompetenzen.
    Naja, aber der BGS hat Deutschen auf Deutscher Seite, die "rumliegen" eigentlich nix zu sagen, zumindest nichts, was das lagern und NP angeht.


    Ansonsten würde mich mal eine Statistik interessieren, wieviele Waldbrände im Jahr von Boofern verursacht werden.
    Die Argumentation zieht ja bei Wildparkhütern nicht, denn wieviele Kletterer machen mist, ...

    Torsten

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  • Thomas
    antwortet
    Zitat von ToP
    Zitat von pp
    bielatal - da gibt es jede menge boofen, ausserdem zumeist frisches wasser und ausserden die nähe zur tschechichen grenze - da kommen zwar nen haufen zoll-leute und "ranger " rum - allerdings nehmen die es nicht all zu ernst.
    Es ist außerhalb des NP überall erlaubt zu boofen, von daher können die gar nichts sagen. Der BGs erst recht nicht
    Bist Du Dir da sicher? Das Bielatal gehört zumindest zum Landschaftsschutzgebiet und der BGS hat gerade im Grenzgebiet wahrscheinlich schon einige Kompetenzen.

    Torsten, der gegen alle offenen Feuer ist, vor allem im Sommer.
    Bei ausgerufener Waldbrandwarnstufe gebe ich Dir Recht (Wobei das im Sommer recht wahrscheinlich ist).
    Ansonsten würde mich mal eine Statistik interessieren, wieviele Waldbrände im Jahr von Boofern verursacht werden.

    Gruß, Thomas - für den ein (ordentlich befestigtes) Feuer bei entsprechenden Bedingungen irgendwie dazugehört.

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  • ToP
    antwortet
    Zitat von pp
    bielatal - da gibt es jede menge boofen, ausserdem zumeist frisches wasser und ausserden die nähe zur tschechichen grenze - da kommen zwar nen haufen zoll-leute und "ranger " rum - allerdings nehmen die es nicht all zu ernst.
    Es ist außerhalb des NP überall erlaubt zu boofen, von daher können die gar nichts sagen. Der BGs erst recht nicht

    Zitat von pp
    also wer keinen waldbrand beginnt - dem sei das gestattet
    Da bin ich anderer Meinung. Ein Waldbrand begint mit einem Funken, und wenn der Wind in ein kleines Feuer weht, dann kann es schon passiert sein. Diese Theorie kannst du wohl kaum einem Offiziellen erklären, wenn er dich auf dein Feuer anspricht .

    Torsten, der gegen alle offenen Feuer ist, vor allem im Sommer.

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  • Thomas
    antwortet
    Zitat von pp
    lol*
    gibts es wirklich so etwas wie nen boofen-führer???
    Die offiziellen Boofen sind in einer Liste zusammengefasst, ja. Wobei selbst die offizielle Liste umstritten ist, da sie potenziell mehr Leute anzieht, was zu den bekannten Problemen ja erst geführt hat.
    Die inoffiziellen Boofen kennt man vom Hörensagen und dementsprechend ruhiger geht es dann dort auch zu.

    wenn man kein sächsisch spricht, dann ist die strafe höher...iss halt wie überall.
    Ehrlich?

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  • pp
    antwortet
    lol*
    gibts es wirklich so etwas wie nen boofen-führer???

    also da ich sozusagen fast in der kernzone wohne, ist es gerade ziehmlich spannend für mich zu hören, dass sich tatsächlich mal einer die mühe gemacht hat - da ne liste zu erstellen.

    aber als tip: es gibt wie schon gesagt die regel: wie man in den wald reinruft, so schallt es hinaus(das ist auch im sächsischen wald so...
    also immer ganz nett sein zu den nationalparkwächtern - der grossteil von denen geht ja auch klettern und eben dann auch boofen...
    das heisst, die sind irgendwie auch schuldig...

    dann ein nächster tip: man muss ja nicht unbedingt unterhab der schrammsteine schlafen oder irgendwo bei den bekannten felsen...
    was immer ganz schön ist - ist bielatal - da gibt es jede menge boofen, ausserdem zumeist frisches wasser und ausserden die nähe zur tschechichen grenze - da kommen zwar nen haufen zoll-leute und "ranger " rum - allerdings nehmen die es nicht all zu ernst.

