Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

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  • Heinerich

    Erfahren
    • 10.09.2020
    • 188

    • Meine Reisen

    Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

    Nachdem ich mich nun, ziemliche Tage, durchs Forum gesucht, gewühlt und gelesen habe, sind meine Überlegungen (hoffentlich) ziemlich weit gediehen und gehen event. sogar in eine der sinnvollen Richtungen.
    Die Hälfte meiner bisherigen Sachen (Messe-Sonderangebote von vor 10 Jahren), empfinde ich als wenig brauchbar.
    Im Vordergrund ist dabei eine "3in1"-Jacke, von Salewa.
    Ich gehöre zur Truppe der Schnellschwitzer und Spätfrierer.
    Beim letzten Klimatisierungs-Versuchs-Rundgang (etwa 14°) war das erst mal wenig bis gar nicht befriedigend.
    Ich hatte -obenrum- an:
    - Funktions-Unterhemd KuFa (Löffler)
    - Funktions-Hemd (Marmot)
    - "3in1"-Jacke (Salewa)

    Natürlich stelle sich, bei der gemäßigten Temperatur, diese "Vollzwiebel", als zu umfangreich heraus. Innerhalb kürzester Zeit, war ich nass ....
    Also Hardshell ausgezogen, was 1. dazu führte, dass ich wg. der Fleecejacke (mind. 200er) weiter schwitzte und der Wind durchpfiff, was ich als deutlich unangenehm empfand. Daher war es auch keine Lösung, das Hemd auch auszuziehen. Zwar weniger schwitzen, dafür aber maximaler Wind durchs Gewebe. An den Armen, deutlichst weiteres schwitzen. Die Ärmel der Fleecejacke, sind gefüttert....
    Da die Sachen auch nicht mehr richtig passen (wg. Gewichtsreduzierung, von 94 auf 84 Kg) und aufgearbeitet werden müssten (Imprägnierung), gehen die weg!

    Jetzige Überlegung:
    1. Schicht: ist mehrfach U-Hemden vorhanden (Löffler, Decathlon (KuFa))
    2. Schicht: vorhandene Hemden (KA, LA, T-Shirts vom Laufen (KuFa))
    3. Schicht: siehe "Einleitung" ...

    Planung zur gepflegten Aufstockung/Neuanschaffung:
    1. Schicht: Kurzarm + Langarm-Shirts
    2. Schicht: Fleece-Jacke
    3. Schicht: Regenjacke

    Ggf. schwierig bei der Entscheidung: ich hab überhaupt keine Erfahrungen, was wirklich empfehlenswert wäre und kann auch, mit den meisten Produktbeschreibungen nix (kritisch) hinterfragen, weil ich mich nie ensthaft mit Materialien beschäftigt habe. Daher tauchen -natürlich- Fragen auf ....

    Bei der 1. Schicht hatte ich an KA/LA-Shirts von Löffler (Transtex light) gedacht. Einziger Grund ist ein Testurteil in einem aktuellen Magazin ...

    2. Schicht soll gefleecet werden und ich weiß überhaupt nicht, was da in Frage kommen könnte. Geplant/Gewünscht ist, dass die Fleecejacke sowohl Wärmefunktion übernehmen, als auch als alleinige äußere Schicht dienen soll, wenn die Temperaturen das erlauben. Allerdings soll die auch ein Windschutz da sein. Bei meiner Forensuche tauchte dann der Begriff Polartec auf. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist da ein gewisser (oder auch guter?) Windschutz gegeben.
    Da hätte ich dann mal die Frage, welche Tuchgewichte da eigentlich zur Verfügung stehen. Da ich ja "Schnellschwitzer" bin, wäre mir was, in Richtung 100er, lieb. Oder ist das event. weniger zielführend???
    Ich merke grad, dass das meine größte Baustelle ist.

    Bei der 3. Schicht hatte ich den Regenschutz im Sinn und dabei die Marmot Knife Edge, da dort die Taschen hoch genug angebracht sind und wohl nicht durch den Hüftgurt verdeckt werden. Andere Vorschläge sind natürlich gern willkommen.

    Natürlich weiß ich, dass meine Bitte um Unterstützung, in den Jehova-Themen-Brunnen fällt, hoffe aber trotzdem auf helfende Beiträge ...
    Vorab schon mal einen ganz herzlichen Dank. Und natürlich versuche ich, alle Nachfragen, so gut und schnell, wie möglich, zu beantworten!

