[IS] Eine schöne Runde um die Insel

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  • neumania
    Erfahren
    • 22.02.2015
    • 264

    • Meine Reisen

    [IS] Eine schöne Runde um die Insel

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Reisezeitraum: 12.-20.08.2012

    Vorbemerkung:
    Nach mittlerweile vier Islandurlauben und auch Wanderungen durch’s Hochland wollte ich vor allem zu Letzteren Reiseberichte auch als Ratgeber für andere schreiben; da ich jedoch ein Freund der Kontinuität bin fange ich mit der ersten Reise an, auch wenn diese abenteuer- und landschaftlich nicht ganz so spektakulär war.
    Trotzdem möge dieser erste Bericht dem Einen oder Anderen Informationen vermitteln, Island als Reiseland schmackhaft machen oder einfach nur die Zeit vertreiben…
    Und jetzt geht’s los

    Als ich Ende 2011 meine Marathonplanung für 2012 begann hatte ich Lust auf einen Lauf im Norden und entschied mich schnell für den Reykjavik-Marathon. Ebenso schnell entschied sich meine Frau Tina mich zu begleiten und genauso schnell war klar, dass ein kleiner 5-Tagestrip nach Island Perlen vor die Säue wäre.
    Nach Durchblättern eines Reiseführers wollten wir eine Tour rund um die Insel machen, merkten aber beim Abgleich unserer Kalender in Relation zum Marathon, dass wir nur zwölf Tage zusammen frei hatten und der Marathon am vorletzten Tag war; so errechneten wir kühn, dass wir nach einem Tag Ankommen in Reykjavik genau neun Tage für die Rundreise hätten; nicht allzu üppig, aber was soll`s?
    Nachdem diese Eckdaten standen, ich aber keine Lust auf mehrfache Hotelsuche hatte und wir auch ein Auto brauchten, ließ ich uns einfach ein Komplettangebot von Icelandic Farmholidays machen, dass wir dann auch einfach buchten. Schon jetzt kann ich voraus schicken, dass wir mit allem so zufrieden waren, dass wir unsere nächste Reise auch über sie gebucht haben.

    Fehlten nur noch die Flüge Frankfurt-Keflavik und zurück, (Flug-)Parkplatz vorbuchen und beim Marathon anmelden und es war alles gebucht, was zu buchen war.
    Dachte ich. Denn ein paar Wochen vor der Reise entdeckten Freunde einen Zeitungsartikel über eine Tour in einen erloschenen Vulkan, die allerdings richtig teuer war. Da die Tour nur bis Ende Juli angeboten wurde nahm uns dies die Entscheidung ja/nein glücklicherweise ab. Dachte ich. Denn neugierig wie ich war besuchte ich die entsprechende Internetpräsenz und entdeckte, dass das Angebot drei Wochen verlängert würde, Bingo! Ich nutzte dieses „Zeichen“ als: das muss ich also doch unbedingt machen und nach einer (sehr) kurzen Bedenkzeit war auch Tina der Preis egal. Auch hier vorab: hat sich gelohnt

    Nach viel Vorfreude, tatsächlich habe ich mich selten oder nie derart auf eine Reise vorgefreut, ging es dann am 12. August endlich los! Von Köln mit dem Auto in zwei Stunden zum Flughafen Frankfurt, geparkt, eingecheckt, ab in den Flieger und nach weiteren dreieinhalb Stunden Landung auf Island. Jippieh!

    Da wir ja ein Rundumsorglospaket hatten wurden wir von Icelandic Farmholidays abgeholt und bekamen im mittlerweile höchst digitalen Zeitalter ein Couponheft mit Vouchers zum Rausreißen, die wir in den Unterkünften und sogar am Autoverleih abgeben mussten; abgefahren!

    Nun wurden wir im Nieselregen durch die Vulkanlandschaft nach Reykjavik kutschiert und kamen schon hier aus dem Staunen nicht mehr heraus, dann Einchecken im (empfehlenswerten) Guesthouse Sunna, ein bisschen Stadt gucken und ab in’s Bett.
    Den nächsten Morgen wurden wir von Europcar abgeholt, bekamen dort unser Auto und endlich ging’s richtig los. Erst noch im Nieselregen fahrend kamen wir aus dem Hvalfjörðurtunnel in klareres Wetter und fuhren Richtung Regenbogen, ein schöner Beginn.



