[FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

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  • milkmonsta
    Erfahren
    • 01.10.2010
    • 197

    • Meine Reisen

    [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Hallo zusammen,

    mein erster Reisebericht im Forum. Wenn Ihr Hinweise jeglicher Art habt, lasst Sie mich bitte wissen.

    Zuerst einmal die Rahmendaten:

    Art der Tour: Wintertour
    Bereistes Gebiet: Grenzregion in Nordlappland zwischen dem Inarisee (Finnland) und dem Pasvik-Nationalpark (Norwegen)
    Reisezeitraum: 17.02. - 02.03.2011
    Größe der Gruppe: Anfangs 3, später 2
    Anreise: Flugzeug
    Fortbewegungsmittel: Schneeschuhe + Pulka

    Vorgeschichte

    Seit Jahren planten Alex, ein Freund aus Schultagen, und ich eine gemeinsame Schneeschuhwintertour. Nie hat es geklappt und meistens aus Termingründen. Ich habe bereits mehrere Wintertouren in Lappland gemacht, doch für Alex ist es die erste. Er hat aber bereits eine Menge Outdoorerfahrung zu anderen Jahreszeiten. Ebenfalls die erste Wintertour ist es für meine Freundin Katerina, die noch dazu auch noch auf bislang nur eine wirkliche Mehrtagestour (14 Tage auf dem Nordkalottleden im Sommer 2010) zurückblicken kann. Eine Situation, die mir ordentlich Respekt einflößt und auch ein wenig Zweifel in meine Gedanken streut. Nicht ganz zu Unrecht, wie die Reise zeigen wird.

    Lange bevor es losgeht, treffen wir uns im Oktober und diskutieren die Route, Anreise, Nahrungsmittel, aber vor allem die Ausrüstung. Es wird ein langer Abend, an dessen Ende fast meine gesamte Wintertourenausrüstung unser Wohnzimmer bevölkert. Alex macht sich eine ansehnliche Liste der noch zu besorgenden Sachen und wir verabreden eine weitere Abstimmung per Email. Über die Route allerdings besteht schnell Einigkeit. Vor allem, weil die beiden über keinerlei Erfahrung verfügen, ist es ihnen recht egal. Und ich will unbedingt ins Pasvik-Gebiet. Zum einen, weil ich dort bereits 2009 hin wollte und dann doch nur auf finnischer Seite geblieben bin (eine lange Geschichte, in der Krankheit, gefrorene Krapfen und jede Menge Polizisten eine Rolle spielen - vielleicht ein ander Mal, falls es auf Interesse stößt). Und zum anderen, weil es eine Gegend mit einer hohen Hüttendichte ist. Perfekt für meine beiden Wintertoureneinsteiger, denke ich mir. Also wird der Flug gebucht und die restliche Vorbereitung betrieben.

    Die Anreise

    Einen Tag vor unserem Flug treffen wir uns alle in Dresden, erledigen die letzten Vorbereitungen inkl. Nahrungskauf und Pulkapacken und steigen dann am 17.2. in den Bus nach Berlin. Der bringt uns direkt zum Flughafen, von dem wir erst Richtung Riga und von dort weiter Richtung Rovaniemi abheben. Alles läuft problemlos. Eigentlich eine entspannte Reise, aber die Anspannung ist doch schon etwas spürbar. Grund dafür ist der Wetterbericht, der in Rovaniemi für die Nacht -35 Grad vorhersagt. Und wir haben aus finanziellen Gründen kein Hotel gebucht, sondern uns für den Bahnhofsvorplatz entschieden. So kommt es dann auch. Kurzzeitig kommt gute Stimmung auf, denn der Pilot meldet nur -25 Grad für Rovaniemi. Wir werden aber gleich darauf von einem anderen Passagier darüber aufgeklärt, dass diese Temperatur am Flughafen gemessen wurde. Und da Rovaniemi in einer Senke am Fluß liegt, sollten wir uns dann doch eher auf -35 Grad einstellen. Naja, wäre ja auch zu "schön" gewesen.

