[GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

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  • Meer Berge
    Fuchs
    • 10.07.2008
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    • Meine Reisen

    #41
    AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

    Ich brauche ein bisschen Bewegung - also, weiter geht´s!


    Hennaforth - Portwrinkle 19.4.2019


    Heute Morgen gibt es einen (für mich) Frühstart! Schon um 7:50 bin ich unterwegs.
    Ich plane das nicht, das passiert einfach. Es ist herrlich, den eigenen Biorhythmus einfach machen zu lassen.

    Die Nacht war recht warm und windstill. Trotz des sumpfigen Bodens um mich herum gibt es kein bisschen Kondens im Zelt, auch von außen ist es trocken.
    Ich koche meinen letzten Beutel Instantkaffee, trinke zusätzlich noch einen Liter Tee und esse einen der letzten Müsliriegel.
    Ich glaube, ich funktioniere ein bisschen wie ein Kamel. Ich trinke morgens viel und abends, tagsüber brauche ich dann kaum etwas.
    Heute ist mein vorletzter Tag, meine Vorräte gehen zur Neige. Ich werde noch durch einige Dörfer kommen, in denen ich mich für die verbleibende Strecke versorgen kann. Die Dichte an Ortschaften hier an der Südküste ist viel höher als an der Westküste. Das hat auch Vorteile, obwohl ich die einsamen, wilden Landschaften insgesamt bevorzuge. Die Häfen sind meist aber sehr hübsch und einladend, zudem in dieser Jahreszeit noch nicht touristisch überlaufen, obwohl das Osterwochenende vor der Türe steht und die Engländer Ferien haben.

    Nach einer Katzenwäsche mit dem im Restwasser getränkten Lappen-für-alles ziehe ich bei herrlichem Wetter los.
    Hinter der Hecke treffe ich auf einem weiteren Wiesenzipfel ein Paar, das ebenfalls gerade sein Zelt einpackt, direkt neben dem Weg.

    Nach kurzer Zeit komme ich nach Hennaforth, einem Vorort von Looe. An der Straße begegne ich mindestens 3 englischen Mini-Bussen, die zu Campern umgebaut sind, und aus denen gerade verschlafen Leute klettern, um ihre Liegeflächen zum Frühstückstisch umzubauen. Ich treffe den deutschen Engländer wieder, er gibt mir noch Tipps für Looe, das ich kurz darauf erreiche.




    Das ist Nelson.



    Die einäugige Robbe hat für 25 Jahre auf Looe Island gelebt und ist tagsüber durch den Hafen von Looe geschwommen, um Einheimische und Touristen zu unterhalten - und sich von ihnen unterhalten zu lassen. Nach ihrem Tod 2003 bekam sie dieses Denkmal.

    Looe harbour




    In West-Looe frühstücke ich einen Cappuccino. Eigentlich wollte ich das Cafe hauptsächlich der Toilette wegen nutzen. Sie haben aber keine.
    Stattdessen gibt es eine öffentliche Toilette um die Ecke, kostenlos. Und so früh am Morgen auch sauber.

    Ich schlendere am Hafen entlang.

    Meister und Meisterwerk Ton in Ton.




    Flusshafen




    Eine Brücke verbindet West-Looe mit East-Looe.
    Obwohl die Einheimischen meinen, West-Looe sei schöner, gefällt mir East-Looe besser. Naja, ich bin ja auch Tourist. Vielleicht habe ich aber auch die schönsten Ecken von West-Looe übersehen.

    In East-Looe bummel ich durch enge Gassen mit schiefen, alten Häusern. Morgens um 10 ist hier noch nichts los.

    Circa 1456 ...







    Surfbrett mit Galionsfigur




    Dann endlich geht es auf den Pfad.







