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  1. Fuchs
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    [GL] Grönland 2018 (2/2): Süden (Narsarsuaq, Aappilattoq, Tasiusaaq, Nanortalik)

    #1
    Mitreisende: Libertist, Mortias, Tractrice
    Land: Grönland
    Reisezeit: August/September 2017
    Dauer: 4,5 Wochen (die gesamte Reise dauerte 9 Wochen)

    Zusammenfassung: Die Route von Narsarsuaq über Aappilattoq nach Tasiusaaq ist landschaftlich das Schönste, was ich bisher in Grönland gesehen habe. Zwar nicht mehr ganz so abgelegen und einsam, wie der Nordwesten, aber dafür extrem abwechslungsreich: Von üppiger Vegetation über verschneite Geröllfelder bis hin zu Gletscherbegehungen war alles dabei. Während der ersten 2 Wochen waren wir zu fünft, auf die letzten 16 Tage kamen dann noch zwei Mitstreiter dazu.

    Ungefähre Route: Grönland Süden


    Bergflanke in der Nähe von Aappilattoq.


    Im Nebel ging‘s über einen steinigen Pass.



    Packrafting am Jespersen Glacier.

    Dieser Bericht schließt direkt an den ersten Teil an.

    Viktor und ich erreichten Narsarsuaq am 20. August und blieben eine Nacht im Blue Ice Hostel. Am nächsten Mittag traf dann der Rest des Teams ein, Sofia, die ihr ja bereits aus einigen früheren Berichten kennt, und das Ärzte-Team Xaver und Moritz. Eigentlich hatten wir vor, noch am gleichen Tag mit Jacky über den Fjord zu unserem Ausgangspunkt am die Mündung des Black Rivers zu fahren, aber das Wetter war zu stürmisch und kein Boot wollte den Hafen verlassen. Also nahmen wir uns Zeit beim Packen, Vorbereiten und Spazieren. Am nächsten Morgen ging’s dann früh los.

    Ein Hinweis zur Logistik: Ich hatte im Vorhinein Verpflegungspakete zu Jacky von „Blue Ice“ geschickt, der diese bis zu unserer Ankunft für uns gelagert und eben auch einen Bootstransfer für uns übernommen hat. Wer in der Gegend um Narsarsuaq logistische Hilfe braucht, darf sich getrost Blue Ice anvertrauen, ich habe nun schon das zweite Jahr super Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht. Guter Service und faire Preise!


    Am Vorabend sortierten Viktor und ich die Verpflegung. Die Hostel-Gäste staunten nicht schlecht.


    Viktor tauschte dann auch mal seine Matte aus, nachdem er 4 Wochen lang mehr schlecht als recht auf diesem löchrigen Teil verbracht hat. „I can deal with it“, hatte er immer wieder gesagt.


    Die Landebahn in Narsarsuaq.

    Nach einer knapp 30-minütigen Bootsfahrt ging‘s dann los, entlang des Black Rivers stromaufwärts mit Verpflegung für 14 Tage im Rucksack. In der Gegend gibt’s noch relativ viele Schafspfade, die das Vorankommen erleichtern. Am Jespersen Glacier angekommen, hat uns die Landschaft so sehr gefallen, dass wir entschieden, hier zu zelten und den nächsten Tag mit leichtem Gepäck die Gegend zu erkunden. Dafür paddelten wir über den Gletschersee und fanden eine Eishöhle, in die man bestimmt nicht reinfahren sollte… wir konnten aber nicht widerstehen.


    Und los geht‘s!














    Die letzten Sonnenstrahlen des Tages genießen.








    In der Eishöhle.











    Viktor stochert nach seiner Drohne, die er Minuten zuvor in der Höhle versenkt hatte. Nichts zu machen, das Teil war weg.











    Modelshooting am Gletscher.








    Die Drohne war weg, dafür hatte Viktor einen Eisberg bestiegen und nach seinem Namen benannt.

    Nun hatten wir zwei Möglichkeiten: Entweder umgeht man den Gletscher auf der Westseite über den Hang, oder man marschiert schnurstracks übers Eis. Außer Sofia und mir hatte niemand in der Runde Gletscher-Erfahrung. Das musste sich natürlich ändern!








    Himmelhoch jauchzend…



    …zu Tode betrübt.






    Am Südlichen Ende des Jespersen Gletschers öffnen sich ein weites Tal, dem man leicht folgen kann. Nach ein paar Stunden Fußmarsch fanden wir auf der rechten Seite, versteckt im Gebüsch, zwei Unterkünfte (wir wussten, dass die dort sind): eine alte Holzhütte und einen neu aussehenden „Schlaf-Contrainer“. Drinnen sind insgesamt 18 Betten installiert, offensichtlich wurde das Teil mal für kommerzielle Zwecke genutzt. Oder wird es noch? Keine Ahnung, wir verbrachten jedenfalls die Nacht darin. Und weil das Wetter so schlecht war, wir ansonsten eine sehr starke und flotte Gruppe waren, auch gleich noch eine zweite Nacht. Erst spät am Abend klarte der Himmel auf.









