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  1. Erfahren

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    [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #1
    Mitreisende: drtech
    Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    In diesem Forum habe ich schon so viele schöne Reiseberichte gelesen, die mich auch zu eigenen Touren inspiriert haben. Ich habe daher beschlossen, meine Faulheit zu überwinden und auch mal einen Bericht zu verfassen. Ich hoffe, dass es nicht der letzte bleibt.

    Hier möchte ich nun von meiner Sarek-Tour im Spätsommer 2014 berichten. Bereits 2013 hatte ich eine 14-tägige Solotour durch den Sarek gemacht. Aufgrund dieser Erlebnisse und der Begeisterung für die Landschaft Lapplands zog es mich 2014 erneut in die Gegend. Die Routenüberschneidung zwischen beiden Touren betrug insgesamt unter 10 km (Abschnitte des Kungsleden eingeschlossen).



    Ein paar Fakten:

    Dauer der Tour: 2 Wochen
    Reisezeit: Ende August/Anfang September
    Reisende: Mein Rucksack und ich

    (Start-)Gepäck: 30 kg
    • Zelt, Schlafsack, Isomatte: 3,8 kg
    • Kleidung (ohne Wander- aber mit Watschuhen): 3,1 kg
    • Fotoausrüstung (inkl. Stativ): 3,4 kg
    • Küche inkl. Brennstoff: 1,7 kg
    • Hygiene: 0,4 kg
    • Rucksack, Packsäcke etc.: 4 kg
    • Sonstiges (inkl. Trekkingstöcke): 1,6 kg
    • Lebensmittel: ca. 12 kg


    Ich war also keineswegs ultraleicht unterwegs, sondern legte Wert auf eine ausgewogene Ausrüstung mit dem Fokus auf Verlässlichkeit. Beispielsweise ist der Rucksack (110 l) zwar schwer, ermöglicht es mir aber, sämtliches Gepäck (außer dem Stativ) darin zu verstauen, so dass ich nicht mit herumbaumelden Packsäcken herumlaufen musste. Die Fotoausrüstung war für mich als Hobbyfotograf natürlich Pflicht.

    Die Route

    Die Route ist auf der folgenden Karte dargestellt. Insgesamt waren es laut GPS ungefähr 200 km. Es wäre sicher mehr möglich gewesen, aber ich wollte die Zeit in der Natur genießen und nicht hindurchrennen. Die häufigen Fotopausen nahmen natürlich auch Zeit in Anspruch.



    Der erste Teil der Route deckt sich mit der von efbomber und Kuoika. Ich hoffe, dass Euch beim Lesen trotzdem nicht langweilig wird .

    Anreise

    Die Anreise erfolgte mit der Bahn aus dem Stuttgarter Raum über Kopenhagen, Malmö und Stockholm nach Kvikkjokk. Die Anreise mit der Bahn hat den Vorteil, dass man alles fertig packen kann und vor Ort nicht mehr in den Stress des Einkaufens von Lebensmitteln oder Brennstoff kommt.


    Voll bepackt stehe ich abends am Bahnsteig und warte auf den Regionalzug nach Stuttgart.

    In Mannheim stieg ich in den Nachtzug nach Kopenhagen, der wie viele (alle?) Nachtzüge in Deutschland mittlerweile eingestellt wurde. Ein paar Meter weiter am Bahnsteig in Mannheim stand ein - wie ich - mit Rucksack schwer bepackter Mann, der auf den gleichen Zug wartete. Ich fragte mich, wo er wohl hinreisen würde. Ich sollte es später herausfinden.

    Die Reise mit dem Nachtzug verlief weitestgehend ereignislos und ich erreichte relativ pünktlich Kopenhagen, wo ich einen relativ großen Puffer eingeplant hatte (im Jahr zuvor hatte der Zug nach Kopenhagen drastische Verspätung, was fast dazu geführt hätte, dass ich meinen Nachtzug nach Lappland verpasst hätte). Ich stieg in einen Regionalzug nach Malmö und wartete dort auf den Schnellzug nach Stockholm.


    Der Zug nach Stockholm steht im Bahnhof von Malmö bereit. Auf der Bank mein Rucksack.

    Auch der Zug nach Stockholm fuhr pünktlich ab; allerdings blieb er nur wenige Kilometer vor dem Hauptbahnhof aufgrund einer Störung stecken, so dass ich den Nachtzug in Stockholm verpasste. Dies war allerdings kein größeres Problem, da ich ihn mit einem Schnellzug überholen und schließlich in Söderhamn zusteigen konnte. Im Abteil war es sehr eng, da es voll besetzt war und auch die Mitreisenden schweres Gepäck dabei hatten. Wir unterhielten uns noch eine Weile und legten uns schließlich schlafen.

