Lechweg in 7 Tagen von Arlberg bis zum Lechfall, mit Tarp und co.

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  • DerDirch
    Anfänger im Forum
    • 25.12.2020
    • 43

    • Meine Reisen

    Lechweg in 7 Tagen von Arlberg bis zum Lechfall, mit Tarp und co.

    Hi ,

    Wir Sohn 18 Jahre und ich 47 wollen nächstes Jahr unsere erste Fernwanderung machen,
    sprich von der Quelle Arlberg bis zum Lechfall.

    Da der Lechweg als Anfängertauglich gilt, da meinst Bergab finden wir den Weg schon klasse,
    da wir dieses Jahr mehrere Tages und Wochenend Touren gemacht haben Im Sommer ,
    meist mit nicht gerade UL aber abgespeckt mit nen 50 l Rucksack ,
    Tarp ,1,2 kg Schlafsack, thermarest ridgerest , Spiritus kochset, täglich 3 Liter Wasser, Studentenfutter,
    und Krorrtüten gepimpt mit frischen Gemüse und Mettwurst. LOL.
    wechselkleidung, hat bis dato super geklappt.

    Den weg wird mit Sicherheit schon wer gegangen sein, aus der Gemeinde hier,
    und kann uns bestimmt ein paar Tipps geben bezüglich Wasserquellen und ob es auch machbar ist,
    ohne Unterkünfte sprich nur mit dem Tarp (Tarpshelter Variante) zu übernachten.

    Sind auf eure Tipps, Meinungen sehr gespannt

    lg

  • crunchly
    Fuchs
    • 13.07.2008
    • 1423

    • Meine Reisen

    #2
    Hallo

    wann wollt ihr den Weg gehen?

    Kommentar


    • DerDirch
      Anfänger im Forum
      • 25.12.2020
      • 43

      • Meine Reisen

      #3
      Wir haben so Anfang Juli, oder wenn es Mitte Mai schon Relative Warm ist angepeilt.

      Hauptsache nicht in den Ferien oder Hochsaison,
      denn möchten schon unauffällig im Tarp nächtigen ohne Stress mit vernümpftigen verhalten,
      da ja wie ich öfters gesehen habe zb auf YT ,das dort die Bergwacht gut aufpasst,
      was auch richtig ist.

      Nur möchte ich keinesfalls negative auffallen,
      denk in der Hochsaison, Ferienzeit sind se Scharf wie nen Wachhund.

      Kommentar


      • crunchly
        Fuchs
        • 13.07.2008
        • 1423

        • Meine Reisen

        #4
        Hi,

        wenn ihr den gesamten Weg ab der Quelle laufen wollt, geht das frühestens ab Mitte Juni, ansonsten hat es Zuviel Schnee und es gibt dann auch keinerlei Verbindung zum Starrpunkt. Was ich sehr empfehlen kann ist die Seite zum Lechweg. Lasst euch das hier erhältliche Infomaterial zuschicken, darin sind unter anderem Karten Unterkunfte und die ÖPNV Verbindungen enthalten. Der Lechweg ist top ausgeschildert und wenn eine Etappe mal länger ist als geplant, sind die Busverbindungen sehr gut. Trotz allem, nicht die Hohenmeter unterschätzen.

        https://www.lechweg.com/de/

        VG

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        • Flachlandtiroler
          Freak
          Moderator
          Liebt das Forum
          • 14.03.2003
          • 27315

          • Meine Reisen

          #5
          Die harte Einschränkung im Frühjahr besteht IMHO darin, dass eventuell der Shuttlebus euch nicht hinfährt. Den sonnenseitigen Fahrweg zur Formarinalpe und selbst weiter zur Freiburger Hütte wird man schon irgendwie begehen können, zur Not auf Schneeresten. Was u.U. nicht geht ist die komplette Umrundung des Sees, d.h. der Trampelpfad direkt von der Hütte zur Alpe.
          Disclaimer: Die letzten Kilometer des obersten Lechtals zur Formarinalpe schauen durchaus nicht unkritisch aus, was Schnee- und Geröll-Lawinen angeht. Ich glaube schon, dass da zu fast allen Jahreszeiten Radler oder Skilangläufer unterwegs sind, aber da würde ich auf keinen Fall mein Tarp aufschlagen...

          OT: Ich bin nur mal da obehralb durch (Höhenweg Göppinger -> Freiburger Hütte, Rote Wand), da quert man dann die Lawinen- bzw. Schuttrinnen...
          Meine Reisen (Karte)

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          • DerDirch
            Anfänger im Forum
            • 25.12.2020
            • 43

            • Meine Reisen

            #6
            Ok danke für die Infos, werden doch besser dann später los endweder kurz vor den Sommerferien sprich Mitte Juni oder Anfang September Hauptsache wenn es dort ruhiger wird.

            Japp wollen nähe der Quelle Abwärts gehen.

            Edit:
            Die Tour wird Mitte/Ende September,
            und nicht die ganze Strecke vom Formarinsee abwärts und soweit uns die Beine tragen können😏

            Mein Sohn will unbedingt vorher irgend wohin Fliegen,
            und dort Trekking über längeres Wochende sprich 4 Tage 2 Übernachtungen abgelegen von der Zivilisation gern Richtung Süden.

