(D, AT, SI, HR) Von der Haustür bis in Winnetous Heimat

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  • StefanBoe
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    • 14.12.2020
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    (D, AT, SI, HR) Von der Haustür bis in Winnetous Heimat

    Tourentyp
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    Mitreisende
    Von zu Hause aus einer selbst ausgedachten Linie folgend in die Ferne zu wandern ist eine große Freude. Übrigens auch, wenn dies etappenweise über mehrere Jahre parallel zu beruflichen Verpflichtungen läuft.

    Mit Freund Micha bin ich seit mehreren Jahren vom heimatlichen Rheinland aus in südliche Richtung zum Mittelmeer unterwegs. Wir sind immerhin schon bis in die südfranzösischen Alpen (Briancon) gekommen.
    https://www.outdoorseiten.net/vb5/fo...zum-mittelmeer
    In den Alpen kommen wir aber jetzt im Winter und im kommenden Frühjahr wegen des Schnees nicht weiter, also muss der Wandervogel eine neue Linie aufnehmen, um seiner Leidenschaft zu frönen. Es zieht ihn wieder Richtung Süden, aber mit Drall nach Osten mit Zielrichtung Slowenien und Kroatien. Die dalmatinische Adriaküste muss sehr reizvoll sein und die Filmheimat von Winnetou, das karstige Velebitgebirge, liegt gleich nebenan. Ein alter, kindlicher Sehnsuchtsort wird ein guter Horizont für diese mehrjährige Etappen-Weitwanderung sein.



    Hier folgen jeweils die absolvierten Etappen:
    1. Königswinter - Wolkenburg - Bad Honnef (Siebengebirge) 16 km 300 hm 28.12.2025
    2. Bad Honnef - Fritzdorf - Dernau/ Ahrtal (Voreifel) 26 km 350 hm 30.12.2025
    3. Dernau - Mayschoss - Steinerberg - Ahrbrück (Ahreifel) 21 km 700 hm 02.01.2026
    4. Ahrbrück - Hohe Acht - Herresbach (Hohe Eifel) 21 km 700 hm 17.01.2026
    5. Siebenbach/ Herresbach - Kaisersesch (Hohe Eifel/ Südeifel) 26 km 400 hm 29.01.2026
    Zuletzt geändert von Flachlandtiroler; 31.01.2026, 18:18.

  • StefanBoe
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    • 14.12.2020
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    #2
    1. Königswinter - Wolkenburg - Bad Honnef (Siebengebirge) 16 km 300 hm 28.12.2025

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1 Vinxel - Bad Honnef.png Ansichten: 0 Größe: 2,32 MB ID: 3359812 Copyright by OpenStreetMaps

    Noch ein bisschen unsicher, ob dies nun wirklich der Startschuss einer großen Weitwanderung werden soll, verlasse ich unser Haus in Vinxel. Vor Weihnachten viele konfliktträchtige, nachdenkliche Tage. Jetzt endlich wieder leichte Entspannung im Hirn, die ich zu echter Heiterkeit vertiefen möchte. Da wäre der Beginn einer großen Wanderschaft genau das richtige Vehikel. Das strahlende Winterwetter passt schon mal.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3.jpg Ansichten: 0 Größe: 913,1 KB ID: 3359813

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 0 Größe: 939,9 KB ID: 3359814
    Wir haben das Glück, in einer schönen, einladenden Hügellandschaft zu wohnen. Nördliches Siebengebirge, gleich hinter Bonn. An schattigen Stellen hält sich noch Raureif, ansonsten leuchten die Wiesen in sattem Wintergrün.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 6.jpg Ansichten: 0 Größe: 921,2 KB ID: 3359815

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 7.jpg Ansichten: 0 Größe: 950,7 KB ID: 3359816
    Auf der sogenannten Kasseler Heide laufe ich auf den Ölberg zu, dem mit 461 m höchsten Berg des Siebengebirges. Die Kegelform deutet auf den vulkanischen Ursprung hin.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8.jpg Ansichten: 0 Größe: 795,8 KB ID: 3359817

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11.jpg Ansichten: 0 Größe: 939,6 KB ID: 3359819
    Über dem Rheintal ist eine Nebeldecke zu sehen, ein Phänomen, was bei winterlichen Hochdrucklagen häufiger eintritt und tolle Sichtverhältnisse und Eindrücke verspricht.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10.jpg Ansichten: 0 Größe: 745,5 KB ID: 3359818
    Ich laufe hinab ins Tal des Kloster Heisterbachs und gerate dabei in die Nebelzone.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12.jpg Ansichten: 0 Größe: 903,7 KB ID: 3359820

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13.jpg Ansichten: 0 Größe: 967,9 KB ID: 3359821

