Helmpflicht bei Radtouren mit einer Gruppe ?

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  • Shirkan
    Fuchs
    • 12.09.2002
    • 1901

    • Meine Reisen

    Helmpflicht bei Radtouren mit einer Gruppe ?

    hiho,

    ich plane eine 1wöch. Fahrradtour für unsere Pfadfindergruppe in diesem Sommer!
    Wir wollen von uns aus hier nach Mecklenburg radeln! Wir werden ungefähr 15 Leute sein und da man die Verantwortung für alle hat, wollte ich euch etwas fragen:

    Besagt irgendein Gesetz oder sonst eine Bestimmung, dass man für Radtouren in Dtl. mit einer (Kinder/Jugend-)Gruppe ein Helmpflicht besteht?

    Ich selbst finde dieses Helmtragen affig. Mir ist aber auch bewußt wie sinnvoll so ein Fahrradhelm ist. Des weiteren hab ich ja auch die Verantwortung für die Leute (aber nicht allein) und deswegen muss ich mir die Frage stellen! die beiden anderen Leute mit denen ich die Tour plane haben eine gespaltene Meinung! Der 19-jähr. Abiturient ist für das Helmtragen, der 27-jährige Theologie-Student will keinen Helm tragen.

    Ein anderes Problem sind die Kosten. 10€ kostet so ein Helm mindestens. Die Eltern müssen aber zu den Kosten der Freizeit sicherlich auch noch etwas in die Ausrüstung(Fahrradtaschen, Fahrrad) stecken.

    wie ist eure Meinung zum Ganzen ?

    dankeschön

    mfg
    Sebastian
    mfg
    Sebastian

    --
    Liebe das Leben. Lebe die Liebe.

  • drops
    Erfahren
    • 05.04.2003
    • 418

    • Meine Reisen

    #2
    gibt es denn keine allgemeine helmpflicht? meinte da war mal was vor ein paar jahren.
    würde es so handhaben:
    alle minderjährigen MÜSSEN einen Helm tragen. schon alleine damit DU rechtlich aus dem schneider bist wenn was passiert. das würd ich mir schriftlich von den kiddies und den eltern bestätigen lassen das sie das müssen. bei nichtbeachtung heimschicken. bei nicht minderjährigen würd ich mir auch schriftlich bestätigen lassen das sie davon kenntnis genommen haben das sie nen helm tragen müssen. falls sie es nicht tun? sind ja erwachsen.
    ich persönlich trage auch nie nen helm...
    You will find adventure or adventure will find you...

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    • Steffen Schwientek
      Erfahren
      • 25.02.2003
      • 234

      • Meine Reisen

      #3
      Re: Helmpflicht bei Radtouren mit einer Gruppe ?

      Zitat von Shirkan
      hiho,

      ich plane eine 1wöch. Fahrradtour für unsere Pfadfindergruppe in diesem Sommer!
      Wir wollen von uns aus hier nach Mecklenburg radeln! Wir werden ungefähr 15 Leute sein und da man die Verantwortung für alle hat, wollte ich euch etwas fragen:
      Besagt irgendein Gesetz oder sonst eine Bestimmung, dass man für Radtouren in Dtl. mit einer (Kinder/Jugend-)Gruppe einen Fahrradhelm tragen muss ?
      In Deutschland gibt es keine Helmpflicht, auch für Kinder nicht. Auch indirekte Regeln wie Verlust des Versicherungsschutz gibt es (noch) nicht.

      Ich selbst finde dieses Helmtragen affig. Mir ist aber auch bewußt wie sinnvoll so ein Fahrradhelm ist.
      Ein Helm beim Fahrradfahren halte ich für genauso sinnvoll wie ein Helm beim Treppensteigen.

      Des weiteren hab ich ja auch die Verantwortung für die Leute (aber nicht allein) und deswegen muss ich mir die Frage stellen!
      Tu dem Fahrradfahren ein Gefallen und schreibe keine Helmpflicht vor!

      Als ich noch Zivi war, hatte der LWV (der Träger) irgendwann eine Helmpflicht für die Kinder angeordnet. Anschließend fuhr kaum noch einer mit dem Rad im Schulgelände..

      Ein anderes Problem sind die Kosten. 10? kostet so ein Helm mindestens. Die Eltern müssen aber zu den Kosten der Freizeit sicherlich auch noch etwas in die Ausrüstung(Fahrradtaschen, Fahrrad) stecken.
      check vor der Fahrt die Tauglichkeit der Räder der Kinder. Sonst gibts während der Tour unter Umständen ein böses erwachen.

