Dutch Oven Rezepte ?

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  • hotdog
    Freak

    Liebt das Forum
    • 15.10.2007
    • 16102

    • Meine Reisen

    #21
    AW: Dutch Oven Rezepte ?

    OT:
    Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    der Stovetec aus den USA ist ein kongenialer Partner für den Dutch Oven...
    Arghhh.... hätt ich bloss nicht hier reingeklickt
    Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

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    • Ditschi
      Freak

      Liebt das Forum
      • 20.07.2009
      • 10735

      • Meine Reisen

      #22
      AW: Dutch Oven Rezepte ?

      http://www.amazon.com/gp/product/B00...M8FA88AMBS955Y



      Wenn ich lese, shipping free, dann ist das die Zweitür-Luxusversion für 100,53 € plus 19% Einfuhrumsatzsteuer = 119,63 €.

      Schniff, ich bekam für des Geld damals bei Ebay nur die einfache Zweitür- Version, weil ich Porto bezahlen mußte.

      Ditschi
      Zuletzt geändert von Ditschi; 07.11.2014, 16:40.

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      • hotdog
        Freak

        Liebt das Forum
        • 15.10.2007
        • 16102

        • Meine Reisen

        #23
        AW: Dutch Oven Rezepte ?

        OT: "free shipping" meint aber sicher nicht den Versand nach Übersee.

        Edit: eben
        Sorry, this item can't be shipped to your selected address.
        Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

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        • lutz-berlin
          Freak

          Liebt das Forum
          • 08.06.2006
          • 11881

          • Meine Reisen

          #24
          AW: Dutch Oven Rezepte ?

          da kommt noch rchtig porto dazu

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          • Ditschi
            Freak

            Liebt das Forum
            • 20.07.2009
            • 10735

            • Meine Reisen

            #25
            AW: Dutch Oven Rezepte ?

            OT: Dann nehme ich " schniff " zurück.

            Ditschi

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            • Daddyoffive
              Fuchs
              • 24.08.2011
              • 2434

              • Meine Reisen

              #26
              AW: Dutch Oven Rezepte ?

              Dann hier mal ein Rezept für den DO:

              Zimtschnecken:



              Für eine DO-Füllung (ich glaub der von mir verwendete ist 10" groß) habe ich einen süßen Hefeteig aus 500gr. Mehl hergestellt (nicht zu viel Zucker verwenden, die Füllung wird ja auch süß). Dafür nehme ich Milch statt Wasser, etwas Butter, ein Ei und nur 1/4 Würfel Hefe.

              Nach dem Gehen den Teig zu einer Platte ausrollen, mit weicher, bzw. flüssiger Butter bepinseln und mit einer Zimt/Zuckermischung bestreuen. Von der langen Seite her locker aufrollen und in 8-10 gleich große Stücke schneiden. Die Schnecken aufrecht in den leicht bemehlten DO stellen, so dass sie jeweils viel Platz zum Aufgehen haben. Dann den Deckel drauf.

              Am Lagerfeuer mit wenig Glut auf dem Deckel etwa 1/2 - 1 Stunde gehen lassen und anschließend mit mehr Ober- als Unterhitze backen.
              Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden müsste, sondern ein Abenteuer, das gelebt werden will.
              John Eldredge
              ><>

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              • Ditschi
                Freak

                Liebt das Forum
                • 20.07.2009
                • 10735

                • Meine Reisen

                #27
                AW: Dutch Oven Rezepte ?

                Hmmmm, die muß ich gleich meiner Frau zeigen...

                Ditschi

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                • thinkpad
                  Neu im Forum
                  • 06.11.2014
                  • 6

                  • Meine Reisen

                  #28
                  AW: Dutch Oven Rezepte ?

                  Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
                  Also:der Dutch Oven ist ein schwerer Gußeiserner Topf mit Deckel. Die ersten Siedler brachten ihn von Europa mit nach Amerika. Diese erste Siedlergruppe, die den Topf mitbrachte, nannte sich " Pennsylvania Dutch". Daher hat der Topf in den USA seinen Namen. Es waren aber deutsche, nicht holländische Auswanderer. Von da aus verbreitete er sich über Amerika, war der " outdoor-Kochtopf" der Siedler und Cowboys über offenem Feuer. Er war den Menschen dort so wertvoll, daß er sogar in den Testamenten erwähnt und weitervererbt wurde.
                  Quelle: Carsten Bothe, Durch Oven, Geschichte des Dutch Oven Seite 19.