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14.jpg Ansichten: 0 Größe: 781,0 KB ID: 3359822
    ​Die Klosteranlage lasse ich links liegen und wandere hinauf auf die Eichenwiese am Petersberg, von der man einen Blick hinüber zum Drachenfels mit seiner Burgruine erhaschen kann.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,39 MB ID: 3359823

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,02 MB ID: 3359824
    Weiter geht's hinab zur Straße im Wintermühlental und hinüber zum versteckten Geheimtrail ins Tal der Ofenkaulen, einer meiner liebsten Pfade im Siebengebirge.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,39 MB ID: 3359825
    In den "Ofenkaulen" wurden in der mächtigen, vulkanischen Tuffschicht Steine für den Ofenbau abgebaut. Die höhlenartigen Stollen sind heute versperrt und sind Unterschlüpfe für Fledermäuse.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 18.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,10 MB ID: 3359826

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,10 MB ID: 3359827
    Der schmale Pfad ist nicht markiert und führt auf und ab durch naturnahen Wald.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 21.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,33 MB ID: 3359829
    Am oberen Ende des Ofenkaulen-Pfades kommt man in der Nähe der beliebten Waldgaststätte "Milchhäuschen" aus, welches ich links liegen lasse, um auf den nächsten schwer zu findenden Geheimpfad hinauf zum Gipfel der Wolkenburg (330 m) zu gelangen. Mein glücklicherweise ziemlich gut versteckter Lieblingsort im Siebengebirge.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 25.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,04 MB ID: 3359832

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 24.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,15 MB ID: 3359831
    Blick über die Wälder des Rhöndorfer Tales auf Ölberg, Lohrberg und Löwenburg und hinab ins von leuchtenden Nebeln bedeckten Mittelrheintal. Ein einziger junger Mann begegnet mir. Er spricht mich begeistert an: "So was hab ich noch nie gesehen. Ist das hier häufiger so, dass man über der Wolkendecke ist?"

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 26.jpg Ansichten: 0 Größe: 900,8 KB ID: 3359833

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 23.jpg Ansichten: 0 Größe: 572,5 KB ID: 3359830
    Wunderbar. Ich halte lange Rast in der warmen Wintersonne und spüre die ersehnte tiefe Heiterkeit, nach der ich beim Wandern suche.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 27.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,52 MB ID: 3359834

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 28.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,27 MB ID: 3359835
    Gleich gegenüber die Burgruine auf dem Drachenfels, dem bekanntesten Ort hier. Dort herrscht Rummel.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 31.jpg Ansichten: 0 Größe: 1.020,3 KB ID: 3359836
    Ich steige auf wildem Pfad steil zum Sattel zwischen Wolkenburg und Drachenfels ab und komme dabei in die touristisch stark frequentierte Zone des Siebengebirges. Beim Abstieg nach Rhöndorf gerate ich in die Nebeldecke.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 32.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,22 MB ID: 3359837

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 33.jpg Ansichten: 0 Größe: 1,18 MB ID: 3359838
    In Rhöndorf, einem Ortsteil von Bad Honnef, hat Konrad Adenauer gelebt. Es gibt ein paar niedliche Fachwerkhausecken.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 35.jpg Ansichten: 0 Größe: 552,1 KB ID: 3359839
    Zum Abschluss des Wandertages gehe ich noch ein paar Kilometer am Rheinufer entlang bis zur Endhaltestelle der Linie 66 in Bad Honnef. Im Rückspiegel der Drachenfels in der Nachmittagssonne,
    vor mir versponnen im Nebel der Rhein. Das Wandern hat so gut getan. Die Sache ist gebongt: Dies war der Auftakt zu etwas Größerem. Ich wandere bis Dalmatien.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 37.jpg Ansichten: 0 Größe: 458,9 KB ID: 3359840

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 39.jpg Ansichten: 0 Größe: 767,6 KB ID: 3359841
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von StefanBoe; 23.01.2026, 18:10.

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    • blauloke

      Lebt im Forum
      • 22.08.2008
      • 9528
      • Privat

      • Meine Reisen

      #3
      Sehr guter Plan!
      Ich werde dich begleiten auf dieser Wanderung, die dich gegen Ende in "meine" Wanderregion führt.
      Du kannst reisen so weit du willst, dich selber nimmst du immer mit.

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      • Cappuchino
        Gerne im Forum
        • 06.01.2023
        • 63
        • Privat

        • Meine Reisen

        #4
        Schön, ich setz mich auch auf ´s Sofa.

        Bin auf die Wegführung gespannt.

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        • lina
          Freak

          Vorstand
          Liebt das Forum
          • 12.07.2008
          • 45199
          • Privat

          • Meine Reisen

          #5
          Ich auch!
          Freu mich auf die Fortsetzung!

