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  1. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    Lightwave G2 Ultra

    #1
    Lightwave G2 Ultra





    Kaufdatum: August 2010
    Hersteller: Lightwave
    Modellbezeichnung: G2 Ultra
    Modelljahr: 2010
    Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers: 620 €
    max. Personenanzahl: 2 (Herstellerangabe: 3)
    Zelttyp: Semi-Geodät
    Anzahl Eingänge: 1
    Anzahl Absiden: 1
    Vorgesehener Einsatzbereich: Alpin/Leichtgewichtstrekking

    Materialien:

    • Aussenzelt: Beidseitig silikonisiertes 30-Denier-Ripstop-Nylon; 50 g/m²; Wassersäule 5000 mm
    • Innenzelt: 30-Denier-Ripstop-Nylon; 40 g/m² und Moskitonetzgewebe
    • Boden: 50-Denier-Ripstop-Nylon, PU-beschichtet, Wassersäule 5000 mm
    • Gestänge: 8.84 mm DAC Featherlite; 2 x 330 cm; 1 x 313 cm; Segmentlänge 40 cm
    • Abspannleinen: 5 x 3,0 m, 1,5 mm Dyneema/Polyesterleinen mit Mini-Linelock-Spannern
    • Heringe: 4 dünne Titannägel, 4 Titan-Heringe mit Winkelprofil, 4 Alunägel mit quadratischem Querschnitt


    Gewicht (Herstellerangaben):
    • Außenzelt: 675 g
    • Innenzelt: 860 g
    • Gestänge: 565 g
    • Zubehör (Heringe, Leinen, Packbeutel etc.): 220 g
    • Gesamt: 2320 g


    Gewicht (nachgewogen):
    • Außenzelt: 644 g
    • Innenzelt: 826 g
    • Gestänge: 572 g
    • Zubehör (Heringe, Leinen, Packbeutel etc.) : 204 g
    • :Gesamt: 2246 g


    Bewertung der Verarbeitungsqualität: sehr gut
    Bewertung des Komforts: gut, für eine Person sehr gut
    Handling (Aufbau, Abbau, Gebrauch): gut

    Pro-Kauf-Argumente (Stärken):
    • niedriges Gewicht
    • kleine Stellfläche
    • hohe Windstabilität
    • "Modular Design" (s.u.)



    Contra-Kauf-Argumente (Schwächen):
    • Aufbau Innenzelt zuerst (?)
    • bei 2 Personen beschränktes Platzangebot
    • wenn es so etwas wie ein Platz-Preis-Verhältnis gibt, kein Schnäppchen



    Alter Testpersonen: 31-41
    Körpergrösse Testpersonen (in cm): 170, 190
    Körperstatur Testpersonen: schlank
    Geschlecht Testpersonen: weiblich, männlich


    Erster Eindruck


    Konstruktion:

    Das G2 Ultra ist ein Semigeodät mit drei Bögen und drei Kreuzungspunkten. Die Bögen verlaufen durch Meshkanäle am Innenzelt, das Außenzelt wird übergeworfen. Der Firstbogen hat am höchsten Punkt (der Sollbruchstelle bei Belastung) einen eingebauten Knick, der die Windstabilität erhöhen soll und zugleich bewirkt, dass das Außenzelt leicht firstartig abfällt, so dass Regen und Schnee nicht liegenbleiben. Die beiden dicken Schwämme an den Seitenwänden des Innenzelts dienen als Abstandhalter zum Außenzelt.







    Abmessungen

    Beim Aufmaß des aufgestellten Zeltes zeigte sich, dass die Maßangaben auf der Herstellerhomepage etwas irreführend sind. Als Firsthöhe ist dort die höchste Stelle des Firstbogens angegeben, 115 cm; da das Innenzelt ja darunterliegt, ist die faktische Innenzelthöhe im First 105 cm. Die realistische Sitzhöhe im Eingangsbereich beträgt etwa 95 cm, für eine zweite Person, die diagonal versetzt weiter hinten sitzen muss, sind es 10 bis 15 cm weniger. Am Fußende im Bereich des hinteren Kreuzungspunkts der Stangen beträgt die nutzbare Höhe noch etwa 60 cm, was viel ist, wenn man das z.B. mit Tunnelkonstruktionen vergleicht. Dadurch lässt sich die ganze Länge des 215 cm langen Innenraums nutzen (Herstellerangabe: 225 cm), der mitunter unangenehme Effekt von Tunnelkonstruktionen, dass das Fußende vom Wind hinunter und auf die Schlafsäcke gedrückt wird, wird hier nicht eintreten. Der Innenraum ist trapezförmig. Breite vorne 143 cm; Breite am Fußende 90 cm. Das ist ausreichend für zwei Matten und zwei Schlafsäcke - sicher nicht für zwei extrabreite DeLuxe-Matten, aber man darf wohl davon ausgehen, das jemand, der mit so einem minimalistischen Zelt loszieht, auch seine übrige Ausrüstung darauf abgestimmt hat. Unsere diesjährige Lapplandkombi - 180 x 50 x 3 mm Evazote, selbstaufblasende Kurzmatten und warme Daunenschlafsäcke - fand gut Platz:





    Die Apsis ist 110 cm tief - wenn zwei dicke Trekkingrucksäcke drinliegen (hier noch ungepackt) ist sie definitiv voll:




    Zubehör:



    Zum Lieferumfang gehört ein hochwertiges Heringssortiment - Titannägel, Titan-V-Profil, und dicke, superstabile Alunägel, Die dünnen Titanheringe waren mir zunächst suspekt (ein Vorurteil, wie sich herausstellte). Die Dyneema-Leinen sind extrem dünn - nun ja, es ist ein Leichtgewichtszelt, ich mag líeber etwas dickere Schnüre. Aber das ist Geschmacksache. Leider sind die Leinen mit 3 m etwas kurz. Für ein normales Abspannen reicht es, aber für doppeltes Abspannen (an drei Punkten optional vorgesehen) müssten es schon 5 m sein. Eine Kleinigkeit, aber das sollte bei einem Zelt dieser Preisklasse nicht vorkommen. Auf dem Bild ebenfalls zu sehen: 4 Gummibänder, die man am Ende der Leinen einsetzen kann, um das Außenzelt bei nassem Wetter stärker unter Zug zu setzen.


    Verarbeitung

    Bei dem ersten Zelt, das uns zugeschickt wurde, begann sich an einer Stelle die Naht, die Bodenwanne und Innenzelt verbindet zu öffnen - Ursache war offenkundig ein defekter, viel zu dünner Faden, der an dieser Stelle gerissen war. Ärgerlich, auch für den Hersteller, vor allem wenn so was mit einem Testzelt passiert. Wir haben getan, was jeder Kunde tut, und es reklamiert. Das daraufhin gelieferte Ersatzzelt ist von oben bis unten absolut tadellos (wie auch beim ersten Zelt, bei dem bis bis auf den erwähnten Defekt, Nähte und Schnitt völlig in Ordnung waren).

    Der Schnitt des G2 Ultra ist hervorragend, Innenzelt und Außenzelt stehen unter hoher Spannung, aber nichts verzieht sich oder hängt. Das Zelt steht (auch in nassem Zustand) so faltenfrei, wie man es von einem 50 g-Silnylon überhaupt erwarten kann. Der Abstand zwischen Innen- und Außenzelt beträgt konstant 10 cm, durch die Spannung kann da nichts aneinanderstoßen. selbst wenn man mit dem Kopf an das Innenzelt drückt, berühren sich die Zeltwände nicht. Die einzige Stelle, an der Außen- und Innenzelt durch die Länge der Stoffbahn etwas hängen und durch Winddruck aufeinandergedrückt werden könnten, sind die Seitenwände. Hier sorgen die erwähnten Schwämme zuverlässig für den nötigen Abstand.

    Ausstattungsdetails:

    Die Bodenwanne ist rundum ca 12 cm hochgezogen, alle Nähte sind getapt:




    Im Innenzelt gibt es zwei geräumige Netztaschen, in der Kleinigkeiten verstaut werden können:




    Der Eingang wird, getreu dem minimalistischen Ansatz des Designers, durch einen Zweiwege-Mittelreißverschluss gebildet:



    Der Reißverschluss ist abgedeckt; unten lassen sich beide Hälften mit einer Bltzschnalle verbinden:



    Die Lüfter sind sehr klein: Zwei kleine verschließbare Lüfter links und rechts vorne in der Apsis (als Offenhalter dienen zwei Reparaturhülsen fürs Gestänge), und, mit den AZ-Öffnungen korrespondierend, luftdurchlässige Mesh-Einsätze im Firstbereich des Innenzelts. Außerdem sind in den hinteren Ecken des Innenzelts Mesheinsätze eingenäht:






    Ein dritter kleiner verschließbare Lüfter befindet sich am Fußende unterhalb des Kreuzungspunkts der Kuppelbögen:




    Und es gibt eine kleine Zwangslüftung oberhalb des Eingangsreißverschlusses:



    Außerdem sind für einen Kamineffekt die Seitenwände leicht angeschnitten und nicht ganz bis auf den Boden hinuntergezogen.

    Abspannpunkte gibt es reichlich: Vier unten am Innenzelt, 10 unten am Außenzelt, außerdem fünf Leinen mit insgesamt 8 Befestigungspunkten. Die mitgelieferten 12 Heringe reichen trotzdem dicke aus, Abspannpunkte sind immer Abspannoptionen, und es gibt IMO keine Situation, wo bei einem Zelt das Fixieren an allen Punkten nötig oder sinnvoll wäre.