                  Ja, die sind sauschwer. Das besondere ist, daß das schwere Guseisen die Hitze aufnimmt und gleichmäßig verteilt. Als Folge kann man Gerichte in größeren Mengen, je nach Topfgröße, über Glut oder ( kleinem!) offenen Feuer sehr lange kochen, ohne daß die Speisen anbrennen. Weitere Besonderheit ist, daß der Deckel einen Rand hat, so daß man Glut ( Holzkohle/ Grillkohle) oben auf den Deckel legen kann. Dadurch bekommt man Ober-und Unterhitze, kann also Brot und Kuchen backen oder Speisen überbacken. Liegt Glut auf einem Deckel, kann man wiederum einen anderen Topf draufstellen, so daß man mehrere Töpfe mit unterschiedlichen Speisen stapeln kann.

                  Die Speisen brennen nur dann nicht an, wenn die Poren des Guseisens durch eingebranntes Fett versiegelt sind. Gute Töpfe bekommt man bereits eingebrannt geliefert. Sonst kann man im Backofen oder sonstwo das Einbrennen selbst vornehmen.
                  Die Töpfe sind überdies nicht nicht rostfrei und müssen sorgfältig vor Oxidation geschützt werden.

                  Gute Traditionstöpfe kommen aus den USA, z.B von Lodge Manufacturings Company, die die Töpfe seit 1896 herstellen. Gibt noch andere gute Firmen und natürlich Nachbauten aus China, die auch ihren Zweck erfüllen.

                  Es soll auch Dutch Oven aus Alu geben. Ob die den Zweck des schweren Guseisens ebenso erfüllen können, frage ich mich selbst.

                  Gruß Ditschi
                  Super vielen Dank, jetz bin ich schlauer! Ich hab zwar irgendwie geglaubt, dass man dass auch im Rucksack tragen kann. Ich such eher Campingeschirr ;). Aber wer weiss, wenn ich mal mit einem Bus unterwegs bin..

                  das schreibt Globetrotter:

                  "Seit einigen Jahren haben sich die Dutch-Oven in der Grill- und Barbecueszene etabliert und das Kochen mit den "schwarzen Pötten" ist Kult geworden. Dabei ist der Dutch-Oven mehr als nur ein gusseiserner Kochtopf. Er ist ein Symbol für den Wilden Westen, für Freiheit und Abenteuer, für gutes Essen am Lagerfeuer und das Leben in der Natur...."
                  Editiert vom Moderator
                  zitat gekürzt wegen urheberrecht

                  Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der


                  Am besten find ich :
                  Er ist ein Symbol für den Wilden Westen, für Freiheit und Abenteuer, für gutes Essen am Lagerfeuer und das Leben in der Natur.
                  Zuletzt geändert von Homer; 10.11.2014, 23:20.

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                  • Philipp
                    Alter Hase
                    • 12.04.2002
                    • 2752

                    • Meine Reisen

                    #29
                    GSI Alu-DO

                    Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
                    Meiner (GSI-Alu DO, 10") ist gestern geliefert worden. Mal sehen, wie gut er sich einsetzen läßt.
                    Das Modell dieser Größe besitzt keine Füßchen, der Boden ist abgedreht, so daß er sich sicherlich auch gut zuhause auf der Herdplatte als Bräter/Schmortopf einsetzen lassen sollte. Etwas niedrig ist er zugegebenermaßen, aber ich würde auch nicht für ganze Horden kochen.
                    Wenn ich einmal Zeit finde, ihn bestimmungsgemäß zu testen, werde ich meine Erfahrungen hier schildern. Grundsätzlich bin ich aber draußen mit leichterer und einfacherer Küche unterwegs.

                    Gruß, Philipp
                    So, gestern wurde der GSI-Aluschmortopf eingeweiht - mangels Garten und Feuermöglichkeit allerdings auf und in dem heimischen Herd. Ich habe einen Wildschweinbraten mit Espressokruste und Schmorgemüse gemacht - und es wurde äußerst lecker! Denk dem ebenen Boden geht der DO wunderbar auch auf der Herdplatte, der Schweinebraten wurde scharf angebraten, dann kam das Gemüse dazu, Deckel druff, kurz noch weiter auf der Platte und dann ab in den Ofen (150°C Umluft). Nach kurzer Zeit habe ich etwas Gemisch aus Apfelwein, Rotwein und Tomatenmark angegossen und alles schön schmoren lassen. Ca. 45 min, später war der Braten durch und schmeckte wunderbar .