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          • StefanBoe
            Dauerbesucher
            • 14.12.2020
            • 506
            • Privat

            • Meine Reisen

            #6
            Blauloke, Cappucino, Lina: Schön, dass ihr dabei seid!

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            • StefanBoe
              Dauerbesucher
              • 14.12.2020
              • 506
              • Privat

              • Meine Reisen

              #7
              2. Bad Honnef - Fritzdorf - Dernau/ Ahrtal (Voreifel) 26 km 350 hm 30.12.2025

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2 Bad Honnef - Dernau a.png Ansichten: 276 Größe: 1,94 MB ID: 3360046
              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2 Bad Honnef - Dernau b.png Ansichten: 274 Größe: 1,73 MB ID: 3360047 Copyright by OpenStreetMaps

              Gleich zwei Tage später kann ich schon weiterwandern. Zielrichtung Dalmatien wäre eigentlich mehr so südöstlich. Aber ich bin ein kleiner Eifelfan und daher zieht es mich erstmal über den Rhein in südwestliche Richtung. Erst südlich der Mosel soll meine Route dann entsprechend nach Südosten abknicken.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.jpg Ansichten: 269 Größe: 448,0 KB ID: 3360048
              Die Bad Honnefer Rheinfähre bringt mich hinüber nach Rolandseck und damit nach Rheinland-Pfalz. Die Gipfel des Siebengebirges verstecken sich noch in Gewölk, aber die Wolkenlücken werden bereits immer größer. Es soll ein freundlicher Tag werden.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 5.jpg Ansichten: 273 Größe: 635,2 KB ID: 3360051

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 265 Größe: 545,4 KB ID: 3360050
              Rolandseck besteht neben ein paar Häusern hauptsächlich aus dem Künstlerbahnhof und dem darüberliegenden Arp-Museum. Das Jugendstil- Bahnhofscafe hat noch geschlossen, schade, mir wäre nach einem Auftakt-Capuccino mit Rhein- und Siebengebirgspanorama gewesen.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2.jpg Ansichten: 272 Größe: 869,1 KB ID: 3360049
              Stattdessenn trabe ich lonesome in die bewaldeten Hügel der Voreifel hinauf, die das Rheintal hier um etwa 150 - 200 hm überragen. Es sind ausgesprochen schöne Buchenwälder, mit Eichen und Kiefern durchmischt, deren Spezialität eine ausgedehnte und teilweise dichte Strauchschicht mit meterhohen Ilex (Stechpalmen) sind. Diese wachsen hier im vergleichsweise feucht-milden rheinischen Klima besonders gerne.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 7.jpg Ansichten: 271 Größe: 1,43 MB ID: 3360052

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8.jpg Ansichten: 273 Größe: 952,4 KB ID: 3360053

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11.jpg Ansichten: 274 Größe: 1,44 MB ID: 3360054
              Eine gute Weile folge ich dem Rheinburgen-Weg, bevor ich nach Westen in Richtung Voreifel laufe.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 9.jpg Ansichten: 275 Größe: 1,35 MB ID: 3360071

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12.jpg Ansichten: 268 Größe: 1,09 MB ID: 3360055
              Die Wälder öffnen sich einer typischen Voreifel-Landschaft mit ihren großen Obstbaum- und Plastikplanen-Gemüsekulturen. Eine überdimensionale, weiße Kugel thront über allem. Golf für Riesen? "Radom" nennt sich das Teil, Hochfrequenztechnik vom Frauenhofer-Institut, ein surreal wirkender Blickfang in einer eher unspektakulären Gegend.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13.jpg Ansichten: 268 Größe: 1,06 MB ID: 3360056

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14.jpg Ansichten: 269 Größe: 725,7 KB ID: 3360057

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16.jpg Ansichten: 265 Größe: 586,9 KB ID: 3360058
              Ich passiere Oedingen und Werthhoven, Dörfer, die man nicht gesehen haben muss - und doch friedliche Siedlungen, durch die ich nicht ungerne spaziere. Im Rückspiegel das Siebengebirge jenseits des Rheins, nach vorne die ersten Höhenzüge der Eifel.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17.jpg Ansichten: 265 Größe: 635,9 KB ID: 3360059
              Im deutschen Agrarniemandsland auf kilometerlangen, schnurgeraden Schotter- und Asphaltsträßchen auf Fritzdorf zu halten. Irgendwie geil.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 19.jpg Ansichten: 269 Größe: 806,5 KB ID: 3360060

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20.jpg Ansichten: 267 Größe: 823,4 KB ID: 3360061
              Nach Passieren der A 61 gelange ich in die ausgedehnten Wälder nördlich des Ahrtales. Wieder kilometerlanges Forstweglatschen, aber das mag ich zwischendurch immer wieder gern. Man muss sich nicht konzentrieren, die Gedanken können fließen und die Augen können schauen.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 21.jpg Ansichten: 266 Größe: 959,5 KB ID: 3360062

