Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

Einklappen

Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • atlinblau
    antwortet
    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Noch so ein Beitrag gegen das Intervallfasten: "Warum Intervallfasten nicht funktioniert".
    Ganz so böse würde ich Intervallfasten auch heute nicht einschätzen, aber irgendetwas Wahres ist schon dran.
    Steht doch im Text...Teilzeithungersnot ist nicht logischerweise auch eine artgerechte Ernährung!!!

    "Die Teilzeithungersnot wurde ersetzt durch eine artgerechte Ernährung....
    Wir durften auch in seinem Fall schnell merken, wie gross die Fortschritte
    nach der Umstellung der Ernährung waren..."


    Neben dem "Wann" ist auch das "Was" und "Wie viel" essen, sowie ein gewisses Maß an Bewegung, entscheidend.
    Ich praktiziere seit 10 Jahren Phasen der "Vollzeithungersnot", 2x im Jahr 10-14 Tage Vollfasten.
    Ich werde nächstes Jahr 60, Blut- und Kreislaufwerte sind ok. und ich trage seit über 30 Jahren Jeans in 32/34.
    da bin ich auch etwas eitel.

    Thomas

    Einen Kommentar schreiben:


  • lina
    antwortet
    Oha, der verlinkte Artikel ist aber sehr anekdotisch (Fall A und Fall B, "sinnbildlich für viele"). Außerdem voll von weiteren Faktoren und Begriffen ("Tablettchen"??), und die Schlussfolgerungen klingen für mich mehr nach Meinung als nach Wissenschaft.

    Letztlich ist Interfallfasten in vielen Fällen nur ein anderer Begriff für die Methode, die früher "Dinner-Cancelling" genannt wurde – sofern 16:8 angewandt wird. Jetzt kann man noch weiter untersuchen, wie sich das auswirkt, in welchen Zeitraum die 16 Stunden gelegt werden. Im Artikel wird dergleichen nicht auseinanderklamüsert, auch nicht, ob jemand 5:2 macht, etc., etc.
    Zuletzt geändert von lina; 22.03.2021, 11:02.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spartaner
    antwortet
    Noch so ein Beitrag gegen das Intervallfasten: "Warum Intervallfasten nicht funktioniert".
    Ganz so böse würde ich Intervallfasten auch heute nicht einschätzen, aber irgendetwas Wahres ist schon dran.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lina
    antwortet
    Intervallfasten ist (wie es im TEDex-Votragsvideo von Frank Madeo erläutert wird) eher was für’s allgemeine bessere Wohlbefinden und weniger was zur Gewichtsreduktion, auch wenn die jahreszeitbedingen Zeitschriftenthemen das anders interpretieren.

    Einen Kommentar schreiben:


  • atlinblau
    antwortet
    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Hier mal ein interessantes Phänomen...
    Mit den neuen bestätigten Erkenntnissen muss ich mich also nicht mehr über die Murmel wundern und kann easy akzeptieren, dass es halt so ist.
    Das "easy akzeptieren" entnehme ich so aber nicht dem Artikel.
    "Intervallfasten" beinhaltet z.B. nicht die Nahrungszusammensetzung,

    "Viel viszerales Bauchfett erhöht das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie für Diabetes...
    Jetzt, da man dieses Verhalten des ungesunden Bauchfetts festgestellt habe, müsse man herausfinden, "warum das so ist und wie man es verhindern kann", so die Forscher...."



    Thomas


    Einen Kommentar schreiben:


  • Bambus
    antwortet
    Hier im Ländle wird das als "Dinkelacker-Geschwür" bezeichnet

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spartaner
    antwortet
    Hier mal ein interessantes Phänomen, dass ich bei mir selber längst festgestellt habe, dass aber jetzt sogar "die Wissenschaft" zunächst an Mäusen untersucht hat:
    Das "Intervallfasten hilft laut neuer Studie offenbar nicht gegen das gefährliche viszerale Bauchfett".

    Ich merke das selber an mir. Mein Unterhautfettgewebe ist seit einem Jahr überall minimal, nirgendwo bin ich quallig aufgeschwemmt im Gegensatz zur Mehrheit in meinem Alter, meine Sehnen und Adern sind oft gut sichtbar etc.

    Nur das Bäuchlein ragt als kleine Murmel darüber hinaus.

    Weniger essen geht auf keinen Fall, sonst geht es an die Substanz (ich merke das besonders an den Gelenken, dass die dann schwächer würden).

    Mit den neuen bestätigten Erkenntnissen muss ich mich also nicht mehr über die Murmel wundern und kann easy akzeptieren, dass es halt so ist.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spartaner
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Noch ein Intervallfaster: "Man aß bei Goethe spät, um 2 Uhr oder sogar noch etwas später. Da der Vormittag lang war und Goethe abends nichts aß, war das Mittagessen gut und reichlich."

