OSM-Rendering verschiedener Apps

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  • Sausemann
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    • 11.10.2018
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    • Meine Reisen

    OSM-Rendering verschiedener Apps

    Ist zwar OT, aber ganz interessant finde ich. Auch die App Empfehlung des DRK
    imho wirds problematisch, wenn man sich nur auf die "Outdoor" Apps verlässt. (Unterstelle ich jetzt einfach mal)
    Das ist wie strikt nach Navi fahren, ohne das Gehirn einzuschalten.
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    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der
    Zuletzt geändert von ApoC; Gestern, 11:54.
    Einer der mehr Ahnung hatte als ich sagte mal:
    "Manchmal verspeist man den Bären, und manchmal wird man eben vom Bären verspeist."

  • fhvdrais
    Dauerbesucher
    • 16.08.2015
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    • Meine Reisen

    #2
    In der Sächsischen Schweiz findet man einige solche 'Wege', die definitiv keine sind. Nicht nur in komoot übrigens, ich habe dieselben Nichtwege auch in mapy gesehen. Das scheint dann schon an der Datengrundlage (wahrscheinlich also OSM) zu liegen. Aber wenn man außer dem Smartphone auch das Hirn einschaltet, sollte man trotzdem erkennen, wie weit man gehen kann, und muss dann halt notfalls ein Stück zurück.

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    • Taunuswanderer
      good old boy

      Lebt im Forum
      • 19.01.2018
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      • Meine Reisen

      #3
      OT: Am Fritschenstein gibt es laut OSM einen mit T5 eingestuften Zustiegsweg. In komoot (Webversion) kann ich das nicht wirklich von einem Standard-Wanderweg unterscheiden. In mapy.cz ist der Weg gepunktet anstatt gestrichelt…
      Dies ist keine Signatur.

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      • thomas79
        Fuchs
        • 12.06.2010
        • 1119
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        • Meine Reisen

        #4
        Zitat von Sausemann Beitrag anzeigen
        imho wirds problematisch, wenn man sich nur auf die "Outdoor" Apps verlässt.
        Zitat von fhvdrais
        ich habe dieselben Nichtwege auch in mapy gesehen. Das scheint dann schon an der Datengrundlage (wahrscheinlich also OSM) zu liegen.
        Von vornherein: Auch für mich ersetzt keine App die eigene Verantwortung vor Ort, die Begehbarkeit eines Weges einzuschätzen.

        Aber ist es wirklich so, dass hier die Verantwortung auf die Apps und OSM abgeschoben werden kann, nur weil „ein Weg gesehen werden kann“? Das habe ich schon häufiger gehört. Wenn man dann aber genauer hinsieht, sind diese Wege eben genauso oft auch entsprechend in OSM klassifiziert und werden bei den allermeisten Karten auch entsprechend anders (Farbe, Strichstärke, Linierung) gerendert. Man könnte das also oft / meist (?) durchaus erkennen.

        Ich mache mir tatsächlich schon länger Gedanken, ob man beim Karten-Rendern heute überhaupt noch darauf vertrauen sollte, dass sich die Nutzer bewusst die Legende ansehen – oder ob man einfach jeglichen Weg mit Einschränkungen (aber wo fängt man da an, bei SAC-Skala 2?) gleich vorweg ausblenden muss. Was können wir denn noch als sicher wahrgenommene Eigenverantwortung einstufen?
        TrekkingTrails.de: Touren - Ausrüstung - Packlisten

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        • thomas79
          Fuchs
          • 12.06.2010
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          #5
          Zitat von Taunuswanderer Beitrag anzeigen
          OT: Am Fritschenstein gibt es laut OSM einen mit T5 eingestuften Zustiegsweg. In komoot (Webversion) kann ich das nicht wirklich von einem Standard-Wanderweg unterscheiden. In mapy.cz ist der Weg gepunktet anstatt gestrichelt…
          Da ist ein schönes Beispiel, dass es eben nicht "nur an der Dategrundlage" (OSM) liegt. Um es vorsichtig zu sagen: Komoot ist jetzt nicht unbedingt dafür bekannt, die detailliertesten Karten aus der durchaus detailreicheren Datengrundlage (OSM) bereitzustellen... - aber ist daran jetzt die Datengrundlage Schuld, wie von fhvdrais impliziert?​ ​
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          • ApoC

            Moderator
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            • 02.04.2009
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            • Meine Reisen

            #6
            Zitat von fhvdrais Beitrag anzeigen
            In der Sächsischen Schweiz findet man einige solche 'Wege', die definitiv keine sind. Nicht nur in komoot übrigens, ich habe dieselben Nichtwege auch in mapy gesehen. Das scheint dann schon an der Datengrundlage (wahrscheinlich also OSM) zu liegen. Aber wenn man außer dem Smartphone auch das Hirn einschaltet, sollte man trotzdem erkennen, wie weit man gehen kann, und muss dann halt notfalls ein Stück zurück.
            Wo meinst du denn bei OSM? Bei der auf openstreetmap.org oder -.de dargestellten Karte? Oder wirklich in der Datenbasis die man zum Beispiel im Web-Editor sehen kann?



