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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Solasimon
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    MYOG-Heringe

    #1
    Ich habe mich schon vor ungefähr einem Jahr mit dem Thema möglichst leichte Heringe fürs Zelt/Tarp beschäftigt (Thread dazu hier) und dort auch angekündigt, das ich zu meiner letzten verbesserten Entwicklung noch mal was schreiben will - und Schreibschulden muss man irgendwann einlösen...

    Jetzt zum eigentlichen Projekt.

    UL-MYOG-Heringe

    Orientiert habe ich mich an dieser Idee von TUL, aber ein bisschen etwas abgewandelt und leichter geworden sind meine auch noch...

    Zuerst die technischen Daten:
    • Gewicht: 19 Heringe (einer ist irgendwie "on Tour" geblieben) wiegen 56g - einer wiegt somit gerade einmal knappe 3g... wenn das mal nichts ist.
    • Länge: 15,5cm


    - Hier zuerst mal ein Bild meiner Heringe...


    Material:
    • 3/2mm Carbonstange
    • Alustange mit 3-4mm Durchmesser
    • Hohlraumdübel
    • leichte kurze Schrauben
    • Uhu Endfest


    Vorgehensweise:
    1. Carbonstange mit dem Dremel in Stücke schneiden (bei mir je ca. 14cm lang) und die Kanten etwas entgraten (Atemschutz nicht vergessen!!!)
    2. Spitzen herstellen - der aufwendigste Schritt, der sich aber meiner Meinung nach lohnt. Ich habe von der Alustange je ca. 3cm lange Stücke abgeschnitten und diese in die Bohrmaschine eingespannt, die wiederum fest auf der Werkbank fixiert war. So drehte sich die Alustange sehr flott und ich konnte mit einer Feile schöne runde, gleichmäßige Ergebnisse erreichen.


      So habe ich zuerst einmal den Teil dünn gedreht, der in die Carbonstange passen soll. Er ist bei mir ca. 18mm lang. Danach habe ich diesen Teil eingespannt und dem ganzen eine Spitze verpasst und diese im Durchmesser an die arbonstange angepasst, so dass keine Kante entsteht. Die gesamte Herstellung dauert je Spitze ca. 10-15min.
    3. Anschließend mussten die Hohlraumdübel aufgebohrt werden, einfach auf den Durchmesser der Stangen...
    4. Dann nur noch zusammen bauen. Mit dem Uhu Endfest die Spitze einkleben und dann trocknen lassen. In einem zweiten Arbeitsgang dann den Dübel aufstecken und die Schraube einkleben. Achtung - die Heringe müssen eingeklemmt werden und ein Gegendruck für die Schrauben hergestellt werden, denn sonst werden diese durch den im Innenraum der Stange entstehenden Überdruck wieder heraus gedrückt (entsteht durch die Kompression beim einstecken der Schraube, da der Kleber den Innenraum luftdicht abschließt).

    5. Fertig - wiegen und erschrecken wie leicht die Heringe sind
    6. Nen Heringsbeutel mit Verstärkungen nähen, denn die Heringe stechen überall hindurch...


    Im Praxistest haben die Heringe gezeigt, dass sie sehr belastbar sind und sich sogar mit einem Stein in Holz einschlagen lassen...

    Zum Abschluss noch ein Bild mit der Tasche:


    Simon
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  2. Erfahren

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    AW: MYOG-Heringe

    #2
    Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter..

    Ne, sieht nach ner sauberen Arbeit aus, Gratulation!
    Oli
    .

  3. Fuchs
    Avatar von Bodenanker
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    AW: MYOG-Heringe

    #3
    Geilo!
    Sind das spezielle Kohlefaserrohre??
    Warum hast du keine Pfeilspitzen verwendet?
    Verrückt zu werden geht schneller, als man denkt

  4. Lebt im Forum

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    AW: MYOG-Heringe

    #4
    Schoene Idee, prima ausfuehrliche Beschreibung...
    Klasse.

    Gruss

    Khyal

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Solasimon
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    AW: MYOG-Heringe

    #5
    Zitat Zitat von O_l_i Beitrag anzeigen
    Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter...
    Ein Vakuum hatte ich leider nicht greifbar...