      Kommentar


      • bacchus
        Erfahren
        • 02.03.2003
        • 338

        • Meine Reisen

        #4
        Soweit ich weiß, gibt's keine (Rad)Helmpflicht für niemand.
        Aber frag doch mal beim ADFC nach, die sind nett und solltens genau wissen.

        Ganz allgemein würde ich nie ne Radtour ohne Helm organisieren. Bei Erwachsenen halt als Empfehlung und bei Kindern als Pflicht. Es wird vermutlich in 99 von 100 fällen nix passieren aber wenn doch? Dann machste die Riesenvorwürfe. Auf jeden Fall solltest du aber einen Helm tragen! Schließlich bist du ja ein Vorbild für die Kiddies.
        Ich trag als fauler Student wieder besseren Wissens auch keinen Helm für die 5 min zur Uni, aber sobald meine Nichte Radfahren kann, wird man mich nur noch mit Helm sehen.

        -bac

        PS: 10€ für nen Helm sollte den Eltern die Sicherheit ihrer Kinder schon wert sein...
        I like Techno - unplugged.

        Kommentar


        • Shirkan
          Fuchs
          • 12.09.2002
          • 1901

          • Meine Reisen

          #5
          hi,

          danke euch 3en !
          die Seite vom ADFC hab ich schon durchwühlt, aber da steht nur was zur Helmpflicht in Spanien!

          wenn die Kinder einen Helm tragen werden müssen, werden ich und auch die anderen Erw. einen tragen müssen! So einfach ist das !
          mfg
          Sebastian

          --
          Liebe das Leben. Lebe die Liebe.

          Kommentar


          • Greg
            Erfahren
            • 08.01.2003
            • 203

            • Meine Reisen

            #6
            Re: Helmpflicht bei Radtouren mit einer Gruppe ?

            Ein Helm beim Fahrradfahren halte ich für genauso sinnvoll wie ein Helm beim Treppensteigen.

            Sorry, aber das merkt man. :bash:

            So wie ich die Sache sehe ist der Helm sinnvoll, sehr sinnvoll.
            Die Jungens und Mädels haben wahrscheinlich nicht allzuviel Erfahrung was das Fahren in einer Gruppe angeht.
            Da können sich schon mal zwei Räder berühren, oder jemand unerwartet bremsen.

            Ich bin selber kein Fan schon Radhelmen aber wenn ich mit dem Rennrad unterwegs bin, dann fahr ich auch schon mal schneller als ich Treppen steigen.

            Vielleicht nen bisschen off topic aber so ein Helm kostet nicht die Welt und stören tut er aich nicht.

            Nicht für ungut

            Gregor

            Kommentar


            • Feylamia
              Erfahren
              • 05.04.2003
              • 207

              • Meine Reisen

              #7
              Angefahren werden kann man immer, ohne Helm zu fahren ist daher imho ein Zeichen ausgesprochener Dummheit. Sorry, wenn sich jetzt wer angegriffen fühlt, aber das ist halt meine Meinung.

              Kommentar


              • Steffen Schwientek
                Erfahren
                • 25.02.2003
                • 234

                • Meine Reisen

                #8
                Re: Helmpflicht bei Radtouren mit einer Gruppe ?

                Zitat von Greg
                Ein Helm beim Fahrradfahren halte ich für genauso sinnvoll wie ein Helm beim Treppensteigen.
                Sorry, aber das merkt man. :bash:
                Danke für das Kompliment.
                So wie ich die Sache sehe ist der Helm sinnvoll, sehr sinnvoll.
                Und? Du kommst mit einer ähnlichen Geschwindigkeit wie der Fußgänger auf dem Asphalt an. Die Geschwindigkeit, die du auf dem Rad hast, wird via schlittern über den Asphalt abgebaut.

                Die Normen, nach denen ein Helm bewertet wird gehen im übrigen von einem Normkopf von einem Gewicht von etwa 5kg aus, der mit einer Geschwindigkeit von IIRC 16km/h mit Helm auf den Asphalt auftritt. Viel mehr ist ein Stückchen Styropor auch nicht zu leisten imstande.

                Wenns dich interessiert, kannst du ja unter http://homepage.mac.com/boen_lo/hardshell/ ein bißchen stöbern.

                Vielleicht nen bisschen off topic aber so ein Helm kostet nicht die Welt und stören tut er aich nicht.
                Helfen tut er aber halt nicht. Der einzige Effekt, der in Australien nach Einführung einer Helmpflicht zu Beobachten war, war ein Rückgang des Radfahrens. Wenn das natürlich das Ziel ist...