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            • Taunuswanderer
              good old boy

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              • 19.01.2018
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              #7
              Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
              Von vornherein: Auch für mich ersetzt keine App die eigene Verantwortung vor Ort, die Begehbarkeit eines Weges einzuschätzen.
              Gerade bei Wanderwegen ist das m.E. der einzige Maßstab. Ein Weg kann ja auch aus anderen Gründen nicht oder schwer begehbar sein. Was hilft mir ein T2-Wanderweg, wenn da drei Bäume querliegen oder der Regen drei Meter Weg weggespült hat?
              Ich war ja selber schon mal im Dezember im Elbsandsteingebirge. Da waren, wegen (nassem) Glatteis und/oder nassem Laub, selbst einfache Wege teils saugefährlich.

              Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
              Aber ist es wirklich so, dass hier die Verantwortung auf die Apps und OSM abgeschoben werden kann, nur weil „ein Weg gesehen werden kann“? Das habe ich schon häufiger gehört. Wenn man dann aber genauer hinsieht, sind diese Wege eben genauso oft auch entsprechend in OSM klassifiziert und werden bei den allermeisten Karten auch entsprechend anders (Farbe, Strichstärke, Linierung) gerendert. Man könnte das also oft / meist (?) durchaus erkennen.
              Selbst wenn eine App/Wanderführer/Autor einen Weg irgendwie als sagen wir mal „einfach“ klassifiziert hat, wäre ich immer noch selbst verantwortlich, wenn ich mich sehentlich in eine Gefahrensituation begebe. Da müsste ich halt vorher umkehren.
              Das Problem ist m.E.: die Klassifizierungen sind an sich schon schwierig und i.d.R. auch nicht „offiziell“ in irgendeiner Art geprüft. Selten also vergleichbar. Dazu kommen die individuellen Fähigkeiten des Wanderers, das Wetter und diverse andere Faktoren.
              Ferner muss ich davon ausgehen, dass Karten bestenfalls nah an der Realität sind, aber selten vollständig sind. Gerade bei OSM ist der Abbildungsgrad je nach Region sehr unterschiedlich. Die Klassifizierung nach SAC-Skala finde ich gut, aber unterschiedliche Personen können Wege unterschiedlich einstufen.

              Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
              Ich mache mir tatsächlich schon länger Gedanken, ob man beim Karten-Rendern heute überhaupt noch darauf vertrauen sollte, dass sich die Nutzer bewusst die Legende ansehen – oder ob man einfach jeglichen Weg mit Einschränkungen (aber wo fängt man da an, bei SAC-Skala 2?) gleich vorweg ausblenden muss. Was können wir denn noch als sicher wahrgenommene Eigenverantwortung einstufen?
              Wieso sollte man solche Annahmen treffen? Wenn die Karte halt nur Wege darstellt, dann muss ich im Zweifel halt damit rechnen, dass es schmutzig und schwierig werden kann. Wer weniger Eigenverantwortung haben möchte sollte sich m.M.n. für betreutes Wandern entscheiden.​
              Dies ist keine Signatur.

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              • Flachlandtiroler
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                • 14.03.2003
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                • Meine Reisen

                #8
                Zitat von Taunuswanderer Beitrag anzeigen
                Die Klassifizierung nach SAC-Skala ​
                auch dort steht schwarz auf weiss:
                Verhältnisse
                Routen werden unter der Annahme günstiger Verhältnisse bewertet, also bei guter Witterung und Sicht, trockenem Gelände, normalem Wasserstand bei Bächen, schneefreiem Zustand etc.​
                Uch gehe mal ohne Recherche davon aus, Komoot & Co. haben ähnliches in Ihren AGBs/Nutzungsbedingungen formuliert, dazu die Ausschlüsse für die Inhalte von dritter Seite etc.
                Meine Reisen (Karte)

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                • Taunuswanderer
                  good old boy

                  Lebt im Forum
                  • 19.01.2018
                  • 5674
                  • Privat

                  • Meine Reisen

                  #9
                  Die SAC-Skala finde ich auch einigermaßen nachvollziehbar. Bei den Einstufungen schwarz/rot/blau des DAV/ÖAV habe ich da öfters ein Fragezeichen. Allerdings sind die Einstufungen gemäß SAC-Skala, durch wen auch immer, bei OSM außerhalb der Schweiz nicht immer mit denen innerhalb der Schweiz vergleichbar. Außerhalb der Schweiz wird aus einem schwierigen T3 gerne mal ein T4 und aus einem T4 gerne mal ein T5… Ist aber mein rein subjektives Gefühl.

                  App-Anbieter werden immer Ausschlussklauseln drin haben. Ich würde eine Klage gegen einen App-Anbieter im o.g. Fall auch eher als sehr chancenarm einschätzen.
                  Dies ist keine Signatur.

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