            Sohnmann hat sich vom Fritz Mein… inspirieren lassen,
            nur Madeira ist für mich zu hart was die Berge angeht,
            brauch Alternative ohne zu hohe Berge😂🫣

            Mache dies bezüglich nen separaten Thread auf
            Zuletzt geändert von DerDirch; 15.10.2022, 13:42.

            Kommentar


            • Peter52
              Gerne im Forum
              • 25.03.2022
              • 85

              • Meine Reisen

              #7
              Hallo Dirch,
              Der Lechweg ist in der Saison sehr gut begangen. Ein beliebtes Ziel fuer Gruppenreisen, Seniorengruppen, Familien mit Senioren und Kindern, Langstreckenwanderern die in Huetten schlafen etc. Ich gehe die erste Etappe manchmal im Abstieg vom Formarinsee. Dort unbemerkt ein Tarp aufzuschlagen ist nicht allzu einfach. Auch die meisten zeltbaren Flaechen befinden sich entweder in bewirtschaftetem oder forstlich gepflegtem Privatbesitz oder sind eingezaeunt. Ich bin mir auch sehr sicher, dass hier Dinge die ueber einen Notbiwak mitten in der Nacht hinausgehen eher selten toleriert werden, falls sie auffallen. Es gibt wirklich bessere Alternativen in den Alpen und auch in den deutschen Mittelgebirgen.

              Kommentar


              • Shuya
                Fuchs
                • 26.12.2006
                • 1185

                • Meine Reisen

                #8
                Ich hab den Lechweg vor etlichen Jahren mal gemacht, am ersten Tag der Hüttenöffnung Freiburger Hütte. Am besten in Füssen parken und mitm Bus weiter (Rufbus bis Freiburger Hütte). Bei Schnee den Fahrweg von der Hütte weg gehen, der Trampelpfad ist in steilem Gelände und teilweise der Schnee unterspült. Rutschst dort aus oder brichst ein, landest du im See. Der Weg selbst ist weitgehend auf Pensionen ausgerichtet, direkt am Weg im Tal ist übernachten soweit ich das damals gehört habe erstens verboten und zweitens gibts faktisch keine gescheiten Plätze, erst recht in Familiengrösse, da ist alles bewirtschaftet. Da müsstet ihr abends immer wo aufsteigen, aber auch dort ist quasi überall Almwirtschaft und ihr werdet keine Freunde finden, solltet ihr erwischt werden. Wir sind an wenigen Sheltern am Weg vorbei gekommen, diese eignen sich aber allemal für Einzelpersonen odef Pärchen. Auch da ist übernachten verboten, ich meine da hingen auch Schilder. Kurzum: netter Weg für die Familie, schlechter für Schlafsackliebhaber.
                EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

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                • Shuya
                  Fuchs
                  • 26.12.2006
                  • 1185

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Ach ja, wenns die Zeit zulässt, eine Extraübernachtung auf der Freiburger Hütte einplanen und das Steinerne Meer mitnehmen

                  https://www.lechzuers.com/de/steiner...7.1679/10.0038
                  EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

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                  • Nuklid
                    Erfahren
                    • 09.06.2013
                    • 397

                    • Meine Reisen

                    #10
                    Auch wenn ich hier mangels Muße 🙄😪 eigentlich nur noch mitlese:

                    Volle Zustimmung soweit,

                    Zitat von shuya
                    ihr werdet keine Freunde finden, solltet ihr erwischt werden
                    - das muss ich allerdings, anekdotisch begründet, zurückweisen 😏

                    Die Leute dort sind einfach super-mega-freundlich - trotzdem würde ich das wild-zelten dort nicht unbedingt empfehlen. Im Zweifel vor allem die entprechend gebotenen Verhaltensweisen (LNT etc.) respektieren.

                    Kommentar


                    • Shuya
                      Fuchs
                      • 26.12.2006
                      • 1185

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Zitat von Nuklid Beitrag anzeigen
                      Auch wenn ich hier mangels Muße 🙄😪 eigentlich nur noch mitlese:

                      Volle Zustimmung soweit,


                      - das muss ich allerdings, anekdotisch begründet, zurückweisen 😏

                      Die Leute dort sind einfach super-mega-freundlich - trotzdem würde ich das wild-zelten dort nicht unbedingt empfehlen. Im Zweifel vor allem die entprechend gebotenen Verhaltensweisen (LNT etc.) respektieren.
                      Freundlichkeit heisst nicht, dass dort Regelverstösse toleriert werden.
                      Die Leute in Touristenregionen sind zu allen nett, die sich an die Spielregeln halten und Geld da lassen.
                      Wildcamper tun beides nicht und durch den outdoorboom seit Corona ist die Situation nicht besser geworden.

                      EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

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                      • Nuklid
                        Erfahren
                        • 09.06.2013
                        • 397

                        • Meine Reisen

                        #12
                        outdoorboom
                        - davor haben sie dort alle Befürchtungen, wohl zu recht.

                        dass dort Regelverstösse toleriert werden
                        - wie gesagt, das habe ich dort tatsächlich mehrfach anders erleben dürfen. Aber man sollte diese Freundlichkeit auch nicht strapazieren, definitiv.

                        Add.: Mit den Einheimischen reden hilft einfach ingesamt ungemein.


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