    Aufbau/Handling:
    Das G2 Ultra ist freistehend, nur die Apsis muss mit zwei Heringen ausgespannt werden. "Innenzelt zuerst" lautet das Schreckenswort, das die Helsport- und Hillebergfraktionen erbleichen lässt. Der Aufbau des G2 Ultra ist sehr einfach und fast selbsterklärend und dauert nur wenige Minuten, dem Zelt liegt außerdem eine vorbildliche und ausführliche, man könnte sogar sagen, pedantisch-pädagogische Gebrauchsanleitung bei. Wer es damit nicht schafft, das Zelt aufzustellen, sollte über ein neues Hobby nachdenken. Zuerst werden die beiden Stangen, die die Kuppel bilden durch die Kanäle geschoben, dann der Firstbogen; in derselben Reihenfolge werden die Stangen dann aufgestellt. Die Stangen sind komplett farbig (First grau, die beiden anderen Grün), die Laschen, in die die Enden gesteckt werden, desgleichen; und die Kanäle sind farbig markiert, da gibt es kein Vertun. Wenn das Innenzelt steht, wirft man vom hinteren Ende das Außenzelt über, und hakt im Gestänge ein. Jeweils an einer Seite von jedem Bogen wird das Gestänge dann noch nachgespannt. In der Minimalkonfiguration und bei wenig Wind braucht man drei Heringe: Zwei für die Apsis und Nr. 3 (als Gegenzug) für die hintere Abspannleine. Wenn die Apsisecken mit verstellbaren Heringsschlaufen ausgestatten wären, ginge das ganze noch etwas flotter.

    Innenzelt mit Gestänge:



    Außenzelt mit nachspannbarer Gestängeaufnahme:



    Bei stärkerem Wind können für eine verbesserte Stabilität an den drei Kreuzungspunkten der Bögen Innenzelt und Gestänge mittels Klettstreifen mit dem Außenzelt verbunden werden. An die Verbindungen vorne am Firstbogen kommt man gut heran, der hintere Kreuzungspunkt lässt sich nur durch den kleinen Lüfter unterhalb erreichen. Das Klettband zu finden und zu verschließen ist schon arg fummelig und nichts für Menschen mit großen Händen (oder dicken Handschuhen). Ein kleiner Durchgriff durchs Innenzelt wäre da praktisch.

    Für das etwas unpraktische Klettband und für die Meshkanäle, die etwas hakelig reagieren, wenn man das Featherlitegestänge nicht in die richtige Richtung dreht, bevor man es einschiebt, gibt es leichte Abzüge beim Handling.

    Für die "Innenzelt-zuerst"-Bauweise gibt es keine Minuspunkte (auch wenn das oben mit Fragezeichen unter "Contra" aufgeführt ist. Der Aufbau geht superschnell; einen Nachteil bringt die Konstruktion meiner Einschätzung nach nur bei strömendem Regen, und selbst da dürften die Wassermengen, die man danach im Innenzelt aufwischen muss, begrenzt sein. Und bei Sturzregen hat der kluge Outdoorer sein Zelt außerdem schon längst aufgebaut, oder?


    Gewicht

    Das G2 Ultra ist, vor allem wenn man die Konstruktion und die zwar leichten, aber kompromisslos stabilen Materialien berücksichtigt, ein absolutes Leichtgewicht. Unser Exemplar wiegt im kompletten Lieferumfang knapp 2250 g - 70 g weniger als vom Hersteller angegeben. In der Konfiguration, wie es auf Tour mitging: Packbeutel weggelassen, drei Leinen durch längere getauscht, ein etwas größeres Heringssortiment, kurze Reepschnüre als Verlängerung der Abspannpunkte der Apsis, wog es 2300 g.

    Und noch ein kleiner Exkurs:

    "Modular Design"
    Der Begriff beschreibt eine Besonderheit der Lightwave-Zelte: Jedes Zelt (neben den Semigeodäten baut Lightwave auch Tunnel) ist Teil einer "Zeltfamilie", bei der die Komponenten untereinander kompatibel sind. Dadurch eröffnen sich verschiedene Kombinations und Erweiterungsmöglichkeiten. Das Innenzelt des G2 Ultra ist z.B. kompatibel mit dem Außenzelt des G2Ultrix (mit verlängerter Apsis), so dass man sich mit einem zusätzlichen zweiten Außenzelt je nach geplanter Tour das passende Zelt konfigurieren kann.

    Und viele der Lightwave-Zelte, so auch das G2 Ultra, haben ein oder mehrere Brüderchen (oder Schwesterchen), die preislich günstiger sind als die Ultra-Version. In diesem Falle das G2Trek, UVP 420 €, aus etwas schwereren, aber ebenfalls hochwertigen Materialien, und das G2Ion, UVP €390, mit höher gezogenem Außenzelt (eher für warme Gebiete geeignet).