    Es war keine erholsame Nacht - in Zügen schlafe ich grundsätzlich nicht besonders gut. Als ich aufwachte, schaute ich aus dem Fenster und war erst einmal enttäuscht, da das Wetter regnerisch war. Ich setzte mich noch eine Weile ins Bordbistro und beobachtete die vorbeiziehende Landschaft. Schließlich stieg ich in Murjek aus dem Nachtzug aus.


    Am Bahnhof von Murjek

    Zusammen mit Mitreisenden wartete ich auf den Bus nach Kvikkjokk, der pünktlich abfuhr. Die Busfahrt dauerte nochmal einige Stunden, jedoch wurde von Kilometer zu Kilometer meine Vorfreude größer und das Wetter besser! Als wir Kvikkjokk schließlich erreichten, herrschte strahlender Sonnenschein.


    Die Fjällstation in Kvikkjokk
    Geändert von drtech (03.05.2015 um 18:18 Uhr)

  2. Erfahren

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    AW: Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #2
    Tag 1: Kvikkjokk - Prinskullen - Vállevárre

    Besser hätte meine Tour nicht anfangen können. Ich füllte noch meine Wasservorräte auf und verabschiedete mich von einem Mitreisenden, mit dem ich mich auf der Busfahrt länger unterhalten hatte; er plante ebenfalls eine Sarek-Tour, aber eine andere Route. Schließlich lief ich zum Bootsanleger, an dem die Boote zum Startpunkt des Padjelantaleden abfahren. Und wen traf ich dort? Den Mann, der mir bereits am Mannheimer Bahnsteig mit seinem großen Rucksack aufgefallen war! Er war ein Rentner aus Österreich (Villach), der also eine noch längere Anreise als ich hinter sich hatte. Er wollte zunächst ein Stück des Padjelantaleden gehen und schließlich in den Sarek abzweigen. Ich war beeindruckt.


    Blick vom Bootsanleger in Richtung Kvikkjokk-Delta

    Schließlich kam das kleine Motorboot, das mich über den Gamajåhkå und die anderen zum Padjelantaleden bringen würde. Während der Überfahrt fiel mir der geringe Wasserstand des Gamajåhkå auf. Der reißende Fluss, wie ich ihn von meiner letzten Reise (damals Anfang August) kannte, war zu einem deutlich ruhigeren Gewässer geworden. Schließlich wurde ich am Fuße des Prinskullen abgesetzt.


    Das Boot fährt weiter zum Padjelantaleden

    Nun musste ich aus eigener Kraft weiter und schulterte den Rucksack. Der Anstieg zum Prinskullen war durchaus knackig und ich kam ordentlich ins Schwitzen. Ich hatte mich noch nicht an den schweren Rucksack gewöhnt. Am Wegesrand wuchsen viele Pilze, die ich als Laie leider nicht identifizieren konnte. Pilze zur Bereicherung des Essens wären ansonsten sehr willkommen gewesen.


    Pilze am Wegesrand


    Auf dem Weg zum Prinskullen

    Während des Anstiegs flogen relativ häufig Helikopter über mich hinweg, was mich doch merklich störte. Von Kvikkjokk aus werden unter anderem Rundflüge und Flüge nach Staloluokta angeboten. Nachdem ich den Anstieg bewältigt hatte, wurde ich mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.


    Blick Richtung Pårte und Njoatsosvágge


    Blick auf das Kvikkjokk-Delta

    Vom Prinskullen aus, folgte ich dem langsam undeutlicher werdenden Pfad auf die Hochebene Vállevárre. Für den Rest des Tages sollte ich keinem Menschen mehr begegnen. Mein Ziel war es, vor dem Eingang des Vállevágge zu zelten. Unterwegs kam ich an einem Rentierzaun vorbei. Dort musste ich leider eine unerfreuliche Entdeckung machen: Aus der Ferne als Steine identifizierte graue Objekte stellten sich als Rentierkadaver heraus, denen das Fell abgezogen worden war. Es handelte sich um eine große Zahl (um die 50). Überall waren Gedärme und sonstige Innereien verteilt; das Fleisch hatte man einfach liegen gelassen. Ich fragte mich, ob es sich um Wilderer gehandelt haben könnte, denn ich konnte mir kaum vorstellen, dass man ansonsten so ein Schlachtfeld zurücklassen würde. Oder lohnte sich die Verwertung des Fleischs etwa gar nicht und man überließ das "Aufräumen" der Natur?