    Zitat Zitat von Bodenanker Beitrag anzeigen
    Sind das spezielle Kohlefaserrohre??
    Warum hast du keine Pfeilspitzen verwendet?
    Nein, es sind die einfachen, die ich im Bastelladen um die Ecke bekomme und die eigentlich glaub ich für den Drachenbau/Modellbau gedacht sind...
    Pfeilspitzen hatte ich keine zur Verfügung und außerdem werden die soviel ich weiß nicht in die Rühre gesteckt und haben keine Kante um den "Schlag" direkt aufs Rohr zu übertragen, sondern werden einfach aufgesteckt. Wenn ich dann draufschlage, wird die Kraft nicht so gut übertragen. Außerdem waren keine Verfügbar und ich hatte bedenken, dass sie die Rohre durch ihre konische Form zerdrücken.

    Simon
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  6. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: MYOG-Heringe

    #6
    irgendwie kommen mir solche Heringe immer mehr als ein "Must-Have" vor, einen wirklichen Nutzen sehe ich aber nicht. Ok, wenn man im Fjäll oder im Gebirge ohne Bäume unterwegs ist, muss man Heringe mit nehmen, aber sonst nimmt man halt kleine Stöcker...

    Trotzdem reizt es mal welche nach zu bauen.

    Ich finde die Lösung mit einer Kunstoff- Endkappe und einem dünnen Carbonstab als Querstab deutlich schöner. Von Pfeilspitzen als Spitze hatte ich noch nicht gehört- ich kann mir aber vorstellen das sie minimal schwerer sind als die selbstgedrehten Aluspitzen.

    Respekt auf jeden Fall für die Herstellung
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  7. Dauerbesucher

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    AW: MYOG-Heringe

    #7
    OT:
    Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter..
    Nein, du musst die Heringe in einer Heliumglocke zusammensetzen, dann werden die Heringe leichter.

    Aber ernsthaft, ich muss mal zu nem Bastelladen.
    Wie fest halten die Heringe denn in "durchschnittliche" lockerem Wald/Wiesenboden? Schonmal Probleme gehabt? Ich bin 12erGruppenzelte gewohnt und hab schon bei meinen Y-Heringen Angst, dass es die einfach aus dem Boden zieht (beim Trekkingzelt).

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Solasimon
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    AW: MYOG-Heringe

    #8
    Zitat Zitat von JonasB Beitrag anzeigen
    irgendwie kommen mir solche Heringe immer mehr als ein "Must-Have" vor, einen wirklichen Nutzen sehe ich aber nicht. Ok, wenn man im Fjäll oder im Gebirge ohne Bäume unterwegs ist, muss man Heringe mit nehmen, aber sonst nimmt man halt kleine Stöcker...
    Ich habe deshalb Heringe dabei, um Abends wenn ich geschafft bin und evt. erst spät mein Lager aufstellen kann, nicht erst noch Stöckchen suchen zu müssen... Ich weiß, das ist Komfort... außerdem würde sich meine Frau auf keine Lösung mit kleinen Stöckchen einlassen und Prügel anspitzen und einschlagen... na das dauert.

    Zitat Zitat von JonasB Beitrag anzeigen
    Ich finde die Lösung mit einer Kunstoff-Endkappe und einem dünnen Carbonstab als Querstab deutlich schöner. Von Pfeilspitzen als Spitze hatte ich noch nicht gehört- ich kann mir aber vorstellen das sie minimal schwerer sind als die selbstgedrehten Aluspitzen.
    Stimmt ne Kunststoff-Endkappe würde mir auch gefallen... da wären vielleicht auch noch mal ein paar g im Gesamtgewicht drin. Allerdings hätte ich beim Quer-Carbonstab bedenken, dass ein Querloch, das ja nötig wäre, die Stabilität beim Einschlagen beeinflussen würde...