    Vorläufiges Fazit:
    Das G2 Ultra ist ein Zelt mit durchdachtem Design, hochwertigen Materialien und sehr guter Verarbeitung. Ein großzügiges Solozelt; ein Schlafzelt für zwei Personen. Die Bezeichnung des Herstellers als 2- bis 3-Personenzelt erscheint etwas sehr optimistisch. Zur Not geht natürlich alles. Dazu muss man wissen, dass der Zeltedesigner und Eigentümer von Lightwave, Carol McDermott, ein Kletterer ist, kein Luxustrekker. Kletterer binden sich ja bekanntlich auch mal zum Übernachten an Felsvorsprüngen an und haben deshalb vermutlich eine ganz eigene Definition von "gemütlich" und "geräumig".

    Trotzdem gibt es bein Komfort ein "sehr gut" (eine Person) bzw. "gut" (zwei Personen). Was einfach heißen soll, dass der vorhandene Innenraum durch die Konstruktion und die gute Spannung voll nutzbar ist (man denke da an manche Minitunnel, die eher schlaff hängenden Tropfsteinhöhlen ähneln). Das ist halt ein kleines Zelt, und den Komfort mit dem eines Keron 4 GT zu vergleichen wäre ja albern.


    Praxistest:

    Der erste Praxistest fand im September diesen Jahres auf einer zweiwöchigen Wanderung im norwegischen Saltfjell statt. Was mich dabei besonders interessierte:

    • Ob diese minimalistische Lüftung funktioniert?
    • Was passiert, wenn man in der Apsis kochen muss?
    • Wie sich das mit dem Innenzelt zuerst aufbauen so gestaltet, wenn es regnet?
    • Wie sich das Zelt in einem lappländischen Herbststurm macht?



    Windstabilität

    Gleich am ersten Tag konnten wir uns von der guten Windstabilität der Konstruktion überzeugen. Vom Ende des Saltstraumen (auf Meereshöhe) liefen wir durch ein Tal hinauf in die Berge. Nachmittags kam ein regelrechter Fallwind von der Passhöhe auf, der einen auf den glatten Granitplatten, über die es aufwärts ging, manchmal fast umblies. An einem Seeufer fanden wir hinter einer Felsnase eine geschützte Bucht, in der wir das Zelt aufbauten. Da blies es immer noch ordentlich, aber am Zelt regte sich nichts. Bilder sagen mehr als tausend Worte:





    Film 1

    Film 2

    Film 3


    Aufbau bei Wind ist kein Problem. Wenn man das Innenzelt fixiert, hat, geht der Wind erstmal durch das durchlässige Gewebee hindurch, und der Winddruck bleibt niedrig. Dann vom Fußende her das Außenzelt überwerfen und an den hinteren Gestängeenden fixieren. Meist fällt es halbwegs richtig und schützt dann schon das Innenzelt vor Regen.

    Bei strömendem Regen auf- und abbauen mussten wir allerdings nie.

    Die Heringe haben sich gut bewährt. Die dünnen Titannägel, die mir erst suspekt waren, sind prima für steinigen Boden. Irgendwie kriegt man sie immer zwischen zwei Steine in die Erde geschoben und kann dann einen Stein frauflegen. Leider sind sie dünn, glatt und titanfarig=tarnfarbig, so dass zwei Stück verloren gegangen sind. Blau lackiert wäre nicht schlecht.

    Raumangebot

    Vorweg: Für die Art Tour die wir gemacht haben - zwei Personen, zwei dicke Schlafsäcke, Futter für 2 Wochen im Rucksack und im lappländischen Herbst, wo das Wetter doch recht garstig werden kann, war das Zelt eigentlich zu klein. Meine erste Wahl wäre sicher die Ultrix-Version mit verlängerter Apsis oder die xt-Version mit langer Tunnelapsis gewesen. Doch da Thefly auf seiner aktuellen Patagonienreise zum Teil solo unterwegs ist und Einiges zu schleppen hat, haben wir uns für das kleinere Zelt entschieden. Wir haben ein leichtes Tarp mitgenommen, das auch an einigen Tagen zum Einsatz kam (geht über der Baumgrenze bei viel Wind natürlich nicht) und haben an manchen Tagen einen Teil des Gepäcks in der Tarpplane eingewickelt und draußen liegen lassen. Meist war das Wetter allerdings gut, so dass wir abends draußen kochen und sitzen konnten und das G 2 Ultra nur zum Schlafen genutzt haben.

    Die Kombi mit Tarp (3 x 3,5 m) war sehr angenehm an einigen Niesel- und Schneetagen, wo wir dann trotzdem draußen sitzen und die Landschaft genießen konnten - besser als einem Zelt mit großer Apsis, wo man von draußen ja nicht so viel mitbekommt. Das Tarp ließ sich gut an der hinteren Abspannung befestigen und dann über dem Eingang mit Trekkingstöcken aufspannen, es schmiegte sich so gut ans Zelt an, man könnte fast meinen, es gehört zum Lieferumfang.