    Er wurde 82 Jahre alt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lina
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Mir geht’s auch eher um das Thema Sprache und deren Auswirkung

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spartaner
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    lina, ich muss mal kurz daran erinnern, dass es mir gar nicht groß um Gewichtsreduktion geht, sondern ich eher die Sorge habe, beim Fasten zu viel Muskelmasse zu verlieren. Aber wie die obige Graphik zeigt, ist das bisher kein richtiges Problem.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lina
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt, belastet mich das "sündigen" jetzt nicht so sehr, rein psychisch. Der Ausdruck ist bei mir eher flapsig gemeint.
    Gut, nur
    • Sprache formt die Wahrnehmung
    • die Leute sind (nicht nur meiner Einschätzung nach) momentan eh schon überwiegend zu sehr gestresst und erledigen oft alles im Alarm-/Notfallmodus
    • am Intervallfasten ist es das Elegante, dass man das essen kann, was man mag, und nicht das zu essen verpflichtet ist, was gerade (ändert sich auch regelmäßig) als "gut" eingeschätzt wird, und das man oft gar nicht mag. Also kann man diese Eleganz auch einfach willkommen heißen (und die vielen Bücher-Neuerscheinungen mit gut gemeinten (aber wieder in die falsche Richtung führenden) Rezepten einfach ignorieren)
    • es gibt fast nichts freudloseres und schuldzuweisungsintensiveres als Diskussionen über Gewichtsreduktion
    • wenn man sich mit dem Thema beschäftigen muss, ist das eine Lebensaufgabe. Das heißt, mal überblickend betrachtet: Das Leben ist zu kostbar, um unterschwellig bis bewusst eine schlechte Stimmung zu fördern, in der man es dann verbringen soll
    Zuletzt geändert von lina; 25.01.2019, 11:10.

    Einen Kommentar schreiben:


  • believethehike
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Ach carbbackloading ist schon geil, aber nach 3 4 Monaten wirds unheimlich teuer und jeden Tag nen Eimer Eis ist auch ne gesund.


    Ansonsten wären halt noch die Kalorien (Zugeführt/verbrannt) im Zusammenhang mit der Gewichtsabnahme interessant. Alles andere ist halt nur raten ins schwarze

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spartaner
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Verzeih’s Dir. Solche Gedanken bringen nicht weiter, sondern führen nur zu Frustfraß.
    Freu Dich lieber, dass Du Silvester sehr genossen hast. Inzwischen ist wieder Normalbetrieb (wobei auch im Alltag bewusstes Genießen förderlicher ist als Frust).
    Ehrlich gesagt, belastet mich das "sündigen" jetzt nicht so sehr, rein psychisch. Der Ausdruck ist bei mir eher flapsig gemeint.

    Einen Kommentar schreiben:


  • lina
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Nachdem ich zu Silvester mal leider heftig gesündigt hatte
    Verzeih’s Dir. Solche Gedanken bringen nicht weiter, sondern führen nur zu Frustfraß.
    Freu Dich lieber, dass Du Silvester sehr genossen hast. Inzwischen ist wieder Normalbetrieb (wobei auch im Alltag bewusstes Genießen förderlicher ist als Frust).

    Einen Kommentar schreiben:


  • Spartaner
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von beerlao Beitrag anzeigen
    ein interessantes Experiment, berichte gerne mal weiter (:
    Ja, das will ich gerne tun. Nachdem ich zu Silvester mal leider heftig gesündigt hatte, habe ich seitdem wieder in meinem normalen ~18-19-20 : 4-5-6 - Rhythmus gefastet. Die Wirkungen sind im Großen und Ganzen gleichbleibend, nur eines vermisse ich: das ausgeprägte körperliche Hochgefühl, dass mich die ersten 2 Monate begleitete, stellt sich nicht mehr ein. Das finde ich ein wenig schade. Aber ansonsten sind die Gelenke weiter gut geölt, der Sport funktioniert gut, ich komme ohne Erkältung durch den Winter, die Fokussierfähigkeit und Wachheit des Geistes sind weiterhin gut.