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 22.jpg Ansichten: 268 Größe: 1,35 MB ID: 3360063

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 23.jpg Ansichten: 267 Größe: 1,12 MB ID: 3360064

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 24.jpg Ansichten: 264 Größe: 889,0 KB ID: 3360065
              Am südlichen Rand der Wälder ein erster Blick ins Ahrtal, das mit seinem ausgeprägten Relief und den steilen Weinhängen ganz anders wirkt wie die Landschaft zuvor.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 25.jpg Ansichten: 267 Größe: 1,11 MB ID: 3360066

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 26.jpg Ansichten: 262 Größe: 854,9 KB ID: 3360067

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 27.jpg Ansichten: 262 Größe: 913,4 KB ID: 3360068
              Ich steuere auf den Ort Dernau zu und genieße beim Abstieg durch die kahlen Weinberge das helle Winternachmittagslicht.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 28.jpg Ansichten: 266 Größe: 765,5 KB ID: 3360072

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 29.jpg Ansichten: 269 Größe: 917,3 KB ID: 3360069

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 31.jpg Ansichten: 265 Größe: 632,0 KB ID: 3360070
              Der Ort ist nach der Hochwasserkatastrophe 2021 erst seit ein paar Tagen wieder mit der Bahn erreichbar. Passt gut für mich, in knapp einer Stunde bin ich zurück in Bonn beim Fahrrad.
              Zuletzt geändert von StefanBoe; 23.01.2026, 19:10.

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              • Cappuchino
                Gerne im Forum
                • 06.01.2023
                • 63
                • Privat

                • Meine Reisen

                #8
                Zitat von StefanBoe Beitrag anzeigen
                2. Bad Honnef - Fritzdorf - Dernau/ Ahrtal (Voreifel) 26 km 350 hm 30.12.2025

                Aber ich bin ein kleiner Eifelfan und daher zieht es mich erstmal über den Rhein in südwestliche Richtung. Erst südlich der Mosel soll meine Route dann entsprechend nach Südosten abknicken.
                Na,

                wenn Dich deine Route zufällig in die Nähe des Nürburgrings führt, sag Bescheid. Einen Kaffe habe ich immer da...

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                • StefanBoe
                  Dauerbesucher
                  • 14.12.2020
                  • 506
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Zitat von Cappuchino Beitrag anzeigen

                  Na,

                  wenn Dich deine Route zufällig in die Nähe des Nürburgrings führt, sag Bescheid. Einen Kaffe habe ich immer da...
                  Vielen Dank für das nette Angebot! Einen Cappuchino bei Cappuchino würde ich mir tatsächlich nicht entgehen lassen. Ich möchte demnächst irgendwann von Ahrbrück über die Hohe Acht und die Dörfer Herresbach und Nitz nach Boos laufen. Und daran anschließend nach Cochem. Wo wohnst du denn genau?

                  Kommentar


                  • StefanBoe
                    Dauerbesucher
                    • 14.12.2020
                    • 506
                    • Privat

                    • Meine Reisen

                    #10
                    3. Dernau - Mayschoss - Steinerberg - Ahrbrück (Ahreifel) 21 km 700 hm 02.01.2026

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3 Dernau - Ahrbrück.png Ansichten: 194 Größe: 1,87 MB ID: 3360364 Copyright by OpenStreetMaps
                    Den frischen Wanderwind von der letzten Woche des alten Jahres möchte ich auch im neuen Jahr 2026 nutzen und mache mich gleich auf zur nächsten Etappe. Die Ahrtalbahn fährt wieder stündlich von Bonn aus los und bringt mich früh am Morgen nach Dernau. Der Tag soll ganz dem Ahrtal gewidmet sein, welches völlig zurecht eine der beliebtesten Wandergegenden der Rheinländer ist. Ich kenne hier viele Wege wie meine Westentasche und bin froh, sie heute teilweise in meine Weitwanderung einbauen zu können.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.jpg Ansichten: 188 Größe: 1,40 MB ID: 3360365
                    Zunächst laufe ich in die Berge nördlich der Ahr hinauf und folge dabei teilweise dem bekannten Rotwein-Wanderweg. Über einen bewaldeten Kamm erreiche ich die Weinberge oberhalb des Ortes Mayschoss, der sich dekorativ in ein Ensemble von Ahrschleifen, Weinbergen und Bergkämmen einfügt. Die verheerenden Zerstörungen der Flut von 2021 sind von oben kaum noch zu erkennen.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2.jpg Ansichten: 188 Größe: 1,16 MB ID: 3360366

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3.jpg Ansichten: 186 Größe: 926,1 KB ID: 3360367
                    Etwas umständlich, aber stets auf freundlichen Wegen laufe ich die Weinberge und Waldtäler oberhalb von Mayschoss aus. Am Ende liegt das felsig- exponierte Gipfelchen des Ümerich (311 m) am Weg mit seinem schönen Blick über das Ahrtal.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 186 Größe: 724,6 KB ID: 3360368
                    Hinter dem Ümerich geht es in großen Kehren hinab zur Siedlung Laach an der Ahr. Sonne und blauer Himmel übernehmen die Wetterregie, Weinbau, Schieferfelsen und schüttere Eichenwälder prägen ein attraktives Landschaftsbild.

