Sea to Summit Ultralight Mat

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  • the EL
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Der thread ist schon alt, aber vielleicht intressiert's ja trotzdem noch jemanden...

    Also, ich hab' die sea to summit ultralight insulated in large seit etwa 2015 und benutze sie ca. 10*/Jahr.

    Gut:
    - bequem (bequemer als meine Ur-Neoair in grün von ca. 2010)
    - raschelt kaum
    - sehr gross (die Neoair in regular war für mich (180) manchmal etwas knapp, mit Kissen und so)
    - bisher keinerlei Schäden
    - nicht rutschig (war bei der Neoair ein bisschen lästig)
    - mit dem Pumpsack und dem Doppelventil bequem& schnell aufpustbar. De Pumpsack ist gleichzeitig ein Super Kompressions-Kleidersack


    Weniger gut:
    - Packmass mässig, mindestens 50% mehr als Neoair regular
    - Gewicht auch mässig, ich glaub' um 700g
    - Farbe/Material schmutzanfällig: Ich hab' dunkle Flecken auf der Boden-seite, vielleicht von der Erde. Geht nicht mehr ab, jedenfalls mit milder Seife& lauwarmen Wasser


    Von der Isolation her bin ich auch nicht 100% überzeugt. Ich hab' gerade biwakiert. 1. Nacht um 2°C, viel Wind. Da hatte ich zu kalt, auch von unten her. 2. Nacht etwas wärmer, da war's gut. Schlafsack ist ein roberts mit mittlerweile etwa 600g 800er-Daunen, daran sollte es liegen.


    Fazit:
    Für mich ist das bequeme Liegen der grosse Pluspunkt. die übrigen Werte sind eher unterdurchschnittlich.

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  • 24shorty
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    ich habe jetzt eine nacht bei etwa -5 Grad draußen verbracht. Dazu lag unter der Isomatte zum Schutz so eine Picknickdecke (die dürfte wenig isolieren?!) und obendrauf hab ich eine 180cm lange normale 4,99eur Schaumstoffisomatte gelegt. Beim Kopf mein Klamottenpacket als Kopfkissen.
    Der Schlafsack war durch den starken Wind an der Grenze aber von unten hatte ich absolut keine Probleme!
    Da die Isomatte "nur" 250g wiegt finde ich die Lösung ganz brauchbar. Ich hab also mit etwa 450g eine große bequeme Isomatrte für 3 Jahreszeiten und im Winter wiegt sie halt 700g. Finde ich einen guten und Kompromiss.

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  • 24shorty
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    ich danke dir für diesen umfangreichen beitrag, bzw. diese sehr umfangreiche antwort!!! es haben sich in meinem kopf dadfurch viele fragen beantwortet! ich werdemir also für die kalte jahreszeit noch eine gut isolierende aber auch leichte matratze für drauf besorgen und werde es wohl mal testen.

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  • derray
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Zitat von 24shorty Beitrag anzeigen
    luft ist und bleibt doch der beste isolator.... ich liege also überall auf einer luftschicht. wenn es bodenfrost gäbe würde ich sicher noch eine isolationsschicht drunter ....

    ...ich kann mir den niedrigen rwert dieser matte nur nicht erklären...

    was genau isoliert denn die isolierte variante bzw. was bringen die daunen in den expeed matten? besser als luft isolieren die doch auch nicht?
    Wie du selber schon schreibst sorgt Luft für die Isolation bei allen Matten. Bei den isolierten Matten sorgen dann Schaumstoff, Daunen, Kunstfasern oder Gewebeschichten dafür das sich diese Luft nicht übermässig bewegt. Bei einer einfachen luftgefüllten Matte ist der R-Wert deshalb so niedrig weil sich warme Luftschichten, oben am Körper, und kalte Luftschichten, unten am Boden und seitlich an der kalten Umgebungsluft, mischen. Dabei kann die Körperwärme vom Körper wegtransportiert werden.

    Meine Vermutungen für deinen Fall:
    Bei der SeatoSummit UltraLight Mat könnte es sein das dein Schlafsack in den Vertiefungen der Matte noch etwas loftet und dadurch die Isolation nach unten begünstigt.
    Auch solltest du nicht nur die Lufttemperatur der Umgebung betrachten, sondern auch die Bodentemperatur. Die kann nach einem langen Sonnentag noch lange in die Nacht höher sein als die Lufttemperatur. Der Boden kann auch selbst isolieren, zum Beispiel bei hohem Gras oder lockerem Laub.
    Oder dein Schlafsack ist einfach deutlich besser isoliert als er es für die Temperaturen sein müsste und kompensiert daher teilweise den Wärmeverlust am Boden.
    Und zu alledem kommt noch das das Kälteempfinden sehr persönlich ist und von vielen Faktoren abhängt, zum Beispiel: Erschöpfungsgrad, Nahrung usw.