    Mit einem flauen Gefühl im Magen ging ich weiter - Appetit hatte ich vorerst jedenfalls nicht mehr.


    Der Pfad auf der Hochebene Vállevárre

    Nach einer Weile löste sich der Pfad vollständig auf und ich ging weglos weiter in Richtung Vállevágge. Die Ausblicke auf die Ebene waren großartig. Man konnte unter anderem den See Stuor Dáhtá in der Ferne erkennen. Dort würde mein Rückweg entlangführen.


    Blick in Richtung Stuor Dáhtá


    Blick ins Vállevágge - meine Route für morgen

    Schließlich schlug ich mein Zelt in der Nähe eines kleineren Sees auf und bereitete mein Abendessen zu. Von dem "Zwischenfall" am Rentierzaun hatte ich mich inzwischen einigermaßen erholt. Ich genoss die Abendsonne und erkundete die nähere Umgebung. Mir fiel auf, dass der Wasserstand vieler Gewässer ziemlich niedrig war - wohl aufgrund des sehr warmen und trockenen Sommers.


    Kochen in der Abendsonne (ausgelöst per WLAN)


    Der kleine See in der Nähe des Zeltplatzes


    Abendstimmung
    Geändert von drtech (03.05.2015 um 18:26 Uhr)

  3. Gerne im Forum

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    AW: Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #3
    Oh, das geht ja schon mal schön los. Ich werde gespannt deinen Bericht verfolgen

    Der erste Teil der Route deckt sich mit der von efbomber und Kuoika. Ich hoffe, dass es Euch beim Lesen trotzdem nicht langweilig wird .
    Niemals! Es sind ja schließlich andere, deine Erlebnisse.

    Gruß,
    Henning

  4. Erfahren
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    AW: Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #4
    Au ja, da kommt mir doch einiges gleich bekannt vor.

    Ein schönes Wetterchen hattest Du zum Start, macht die Aussicht vom Vállevárre gleich noch beeindruckender. Deine Routenvorschau und die Bilder machen Lust auf mehr. Ich bin gespannt.

  5. Erfahren
    Avatar von Blahake
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    AW: Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #5
    Jippie, wieder ein schöner Sarek-Bericht zum virtuell mitreisen. Ist zum Teil sogar da, wo ich diesen Sommer lang will, da steigen Neugier und Vorfreude!

  6. Erfahren

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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #6
    Erst einmal danke für Euer Interesse!

    @Kuoika: Euch wird noch so einiges bekannt vorkommen !

    Ich mache einfach mal weiter mit meinem Bericht.

    Tag 2: Vállevárre - Vállevágge - Hábres

    Das schöne Wetter vom Vortag schien verflogen zu sein, es war trüb, aber immerhin trocken. Nach dem Milchreis-Frühstück (ich bereite mir jeden Tag ein warmes Frühstück bestehend aus Milchreis oder Grießbrei zu) packte ich relativ schnell meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg. Ich befürchtete, dass es ein nasser Tag werden könnte und hoffte noch im trockenen Zustand ein Stück des Weges zurücklegen zu können.


    Morgendliches Zusammenpacken


    Trübes Wetter

    Während ich langsam in Richtung Vállevágge lief, sah ich in der Ferne einen weiteren Wanderer. Es sollte der einzige Mensch bleiben, den ich an diesem und dem darauffolgenden Tag zu Gesicht bekommen würde. An einem kleinen Teich machte ich eine weitere Fotopause. Noch war es trocken.


    Tümpel auf dem Weg ins wolkenverhangene Vállevágge

    Ich lief auf halber Höhe den Hang entlang Richtung Westen; die Sicht war aufgrund des Nebels nicht besonders gut. Das Tal machte einen unwirtlichen Eindruck. Nach einer Weile begann es zu tröpfeln und ich zog in Vorbereitung auf den zu erwartenden Regen die Regenmontur an. Ich begegnete desöfteren Rentieren und überquerte das eine oder andere Schneefeld.


    Schneefeld im Vállevágge


    Unterwegs im Regenoutfit

    Nach einiger Zeit hörte es wieder auf zu nieseln und ich zog die Regenkleidung wieder aus. Trotz der modernen Membranen schwitzt man doch recht ordentlich darin, wenn man sich bewegt. Schließlich machte ich oberhalb eines kleinen Sees meine Mittagspause. Das Tal war nun sehr steinig, es war nur noch vereinzelt Grün zu finden.