    Zwischendurch muss ich ein Stückchen über ein kleines Sträßchen laufen. Hier würde man sagen Redder. Genau 1 Wagen breit, auf beiden Seiten hohe Wälle, total überwuchert mit Gestrüpp, Dornen, Büschen und Hecken. 2 Autos kommen mir entgegen, jedesmal muss ich mich mit dem Rucksack richtig ins Gebüsch drücken, damit wir aneinander vorbeikommen.







    Auf 1000 km sicher 1000 Gatter ...







    Bluebells und Sternmiere




    Es wird richtig heiß!
    Als ich ins nächste Dorf komme, treffe ich auf dem Sträßchen eine Mutter mit ihrem Sohn, die gebannt auf den Boden starren und Fotos machen.
    Achtung! Eine Schlange!
    Als ein Auto kommt und das Tier sich immer noch mitten auf der Straße sonnt, will ich es nehmen und von der Straße in die Böschung tragen; es beginnt aber zu zappeln, und so wird es mehr ein dirigierendes Schubsen.
    Mutter und Sohn quieken und springen beiseite, als die Schlage sich bewegt.
    Ich erkläre ihnen, dass es "nur" eine Blindschleiche ist (und den Unterschied zu einer Schlange), wenn auch ein recht imposantes Exemplar. Ich glaube, ich kann sie nicht so ganz überzeugen.

    Bald danach erreiche ich Seaton.

    Die Flora mutet tropisch an - Schopf-Fackellilie.




    Ich finde eine sehr moderne Telefonzelle mit e-mail und text !




    In der großen Strandbar mache ich Mittagspause in sommerlicher Hitze.




    Ich kann mich zwischen 2 Salaten nicht entscheiden, und das freundliche Personal bietet mir an, mir aus beiden Salaten einen zusammenzustellen. Perfekt! Und so genieße ich in der Sonne ein frisch-knackiges Mittagessen mit Avocados und Ziegenkäse, Walnüssen und Honig. Happy!

    Die hochmoderne Telefonzelle nebenan sorgt dafür, dass ich hier Empfang habe.
    Eurowings fordert mich auf, für den Rückflug einzuchecken.
    Ich versuche es wieder einmal, es will aber einfach nicht klappen.
    Gerade will ich meine Freundin in D bitten, mich mit meinen Daten über ihren PC einzuchecken, als ich zufällig am Ende der Seite ein Symbol finde, das mich darauf hinweist, dass es auch eine Eurowings-App gibt.
    Eigentlich vermeide ich es möglichst, mir irgendwelche Apps runterzuladen, die ich gar nicht will.
    Aber in meiner "Verzweiflung" - was soll´s. Ich lade das Ding runter. Die Verbindung ist trotz der tollen Phone Booth nicht so super, reißt zwischendurch ab, es dauert, ich brauche einen zweiten Cappu, dann habe ich sie. Und - oh Wunder! Mit der App klappt der Check-In sofort und ohne Probleme.
    Hä? Manchmal bin ich eben doch ein bisschen zu doof. Wieso klappt das dann nicht, wenn ich ganz "normal" auf die Seite der Fluggesellschaft gehe, wie am heimischen Rechner auch? Oder mit einem PC im Hostel?
    Mit anderen (Buchungs-)Seiten habe ich das inzwischen auch erlebt. Am PC geht das über die Internet-Seite, am Handy ging das bisher auch, jetzt aber nur noch über die entsprechende App. Irgendwelche Vorteile müssen die davon haben.
    Man muss ja nicht alles verstehen, wenn man nur weiß, wie´s geht.
    Das Problem hätte ich damit jedenfalls endlich gelöst.
    (Zu Hause habe ich die App gleich wieder gelöscht.)

    Wie mir der englische Deutsche vor Looe schon geraten hatte, kann ich von hier nach Downderry tatsächlich über die Seawall und den Strand statt oben über den SWCP laufen (recht viel bebautes Gebiet, angeblich nicht so schön).

    Passend zu der tropischen Temperatur und Flora treffe ich hier auch auf tropische Fauna.