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                    Von Laach sind es 150 hm hinauf auf den breiten Höhenrücken des "Krähardt", um den sich die Ahr in einer großen Schleife herumwindet. Der Krähardt ist wunderschön, mein Lieblingsplatz weit und breit!

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                    Wirkt wie eine friedlich-ruhige, verwilderte Parklandschaft. Von Wildschweinschnauzen durchpflügte Wiesen wechseln sich mit Ginster- und Schwarzdorngebüsch sowie Baumgruppen aus Kiefern, Eichen und Kirschbäumen ab, dazu faszinierende Durchblicke auf das felsige Relief der Ahrberge. Ich denke zurück an so manche schöne Picknickstunden mit den Kindern, lang ist es jetzt her.

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                    Vom Krähardt aus führen attraktive Pfade weiter in die weit höher aufragenden Ahrberge. Ich nehme einen besonders versteckten und kraxele hinauf auf den felsigen Gipfel der Teufelsley (320 m).

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                    Hier muss man am Ende ausgesetzt über den schmalen Schiefergrat wandeln und in den anschließenden Felsen auch ein bisschen klettern (I), dazu gibt es rasante Tiefblicke ins Langfigtal, einem naturbelassenen Teil des Ahrtales.

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                    Über dem Lanfigtal erstreckt sich von der Burgruine Aare ausgehend der Langfiggrat, der vielleicht attraktivste Kraxel- (nicht Kletter-) grat der Eifel. Ihn heute einzubauen wäre zu umständlich, ich lasse ihn aus.

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                    Weiter geht's, auf der anderen Seite der Teufelsley hinabgeklettert und den Pfad zum Schrock hinauf. Auch dies ein sehr anregender Pfad mit alpinem Charakter und tollen Rückblicken auf das Lanfigtal und die felsigen Grate rund um Altenahr.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20.jpg Ansichten: 186 Größe: 1,20 MB ID: 3360380

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                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 22.jpg Ansichten: 184 Größe: 1,48 MB ID: 3360382
                    Oben auf dem Schrock (405 m) liegt ein bisschen frischer Schnee, dazu gibt's eine weite Sicht nach Norden und Osten über das Ahrtal bis zum Siebengebirge in der Ferne. Von da bin ich aufgebrochen, man sieht so gar den Golfball (Radom), an dem ich vorbei gekommen bin.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 23.jpg Ansichten: 184 Größe: 793,1 KB ID: 3360383
                    Mit dem kleinen Holzhüttchen auf dem Schrock habe ich eine Verbindung. In einem früheren Leben habe ich als 18-jähriger hier meine erste alleinige Outdoornacht verbracht, noch ohne Routine und ziemlich klamm ums Herz. In der Nacht raschelten Tiere um die Hütte, ich dachte an Ratten und verzog mich mit Schlafsack auf die schmale Bank, auf der ich kaum liegen und daher auch kaum schlafen konnte. Im ersten Morgengrauen um Viertel vor 4 Uhr (es war Juni, es gab noch keine Sommerzeit) setzte ich mich raus vor die Hütte, das Ahrtal mit Nebeln gefüllt, und wartete auf den Sonnenaufgang. Die Hütte ist seit 45 Jahren nicht verändert, schön, dass mal was bleibt, wie es ist.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 24.jpg Ansichten: 187 Größe: 841,2 KB ID: 3360384

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                    Oberhalb des Schrock verlässt man das steile und felsige Relief der Ahr und gelangt auf bewaldete Hochflächen, die für große Teile der Nordeifel typisch sind. Heute ist es hier bei frisch gefallenem Schnee richtig winterlich.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 27.jpg Ansichten: 189 Größe: 1,44 MB ID: 3360386

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 28.jpg Ansichten: 186 Größe: 1,44 MB ID: 3360387
                    Ich laufe hinüber zum Gipfel des Steinerbergs (531 m), von dessen breiter Wiesenkuppe sich ein prächtiger Weitblick über die nordöstliche Eifel bietet.

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                    Das Steinerberghaus hat nicht geöffnet, schade. Ansonsten lässt sich hier gut sitzen, Ausschau halten und Kaffee und Kuchen genießen. Stattdessen halte ich hastig Vesper windgeschützt unter einer Plastikplane, es ist saukalt.