    Die Nacht wird eine unruhige. Zwar haben wir alle gute Isomatten und Schlafsäcke, aber -35 Grad sind eben dann doch auch heftig. Zumal wir auf dem Bahnhofsvorplatz natürlich kein Zelt aufgestellt haben. Als ich am nächsten Morgen erwache, gilt mein erster Gedanke der Bahnhofshalle. Ein kurzer Sprint mit Schlafsack und Matte und schon ist es warm. Manchmal ist es ganz einfach, wieder ein Lächeln ins Gesicht zu bekommen. Katerina begrüßt mich weniger glücklich mit der deutlichen Aussage: "Das war die schlimmste Nacht meines Lebens!". Und auch Alex hat wohl schon bessere erlebt (ich übrigens auch). Aber in der Bahnhofshalle können wir uns wirklich gut aufwärmen und in Ruhe unsere Sachen packen. Der Bus nach Ivalo fährt vor und wir nehmen Platz. Auch auf diesem Abschnitt gibt es keinerlei Probleme. Es ist schon erstaunlich, mit welcher Präzision die Busse "hier oben" selbst bei diesen Bedingungen fahren.

    In Ivalo angekommen, gibt es eine lebenswichtige Pflichtaufgabe: Brennstoff besorgen. Ich hatte bereits im Vorfeld bei den Geschäften per Email nach Reinbenzin gefragt und auch zumindest eine Antwort bekommen. Aber eine positive: Primus Powerfuel für 8,20 Euro / Liter. Naja, muss wohl sein. Dummerweise hatte ich nicht nach der Menge gefragt und so stehen wir nach Verlassen des Ladens nur mit fünf statt der geplanten acht Liter auf der Straße. Kein anderes Geschäft in Ivalo hat die anderen drei und so weichen wir auf Petroleum aus.

    Weiter geht es mit dem Bus in den kleinen Grenzort Nellim, den Startpunkt unserer Tour. Allerdings mit Hindernissen, den an einer Kreuzung versagen beim Bus die Bremsen und er rutscht in den (zugeschneiten) Straßengraben. Der Busfahrer meint später lapidar, für mehrere Wochen -30 Grad sei die Technik dann doch nicht ausgelegt. Zum Glück war er nur mit Schrittgeschwindigkeit unterwegs, so dass niemandem etwas passiert. Aber wir stecken fest. Und der Busfahrer schafft es nicht, uns aus eigener Kraft zu befreien. Während die ganzen Schulkinder froh sind, das auf der langweiligen Strecke endlich mal was passiert, denke ich daran, dass wir nun wohl im Dunkeln unser Zelt aufbauen werden müssen.

    Der Ersatzbus kommt, zieht uns aus dem Graben und fährt nach dem Umsteigen (inkl. Pulkaumladen) weiter nach Nellim. Ich versuche aus dem Busfahrer ein paar Informationen zum Weg und zur Wettervorhersage heraus zu bekommen, erfahre aber nichts Neues. Letztlich kommen wir in Nellim an, doch es wird bereits dunkel. So war das zwar nicht geplant, aber zum Glück dauert die Dämmerung so hoch im Norden ja eine ganze Weile. Im tollen Licht des Sonnenuntergangs bauen wir unsere Zelte auf und ich schmelze noch eine ganze Weile Schnee, damit es morgens schneller geht.

    Der erste Tag

    Diese Nacht geht Katerina auf Nummer sicher und nutzt zusätzlich zum Winterschlafsack noch meinen Sommerschlafsack, der als Kältereserve mit dabei ist. Mit Erfolg, denn am nächsten Morgen schaut sie mich schon viel freundlicher an. Ich schäle mich als erster aus den Daunen und mache Frühstück. Das Wetter ist fantastisch: Die Sonne scheint, kein Wind und das Thermometer zeigt annehmbare -20 Grad. Wir brauchen trotzdem recht lange und kommen erst gegen 11:30 los. Eigentlich viel zu spät. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir eine wirklich heftige Etappe vor uns haben. Ziel ist die erste Hütte am Wegesrand des neuen Piilola Wilderness Trail - die Kessijärvi Hütte. Die ist allerdings ca. 23 km weit von unserem Nachtlager entfernt. Im Sommer keine Entfernung, so ist das im Winter (für mich) schon sehr weit. Mit Schneeschuhen wohlgemerkt! Aber wir haben ja noch einen Trumpf im Ärmel - die Strasse. Diese führt bis zum Trailanfang und damit fast bis zur Hütte, die ca. 5 km hinter dem Trailbeginn liegt. Und sie ist super geräumt. Vorwärtskommen also wie im Sommer.