                Stören tut ein Helm hingegen sehr wohl. Er bewirkt einen naßgeschwitzten Kopf und bewirkt, daß das Radfahren erschwert wird.

                Grüße Steffen

                Kommentar


                • Lemming
                  Erfahren
                  • 02.11.2002
                  • 167

                  • Meine Reisen

                  #9
                  da muß ich mich doch auch mal melden.....

                  Zum einen gibt es bei vielen Radveranstaltungen und Wettkämpfen völlig zu Recht Helmpflicht. In vielen Vereinen ist es ebenfalls vorgeschrieben, im Training einen Helm zu tragen.

                  zum nächsten:
                  Der Radfahrer fällt dummerweise nicht einfach mal so auf den Asphalt runter. Meist gibt es einen Grund dafür. Und dieser Grund steht oft auch noch im Weg. Das heißt im Extremfall, ich fahre mit 40-50 km/h (Mit dem Rad auch keine Seltenheit) auf ein stehendes Hinderniss. Der Aufprall dürfte doch etwas heftiger sein.....

                  Die moderneren Helme bestehen nicht mehr einfach nur aus nem Styroporblock, da gibt's schon noch jede Menge Innenleben, daß den Sturz z.B. auf eine Kante (Bordstein) abfangen kann. Im Zweifel hab' ich aber lieber eine Lage Styropor zwischen mir und der Straße, als nix....

                  Zum Thema Helmpflicht schafft mehr Platz auf den Radwegen: Wie war das mit den Statistiken, die man nicht selbst gefälscht hat.... :wink:

                  Außerdem wüßte ich ganz gern, wie ein Helm das Radfahren erschweren soll. Ich bin im Moment zwischen 200-300km in der Woche unterwegs, mich hat mein Helm noch nicht dran gehindert. Die neureren Helme haben zudem ein sehr gutes Belüftungssystem, das Schwitzen ist also auch nicht mehr das Problem....

                  So, genug geschwätzt. Ich würde eine Helmpflicht bei der Radtour einführen, und zwar für alle, sonst wird's mit dem Durchsetzen schwierig. Die meisten werden irgendwo einen Helm rumliegen haben, oder sich sonst sicher mal einen ausleien können....

                  Gruß

                  Matthias

                  Kommentar


                  • Polarfuchs
                    Anfänger im Forum
                    • 01.10.2002
                    • 37

                    • Meine Reisen

                    #10
                    da bin ich aber absolut Lemmings meinung. ich verstehe gar nicht wie man hier das helm tragen so runterreden kann. bloß weil ich im auto noch nie den gurt gebraucht habe, werde ich nicht aufhören ihn anzulegen. und ich kenne auch niemanden, der deshalb nicht mehr auto fährt oder sich beschwert, dass es unangenehmer geworden ist. nur die mangelnde helmpflicht lässt uns überhaupt auf solche gedanken kommen. gäbe es schon seit 50 Jahren eine helmpflicht, gäbe es heute nicht solche probleme.
                    und im falle eines unfalles ist sicher alles helmartige, was sich zwischen meinem kopf und der straße befindet ein sicherheitsvorteil.

                    also für mich wäre es keine frage: alle fahren mit helm. und wenn man jetzt nicht rumheult, dass dann das radfahren keinen spaß mehr macht, dann bereitet es auch trotzdem freude.
                    offensichtlich muss man das hier so klar ausdrücken, denn was hier schon an argumenten vorgebracht wurde, ist ja an sinnlosigkeit kaum mehr zu übertreffen.

                    der tipp, die fahrräder vorher eingehend zu überprüfen, ist sehr gut. nehmt den auf jeden fall ernst!!

                    Kommentar


                    • Steffen Schwientek
                      Erfahren
                      • 25.02.2003
                      • 234

                      • Meine Reisen

                      #11
                      Zitat von Polarfuchs
                      da bin ich aber absolut Lemmings meinung. ich verstehe gar nicht wie man hier das helm tragen so runterreden kann.
                      bloß weil ich im auto noch nie den gurt gebraucht habe, werde ich nicht aufhören ihn anzulegen.
                      Die Wirksamkeit des Autogurt ist statistisch belegt, die Wirksamkeit des Fahrradhelms nicht, die bisherigen seriösen Untersuchungen sprechen ihm eine Netto-Wirksamkeit ab. Insbesondere die unfreiwilligen Großversuche (Einführung der Helmpflicht in Australien) sind da sehr aufschlußreich.