    zum thema feuer machen: also wer keinen waldbrand beginnt - dem sei das gestattet...ich habe bis jetzt noch ein prob gehabt, wenn wir ein kleines geregeltes und gesicherts feuer hatten. woruaf die ranger und ich ebendso überhaupt nicht stehen: müllhalden irgendwo beginnen - da kanns dann auch mal teuer werden.
    vorallem scheinen sich in letzter zeit vermehrt junge leute aus ganz deutschland dafür einzufinden, ihren ganzen schéiss irgendwo im wald abzuladen...dann kommt natürlich noch der lokalpatriotismus dazu - das heisst, wenn man kein sächsisch spricht, dann ist die strafe höher...iss halt wie überall.

    so denke, damit wäre das thema erschöpfend behandelt *hechel*

    mfg - paule

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  • papajoe
    antwortet
    wurde praktishc shcon alles gesagt.
    achso, die legalen boofen zu finden is trotz mangelnder kartierung relativ einfach, wenn man die liste hat. da steht nen name, der bezieht sich auf miest auf ne felsformation oder nen gipfel. da geht man dann die kletterzustiege und is da...

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  • ToP
    antwortet
    @ berni:

    Die Alpinen Bergsteiger nennen diese Tätigkeit Biwakieren und tun das in einem Biwak - da aber das Klettern aus Sachsen kommt, ist das das ursprüngliche Wort . Nebenbei ist es auch einfacher und weicher auszusprechen

    *duck*

    Torsten

    --
    edit, habe den Link nicht verfolgt :bash:

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  • Thomas
    antwortet
    Ohje, ein Auswärtiger.

    Eine "Boofe" heißt ins Beamtendeutsch übersetzt: Freiübernachtungsstelle oder für Bundeswehrangehörige: Stelle für Übernachtung, unter Himmel, frei. ;)

    Naja und mit boofen ist dann die ausführende Tätigkeit des Freiübernachtens gemeint. ;)

    Eine Boofe wird im Sächsischen Sandstein meist von einem mehr oder weniger großen Felsvorsprung oder -dach gebildet, welcher die Boofenden vor Regen und Wind schützt.

    Wikipedia sagt auch was dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Boofe

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  • berni71
    antwortet
    man lernt nie aus

    sehe ich richtig, dass "boofen" schlafen heisst?

    aber was ist dann die "Boofe" ?
    Das Zelt? kann nicht sein.
    Eher Schlafplatz?

    Gruß Berni

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  • Thomas
    antwortet
    Nur in der Kernzone sollte man sich nicht unbedingt erwischen lassen. Ausserhalb hatte ich bisher keine größeren Probleme.

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  • Friedjoff
    antwortet
    Moin,

    wir haben über Ostern im hinteren Raubschloss, auf dem Winterstein gebooft. Morgens kam ein Ranger vorbei und hat uns nur freundlich darauf hingewiesen das es am Fuß des Wintersteins ausgewiesen Stellen gibt. Solange man sich ordentlich verhält (kein Feuer, kein Müll) kann man sich auch mal woanders hinhauen (wenn man keine leere Boofe findet ) ohne gleich eine Geldstrafe aufgehalst zu bekommen.

    Friedjoff

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  • ToP
    antwortet
    Hallo,


    Also, Boofen außerhalb des NP ist legal. da kann kein Ranger was sagen. In den Schrammsteinen / im NP gibt es ausgewiesene Boofen. Die haben ein kleines günes Schild (Freiübernachtungsstelle). Dort darf amn auch sein, ohne, dass der Ranger was machen kann.

    Aber: Feuer ist Grundsätzlich verboten, egal wo. Und da können die Rager was machen. Außerhalb des NP ist es meist eine Verwarnung, innerhalb ostet es Geld. (Trotzdem sieht man das eine oder andere Feuer).

    Also ohne Feuer ist alles gar kein Problem, außer, dass du ev. keine leere Boofe findest .

    Torsten

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  • LazyMaverick
    hat ein Thema erstellt Boofen im Sachsenland ,).

    Boofen im Sachsenland ,)

    Hi Leute,

    kennt ihr Boofen außerhalb des Nationalparks wo man nicht damit rechnen muss von Rangern angemacht zu werden??

    Mir is der GEdanke innen Schrammsteinen zu Übernachten irgendwie unheimlich. Ich will ja nich das da auf einmal so nen Ranger vor meiner Boofe steht und mri ich weiß nich was für ne Geldstrafe aufhalst ;)

    lg
    Martin
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