    Das Wetter bessert sich langsam


    Blick talaufwärts

    Schließlich lief ich hinunter zum Bach und wanderte weiter talaufwärts in Richtung Passhöhe. Dabei traf ich wieder auf einen kleineren See und einige Schneefelder, die das Überqueren des Gerölls erleichterten.


    Am Bach (aus dieser Richtung komme ich)


    Seeabfluss


    Schneefeld und See im Vállevágge

    Endlich erreichte ich die Passhöhe und der Blick in Richtung Hábres (mein heutiges Ziel) und Tjuoldavágge wurde frei. Am Horizont erschien der markante Gipfel des Tsahtsa. Das Vorankommen war aufgrund des steinigen Untergrunds aber eher zäh.


    Blick in Richtung Hábres (der "Hubbel" links unten) und Tsahtsa


    Über Stein und Stein (Stöcke gab's nicht ;))

    Schließlich erreichte ich den kleinen See unterhalb der Anhöhe Hábres. Dort hätte man sehr gut zelten können, jedoch wünschte ich mir einen Zeltplatz mit besserer Aussicht - am besten ins bewaldete Tjuoldavágge. Ich stieg zur Erkundung ohne Rucksack über Blockfelder zur Anhöhe hinauf, wo ich auch einen halbwegs akzeptablen Zeltplatz fand. Nachdem ich wieder unten war, füllte ich alle Wasserflaschen und schleppte den Rucksack zum zuvor identifizierten Zeltplatz.


    Mein Zeltplatz bei Hábres

    Auch hier gab es noch keine Aussicht, jedoch war es nicht weit bis zur Abbruchkante, von der man einen guten Blick ins Tjuoldavágge hatte. Das Wetter war an diesem Abend leider relativ trüb. Nichtdestotrotz machte ich einige Fotos und hoffte auf besseres Fotowetter am Morgen. Ich wusste aber, dass ich mich eigentlich glücklich schätzen konnte, überhaupt trockenes Wetter zu haben. Ich begab mich ins Zelt, kochte mein Abendessen, trank heißen Zitronentee und legte mich schließlich schlafen.


    Blick ins Tjuoldavágge


    Ein kleiner Tümpel nicht weit vom Zeltplatz; da hätte ich mir das Schleppen des Wassers sparen können. Im Hintergrund das Tarrekaise-Massiv.

  7. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #7
    Sehr schön - gefällt mir gut.
    Bin sehr gespannt, wie es weiter geht.
    Übrigens - Top Zelt - auch in Grün immer wieder ein überaus erfreulicher Anblick.
    Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr. Ergo: Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

  8. Erfahren
    Avatar von efbomber
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #8
    Zitat Zitat von drtech Beitrag anzeigen
    @Kuoika: Euch wird noch so einiges bekannt vorkommen !
    Das macht es gerade umso spannender für uns bzw. ist somit viel einfacher mitzuverfolgen. Auch deine Wahrnehmung vom Erlebten und das mit meiner eigenen zumindest teilweise vergleichen zu können, finde ich super.

    Danke bis hierher für diesen äußerst schönen Bericht, der mir sofort wieder einen Flashback verpasst

    Viele Grüße
    David

  9. Erfahren

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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #9
    Ohh sind das tolle Bilder und auch sehr angenehm zu lesen. Da freut man sich schon wenn es weiter geht

  10. Erfahren

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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #10
    Danke für Euer positives Feedback - das motiviert, weiterzumachen ! Ich werde aber manchmal etwas längere Pausen einlegen müssen und entschuldige mich dafür schon im Voraus...

    Zitat Zitat von evernorth Beitrag anzeigen
    Übrigens - Top Zelt - auch in Grün immer wieder ein überaus erfreulicher Anblick.
    Danke, das Zelt hat sich gut geschlagen. Rot macht sich auf Fotos vielleicht besser, aber ich ziehe grün trotzdem vor. Man muss mich ja nicht schon aus Kilometern Entfernung sehen .

    Zitat Zitat von efbomber Beitrag anzeigen
    Das macht es gerade umso spannender für uns bzw. ist somit viel einfacher mitzuverfolgen. Auch deine Wahrnehmung vom Erlebten und das mit meiner eigenen zumindest teilweise vergleichen zu können, finde ich super.

