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    Fuchs
    • 02.04.2009
    • 1920

    • Meine Reisen

    [DE] Ein bißchen den Ostharz erkunden

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    29.06.2020
    Nachdem wir erst eine Woche in Dänemark waren wollten meine Frau und ich in der zweiten Woche noch etwas wandern gehen. Die Wahl fiel auf den Ostharz. Da wollten wir schon länger mal hin und ich kannte die Gegend schon von einer Tour aus dem Frühjahr. Start und Ziel soll in Treseburg sein. Wir freuen uns den Ort wieder zu sehen. Hier waren wir vor fast zehen Jahren schon einmal auf einer unserer ersten Wanderungen. Obwohl ich eigendlich ein ziemlich gutes, schon fast nervig gutes Gedächnis habe erinnere ich mich nur noch wenig an Treseburg. Umso mehr faszinieren und die alten Häuser. Das geht schon gut los. Wir folgenden wie damals zunächst dem Hexenstieg in Richtung Hasselfelde. Der Weg führt noch ein paar Orte. Zu unserem Erstaunen sind alle Parkplätze leer. Wir hätten schon erwartet, dass hier jetzt mit Corona einige Touristen sind aber nix. Für uns schön aber für den Harz auch traurig. Kurz vor Hasselfelde verlassen wir den Weg und laufen auf eigenen Wegen in Richtung Carlshaushöhe unser Ziel. Wie es sich für den Harz gehört laufen wir viel auf Forstautobahnen. Die bieten jedoch gerade hier im Ostharz herliche Ausblicke über Wiesen. Der Stausee der Hassel-Vorsperre erscheint in tollem Licht. Der Wald ist deutlich ausgedünnt. Der Borkenkäfer ist auch hier mächtig am Werk. Über die wirklichen und langfristigen Auswirkungen kann ich nichts sagen. Optisch gesehen gefällt es uns jedoch nicht schlecht auch abseits der Wiesen mal nicht nur gegen Fichten zu gucken. Langsam wird es später und die Knochen tuen weh. Ich habe mich irgendwie mit dem Weg verschätzt. Um 14:00 Uhr loszulaufen und noch 22 km vor sich zu haben ist nicht ohne. Wir sind ziemlich gar als wir die Carlshaushöhe erreichen. Eigendlich wollen wir zelten. Meiner Frau ist das hier aber doch zu offen um ein Zelt aufzubauen also gehen wir in die Hütte. Für mich ist es schon die dritte Nacht in einem Jahr in der Hütte. Wir sind ganz froh das Zelt nicht aufgebaut zu haben. Man hört immer wieder Autogeräusche im Wald und kurz nach 22 Uhr verirrt sich sogar noch ein Mountainbiker da hoch. Okay ich denke der hätte nichts gesagt. Aber in der Hütte ist es auch nicht schlecht.

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    Zuletzt geändert von ApoC; 16.02.2021, 09:43.
    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