    Den ersten Stopp machten wir in Blönduós und Tina, die kulturell interessierter ist als ich, ging in’s Textilmuseum; ich besuchte den alten, eher verlassenen Hafen und ließ einfach die Gegend auf mich wirken. Nach lecker Tee und Kuchen im blauen Café ging’s dann weiter zur ersten Unterkunft unterwegs: Steinsstaðir, wo wir uns sehr gut bekochen und den Abend ausklingen ließen.





    Am nächsten Morgen fuhren wir direkt nach dem Frühstück zum (Museums-)Torfgehöft Glaumbær. Da wir so früh waren, war fast noch nix los und bei spektakulärem Wolkenbild über uns guckten wir uns die original erhaltenen Torfhütten an. Höchst empfehlenswert, wenn man es vor den Reisebussen schafft, dann wird’s doch ganz schön kärmelig.









    Weiter fuhren wir durch die schöne Landschaft, die an sich schon Grund genug war immer wieder durch die Gegend einander auf schöne Aussichten hinzuweisen.





    Akureyri ließen wir metaphorisch links, rein physikalisch eher rechts liegen, schraubten uns hinterm Fjord nach oben und bewunderten dann den Goðafoss.

    Zuletzt geändert von neumania; 12.06.2016, 18:13. Grund: Textänderung

  • Fabian485
    Fuchs
    • 12.06.2013
    • 1643

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

    Sehr cool! Bin gespannt wie es weiter geht.

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    • Dogmann
      Fuchs
      • 27.09.2015
      • 1020

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

      Hervorragend , wenn man nur einfacher hinkäme
      Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

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      • neumania
        Erfahren
        • 22.02.2015
        • 264

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

        Danach fuhren wir zu unserer Unterkunft für die nächsten drei Tage: bei Klambrasel-Langavatn (ich liebe diesen Namen) waren wir in einem extrem gemütlichen und schnuckeligen Holzhäuschen direkt zwischen See und Schafsweide untergebracht. Super.





        ...unsere Butze war das kleine Holzhäuschen rechts, und Schafe waren überall



        In den kommenden Tagen besuchten wir das Hafenstädtchen Husavik, in dem wir vergebens das Penismuseum suchten; dies war, ohne dass man uns das mitgeteilt hätte, nach Reykjavik umgezogen



        Schöne Ausblicke aus unserem Häuschen:





        Natürlich besuchten wir auch den Myvatn samt umliegender Sehenswürdigkeiten. Fand ich die Pseudokrater noch nicht ganz so spektakulär war der Besuch des Námafjall mit dem Solfatarenfeld doch schon abgefahren.









        Ein Rundgang in den Lavafeldern Dimmuborgir war schon erstaunlich, die Lava erstarrte zu bizarren Formationen, das erste Foto zeigt die „Kirche“.





        Die Rundtour auf dem Krater Hverfjall (oder auch Hverfell) war dann aber noch spektakulärer. Sieht der Krater von weitem erst mal nicht so interessant aus, ist die Umrundung (immerhin über drei Kilometer) oben mit dem Blick in alle Richtungen unbedingt empfehlenswert! Außerdem war es oben, wie schon auf dem Námafjall extrem windig.





        Spektakulär ging’s dann auch weiter mit dem Besuch des Lavafeldes Leirhnjúkur, wo man Spaziergänge zwischen dampfenden Lavaspalten und schmatzenden Solfataren machen kann.





        Für mich aber noch spannender war die Umrundung des Víti-Kraters und ein Rundweg mit Seen und Dampflöchern, ein geothermales Kraftwerk mit Rohrleitungen immer im Hintergrund.







        Insgesamt ist der Myvatn mit all seinen sehenswerten Naturschauspielen aus meiner Sicht eines der Highlights Islands und, Vorsicht Spoiler, auch im Winter unbedingt eine Reise wert, wie wir dann 18 Monate nach dieser ersten Reise erleben durften!