    Danke bis hierher für diesen äußerst schönen Bericht, der mir sofort wieder einen Flashback verpasst
    Ich find's auch immer sehr interessant, Berichte aus bekannten Gegenden zu lesen. Daher auch danke für Euren umfassenden Bericht!

  11. Erfahren

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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #11
    Tag 3: Hábres - Tjuoldavágge - Låptåvágge

    Am nächsten Morgen wachte ich vor Sonnenaufgang auf und schaute nach draußen: Der Himmel war klar. Da würde mein Wunsch vom Abend zuvor vielleicht doch noch in Erfüllung gehen? Es war ziemlich kalt, aber ich beschloss trotzdem noch vor dem Frühstück nach draußen zu gehen, um ein paar Fotos zu schießen. Das kostete schon etwas an Überwindung. Ich zog mich dick an und begab mich zur Abbruchkante.


    Tjuoldavágge mit Morgennebel


    Der Tümpel im Morgenlicht

    Aufgrund der Bewölkung am Horizont, die einen "verzögerten" Sonnenaufgang verhießen, beschloss ich erst einmal zurück zum Zelt zu gehen und zu frühstücken. Ich setzte mich auf einen Stein und kochte mein Frühstück. Es war an jenem kalten Morgen sehr angenehm, etwas Warmes in den Bauch zu bekommen.


    Erste Sonnenstrahlen auf den Berggipfeln


    Frühstückzubereitung

    Nach dem Frühstück mache ich eine ausgiebige Fotorunde im Morgenlicht. Es war einfach grandios, zu beobachten, wie die Landschaft langsam begann, im Sonnenlicht zu erstrahlen. Das Tal machte einen wunderschön freundlichen Eindruck und sogar die karge Landschaft um mich herum zeigte sich von ihrer lieblichen Seite. Der markante Gipfel des Tsahtsa zog den Blick förmlich an. Ich würde ihm in den nächsten Tagen näher kommen.


    Nochmal ein Blick auf das Tarrekaise-Massiv


    Dunst im Tal


    Ruonas (links), Tjuoldavágge und Tsahtsa. Man erkennt auch den Einschnitt der Schlucht Ruonasgårså.

    Meine weitere Route sah den Abstieg und die Durchquerung des Tjuoldavágge vor, was wegen des vielen Gestrüpps ein relativ anstrengendes Unterfangen ist. Trotzdem freute ich mich darauf, denn ich war in Hochstimmung. Ein direkter Abstieg nach Norden ist aufgrund des steilen Abfalls und der Schlucht Ruonasgårså nicht möglich, so dass man zunächst nach Westen ins Ruonasvágge ausweicht, um den dortigen Bach in einem flacheren Talabschnitt zu überqueren. Nach dem Kartenstudium packte ich meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg.


    Einer der kleinen Seen bei Hábres

    Nach dem ersten Abstieg traf ich auf die Schlucht, deren Hänge sehr steil waren und die sich weiter ins Ruonasvágge fortsetzte als ich aufgrund der Beschreibung von Grundsten angenommen hatte. Ich wanderte weiter talaufwärts und erreichte schließlich eine Stelle, wo ein weiterer Bach von links in den Hauptbach einmündet. Hier beschloss ich beide zu queren.


    Der Zusammenfluss im Ruonasvágge, ich quere beide Bäche einzeln.


    Der erste Bach war ohne nasse Füße zu queren.

    Der zweite Bach (kein Foto) erforderte leider ein Anziehen der Watschuhe (billige Croc-Imitate, die aber deutlich(!) leichter als diese sind). Das Wechseln der Schuhe macht mir meist weniger Spaß, so dass ich bei kleineren Bächen oft länger nach möglichen Stellen zur Querung mit Wanderschuhen suche. Schließlich erreichte ich die andere Seite, wobei ich beim Aufstieg die Hände zur Hilfe nehmen musste. Es wäre weiter oben auch leichter gegangen, aber ich war zu faul, so weit aufzusteigen ;). Nun befand ich mich in einer Heidelandschaft, die mit Felsen, sowie kleineren Sumpf- und Wasserstellen durchsetzt war. Ich hatte einen guten Blick ins Tal.


    Heidelandschaft auf der westlichen Bachseite


    Blick ins Tjuoldavágge, rechts die Anhöhe Hábres, wo ich übernachtet hatte.


    Ich komme tiefer ins Tal. Auf der anderen Talseite sieht man schon den Einschnitt des Baches, neben dem ich später ins Låptåvágge aufsteigen werde.