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                    Nach Süden zu erstreckt sich das Herschbachtal, dahinter die Kuppe der Hohen Acht (747 m), die höchste Erhebung der Eifel. Dort soll mich meine nächste Etappe drüber führen.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 33.jpg Ansichten: 183 Größe: 723,5 KB ID: 3360391
                    Ich habe noch ca. 5 km vor mir, zumeist locker in weiten Schwüngen auf breiten Wegen die bewaldeten Südhänge hinab, anfangs im Schnee, später im Laub. In Ahrbrück ist Schluss für heute, der Zug bringt mich zurück nach Bonn.

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 34.jpg Ansichten: 187 Größe: 1,12 MB ID: 3360392

                    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 35.jpg Ansichten: 186 Größe: 1,41 MB ID: 3360393

                    Zuletzt geändert von StefanBoe; 23.01.2026, 19:39.

                    Kommentar


                    • StefanBoe
                      Dauerbesucher
                      • 14.12.2020
                      • 506
                      • Privat

                      • Meine Reisen

                      #11
                      4. Ahrbrück - Hohe Acht - Herresbach (Hohe Eifel) 21 km 700 hm 17.01.2026

                      Yeap. Mein Wandersamstag. Heute wandere ich tiefer in die Eifel hinein und "bezwinge" die Hohe Acht (747 m), den höchsten "Berg" der Eifel. Auch wenn man "Berg" hier in Anführungszeichen setzen muss, die Aussicht ist schon cool dort oben.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4 Ahrbrück - Herresbach a.png Ansichten: 109 Größe: 1,70 MB ID: 3362224 Copyright by OpenStreetMaps

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4 Ahrbrück - Herresbach b.png Ansichten: 111 Größe: 1,77 MB ID: 3362225
                      Gegen Mittag erreiche ich Ahrbrück, den letzten mit dem Zug erreichbaren Ort im Ahrtal. Nach ca. 2 km lasse ich mit dem Campingplatz Ahrbrück die besiedelte Zone hinter mir und kann mich an vollen 2 Wanderstunden im unbesiedelten und von Straßenbau verschonten Denntal erfreuen. Ein sonniger, sehr milder Wintertag. Unwillkürlich kommt mir eine kleine, fröhliche Melodie meines Vaters in den Sinn, die ich bestimmt schon 45 Jahre nicht mehr gehört oder bedacht hatte. Wo kommt das plötzlich her?- Merkwürdige Hirnwindungen ... Sie begleitet mich den ganzen Tag.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1.jpg Ansichten: 108 Größe: 647,4 KB ID: 3362226

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 2.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,67 MB ID: 3362227

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 3.jpg Ansichten: 110 Größe: 1,55 MB ID: 3362228
                      Das Tal fängt mich mit jedem Kilometer immer mehr. Der Talweg folgt dem kleinen, unregulierten Bach und wird mit der Zeit schmaler und matschiger. Unzählige Wildschweine scheinen sich hier des Nachts zu tummeln. Kein Mensch außer mir unterwegs. Das hat echt was, dieses Denntal. Hier muss ich nochmal an einem heißen Sommertag hin.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 4.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,32 MB ID: 3362229

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 5.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,38 MB ID: 3362230

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 6.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,37 MB ID: 3362231
                      Immer wieder schöne Schieferfelsensembles rechts und links des Weges, die man jetzt in den unbelaubten Wäldern gut sehen kann.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 7.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,75 MB ID: 3362232

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 8.jpg Ansichten: 109 Größe: 2,10 MB ID: 3362233

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 9.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,53 MB ID: 3362234

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 10.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,92 MB ID: 3362235
                      Nur ungern muss ich feststellen, dass ich am Talende angelangt bin und nun hügelaufwärts das schöne Tal verlassen muss. Auf den Bergkämmen um die Hohe Warte (628 m) herum folge ich breiten Forstwegen, hin und wieder erhasche ich einen Durchblick auf die bewaldete Hügellandschaft.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 11.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,08 MB ID: 3362236

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 12.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,25 MB ID: 3362237

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 13.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,34 MB ID: 3362238
                      Es geht hinüber zur Hohen Acht (747 m), eine Basaltkuppe, die die umliegende Waldhochfläche um ca. 100 m überragt. Ich passiere die Landstraße und den Wanderparkplatz und hab die Kuppe rasch erreicht. Schön ist es hier oben, kaum was los, Zeit fürs Picknick.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 14.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,40 MB ID: 3362239

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 15.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,33 MB ID: 3362240

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 16.jpg Ansichten: 109 Größe: 1,31 MB ID: 3362241

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 17.jpg Ansichten: 110 Größe: 862,2 KB ID: 3362242
                      Oben steht der sog. Kaiser-Wilhelm-Aussichtsturm, von dem man eine freie Sicht in alle Richtungen hat.
                      Nach Süden erkennt man die Nürburg.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 18.jpg Ansichten: 111 Größe: 275,8 KB ID: 3362243
                      Nach Westen die Berge am Laacher See.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 19.jpg Ansichten: 109 Größe: 1.022,2 KB ID: 3362244
                      Nach Norden bewaldete Eifelkämme und in der Ferne das heimatliche Siebengebirge.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 20.jpg Ansichten: 109 Größe: 832,1 KB ID: 3362249
                      Der Sonnuntergang naht, so dass ich weiter muss, noch ca. 1 Wanderstunde durch Wälder und über Wiesen nach Süden bis zum Dorf Herresbach.