    Wer mag schon bei solchem Wetter im Zelt hocken



    Schlafen ging für zwei Personen (170, 192) ohne Probleme. Eng, aber gemütlich. Und die Fußenden der Schlafsäcke sind immer trocken geblieben:




    Kochen im Zelt

    Wann immer es ging, haben wir im Freien gesessen und gekocht:



    Aber an einigen Abenden war Kochen in der Apsis angesagt. Idealerweise öffnet man dazu den Mittelreißverschluss von oben und fixiert die Seiten mit den dafür vorgesehenen Gummbändern. Dann hat man eine schöne Öffnung für abziehende Kochdünste und muss sich auch keine Sorge ums Material machen. Aber: Firstbogen und Innenzelteingang stehen nicht senkrecht, sondern sind unten nach vorngezogen, weshalb die sie über die minimalistische Firstabdeckung hinausragen. Will heißen, Regen der abtropft, tropft ins Innenzelt. An zwei Regenabenden haben wir deshalb einfach in der geschlossenen Apsis gekocht. Das ging besser als befürchtet, denn die Belüftung ist hervorragend. Mann muss halt nur etwas aufpassen wegen der Nähe des Kochers zum Außenzeltmaterial.

    Die Apsis ist zum Kochen suboptimal, das sollte man sich klarmachen, wenn man sich dieses Zelt zulegen will. Abhilfe ließe sich durch eine größere Lüfter-/Regenhaube schaffen, allerdings würde dann das Mindergewicht zu den xt- und ultix-Versionen weiter schrumpfen, so das das nicht wirklich Sinn macht. Bei den Versionen mit vergrößerter Apsis liegt der Eingang weiter nach vorn verlagert bzw. seitlich, so dass das Innenzelt zuverlässig regengeschützt ist.


    Kochen bei offenem Eingang (im Hintergrund sieht man das Tarp):



    Kochen in geschlossener Apsis:




    Belüftung

    Die Belüftung des Zeltes ist sehr gut - fast zu gut. Für meinen Geschmack dürften die Seitenwände etwas tiefer geschnitten sein, so dass man sie bei viel Wind und kaltem Wetter besser runterpinnen kann. Luftig zur Seite aufspannen könnte man sie ja immer noch. Nenneswerten Kondens hatten wir nur in einer windstillen Nacht, als wir direkt an einem Flußufer gezeltet habn:



    In der letzte Woche haben wir dann den ersten Schneefall der Saison abbekommen:



    Da wurde es fast zu frisch im Zelt. Man muss aber sagen, dass sämtliche Lüfter offen waren. Zu einem nächtlichen Experiment, was das Verschließen der Lüfter in dieser Situation bringt, konnte sich bei ca. minus vier Grad keiner von uns aufraffen.


    Small is beautiful

    Ein kleines Zelt kann auch ein Vorteil sein. Auf der Tour waren wir mehrfach froh, nur eine kleine Stellfläche zu brauchen, vor allem an den letzten drei Tagen in den Granitwüsten des Nasafjälls (auf der schwedischen Seite der Grenze) und am Oberlauf des Storsteinelva:











    Mein Fazit: Ein schönes, leichtes, windstabiles 1-2-Personenzelt. Im Winter wegen des erhöhten Platzbedarfs ein Solozelt, aber IMO (anders als der Hersteller empfiehlt) nur für gemäßigtes Winterwetter in gemäßigten Lagen. Nicht wegen der Schneelasten, da traue ich der Konstruktion einiges zu. Aber die Lüfter sind leider nicht schneedicht, die Seitenwände etwas hochgezogen, so dass man Einiges an Schnee anschaufeln muss, und die Zwangslüftung am Eingangsreißverschluss ist nicht verschließbar. Einige Details beim Aufbau sind mit Handschuhen nicht zu erledigen, und die Apsis ist definitiv nicht benzinkochertauglich. Aber von Frühling bis Herbst ist das ein feines Zelt - mein persönlicher Favorit wäre allerdings die ultrix-Version für mehr Komfort auf langen Touren mit viel Gepäck.




    Kleiner Nachtrag: Das G2 ultra wird zu dieser Saison auslaufen und mit dem überarbeiteten G 20 ersetzt (identische Konstruktion, jedoch etwas andere Abmessungen). Wir bemühen uns, Näheres in Erfahrung zu bringen, um die ODS-Userschaft auf dem Laufenden zu halten.


    Fred hat den Test über die Jahreswende fortgesetzt. Hier geht es zum zweiten Test.


    Hinweis der ODS-Testgruppe
    Dieses Produkt wurde der ODS-Testgruppe vom Hersteller zum Testen zur Verfügung gestellt. Ebenfalls Interesse, Ihre Produkte durch die outdoorseiten.net testen zu lassen? Hier erfahren Sie, wie es funktioniert.