    Je tiefer ich komme, desto dichter wird die Vegetation, bis es schließlich wie auf dem folgenden Bild aussieht.


    Da geht's durch

    == Fortsetzung folgt ==

  12. AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #12
    Herrlich, ich will auch wieder hin. Bin auf die Fortsetzung gespannt!

  13. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #13
    Ja echt herrlich, besonders die Bilder vom Sonnenaufgang sind wirklich fantastisch. Bekomme beim Lesen auch wieder Lust dazu die Gegend zu bewandern. Macht echt Spaß den Bericht zu verfolgen. Bitte bald weiterschreiben.

  14. Fuchs
    Avatar von evernorth
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #14
    Fein - es geht weiter. Aber nicht zu lange Pausen machen.
    Ausgetretene Pfade sind die sichersten, aber es herrscht viel Verkehr. Ergo: Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen.

  15. Erfahren

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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #15
    Ich bekomme auch wieder Lust, dort wandern zu gehen . Diesen Sommer geht es zwar nicht in den Sarek, aber auf jeden Fall in den Norden auf Tour.

    Hier nun die Fortsetzung zu Tag 3:

    Das relativ dichte Gestrüpp behinderte mein Vorankommen, jedoch war es im Vergleich zu dem, was mich auf der anderen Flussseite erwarten sollte, einfach. Das lag daran, dass ich die Beschreibung von Grundsten nicht richtig interpretierte. Denn dort war zu lesen, dass man auf die Stelle zuhalten soll, wo sich die zwei Flussarme des Buojdesjåhkå vereinen. Im nächsten Satz steht, dass man vor der Verzweigung furten soll (direkt bei einer Rentierzüchterhütte). Diesen Zusatz hatte ich während des Wanderns nicht mehr im Kopf. Oft sind Furten ja gerade dort am günstigsten, wo der Fluss möglichst weit verzweigt ist.

    Die Verzweigung mit der Sandbank in der Mitte sah ich schon aus der Ferne, so dass ich darauf zu hielt. Die Furt an sich war dank des niedrigen Wasserstandes gar kein Problem; ich musste nur die Hose leicht hochkrempeln. Für das folgende Foto querte ich den Flussarm insgesamt dreimal, da ich die Kamera auf dem Stativ zunächst am Ufer stehen ließ. Bei dem guten Wetter, tat ich es aber gerne und legte schließlich auf der kleinen Insel eine längere Mittagspause ein und nutzte die Gelegenheit, um mich zu waschen.


    Durch den Buojdesjåhkå


    Blick von meinem Pausenplatz

    Wie ich später feststellte, wäre eine Furt bei der Hütte günstiger gewesen, weil der Aufstieg dort wesentlich weniger verwachsen war. Stattdessen schlug ich mich schließlich durch sehr dichten und steilen Birkenwald, der von großen Steinen, kaum erkennbaren Löchern, etc. durchsetzt war. Das war äußerst beschwerlich. Als ich eine gewisse Höhe erreicht hatte, bot sich jedoch ein schöner Ausblick über das Tal.


    Blick talaufwärts...


    ...und talabwärts.

    Nach einiger Zeit wurde das Gelände wieder leichter und es gab mehr Heide, jedoch auch öfter Weidengestrüpp. Ich kam immer wieder an kleineren, teilweise ausgetrockneten Teichen vorbei - eine schöne Landschaft. Meine Route folgte nun dem Hang hinauf nach Norden auf der östlichen Seite des Einschnitts Tjuoldagårsså.


    Ein kleiner Tümpel auf meiner Route


    Rechts geht es den Hang hinauf


    Langsam komme ich höher


    Rückblick ins Tal


    Immer wieder traf ich auf Rentiere, die jedoch sehr scheu waren. Im Hintergrund rechts sieht man nochmal Hábres, meinen Startpunkt des heutigen Tages.

    Schließlich näherte ich mich dem Låptåvágge und damit der Grenze zum Nationalpark Sarek. In der Nähe eines kleinen Sees, der vom Tjuoldajåhkå gebildet wird, gab es eine exzellente Zeltstelle auf einer ebenen Wiese. Die Aussicht dort war wunderschön, der Tsahtsa schien nun deutlich näher zu sein und bestimmte das Landschaftsbild. Leider konnte man von meinem Zeltplatz aufgrund einer vorgeschobenen Kuppe den langgezogenen See Låptåvákkjavrre nicht sehen.


    Ich nähere mich dem Låptåvágge, das Gelände ist nun wieder angenehm zu begehen.