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 21.jpg Ansichten: 108 Größe: 1,40 MB ID: 3362246

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 23.jpg Ansichten: 107 Größe: 772,7 KB ID: 3362247

                      Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 24.jpg Ansichten: 107 Größe: 785,2 KB ID: 3362248
                      Einlauf in Herresbach in der Dämmerung. Mist, falsch recherchiert, kein Busverkehr am Samstag. Und ich Depp steh jetzt hier in einem abgelegenen Eifeldorf. Bisschen konsterniert tapse ich zur Hauptstraße, halte den Daumen raus - und ein junger Mann hält und nimmt mich weit mit bis nach Andernach am Rhein, von wo ich gute Zugverbindung habe.
                      Angehängte Dateien
                      Zuletzt geändert von StefanBoe; 23.01.2026, 20:12.

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                      • Cappuchino
                        Gerne im Forum
                        • 06.01.2023
                        • 63
                        • Privat

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Tja, das mit den Busverbindungen kenn ich. Das ist auch der Grund, warum ich eigendlich jedes Wochenende das Auto brauche

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                        • walu
                          Erfahren
                          • 22.01.2014
                          • 161
                          • Privat

                          • Meine Reisen

                          #13
                          Tolles Projekt, ein verheißungsvoller Anfang und super Fotos!
                          Bin sehr gespannt, wie es weitergeht

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                          • Igelstroem
                            Fuchs
                            • 30.01.2013
                            • 2005
                            • Privat

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Sehr schönes Projekt, und in einer Gegend, die ich überhaupt nicht kenne (außer dass mir ein paar Ortsnamen aus gewissen Krimis bekannt vorkommen). Irgendwie ist das alles sehr instinktsicher fotografiert. Man schaut auf die Bilder und spürt sozusagen den Weg, das Licht und die jahreszeitliche Atmosphäre. Entsprechend kommt man mit wenig Text aus, aber es ist gerade genug, um sich beim Lesen situiert und informiert zu fühlen.
                            Lebe Deine Albträume und irre umher

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                            • StefanBoe
                              Dauerbesucher
                              • 14.12.2020
                              • 506
                              • Privat

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Vielen Dank fürs Lob, Walu und Igelstroem. Ich habe tatsächlich Freude daran mit den Landschaftsfotos eine Stimmung einzufangen, die sich unterwegs bietet. Handy bzw. einfache Digitalkamera reichen für meine Ansprüche.





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                              • StefanBoe
                                Dauerbesucher
                                • 14.12.2020
                                • 506
                                • Privat

                                • Meine Reisen

                                #16
                                5. Siebenbach/ Herresbach - Kaisersesch (Osteifel) 26 km 400 hm 29.01.2026

                                Die Wanderschaft in die weite Welt ruft. Sogar an einem stinknormalen Donnerstag im Januar. Schön da weitermachen, wo du aufgehört hast. Also in Herresbach in der Eifel. Heute geht's durch die Osteifel Richtung Süden, fast schon bis zur Mosel.

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Name: 5 Siebenbach Herresbach - Kaisersesch a.png
Ansichten: 81
Größe: 2,02 MB
ID: 3363975

                                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: 5 Siebenbach Herresbach  Kaisersesch b.png
Ansichten: 84
Größe: 1,95 MB
ID: 3363976
                                Ich fahre heute mit dem Auto und parke im Nachbardorf Siebenbach, da ich dieses am Spätnachmittag vom Endpunkt (Kaisersesch) mit Bahn und Bus erreichen kann. Keine kleine logistische Herausforderung.

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Name: 1.jpg
Ansichten: 81
Größe: 789,9 KB
ID: 3363977
                                Zunächst laufe ich 4 km übers Sträßchen hinüber nach Herresbach, dem eigentlichen Fortsetzungspunkt meiner Wanderung. Über Nacht ist Schnee gefallen, eine dünne Schneedecke ziert Wälder und Wiesen. Tiefhängende Wolken und Nebelschwaden sorgen für einen Tag fast ohne Farben; was aussieht wie Schwarz-Weiß-Fotos, sind Farbbilder.