    Und so laufen wir dann auch munter drauf los und kommen sehr gut voran. Bald hat sich ein Rhythmus eingeschlichen und jeder hängt seinen Gedanken nach. Nur ganz wenige Autos begegnen uns, aber das ist in dieser selbst für finnische Verhältnisse abgelegenen Gegend ja auch nicht verwunderlich. Bald kommen auch die ersten Bäume mit gelben Bändern in Sicht - die Abgrenzung der Grenzzone. Betreten nur mit Sondererlaubnis gestatttet, die wir nicht haben. Brauchen wir ja aber auch nicht, denn unser Weg führt nicht hinein, sondern daran entlang.

    Sonderlich abwechslungsreich ist die Straße natürlich nicht und trotz der Tatsache, dass wir wirklich zügig unterwegs sind, wird mir bald klar, dass wir zu langsam sind, um die Hütte noch im Hellen zu erreichen. Als die Sonne sich langsam Richtung Horizont aufmacht, wird es auch empfindlich kalt. Die Stimmung bei Katerina und Alex bewegt sich proportional mit der Sonne. Plötzlich überholt mich ein Auto und hält direkt neben Katerina, die diesmal die Führung übernommen hatte. Es folgt einer der Höhepunkte dieser Tour, denn es entspannt sich folgender Kurzdialog:

    Mann im Auto: "What are you doing?"
    Katerina: "We are walking."

    Hört sich vielleicht nur begrenzt komisch an, aber man stelle sich das entsprechende Gesicht des Mannes vor, der genau weiß, dass wir meilenweit die einzigen hier sind. Entsprechend seine Antwort: "I can see that." Trotzdem ist die Begegnung für uns ein Glücksfall, dessen positive Wirkung wir noch mehrere Tage spüren werden. Denn die beiden Männer sind Grenzwächter, die an der Grenze patroullieren. Ich quetsche sie nach unserem Standort aus und erfrage die Distanz bis zur Hütte. Schließlich stelle ich die entscheidene Frage: Nehmt ihr uns ein Stück mit? Kurzes Zögern, ein nettes Lächeln unsererseits und ein freundliches Nicken. Wir binden die Pulken aneinander und anschließend an die Anhängerkupplung. Im warmen Auto geht es flink die Straße entlang. Den Pulken wird bei der Geschwindigkeit vermutlich schwindlig und ich drehe mich immer mal wieder um, aber sie halten treu die Spur.

    Die beiden zeigen uns den Einstieg zum Trail (alles zugeschneit), fahren aber weiter? Irritationen kommen auf, aber sie erklären uns, dass es einen besseren Einstieg gibt. Kurze Zeit später stehen wir am Anfang einer Skooterspur, die direkt zur Hütte führen soll. Und auch noch kürzer ist, als der Trail. Perfekt denke ich und rüste mich zum Aufbruch. Doch genau in diesem Moment schaut mich Alex an und sagt, dass er die Tour gerne abbrechen möchte. Hmm, so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Er erklärt mir kurz die Gründe und geht dann zu den beiden Finnen rüber. Die gucken natürlich erstmal sehr entgeistert, als er sie nach einem Hotel in der Nähe fragt. Da haben sie uns gerade hierher gefahren und jetzt wollen wir in die entgegengesetzte Richtung? Aber es hilft nix. Alex will zurück. Daher lassen wir die Pulken an Ort und Stellen, steigen wieder ins Auto und finden uns kurze Zeit später in einem warmen, behaglichen Hotelzimmer wieder. Wir machen Lagebesprechung beim Abendbrot und schnell wird klar, dass Alex die Tour ganz abbrechen wird, während Katerina und ich sie fortsetzen werden. Mit dieser Entscheidung geht es dann ins Bett.

    Der zweite Tag

    Am nächsten Morgen nach dem Frühstück steigen wir in ein Taxi, was uns wieder zu den Pulken bringt. In Windeseile fliegen am Autofenster all die Kilometer vorbei, die wir gestern noch zu Fuß zurückgelegt haben. Letztlich kommen wir wieder bei den Pulken an. Wir teilen die Ausrüstung auf und verabschieden uns von Alex. Er nimmt das Taxi wieder zurück und wird auf gleicher Route wieder nach Deutschland reisen.