                    Demnächste werden erste Brotversuche, auch zunächst im Ofen, gemacht, danach muß ich für einen Feuerversuch halt mal auf den Spielplatz gehen.

                    Philipp
                    "Oft vereint sind im Gemüte Dämlichkeit und Herzensgüte." - W. Busch

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                    • HittiSan
                      Erfahren
                      • 11.11.2014
                      • 104

                      • Meine Reisen

                      #30
                      AW: Dutch Oven Rezepte ?

                      Zitat von Hamburger Beitrag anzeigen

                      Von Ossobuco bis Käsekuchen hab ich schon alles aus dem Dutch kosten dürfen, das geht auch nicht mit jedem anderen Topf.
                      Das ist nicht richtig. Ich backe mir unterwegs auch selber Brot, wenn es mal sein muss. Dazu benutze ich eine hohe Alupfanne mit Deckel, gut 25 Jahre alt, mach ein Feuer,warte bis ich Holzkohle bzw Glut habe, packe das Pfännchen mit Teig gefüllt in Grassoden ein, lege das auf die Glut, haue glut drüber und warte so gut und gern ne Stunde, vielleicht mehr, vielleicht weniger. Kommt auf die Hitze an, also die Menge der Glut.
                      Als Teig dient so eine Art Hefesauerteig, Sourdough (haltbarer saurer Hefeteigansatz, )oder so im englischen Sprachgebrauch geheißen.
                      Wer für solche Spielereien nen gußeisernen Pott mit schleppt, der is selber schuld. Hatte auch mal nen Kumpel, der wollte Koch werden und der hat bei ner Pyrenäenen Überquerrung in der Breit, also von Westen nach Osten über die Höhen, ne gußeisernen Pfanne mitgeschleppt. 3 Tage hat er sie getragen, dann weggeschmissen. Meine olle (damals noch fast neue) Alupfanne war genauso gut. Wer so was natürlich ins rauchende, flackernde Feuer stellt, der ist selber schuld. Man (frau wohl auch) kocht auf Glut, nicht über offener Flamme.
                      Zuletzt geändert von HittiSan; 17.11.2014, 16:26.

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                      • hotdog
                        Freak

                        Liebt das Forum
                        • 15.10.2007
                        • 16102

                        • Meine Reisen

                        #31
                        AW: Dutch Oven Rezepte ?

                        Ich glaube, da sind wir uns alle einig, dass man einen DO nicht beim Wandern dabei hat, und dass es viele Arten gibt, ein Brot zu backen, notfalls auch ganz ohne Topf.

                        Aber letztlich ist das Pro und Contra DO hier Off-Topic.
                        Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

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                        • HittiSan
                          Erfahren
                          • 11.11.2014
                          • 104

                          • Meine Reisen

                          #32
                          AW: Dutch Oven Rezepte ?

                          Ok, dann will ich nix gesagt haben.

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                          • HittiSan
                            Erfahren
                            • 11.11.2014
                            • 104

                            • Meine Reisen

                            #33
                            AW: Dutch Oven Rezepte ?

                            Hier ein Rezept für Brot a la Italia als Entschädigung:


                            500 g Weizenmehl ein wenig griffiger als die herkömmliche 405er Type
                            325 - 250 ml kaltes Wasser Wasser
                            1 Beutel Trockenhefe oder 1/4 Würfel frischer Hefe
                            gut 10 g Salz, also ein leicht gehäufter Eßlöffel
                            Etwas Zucker, so 1 bis 2 Teelöffel.
                            1 bis 2 Esslöffel gutes kaltgepresstes Olivenöl

