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Statt die E1-Route zu gehen, kürzten wir in diesem Bereich ab und blieben näher an der Küste. Wir sahen darin mehrere Vorteile: abwechslungsreichere Landschaft, nicht nur Birkenwälder und Sumpf, bessere Versorgungsmöglichkeiten und etwa 4 Tage weniger.
An sich war vorgesehen, diesen Abschnitt 2023 zu gehen, im Anschluss an die Strecke Alta - Olderfjord. Bis Kvænangsbotn gingen wir tatsächlich 2023. Da aber die Nacht ziemlich kalt war, verlor meine Frau etwas die Lust - nach der Verletzung etwa 10 Tage vorher wollte ich sie nicht zu sehr strapazieren und allein konnte ich schon aus logistischen Gründen nicht weitergehen. Deswegen erfolgte der Lückenschluss zwischen Kvænangsbotn und Reisatal dann erst 2025 - und da wiederum aus logistischen Gründen in der Gegenrichtung. Da aber die Gesamtstrecke einen inneren Zusammenhang hat, bescheibe ich es hier mal en bloc.
18. August 2023: Roligheten - Joalosgorsa, etwa 25 km, etwa 9 h
Wir fuhren mit dem Bus von Alta bis zur Endstation Roligheten. Dort liefen wir gegen 10 Uhr los. Zunächst ging es im Tal auf einem geradezu mitteleuropäisch anmutenden Forstweg durch Kiefernwald parallel zur Straße nach Süden.

Weiter auf einem Fahrweg mit dem ersten Hindernis, dem Gampvannsbekken. Da sollte ein Brett drüber liegen, dass wir aber erst neu einrichten mussten, um einigermaßen trocken drüber zu kommen.
Es folgte der Aufstieg auf dem Fahrweg auf die Hochebene nach Südwesten , die wir nach etwa 1,5 Stunden erreichten.

Eigentlich wollten wir an der 2. Gabelung auf der Hochfläche den (markierten) Weg Richtung Krokvannet nach rechts nehmen. Aber wir hielten wohl die 2. Gabelung für die erste, jedenfalls verpassten wir das und liefen weier auf dem Weg in südlicher Richtung. Ich wunderte mich nur zunehmend, dass wir uns der Stromleitung entgegen der Planung nicht näherten. Nach einer guten Stunde realisierten wir, auf dem falschen Weg zu sein. Schön und ordentlich zu gehen war er auch.


An der Stromleitung sieht man den Weg, den wir eigentlich nehmen wollten.



Also gingen wir dann quer durchs Gelände diagonal auf die Stromleitung zu, was mit etwas Wegfindungsgeschick machbar war, aber doch fast 1 Stunde in Anspruch nahm.


Trockener Sommer.

Kurz nach 15 Uhr waren wir dann auf dem richtigen Weg - entlang der Stromleitung. ein Vorteil, wenn man so einen Wartungsweg entlang der Stromleitung nutzt, ist, dass man sie dann meist nicht im Blickfeld hat, weil man ja darunter entlang geht. Zwar mindert es den Wildniseindruck, aber in Gelände, das an Orientierungspunkten arm ist, ist so eine Leitung auch eine erstklassige Orientierungsmöglichkeit. Ja, man könnte auch einen Kompass benutzen... Aber bei unserer noch nicht so riesigen Wildniserfahrung erschien mir diese Route bei der Planung sinnvoll. Außerdem ist es eben eine recht geradlinige und wegsame Verbindung zwischen Alta und Kvænangsbotn.


Beim Helleelva war Schuhwechsel angesagt.

Der Joalosjohka ließ sich auf Steinen queren - jedenfalls nachdem ich sie mit einigen Würfen sinnvoll platziert hatte.