    Zitat Zitat von ThomasA Beitrag anzeigen
    [OT]
    Wie fest halten die Heringe denn in "durchschnittliche" lockerem Wald/Wiesenboden? Schonmal Probleme gehabt? Ich bin 12erGruppenzelte gewohnt und hab schon bei meinen Y-Heringen Angst, dass es die einfach aus dem Boden zieht (beim Trekkingzelt).
    Ich habe noch keinen "Auszugtest" mit Kraftmessung gemacht. Auf Wiesenboden hatte ich noch keine Probleme, im Wald würde ich die lose Blattschicht (je nach Stärke dieser) erst zur Seite räumen...
    Die Heringe sind von der Haltekraft aufgrund ihrer Konstruktionsweise halt nur mit billigen Stabheringen vergleichbar. An besonders belasteten Stellen kann man bei weichem Boden allerdings eine Konstruktion mit 2 Heringen verwenden. Zwei Heringe nebeneinander (mit ca. 10 cm Abstand) voneinander setzen, eine Schnur an einen der beiden binden, diese durch den Spannteil der Abspannschnur ziehen, und am zweiten Hering festbinden...
    Ein weiterer Trick ist, längere Abspannschnüre zu verwenden um die Auszugskraft die "nach oben" wirkt zu reduzieren und den Hering aufgrund des anderen Winkels (immer orthogonal zur Schnur) steiler einschlagen zu können.
    Letzte Variante, die ich aber nicht mag: Steine oder Stämme auf den Hering oder vor ihn auf die Spannschnur legen. Dabei verschätzt man sich aber sehr leicht und gibt dem Tarp/Zelt viel zu viel Spannung.

    Simon
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  9. shorst
    Gast

    AW: MYOG-Heringe

    #9
    OT:
    OT:
    Du solltest die Arbeiten noch im Vakuum durchführen, dann hast du das Problem mit dem Unterdruck nicht und sie werden noch viel leichter..
    Nein, du musst die Heringe in einer Heliumglocke zusammensetzen, dann werden die Heringe leichter.
    Aha

  10. Lebt im Forum

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    AW: MYOG-Heringe

    #10
    Zitat Zitat von Solasimon Beitrag anzeigen
    ...Stimmt ne Kunststoff-Endkappe würde mir auch gefallen... da wären vielleicht auch noch mal ein paar g im Gesamtgewicht drin. Allerdings hätte ich beim Quer-Carbonstab bedenken, dass ein Querloch, das ja nötig wäre, die Stabilität beim Einschlagen beeinflussen würde...Ich habe noch keinen "Auszugtest" mit Kraftmessung gemacht. Auf Wiesenboden hatte ich noch keine Probleme, im Wald würde ich die lose Blattschicht (je nach Stärke dieser) erst zur Seite räumen... Die Heringe sind von der Haltekraft aufgrund ihrer Konstruktionsweise halt nur mit billigen Stabheringen vergleichbar. ...
    Wenn sie schwerer werden, koennte man aber auch gleich Gekaufte nehmen und seine Myog-Energie lieber auf etwas Anderes richten, was dann wieder Gewicht spart. Gute preiswerte Heringe in Stabform, die was aushalten, gibt es ab ca 8g.

    Mit dem Querstab sehe ich genauso, eine andere Frage ist, braucht es ueberhaupt irgendetwas, um die Schnur oder das Gurtband am Abrutschen nach oben zu hindern. Ueblicherweise setzt man doch Heringe schraeg gegen die Zugrichtung in den Boden, dass die Spannschnur durch die Spannung nach unten in Richtung Boden gezogen wird...
    Ich habe es extrem selten, dass eine Schnur am Hering hochrutscht und nur durch die ueblichen Kerben, Haken usw am Abrutschen gehindert wird.

    Ich knote aber an jeden Hering ein ca 10 cm lange Schlaufe aus 1.6er Reepschnur in Signalfarbe, um
    a) den Hering leichter wiederzufinden, wenn er bei Starkwind aus dem Boden gerissen wird und ja haeufiger dann auch ein paar Meter weitergeschleudert wird
    b) Bei Neuschnee muss man nicht soviel rumgraben
    c) man kann die Heringe bedeutend komfortabler aus dem Boden ziehen
    d) wenn man mal unterwegs Heringe ausleiht, kommen sie durch die eindeutige Kennzeichnung leichter zu einem zurueck
    Seitdem habe ich keinen Hering mehr unterwegs verloren
    Diese angeknotete Schlaufe wird natuerlich beim Ausziehen durch Haken, Nuten o.A. besser am Abrutschen gehindert, aber zum Einen denke ich mir, das haengt auch vom Knoten ab, z.B. Prusik mueste auch so gut gehen und man koennte ja auch die Schnur mit einem Tropfen Kleber am Hering fixieren. Also fuer mich braucht es nur einen "Heringskopf", damit ich z.B. mit einem Stein draufsemmeln kann, ohne den Hering zu beschaedigen.

