E1 auf der Porsangerhalbinsel

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    E1 auf der Porsangerhalbinsel

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    Mitreisende
    1. Tag: Vesterpollen - Vardancohka, 28 km, 12 h

    Als neues Forumsmitglied beginne ich mal mit einer Tour, die zwar schon 3 Jahre her ist, aber deren Route hier noch nicht beschrieben ist. Nachdem bzw. während wir in Deutschland auf dem E 1 mit Variationen von Flensburg nach Konstanz liefen, wollten meine Frau und ich uns mal ausgewählte Abschnitte des E 1 in Skandinavien ansehen. Dafür waren wir erst einige Tage im mittleren Schweden westlich vom Siljansee, dann auf einer Kombination von Kungsleden, Nordkalottleden und E1 von Vakkotavaara am Akkajaure bis Abisko unterwegs und reisten dann zum Nordkapp, wo der E 1 beginnt.
    Die Etappen auf Mageröya sind nicht ganz so spannend wegen der Straßennähe und sind auch bekannter und weniger herausfordernd. Steuere ich vielleicht später nochmal bei. Auf dem Festland wurde es dann aufregender, weil wir wussten, dass es nicht so koomfortable Hütten gibt wie am Kungsleden und wir ja auch viel weiter im Norden waren. Nach dem Wanderführer von Sara Danielsson klang es aber alles machbar. Das ist es zwar auch, aber vor allem deren Zeitangaben erwiesen sich als völlig illusorisch und einen wirklichen Weg braucht man da nicht zu erwarten.
    Wir hatten noch in Honningsvåg komfortabel im Hotel übernachtet und nahmen morgens den Bus Richtung Festland. Am südlichen Tunnelportal ist keine offizielle Haltestelle, aber so wie die Snelandia-Busfahrer keinen in der Tundra stehen lassen, der mitgenommen werden möchte, kann man selbstverständlich auch zwischen den Haltestellen aussteigen.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: P1040316.jpg Ansichten: 37 Größe: 503,4 KB ID: 3362898
    Kein traumhaftes Wetter und noch etwas dunkel waren wir trotz wenig Verkehr nicht allein:

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    Und um das Gepäck gleich schon etwas zu reduzieren, frühstückten wir an einer Straßenwärterhütte neben dem ersten E1-Wegweiser seit dem Nordkapp (und auch dem letzten für lange Zeit) mit Blick in das Tal des Fisketindelva:

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    Um 8.15 Uhr war der eigentliche Aufbruch.
    Zuerst gab es einen deutlich erkennbaren Pfad ins Tal hinein. Schon nach einer Viertelstunde galt es aber den Bach zu queren.

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    Nun waren wir zum einen für eine Tour so hoch im Norden nocht relativ früh im Jahr unterwegs. Zum anderen hatte sich bei meinen neuen Bergwanderschuhen schon am zweiten Tag in Schweden nach einem Platzregen der Geröllschutz /der Sohlenaufbau so von der Sohle gelöst, dass ich mit Tape u.ä. für Stabilität sorgen musste und deswegen Wasser weitgehend mied. Die ein oder andere Furt hätten wir sonst auch mit Bergschuhen und nicht mit Badeschuhen gemacht. Das war ein Produktionsfehler in 2 Chargen eines bekannten Herstellers. Nach der Reise bekam ich anstandslos Ersatz, was mir bloß unterwegs nichts half. Originellerweise hatten wir auf der Caihnavaggihütte weiter südlich einen anderen Deutschen mit demselben Problem an beiden Schuhen getroffen. Also Schuhwechsel, durch den Bach, abtrocknen und Schuhe wieder anziehen. Dann ging es ziemlich steil hinauf, einer der steilsten Anstiege überhaupt auf der Tour und schon eher weglos.
    Im Rückblick zum Nordkapptunnel hatten wir den Eindruck, in der ersten Stunde nicht gerade weit gekommen zu sein:

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    Man sieht die Markierung, aber nicht wirklich einen Weg, hier etwa 200 m über dem Meer. Auf dem Höhen-rücken ging es auf Spuren parallel zum Bach in Richtung des Fisketindvatnet.

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    Aber schon vor einer von links kommenden Fahrspur folgten wir der Markierung hinab zum Bach, der an einer ziemlich felsigen Stelle ein zweites Mal gefurtet werden musste.
    Dann ging es um ein sumpfiges Stück herum zu der ATV-Spur, auf der wir mal ein Stück zügig vorankamen.
    Im Bereich von See 206, der hintere im Bild, stimmen Karten und Markierung nicht so überein. Mal abgesehen davon, dass wir die Markierung sowieso nicht fanden, wollte ich den See links umgehen, um den morastigen Stellen auf der Westseite auszuweichen. Und interessanterweise trafen wir bei diesem Ausweichversuch dann auf die zuvor verlorene Markierung.