    An der letzten Treppe vor dem nächsten Fluss muss ich den Strand verlassen und wieder oben an der Küste entlanggehen.




    Selten treffe ich andere Wanderer.







    Portwrinkle bietet nicht viel.
    Dennoch setze ich mich kurz ins Beach Cafe und gönne mir innerlich und äußerlich ein wenig Abkühlung. Meine Waden und andere Teile glühen von der Sonne. Ein Eis hilft bestimmt! 2 Kugeln im Hörnchen für 4,80 GBP! (~5,47€!!!)
    Banana-Split und Lemon. Ohne Blattgold und Edelsteine. Schmeckt gut, aber für Eis werden die Briten sicher nicht berühmt. Als Bonus füllt mir der Kellner meinen 4-L-Wasserschlauch auf. Den schleppe ich nun vorbei am Golfplatz den Berg hinauf.

    Ein Stückchen weiter hatte ich schon bei der Planung eine große Wiese gesehen.
    Im Anschluss käme ein Militärübungsgebiet, auch danach sieht es erstmal nicht so zeltbar aus.
    Es ist erst 16:30, aber ich bleibe hier.
    Bevor ich später das Zelt aufstelle, mache ich es mir auf der Wiese gemütlich, lese, trinke Tee, genieße, faulenze.

    Ja, welchen Platz nehme ich denn bloß?




    Ich genieße bei dem tollen Wetter meinen letzten Abend draußen, denn morgen will ich nach Plymouth hineinlaufen, meine letzte Etappe für diesen Urlaub.

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    • Meer Berge
      Fuchs
      • 10.07.2008
      • 2318

      • Meine Reisen

      #42
      AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

      Portwrinkle - Plymouth Ostersonntag, 20.4.2019


      Schon um 8 bin ich wieder unterwegs. Es herrscht wieder ein super Frühlingswetter! Sommerlicher als in manchem Sommer!
      Heute Morgen treffe ich lange niemanden, nicht einmal Hundegänger. Ist das hier zu weit ab vom nächsten Parkplatz oder liegt es am Ostersonntag, wo alle ausschlafen und lange frühstücken? Egal, ich genieße die Ruhe.




      Ich war mir schon vorher recht sicher, dass am Osterwochenende in der Shooting Range keine Übungen stattfinden. So ist es auch, die Range ist offen, ich kann mitten hindurch laufen und muss nicht drumherum. Bis auf die Schießstände ein ganz normales Wiesen-/Weidengelände mit Ginster.




      Headquarter Tregantle Ranges, ein riesiges Castle




      Dahinter dann muss ich über die "Hunderunde" ein Stück laufen. Ich treffe zwar keinen Hund und keinen Besitzer, aber es ist der reinste Slalom, um auf dem schmalen Pfad nicht in die Kacke zu treten. Ob die Hunde hier alle alleine in den Weg geschickt werden, um sich zu entleeren?

      Unterwegs sehe ich auf dem Weg viele komische, dünne, sicher 5 cm lange Hüllen liegen, als hätte die jemand in unregelmäßige Abständen fallen lassen. Aber Hüllen wovon?
      Das Gemeimnis wird von einer Raupe gelüftet. Die ist wirklich sehr groß!




      Die Wegränder sind schöner als jeder angelegte Garten.




      Die Temperatur steigt derweil auf gefühlte 30°C. Puh! (Wetterbericht: 23°C)
      Ich muss eine ganze Weile über Sträßchen latschen, was bei dieser Hitze ganz schön anstrengend ist. Dazu geht es streckenweise wenig schön durch Ferienhaussiedlung.
      Schließlich komme ich zur St. Michael´s Chapel, die einen wahrlich prominenten Platz auf dem Rame Head einnimmt.




      Die ersten Ostersonntagsbesucher sind schon eingetroffen. Die Ecke der Kapelle ist herrlich zum Schubbern des Allerwertesten!