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ID: 3363978

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ID: 3363979
                                Die kleine Kirche in Herresbach erkenne ich wieder. Vor 2 Wochen kam ich hier an einem ganz anders gestrickten Wintertag aus: Helles Licht; Farben; 10° wärmer.

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ID: 3363980
                                Erster Eindruck: Sieht alles ein bisschen trist aus heute. Doch es ist wie immer. Lässt man sich ein und hört zu, kommt man ins Gespräch. Und entdeckt in der vermeintlichen Tristesse viel Schönes. Z.B. filigrane Waldränder.

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ID: 3363982
                                Oder meditative Feld- und Wiesenwege. Sehr reduziert, null Schnickschnack, gut.

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ID: 3363985
                                Hinter Niederbaar überquere ich den Nitzbach, bevor es über eine Hügelkuppe hinüber ins Wiesbachtal geht.

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ID: 3363986
                                Ein typisches Eifeltal mit Bach, Wiesen und Waldumrahmung, dem ich über ca. 5 km gerne folge. Ich treffe niemanden. Einmal schießt ein Jäger, ansonsten schöne Stille.

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ID: 3363987

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ID: 3363988

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ID: 3363989

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ID: 3363990
                                Am Ende des Tales komme ich in Niederelz aus, ein verschlafenes Eifeldorf, was an solch einem trüben Wintertag noch verschlafener wirkt. Immerhin zwei vorbeifahrende Autofahrer. Und eine freundlich grüßende Frau. Dann bin ich schon wieder im Wald und laufe über eine Hügelkuppe hinüber ins Steinbachtal.

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ID: 3363991
                                Im Steinbachtal ist es Zeit für die Brötchenpause. 1°C, Nebelschwaden wohin man schaut, nasse Bänke, tröpfelnde Fichten. Nicht unbedingt das Ambiente, was man sich für eine Wanderrast erträumt, aber irgendwie hat es was. Ich bin vergnügt.

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ID: 3363992
                                Der weitere Weg folgt nun der Zuglinie das Tal aufwärts nach Urmersbach und schließlich nach Kaisersesch. Genau dort werde ich später mit dem Zug nach Mayen fahren. Markierungen mit der gelben Muschel auf blauem Grund zeigen, dass hier ein Jacobsweg verläuft.

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ID: 3363993
                                Am fortgeschrittenen Tag mit steigender Temperatur entwickeln sich nach und nach neben schwarz und weiß auch die Grüntöne in der Landschaft.

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ID: 3363994

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ID: 3363995
                                Auf ziemlich genau 400 hm ist die Schneegrenze.

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ID: 3363996
                                Von Kaisersesch komme ich mit Zug und Bus etwas umständlich, aber zuverlässig zurück zum heutigen Ausgangspunkt, dem Dorf Siebenbach. Abends vorm Einschlafen klingt der Wandertag nach, unspektakulär, und doch intensiv, der Schnee, die tropfenden Bäume, die Stille.


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                                • Igelstroem
                                  Fuchs
                                  • 30.01.2013
                                  • 2005
                                  • Privat

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  Zitat von StefanBoe Beitrag anzeigen
                                  Einmal schießt ein Jäger [...].
                                  Aber er hat nicht getroffen. Ich kenne, wie gesagt, die Eifel fast nur aus Krimis. 🙃
                                  Lebe Deine Albträume und irre umher

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                                  • Cappuchino
                                    Gerne im Forum
                                    • 06.01.2023
                                    • 63
                                    • Privat

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                                    #18
                                    Hallo Stefan,

                                    da hast Du für die Abreise ja ne richtige Odysse durch die Eifel gemacht 🤣

                                    Igelstroem der Autor deiner Krimis hat halt nur ein paar Orte weiter gewohnt 😉

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                                    • StefanBoe
                                      Dauerbesucher
                                      • 14.12.2020
                                      • 506
                                      • Privat

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen

                                      Aber er hat nicht getroffen. Ich kenne, wie gesagt, die Eifel fast nur aus Krimis. 🙃
                                      "Mord mit Aussicht" vielleicht? Die Serie ist Kult.

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                                      • StefanBoe
                                        Dauerbesucher
                                        • 14.12.2020
                                        • 506
                                        • Privat

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                                        #20
                                        [QUOTE=Cappuchino;n3364000]Hallo Stefan,

                                        da hast Du für die Abreise ja ne richtige Odysse durch die Eifel gemacht 🤣

                                        Ging eigentlich. Kaisersesch - Mayen/West mit dem Zug; dann mit Bus 45 min über entlegene Dörfer ins Dörfchen Siebenbach (Endstation); die Hälfte der Strecke als einziger Fahrgast im Halbdunkel der Dämmerung über Serpentinenstraßen durch die verschneiten Wälder; das hatte was. Ein Wunder, dass diese Busstrecken noch existieren.

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