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    Es ging dann wieder auf der breiteren Spur über den 250 m hohen Sattel und dann recht steil hinab zum Lafjordelva.

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    Hier waren wir schon 4 Stunden unterwegs. Der Lafjordelva erforderte natürlich auch wieder Schuhwechsel und jenseits war eine Pause zum Essen angesagt.

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    Hier - wieder auf Meereshöhe - trifft man auf einige Bäume. Die Baumgrenze liegt bei etwa 50 m über dem Meer.

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    Ständig bewohnt sind diese schlecht erreichbaren Häuser bestimmt überwiegend nicht. Beim Aufbruch nach der Pause über den nächsten nur etwa 75 m hohen Höhenrücken war es schon 13.25 Uhr.

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    Die nächste Senke bei Nammegieddi bot wieder einen gar nicht mal breiten, aber eben doch deutlich mehr als knöcheltiefen Bach, den Nammejohka.
    Anschließend sollte es durch die flache Senke zur nächsten Meeresbucht hinten im Bild weiter gehen.

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    Dabei gingen wir wohl falsch und blieben zu weit unten in der sumpfigen Senke. Die richtige Route steigt wohl weiter links am Hang an. Aber es gibt eben weder klare Wege noch klare Markierungen. Bei der Hütte in der Bildmitte suchten wir etwas Schutz vor einem Schauer, der erfreulicherweise der einzige des Tages blieb.

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    Das ist noch bei Nammegieddi.

    Den Kobbefjord erreichten wir erst gegen 16 Uhr - zum Glück waren wir noch zur Zeit der Mitternachtssonne. Dunkelheit drohte also jedenfalls nicht.

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    Am Kobbefjord entlang war das Gelände sehr unwegsam, viele Felsen, aber wenigstens trocken.
    Weiter entlang der Bucht Austerbotnen

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    bis zu ihrem Südende.

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    Da war es dann schon 17.20 Uhr. Wir hatten zwar ein Zelt dabei, wollten aber eigentlich die Vardancohka-Hütte noch erreichen - zum einen, um es am nächsten Tag bis zur Stohpojohka-Hütte zu schaffen, zum anderen auch weil das Wetter ganz ordentlich war.
    Nun ging es im Tal des Austerbotnelva weiter. Wir versuchten uns an den Markierungen zu orientieren, die aber nicht so verlaufen, wie die Route auf Norgeskart.

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    An sich eine hübsche grüne Ecke. Im Verhältnis zu Mageröya stehen hier schon geradezu riesige Bäume. Und schon bis fast 100 m Höhe. Auf Norgeskart gehören diese Stellen zu den nördlichsten als "Wald" eingetragenen Flächen. Auch die Markierungen waren hier teilweise schon an den Bäumen und nicht auf Steinen.
    Die Querung des Austerbotnelva ist mit besseren Schuhen und späer im Jahr wahrscheinlich auch ohne Schuhwechsel möglich - für uns war es die 5. Furtung an diesem Tag mit Badeschuhen. Schon allein dafür haben wir 2,5 von 12 Stunden gebraucht...
    Dann ging es aber wieder mehr auf die Höhe in trockeneres Gelände.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: P1040344.jpg Ansichten: 36 Größe: 1,11 MB ID: 3362919

    Diesen schönen Rückblick zum Austerbotnen und ins Tal des Austerbotnelva hatten wir beim Rentierzaun bei P. 131 - gegen 19 Uhr!
    Dort erreichten wir aber wieder eine gut begehbare ATV-Spur. Und schon vorher hatten wir entschieden, weiter nach Süden dann nicht der E1-Markierung nah am Rentierzaun und den Seen zu gehen, sondern der ATV-Spur auf die Höhe des Ealanvarri, 253 m, und des Vardancohka, 290 m, zu folgen - wegen der Aussicht und der Trockenheit in der Höhe.

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    Ealanvarri, Richtung Austerbotn, gegen 19.30 Uhr.

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    Es ist nicht mehr weit und wie man an der Kleidung sieht, herrschten angenehme Temperaturen.

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    Der Blick vom Kamm auf den Vesterbotnen.
    Und dann kam bald der See bei der Vardancohkahütte in Sichtweite, hier gerade mal ein Moment mit schlechter Sicht.