Beim Bau einer Trittstein-Furt über den Joalosgorsa - was tut mann nicht alles für die Frau...
Jenseits des Joalosjohka suchten wir uns einen Zeltplatz. Das war nicht schwierig und es war zu sehen, dass dort schon andere Leute campiert und ein Feuerchen gemacht hatten.
Allerdings wurde es in der Nacht auf 500 m Höhe doch schon recht empfindlich kalt.
An sich war vorgesehen, diesen Abschnitt 2023 zu gehen, im Anschluss an die Strecke Alta - Olderfjord. Bis Kvænangsbotn gingen wir tatsächlich 2023. Da aber die Nacht ziemlich kalt war, verlor meine Frau etwas die Lust - nach der Verletzung etwa 10 Tage vorher wollte ich sie nicht zu sehr strapazieren und allein konnte ich schon aus logistischen Gründen nicht weitergehen. Deswegen erfolgte der Lückenschluss zwischen Kvænangsbotn und Reisatal dann erst 2025 - und da wiederum aus logistischen Gründen in der Gegenrichtung. Da aber die Gesamtstrecke einen inneren Zusammenhang hat, bescheibe ich es hier mal en bloc.
18. August 2023: Roligheten - Joalosgorsa, etwa 25 km, etwa 9 h
Wir fuhren mit dem Bus von Alta bis zur Endstation Roligheten. Dort liefen wir gegen 10 Uhr los. Zunächst ging es im Tal auf einem geradezu mitteleuropäisch anmutenden Forstweg durch Kiefernwald parallel zur Straße nach Süden.
Weiter auf einem Fahrweg mit dem ersten Hindernis, dem Gampvannsbekken. Da sollte ein Brett drüber liegen, dass wir aber erst neu einrichten mussten, um einigermaßen trocken drüber zu kommen.
Es folgte der Aufstieg auf dem Fahrweg auf die Hochebene nach Südwesten , die wir nach etwa 1,5 Stunden erreichten.
Eigentlich wollten wir an der 2. Gabelung auf der Hochfläche den (markierten) Weg Richtung Krokvannet nach rechts nehmen. Aber wir hielten wohl die 2. Gabelung für die erste, jedenfalls verpassten wir das und liefen weier auf dem Weg in südlicher Richtung. Ich wunderte mich nur zunehmend, dass wir uns der Stromleitung entgegen der Planung nicht näherten. Nach einer guten Stunde realisierten wir, auf dem falschen Weg zu sein. Schön und ordentlich zu gehen war er auch.
An der Stromleitung sieht man den Weg, den wir eigentlich nehmen wollten.
Also gingen wir dann quer durchs Gelände diagonal auf die Stromleitung zu, was mit etwas Wegfindungsgeschick machbar war, aber doch fast 1 Stunde in Anspruch nahm.
Trockener Sommer.
Kurz nach 15 Uhr waren wir dann auf dem richtigen Weg - entlang der Stromleitung. ein Vorteil, wenn man so einen Wartungsweg entlang der Stromleitung nutzt, ist, dass man sie dann meist nicht im Blickfeld hat, weil man ja darunter entlang geht. Zwar mindert es den Wildniseindruck, aber in Gelände, das an Orientierungspunkten arm ist, ist so eine Leitung auch eine erstklassige Orientierungsmöglichkeit. Ja, man könnte auch einen Kompass benutzen... Aber bei unserer noch nicht so riesigen Wildniserfahrung erschien mir diese Route bei der Planung sinnvoll. Außerdem ist es eben eine recht geradlinige und wegsame Verbindung zwischen Alta und Kvænangsbotn.
Beim Helleelva war Schuhwechsel angesagt.
Der Joalosjohka ließ sich auf Steinen queren - jedenfalls nachdem ich sie mit einigen Würfen sinnvoll platziert hatte.
Beim Bau einer Trittstein-Furt über den Joalosgorsa - was tut mann nicht alles für die Frau...
Jenseits des Joalosjohka suchten wir uns einen Zeltplatz. Das war nicht schwierig und es war zu sehen, dass dort schon andere Leute campiert und ein Feuerchen gemacht hatten.
Allerdings wurde es in der Nacht auf 500 m Höhe doch schon recht empfindlich kalt.
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