    Mein traumhafter Zeltplatz


    Der Ausblick vom Zeltplatz

    Etwas später am Abend begann langsam eine Wolkenfront heranzuziehen und ich rechnete mit Regen. Dieser blieb jedoch aus und ich nutzte ich die Gelegenheit, etwas später noch ein Foto zu machen. Ich studierte noch die Karte, konsultierte Grundstens Wegbeschreibung und überlegte, ob ich am nächsten Tag einen Abstecher zum Låptåvákkjavrre machen sollte. Ich entschied mich schließlich dagegen, da ich noch am Anfang der Tour war und nicht sicher war, ob ich nicht später noch einen weiteren Reservetag gut brauchen konnte. Schließlich legte ich mich schlafen.


    Später am Abend

  16. Erfahren
    Avatar von Blahake
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #16
    Ooh, so schön! Danke für's Weiterschreiben. Die beiden letzten Fotos sind ja total klasse, finde es sehr interessant, das selbe Motiv in anderem Licht zu betrachten.

  17. Erfahren

    Dabei seit
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #17
    Danke, Blahake ! Ich mache dann gleich mal weiter mit dem nächsten Tag.

    Tag 4: Låptåvágge - Goabrekbákte - Njoatsosvágge

    Morgens war das Wetter bewölkt mit einzelnen Wolkenlücken. Mit Sonne war in dem Tal aufgrund der Berge im Osten aber sowieso nicht besonders früh zu rechnen. Daher frühstückte ich erst einmal in Ruhe und beschloss, danach ein wenig den Hang im Osten hochzusteigen, um einen Blick auf den Låptåvákkjavrre werfen zu können. Als ich das Zelt verließ, zog eine Herde Rentiere vorbei.


    Vorbeiziehende Rentierherde


    Wäsche, die vorerst umsonst auf Trocknung wartet

    Als ich eine ausreichende Höhe erreicht hatte, bot sich ein interessanter Blick auf den Låptåvákkjavrre, über den die Nationalparkgrenze verläuft. Meine weitere Wanderung würde auf dem folgenden Bild nach rechts (Nordosten) ins Sarek-Gebiet führen.


    Blick zum Låptåvákkjavrre und zum Tsahtsa; wer genau hinsieht, kann sogar mein Zelt erkennen (dazu am besten das Bild vergrößern, z.B. per Rechtsklick -> "Grafik anzeigen" im Firefox)

    Als ich wieder beim Zelt war, packte ich meine Sachen zusammen und machte mich schließlich auf den Weg. Das Gelände war relativ einfach zu begehen. Ich wanderte direkt auf das Pårte-Massiv zu. Der 2000 m hohe Bårddetjåhkkå, den ich bei meiner letzten Sarek-Tour bestiegen hatte, hatte wohl in den letzten Tagen eine kleine "Zuckerhaube" abbekommen. Ich fand es sehr interessant, bekannte Landschaften aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dies würde ich auf dieser Tour noch öfter erleben.


    Spiegelung des Bårddetjåhkkå

    Das Gelände stieg leicht an, bis ich irgendwann die Passhöhe erreichte. Ab dort ging es wieder abwärts in Richtung Njoatsosvágge. Der Goabrekbákte erschien wie ein leichter "Hubbel" am Rand des Taleinschnitts. Ich wollte einen kleinen Abstecher darauf machen, weil ich mir von dort einen guten Blick ins obere Njoatsosvágge versprach.


    Der weitere Weg in Richtung Njoatsosvágge; in der Mitte vor dem Taleinschnitt die kleine Erhebung des Goabrekbákte

    Als ich mich unterhalb des Goabrekbákte befand, legte ich meinen Rucksack ab und machte mich nur mit der Kamera auf den Weg nach oben. Ich brauchte länger als ich gedacht hatte; jedes Mal, wenn ich dachte, gleich oben zu sein, erschien eine neue Erhebung . Unterdessen beobachtete ich mehrere Personen, die aus dem Njoatsosvágge aufstiegen. Sie hatten Hunde dabei, die eigentlich im Gebiet des Nationalparks verboten sind. Dies waren die ersten Menschen seit über zwei Tagen.

    Wie erwartet, bot sich vom Goabrekbákte, der steil zum Njoatsosvágge abfällt, ein schöner Blick in den oberen Teil des Tals. Nur leider spielte das Licht nicht ganz mit - man kann eben nicht alles haben! Trotzdem war der Anblick absolut atemberaubend.


