Biwaksack Bundeswehr

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  • Lightech
    Anfänger im Forum
    • 05.10.2009
    • 15

    • Meine Reisen

    [Testbericht] Biwaksack Bundeswehr

    Ich war bisher fast immer solo mit meinem Zelt (JW Last Resort 2) unterwegs. Aus verschiedenen Gründen habe ich mir jedoch jetzt folgenden Biwaksack gekauft:


    Modell: Schlafsacküberzug BW Gore-Tex
    Hersteller: workfashion.com
    Modelljahr: 2007
    Preis: zwischen 40 und 80€ bei ebay
    Material: 3-lagen Gore-Tex
    Gewicht: etwa 1000g
    Packmaß: 12x35 cm

    Alter der Testperson: 21-30
    Körpergrösse der Testperson: 185 cm
    Körperbau: stämmig
    Geschlecht: männlich

    allg. Vorteile eines Biwaksacks:

    - Zum einen kann ich mit dem Biwaksack fast überall schlafen und muss nicht ewig nach einem ausreichen großen, ebenen und unauffälligen Platz für das Zelt suchen. Dies war für mich das Hauptargument für einen Biwaksack. Da ich hauptsächlich in Deutschland unterwegs bin, ist dies ein ernstes Problem für mich gewesen. Denn schöne Plätze in der Natur, die groß genug für ein Zelt sind und dann noch so versteckt liegen, dass einen der Förster nicht findet, sind sehr selten in Deutschland.

    - Außerdem hat man im Biwaksack die Möglichkeit den Himmel bzw. seine Umgebung zu sehen. Beim Zelt stört es mich, dass ich nicht raus sehen kann, mich aber jeder mit meinem Zelt sehen kann.
    Abgesehen von diesem Aspekt ist es natürlich ein Vergnügen unter freiem Sternenhimmel zu schlafen!

    - Im Gegensatz zu Tarp, Schlafsack und Matte bilden Biwaksack, Schlafsack und Matte einen festen Verbund. Dies hat für mich folgende Vorteile: Wenn ich die Isomatte in den Biwaksack lege, kann ich im Schlaf nicht von der Matte in den Dreck rollen. Außerdem bleibt so immer die Isolation gegen Bodenkälte gewährleistet. Ich hatte selbst im Zelt oft das Problem, dass ich nachts neben der Matte aufgewacht bin.

    - ein Biwaksack erhöht die Isolation, da er die Luft um den Schlafsack festhält. Vieviel Grad das jetzt ganau ausmacht kann ich nicht sagen. Aber ich habe mit einem Ajungilak Kompakt Summer (Tkomf. 9°C), langer Unterwäsche+Mütze im Biwaksack bei knapp über 0°C gut geschlafen.

    - Nachdem Biwaksack, Matte und Schlafsack aufgebaut sind bleibt das Ganze transportabel. Im Zelt habe ich oft erst beim Probeliegen festgestellt, dass da eine unbequeme Bodenwelle, Wurzel oder Neigung (Schräglage) ist. Bei einem Tunnelzelt kann es dann sehr nervig sein bis man den perfekten Platz gefunden hat. Den Biwaksack kann ich einfach samt Matte und Schlafsack so lange verschieben, bis es passt.

    Vorteile des Biwacksack BW:

    -Größe: er ist sehr geräumig und kann auch mit wirklich dicken Schlafsäcken benutzt werden

    -Qualität: Die Qualität erfüllt höchte Ansprüche, da der Biwaksack für den Dauereinsatz beim Militär genacht wurde.

    -Robust: siehe Stichpunkt Qualität

    - Kondeswasser: bei guten Bedingungen (trockenes, kaltes Wetter) hatte ich überhaupt kein Kondeswasser feststellen können

    -Preis: Den Biwaksack gibt es gebraucht recht günstig. Der Zustand ist in aller Regel einwandfrei, da die Dinger teilweise direkt auf dem Depot kommen

    -Farbe: Oliv. Ich liebe es unauffällig zu sein.


    allg. Nachteile eines Biwaksacks:

    - Dauerregen: Dauerregen und Biwaksack sind eine Schlechte Kombination.
    Wenn man kein Tarp hat wird schon das aus- bzw. anziehen der Kleider eine Tortour.
    Man hat auch keine Möglichkeit in einer schützenden Apsis zu kochen usw.