                      und ich kenne auch niemanden, der deshalb nicht mehr auto fährt oder sich beschwert, dass es unangenehmer geworden ist. nur die mangelnde helmpflicht lässt uns überhaupt auf solche gedanken kommen. gäbe es schon seit 50 Jahren eine helmpflicht, gäbe es heute nicht solche probleme.
                      Dann wäre der Anteil des Radverkehrs auf deutschen Straßen noch geringer als er heute bereits ist. Die Einführung der Helmplicht für Mofas bei uns hat zu einer Reduktion des Mofaverkehrs geführt, die Einführung von Helmpflicht in Australien zu einer Reduktion des Radverkehrs dort. Hier sähe es sicher ähnlich aus.
                      und im falle eines unfalles ist sicher alles helmartige, was sich zwischen meinem kopf und der straße befindet ein sicherheitsvorteil.
                      Sicher? Wenn ich über Asfalt schlitter, bin ich froh, daß sich nichts zwischen mir und meinem Kopf befindet. Irgendwas könnte sich zwischen Kopf und Helm einklemmen und meinen Kopf arg verdrehen.
                      also für mich wäre es keine frage: alle fahren mit helm. und wenn man jetzt nicht rumheult, dass dann das radfahren keinen spaß mehr macht, dann bereitet es auch trotzdem freude.
                      Dir vielleicht, mir auf jeden Fall nicht. Ich gäbe das Radfahren deswegen wahrscheinlich auf oder würde (je nach staatlicher Repression) das Gebot ignorieren. Eine Pseudosicherheit setze ich mir jedenfalls nicht auf.
                      offensichtlich muss man das hier so klar ausdrücken, denn was hier schon an argumenten vorgebracht wurde, ist ja an sinnlosigkeit kaum mehr zu übertreffen.
                      In welcher Hinsicht sind meine Argumente sinnlos?

                      Kommentar


                      • Steffen Schwientek
                        Erfahren
                        • 25.02.2003
                        • 234

                        • Meine Reisen

                        #12
                        Zitat von Shirkan
                        hi,

                        danke euch 3en !
                        die Seite vom ADFC hab ich schon durchwühlt, aber da steht nur was zur Helmpflicht in Spanien!
                        Hi, hier der Beschluß der ADFC Bundeshauptversammlung (aus dem Jahre 1998)
                        http://homepage.mac.com/boen_lo/hardshell/bhv_helm.htm

                        Kommentar


                        • Polarfuchs
                          Anfänger im Forum
                          • 01.10.2002
                          • 37

                          • Meine Reisen

                          #13
                          @Steffen

                          sorry, die HP funktioniert bei mir nicht

                          zu den sinnlosen argumenten:
                          zB das mit dem ohne helm wäre besser beim schlittern. das ist für mich völliger quatsch. erstens könnte sich auch etwas beim kopf verklemmen, wenn man keinen helm trägt, zweitens dämpft der helm den sturz (wieviel auch immer) und drittens schützt er den kopf vor schürfwunden.

                          zudem die tatsache dass der radverkehr zurückgeht. sicher ist ein helm nicht jedermanns sache, aber er dient vorrangig der sicherheit. du sprichst immer davon, dass ein helm nicht hilft. egal wie gebrechlich auch immer: ein helm dämpft den sturz ab.
                          nehmen wir also an, in australien wären die absoluten zahlen der im straßenverkehr getöteten radfahrer nicht zurückgegangen (das wäre die statistik, dass der helm nicht hilft), schliesst du hier falsch. denn das liegt sicher nicht daran, dass der helm nicht besser schützt, sondern vielmehr daran, dass sich andere einflüsse verändert haben oder die getöteten radfahrer zu großen teilen ohne helm unterwegs waren. die statistik allein ist also wenig aussagekräftig.

                          ein weiteres argument wäre, dass man bei einem unfall die komplette geschwindigkeit in horizontalrichtung durch schlittern auf dem asphalt abbaut. diese betrachtung ist ja nun eher engstirnig. erstens wäre es möglich, dass ein stürzender bei einem blockierendem vorderrad die hände zu spät vom lenker nimmt und so horizontalgeschwindigkeit in vertikalgeschwindigkeit umwandelt und zweitens, was viel wichtiger ist, passieren radfahrern auch ab und an unfälle mit autos. da wird alle horizontalgeschwindigkeit auf der windschutzscheibe oder der motorhaube abgebaut - und zwar schlagartig.

                          da wäre ein helm dann sinnvoll.