    Blick vom Goabrekbákte ins obere Njoatsosvágge

    Meine weitere Route sollte in dieses spektakuläre Tal führen. Zuerst würde ich aber ins mittlere Njoatsosvágge absteigen und dann der Talsohle folgen. Der in die Gegenrichtung war zwar nicht ganz so spektakulär, aber dennoch sehenswert.


    Blick vom Goabrekbákte ins untere Njoatsosvágge

    Schließlich erreichte ich wieder meinen Rucksack, schulterte ihn und machte mich an den Abstieg ins Tal. Der weg führte entlang des eingeschnittenen Baches Goabrekjågåsi. Auch auf halber Höhe ergab sich noch ein schöner Blick ins üppig bewachsene Tal. Es zogen einige Schauer vorbei, jedoch bekam ich nicht mehr als ein paar vereinzelte Tropfen ab.


    Abstieg ins Njoatsosvágge, im Vordergrund der Bach Goabrekjågåsi

    Die Vegetation wurde langsam dichter, so dass ich froh war, größtenteils Wildpfaden folgen zu können. Trotzdem war es oft ziemlich matschig und ich musste aufpassen, nicht auszurutschen. Ich hielt gerade auf den Njoatsosjåhkå zu, der laut Grundsten genau an der Stelle seiner Verbreiterung zu furten war. Aufgrund der allgemein niedrigen Wasserstände machte ich mir keine Sorgen wegen der Furt, die durchaus anspruchsvoll sein kann. Als ich den Fluss erreichte, zog ich die Watschuhe an und lief zu einer Sandbank, von der aus ich den Hauptarm queren wollte. Dies stellte sich aufgrund der Wassertiefe jedoch als nicht machbar heraus.


    Hier wollte ich zuerst durch

    Aber nicht weit von der Stelle entfernt, war die Furt relativ einfach. Auch hier gab es ausgedehnte Sandbänke. Nach der Querung legte ich eine Pause ein und aß zu Mittag. Es war wunderschön warm in der Sonne.


    Hier habe ich den Njoatsosjåhkå gequert. Der Berg links ist übrigens der Goabrekbákte, der von hier unten nicht mehr so unscheinbar aussieht.


    Flusslandschaft an meinem Pausenplatz

    Nach der Pause versuchte ich den Pfad im Njoatsosvágge zu finden, der auf der Karte eingezeichnet ist. Dieses Unterfangen stellte sich als gar nicht so einfach heraus. Der Pfad existierte oft nur in Abschnitten; ich verlor ihn immer wieder, um mich durch Sumpf und Gestrüpp vorwärtszubewegen. Nichtdestotrotz gefiel mir die Gegend. Da ich ja südlich vom Goabrekbákte abgestiegen war, musste ich nun erst einmal um diesen herum.


    Der Njoatsosjåhkå; links der Hang des Goabrekbákte


    Der Blick in Richtung des oberen Njoatsosvágge wird frei.


    Immer wieder lief ich querfeldein durch sumpfiges und von Gestrüpp bestandendes Gelände, da sich die Pfade oft nach einiger Zeit verloren.

    Hin und wieder galt es Bäche zu überqueren, wie den Bálgatjåhkå, der bei hohem Wasserstand durchaus ein Hindernis darstellen kann.


    Den Bálgatjåhkå querte ich an dieser Stelle.

    Ich wanderte noch ein Stück weiter bis ungefähr zu der Stelle, die auf der Karte BD10 als Vuopmekietje eingezeichnet ist. Hier konnte ich mein Zelt auf einem Untergrund aus Heidekraut aufbauen. Obwohl es ziemlich windig war, kochte ich aufgrund des schönen Sonnenscheins draußen. Wer weiß, wie lange mein Wetterglück anhalten würde...


    Mein Zeltplatz im Njoatsosvágge

  18. Erfahren

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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #18
    Toller Reisebericht, gut geschrieben und bebildert! Danke bis hierher!

  19. Dauerbesucher
    Avatar von MatthiasK
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #19
    Schöne Gegend!
    Geändert von MatthiasK (10.05.2015 um 13:18 Uhr)

  20. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    AW: [SE] Im Spätsommer durch den südlichen Sarek

    #20
    Besonders die Bilder vom Njoatsosvágge haben es mir angetan. Wirklich eine sehr schöne Gegend durch die Du gelaufen bist. Dann hoffe ich mal, dass Dein Wetterglück die nächsten Tage noch angehalten hat.

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