  • lina
    Freak

    Vorstand
    Liebt das Forum
    • 12.07.2008
    • 36705

    • Meine Reisen

    #2
    AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

    Ich würde die Fleeceklamotten nicht in Bewegung nutzen, vor allem nicht als erste Schicht. Meiner Erfahrung nach bildet sich schnell eine Schwitzschicht zwischen Haut und Kleidungsstück, wodurch man leichter anfängt zu frieren. Selbst meine Fleece-Schlafanzughose finde ich hinsichtlich dessen unangenehm (dabei tendiere ich überhaupt nicht zum Schlafwandern).

    Daher nutze ich, wenn, dann nur eine Fleeceweste, und die über eine oder mehrere Schichten Merino (200, 400, Kurzarm und Langarm). Die kann man praktisch stapeln und das Zuviel aus- und wieder anziehen, wenn nötig. Eine Windbreaker-Schicht ist dazu nützlich, die trage ich unter der Fleeceweste.

    Falls Regen angesagt ist, Regenjacke und Regenhose. Oder Regenhose, normale Jacke (wenn’s eiskalt ist: Baumwolle) und Schirm.
    Zuletzt geändert von lina; 04.11.2020, 17:24.

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    • Heinerich

      Erfahren
      • 10.09.2020
      • 188

      • Meine Reisen

      #3
      AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

      Danke, liebe Bäckerin-Kollegin!
      Zitat von lina Beitrag anzeigen
      Ich würde die Fleeceklamotten nicht in Bewegung nutzen, vor allem nicht als erste Schicht ....
      Als 1. Schicht wollte ich auch nicht grundsätzlich, sondern nur dann, wenn Wind/Temperatur das "notwendig" machen, als 2. Schicht.
      Wenn ich Deinen Hinweis richtig verstehe, dann wäre eine Fleeceschicht, für Dich, nur was zur Temperatursicherung", wenn ich mich wenig bewege?

      Zitat von lina Beitrag anzeigen
      Daher nutze ich, wenn, dann nur eine Fleeceweste, und die über eine oder mehrere Schichten Merino (200, 400, Kurzarm und Langarm). Die kann man praktisch stapeln und das Zuviel aus- und wieder anziehen, wenn nötig.
      Fleeceweste hatte ich, als Zwiebelschicht, überhaupt noch nicht im Blick ....

      Zitat von lina Beitrag anzeigen
      Eine Windbreaker-Schicht ist [ ... ] nützlich, die trage ich unter der Fleeceweste.
      Hmmmm, schon wieder was zum nachdenken ....

      Zitat von lina Beitrag anzeigen
      Falls Regen angesagt ist, Regenjacke und Regenhose. Oder Regenhose, normale Jacke (wenn’s eiskalt ist: Baumwolle) und Schirm.
      Uhhhhhhhh, ich hasse Schirme! In nahezu jeder Situation! Ganz im Gegensatz zur Ehefreu ....
      Zuletzt geändert von Heinerich; 04.11.2020, 17:54.

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      • lina
        Freak

        Vorstand
        Liebt das Forum
        • 12.07.2008
        • 36705

        • Meine Reisen

        #4
        AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

        Zitat von Heinerich Beitrag anzeigen
        Wenn ich Deinen Hinweis richtig verstehe, dann wäre eine Fleeceschicht, für Dich, nur was zur Temperatursicherung", wenn ich mich wenig bewege?
        Ja! :-)
        Ich finde auch das Packvolumen zu groß für das, was Fleece leistet.

        In Bewegung reicht meistens der Windschutz. Also an durchschnittlichen Tagen meinerseits 200er (oder, wenn kälter 400er, wenn richtig kalt, beides oder auch drei Schichten) Merino plus Montane Featherlite Smock. Die Wärme erzeugst Du, der Windbreaker bewahrt sie und ist luftig genug, d.h. dichtet nicht ab. Für Pausen dann die Daunenjacke an (oder Primaloft, je nach Vorliebe oder erwarteter Regenhäufigkeit, alternativ Daunenjacke mit wasserabweisendem Oberstoff), in Bewegung dann Daunenjacke wieder aus.


        Wahrscheinlich folgen gleich noch weitere Alternativen, bin gespannt
        Zuletzt geändert von lina; 04.11.2020, 18:00.