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    Ein Stück weglos links hinab und wir hatten die Hütte erreicht - gegen 20.15 Uhr.

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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: P1040351.jpg Ansichten: 34 Größe: 1,02 MB ID: 3362925

    Die kleinste Hütte, die wir je bis dahin und seitdem benutzt haben. Es gibt zwei Pritschen übereinander und so etwas wie einen Tisch, keinen Ofen, aber immerhin ein festes Dach über dem Kopf und Windschutz.


    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: P1040350.jpg Ansichten: 33 Größe: 868,4 KB ID: 3362926
    Am Abend schien noch schön die Sonne. Bloß geschlafen habe ich dann furchtbar schlecht, weil es mir am Daumen höllisch wehtat. Ich wusste erst gar nicht, wovon, bis ich begriff, dass ich die Riffelung am Griff des Trekkingstocks den ganzen Tag zu sehr in den Finger gedrückt hatte. Ich musste die Stelle sogar verbinden.
    Seitdem nehme ich nur noch Stöcke mit glattem Griff.
    Ein langer, mühsamer Tag, aber durch herrliche Landschaft mit toller Beleuchtung. Und Einsamkeit - zwar haben wir Häuser gesehen, aber keine Menschenseele den ganzen Tag, nur eingie Rentiere. Es waren keine Spurtanstrengungen gefragt, aber eben Ausdauer und Kondition. Wie im Wanderführer von 5 Stunden die Rede sein kann, erschließt sich nicht ansatzweise.
    Soweit mal mein erster Beitragsversuch hier im Forum. Mit der Technik muss ich noch etwas üben.
    Angehängte Dateien
    Beginnzeit
    18.07.2022
    Endzeit
    20.07.2022
    Ort
    Vesterpollen (Nordkapptunnel)
    Zuletzt geändert von zaufen; Heute, 08:41.

  • Fjellfex
    Fuchs
    • 02.09.2016
    • 1885
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    #2
    Klasse, ein neuer Bericht aus der geliebten Finnmark - bin dabei.

    Und mit der "Technik" hier haben selbst alte Hasen noch Probleme.

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    • zaufen
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      #3
      Fjellfex : Ja, den Bericht der Kvaenangen-Tour 2024 habe ich gefunden, aber erst jetzt, nachdem ich 2025 selbst vom Reisadalen aus im Navitdalen war (und 2022 in Bjørkenes), aber es ist mir hier nicht gelungen, den Startort der Tour dauerhaft zu markieren oder gar eine Karte mit Tourverlauf zu integrieren.

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      • zaufen
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        #4
        Und da wir 2022, 2023 und 2025 insgesamt vom Nordkap bis Vakkotavaara am Akkajaure zwar in Teilstrecken und mal in der einen, mal in der anderen Richtung gegangen sind, aber - abgesehen vom Nordkapptunnel ohne Lücke - haben wir bzw. zumindest ich inzwischen einiges vom ganz hohen Norden gesehen.

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        • zaufen
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          #5
          Nachtrag zum 1. Tag: Außer 28 km Strecke gab es noch insgesamt 800 Höhenmeter Aufstieg, 500 m Abstieg. Gehzeit nach DIN 33466 also schon 7 Stunden für die Strecke, 2 Stunden für die Höhe - macht 9 Stunden. Als anständige Deutsche bemühen wir uns natürlich, uns an die Normvorgaben zu halten - auch wenn sie sich nicht auf wegloses Gelände beziehen... Wenn dann noch 2,5 h fürs Furten mit Schuhwechsel, Abtrocknen, Kamera sichern, 2. Stocke vorbereiten etc. dazu kommen, haben wir bei 12 Stunden weder getrödelt noch lange Pausen gemacht.

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          • zaufen
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            #6
            2. Tag - Vardancohka - Stohpojohka, 23,4 km, 10 1/2 Stunden, ewa 380 m Aufstieg

            Mit schmerzendem Finger und nicht wirklich gut ausgeruht startete ich am nächsten Morgen bei ordentlichem Wetter von der Vardancohka-Hütte. Aufbruch schon um 7.30 Uhr. Nach den Erfahrungen vom Vortag wollten wir früh los. Zeltabbau war ja nicht nötig.

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ID: 3362965

            An der Ostseite von See 260 gingen wir wieder zur markierten Route. Einen Weg gibt es nicht. Dafür sind auf diesem Abschnitt des Europäischen Fernwanderwegs E 1 zu wenige Leute unterwegs.
            Am Südende des Sees führte die Route erst in ein enges Tal und erst später, als die Karte vermuten lässt, auf der Ostseite hinauf.