    Nachteile des Biwaksack BW:

    - Es ist nahezu unmöglich nur eine Öffnung für das Gesicht offen zu halten. Man muss den Reißverschluß schon recht weit offen lassen, damit man dauerhaft rausschauen kann. An Besten legt man den Kopf bei schönem wetter auf und nicht in den Biwaksack. Wünschenswert wäre eine Lösung, bei der man die Öffnung wie beim Schlafsack auf ein Atemloch reduzieren kann, ohne direkt ganz zu machen zu müssen.

    - Abdeckleisten: Wenn man im Sack liegt und ihn komplett schließen möchte stellt man sich zumindest am Anfang die Frage, wie man überprüfen soll ob die Abdeckleiten des Reißverschlusses zu sind. Man macht dann am Besten die Abdeckleiste zuerst zu (von innen) und macht dann anschließend den Reißverschluss zu. Man kann auch einfach den Reißverschluß zuziehen und hoffen, dass die Leiste dann automatisch zufällt (was auch meistens der Fall ist).

    Kondenswasser: Bei starkem Regen und komplett geschlossenem Biwaksack ist Kondenswasser unvermeidbar! Dies liegt vor allem an der feuchten Atemluft.




    Fazit:

    Ich kann den Biwaksack auf jeden Fall weiterempfehlen. Wer meine obigen Ausführungen nachvollziehen kann wird auf keinen Fall einen Fehlkauf tätigen.

    Wenn man bei schlechtem Wetter unterwegs ist sollte man die geographischen und natürlichen Gegebenheiten (Felsüberhänge, dichter Wald, umgestürzte Bäume ...) zu nützen wiseen und sich bestmöglich vor dem Wetter zu schützen.
    Dann kann man sicher auch ein paar Tage bei miesem Wetter ohne Tarp oder Zelt auskommen.
    Zuletzt geändert von Lightech; 21.03.2010, 11:54.

  • HUIHUI
    Fuchs
    • 07.08.2009
    • 2140

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Biwaksack Bundeswehr

    Ich kann das nur bestätigen, ein Tolles Teil, meiner ist von Carinthia und GoreTex BestDefense, hat 45€ gekostet. Der Sack ist tadellos und vorallem Spitze imprägniert.
    Zu deiner Atemlochproblematik, versuchs mal mit Wäscheklammer-Improvisation
    Ich bin ziemlich einfach. Ich trinke guten Wein, das ist konzentrierter Sonnenschein.

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    • Gast-Avatar

      #3
      AW: Biwaksack Bundeswehr

      Schön, dass es das ultrapraktische Outdoor-Schmuckstück auch mal in die Testberichte geschafft hat. Toll!

      Die Isomatte in den Biwaksack zu legen ist bestimmt eine gute Idee (vermutlich auch wegen der Temperaturdifferenz/Kondensbildung). "Zur Sicherheit" kommt bei mir noch ein dünne Evamatte unter den Biwaksack. Dann muss man sich kein Sorgen mehr um spitze Steinchen/Stöckchen etc. machen.

      - Es ist nahezu unmöglich nur eine Öffnung für das Gesicht offen zu halten. Man muss den Reißverschluß schon recht weit offen lassen, damit man dauerhaft rausschauen kann. An Besten legt man den Kopf bei schönem wetter auf und nicht in den Biwaksack. Wünschenswert wäre eine Lösung, bei der man die Öffnung wie beim Schlafsack auf ein Atemloch reduzieren kann, ohne direkt ganz zu machen zu müssen.
      Das funktioniert bei mir (Seitenschläfer) aber wunderbar. Auch in strömendem Regen habe ich ein Atemloch, in das nix reinnieselt. Schon mehrmals ausprobiert.