  • ApoC

    Moderator
    Fuchs
    • 02.04.2009
    • 1920

    • Meine Reisen

    #2
    30.06.2020
    Wir schlafen gut aber da wir uns doch ganz schön gequält haben beschließen wir eine Etappe auszulassen und direkt zum Bergrat-Müller Teich zu laufen. Erstmal geht es runter in Richtung Stiege. Dort wollen wir im kleinen Laden Wasser nachkaufen. Ich habe glücklicherweise im Internet ein aktuelles Schild mit den Öffnungszeiten gefunden. Die sind nämlich begrenzt. Ich kenne den Ort ja schon. Die Orte im Ostharz haben ein ganz eigenes Flair. Mitlerweile haben wir schon 8 oder 9 km in den Beinen und machen an einem Vereinsheim erstmal Futterpause. Danach folgen wir dem Selketalstieg und lassen und in der Sonne ordentlich gar kochen. Auf ein paar Kilometern gibt es keinen Schatten. Hinter uns ist ein Päärchen auf Tagestour unterwegs. Die beiden haben lange Jeans an. Die sind bestimmt hinterher richtig gar. Wir sind trotzdem froh als es wieder in den Wald geht. Im Frühjahr war das hier eine einige Schlammschlacht. Jetzt ist der Weg trocken aber leider auch nicht wieder hergerichtet. Das wird im nächsten Winter wieder heftig. Schade! Wir sind dieses mal schnell unterwegs also machen wir an der Ruine Albrechtshaus nochmal Pause und überlegen wie wir den Tag rumkriegen. Es ist ja fast der längste Tag es Jahres. Man kann gar nicht soviel Laufen wie man Zeit hat. Wir entschließen uns einfach ein Stückchen mit der Selketalbahn zu fahren. Im Gegensatz zur Brockenbahn ist der Preis hier sogar bezahlbar. Wir gehen noch ein paar Meter weiter bis zum "Bahnhof" Friedrichshöhe. Hier lungern wir etwas auf dem Bahnsteig rum. Im ziemlich zerstörten Wartehäuschen hängt noch ein alter Fahrplan. Spannend! Dann geht es mit der Bahn weiter. Ich weis gar nicht mehr genau wie lange die Fahrt bis zur Haltestelle Drahtzug dauert. Ist aber auch egal. Die Bahn fährt im engen Selketal kaum schneller als Schrittgeschwindigkeit. In Güntersberge muss ich schnell ein Foto des Bahnhofs machen. Hier waren ich im März mit einem Freund und wir wollten eigendlich etwas essen. Als wir mit dem Hund die Gaststätte betreten werden wir direkt mit einem unfreundlichen "Schüttelt der sich" begrüßt. "Kann schon sein, dass der sich schüttelt"..."Das ist Baumwolltapete, die bekomme ich nie wieder sauber"..."Okay wir gehen wieder!"..."Ja ist vielleicht besser". Wir genießen die Fahrt durch das enge Selketal. Die Haltestelle Drahtzug ist wirklich witzig. Quasi mitten im Wald hält der Zug. Jetzt geht es zu Fuß weiter. Zunächst zur Viktorshöhe. Hier stehen die Ruinen des Betriebsferienheims des VEB Draht- und Seilwerke Rothenburg. Endlich mal wieder ein Lostplace. Danach gehen wir weiter zum Bergrat-Müller-Teich wo wir in der Hütte nächtigen wollen. Der Abend ist noch lang. Vor 23 Uhr ist es ja nicht richtig dunkel.

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    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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    • ApoC

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      Fuchs
      • 02.04.2009
      • 1920

      • Meine Reisen

      #3
      01.07.2020
      Am Geburtstag in einer Schutzhütte aufwachen. Auch nicht schlecht. Wir packen zusammen und gehen los in Richtung Friedrichbrunn und dann weiter nach Thale. Wir wollen endlich mal das Bodetal sehen. Wir müssen uns etwas beeillen. Unwetter im Anmarsch. Kurz vor Thale gibt es wieder einiges im sich zu ärgern. Zuerst sind die Wege durch Waldarbeiten die nicht erst gestern stattgefunden haben quasi komplett verschwunden. Alles liegt voll mit Gehölz und dann ist im Bereich des Toten--- ähhh Hexentanzplatzes der Wald großflächig abgesperrt. Waldarbeiten! Natürlich weis man nicht wo man lang kann. Man steht immer wieder vor Absperrungen. Also latschen wir lieber entlang der Straße zum Hexentanzplatz wobei hier ebenfalls nur Totentanz ist. Alle Buden und die Gastronomie sind zu. Im Bodetal angekommen können wir es nicht so richtig genießen. Wir haben ganz schön Tempo gemacht um dem Unwetter zu entgehen deswegen brennen meiner Frau die Sohlen. Dazu fängt es auch an zu regnen. Entsprechend zieht sich der Weg. Schön ist das Bodetal trotzdem aber die Randbedingungen könnten besser sein.
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      Zuletzt geändert von ApoC; 16.02.2021, 13:14.
      „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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