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ID: 3362966
            Das ist See 260, an dessen Nordufer die Hütte liegt.

            Den Abfluss vom (regulierten) Bealdjadjavri zu queren ist auch mit Schuhen, selbst mit ramponierten, kein Problem. Dann ging es lange entlang einem Rentierzaun auf dem Höhenrücken entlang - Panoramaroute in etwa 300 m Höhe und ansteigend bis auf 470 m beim Bealdjadcopma.

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ID: 3362969

            Bei Rentieren sollen Albinos gar nicht selten sein.

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ID: 3362971

            Das Gelände war gut zu gehen und die Landschaft wunderbar und weit.

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ID: 3362973

            So schönen Glimmerglanz haben wir sonst noch nicht gesehen:

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ID: 3362975

            Etwa bei dieser größeren Rentierherde verzweigte sich der Zaun und wir machten eine Pause. Blöderweise ließen wir beim Einpacken unser Brot liegen. Vielleicht haben sich die Rentiere dann daran gefreut. Als wir das merkten, war es zu spät, um zurückzugehen.

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ID: 3362976

            Wir gingen weiter am Zaun in südlicher Richtung entlang bis zur nächsten Verzweigung zwischen P. 479 und P. 505. Die Zäune musste man immer irgendwie überwinden.

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ID: 3362978Goahtecohmajavri, 344 m

            Dann ging es den Zaun links abwärts durch steinies Gelände hinunter zum Bach unterhalb von See 392.

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ID: 3362979

            Links vom Zaun war eine Querung über Trittsteine leicht möglich. Leicht oberhalb vom See 392 machten wir eine Pause.

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ID: 3362980
            Dann ging es über eine Anhöhe und auf einer ATV-Spur etwas steiler hinab ins etwa 100 m tiefer liegende Paralleltal mit einer zerstörten Kote.

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ID: 3362981
            Rechts allmählich abwärts durch das grasige Tal ging es weiter. Der Abfluss des Ruossajavrit könnte bei niedrigerem Wasserstand wahrscheinlich mit Schuhen machbar sein. Da müssten wir gegen 16.30 Uhr gewesen sein.

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ID: 3362982

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ID: 3362983

            Dann ging es wieder einen Rentierzaun entlang durch nasse Wiesen. Etwas mühsamer zu queren war der recht breite Tverruselva.

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ID: 3362984

            Das war so gegen 17.20 Uhr. Und gegen 18 Uhr erreichten wir die schon größere Stohpojohka-Hütte.

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ID: 3362985
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ID: 3362986

            Da trafen wir auf zwei jüngere Leute, die die gleiche Route liefen und auch noch Angeln dabei hatten. Auch sie waren erstaunt gewesen, wie lange man für die erste Festlandsetappe braucht - die sie ein oder zwei Tage vor uns gegangen waren - und wollten es nun ruhiger angehen lassen. Sie zogen mit ihrem Zelt noch ein Stück weiter und wir hatten die Hütte für uns. Vorsorglich hatten wir unterwegs schon ein paar alte Zaunpfähle eingesammelt, um in jedem Fall Brennholz zu haben. So konnten wir es uns in der Hütte gemütlich warm machen. Später kamen noch Sami mit ATV vorbei - hier war also schon richtig was los.
            Brot hatten wir nun nicht mehr, aber noch etwas anderes zu essen - und am Folgetag wollten wir ja wieder in der Zivilisation mit Einkaufs- /Einkehrmöglichkeit sein.
            Eigentlich hatten wir von Olderfjord noch eine Etappe weiter nach Süden und dann zur östlichen Küste der Porsangerhalbinsel gehen wollen. Aber meine Frau hatte von der absoluten Wildnis nun erst einmal genug und so wurde entschieden, nur bis Olderfjord zu gehen und dann einen Abstecher nach Hammerfest zu machen.




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            • zaufen
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              • Meine Reisen

              #7
              So, die Positionierung des Starts ist mir nun noch gelungen.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: Screenshot 2026-01-25 at 08-48-21 OpenTopoMap - Topographische Karten aus OpenStreetMap.png
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ID: 3362990

              Und so lässt sich der Routenverlauf des ersten Tags ganz gut darstellen. Ein Gps-Track ist es sowieso nicht, aber wer es runterladen will: https://www.hikr.org/tour/post173205.html

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