                          versteh mich nicht falsch - ich möchte dich hier nicht belehren oder was auch immer. aber wenn du sagst, dass es keine helmpflicht geben sollte,musst du auch die konsequenzen bedenken. ist ein kind schwer verunfallt, ist sicher nicht das größte problem für eltern, betreuer und kind, ob versicherungsschutz besteht. vielmehr ist es den tod oder eine behinderung sowie schuldgefühle zu verarbeiten und zu überwinden. deshalb musste ich auch noch ein statement abgeben.

                          Kommentar


                          • Finn
                            Alter Hase
                            • 16.10.2001
                            • 2985

                            • Meine Reisen

                            #14
                            Oh ne, nicht Radhelme... Darüber habe ich mich letztens schon in nem Fahrradforum gekloppt

                            Ich selber trage keinen Helm, würde es jedoch tun, wenn ich in einer Gruppe reise, wo auch jüngere mit bei sind. Nur des Vorbildes wegen. Helme stören nicht, sie sehen in den meisten Fällen nur blöd aus bzw. ich komme mir blöd damit vor . Aber wie schon erwähnt wurde, würde ich es bei der Reise schon empfehlen, da doch in einer Gruppe eher die Gefahr eines Sturzes besteht. Und dumm sieht man erst aus, wenn man die GesichtsOP nach dem Sturz hinter sich hat. Deshalb meine Empfehlung für dich:

                            Helmpflicht

                            Gruß
                            Finn

                            Kommentar


                            • Steffen Schwientek
                              Erfahren
                              • 25.02.2003
                              • 234

                              • Meine Reisen

                              #15
                              Zitat von Polarfuchs
                              @Steffen
                              sorry, die HP funktioniert bei mir nicht
                              Du hast recht! Irgendwie funktioniert der direkte Link nicht. Einfach auf
                              http://homepage.mac.com/boen_lo/hardshell/index.html
                              gehen (die Überseite) und von dort weiter.

                              zu den sinnlosen argumenten:
                              zB das mit dem ohne helm wäre besser beim schlittern. das ist für mich völliger quatsch. erstens könnte sich auch etwas beim kopf verklemmen, wenn man keinen helm trägt,
                              wie denn? Der Querschnitt mit Helm ist deutlich größer. Außerdem hast du als Kind nach vielen Fallversuchen Reflexe angeeignet, die den unbedeckten Kopf schützen.
                              zweitens dämpft der helm den sturz (wieviel auch immer)
                              Die maximal mögliche Dämpfung ist bei einer wenigen cm dicken Schicht sehr begrenzt ,siehe eine Abschätzung mittel Mittelstufenphysik (von der hardshellhomepage auf Mittelstufenphysik klicken, direkter Link funktioniert nicht.)
                              und drittens schützt er den kopf vor schürfwunden.
                              Vor Schürfwunden schützt ein Helm tatsächlich. Vor Schürfwunden schützen Handschuhe allerdings wesentlich mehr, da meist die Hand in mitleidenschaft gezogen wird. Trotzdem wird nie über Fahrradhandschuhe diskutiert
                              nehmen wir also an, in australien wären die absoluten zahlen der im straßenverkehr getöteten radfahrer nicht zurückgegangen
                              Natürlich ist die absolute Zahl der getöteten Radfahrer zurückgegangen. Nur spricht das nicht für eine Schutzwirkung des Helmes, da die Zahl der mit dem Rad zurückgelegten Wege um den selben Betrag zurückging.
                              (das wäre die statistik, dass der helm nicht hilft)
                              Das wäre die Statistik, daß ein Helm schadet. Nein, ganz so simpel funktioniert Statistik nicht]
                              , schliesst du hier falsch. denn das liegt sicher nicht daran, dass der helm nicht besser schützt, sondern vielmehr daran, dass sich andere einflüsse verändert haben
                              Welche Einflüsse sollen sich denn geändert haben? Wir sprechen von einem Vergleichzeitraum von nur 2 oder 3 Jahren. Kannst dir ja eine Zusammenfassung der Untersuchung unter http://www.adfc-bw.de/texte/helm/helm.htm anschauen.
                              einem oder die getöteten radfahrer zu großen teilen ohne helm unterwegs waren. die statistik allein ist also wenig aussagekräftig.
                              Nein, da die Helmpflicht auch staatlich durchgesetzt wurde (Bußgeld) ging der Anteil der Unbehelmte nach 2 Jahren auf sehr deutlich zurück.
                              ein weiteres argument wäre, dass man bei einem unfall die komplette geschwindigkeit in horizontalrichtung durch schlittern auf dem asphalt abbaut. diese betrachtung ist ja nun eher engstirnig. erstens wäre es möglich, dass ein stürzender bei einem blockierendem vorderrad die hände zu spät vom lenker nimmt und so horizontalgeschwindigkeit in vertikalgeschwindigkeit
                              wie soll das funktionieren? Erstens hast du gar nicht die notwenige Kraft, um den Umlenkvorgang zu halten, zweitens müßte dein Fahrrad auf der Stelle stehen bleiben. Tuts aber nur, wenn du gegen eine Mauer fährst.