    Katerina und ich aber ziehen uns die Schneeschuhe an und ziehen die Pulken Richtung Hütte. Ich genieße die Sonne und den strahlend blauen Himmel. Währenddessen versucht sich Katerina hinter mir an das Laufen mit Schneeschuhen zu gewöhnen. Sie werden bis zum Ende der Tour aber nicht zu ihren Freunden. Genausowenig wie die Pulka. Die Hütte ist allerdings schnell erreicht, auch wenn wir uns die letzten 150 m durch Tiefschnee plagen müssen, da die Scooterspur an der Hütte vorbeiführt. Keine Stunde haben wir für die letzten Kilometer gebraucht. Aber wer weiß, ob wir die Hütte gestern im Dunkeln auch gefunden hätten. Egal, jetzt sind wir ja da und machen es uns gemütlich.

    Der Hüttenalltag ist schnell erledigt. Feuer machen, Holz sägen und hacken, Schnee schmelzen und kochen. Da wir noch richtig viel Zeit haben, packen wir die Bücher aus und beginnen zu lesen.

    Die nächsten Tage

    Auch die nächsten Tagen behalten diesen Rhythmus bei. Morgens aufstehen, frühstücken und packen, tagsüber laufen und abends die Hütte beziehen. Mit Ausnahme des dritten Tages, wo wir in der Nuottamajärvi Laavu übernachten, beziehen wir am Tagesende jetzt immer eine Hütte. Wettertechnisch wird es immer wärmer (zum Ende der Tour waren es nur noch 0 Grad - Ende Februar wohlgemerkt), aber der Wind wird deutlich stärker. Die meisten Tage scheint sogar die Sonne.

    Die Tipps der beiden Grenzer erweisen sich als Gold wert. Wir finden die Winterroute etwas weiter westlich des Sommertrails und haben keine Probleme ihr zu folgen. Eigentlich ein traumhafter Weg über Seen und durch Wälder, aber Katerina hat dafür meist keine Augen. Die Schneeschuhe und die Pulka machen ihr das Leben schwer und das schlägt auf ihre Stimmung. Hinzu kommt, dass sie daher recht langsam ist, was wiederum den Kreislauf nicht so richtig in Schwung bringt. Ergo ist ihr dauernd kalt. Und Augen für die Landschaft hat sie daher auch nicht so wirklich. Ich erinnere mich lächelnd an meine ersten Wintertouren. Der Winter macht es einem eben nicht so leicht, ihn zu genießen.

    Doch es gibt noch einen großen Vorteil, der mit den Grenzern zu tun hat. Offensichtlich hat sie unser seltsames Verhalten am ersten Tag übervorsichtig werden lassen. Da wir ihnen auch erzählt hatten, wo wir lang wollen, finden wir wie durch Zauberhand frisch gespurte Routen vor. Es ist nicht zu übersehen, dass sie uns das Leben leicht machen wollen. Ich bin ihnen sehr dankbar dafür. Wir treffen sie noch einmal an der Laavu, doch das Angebot einer Dankesschokolade lehnen sie ab. Schade, den nach Alex' Ausstieg haben wir die doch im Überfluss.
    Zuletzt geändert von November; 09.02.2012, 18:50.
    www.frischluftgeschichten.de

  • Atze1407
    Fuchs
    • 02.07.2009
    • 2425

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

    Schöner Bericht, geht es noch weiter oder ist schluss, und hast Du auch noch Fotos?

    Gruß
    Atze
    Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
    Abraham Lincoln

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    • milkmonsta
      Erfahren
      • 01.10.2010
      • 197

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

      Nach der Nuottamajärvi-Laavu erreichen wir als nächstes die Piilola-Hütte. Obwohl wir pro Tag immer nur kurze Entfernungen von ca. 5-6 km wandern, reicht es Katerina. Ihr ist trotz warmer Kleidung kalt, so dass der Verdacht einer Krankheit aufkommt. Fieber? Um kein Risiko einzugehen, beschließen wir einen Ruhetag in der wirklich schönen Hütte. Ich nutze ihn u.a. zum Duschen und Katerina zu Auskurieren.

      Nach unserem Ruhetag geht es auf den frischen Spuren weiter Richtung Grenze. Erneut ist die Etappe sehr kurz. Es sind nicht mal vier Kilometer bis zur Hütte Piilolaporten. Diese liegt bereits in Norwegen. Ohne Probleme erreichen wir die kleine Hütte und machen es uns gemütlich.