    Wenn du die Matte auch bei kälteren Temperaturen nutzen möchtest solltest du noch eine Isolationsschicht auf die Matte legen und nicht darunter. Liegt sie drunter kann die Matte trotzdem an den Seiten auskühlen. Am besten eignet sich hierfür EVA. Eine Rettungsdecke reflektiert zwar etwas, isoliert aber kaum.

    Ich hoffe das ist jetzt verständlich genug und hilft dir weiter.
    mfg
    der Ray

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  • 24shorty
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    ich hab mal eine frage. ich hab die sts OHNE isolation in large. ich hatte sie auch schon bei knapp unter 10grad nachts im einsatz und kann mir nicht erklären warum diese "kälter" sein soll als andere?

    luft ist und bleibt doch der beste isolator. als rücken- und "schrägseiten"-schläfer drücke ich die matte auch nirgendwo durch. ich liege also überall auf einer luftschicht. wenn es bodenfrost gäbe würde ich sicher noch eine isolationsschicht drunter und evtl noch eine rettungsdecke zwischen schlafsack und isomatte tun.

    nicht falsch verstehen! ich spreche niemandem seine wahrnehmungen ab! ich kann mir den niedrigen rwert dieser matte nur nicht erklären und hab ihn auch noch nicht erleben dürfen. maximal verstehe ich diesen wenn man an irgendwelchen stellen die matte durchdrückt oder in den "löchern" den boden berührt. dann ist natürlich nur noch eine plastikplane zur isolation vorhanden.

    was genau isoliert denn die isolierte variante bzw. was bringen die daunen in den expeed matten? besser als luft isolieren die doch auch nicht?

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  • Daddyoffive
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    X-Lite und STS fühlen sich vom Liegekomfort komplett unterschiedlich an. Jeder muss da für sich entscheiden, was er/sie bequemer findet.

    Ich persönlich finde die STS Matte durch die Eierkartonoberfläche sehr bequem. Bequemer als die TAR X-Lite oder X-Therm. Allerdings ist die Ultraliteversion der STS nicht ausreichend isolierend. Eine reine Sommermatte.

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  • beigl
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Und sie ist ein Stück breiter, die Xlite Reg wird von vielen als zu schmal empfunden (Netzrezensionen).

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Also die Xlite hab ich noch nicht getestet.

    Aber sie ist halt etwas günstiger und der "Geräuschpegel" ist nicht so hoch vermute ich mal?

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  • Prachttaucher
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Mal ganz doof gefragt : Was ist denn an der Matte besser im Vergleich zu einer NeoAir XLite ?

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Meine Erfahrung mit der StS Ultralight Insulated:

    Wärme: Super
    Gewicht, Packmaß, Größe: Super

    Schlafverhalten: Das ist jetzt wirklich wieder typbezogen.

    Meine Freundin, schlank, 167 groß schläft absolut super darauf und ist voll begeistert. (small version)

    Ich: 183, schlank und "knochig" also Anspielung auf meinen Hüftknochen.
    Das Problem ist, wenn ich so viel Luft rauslasse, dass ich bequem auf der Matte liege, komme ich mit meinem recht spitzem Hüftknochen auf den Boden. Lass ich mehr Luft drinnen, so ist mir die Matte zu hart.
    Auf dem Rücken und auf dem Bauch fand ich sie super. Aber ich drehe und wende mich leider in der nacht zu oft. (regular version)

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  • wilbert
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Der R-Wert ist extrem niedrig und das merkt man auch, sobald (bei mir) die Temperaturen mal
    unter 7-8 Grad fallen. Ist also schon ein Stück weit eine reine Sommermatte.
    ähnliche erfahrungen habe ich bei einem kleinen test im winter auch machen können.


    mein erster eindruck vom test.

    puh,
    das material hat ja eine haptik wie eine aufblasbare kinderplansche.
    ähnlichkeiten sind, gerade bei dieser farbe, nicht ganz von der hand zu weisen. es fasst sich aber doch ein wenig angenehmer an. im weiteren verlauf des tests fand ich die oberfläche nicht mehr so schlimm. ein vorteil ist, dass man feuchtigkeit einfach abwischen kann und die matte gleich wieder trocken ist.