    Was nun die "Haltekraft" betrifft, gibt ja nun viele Heringe, die auch nur einfache Stabform haben, wie z.B. Rockpins usw
    Auch wenn ich Y-Heringe fuer die besten Universal-Heringe halte, die man mitnimmt, wenn man noch nicht so weiss, was einen fuer Boeden erwarten, bin ich inzwischen haeufig, wenn ich weiss, dass ich nicht auf Sand, Kies o.A. zelten muss, eher mit Stab-Heringen aehnlich Diesem unterwegs. In normalen Wiesenboeden, nicht zu lockeren Waldboeden, natuerlich erst recht allen festeren Boeden, halten sie prima, auch mit Zelten wie Shangri La 3 usw und du hast nicht soviel Erde dran kleben, die Du entfernen must, bekommst sie in harten Boeden besser rein und beim Einschlagen in harte z.B. gefrorene Boeden brechen nicht so leicht die Koepfe ab, was uns bei Y-Heringen schon haeufiger passiert ist.

    Gruss

    Khyal

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Solasimon
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    AW: MYOG-Heringe

    #11
    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Wenn sie schwerer werden, koennte man aber auch gleich Gekaufte nehmen und seine Myog-Energie lieber auf etwas Anderes richten, was dann wieder Gewicht spart. Gute preiswerte Heringe in Stabform, die was aushalten, gibt es ab ca 8g.
    Stimmt, schwerer sollten sie nicht werden, auch wenn ich von den 8g mit 3g ja noch deutlich weg bin.

    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Mit dem Querstab sehe ich genauso, eine andere Frage ist, braucht es ueberhaupt irgendetwas, um die Schnur oder das Gurtband am Abrutschen nach oben zu hindern. Ueblicherweise setzt man doch Heringe schraeg gegen die Zugrichtung in den Boden, dass die Spannschnur durch die Spannung nach unten in Richtung Boden gezogen wird...
    Ich habe es extrem selten, dass eine Schnur am Hering hochrutscht und nur durch die ueblichen Kerben, Haken usw am Abrutschen gehindert wird.
    Das stimmt auf jeden Fall, ich hatte auch schon sehr lange keine vom Hering gehüpfte Schnur mehr. Das passiert nur dann, wenn es flattert und das kann man mit vernünftigem Abspannen gut verhindern. Die einzige Stelle, an der die Hacken wichtig sind, sind die direkt am Zelt, denn dort zieht die Schnur zum Teil fast senkrecht nach oben und den Hering auf den Boden zu legen, damit er orthogonal zur Zugrichtung ist...

    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Ich knote aber an jeden Hering ein ca 10 cm lange Schlaufe aus 1.6er Reepschnur in Signalfarbe...
    Eine Markierung ist eine superidee... ich habe die Dinger schon öfter suchen müssen, vielleicht setze ich einfach die rote Spraydose an, wenn der Lack dann verkratzt, ist mir das auch egal. Zum ausziehen der Heringe hänge ich einfach eine kleine Schlaufe, die ich auch für die Y-Doppelheringskonstruktion dabei habe, in die Hacken ein und ziehe daran den Hering heraus.