                              umwandelt und zweitens, was viel wichtiger ist, passieren radfahrern auch ab und an unfälle mit autos. da wird alle horizontalgeschwindigkeit auf der windschutzscheibe oder der motorhaube abgebaut - und zwar schlagartig.
                              Mit deinem Kopf triffst du höchstwahrscheinlich nicht auf die Motorhaube auf. (höchstens auf die eines Lasters). Abgesehen davon: Triffst du mit 30km/h direkt mit vollem Körpergewicht mit dem Kopf auf ein festes Hindernis, bist du tot, egal ob mit oder ohne Helm. Fahrradhelme sind auf ein Gewicht von 5kg und eine Geschwindigkeit von 20km/h ausgelegt, siehe alle möglichen Prüfnormen für Fahrradhelme

                              Wieso tragen denn Fußgänger eigentlich keinen Helm? Kollisionen zwischen Fußgänger und Autofahrer sind auch üblich. Und wieso tragen Autofahrer i.d.R keinen Helm, obwohl die meisten tödlichen Unfälle im Autoverkehr ebenfalls auf Kopfverletzungen zurückzuführen sind?
                              versteh mich nicht falsch - ich möchte dich hier nicht belehren oder was auch immer. aber wenn du sagst, dass es keine helmpflicht geben sollte,musst du auch die konsequenzen bedenken.
                              Die Konsequenz aus einer Helmpflicht ist weniger Radverkehr. Da Radfahren noch zu den sichereren Verkehrsmitteln gehört, ist das wenig wünschenswert, selbst wenn man durch Radfahren verhinderte Krankheiten wie Herzinfarkt, Fettleibigkeit etc außer acht läßt.
                              ist ein kind schwer verunfallt, ist sicher nicht das größte problem für eltern, betreuer und kind, ob versicherungsschutz besteht. vielmehr ist es den tod oder eine behinderung sowie schuldgefühle zu verarbeiten und zu überwinden.
                              Es werden anscheinend durch den Helm keine Unfälle verhindert. Tödliche Unfälle gibt es auch mit Helm

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                              • boehm22

                                Lebt im Forum
                                • 24.03.2002
                                • 8217

                                • Meine Reisen

                                #16
                                Hi,

                                diese Diskussion kommt mir doch sehr bekannt vor - die startet alle 4 Wochen in de.rec.fahrrad in einen Megathread.
                                Auch dort konnte noch kein allgemein gültiges Ergebnis gefunden werden.

                                Mein Onkel fiel vor 2 Wochen vom Fahrrad, Schädelbasisbruch - tot, ok vorher hatte er einen Herzinfarkt, die Ärzte sagen, das war die Todesursache.
                                Aber in genau der Situation hätte ein Helm den Schädelbruch verhindert.
                                Viele Grüße
                                Rosi

                                ---
                                Follow your dreams.

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                                • Shirkan
                                  Fuchs
                                  • 12.09.2002
                                  • 1901

                                  • Meine Reisen

                                  #17
                                  hi,

                                  danke für die vielen Beiträge!

                                  wenn Helme wirklich so wenig nutzen, wie Steffen S. behauptet, warum hat dann der Radsportweltverband für Radrennen seit Montag eine Helmpflicht eingeführt ?
                                  Die Profiradfahrer sind um einiges schneller als jemand von uns hier. Die rasen die Berge runter wie sonst keiner hier! Wenn Helme nicht Sinn machen würden, würde auch die UCI keine Helmpflicht einführen. Die wissen nämlich genau wie doof das die Radprofis finden.

                                  Und: Marcel Wüst (zur Zeit Sprecher vom Team Coast und einst Radprofi) hätte bei seinem Unfall vor 3 Jahren mit Helm sicher bessere Chancen gehabt, mit weniger bleiben Blessuren aus dem Krankenhaus zu gehn.
                                  mfg
                                  Sebastian

                                  --
                                  Liebe das Leben. Lebe die Liebe.