      LG RF

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      • Kayzaks
        Anfänger im Forum
        • 22.03.2010
        • 41

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Biwaksack Bundeswehr

        Kann ich nur zustimmen! Da hab ich wohl das Glück ihn dienstlich geliefert zu haben als ihn mir kaufen zu müssen

        Einziger Nachteil den ich noch sehe:
        - Eine Nacht verschwitzt im Biwaksack schlafen hat zur Folge dass er richtig extrem stinkt.

        Und wie ihr schon gesagt habt, selbst bei Regen kann man damit gemütlich unter freiem Himmel schlafen!
        www.stets-bereit.de

        "Man kann ein Auto nicht wie einen Menschen behandeln, ein Auto braucht Liebe!"
        -Walter Röhrl

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        • Lightech
          Anfänger im Forum
          • 05.10.2009
          • 15

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Biwaksack Bundeswehr

          Die Öffnung mit einer Wäscheklammer offen zu halten ist eine gute Idee. Das werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.


          - Es ist nahezu unmöglich nur eine Öffnung für das Gesicht offen zu halten. Man muss den Reißverschluß schon recht weit offen lassen, damit man dauerhaft rausschauen kann. An Besten legt man den Kopf bei schönem wetter auf und nicht in den Biwaksack. Wünschenswert wäre eine Lösung, bei der man die Öffnung wie beim Schlafsack auf ein Atemloch reduzieren kann, ohne direkt ganz zu machen zu müssen.
          Das funktioniert bei mir (Seitenschläfer) aber wunderbar. Auch in strömendem Regen habe ich ein Atemloch, in das nix reinnieselt. Schon mehrmals ausprobiert.
          Wenn man die Matte mit in den Sack nimmt kann man sich nicht mehr mit dem Sack sondern nur noch in ihm drehen. Deshalb musste ich den Sack bei Regen auch komplett schließen.

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          • Gast-Avatar

            #6
            AW: Biwaksack Bundeswehr

            Wenn man die Matte mit in den Sack nimmt kann man sich nicht mehr mit dem Sack sondern nur noch in ihm drehen. Deshalb musste ich den Sack bei Regen auch komplett schließen.
            Hi Lightech,
            zum Gück hatte ich gerade Biwaksack und Isomatte griffbereit, um es nochmal zu rekonstruieren. Aaaalso, versuch doch mal die Isomatte innen bündig an eine Seitennaht anzulegen. Von der anderen Seite hast du dann ausreichend Stoff um was komplett Regendichtes zu errrichten. Ich ziehen den RV dann bis auf 10 cm zu ... und gut is. Oder wie breit ist Deine Isomatte?
            LG RF

            Edit: Wenn Du die Isomatte an der rechten Seite anlegst, kann auch nix in die RV-Abdeckleiste reinregnen.
            Zuletzt geändert von Radfahrer; 26.03.2010, 00:33.

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            • Gast-Avatar

              #7
              AW: Biwaksack Bundeswehr

              ....achso, und noch was:
              Die eine RV-Seite des Atemloches halte ich unten, indem ich meine Wangen drauf lege. Da kann dann nix mehr zu gehen.

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              • Rosi
                Dauerbesucher
                • 25.02.2011
                • 710

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Biwaksack Bundeswehr

                Heyo!

                Ich weiß das Thema ist schon ein wenig älter, aber kann jemand die genauen Maße posten? Gerade wegen dem mit reinlegen der Isomatte. Ich hab was von 240cm im Web gelesen, aber wie breit ist das gute Stück?!

                mfg

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                • Deusen
                  Erfahren
                  • 14.06.2010
                  • 105

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Biwaksack Bundeswehr

                  243cm lang und 98cm Schulterbreite, habe ich beim googlen herausgefunden.
                  http://www.1a-vogtland.de/BW-KSK-Schlafsackueberzug-GORE-TEX-Oliv-Neu-RC41611_p52030_rfFroogle_lde_x2.htm

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                  • Rosi
                    Dauerbesucher
                    • 25.02.2011
                    • 710

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Biwaksack Bundeswehr

                    Super vielen Dank fürs raussuchen!