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        • Bambus
          Fuchs
          • 31.10.2017
          • 1076

          • Meine Reisen

          #5
          AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

          Ich (auch ein UHu) friere auch eher weniger, gerade wenn in Bewegung.

          Mein Vorschlag wäre:
          1. Schicht - Langarm Merino Shirt (ohne Kragen usw), dazu einen oder mehrere (die vermehren sich wie die Karnickel...) Buffs.
          Alternativ in warmen Zeiten: Kurzarm Merino T-Shirt.
          Vorteil - mehrere Tage ohne Müffel tragbar, reguliert die Körpertemperatur ganz gut und, da dicht auf der Haut, bildet es ein gutes Luftpolster, auch gegen leichten Zug. Beide Varianten gerne auch zusammen wenns kühler wird, reicht meistens bis in den November bei Bewegung. Alternativ oder dazu eine Weste (hab ne alte von FJ in Strickflies, die läßt noch Luft durch, wärmt aber erfreulich und hält den Wind etwas ab) zum Langarm-shirt oder der Kombi (an den Armen friere ich weniger).
          2. Schicht - in Ruhe einen Fleece Pulli, in Bewegung ein einfaches, etwas windabweisendes Hemd (oder die Weste)
          3. Schicht - Regenjacke, evtl. mit Innenjacke (dann muß es aber schon bangig kalt sein)

          Je nach Temperatur zwiebelmäßig alles übereinander. Wichtig für mich sind dünne Unterziehhandschuhe (langsam kommt ein wenig Arthrose o.ä. auf ) und wenns noch kälter wird Buffs an Hals und Handgelenke.

          Von dem KuFa Zeugs usw. auf der Haut halte ich, außer beim Sport (und als Skiunterwäsche/Schlafgarnitur) wenn ich schwitzen muß eher wenig. Ist in meinen Augen brauchbar für ein paar Stunden, wenn man sich dann Umziehen kann, aber nicht auf Dauer. Und sonst sehe ich keinen Vorteil darin.

          PS. sehe gerade, das meiste hat Lina schon geschrieben.

          PPS. die Weste ist ein außerordentlich nützliches Teil. Hält den Leib warm, ist trotzdem luftig genug und bietet ein paar zusätzliche Taschen
          Statt Schirm habe ich immer einen breitkrempigen Hut aus festem Oilskin Stoff dabei.
          Zuletzt geändert von Bambus; 04.11.2020, 18:16.

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          • Pfad-Finder
            Freak

            Liebt das Forum
            • 18.04.2008
            • 11276

            • Meine Reisen

            #6
            AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

            3in1 ist meistens die 0in3-Lösung... lieber separat kaufen und schichten. Aber das hast Du ja sowieso vor.

            "Fleece" als 2. Schicht ist schon vernünftig, nur gibt es unterschiedliche Dicken: 100er, 200er und 300er, letzteres stirbt aber nach meinem Eindruck aus. Für "Spätfrierer" sollte über ein weites Temperaturspektrum 100er Fleece ausreichen. Polartec ist nur ein Hersteller, sagt nichts über die Winddurchlässigkeit aus.

            Die dritte Schicht könnte statt Hardshell/Regenjacke auch ein leichtes Windshirt sein. Damit verringerst Du die Beanspruchung der erfahrungsgemäß schnell verschleißenden Regenjacken. Windshirts bzw. Windshirt-Jacken sind leicht (unter 200 Gramm), und es gibt sie regelmäßig recht preisgünstig bei Kaffeeröstern und Discountern, vornehmlich als Laufbekleidung. Windshirts verhindern das "Durchpfeifen" des Windes, sind aber vielvielviel atmungsaktiver als "Regenjacken". Früher gab es auch mal Windstopper-Fleece, das war zugleich winddicht - ist aber ausgestorben.

            Merino: Ich bin da skeptisch. Es ist nicht mottensicher, es verschleißt schneller als reine Kunstfaser, und ich hätte Hemmungen, Merino zusammen mit meiner übrigen 40-Grad-Wäsche in die Waschmaschine zu tun. Da sind nämlich auch Jeans und andere raue Sachen dabei. Und separates Waschen halte ich für unwirtschaftlich.
            Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

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            • lina
              Freak

              Vorstand
              Liebt das Forum
              • 12.07.2008
              • 36705

              • Meine Reisen

              #7
              AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

              Genau, wie Bambus schreibt: Wärmeregulierung meistens über die Handgelenke. Ärmel rauf oder runter. Erstaunlich, aber funzt.

              Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
              Merino: Ich bin da skeptisch. Es ist nicht mottensicher, es verschleißt schneller als reine Kunstfaser, und ich hätte Hemmungen, Merino zusammen mit meiner übrigen 40-Grad-Wäsche in die Waschmaschine zu tun. Da sind nämlich auch Jeans und andere raue Sachen dabei. Und separates Waschen halte ich für unwirtschaftlich.
              Ich entsorge momentan meine sozusagen dauerverwendeten Merino 200er Langarm-Shirts, die ich 2008 gekauft habe (obwohl – übereinander könnte ich sie noch immer tragen, da das gegenseitig die Löcher abdeckt, aber die Ärmelkanten vorne werden langsam auch morsch). Zerstört hat sie letztendlich die Waschmaschine. Seitdem ich sie aber in Wäschebeutel mit RVverschluss packe, gibt es da auch kein Problem mehr (Schnellwaschgang 40°C). Die Wäschebeutel gibt es öfter als 3er Pack beim Kaffeeröster (und man kann in sie unterwegs die Schuhe ganz luftig so einpacken, dass man morgens beim Anziehen nicht darin auf eine Schnecke tritt ). Die 400er Pullover von 2008 sehen noch aus wie immer.
              Zuletzt geändert von lina; 04.11.2020, 18:38.

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              • Bambus
                Fuchs
                • 31.10.2017
                • 1076

                • Meine Reisen

                #8
                AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
                ...
                Merino: Ich bin da skeptisch. Es ist nicht mottensicher, es verschleißt schneller als reine Kunstfaser, und ich hätte Hemmungen, Merino zusammen mit meiner übrigen 40-Grad-Wäsche in die Waschmaschine zu tun. Da sind nämlich auch Jeans und andere raue Sachen dabei. Und separates Waschen halte ich für unwirtschaftlich.
                Da kann ich nur bedingt zustimmen. Ja, Merino ist als Naturfaser etwas empfindlicher gegen raue Behandlung. Aber in Kombination mit etwas Kunstfaser oder fester Naturfaser (Seide oder Leinen) mehr als ausreichend robust. Und da sie nicht so oft gewaschen werden müssen auch wieder ökologisch vertretbarer (und ich möchte nicht wissen, was an Wasser und Energie mehr bei der Herstellung von Kunstfasern benötigt wird... da kann man schon ein paar mal Wollsachen separat waschen).

                Gut, 12 Jahre hält nur extrem wenig körpernahe Kleidung bei mir, aber 5 Jahre sollten auch bei mir drin sein.
                Aber ich gebe dir da Recht, Fleecesachen als 2. oder 2,5. Schicht haben ein extrem langes Leben, selbst bei mir (die ältesten Helle Hansen Fleecejacke ist bald 40 Jahre alt).

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                • Christoph P.
                  Gerne im Forum
                  • 26.09.2008
                  • 51

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                  Zitat von Heinerich Beitrag anzeigen
                  Bei der 3. Schicht hatte ich den Regenschutz im Sinn und dabei die Marmot Knife Edge, da dort die Taschen hoch genug angebracht sind und wohl nicht durch den Hüftgurt verdeckt werden. Andere Vorschläge sind natürlich gern willkommen.
                  Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
                  Die dritte Schicht könnte statt Hardshell/Regenjacke auch ein leichtes Windshirt sein. Damit verringerst Du die Beanspruchung der erfahrungsgemäß schnell verschleißenden Regenjacken.
                  Die von Dir erwogene Jacke ist aus GORE Paclite, da ist die Membran direkt auf den Außenstoff laminiert und innen keine dritte Lage vorhanden, als loses Futter oder auflaminiert. Dieser Aufbau ist leicht, aber je nach Außenstoff und auch innen empfindlich: Ich habe eine leichte und sehr komfortable Paddeljacke aus Paclite. Bei der sind von außen an Berührungspunkten mit der Schwimmweste und innen an Berührungspunkten mit Reißverschlüssen undichte Scheuerstellen entstanden. Das könnte Dir im Bereich von Trage- und Hüftgurt/en Deines Rucksacks und je nach 2. Schicht auch passieren. Aber auch Membranjacken robusteren Aufbaus waren bei mir schon schnell "durch".