      Der nächste Tag bringt schlechteres Wetter. Es ist bedeckt und sehr windig. Ausgerechnet heute, wo wir eine längere Strecke über den See Ellenvattnet zurücklegen müssen! Zum Glück ist es aber nicht sonderlich kalt. Noch sind wir ja aber gar nicht am See, sondern im Wald. Und die Scooterspuren, die in Finnland so friedlich übereinander verliefen, verzweigen sich hier intensiv. Es wird ein wenig zum Glücksspiel die richtige zu treffen. Vielleicht haben wir nicht die kürzeste gewählt, aber zumindest bringt sie uns zum Seeufer. Vorsichtshalber habe ich schon das GPS ausgepackt und die Koordinaten der nächsten Hütte Ellenvannskoia eingegeben. Doch das ist gar nicht nötig. Als wir aus dem Wald herauskommen, sehen wir die Hütte bereits auf der anderen Seite. Der Wind ist zwar intensiv, aber nicht so schlimm, wie befürchtet. Unbeschadet kommen wir an der Hütte an. Groß ist sie, aber auch ein wenig schmuddelig. Egal, wir machen es uns erneut bequem.

      Der nächste Tag bringt eine interessante Erfahrung mit sich und die Erkenntnis, dass doppelt (kontrolliert) eben doch besser hält. Ich hatte am Vorabend schon den Weg ausgekundschaftet und war der deutlich sichtbaren Scooterspur ca. 600 m gefolgt. Alles in bester Ordnung. Dachte ich zumindest. Es stellte sich jedoch raus, dass sie nicht in unsere Richtung führte. Und das, obwohl sie an den Markierungen entlang führte. Hmm, schade - eine Stunde Zeitverlust. Also die nächste Spur gesucht und mittels Kompass die Richtung kontrolliert. Ok, Nordost - alles klar! Ein Blick auf die Karte hätte mir aber verraten, dass unsere Spur nicht im Wald, sondern auf dem See verlaufen sollte. Nun werden zwar im Winter Scooterspuren aufgrund der örtlichen Lage gerne auch mal verlegt, aber so radikal dann auch wieder selten.

      Und so kommt es, dass wir einen riesigen Bogen rund um die Ellenvannskoia drehen. Immer schön auf und ab durch den Wald. Bald stellt sich heraus, dass es wohl ein Rentierzüchter war, dessen Spur wir folgen. Katerina ist hörbar und sichtbar genervt, was sehr verständlich ist. So hatten wir uns beide diesen Tag nicht vorgestellt. Entsprechend wenig begeistert ist sie vom Vorschlag, wieder zur Hütte zurückzukehren. Aber wir sind einfach schon zu lange unterwegs, um unser Tagesziel Holmenkoia noch zu erreichen. Und da der Scootertrail genau zur Hütte zurückführt, wird es doch noch eine Nacht in der Ellenvannskoia. Dabei hat uns die noch nicht mal besonders gut gefallen.

      Bevor es aber gänzlich dunkel wird, suchen wir noch nach der richtigen Spur. Und finden sie auf dem See. Jetzt bin ich es, der sich ärgert. Doch der nächste Tag beginnt sehr entspannt. Die Stecke ist sehr einfach zu laufen und auch die Rentieren lassen sich gut beobachten. Tee, Käse, Brot und Wurst stärken uns zum Mittag und wir kommen super voran Richtung Holmenkoia.

      Nur den richtigen Abzweig vom Feldweg nach Vaggetem in Richtung Hütte zu finden, gelingt uns nicht. Zu viele Scooterwege und keine Schilder. Entnervt starre ich auf das GPS, aber wir kommen der Hütte nicht näher. Kurzentschlossen stampfe ich in den Tiefschnee und beginne 1,5 km vor der Hütte eine Spur in ihre Richtung zu legen. Ich komme zwar gut voran, aber es geht langsam. Und es übersteigt Katerinas Kräfte bei weitem. Zwar mache ich eine ganz ordentliche Spur, aber eben dann doch keine bequeme, breite, festgefrorene Scooterspur. Langsam wird es dunkel und wir haben erst die Hälfte geschafft. Ich schwitze. Wir beschließen also, die Pulken erstmal zurückzulassen und zur Hütte zu stapfen. Gesagt, getan. Trotzdem ist es bereits dunkel, als wir sie erreichen. Ich schaue Katerina an und weiß, dass es nicht viel länger hätte sein dürfen. Dafür ist die Hütte wiederum ein Traum! Groß und sehr urig. Und ich sehe zufrieden, dass es auch keinen anderen Scootertrail zur Hütte gibt. Meine Entscheidung war also doch nicht so blöd.