                            So gut 100 ml Wasser mit dem Zucker verrühren. Zucker auflösen, eventuell bei geringer Wärmezufuhr. sollte Handwarm sein. Hefe darin lösen und solange abdeckt in der Sonne stehen lassen, bis das Wasser leicht aufschäumt. Nun Salz und Wasser mit dem Mehl vermengen, Hefemischung einarbeiten, Öl zugeben, gute 10 Minuten kneten, damit der Kleber befreit wird. Der Teig wird schön elastisch, klebt nicht mehr -falls doch noch mehr Mehl einarbeiten und löst gut vom Schüsselrand. Jetzt spielen wir Kaltkärung. Teig bei gut 8°C einen Tag lang (24 Std) gären lassen. Wenn das nicht geht, weil die Sonne die Wiese verdorren lässt, stellt man den Teig etwas kühler , deckt die Schüssel ab und schaut nach 1 Stunde noch mal nach. Hat der Teig sein Volumen verdoppelt geht es los.
                            Teig zu einem ovalen Laib formen,je nach Geschack 1- oder 2- oder keinmal einschneiden, in dies Dutchteil packen und in einesehr heiße Glut stellen.. So 250°C sollte das Innere das Dutch Potts schon abkriegen. Ein wenig Oberhitze schadet auch nicht. Nach gut 25 min. die hitze reduzieren, also den Pott an den Rand der Glut schieben, aber weiter für Oberhitze sorgen. Dabei den Deckel des Dutchies irgendwie lupfen, damit der Wasserdampf besser austreten kann. Wenn man jetzt Backofen wäre, würde man sich auf 150°C runterschalten lassen...
                            Nach weiteren 10 bis 20 min ist das Brot fettich. Schmeckt lecker.
                            Garzeit hängt von der Hitze ab.

                            Kommentar


                            • Tornado
                              Erfahren
                              • 05.09.2013
                              • 495

                              • Meine Reisen

                              #34
                              AW: Dutch Oven Rezepte ?

                              Bei Venatus findet man auch etwas. Ich bin in keinster Weise mit der Fa. involviert
                              http://www.venatus.de/index.php?id=3...he=1&tx_ttnews[cat]=4&cHash=89ab63fa741bb866d7e61d5e8859e8d7
                              http://www.venatus.de/fileadmin/bild...sanleitung.pdf

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                              • Outy
                                Neu im Forum
                                • 09.10.2013
                                • 7

                                • Meine Reisen

                                #35
                                AW: Dutch Oven Rezepte ?

                                Zitat von Daddyoffive Beitrag anzeigen
                                Dann hier mal ein Rezept für den DO:

                                Zimtschnecken:



                                Für eine DO-Füllung (ich glaub der von mir verwendete ist 10" groß) habe ich einen süßen Hefeteig aus 500gr. Mehl hergestellt (nicht zu viel Zucker verwenden, die Füllung wird ja auch süß). Dafür nehme ich Milch statt Wasser, etwas Butter, ein Ei und nur 1/4 Würfel Hefe.

                                Nach dem Gehen den Teig zu einer Platte ausrollen, mit weicher, bzw. flüssiger Butter bepinseln und mit einer Zimt/Zuckermischung bestreuen. Von der langen Seite her locker aufrollen und in 8-10 gleich große Stücke schneiden. Die Schnecken aufrecht in den leicht bemehlten DO stellen, so dass sie jeweils viel Platz zum Aufgehen haben. Dann den Deckel drauf.

                                Am Lagerfeuer mit wenig Glut auf dem Deckel etwa 1/2 - 1 Stunde gehen lassen und anschließend mit mehr Ober- als Unterhitze backen.
                                Das ist ja der Hammer!

                                Kommentar


                                • Daddyoffive
                                  Fuchs
                                  • 24.08.2011
                                  • 2434

                                  • Meine Reisen

                                  #36
                                  AW: Dutch Oven Rezepte ?

                                  Gestern beim Wintergrillen gab es Kartoffeln aus dem DO. Ich bin immer wieder überrascht, wie einfach das geht und wie lecker das ist:

                                  In einem Topf wurden ganze, ungeschälte Kartoffeln in ca. 2cm Salz gesetzt und ca 1h mit Ober- und Unterhitze gebacken. Schmeckte wie Ofenkartoffeln.

                                  Der andere Topf wurde aufs Lagerfeuer gesetzt. Dann wurden zuerst Speck und Zwiebelringe angedünstet. Dazu kamen später ca. 0,5cm dick geschnittene Kartoffelscheiben. Das ganze wurde mit Salz, Pfeffer und Thymian gewürzt und schließlich mit einem Glas Brühe abgelöscht. DO Deckel drauf und mit reichlich Oberhitze für 20 min. gebacken. Zum Schluss noch ein Beutel geriebener Käse drüber und abseits vom Feuer bei geschlossenem Deckel den Käse schmelzen lassen. Saulecker! Irgendwie zwischen Kartoffelgratin und Bratkartoffeln.
                                  Das Leben ist kein Problem, das gelöst werden müsste, sondern ein Abenteuer, das gelebt werden will.
                                  John Eldredge
                                  ><>

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