                  Zitat von Pfad-Finder Beitrag anzeigen
                  Früher gab es auch mal Windstopper-Fleece, das war zugleich winddicht - ist aber ausgestorben.
                  Ja, äußerst bedauerlich, hat sogar vor Leichtregen geschützt...

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                  • ChuckNorris
                    Erfahren
                    • 03.08.2018
                    • 148

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                    Langarmshirt, Fleeceweste, ggf. Softshell drüber würde ich für Tagestouren empfehlen. Regenjacke/Hardshell nur wenn richtig schlechtes Wetter angesagt ist oder bei Mehrtagestouren statt dem Softshell. Eventuell ein Primaloft oder eine dünne Daune zum Pause machen.

                    Ich sehe häufiger bei meinen Mitwanderern, dass die meisten Leute mit zuviel statt zu wenig Klamotten losziehen. Wenn du glaubst Fleece und Jacke müssen sein, dann reicht of die Jacke (oder das Fleece). Meiner Erfahrung nach läuft man eher länger in zu warmen Sachen, als dass man bei zu kalten Klamotten kurz stehen bleibt und mehr anzieht.

                    Alternativ kann man auch einfach weiter laufen, wenn man schwitzt und die nassen Sachen beim Pause machen ausziehen. Das mache ich öfter auf Mehrtagestouren wenn die Bedingungen zwischen zu warm und zu kalt wechseln. Das läuft dann so: gehen mit Shirt, Fleeceweste und Hardshell (weil ich auf Mehrtagestouren auf's Softshell verzichte). Beim Pause machen, alles ausziehen, auch das Shirt und statt dessen die Daunenjacke anziehen.

                    Marke, Material und so weiter ist meiner Meinung nach erstmal wurscht. Kauf das was in dein Budget passt. Darüber würde ich mir nur bei langen Touren abseits der Zivilisation Gedanken machen. Bei allem anderen ist auch nicht tragisch wenn du während der Tour merkst, dass du vielleicht besser was anderes gekauft hättest. Das gilt natürlich nur dann, wenn du günstig einkaufen willst, aber wenn du dir nicht so sicher bist was du kaufen sollst, dann würde ich eh erstmal nicht so viel Geld in die Hand nehmen.

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                    • Pfiffie
                      Fuchs
                      • 10.10.2017
                      • 1966

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                      Falls du wirklich ein Vielschwitzer Schnellschwitzer bist wirst du immer nass werden, egal was du für ne Zwiebel anziehst. So meine Erfahrung als Vielschwitzer.

                      Bei nach meinem Gefühl sehr kalten Tagen ziehe ich ein Langarmmeriono drunter, sonst Funktionshemd kurzarm, Fleecepullover und Jacke. Wenn zu warm wird:

                      1. Jacke auf
                      2. Pullover ausziehn Jacke zu
                      3. Pullover ausziehn Jacke auf
                      4. Jacke ausziehn und Pullover

                      Die Jacke variiere ich nach Jahreszeit.

                      Am wichtigsten aber für mich etwas trockenes Warmes in der Pause zum drüber ziehen und wenn es ein 2. Pullover ist, die Schwitzer kühlen schnell aus. Aber ich bin der Meinung das es immer blöd ist als Schwitzer, den Zustand eines Nichtschwitzer erreicht man nicht, so zumindest meine Erfahrung leider.
                      "Freiheit bedeutet, dass man nicht alles so machen muss wie andere"

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                      • rumpelstil
                        Fuchs
                        • 12.05.2013
                        • 2304

                        • Meine Reisen

                        #12
                        AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                        Merino ist zur Zeit "in", Kunstfaser "out". Ich trage auch gerne Merinosachen, aber du hast schon recht, ist nicht mottensicher und verschleisst schneller - egal was hier geschrieben wird. Vorteile: Stinkt kaum und wärmt auch feucht noch (gerade Vielschwitzer frieren leichter im durchgeschwitzten KuFa Shirt und brauchen dann eine dicke Fleecejacke).
                        Wenn KuFa Shirts da sind, die du gerne trägst, würde ich die behalten. Ersetzen kannst du sie ja auch später.

                        3 in 1-Jacken waren mal trendy, nutzt man heute aber eher weniger.
                        Hemden sind für deinen Zweck mE überflüssig.

