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Im Jahr 2023 wollten wir von Kilpisjärvi bis Olderfjord wandern und so an den Abschnitt des E 1 vom Nordkap bis Olderfjord anschließen, allerdings weitgehend in Gegenrichtung aus organisatorischen Gründen. Außerdem erschien uns die Trassierung über Kautokeino lang mit einem massiven Schlenker nach Süden durch mutmaßlich mückenverseuchte Wälder und Sümpfe, weshalb wir und mehr an der Küste halten wollten bis zu Reisatal. Wegen des Radrennens Arctic Race war dann die Quartierlage in Alta so, dass wir eine vertauschte Reihenfolge der Etappen mit Bustransfers geplant hatten. Während die 3 1/2-tägige Anreise by fair means, also Bahn und Bus, von Gera über Hamburg, Kopenhagen, Stockholm, Umeå, Boden, Haparanda-Tornio, Kolari nach Kilpisjärvi ganz ordentlich verlief, verlief der Start von Kilpisjärvi dann holprig. Denn nach knapp 2 Stunden Weg stürzte meine Frau und hatte eine Platzwunde an der Stirn. Die erforderte Bergwachteinsatz und medizinische Versorgung. Bei lebensbedrohlichen Situationen wäre sicher ein Hubschrauber gekommen. So aber dauerte es 3 Stunden, bis ein Krankenwagen in Kilpisjärvi eintraf, dessen Personal dann feststellte, in den maximal 6 Stunden für die Wundversorgung sei es nicht bis zur Krankenstation nach Muonio zu schaffen und wir sollten besser mit einem Taxi nach Oteren zwischen Skibotn und Nordkjosbotn in Norwegen fahren. Wegen des anschließend nötigen Schontags war die Planung natürlich völlig hinüber und wir konnten den Abschnitt Kilpisjärvi bis Reisadalen streichen. Ich bin das dann 2025 gegangen.
Aber der Abschnitt von Alta bis Olderfjord über die Finnmarksvidda ließ sich dann einige Tage später realisieren.
12. August: Ejby bei Alta - Tverrfjelltjønna, 32 km, 9 Stunden, 900 Hm Aufstieg
Von Alta fuhren wir mit dem Bus bis Roligheten, wo dann an einem anderen Tag der Start in Richtung Kvænangsbotn sein sollte. Das Wetter war nur so mittelprächtig.

Zu dieser beeindruckenden Busendstation fahren inzwischen weniger Busse als 2023, als das ein praktischer Ausgangspunkt war.
Den Gurpmotjohka konnten wir auf Trittsteinen queren. 2023 hatte ich - anders als 2022 - auch funktionsfähige Schuhe an den Füßen.

Die bald erreichte Ejbyelva hatte schon eine andere Größe:

Querung dann auf der Straßenbrücke, über die wir ins Tal der Altaelva weiter gingen. Da ist es nicht ganz einfach, Alternativen zur Straße zu finden.

Vorhandene Alternativen mussten wir teilweise mit anderen Nutzern teilen. Regen gab es auch noch, deshalb kaum Bilder. Bei Övre Stengelse stellten wir uns auch mal einige Zeit unter.
Altaelva ist nochmals eine Nummer größer, aber da gibt es ja eine stabile Straßenbrücke.

Weiter dann durch ein Wochenendhausgebiet mit großen Garagen für die Schneemobile zum Storvannet über die (überwiegend unbefestigte) Straße. Insgesamt war diese Tagesetappe keine landschaftliche herausragende oder wandertechnisch spektakuläre, sondern ein notwendiger Lückenschluss im Rahmen der Aufgabe, ohne Lücke zwischen dem Nordkap und einem noch nicht definitiv feststehenden südlichen Endpunkt (bisher Vakkotavaara am Akkajaure, wenn man von unserer deutschen kompletten E1-Begehung absieht) eine dazu noch relativ komfortable Verbindung zu Fuß mit möglichst vielen festen Unterkünften, nicht zu viel Lebensmittelschlepperei etc. zu planen und umzusetzen.


Storvannet, 92 m
Auf zum Teil im Winter als Loipe beleuchteten Wegen ging es zu den auch noch gut mit Bussen angebundenen Wohnsiedlungen im Tverrelvdalen. Bis dahin bewegten wir uns durch die noch stark landwirtschaftlich und gewerblich genutzte, aber auch mit großen Bäumen bewaldete Region Alta, die an sich eine erstaunliche Oase so hoch im Norden ist. Und wo so feuchte Tage wie dieser selten sind, weil die Jahresniederschlagsmenge in Alta mit knapp über 400 mm im Jahresmittel extrem niedrig ist.
Weiter ging es auf dem Fahrweg ins Österelvdalen, wobei es dann schon nach 18 Uhr war und wir nach einem geeigneten Zeltplatz suchten. Wegen der Wochentage und dem am Wochenende geringren Busangebot hatte es sich nämlich nicht angeboten, noch eine Nacht in Alta zu verbringen und mit dem Bus aus dem /ins Tverrelvdalen zu fahren.