      Die versammelte Gemeinde




      Den Ponies ist es draußen auch schon zu warm, sie retten sich in den kühlen Schatten. St. Michael´s Stable
      Ich esse, was ich noch in meinem Rucksack finde (ein Snickers, schnell weg, bevor es zerfließt!).

      Über einen bequemen Weg, z. T. durch Wald mit herrlichen Blumen laufe ich in das Doppeldorf Cawsand/Kingsand.

      Bluebell-Wald




      In the jungle, the deep dark jungle ...




      In the village, the peaceful village ...




      Cawsand Square




      Während ich durch Cawsand und weiter nach Kingsand laufe, vergesse ich Ausschau zu halten nach dem Schild, das die ehemalige Grenze zwischen Cornwall und Devon anzeigt, die mitten durch ein Haus laufen soll.

      Auch Kingsand ist wirklich hübsch.




      Ich könnte schon von hier aus mit einem Boot nach Plymouth übersetzen, will aber natürlich noch den Rest des SWCP laufen.
      Zum Einsteigen muss man erstmal durchs Wasser.




      Ich suche einen schönen Platz für meine Mittagspause. Alle Restaurants u.ä. mit Seeblick haben nur wenige Tische draußen stehen, und die sind sämtlich besetzt. Auch drinnen ist alles voll. Ostersonntag. Etwas die Straße hinauf finde ich dann wieder einmal ein Rising Sun - Lunch break bei Sonnenaufgang ...




      Ich bestelle ein Panini mit Prawns und Pink Sauce, dazu trotz/wegen der Hitze ein Pint Cidre. Weit muss ich nicht mehr laufen.

      Der Weg führt mich durch den Mt. Edgecumbe Country Park, sehr angenehm im Schatten zu laufen. Es geht noch ein paarmal auf und ab, wird aber langsam immer flacher.




      Große Bäume voller roter Rosenblüten - Kamelien.




      Ich laufe teilweise über einen Teppich aus roten Blütenblättern.
      Und wieder durch Bluebells.




      Sehr alte Bäume - Geschichtenerzähler.




      Neben blauen gibt es auch weiße Wiesen.




      Je näher ich dem Fähranleger nach Plymouth komme, desto bevölkerter wird es. Auf einer Wiese vergnügen sich bei diesem herrlichen Wetter an einem Ostersonntag natürlich viele Ausflügler aus der Stadt.




      An drei Kiosks stehen lange Schlangen für ein Eis oder Getränke.
      Ich stelle mich beim Fährticket-Schalter an.
      Lange muss ich nicht warten, bis mich um 15:15 ein Boot für 2GBP mitnimmt.

      Und - da bin ich!
      Angekommen!




      Da ich erst um 16:00 in mein gebuchtes B&B komme, schlendere ich langsam durch die Straßen. Schön ist dieser Teil der Stadt nicht so richtig.

      Auch die Ecke, in der meine Unterkunft liegt. Ich setze mich auf eine Bank in den Schatten und warte bis 4, dann suche ich den Eingang. Kein Schild, keine Klingel, ... ? Ob das alles seine Richtigkeit hat? Ich schalte mein Handy auf Empfang und stelle fest, dass mir die Betreiber eine e-mail geschrieben haben, ich solle bitte anrufen, wenn ich weiß, wann ich komme.
      Ah. Am anderen Ende ist ein Mann, der mir die Auskunft gibt, seine Frau könne ich 20 Min da sein. Na gut, dann gehe ich erst einmal in den ALDI um die Ecke und decke mich mit Saft und etwas Futter ein.

      City Stop B&B, direkt neben dem Backpacker´s, das ausgebucht ist.