    die luma lässt sich mit dem kleinen exped pumpbeutel in 4-5 ladungen schnell aufblasen. das ventil ist also kompatibel zu den exped matten.

    die matte hat im aufgeblasenen zustand, oben eine breite von 63 cm und unten 45 cm, bei einer länge von 200 cm. die dicke ist 5,5 cm

    es liegt sich erstaunlich bequem auf der matte und sie war in der ersten hälfte der nacht, selbst bei bodenfrost noch warm genug. nur als bauchschläfer hat man pech gehabt, da irgendwann während der nacht die knie in die dellen rutschen und eiskalt werden. selbst eine flott drauf geworfene 0,5er eva hat da keine abhilfe gebracht. erst ein upgrade mit der alten ridge rest gab ruhe für die nacht.
    leider verlor die matte auch etwas druck, was sich an den eingedellten stellen natürlich besonders unangenehm bemerkbar machte, sobald man die matte dort punktuell belastete.

    meiner ansicht nach würde so eine matte nur als rückenschläfer sinn machen. als bauchschläfer bräuchte ich eine matte mit versetzten dellen. damit wäre dann das nächste gewichtseinheit der mat nötig und das ganze nicht mehr so atraktiv für mich.

    lg. -wilbert-
    Zuletzt geändert von wilbert; 26.06.2015, 07:21.

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Ja damit ist von einer zur anderen kammer rollen gemeint.

    Ich hab die StS Insulated jetzt mal bestellt und werde berichten.. Wobei ichs ja bei den Temperaturen nicht ausreizen kann ;) Aber bei der Matte ist der R Wert ja 3.3 Was bei 450g ja ziemlich genial ist.
    Zuletzt geändert von palmy; 19.06.2015, 08:57.

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  • hungerast
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Kann mich jemand erleuchten, was "in die Kammern rollen" bezüglich der EXPED-Matten bedeutet? Ich vermute mal, damit sind die etwas voluminöseren äußeren Längskammern gemeint? Das ist doch aber extra so hergestellt und auch tatsächlich von Vorteil, damit man nicht von der Matte herunterrollt .... Hm.

    Der R-Wert der StS spricht Bände. Als Seitenschläfer hat man da wohl selbst im Sommer mitunter seine Probleme, warm zu bleiben. Aber ich habe sie auch noch nicht ausprobiert. Die Luftkammern scheinen ja clever konstruiert zu sein.

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Ganz ehrlich...

    alle Läden abgeklappert, die Matten hat leider keiner(mehr). Und dafür ewig weit fahren macht ja auch keinen Sinn, deshalb frag ich hier.

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  • Carsten010
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Ganz ehrlich...

    in nen Laden fahren, die alle fraglichen Matten haben und ausprobieren.

    Carsten

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Ja ist logisch bisschen schwerer ;) Aber mir gehts vor allem um Packmaß, Gewicht im Vergleich zu anderen vergleichbaren Matten (EXPED) und noch wichtiger um die Kammern, dass man nicht so in die Rillen rutscht wie bei den EXPED Matten

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  • Carsten010
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Ich hab die gelbe, die nicht isolierte.

    Die isolierte Matte ist ja dann auch wieder schwerer...

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Welche der Matten hast du denn Carsten? Die gelbe Ultralight? Weil es gibt die ja auch noch als Insulated Variante, die sollte dann auch bei kälteren Temperaturen taugen ;)

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  • Carsten010
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Hallo zusammen,

    ich hab die Matte jetzt auch schon 4-5 Mal in Gebrauch gehabt.

    Der R-Wert ist extrem niedrig und das merkt man auch, sobald (bei mir) die Temperaturen mal
    unter 7-8 Grad fallen. Ist also schon ein Stück weit eine reine Sommermatte.

    Was mir sehr gut gefällt ist die Bauart. Die "Eierkarton"-Bauart führt bei mir zu einem sehr schönen
    Komfort im Vergleich zu anderen Leichtmatten, die entweder längs (Exped) oder quer (Thermarest)
    gebaut sind.

    CU

    Carsten

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  • palmy
    antwortet
    AW: Sea to Summit Ultralight Mat

    Hat mittlerweile schon jemand Erfahrung sammeln können?

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