Mit der Zeltplatzsuche war es erst nicht so einfach. So stiegen wir bis zum Tverrfjelltjönna hinauf.

Im Laufe der Zeit stellten wir allerdings fest, dass der Platz suboptimal war, denn am späten Abend und nachts war auf dem Weg mehr ATV-Verkehr als am frühen Abend. Dafür war der Platz ganz hübsch und weiter gehen wollten wir auch nicht. Und die Nacht war trocken, das Wetter besser geworden.
Tverrfjelltjønna


Blick nach Westen vom Tverrfjelltjønna
Aber der Abschnitt von Alta bis Olderfjord über die Finnmarksvidda ließ sich dann einige Tage später realisieren.
12. August: Ejby bei Alta - Tverrfjelltjønna, 32 km, 9 Stunden, 900 Hm Aufstieg
Von Alta fuhren wir mit dem Bus bis Roligheten, wo dann an einem anderen Tag der Start in Richtung Kvænangsbotn sein sollte. Das Wetter war nur so mittelprächtig.
Zu dieser beeindruckenden Busendstation fahren inzwischen weniger Busse als 2023, als das ein praktischer Ausgangspunkt war.
Den Gurpmotjohka konnten wir auf Trittsteinen queren. 2023 hatte ich - anders als 2022 - auch funktionsfähige Schuhe an den Füßen.
Die bald erreichte Ejbyelva hatte schon eine andere Größe:
Querung dann auf der Straßenbrücke, über die wir ins Tal der Altaelva weiter gingen. Da ist es nicht ganz einfach, Alternativen zur Straße zu finden.
Vorhandene Alternativen mussten wir teilweise mit anderen Nutzern teilen. Regen gab es auch noch, deshalb kaum Bilder. Bei Övre Stengelse stellten wir uns auch mal einige Zeit unter.
Altaelva ist nochmals eine Nummer größer, aber da gibt es ja eine stabile Straßenbrücke.
Weiter dann durch ein Wochenendhausgebiet mit großen Garagen für die Schneemobile zum Storvannet über die (überwiegend unbefestigte) Straße. Insgesamt war diese Tagesetappe keine landschaftliche herausragende oder wandertechnisch spektakuläre, sondern ein notwendiger Lückenschluss im Rahmen der Aufgabe, ohne Lücke zwischen dem Nordkap und einem noch nicht definitiv feststehenden südlichen Endpunkt (bisher Vakkotavaara am Akkajaure, wenn man von unserer deutschen kompletten E1-Begehung absieht) eine dazu noch relativ komfortable Verbindung zu Fuß mit möglichst vielen festen Unterkünften, nicht zu viel Lebensmittelschlepperei etc. zu planen und umzusetzen.
Storvannet, 92 m
Auf zum Teil im Winter als Loipe beleuchteten Wegen ging es zu den auch noch gut mit Bussen angebundenen Wohnsiedlungen im Tverrelvdalen. Bis dahin bewegten wir uns durch die noch stark landwirtschaftlich und gewerblich genutzte, aber auch mit großen Bäumen bewaldete Region Alta, die an sich eine erstaunliche Oase so hoch im Norden ist. Und wo so feuchte Tage wie dieser selten sind, weil die Jahresniederschlagsmenge in Alta mit knapp über 400 mm im Jahresmittel extrem niedrig ist.
Weiter ging es auf dem Fahrweg ins Österelvdalen, wobei es dann schon nach 18 Uhr war und wir nach einem geeigneten Zeltplatz suchten. Wegen der Wochentage und dem am Wochenende geringren Busangebot hatte es sich nämlich nicht angeboten, noch eine Nacht in Alta zu verbringen und mit dem Bus aus dem /ins Tverrelvdalen zu fahren.
Mit der Zeltplatzsuche war es erst nicht so einfach. So stiegen wir bis zum Tverrfjelltjönna hinauf.
Im Laufe der Zeit stellten wir allerdings fest, dass der Platz suboptimal war, denn am späten Abend und nachts war auf dem Weg mehr ATV-Verkehr als am frühen Abend. Dafür war der Platz ganz hübsch und weiter gehen wollten wir auch nicht. Und die Nacht war trocken, das Wetter besser geworden.
Blick nach Westen vom Tverrfjelltjønna

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