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        • neumania
          Erfahren
          • 22.02.2015
          • 264

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

          Auf unserer Weiterreise machten wir einen Zwischenstopp am Dettifoss, einer Urgewalt eines Wasserfalls, dem kein Foto gerecht wird.
          Hier beginnt auch die Wanderung durch die Schlucht Jökulsárgljúfur zur Schlucht Ásbyrgi, die ich letztes Jahr erleben durfte und eine der spektakulärsten Wanderungen ist, die ich je gegangen bin; Mist, schon wieder gespoilert



          Diese Nacht bleiben wir in Fljótsdalsgrund, einer Unterkunft am schönen See Lagarfljót. Während Tina von der Fahrt samt Zwischenstopps erschlagen ist, habe ich wie immer Hummeln im Hintern und mache noch eine schöne Wanderung zum Hengifoss. Dieser ist zwar der zweithöchste Wasserfall Islands; weil er aber gertenschlank ist sind die Basaltformationen fast spannender.



          Trotzdem eine sehr schöne Wanderung mit schönen Ausblicken in’s Tal.



          Am nächsten Morgen geht es weiter, Ziel des Tages ist die Unterkunft Hof in unmittelbarer Nähe zum Skaftafell. Doch zunächst wird es wortwörtlich tierisch interessant: nach einigen Kilometern kann man durch die 939 einiges an Weg sparen; gesagt, getan, allerdings ist hier so wenig Verkehr, dass überall Schafe auf dem von der Sonne erwärmten Asphalt rumliegen und man doch ein wenig aufpassen muss.





          Abgesehen davon gibt es immer wieder schöne Landschaft und auch die ersten Gletscherzungen zu sehen.









          Nach Kurzbesuch der Hafenstadt Höfn geht es weiter zu einem meiner persönlichen Höhepunkte Islands: wir besuchen den Gletschersee Jökulsárlón.



          Schon vom Ufer aus ist es ein Wahnsinnsschauspiel die abgebrochenen Gletscherstücke im Wasser schwimmen zu sehen; die Fahrt mit einem Amphibienboot auf dem See ist dann noch denkwürdiger und durch aufkommenden Nebel wirkt es vollkommen unwirklich, zwischen den Eisbergen unterwegs zu sein. Diesen Trip kann ich jedem wärmstens empfehlen und der (gar nicht so hohe) Preis der Bootstour ist sein Geld alle male wert. Machen!











          Nun kommen wir zur Unterkunft, die selbst für isländische Verhältnisse spartanisch ist: macht man die Zimmertür auf ist rechts neben einem ein Kleinstbadezimmer, geradeaus zwei Betten mit einem 60cm breitem Gang, das Gepäck muss zwischen Tür und Bett stehen bleiben. Was soll’s, alles ist sauber und draußen gibt’s Sauna und Hot Pot, zum Übernachten reicht’s.
          Außerdem gibt’s draußen für die Optik eine schöne Kirche aus Grassoden gebaut, angeblich die älteste ihrer Art auf der Insel.



          Auch in den kommenden zwei Tagen kommen wir aus dem Staunen nicht raus. Zuerst machen wir im Skaftafell eine sehr schöne Wanderung, bei der neben dem Svartifoss vor allem eine Aussicht auf den Gletscher Skaftafellsjökull heraussticht.









          Letzterer lässt mich spontan denken: will ich anfassen, will ich drauf wandern. Und schon stehen wir vor einer der Veranstalterhütten und buchen für den nächsten Tag eine geführte Gletscherwanderung.
          Hier gilt das gleiche wir für die Bootstour auf dem Gletschersee: machen! Allerhöchste Empfehlung!


          ...und das machen wir dann morgen

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          • neumania
            Erfahren
            • 22.02.2015
            • 264

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

            Das geht am nächsten Tag dann nämlich so: alle Teilnehmer bekommen leichte Steigeisen, Helm, Klettergurt und Eisaxt, werden in einen alten amerikanischen Schulbus geladen und von einem coolen Isländer bei dröhnender Musik zur nächsten Gletscherzunge Svinafellsjökull gefahren.
            Dann wandert man bis an die Gletscherzunge heran, legt die Steigeisen an und los geht’s.