      Nun steht die Türe der 16b offen, ich klopfe und trete ein auf die englisch-plüschigen Teppiche.
      Kathleen begrüßt mich herzlich. Sie zeigt mir die beiden Gemeinschaftsbäder, die Küche, in der ich sämtliche Zutaten für ein Frühstück finde, incl. Joghurt und Obst, und natürlich mein Zimmer. Innen ist es wesentlich hübscher als von draußen zu vermuten. Ich bin zufrieden mit meiner Wahl!
      Ich lasse alles fallen und nehme erst einmal eine DUSCHE ! Lasse mich dann für eine Weile aufs Bett fallen, bevor ich ins Zentrum schlendere und mich ein wenig umsehe. Ich finde den Busbahnhof, in dem ich vor 2 Wochen umgestiegen bin und morgen wieder einsteige. Ich finde das Millets, in dem ich für den nächsten Abschnitt Ostern 2020 meine Gaskartusche kaufen kann (dachte ich mir so ). Ich finde das Wetherspoon, in dem ich in GB einfach immer essen muss, Tradition. Hier bekomme ich erstmal zur Feier des Tages ein Ale. Und dann noch ein Hähnchen-Panini. Wunderbar!

      Tropical Plymouth




      Zurück in meinem Zimmer (etwas sauberer könnte es sein, sonst wunderbar), wasche ich meine Socken in der Hoffnung, dass sie bei der Hitze bis morgen trocknen (tun sie). Dann sortiere ich mein Gepäck für die Rückreise und lade Handy und Powerbank auf.
      Dann lass ich den Tag langsam ausklingen, lese noch etwas und schlafe dann ein.

      ~~~~~~~~~

      Am nächsten Tag nehme ich um 10 den National Express Coach, der mich direkt zum Heathrow Airport bringt. Da ich immer noch in der EU bin, gibt es weiter keine Schwierigkeiten, die Rückreise läuft glatt. Abends bin ich wieder zu Hause.


      ~~~~~~~~~

      Mit Thorsten bleibe ich in gutem Kontakt. Er läuft im Mai den Abschnitt bis Plymouth, sodass wir wieder gleichauf sind.
      Wir planen, gemeinsam im Frühjahr 2020 den letzten Abschnitt bis Poole unter die Sohlen zu nehmen. Besonders freue ich mich auf die Jurassic Coast! Wir bekommen gleichzeitig Urlaub. Zum Jahreswechsel treffen wir uns, nageln die Etappen fest, buchen Flüge und Unterkünfte, suchen in Karten nach möglichen Zeltplätzen ...
      ... und wenn nicht so ein kleines Mistviech dazwischen gekommen wäre, wären wir genau jetzt 3 Etappen vor der Vollendung ...
      Und das bei einem Jahrhundertfrühling, bei dem wir nicht einen einzigen Tropfen Regen abbekommen hätten!
      Naja, das geht ja auch nicht, das wäre nicht richtig englisch.

      Dann also hoffentlich im nächsten Jahr...


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      • FatmaG
        Erfahren
        • 14.03.2013
        • 177

        • Meine Reisen

        #43
        AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

        Hey Sylvia!

        Wunderbar war es, von Dir auf die Insel mitgenommen worden zu sein. Ich habe Deinen Bericht genossen und - wie ja schon an anderer Stelle erwähnt - er macht totale Lust auf Wandern in GB.
        Deine Bilder und Dein Blick auf Land und Leute (und Details) sind natürlich nicht unschuldig daran...

        Naja, falls es klappt, würde ich unbedingt und auf alle Fälle ich Kakao mit Sahne und Marshmallows kosten - man will ja nicht dumm sterben

        Natürlich wünsche ich Dir (bzw. Euch), dass Du im nächsten Jahr den Weg weiterführen kannst und uns anschließend mit den nächsten Etappen erfreuen wirst.

        Dein kleines Zelt sieht übrigens echt einladend und recht geräumig aus - hätte ich nicht schon 2, würde ich wohl schwach werden... (Wieviel wiegt es denn?)

        Dir ein dennoch angenehmes sonniges Osterwochenende,

        FatmaG

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        • Meer Berge
          Fuchs
          • 10.07.2008
          • 2318

          • Meine Reisen

          #44
          AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

          Zitat von FatmaG Beitrag anzeigen
          Dein kleines Zelt sieht übrigens echt einladend und recht geräumig aus - hätte ich nicht schon 2, würde ich wohl schwach werden... (Wieviel wiegt es denn?)