      Katerina richtet uns ein und ich hole die Pulken nach. Es kostet mich dann doch 1,5 Stunden und danach bin ich reif für eine Dusche. Doch das Duschwasser wartet bereits auf mich und danach fühle ich mich wie neu geboren.

      Der letzte Tag

      Der letzte Wandertag steht an. Wie immer auf meinen Touren bin ich etwas traurig, dass es zuende geht, doch Katerina steht die Freude auf die Zivilisation ins Gesicht geschrieben. Ich lasse mich anstecken. Der Weg ist einfach und so kommen wir recht zügig voran. Wir erreichen unseren Zielort Vaggetem am frühen Nachmittag. Hier stehen nur ein paar Häuser und die sind auch noch weit auseinander gezogen. Trotzdem wirkt der Ort wie ausgestorben. Wir versuchen unser Glück bei einem Haus und die Bewohnerin verweist und freundlich an eine andere Dorfbewohnerin, die Englisch spricht. Wir erfahren, dass es sehr wahrscheinlich heute noch einen Bus nach Kirkenes gibt und können unser Glück kaum fassen, da der im Fahrplan nicht auftaucht.

      Doch der Bus kommt zur angegebenen Uhrzeit, nur fährt er nicht bis Kirkenes, sondern nur bis Skogfoss. Der Busfahrer telefoniert aber schnell und organisiert uns ein Quartier in Melkefoss (BIRK Huskyfarm). Er fährt uns bis vor die Tür und erzählt während der Fahrt von seinem Thailandurlaub, von dem er gerade zurück ist. So unterschiedlich können "Wintertouren" sein.

      Die Huskyfarm ist sehr gemütlich. Wir treffen Tobias aus Dänemark, der sich dort gerade als Hundekümmerer verdingt. Mit ihm gehen wir am nächsten Tag auch auf den Grenzfluss zum Eisangeln. Vermutlich lachen sich die Fische halbtot über unsere Versuche (Käse als Köder!), aber wir haben unseren Spaß. Und nochmal ein echtes Highlight zum Ende, denn ein Eisloch mit Eisbohrer habe ich auch noch nie gebohrt. Den perfekten Abschluss bildet dann in der Nacht das einzige Polarlicht, das wir auf dieser Tour gesehen haben. Die Rückreise nach Deutschland verläuft trotz Flugverspätungen problemlos.

      Fazit

      So war es eine spannende Tour, die ganz anders verlief als geplant und viele Dinge zum Nachdenken (insb. über Ausrüstung) hinterläßt. Aber auch wenn der Bericht vielleicht etwas negativ klingt, so habe ich die Tour doch sehr genossen. Katerinas langsame Geschwindigkeit gab mir die Möglichkeit, die Landschaft sehr intensiv in mir aufzunehmen und viele Dinge zu probieren. Und ich bin mir sicher: Ich werde bestimmt nochmal ins Pasvikdalen reisen und mir die nördlichen Abschnitte vornehmen.
      www.frischluftgeschichten.de

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      • heron
        Fuchs
        • 07.08.2006
        • 1745

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

        Super Bericht - spannend zu lesen - jetzt fehlen eigentlich nur mehr die Bilder
        Macht Lust auf eine Wintertour - vorerst sehe ich mir die Gegend aber im kommenden Sommer an!
        Ich habe keine grossen Ambitionen. Still sitze ich und betrachte wohlgemut das Gewimmel der Welt.
        Ich benötige nur so viel, wie ich mir ohne Anstrengung und Demütigung beschaffen kann. (György Bálint)

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        • zahl
          Dauerbesucher
          • 17.09.2006
          • 932

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

          Danke für deinen Bericht, sehr fesselnde Lektüre.

          Zitat von milkmonsta Beitrag anzeigen
          Und ich will unbedingt ins Pasvik-Gebiet. Zum einen, weil ich dort bereits 2009 hin wollte und dann doch nur auf finnischer Seite geblieben bin (eine lange Geschichte, in der Krankheit, gefrorene Krapfen und jede Menge Polizisten eine Rolle spielen - vielleicht ein ander Mal, falls es auf Interesse stößt).
          Und ja, Interesse ist vorhanden
          Mach weiter so, Gruß zahl.
          "Es liegt da ganz einsam am Strand, ein kleiner, dunkler Fleck, ein Nichts ohne mich, und indem ich mich gegen das Boot setze, denke ich, auch ich wäre nichts ohne Boot." Dr. Hannes Lindemann, Allein über den Ozean, 1957