            Während der Guide Wissenswertes, vor allem aber auch isländische Geschichten vermittelt, ist es abgefahren auf uraltem Gletschereis zu wandern.
            Irgendwann ist man wieder zurück und eine denkwürdige Erfahrung reicher. Wie schon gesagt: unbedingt machen, wenn’s das Portemonnaie auch nur halbwegs hergibt!







            Nach zwei schönen Tagen am/im Skaftafell geht’s zum letzten Übernachtungsstopp bevor wir wieder in Reykjavik sind: Vik.



            Nach Stöbern in der netten Touri-Info essen wir gleich nebenan leckere Pizza und fahren dann weiter zum Hotel Dyrhólaey. Von dort aus bucht Tina bei einem Hof in der Nähe einen Ritt mit einem Islandpony und schmeißt mich auf dem Weg dahin am Abzweig der Straße 218 raus. Von dort gehe ich zu Fuß durch schöne Landschaft zum Kap Dyrhólaey und erlebe wieder eine schöne Überraschung: Papageientaucher, wohin man auch blickt.















            So wandere ich staunend die Klippen entlang mit Blick auf schwarze Strände und Puffins bis zum Parkplatz mit Blick auf Reynisfjara und die Klippen Reynisdrangar, Wahrzeichen der Stadt Vik.



            Wieder im Hotel erzähle ich so begeistert, dass wir am nächsten Morgen vor der Weiterfahrt noch einmal zum Kap fahren, wo ich Tina stolz die Puffins präsentiere und wir zu unserem Vergnügen auch noch zwischen Bucht und Meer unentschlossen watschelnde Eiderenten sehen.







            Zuletzt geändert von neumania; 01.12.2016, 14:25.

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            • Donik
              Erfahren
              • 24.03.2014
              • 181

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

              Mir rinnt das Wasser im Mund zusammen.. Heute sind es noch exakt 2 Monate bis mein Flieger nach Reykjavik abhebt. Danke für die tollen Fotos, die machen unglaubliche Vorfreude!

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              • neumania
                Erfahren
                • 22.02.2015
                • 264

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

                Danke für die netten Kommentare bisher und ja, Vorfreude ist berechtigt
                Weiter geht's, wortwörtlich:



                Danach geht’s wieder weiter; wir haben heute noch strammes Programm mit einigen Sehenswürdigkeiten, bevor wir in Reykjavik Startunterlagen abholen, im Hotel Einchecken und auch noch Entspannen (?!) wollen, da morgen ja der Marathon ist; und Nudeln stopfen für morgen auch noch irgendwo, Mann Mann Mann.

                Als erstes Übersehen wir irgendwie den Skógarfoss (ja das geht!) und machen aber halt beim Seljalandsfoss. Den kann man wortwörtlich hintergehen und das machen wir dann auch, nettes Schauspiel.





                Dann geht’s weiter zum Golden Circle, einer der meist frequentierten Route an Sehenswürdigkeiten, da von Reykjavik an einem Tag Busfahrt abzuklappern.
                Nichtsdestotrotz ist der Gullfoss mit seinen Kaskaden erstaunlich.





                Noch erstaunlicher ist aber der Geysir „Strokkur“, der alle paar Minuten ausbricht; ein bisschen tricky ist es, auch den ersten Bubble zu fotografieren, aber Tina schafft’s.



                Mittlerweile schon ein wenig touristengeschädigt machen wir noch einen Kurzstopp am Þhingvellir- Nationalpark; eine Kontinentalspalte, die Amerika und Europa trennt, sieht man nun wirklich nicht alle Tage.


                Die besagte Kontinentalspalte kann man mit gutem Willem in der oberen Drittellinie zwischen Autos und Kirche erkennen.

                Dank Navi finden wir dann in Reykjavik schnell die Turnhalle, wo ich neben den Startunterlagen auch noch die gewünschten Nudeln en masse bekomme, dann ab zum Sunna und Einchecken. Das schöne Wetter verlockt dann doch noch dazu, eine Runde durch Altstadt und Hafen zu trödeln, so viel zur geplanten Entspannung





                Da wir wieder im Sunna sind, das sehr zentral liegt, können wir am Morgen sogar noch halbwegs ausschlafen, bevor es zum Marathon geht. Der fällt mir dann doch zum Schluss ein wenig schwer; Tapering heißt halt nicht, dass man zehn Tage vor’m Marathon gar nicht mehr läuft.