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                                  • Stefan M4
                                    Anfänger im Forum
                                    • 27.04.2003
                                    • 25

                                    • Meine Reisen

                                    #18
                                    Guete Morge.
                                    Also wenn ich das lese, einen Helm solle nichts nützen, da platzt mir den Kragen. Und ich will dabei nicht frech sein.
                                    Als ambitionierter Rennfahrer und Triathlet (bestreite keine Rennen mehr)
                                    der im Jahr auf dem Velo ca: 4000 km auf dem Rennrad und ca: 1500 km auf den Citybike zur Arbeit zurücklege, kann ich aus Erfahrung sprechen. Wobei ich sagen muss das mein Helm rund 300.- Sfr kostet. Wenn er kaputt geht kann ich ihn einschicken und bekomme das selbe Modell 20% günstiger

                                    Habt ihr schon einmal einen gebrochnen Helm gesehen?
                                    Jetzt stellt euch einfach vor die wäre eure Schädeldecke!

                                    Klar nützen Helme nichts gegen Schürffungen, aber ist es der Kopf nicht wert?

                                    Ich habe dreimal den Helm durchgebrochen, bei einem Sturz! Hatte keine einzige Schürfung, nur Prellungen. Ich knallte mit dem ganzen Körpergewicht auf eine Eisenbahnschiene. Konnte den Schlag im Kopf gar nicht richtig spüren, weil der Helm alles aufgeschluckt hat.

                                    Ein Radsportkollege von mir musste neu lernen wie man läuft!!!!!!!!!!!!!
                                    Er war nur mit 30 km/h unterwegs, aber eine Öllache und ein Randstein waren halt im Weg: =Gedächnissverlust, Laufen lernen, Studium unterbruch, Motorikstörungen, Versicherung zahlte keinen Rappen weil er kein Helm trug und dies wegen dem Risiko eines Sturzes im Radsport verlangt wird.

                                    Im weiteren muss ich sagen, jeder Helm der auf dem Markt ist muss getestet werden. Bei uns in der Schweiz die Suva für das Verantwortlich.
                                    Die bietet auch für Gruppen ein sehr sinnvolle Dienstleistungen an. Wenn man sich bei der Suva meldet und sagt man bräuchte Helme so kann man die Ausleihen.

                                    Eines der meisten Argumente welches kommt um das Helmtragen zu umgehen:
                                    Man schwitz viel mehr darunter! Ich sage nur: entweder will er kein Geld für einen guten Helm ausgeben oder er hat keine Ahnung. Die Helme sind so konstruiert das es einen Unterdruck unter der Helmschale gibt und somit ständig Luft angesaugt wird. Ich musste mal den Helm wegen Unterkühlung ausziehen!

                                    So fertig gemotz, ich meine es nicht frech, aber es war nötig

                                    Ps: Prüfen kann man alles aber Ausnahmen gibt es immer: wenn die Prüfung des Helmes Sagt du seist mit 30km/h und mit Schlag auf dem Kopf sei man tot? Kann ich nur wiedersprechen. Ohne Helm schon, mit Pech bleibt man tot liegen. Mit Glück wie bei mir nur mit Prellungen oder mit einer Platzwunde. Die Wahl liegt bei dir

                                    Stefan Fuhrer

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                                    • Finn
                                      Alter Hase
                                      • 16.10.2001
                                      • 2985

                                      • Meine Reisen

                                      #19
                                      Moin!

                                      Da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt . Also ich meinte, dass ich persönlich keine Helme mag. Nützen tun sie natürlich etwas. Das einzige wo ich einen Helm trage ist beim Downhill oder beim Trial fahren. In der Stadt oder wenn ich zur Schule fahre setze ich keinen auf.

                                      OT:
                                      Was mich richtig aufregt, sind die Eltern, die ihre Kinder hinten oder vorne auf dem Fahrrad haben und das Kind keinen Helm trägt. Die Eltern denken IMO nur von 12 bis Mittag und überlegen nicht, mit welcher Wucht der Kopf des Kindes auf dem Boden aufknallt...

                                      Gruß
                                      Finn

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                                      • Steffen Schwientek
                                        Erfahren
                                        • 25.02.2003
                                        • 234

                                        • Meine Reisen

                                        #20
                                        Zitat von Stefan M4
                                        Guete Morge.
                                        Also wenn ich das lese, einen Helm solle nichts nützen, da platzt mir den Kragen. Und ich will dabei nicht frech sein.
                                        Als ambitionierter Rennfahrer und Triathlet (bestreite keine Rennen mehr)
                                        der im Jahr auf dem Velo ca: 4000 km auf dem Rennrad und ca: 1500 km
                                        auf den Citybike zur Arbeit zurücklege, kann ich aus Erfahrung sprechen.
                                        Schön für dich. Einige Jahre bin ich jeden Tag insgesamt 60km mit dem Rad zur Uni gefahren. Sagt zum Thema aber wenig aus.
                                        [quote]
                                        Wobei ich sagen muss das mein Helm rund 300.- Sfr kostet. Wenn er kaputt geht kann ich ihn einschicken und bekomme das selbe Modell 20% günstiger
                                        [/quotet]
                                        Tolle Handelsspanne. Ein bißchen Styropor, umgleidet mit einem Plasteüberzug verkauft für 200 (?) &euro So hohe Gewinnspannen sind sogar bei outdoorherstellern unüblich. Und dann auch noch mit Verfallsdatum.