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          • Inarijoen Peter
            Dauerbesucher
            • 22.07.2008
            • 754

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

            Schöner Bericht von Eurer Tour auf dem Piilolan polku.
            Ich war etwas erstaunt, dass Ihr zum Ausgangspunkt nicht von Anfang an in Nellim ein Taxi genommen habt, es sind doch etwa 15 Km. auf der Strasse bis zum Startpunkt.
            So viel ich weiss, gibt es dort keinen markierten Winterweg. So angenehm Mottorschlittenspuren sind, können sie einem aber auch schnell mal auf Abwege bringen.
            Auf jeden Fall begegnet man um diese Jahreszeit keinen Bären.
            Vielleicht treffen wir und dort ja mal im Herbst.

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            • milkmonsta
              Erfahren
              • 01.10.2010
              • 197

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

              Zitat von Inarijoen Peter Beitrag anzeigen
              Ich war etwas erstaunt, dass Ihr zum Ausgangspunkt nicht von Anfang an in Nellim ein Taxi genommen habt, es sind doch etwa 15 Km. auf der Strasse bis zum Startpunkt. So viel ich weiss, gibt es dort keinen markierten Winterweg.
              Wir hatten sehr viel Zeit für die Route (insgesamt 10 Wandertage für ca. 65 km inkl. der Straße). Ich war mir recht sicher, dass die Straße gut zu laufen sein wird und hab sie daher als einfachen Einstieg angesehen. Hat ja soweit auch ganz gut geklappt.

              Zitat von Inarijoen Peter Beitrag anzeigen
              So viel ich weiss, gibt es dort keinen markierten Winterweg.
              Es gibt auch meiner Kenntnis nach keinen offiziellen Winterweg auf der Piilolan Polku Route. Allerdings gibt es einen markierten Winterweg, der anfänglich etwas weiter westlich der Sommerroute verläuft und sie dann mehrfach kreuzt, bevor er hinter der Laavu bis zur Piilola Hütte östlich davon verläuft. Dieser Weg war bei uns sehr gut gescootert und zeugte von intensiver Benutzung. Dieser Weg ist nicht zu verwechseln mit der offiziellen Route, die auf den finnischen Karten eingezeichnet ist und Richtung Sevettijärvii verläuft!

              Wir sind die genannte Spur allerdings erst von kurz hinter der Kessijärvi Hütte an gegangen. Ich vermute, dass er bereits weiter Richtung Nellim beginnt, aber kann das nicht mit Sicherheit sagen.

              Hier mal Bild von einer Markierung (am Baum) dieses "nichtoffiziellen" Winterweges.

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              www.frischluftgeschichten.de

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              • milkmonsta
                Erfahren
                • 01.10.2010
                • 197

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                Ok, dann poste ich mal noch ein paar Bilder.

                Der Flughafen Rovaniemi bei unserer Ankunft:



                Die aufgebauten Zelte in der Dämmerung am "Hafen" von Nellim:



                Die gut geräumte und gut begehbare Straße von Nellim Richtung Start des Piilola Polku:

                www.frischluftgeschichten.de

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                • milkmonsta
                  Erfahren
                  • 01.10.2010
                  • 197

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                  Der Fluß Paasjoki friert offenbar im Winter nicht zu:





                  Die Kessijärvi Hütte:

                  www.frischluftgeschichten.de

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                  • milkmonsta
                    Erfahren
                    • 01.10.2010
                    • 197

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                    Wir trocknen unsere Ausrüstung in der Kessijärvi Hütte:



                    Der Sonnenaufgang an der Kessijärvi Hütte:



                    Der (nichtoffizielle) Winterweg in der Nähe des Piilola Polku:

                    www.frischluftgeschichten.de

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                    • milkmonsta
                      Erfahren
                      • 01.10.2010
                      • 197

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                      Winterstimmung (die Ruhe bitte dazu denken):



                      Die Nuottamajärvi Laavu bei Sonnenuntergang:



                      Eine Sommermarkierung mit Schneekappe:

                      www.frischluftgeschichten.de

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                      • milkmonsta
                        Erfahren
                        • 01.10.2010
                        • 197

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                        Die sehr schöne Piilola Hütte:



                        Sonnenstimmung im Winter:



                        Bedecktes, windiges Wetter am Ellenvannskoia:

                        www.frischluftgeschichten.de

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                        • milkmonsta
                          Erfahren
                          • 01.10.2010
                          • 197