                        Meine Strategie an deiner Stelle wäre in etwa:

                        1. Schicht: Kurz- oder Langarmshirt (KuFa oder Wolle oder Mischung)
                        2. Schicht: winddurchlässige Wärmeschicht (Fleece oder Wolle oder irgendein Pulli oder Weste)
                        3. Schicht: Regen- und Windschutz (Goretex oder irgendwas)

                        Was du genau für die drei Schichten nimmst, kannst du ja auswählen und ev nach Witterung ändern.
                        So brauchst du bei 14° als Wärmeschicht vielliecht nur eine leichte Weste, die du in der Pause anziehst. Bei zehn Grad weniger ist vielleicht eine leichte Fleecejacke gut, bei unter Null eine dünne Daunenjacke. Die Wärmeschicht würde ich beim Gehen sowieso ausziehen.
                        Als Wind-/Regenjacke kommt es drauf an, ob du gern was robustes hast (wenn du z.B. durchs Unterholz streifst oder Felsen entlangschrabbelst) oder eher was leichtes mit kleinem Packmass.

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                        • cast
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                          Liebt das Forum
                          • 02.09.2008
                          • 17603

                          • Meine Reisen

                          #13
                          AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                          Merino wärmt im nassen Zustand etwas besser als Kufa, allerdings trocknet die Wolle auch deutlich langsamer, ich bevorzuge nach wie vor Kufa wenn es anstrengend ist, oder zumindest eine Mischung Wolle mit Kufa wie bei Woolpower.
                          Reines Kufa, Brynje.
                          "adventure is a sign of incompetence"

                          Vilhjalmur Stefansson

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                          • Murph
                            Fuchs
                            • 30.06.2007
                            • 1374

                            • Meine Reisen

                            #14
                            AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                            Bei relativ anstrengenden Aktivitäten in nasskalter Umgebung habe ich auch gute Erfahrungen mit Brynje Netzunterwäsche plus Fleece plus dampfduchlässige Hardshell (eVent, Dermizax) gemacht.
                            Guter Feuchtigkeitstransport und man ist schnell wieder trocken nach kurzem Abdampfen in der Pause.

                            Bei Kälte dann Wolle (Brynje, Woolpower) und entsprechende Lagen drüber, je nach Temperatur und Aktivität. Gern Baumwolle als äußere Lage.
                            "Als wir fertig waren mit Reflektieren war es schon zu windig, um das Zelt aufzustellen."

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                            • lina
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                              Vorstand
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                              • 12.07.2008
                              • 36705

                              • Meine Reisen

                              #15
                              AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                              Baumwolle ist nix bei Regenwetter, aber IMO gibt es bei Minustemperaturen nichts Angenehmeres.

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                              • cast
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                                • 02.09.2008
                                • 17603

                                • Meine Reisen

                                #16
                                AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                                Ventile ist reine Baumwolle.....

                                aber IMO gibt es bei Minustemperaturen nichts Angenehmeres.
                                Doch Mischgewebe weil schneller trocken.
                                "adventure is a sign of incompetence"

                                Vilhjalmur Stefansson

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                                • Enja
                                  Alter Hase
                                  • 18.08.2006
                                  • 4213

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                                  14 Grad ist ziemlich warm. Da trage ich kurzärmlige T-Shirts aus Funktionsstoff. Wenn mir frisch wird, kommt ein langärmliges Hemd drüber. Baumwoll/Mischgewebe. Da drüber kommt bei Bedarf meine Fleecejacke. Bei Nicht-Bedarf binde ich mir die um die Hüften. Für Regen ein Windbreaker-T-Shirt (im Moment von Arcteryx. Das passt bei Nicht-Bedarf in meine Hosentasche.

                                  Bei mehrtägigen Wanderungen ist immer meine Yeti-Daunenjacke dabei. Die wiegt fast nichts. Hat auch kaum Volumen. Wenn nicht gerade Winter in Norwegen ist, reicht mir die dicke. Und wenn mit Wolkenbrüchen zu rechnen ist, einen Regenponcho. Je nach Wetterlage durchaus auch Schirm. Ich habe da so eine Art Knirps. Der passt in meinen Wanderbeutel.

                                  Unterhemd nutze ich nur bei Minusgraden. Wobei ich im Winter auch eher das Problem sehe zu schwitzen als zu frieren.