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                    • Gast-Avatar

                      #11
                      AW: Biwaksack Bundeswehr

                      Meine 190x58cm Eva passt problemlos in den Sack rein nur sie reinzubekommen ist nicht immer so problemlos.

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                      • ztatom
                        Gerne im Forum
                        • 01.03.2011
                        • 54

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Biwaksack Bundeswehr

                        toller Bericht!

                        OT: ich hätte das gewicht höher geschätzt. °°
                        Zuletzt geändert von ztatom; 02.03.2011, 17:21.

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                        • Tunichtsgut
                          Erfahren
                          • 23.02.2011
                          • 185

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Biwaksack Bundeswehr

                          Da ich mal von Ratten überfallen wurde, stehe ich dem Thema Biwaksack und Tarp mit gemischten Gefühlen gegenüber. Alles war vollgekackt und überall waren sie drin. Wach wurde ich, weil eine versuchte auch meinen Schlafsack zu erobern.

                          Mein Favortit wäre dennoch der Carinthia Observer, der mir aber unbezahlbar scheint.
                          Der verbindet auf jeden Fall viele Vorteile eines Biwalsackes und eines Zeltes.

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                          • fjellstorm
                            Fuchs
                            • 05.10.2009
                            • 1315

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Biwaksack Bundeswehr

                            Zitat von Tunichtsgut Beitrag anzeigen
                            Mein Favortit wäre dennoch der Carinthia Observer, der mir aber unbezahlbar scheint.
                            Der verbindet auf jeden Fall viele Vorteile eines Biwalsackes und eines Zeltes.
                            Um den Preis bzw weniger bekommst du ein leichteres und geräumigeres Einmannzelt + einen guten event/gore biwacksack.

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                            • india
                              Dauerbesucher
                              • 10.04.2010
                              • 806

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Biwaksack Bundeswehr

                              Der wiegt ja soviel, wie ein relativ schweres Einmann(-frau-)zelt

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                              • strauch
                                Fuchs
                                • 20.09.2009
                                • 1372

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Biwaksack Bundeswehr

                                Zitat von Tunichtsgut Beitrag anzeigen
                                Mein Favortit wäre dennoch der Carinthia Observer, der mir aber unbezahlbar scheint.
                                Der verbindet auf jeden Fall viele Vorteile eines Biwalsackes und eines Zeltes.
                                Ich sehe da eher ein Teil was die Nachteile eines Biwaks mit einem Zelt verbindet. Schwer wie ein Zelt und klein und ungemütlich wie ein Biwaksack.
                                Ich glaub das Teil ist auch eher was für Fotografen o.ä. die unauffällig beobachten wollen. Wobei ich den BW Biwak mit 1kg auch viel zu schwer finde.
                                http://www.right2water.eu/de

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                                • Tunichtsgut
                                  Erfahren
                                  • 23.02.2011
                                  • 185

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Biwaksack Bundeswehr

                                  Ich habe Freunde, die zusammen beim Bund so einen Spezialdingsbums machen, worüber sie nicht viel erzählen. Die nehmen mich in ihrer Freizeit ab und zu mal mit. So bin ich überhaupt erst an den Outdoorsport gekommen.
                                  Jedenfall benutzen die beide diesen Observer und ich muß sagen, dass das Teil in Sachen Flexibilität, Unauffälligkeit und vor allem Mobilität unschlagbar ist.

                                  Solange man immer auf Zeltplätzen campiert, mag ein Ultraleichtzelt am sinnvollsten sein, aber sobald man beim Campen nicht gesehen werden will, ändern sich die Prioritäten.

                                  Such dir mal im Wald, oder in einem Stück Grün einen Platz, an dem du ein empfindliches Einmannzelt alá Nordisk Pasch (meins) aufbauen kannst. Wärend ich noch den Untergrund nach Stöckern und Steinen absuche, sind die beiden schon fast am Schnarchen. (Naja, sie helfen mir aber eigendlich immer)
                                  Die holen ihren Schlafsack und die Isomatte die ganze Tour über nie aus dem Biwaksack und rollen immer alles zusammen auf. Man kann sich leicht vorstellen, wie schnell die irgendwo liegen zu pennen. Die haben mir erklärt, dass die im Einsatz die Zeit garnicht haben, ein Zelt aufzubauen, weil sie meißten nur 3 Stunden die Nacht schlafen.