                                        Habt ihr schon einmal einen gebrochnen Helm gesehen?
                                        Jetzt stellt euch einfach vor die wäre eure Schädeldecke!
                                        So ein Blödsinn. Der Helm geht ja bereits kaputt, wenn er ohne Inhalt aus 1,5m Höhe runterfällt. Die Schädeldecke hat Mutter Natur deutlich robuster konstruiert.
                                        Nicht umsonst empfehlen die Hersteller, in diesem Fall den Helm auszutauschen.
                                        Klar nützen Helme nichts gegen Schürffungen, aber ist es der Kopf nicht wert?
                                        Wie meinen?

                                        Ich habe dreimal den Helm durchgebrochen, bei einem Sturz! Hatte keine einzige Schürfung, nur Prellungen. Ich knallte mit dem ganzen Körpergewicht auf eine Eisenbahnschiene. Konnte den Schlag im Kopf gar nicht richtig spüren, weil der Helm alles aufgeschluckt hat.
                                        Bei all meinen stürzen hat der Kopf nicht viel abgekriegt. Ich kann aber vermuten, daß bei vielen Stürzen ein Helm kaputtgegangen wäre, da der Abstand Kopf/Asphalt gering war bzw. ich den Asphalt bereits touchiert habe.

                                        Ein Radsportkollege von mir musste neu lernen wie man läuft!!!!!!!!!!!!!
                                        Er war nur mit 30 km/h unterwegs, aber eine Öllache und ein Randstein waren halt im Weg: =Gedächnissverlust, Laufen lernen, Studium unterbruch, Motorikstörungen, Versicherung zahlte keinen Rappen weil er kein Helm trug und dies wegen dem Risiko eines Sturzes im Radsport verlangt wird.
                                        Und ein Helm hätte all dies verhindert?
                                        Hast du das Aktenzeichen des Gerichtsurteils, nach dem die Versicherung nichts zahlen muß? Alle Gerichtsurteile, die mir bekannt sind (ok., was die Eidgenossen machen, ist mir unbekannt), verdonnerten die Versicherung zur Zahlung.
                                        Im weiteren muss ich sagen, jeder Helm der auf dem Markt ist muss getestet werden. Bei uns in der Schweiz die Suva für das Verantwortlich.
                                        Die bietet auch für Gruppen ein sehr sinnvolle Dienstleistungen an. Wenn man sich bei der Suva meldet und sagt man bräuchte Helme so kann man die Ausleihen.
                                        Ja, die Prüfnormen sind mir bekannt. Eine URL,die dir sagt, was die Normen verlangen, habe ich dir bereits genannt. (5kg mit 20km/h auf eine ebene Oberfläche).
                                        Eines der meisten Argumente welches kommt um das Helmtragen zu umgehen:
                                        Man schwitz viel mehr darunter! Ich sage nur: entweder will er kein Geld für einen guten Helm ausgeben oder er hat keine Ahnung.
                                        Warum sollte ich auch noch viel Geld für ein unnütze Utensil ausgeben? Teure Helmen unterscheiden sich in ihren Normen keineswegs von den billigen.

                                        Ps: Prüfen kann man alles aber Ausnahmen gibt es immer: wenn die Prüfung des Helmes Sagt du seist mit 30km/h und mit Schlag auf dem Kopf sei man tot?
                                        Es kommt darauf an, wie du aufkommst, welchen Impuls dein Kopf aufnehmen muß. Direkter Fall auf den Kopf sind IRL sehr selten. Meist fängt der Körper viel ab. Eigentlich muß man sich schon ziemlich dämlich anstellen, um deses Szenario zu verwirklichen.

                                        Kann ich nur wiedersprechen. Ohne Helm schon, mit Pech bleibt man tot liegen. Mit Glück wie bei mir nur mit Prellungen oder mit einer Platzwunde. Die Wahl liegt bei dir
                                        Woher willst du wissen, wie der Unfall ohne Helm abgelaufen wäre? Wie ist der Unfall denn abgelaufen?

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