                Egal, dafür besuchen wir am Nachmittag noch die blaue Lagune und auch wenn ich mich wiederhole: machen! Wie wir allerdings 18 Monate später entdecken ist das Jarðböðin eine echte Alternative, das ist allerdings am Myvatn.
                Nach dem Lauf tut das Bad in dem warmen bis heißen Wasser extrem gut, als Tina allerdings Kaltgetränke besorgt und ich aus dem Wasser krieche, ist der Kreislauf doch angeschlagen, uiuiui. Nachdem wir das Auto dann kurz vor knapp abgegeben haben, werden wir netterweise sogar noch zum Hotel gebracht, dann ist auch gut für heute.



                Auch der letzte Tag beschert uns ein Naturereignis, wir besuchen den Þrínúkagígur: hierbei handelt es sich um einen erloschenen Vulkan, der (was äußerst selten ist) nach den letzten Ausstößen nicht zerstört wurde. So werden wir am Hotel abgeholt, wechseln einmal den Bus und fahren raus. Nach einer halben Stunde sind wir da und müssen ca. drei Kilometer über ein Lavafeld wandern, gar nicht mal so einfach, wenn man nicht ein Mindestmaß an Fitness besitzt.


                Den rechten Hügel geht's dann halbrechts hoch.

                Dann steht man vor einem Hügel, der eher unscheinbar aussieht und bekommt in einem Container Helm und Klettergurt, geht um den Hügel herum und hoch und erkennt eine seltsame Apparatur: eine Traverse quer über ein Loch gelegt, daran abgehängt ein Gerüst.





                Sieht abenteuerlich aus, bringt uns aber sicher 120(!) Meter in die Tiefe. Hier hat man Zeit zum Gucken und Staunen, bis dann Schichtwechsel ist und es wieder hinauf geht.






                Man könnte auch meinen, jetzt werden wir gleich alle assimiliert

                Tatsächlich ist das Einfahrloch so knapp, dass wir uns kurz vor oben selbst den nötigen Abstand nach vorne schaffen müssen; bzw. die anderen schaffen, ich muss ja fotografieren .
                Wieder oben gibt’s zur Überbrückung der Wartezeit auf die andere Gruppe eine Suppe und dann geht’s wieder zurück. Nun, auch nachdem das Highlight hinter uns liegt, schwächeln einige doch bei dem langen und nicht einfachen Weg zurück.
                Trotzdem gilt wieder: machen, wenn’s der Geldbeutel hergibt!







                Wieder in Reykjavik essen wir noch was und lassen all die Eindrücke der letzten Tage schon mal einmal ein wenig sacken; wir haben schon viele schöne Reisen gemacht, aber ich für meinen Teil habe noch nie so viel wunderbare Natur in so wenig Zeit genießen dürfen!

                Dann ist am nächsten morgen früh aufstehen angesagt, mit dem Flybus zum Flughafen, rüber jetten nach FFM und schon sitzen wir im Auto Richtung Heimat, seufz…


                Damit ist unser (erster) Islandurlaub zu Ende, aber schaltet wieder ein, wenn es heißt:
                „Was ist denn das am Himmel?“ – „Das sind irgendwelche Wolken…“ – „Aber die bewegen sich so schnell?!“ – „Markus, hol‘ schnell den Fotoapparat!!“















                Zuletzt geändert von neumania; 16.06.2016, 18:54.

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                • Donik
                  Erfahren
                  • 24.03.2014
                  • 181

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

                  Nach langem nachdenken weiß ich endlich warum ich den Vulkan kenne.
                  Das Musikvideo von Kaleo wurde dort gedreht.

                  Freu mich auf den nächsten Bericht!

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                  • Matterhorn
                    Gerne im Forum
                    • 18.02.2016
                    • 82

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [IS] Eine schöne Runde um die Insel

                    Vielen Dank für den tollen Reisebericht, und für die klasse Bilder!

                    Ich muss weit mehr als zwei Monate abwarten, aber Island steht definitiv auf meiner Reise-Wunschliste.

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