          Hi FatmaG!

          Ich freue mich sehr, dass es dir gefallen hat!

          Wirkich, diese Küste und dieser Wanderweg sind tatsächlich einmalig! Sowohl von der Landschaft als auch von den Dörfchen, den Leuten und dem Marshmellow-Kakao . Wunderschön!
          Ich würde ihn auf jeden Fall zur Nebensaison gehen. Dann sind zwar die CP überwiegend geschlossen, aber es ist- sagen die Einheimischen - viel weniger los. Wildes Zelten wird wohlwollend geduldet, was möglicherweise im Sommer mit viel Betrieb nicht so ist (?). Gerade der Frühling mit all den Blumen und blühenden Büschen ist herrlich!

          Zum Planen der Tour gibt es von der SWCP Association eine prima Seite samt Links zu Fährzeiten, Distance Calculator, ständig aktualisierten Meldungen zum Zustand des Pfades, Bilder, ...


          Das Zelt ist das Protrail von Tarptent. Es wiegt neu ca. 750g. Ich habe für stürmische Zeiten jedoch ein paar zusätzliche kurze Abspannbändsel entlang des unteren Randes angebracht (die Schlaufen sind schon dran) und musste dafür natürlich ein paar Heringe mehr einpacken. Also bin ich vielleicht knapp an die 800g gekommen. Aufzubauen ist es entweder mit Trekkingstöcken oder (habe ich auch, aber noch nicht benutzt) mit mitgelieferten Stangen.
          Hinten ist es recht schmal und niedrig, vorne hoch und breit mit reichlich Platz für den Hausstand samt Rucksack.

          Es hat mich auf beiden SWCP-Etappen begleitet und auf der HRP. Starkregen, Hagel, Sturm, Gewitter, Schnee - alles prima überstanden.

          Zelte kann man aber nie genug haben :-)
          Ich habe mir nach dieser Tour tatsächlich noch ein weiteres gekauft, das ich gerade passend zur Pyrenäentour im Sommer bekam. Vor allem, weil ich auch immer mal wieder zu zweit unterwegs bin.


          Solltest du (oder jemand anderes) Interesse daran haben - ich gedachte es tatsächlich zum Besitzerwechsel freizugeben.
          Edit: Zu spät, schon weg...

          Meine neue Mobilie werde ich euch auf der Pyrenäentour vorstellen ...


          Liebe Grüße und ein sonniges Osterwochenende!

          Sylvia
          Zuletzt geändert von Meer Berge; 17.04.2020, 20:55.

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          • DasBushbaby
            Dauerbesucher
            • 20.01.2015
            • 533

            • Meine Reisen

            #45
            AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

            Leider hinkt der Link zur Webseite vom SWCP:

            https://www.southwestcoastpath.org.uk/

            https://m.southwestcoastpath.org.uk/

            Nochmals vielen Dank, dass Du uns auf so nette Art auf Deiner Reise mitgenommen hast. Jeder Tag war ein Genuss.

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            • Meer Berge
              Fuchs
              • 10.07.2008
              • 2318

              • Meine Reisen

              #46
              AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

              Oh, vielen Dank für die Blumen und den Hinweis auf den Nicht-Link, Bushbaby!


              Ich habe ihn repariert.

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              • Bergahorn
                Erfahren
                • 13.04.2019
                • 175

                • Meine Reisen

                #47
                AW: [GB] South West Coast Path Teil 2: Rund um Cornwall

                Vielen Dank für diesen unterhaltsamen Bericht mit den schönen Bildern! Ich wünsche dir, dass es mit Teil 3 dann im nächsten Jahr, oder wann immer du ihn nachholen willst, problemlos klappt, und werde so lange die Vorfreude auf den nächsten Bericht auskosten!

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