    Zitat Zitat von khyal Beitrag anzeigen
    Was nun die "Haltekraft" betrifft, gibt ja nun viele Heringe, die auch nur einfache Stabform haben, wie z.B. Rockpins usw
    Auch wenn ich Y-Heringe fuer die besten Universal-Heringe halte, die man mitnimmt, wenn man noch nicht so weiss, was einen fuer Boeden erwarten, bin ich inzwischen haeufig, wenn ich weiss, dass ich nicht auf Sand, Kies o.A. zelten muss, eher mit Stab-Heringen aehnlich Diesem unterwegs. In normalen Wiesenboeden, nicht zu lockeren Waldboeden, natuerlich erst recht allen festeren Boeden, halten sie prima, auch mit Zelten wie Shangri La 3 usw und du hast nicht soviel Erde dran kleben, die Du entfernen must, bekommst sie in harten Boeden besser rein und beim Einschlagen in harte z.B. gefrorene Boeden brechen nicht so leicht die Koepfe ab, was uns bei Y-Heringen schon haeufiger passiert ist.
    Aktuell sind diese leichten Heringe, die Heringe die am stabilsten in feste Böden hineingehen, denn sie sind einfach extrem spitz... ich musste sogar die Spitze etwas abrunden um die Gefahr zu umgehen, dass die Heringe mich verletzen oder schon bei leichtem Druck Stoff (z.B. den Heringssack) meucheln...

    Simon
    Nur der wird Gottes Anerkennung finden und leben, der ihm vertraut.
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  12. Lebt im Forum

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    AW: MYOG-Heringe

    #12
    Zitat Zitat von Solasimon Beitrag anzeigen
    ...Aktuell sind diese leichten Heringe, die Heringe die am stabilsten in feste Böden hineingehen, denn sie sind einfach extrem spitz... ich musste sogar die Spitze etwas abrunden um die Gefahr zu umgehen, dass die Heringe mich verletzen oder schon bei leichtem Druck Stoff (z.B. den Heringssack) meucheln...
    ...
    Oh jetzt wacht die Survival-Fraktion auf und demnaechst gibt es dann hier die Bauanleitung fuer Herapult (in Anlehnung ans Katzapult ein Herings-Katapult) damit Du Dir mit den Meuchel-Hering unterwegs Dein Wildschwein schiessen kannst

  13. shorst
    Gast

    AW: MYOG-Heringe

    #13
    OT:
    Anlehnung ans Katzapult
    Du schießt mit Katzen auf Wildschweine Wieviele Katzen nimmst du denn da so pro Wildschwein, lohnt sich das dann fleischtechnisch überhaupt noch?

  14. Lebt im Forum

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    AW: MYOG-Heringe

    #14
    Zitat Zitat von shorst Beitrag anzeigen
    OT:

    Du schießt mit Katzen auf Wildschweine Wieviele Katzen nimmst du denn da so pro Wildschwein, lohnt sich das dann fleischtechnisch überhaupt noch?
    OT: Naja die Idee des Katzapultes ist zwar mal vor langer Zeit im jugendlichen Uebermut in einem windstillen Sommer waehrend eines Surfurlaubes entstanden, nachdem wir mit solchen Sachen wie dem Bau eines Katamarans aus Surfbrettern u.A. durch waren...aber um Deinen Gedanken aufzugreifen und den Fleischwirkungsgrad zu verbessern, koennte man vielleicht getrocknetten Spargel verschiessen, aber das gibt wahrscheinlich dann wieder Aerger mit der Schueler-VZ-Gruppe "Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg"

    Zitat Zitat von Solasimon Beitrag anzeigen
    ....Das stimmt auf jeden Fall, ich hatte auch schon sehr lange keine vom Hering gehüpfte Schnur mehr....Die einzige Stelle, an der die Hacken wichtig sind, sind die direkt am Zelt, denn dort zieht die Schnur zum Teil fast senkrecht nach oben und den Hering auf den Boden zu legen, damit er orthogonal zur Zugrichtung ist...
    Also auch direkt am Zelt geht bei mir der Zug eigentlich mehr horizontal nach aussen, um den Zeltboden gut auszuspannen, den Zug nach oben habe ich nur mal bei einzelnen Heringen, wenn ich das grosse Bergans-Lavvu auf sehr unebenen Greund aufbaue, aber dann nicht bei den fuer die Statik wichtigen Heringen, sondern den Bodenschlaufenheringen, aber beim grossen Bergans-Lavvu habe ich mich wiederum noch nicht mit Thema Gewichtsersparnis durch Austausch der 10 Schlaufenheringe beschaeftigt, obwohl das immerhin bis zu 0,6% Gewicht sparen koennte
    Was das Hering auf den Boden legen betrifft, jetzt weiss ich endlich, was der Anwendungszweck fuer die schweineschweren Stahlheringe ist