     Dein Team der
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  2. Dauerbesucher
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #2
    Ich war neulich auch mit dem G2 Ultra XT unterwegs und konnte das Zelt in allen genannten, bis auf das Vorzelt natürlich, Vor- und Nachteilen wiedererkennen. Die etwas nervigen Meshkanäle, die etwas kleine Lüftung (ich hatte trotz fieser Witterung interessanterweise kein Problem mit Kondens), die absolut makellose Verarbeitung, der interessante Grundriss (ich mag es wenn ich neben den Schlafsäcken auch noch etwas hinlegen kann). Es ist auf alle Fälle ein sehr interessantes Zelt, auch wenn mir an manchen Stellen ein paar Gramm zu viel gespart wurden.
    In der XT-Variante fand ich lediglich noch komisch, dass an der Stirnseite des Vorzelts kein Lüfter angebracht ist.
    Trotzdem ein richtig feines Zelt, was da meinerseits stattfindet ist Kritik auf hohem Niveau
    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat am Tag die besten Entfaltungsmöglichkeiten.

  3. Dauerbesucher
    Avatar von buntekuh
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #3
    Stimmt schon, die Meshkanäle sind ein klein wenig fummelig, aber dafür ermöglichen sie etwas Luftzirkulation. Ich kenne die Dinger nur aus der ersten Serie, bei der das Spannen des AZ nur an einer einzige Ecke möglich war, was ich etwsa eigenartig fand. Ansonsten fand ichs klasse.
    Das hat radundfuss.de!

  4. Dauerbesucher
    Avatar von j.c.locomote
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #4
    Ja, das mit dem einseitigen Spannen war bei meiner Version auch so, fand ich auch komisch, hat aber funktioniert.
    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat am Tag die besten Entfaltungsmöglichkeiten.

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #5
    Einseitig ist immer noch, allerdings bei jedem Bogen. Meint ihr das? Ich hatte nicht das Gefühl, das das AZ dadurch außer Form gerät.
    Wir sind alle ein wenig beim Leben zu Gast
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  6. Dauerbesucher
    Avatar von buntekuh
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #6
    Bei mir gab es genau einen Spanner an genau einem Bogenende. Mittlerweile haben die das also etws geändert. Super!
    Das hat radundfuss.de!

  7. Gerne im Forum

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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #7
    Ich besitze das Zelt auch und finde es vorbildich. 4 Wochen Patagonien, 2 Wochen Schweden, kein einziges Mal innen Feuchtigkeit. Die Belüftungen mögen klein sein, aber sie scheinen besser als manche andere durchdacht zu sein.

  8. Lebt im Forum
    Avatar von Sarekmaniac
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #8
    Praxisbericht ergänzt.
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  9. Alter Hase
    Avatar von thefly
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #9

    Praxistest 2
    Nach Sarekmaniac durfte ich das Zelt ausgiebig in Patagonien testen. Da die Reise zum Teil solo erfolgte, hatte ich natürlich ein Interesse an einem möglichst leichten Zelt, was genug Stabilität für diese oft windige Gegend mit bringt.

    Zur Vorstellung lässt sich nicht viel hinzufügen: das Heringssortiment ist gut sortiert, zusätzlich zu den Kreuzungspunkten lässt sich das Außenzelt auch an allen Abspannpunkten mit Klett am Gestänge befestigen. Wenn man das Außenzelt von hinten ausgehend über das Innenzelt zieht und dabei alle Klettpunkte sofort befestigt, geht das problemlos vonstatten.

    Die Leinen sind für eine Doppelanspannung deutlich zu kurz, so dass ich die hintere und die beiden vorderen Leinen durch längere ersetzt hatte, an den Seiten kamen die Original-Leinen zum Einsatz.


    Platzangebot
    Für 2 Personen mit 3 Jahreszeiten-Schlafsäcken bietet das Innenzelt genügend Raum, um auch noch Ausrüstung wie Jacken, Fotoausrüstung und Karten zu verstauen. In der Apsis wird es mit 2 großen Rucksäcken (je 70 Liter) und ein bisschen Kram allerdings schnell eng, so dass der Weg aus dem Zelt zur Kletterpartie wird:



    Wird das Zelt nur von einer Person genutzt, hat man reichlich Platz, sowohl in der Apsis, als auch im Innenzelt:




    Verarbeitung
    Nutzt man die Klettverschlüsse um das Außenzelt am Gestänge zu befestigen, so scheuern diese zwangsläufig an den Kanälen. Nach 22 Nächten lässt sich eine leichte Flaumbildung beobachten, die das Meshgewebe allerdings nicht merklich beschädigen. Hier wäre es sicherlich interessant, zu beobachten wie das nach 100 oder 200 Nächten aussieht.


    Über der Tür ist ein Moskito-Netz angebracht. Hier verursachen die Klettverschlüsse deutliche Schäden:

    Das ist nicht weiter tragisch, weil das Gewebe keine wichtige Funktion übernimmt, aber doch ärgerlich.