    Zitat von beerlao Beitrag anzeigen
    Du hast das z.B. selbst beschrieben das du Gewicht verloren hast, das wäre so ein Beispiel, nur 4 Std. essen am Tag ist schon ne Ansage. Ich würde mein Gewicht genau tracken, dann weißt du ob du im Auf- oder Abbau bist, ganz einfach.
    Das mache ich natürlich und bisher ist das Gewicht relativ stabil:


    Danke, dass ihr als Bodybuilder euch auch mal gemeldet habt. Das eröffnet ja Einblicke in eine ganz andere Welt. Ich habe dann zB, neugierig wie ich bin, mal nach "Carbbackloading" gesucht, und schon ist man mittendrin in dieser anderen Welt. Ich vermute schon, dass es dort eine ganze Menge Erfahrungswerte zu Ernährung, Eiweiß, Muskelaufbau etc. gibt. Wäre natürlich schön zu wissen, inwieweit das alles auch sportmedizinisch fundiert ist.
    Ich selber mache mir jetzt keine weiteren Gedanken zum Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme. Ich esse über Mittag in den Nachmittag hinein, höre spätestens um 15 Uhr damit auf und mache meinen "Sport" abends nach 17 Uhr für 2-3, selten mal 4 Stunden lang (Autos und Container entladen bei UPS, richtig viel Bewegung mit Schwitzen und so).

    Einen Kommentar schreiben:


  • believethehike
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Jupp so ist es

    Man muss es halt in seinem Alltag integrieren können...

    Einen Kommentar schreiben:


  • beerlao
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von believethehike Beitrag anzeigen
    Ich muss erweiternd mal sagen, das es verschiedene Ansätze gibt und es bei jedem anders funktionert, das gibt so viele Faktoren... deshalb hat jeder eigentlich recht
    Ja stimmt, das macht die Ernährung so kompliziert, letztlich muss man ausprobieren was funktioniert und am besten keinem was glauben
    Aber in einem Punkt geb ich dir voll recht, die Gesamtkalorienanzahl am Ende des Tages ist das Entscheidende, weniger die Anzahl der Mahlzeiten.
    Als ich in einem buddistischen Kloster gelebt habe haben z.B. auch 2 Mahlzeiten hervorragend funktioniert, das war aber auch ein leicht ander Alltag

    Kommt halt auch immer auf das Aktivitätslevel usw. an, das ist alles so unglaublich individuell.

    Einen Kommentar schreiben:


  • believethehike
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von AutoEco Beitrag anzeigen
    Die 60g kommen sicherlich auch von der Eiweißindustrie. Dann wären die in der Steinzeit alle verhungert.
    Es ist mittlerweile sogar mehr wie oben schon erwähnt wurde... Brauch man dafür aber ein Vollzitat?

    Einen Kommentar schreiben:


  • AutoEco
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Zitat von believethehike Beitrag anzeigen
    Hey,
    ich klinke mich mal ein, als erstes kauf die das Buch von Frank Holger Acker zu dem Thema da werden alle deine Aussagen abgehandelt.




    Zum Thema Eiweiß, du hast einen Aminosäure Pool im Blut und der ist wenn du >1,5g/kg EW ist gesättigt. Da ist es egal ob du vor dem Training 16 Stunden gefastet hast. Du sollst ja streng genommen nach IF vor dem Training eine EW reiche Mahlzeit essen.
    Dieser Mythos wurde von der Supplementen Industrie aufgebaut das ihre Produkte gekauft werden.



    Auf das Täglich kommt es an...
    Es ist egal ob du 200gr EW auf einmal oder über den Tag verteilt aufnimmst, vorrausgesetzt dein Körper kann diese Mengen aufnehmen (aktueller Stand der Forschung sind ~60gr EW pro Mahlzeit)
    Leucin regt vll das Muskelwachstum an, aber Wachstumshormone sind anaboler und wann peakt deren Ausschüttung?
    Deshalb ist es quatsch zu sagen 20-30gr EW mehrmals über den Tag verteilt zu sich zu nehmen bringt bessere Erfolge...

    Kauf dir das Buch und wenn du dann noch Fragen hast melde dich ;)

    PS: Was machst du überhaupt für Training und wieviel?

    PS2:



    Falsch, du bekommst nur eine Tendenz. ;) Der Körper befindet sich beim IF 16 stunden in einer 'Diät'-Phase und 8 Stunden im Aufbau (je nach Insulinspiegel).

    Ich persönlich habe mit der Variante des Carbbackloadings mit 5500kcal am Tag abgenommen, nehme aber aktuell mit 4200kcal beim normalen IF wieder zu ;) und das Trainingspensum war ungefähr gleich

    Die 60g kommen sicherlich auch von der Eiweißindustrie. Dann wären die in der Steinzeit alle verhungert.

    Einen Kommentar schreiben:


  • believethehike
    antwortet
    AW: Intervallfasten "16:8" auf Tour und im Alltag?

    Ich muss erweiternd mal sagen, das es verschiedene Ansätze gibt und es bei jedem anders funktionert, das gibt so viele Faktoren... deshalb hat jeder eigentlich recht

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X