    Zitat Zitat von Solasimon Beitrag anzeigen
    Eine Markierung ist eine superidee... ich habe die Dinger schon öfter suchen müssen, vielleicht setze ich einfach die rote Spraydose an, wenn der Lack dann verkratzt, ist mir das auch egal. Zum ausziehen der Heringe hänge ich einfach eine kleine Schlaufe, die ich auch für die Y-Doppelheringskonstruktion dabei habe, in die Hacken ein und ziehe daran den Hering heraus.
    Mit der Farbe habe ich auch schon ausprobiert, aber die farbigen Schlaufe bringt bedeutend mehr und bei Schnur-Metergewichten von 2-2.5g macht es die Heringe auch nicht wirklich schwerer.

    Gruss

    Khyal

  15. Fuchs
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    Expert Stab-Profil

    #15
    Ich benutze auch nur diese Expert Stab-Profil Heringe. Hille macht ja da welche mit
    Schnur dran. Hat jemand mal versucht die Bohrmaschine anzuwerfen und selber
    ein Loch in den Kopf zu bohren und ala Khyal dann ne Leuchtschnurr dran zu pappen???
    Tom

    >>Ohne Philosophie wagen heute nur noch Verbrecher, anderen Menschen zu schaden.<<
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  16. Lebt im Forum

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    AW: Expert Stab-Profil

    #16
    Zitat Zitat von Ahnender Beitrag anzeigen
    Ich benutze auch nur diese Expert Stab-Profil Heringe. Hille macht ja da welche mit
    Schnur dran. Hat jemand mal versucht die Bohrmaschine anzuwerfen und selber
    ein Loch in den Kopf zu bohren und ala Khyal dann ne Leuchtschnurr dran zu pappen???
    Die gibt es von einigen Herstellern mit Loch drin, z.B. MSR, die von Globi hatten frueher auch ne Bohrung.

    Denke aber auch nicht, dass es mit einem Bohrstaender o.A. ein Problem ist, in das Alu eben Loecher zu Bohren.

  17. Fuchs
    Avatar von Ahnender
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    Früher

    #17
    Dann früher bei dir noch früher als bei mir -

    Weder meine MSR noch die von Globi (seit 2004) hatten bei mir ne Bohrung.
    Tom

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  18. Lebt im Forum

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    AW: Früher

    #18
    Zitat Zitat von Ahnender Beitrag anzeigen
    Dann früher bei dir noch früher als bei mir -

    Weder meine MSR noch die von Globi (seit 2004) hatten bei mir ne Bohrung.
    Bei Globi in Koeln sind die mit Bohrung erste Haelfte 2009 "ausgelaufen".
    Ich hatte mir dann spaeter noch ein paar Pakete aus einer anderen Filiale nach Koeln holen lassen..

    Gruss

    Khyal

  19. Erfahren

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    AW: Expert Stab-Profil

    #19
    Zitat Zitat von Ahnender Beitrag anzeigen
    Ich benutze auch nur diese Expert Stab-Profil Heringe. Hille macht ja da welche mit
    Schnur dran. Hat jemand mal versucht die Bohrmaschine anzuwerfen und selber
    ein Loch in den Kopf zu bohren und ala Khyal dann ne Leuchtschnurr dran zu pappen???
    Hallo,
    ich hab die Wechsel Dur Peg und die MSR Needle Stake.
    Hab in beide Heringe Löcher gebohrt und mit einer Schnur versehen.
    Die MSR's mit einem 3,5mm Loch und dieser Schnur.
    und die Wechsel Heringe mit einem 4mm Loch und dieser reflektierenden Schnur.

    Bei den MSR hab ich mich nicht mehr getraut, ein 4mm Loch zu bohren.



    Hawk

  20. Fuchs
    Avatar von Ahnender
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    AW: MYOG-Heringe

    #20
    Merci, so was meinte ich.

    Die sehen aber unbenutzt aus. Warst du damit auch schon auf Tour und
    hast die MSR mit Steinen maltretiert....
    Tom

    >>Ohne Philosophie wagen heute nur noch Verbrecher, anderen Menschen zu schaden.<<
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