                                  Aber klar, als Freizeitoutdoorler braucht man derlei taktische Ausrüstung eigendlich nicht. Allerdings überschneiden sich die Interessen wenn es ums Wildcamping geht.

                                  In Aktion hat mich der Observer derart überzeugt, dass ich mir wohl auch bald mal einen kaufen werde.
                                  Man stelle sich vor, man habe den Schlafsack und eine Exped Synmat Basic in den Observer gepackt und so zusammen aufgerollt im Rucksack. Es sind dann zwei Handgriffe und man hat das Ding vorsich bereitliegen. Man kann dann darauf pausieren, am Feuer sitzen, oder Kochen. Will man schlafen, zieht man die Gestängebögen ein und schlüpft in den Sack. Am Morgen ist der Kram dann genausoschnell wieder abgebaut.

                                  Nichtmal ein Tarp ist so schnell aufgestellt.

                                  Zum Wildcampen also ideal. (womit ich keinen anstiften will)
                                  Zuletzt geändert von Tunichtsgut; 03.03.2011, 18:00.

                                  Kommentar


                                  • Peter83
                                    Fuchs
                                    • 22.08.2010
                                    • 1115

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Biwaksack Bundeswehr

                                    Der Carinthia Observer finde ich auch sehr interessant, der Preis ist aber schon - sehr hoch. Es gibt ja noch den X-Tour Protektor, der sich, wenn ich die Informationen auf der Homepage richtig verstehe nur materialmässig unterscheidet - aber erheblich preiswerter ist. Den IR Schutz braucht man im zivilen Outdoor Gebrauch ja nun wirklich nicht. Leider habe ich in der Schweiz noch keinen Shop gefunden der die Carinthia Produkte führt. Für meine Brieftasche ist es aber bestimmt besser so.

                                    Grüsse

                                    Peter
                                    "A man who is a man goes on till he can do no more and then goes twice as far."

                                    Norwegian saying

                                    Kommentar


                                    • Tunichtsgut
                                      Erfahren
                                      • 23.02.2011
                                      • 185

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Biwaksack Bundeswehr

                                      Da man GoreTex Biwaksäcke mit gewöhnlichem Schnitt ja weeesentlich günstiger bekommt, würde mich mal interessieren, ob man sich nicht zB aus zweien einen im Stile des Carinthia Observer selber bauen/nähen kann.

                                      Man braucht ja im Prinzip nur den vorderen Bereich so designen, dass man auch einen Eingang mit Moskitonetz hat und ihn mit Aufstellstangen auch so ähnlich wie den Observer macht. Sooo schwer kann das doch nicht sein, oder ?

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                                      • Peter83
                                        Fuchs
                                        • 22.08.2010
                                        • 1115

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Biwaksack Bundeswehr

                                        Hallo Tunichtsgut

                                        Ich denke auch, das es möglich ist den Schlafsack nachzubauen. Der Aufwand ist jedoch sicher relativ gross, und ich bin mir nicht sicher ob ich gut genug nähen kann.
                                        Bei einer Eigenkonstruktion würde ich den Schlafsack so lang machen, dass der Rucksack auch drinnen Platz hätte. Den Stoff gäbe es hier: http://www.extremtextil.de/ und die Zeltgestänge könnte es vielleicht hier: http://www.fliegfix.com/webshop/ geben, da sie eigene Gestänge anbieten. Bei solchen Projekten habe ich jedoch relativ grossen Respekt, da es eine never ending story werden könnte und das Frustrationpotetial doch relativ gross ist...
                                        Doch es könnte auch sehr interessant sein, einmal selber etwas zu bauen und die eigenen Vorstellungen zu verwirklichen.

                                        Grüsse

                                        Peter
                                        "A man who is a man goes on till he can do no more and then goes twice as far."

                                        Norwegian saying

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