Pemmikan Fragen (Rindertalg)

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • LihofDirk
    Freak

    Liebt das Forum
    • 15.02.2011
    • 12941

    • Meine Reisen

    #21
    AW: Pemmikan Fragen (Rindertalg)

    Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Auf Wintertour schmeiße ich gerne noch 500 g Butter pro Woche pro Person in die Pulka (am besten in kleinen Portionen aus dem Gastrobedarf). Je nach Temperatur und Schwierigkeit der Tagesetappe gibt's dann zusätzlich 20-60 g Butter ins Porridge und/oder Abendessen
    Bei uns genauso. Im Sommer wird dann das Essen mit einem guten Schuss Olivenoel nachgewuerzt und aufgewertet.

    Kommentar


    • Bulli53
      Fuchs
      • 24.04.2016
      • 1725

      • Meine Reisen

      #22
      AW: Pemmikan Fragen (Rindertalg)

      Die Indianer Z. B. haben Talg verwendet weil er vorhanden war. Für Wintertouren wärest doch möglich Butterfett, z. B. Butaris oder Ghee mit Fleisch und Beeren zu mixen. Ich seh das als winterliche Bastelübung für einen Verwender 😇.
      Aus „Gourmettechnischengründen“ würde ich eine Nordhessische oder Eichsfelder Stracke, alternativ Herz- oder Picksalami einem Rindertalgmix unbedingt vorziehen. Wenn es unbedingt Kein Schwein sein soll dann gibt es sicher ähnliche Würste aus Rind-, Wild- oder Lamm. Europa hat eine lange Tradition mit der schmackhaften Konservierung von Fleisch.
      By the way Falukorv (iiii) ist angeblich entstanden weil für die Produktion von Tauen für die Grube in Falun große Mengen Ochsenhäute benötigt wurden und die Bergleute billiges Fleisch wollten.
      Das bedeutete nich, das heute Rinderfilet in der Falukorv ist 😉.

      Kommentar


      • Mika Hautamaeki
        Alter Hase
        • 30.05.2007
        • 3943

        • Meine Reisen

        #23
        AW: Pemmikan Fragen (Rindertalg)

        Rindertalg hält ungekühlt locker ein Jahr und länger, sofern es, wie Du schreibst Luftdicht verpackt ist. ABER es muss sauber ausgelassen sein, das heißt, daß kein bzw. nur sehr wenig Restwasser im Talg sein darf.
        Ranzig wird es mit der Zeit nicht, da kein Sauerstoff und keine Bakkis vorhanden sind, die es zerlegen können. Außderdem hat Rindertalg nahezu nur gesättigte fettsäuren, die halten sowieso länger als die ungesättigten in den Ölen.

        Wenn Du das Pemmikan fertigst auch darauf achten, dass ale Zutaten gut getrocknet sind. Wasser istin dem Fall Gift.
        So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
        A. v. Humboldt.

        Kommentar


        • hrrh
          Erfahren
          • 18.03.2005
          • 448

          • Meine Reisen

          #24
          AW: Pemmikan Fragen (Rindertalg)

          Zitat von Bulli53 Beitrag anzeigen
          Aus „Gourmettechnischengründen“ würde ich eine Nordhessische oder Eichsfelder Stracke, alternativ Herz- oder Picksalami einem Rindertalgmix unbedingt vorziehen.
          Wesentlich einfacher Herzustellen ist ein Stück kräftig geräucherter Schwarzwälder Speck.

          Der Rauch ist wichtig für die Konservierung, traditionell wird Speck wesentlich länger geräuchert wie das Zeug, was man so aus dem Supermarkt kennt. Positiver Nebeneffekt: Der Wassergehalt sinkt. Zur Aufbewahrung wird der Speck natürlich nicht in Plastik eingeschweißt, sondern luftig und trocken aufgehängt.

          Kommentar


          • Serienchiller
            Fuchs
            • 03.10.2010
            • 1299

            • Meine Reisen

            #25
            AW: Pemmikan Fragen (Rindertalg)

            Aus Rindertalg kann man auch hervorragend Seife machen. Für Rasierseife ist er kaum wegzudenken. Reine Seife ist auch wunderbar biologisch abbaubar und gut für unterwegs geeignet.

            Kommentar

            Lädt...
            X