    Gestängekanäle
    Am zweiten Abend im Schneesturm ist es dann passiert: Im vorderen Gestängekanal ist das Mesh-Gewebe aufgerissen. Aufgefallen ist das erst am nächsten Morgen, so dass ich zu Unfallursache nicht mehr viel sagen kann:


    Dadurch hatte ich ausgiebig die Gelegenheit, das Verhalten des Zeltes im Falle eines Falles zu studieren.
    Im wesentlichen ergibt sich aus dem Schaden keine Beeinträchtigung. Weder hat das Gestänge an der Stelle beim Einschieben gehakt, noch hat sich das Loch in den kommenden 20 Tagen vergrößert, die umliegenden Fasern scheinen die Last gut aufzunehmen.

    Da der vordere Bogen als letztes eingeschoben werden soll, kratzen die Kanten des Gestänges bei jedem Mal über das Mesh. Ich konnte zwar keine Schäden feststellen, aber ein ungutes Gefühl blieb. Was sich jedoch als unbegründet erwiesen hatte, weil die schadhafte Stelle nicht größer wurde.

    Schnitt
    Durch Dreiecke an den Enden der Apsis soll der verfügbare Raum vergrößert werden. kombiniert mit der kurzen Abspannung ergibt sich allerdings ein kleines Manko:


    Zeltet man auf unebenem Grund, lässt sich die Apsis nicht immer stramm abspannen. Wenn wenn sich, wie oben gezeigt, der Boden nach dem Ende der Apsis nach unten neigt, wandert der Punkt an dem die Kraft angreift in den oberen Teil des Dreiecks, dadurch verliert die untere Kante des Zeltes an Spannung. Wenn es richtig windig, ist flattern die Unterseiten der Apsis im Wind. Das beeinträchtigt zwar nicht die Stabilität, nervt aber durch den Geräuschpegel.
    Einfache Abhilfe lässt sich hier durch längere Schnüre an den Enden der Abspannpunkte schaffen.

    Zelten bei Wind
    Bei einem solchen Zelt interessiert natürlich die Frage: Wie verhält es sich bei starkem Wind? In Patagonien hatten wir genügend Gelegenheiten diese Frage zu klären.
    Am einzigen Tag an sich das Zelt deutlich bewegt hat, hatte die Wettervorhersage für den Campingplatz 85 km/h vorhergesagt. Während die umliegenden Zelte sich schon deutlich im Wind bewegt hatten, hat das G2 Ultra nur leicht geschwankt. Selbst bei drehendem Wind hatten wir nie einen Grund uns Sorgen um die Stabilität zu machen.


    Belüftung
    Die Belüftung des Zeltes funktioniert ausgezeichnet. Ich hatte nur an zwei Nächten merklich Kondenswasser im Zelt. An beiden Nächten hat es ununterbrochen geregnet und wir lagen im Nebel, während sich nicht das kleinste Lüftchen bewegt hatte. In dieser Zeit sammelte sich das Wasser meist mittig unter dem Dach und tropfte von Zeit zu Zeit hinunter. Mit einem Handtuch an der richtigen Stelle kann man diesem 'Problem' recht gut Herr werden. Wenn es sehr windig ist, ist ein leichter Windzug im Zelt zu spüren.

    Fazit
    Für mich ein gutes Zelt, denn für einen akzeptablen Preis bekommt man ein sehr stabiles und leichtes Zelt mit einer hervorragenden Belüftung. Das niedrige Gewicht erlaubt es, das Zelt auch zum Solotrekking einsetzen.
    Bei langen Trekkingtouren zu Zweit sollte man sich aber darüber im klaren sein, dass das Platzangebot im Außenzelt nicht üppig ist. Das Innenzelt allerdings bietet im Bereich des Oberkörpers aber mehr Platz als viele andere Zwei-Personen Zelte. Trotzdem kein Zelt in dem ich längere Zeit abwettern möchte. Dafür ist der Platz dann doch ein wenig zu klein

    Abzüge gibt es für die deutlich zu kurzen Leinen und die Mesh-Kanäle. Ich glaube allerdings nicht, dass der Schaden den Normalfall darstellt. Die Kanäle haben sich als erstaunlich widerstandsfähig erwiesen.
    Weitere Kritikpunkte sind die Abspannung der Apsis und das Moskitonetz über der Tür. Das 'Problem' der Apsis lässt sich leicht mit Leinen lösen. Das Moskitonetz über der Tür halte ich schlichtweg für überflüssig.


    Fotos:



  10. Gerne im Forum

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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #10
    Schöner Test! Weiß jmd.was der Unterschied des G2 Ultra zum aktuellen G20 bzw. G20 Ultra ist?

  11. Lebt im Forum

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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #11
    Zitat Zitat von Nutzer Beitrag anzeigen
    Schöner Test! Weiß jmd.was der Unterschied des G2 Ultra zum aktuellen G20 bzw. G20 Ultra ist?
    G20 Ultra...etwas kuerzer, deutlich schmaler, mehr Heringe dabei

  12. Gerne im Forum

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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #12
    Danke!