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                          Stilleben an der Ellenvannskoia:



                          Die Perspektive der (wenigen) Tiere:



                          Das Hinweisschild an der Nationalparkgrenze in Norwegen:

                          www.frischluftgeschichten.de

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                          • milkmonsta
                            Erfahren
                            • 01.10.2010
                            • 197

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                            Wir überqueren einen der letzten Seen vor Vaggetem:



                            Wir erreichen Vaggetem:

                            www.frischluftgeschichten.de

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                            • Atze1407
                              Fuchs
                              • 02.07.2009
                              • 2425

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                              Bei den Fotos bekommt man richtige Winterträume, man möchte am liebsten gleich los.

                              Danke.

                              Gruß
                              Atze
                              Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
                              Abraham Lincoln

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                              • HUIHUI
                                Fuchs
                                • 07.08.2009
                                • 2140

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                                Warum habt ihr denn knappe 40e für Sprit ausgegeben? Da gibt es doch sicher auch eine Tankstelle!
                                Ich bin ziemlich einfach. Ich trinke guten Wein, das ist konzentrierter Sonnenschein.

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                                • milkmonsta
                                  Erfahren
                                  • 01.10.2010
                                  • 197

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                                  Zitat von HUIHUI Beitrag anzeigen
                                  Warum habt ihr denn knappe 40e für Sprit ausgegeben? Da gibt es doch sicher auch eine Tankstelle!
                                  Ja, gibt es. Aber ich wollte Reinbenzin benutzen. Aus gesundheitlichen Gründen und weil ich keine Lust auf verstopfte Kocher hatte.
                                  www.frischluftgeschichten.de

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                                  • Inarijoen Peter
                                    Dauerbesucher
                                    • 22.07.2008
                                    • 754

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                                    Danke Dir für die Fotos.
                                    Jetzt verstehe ich, was Du mit dem "nichtoffiziellen" Winterweg meinst. Diese Kreuze wurden in den letzten Jahren an vielen Orten in Lappland angebracht, um das wilde Fahren mit den Motorschlitten kreuz und quer durch die Wälder zu regulieren. Sami haben zwar immer noch freie Fahrt aber "Touristen" müssen sich eben an diese vorgegebenen Wege halten.
                                    Grundsätzlich darf ja in Finnland fremder Grundeigentum nicht mit motorisierten Fahrzeugen befahren werden, diese markierten Winterwege erlauben aber Freizeitfahrten mit Motorschlitten.
                                    Zuletzt geändert von Inarijoen Peter; 20.03.2011, 19:10.

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                                    • Rhodan76

                                      Alter Hase
                                      • 18.04.2009
                                      • 2998

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                                      Lt. diesem Foto http://www.outdoorseiten.net/fotos/d...k-P1020863.JPG sieht es so aus, als ob dein Freund Alex ohne Pulka unterwegs war...korrekt ? Mit ein Grund des Abbruchs ?

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                                      • milkmonsta
                                        Erfahren
                                        • 01.10.2010
                                        • 197

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: [FI][NO] Inari - Pasvik - Schneeschuhtour im Grenzgebiet

                                        Zitat von Inarijoen Peter Beitrag anzeigen
                                        Danke Dir für die Fotos.
                                        Jetzt verstehe ich, was Du mit dem "nichtoffiziellen" Winterweg meinst. Diese Kreuze wurden in den letzten Jahren an vielen Orten in Lappland angebracht, um das wilde Fahren mit den Motorschlitten kreuz und quer durch die Wälder zu regulieren. Sami haben zwar immer noch freie Fahrt aber "Touristen" müssen sich eben an diese vorgegebenen Wege halten.
                                        Grundsätzlich darf ja in Finnland fremder Grundeigentum nicht mit motorisierten Fahrzeugen befahren werden, diese markierten Winterwege erlauben aber Freizeitfahrten mit Motorschlitten.
                                        Aha, das wusste ich nicht! Aber für uns super, denn das hat ja automatisch zur Folge, dass sich die Anzahl der Spuren deutlich reduziert und man denen auch halbwegs (!) sicher folgen kann. Ich gehe bei solchen Markierungen auch immer davon aus, dass die nicht ins Nirgendwo führen, sondern an den neuraligischen Punkten der Umgebung (wie bspw. Hütten) vorbeiführen. Hat ja auch super geklappt.
                                        www.frischluftgeschichten.de

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