Klamotten imprägnieren durch Wachsen?

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    antwortet
    Beim Trockenföhnen von Benzinlösungen würde ich aber immer im Hinterkopf behalten, dass man Benzin auch für Verbrennungsmotoren benutzt ... ich habe schon mal einen Föhn gesehen, bei dem es kräftig im Inneren geblitzt hat, bevor er verreckt ist.

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  • Bambus
    antwortet
    In Benzin anlösen - eine gute Idee. War ich nicht draufgekommen.
    Und wenn du das eingeföhnt hast wird vom Benzin nichts mehr übrig sein.

    Btw, was glaubst du wie FR den G1000 Stoff so gleichmäßig imprägniert? Benzin wäre da (in meiner Vorstellung) eher ein harmloses Mittel. Und der Stoff riecht in keiner Weise nach Lösungsmittel.

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  • transient73
    antwortet
    Zitat von wilbert Beitrag anzeigen
    ....Wachs in angewärmtes Reinigungsbenzin....
    Ich weiß ja nicht, normalerweise bin ich ja nicht so pingelig, was ich mir an Chemie in Fasern so alles um den Hals hänge, aber bei Benzin auf der Haut....vielleicht etwas für Leute mit Benzin im Blut.

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  • wilbert
    antwortet
    N´Abend!

    Normale Baumwollgewebe und Mischgewebe sind mithilfe einer Imprägnierung, leider nicht richtig wasserdicht zu bekommen.
    Was aber funktioniert ist ein speziell gezwirnter, eng gewebter Baumwollfaden.
    Bei Textilien wie "Etaproof" und "Ventile" erhält man hierdurch ein begrenzt wasserdichtes Gewebe.
    https://stotzfabrics.ch/de/outdoor/
    https://ventile.co.uk/fabric/
    Um eine nachhaltig wasserdichte Jacke zu produzieren, müssen selbst solche speziellen Gewebe, dann doppellagig verarbeitet werden.

    Hier mal ein Beispiel von einem Tarp das nass eingewickelt wurde.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: _DSC0820.jpg Ansichten: 0 Größe: 309,5 KB ID: 3012668

    Beim Auspacken stand das Wasser immer noch in Pfützen auf der Oberfläche.

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: _DSC0830.jpg Ansichten: 0 Größe: 314,7 KB ID: 3012667

    Bei meinen Baumwoll-Tarps imprägniere ich die Gurtbänder aus Naturfasern mit Bienenwachs. Dazu löse ich einen gewissen Anteil Wachs in angewärmtes Reinigungsbenzin auf. Diese Emulsion könnte man warm aufpinseln und abschließend ins Gewebe einföhnen. Aber auch dies wird höchstwahrscheinlich keine 100%ige wasserdichte Oberfläche erzeugen.

    VG. -Wilbert-
    Angehängte Dateien
    Zuletzt geändert von wilbert; 14.01.2021, 19:12.

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  • syzygy
    antwortet
    Danke für die Antworten schonmal!

    @ bambus: Naja, dass das nicht die Dichte einer Plastiktüte erreicht, damit hab ich gerechnet. Ich wär ja schon zufrieden, wenn das Equipment wenigstens so tut, als wehre es sich gegen den Regen. Aber bei meinen ersten Versuchen konnte ich überhaupt keinen nennenswerten Unterschied zwischen vorher und nacher erkennen, sowohl mit BW als auch mit Polycotton.
    Inzwischen habe ich jetzt mal die Wachsmengen ein wenig hochgeschraubt. Wieviel Gramm sind denn eurer Meinung nach als Faustregel angebracht für eine Jacke, oder pro Kilo Wäsche?
    Ich habe auch das Gefühl, dass Bügeln Not tut und dass Backofen oder Föhn weniger erfolgreich sind. (Muss das Wachs in die Fasern gepresst werden...?) Da warte ich jetzt aber noch auf stärkeren Regen, um das mal in der Praxis zu testen.

    Cheers,

    syzygy

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  • Bambus
    antwortet
    Zitat von syzygy Beitrag anzeigen
    ...
    Ich muss allerdings sagen, dass meine Versuche bisher nur von mäßigem Erfolg gekrönt waren. Gibt's irgendwelche Geheimtipps, die man da noch befolgen muss?

    Hat jemand Erfahrung aus erster Hand?
    ...
    syzygy
    Zuerst mal die Frage - was willst du erreichen?
    Mein Erfahrung -- Wirklich wasserdicht und dauerhaft dicht im Regen is nich. Auch meine FR Sachen bekomme ich höchstens leicht wasserabweisend, ausreichend für einen kürzeren Nieselregen - alles heftigere geht nach (meist) kürzer Zeit durch.

    Je dichter und fester das Gewebe gewebt ist und je höher der Baumwollanteil ist (und je neuer das Stück ist) desto besser kann es klappen. Meine schon in die Jahre gekommenen FR Jacke ist auch mit heftiger Wachsbehandlung (verschiedene Wachse, mit einföhnen usw) Regen nicht mehr gewachsen - trocknet allerdings, besonders bei etwas Wind, auch sehr schnell wieder.
    Mein Skippies Baumwollhut hält einem normalen Regen (so bis 2-4 h) gut stand, wird aber dann doch mit der Zeit feucht und durchlässig.

    Die Barbour Jacken sollen länger dicht sein, hab allerdings keine Erfahrung (nur Erzählungen) dazu. Das Fett/Wachs jedenfalls das dafür verkauft wird hat eine FR Jacek nicht dicht bekommen :-(

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  • transient73
    antwortet
    Zitat von woodcutter Beitrag anzeigen
    ... Fön oder Heißluftpistole oder Backofen, fertig.

    😇
    Ich habe nach dem Wachsen gebügelt....klappt gut.

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  • woodcutter
    antwortet
    Passendes Material mit passendem Wachs einreiben, Fön oder Heißluftpistole oder Backofen, fertig.

    😇

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  • syzygy
    hat ein Thema erstellt Klamotten imprägnieren durch Wachsen?.

    Klamotten imprägnieren durch Wachsen?

    Servus zusammen,

    Ich bin nicht soo der High-Tech-Ultralight-Fan sondern eher ein wenig retro unterwegs. Darum hab ich mich auch mal daran versucht, Klamotten bzw. Ausrüstung zu wachsen.

    Ich muss allerdings sagen, dass meine Versuche bisher nur von mäßigem Erfolg gekrönt waren. Gibt's irgendwelche Geheimtipps, die man da noch befolgen muss?

    Hat jemand Erfahrung aus erster Hand?

    Danke im Voraus,

    syzygy
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