  13. Fuchs
    Avatar von fjellstorm
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #13
    Zitat Zitat von Sarekmaniac Beitrag anzeigen
    Der Aufbau des G2 Ultra ist sehr einfach und fast selbsterklärend und dauert nur wenige Minuten,
    [...]
    Für das etwas unpraktische Klettband und für die Meshkanäle, die etwas hakelig reagieren, wenn man das Featherlitegestänge nicht in die richtige Richtung dreht, bevor man es einschiebt, gibt es leichte Abzüge beim Handling.
    [..]
    Für die "Innenzelt-zuerst"-Bauweise gibt es keine Minuspunkte (auch wenn das oben mit Fragezeichen unter "Contra" aufgeführt ist. Der Aufbau geht superschnell;
    [..]
    die Seitenwände etwas hochgezogen,
    Hallo Sarekmaniac,

    - Konntest du Erfahrungen bezüglich Aufbau des Zeltes bei ungünstigen Bedingungen (vor allem bei Starkwind) sammeln?
    Bzw. wie gestaltet sich der Aufbau Solo unter genannten Bedingungen?

    - Sind die Meshkanäle tatsächlich so fumelig bzw. gibt es Probleme daurch beim Aufbau unter o.g. Bedingungen?
    Die Cruxens oder ein altes F2 haben ja zumindest die Meshkanäle nach Aussen verstärkt (?)

    - Der nicht hinterlegte bzw. abdeckbare Meshbereich am Eingang mag ja für die Belüftung gut sein, bei einem als 4 Jahreszeiten klassifizierten (Berg)Zelt frag ich mich aber, obe es desweilen nicht nachteilig ist, dass der Meshbereich nicht verschließbar ist?

    - Lightwave meint, der Flysheet sein tief/bodennahe geschnitten, bei manchen Bildern (hier) sieht es auch danach aus, bei anderen wirkt es tatsächlich als würden die Seitenwände (und zwar nur die und nicht der Hinterteil) etwas hochgezogen zu sein. Kann es sein, das die z.T. Bodenunebenheiten/AUfbau/Apspannung abhängig ist?

    - Das G20, also der Nachfolger, hat einen zu Hälfte abgedeckten Front RV, seh ich das richtig?

    Danke,

  14. Lebt im Forum

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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #14
    Zitat Zitat von fjellstorm Beitrag anzeigen
    Hallo Sarekmaniac,

    - Konntest du Erfahrungen bezüglich Aufbau des Zeltes bei ungünstigen Bedingungen (vor allem bei Starkwind) sammeln?
    Bzw. wie gestaltet sich der Aufbau Solo unter genannten Bedingungen?

    - Sind die Meshkanäle tatsächlich so fumelig bzw. gibt es Probleme daurch beim Aufbau unter o.g. Bedingungen?
    ...
    - Der nicht hinterlegte bzw. abdeckbare Meshbereich am Eingang mag ja für die Belüftung gut sein, bei einem als 4 Jahreszeiten klassifizierten (Berg)Zelt frag ich mich aber, obe es desweilen nicht nachteilig ist, dass der Meshbereich nicht verschließbar ist?

    - Lightwave meint, der Flysheet sein tief/bodennahe geschnitten, bei manchen Bildern (hier) sieht es auch danach aus, bei anderen wirkt es tatsächlich als würden die Seitenwände (und zwar nur die und nicht der Hinterteil) etwas hochgezogen zu sein. Kann es sein, das die z.T. Bodenunebenheiten/AUfbau/Apspannung abhängig ist?
    ...
    Auch bei Starkwind easy solo aufzubauen.
    Finde die Meshkanaele nicht fummeliger als bei anderen Zelten, rutscht halt nicht so gut wie z.B. Polyester, aber keine Probs dadurch.
    Irgendwo muss halt das Kondenswasser raus, was man so produziert, habe den rel kleinen Bereich aber auch beim Winterzelten nicht als nachteilig empfunden.
    Das ist bei jedem Zelt so, ist auf jeden Fall tief geschnitten und es zieht nicht rein.
    Ist nach wie vor eines meiner Lieblingszelte, wenn Windstabilitaet, kleine Stellflaeche und wenig Heringe wichtig sind.

  15. Fuchs
    Avatar von Pielinen
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    AW: Lightwave G2 Ultra

    #15
    Ich und mein Bruder haben seit Jahren dieses Zelt, es trifft genau unsere Bedürfnisse:
    klein leicht stabil gut belüftet, für 1 Person Luxus, für 2 Personen als Schlafzelt super
    nur der AZ RV ist etwas fummelig.
    Wir waren gerade 3 Wochen damit in Kanada am Mountain River.

    Geändert von Pielinen (01.10.2013 um 11:56 Uhr)

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