                                  Das meiste in meinem Besitz ist mindestens 20 Jahre alt und vom Discounter. Neuerdings kaufe ich meistens Vaude.

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                                  • opa
                                    Lebt im Forum
                                    • 21.07.2004
                                    • 5403

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                                    Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
                                    Merino ist zur Zeit "in", Kunstfaser "out". Ich trage auch gerne Merinosachen, aber du hast schon recht, ist nicht mottensicher und verschleisst schneller - egal was hier geschrieben wird. Vorteile: Stinkt kaum und wärmt auch feucht noch (gerade Vielschwitzer frieren leichter im durchgeschwitzten KuFa Shirt und brauchen dann eine dicke Fleecejacke).
                                    kann ich als vielschwitzer so nicht bestätigen. bei höherem schweißaufkommen kannst du IMHO merino als erste schicht komplett knicken, da funtioniert kufa halt - bei allen anderen nachteilen -mit abstand am besten.

                                    habe da als vielschwitzer schon viel herumprobiert, die königslösung aber noch nicht gefunden, wird warhscheinlich auch nix mehr. aber so aus meiner erfahrung: am unschönsten ist es, wenn du so richtig schön durchgeweicht bist und dann erwischt dich ein windbstoß. deshalb so wenig isolation wie möglich und dafür besser mehr windschutzbei guter dampfdurchlässigkeit. also dieses fleecematerial mit außen glatter oberfläche hält schon mal merh wind ab als normaler fleece. wobei ich mittlerweile so ein kaum isolierendes, aber wiendabweisendes, leichtes "sommersoftshell" als zweite schicht über dem kufa-shirt lieber trage. das reicht mir z.b bei skitourengehen bei unter null in den meisten fällen für den aufstieg vollkommen aus, ohen was drüber
                                    auch bei hardshells gibt es schon unterschiede, habe eine aus active shell, natürlich weniger robust , reicht für meine zwecke aber vollkommen aus, und ich finde schon, dass man einen unterschied merkt. ist schön leicht, und wenn die membran hinüber ist, reicht es immer noch für lauf- und mountainbike-runden am feierabend.

                                    und so gut wie immer dabei: wechselshirt!

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                                    • lina
                                      Freak

                                      Vorstand
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                                      • 12.07.2008
                                      • 36705

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                                      Zitat von opa Beitrag anzeigen
                                      mountainbike-runden am feierabend.
                                      Zum Radfahren braucht Dein Windbreaker pit zips, damit er sich nicht aufbläst.

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                                      • sudobringbeer
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                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        AW: Mittelgebirgs-Zwiebel Zusammenstellung

                                        Was sich bei mir von Wandern über Bergsteigen bis zur Skitour bewährt hat:

                                        Bei Tagestouren mit sehr hoher Intensität nehme ich KuFa ansonsten meist einen Merino Mix

                                        - dünnes Kurzarm T-Shirt (Kufa / Merino 150)
                                        - dünnes Langarm Shirt mit langem Reisverschluss bis zur Brust (Kufa / Merino 150)
                                        - dünne Fleece Weste (billiges Teil von Decathlon)

                                        Wenn notwendig kommt dann drüber:
                                        - Windbreaker bzw. Hardshell. Je nachdem was für ein Sport eben ein ultradünnes Material wenn ich nur Wandern gehe, 2.5 oder 3 Lagen Goretex beim Bergsteigen/Skitouren).
                                        - Wenn es sehr kalt (Minusgrade) ist kommt noch ein Primaloft 60/90 drunter. Meist habe ich aber nur eine Daunenjacke im Rucksack, die ich anziehe wenn ich Pause mache.

                                        Ggf. ein Buff um den Hals bzw. eine Mütze auf dem Kopf hilft mir zudem die Wärme noch zusätzlich zu regulieren.


                                        + ein Wechselshirt bspw. beim Skitourengehen.

                                        Habe alles mögliche ausprobiert, aber ich komme immer wieder zu diesem Setup zurück. Ich komme bspw. mit Softshell am Oberkörper nicht klar. Ist mir meist zu warm und dann zu sperrig im Rucksack. Da nehme ich dann lieber eine sehr dünne Goretex Jacke wenn der Wind bläst.
                                        Zuletzt geändert von sudobringbeer; 05.11.2020, 09:52.

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