    Am 26. August paddelten wir den Jespersen River hinunter und stiegen nach 1-2 Stunden wieder aus den Booten, kurz bevor der Fluss eine Wendung nach Westen macht. Bis dahin ist der Fluss schnell, aber leicht zu paddeln, das kann man auch Anfängern zutrauen. Aber Achtung: Kurz bevor der Jespersen River in den Fjord mündet, gibt’s ein paar gewaltige Stromschnellen, dort unbedingt rechtzeitig aussteigen! Wir selbst kamen an dieser Stelle nicht vorbei, aber im letzten Jahr habe ich einen Packrafter getroffen, der sich vorher nicht ausreichend informiert hatte und einfach bis in den Fjord paddeln wollte. Er wäre fast ertrunken, hat sich erheblich verletzt, musste für einige Tage ins Krankenhaus und verlor einen Teil seiner Ausrüstung.

    Wir marschierten weiter über Wiesenlandschaften, bis wir fünf Tage später am Fuß eines schwierigen Passes ankamen. Das Wetter war meist trüb, es gab viel Regen. Manchmal war’s so schlecht, dass wir keine trockenen und geschützten Zeltplätze fanden, was natürlich die Stimmung etwas drückte. Ab und zu klarte der Himmel etwas auf, dann wurde schnell ein Foto gemacht, aber die meiste Zeit gingen wir einfach stoisch durch die verregneten Täler.









































    Hm, könnte ich das paddeln…?


    …das hier wohl eher nicht!






    Am 1. September überquerten wir dann den schwierigsten Pass dieser Tour, der Pass befindet sich HIER. Das lose Geröll war verschneit, wir mussten extrem vorsichtig sein. Auf der anderen Seite stiegen wir dann über den verschneiten Gletscher ab – die Schneedecke war noch dünn, alle Spalten waren sichtbar. Dennoch waren wir froh, ein paar hundert Meter weiter unten wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.

    Das war bis dahin der erste Tag mit komplett blauem Himmel und ohne Niederschlag! Den hatten wir für diese Etappe auch dringend gebraucht, in 1.300 m Höhe wären wir sonst in den Wolken versunken.


    Aufstieg übers Geröll.








    Abstieg über den Gletscher.















    Kurz darauf erreichten wir den Sondre Sermilik Fjord, den wir nun queren wollten. Wir haben‘s auch versucht, aber der Wind wurde so stark, dass wir überhaupt nicht mehr vorankamen und umkehren mussten. Das war ärgerlich, denn am nächsten Vormittag sollten wir Rike und Matthias an der anderen Fjordseite treffen, die mit einem Motorboot von Nanortalik kamen. Aber es war nichts zu machen! Ziemlich durchnässt bauten wir die Zelte am Ufer auf und sammelten Holz, um die wichtigsten Kleidungsstücke am Feuer zu trocknen.


    Aufbauen…


    …nass werden…


    …trocken werden.
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  2. Fuchs
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    AW: [GL] Grönland 2018 (2/2): Süden (Narsarsuaq, Aappilattoq, Tasiusaaq, Nanorta

    #2
    Übers Satellitentelefon ließ ich die Neuankömmlinge wissen, dass wir’s nicht über den Fjord geschafft haben. Das Boot, mit dem die beiden ankamen, sollte uns also abholen. Das lief reibungslos.

    Rike und Matthias, der hier im Forum auch als „Mortias“ bekannt ist, wartet schon am anderen Ufer auf uns. Es dauerte zwei Stunden, bis wir die neuen Verpflegungspakete mit Essen für 16 Tage pro Person sortiert und verstaut hatten. Auch hier wieder ein Logistik-Tipp: Niels Taekker von „Nanortalik Tourism“ verstaute die Pakete zuvor bei sich im Büro und schickte sie dann per Motorboot zu uns, zusammen mit Rike und Matthias.

    Es war schon Nachmittag, als wir mit allem fertig wurden. Weil wieder Sturm und Niederschlag angesagt waren, verbrachten wir die Nacht in der provisorisch zusammengeschusterten Holzhütte, die dort am Fjord steht.

    Dann ging’s das Tal entlang und über einen leichten Pass, bis wir in aller Ruhe am 6. September am Tasermiut Fjord ankamen. Dort trennte sich die Gruppe vorübergehend: Wir 6 paddelten den Fjord nach Süden und kundschafteten ein paar Seitentäler um den Berg „Ketil“ herum aus. Eigentlich eine sehr spektakuläre und berühmte Gegend, leider haben wir aufgrund der Regenwolken nicht viel davon gesehen. Matthias hatte sich in den Kopf gesetzt, eine kleine Extrarunde über einen schwierigen Pass zu drehen, von der er im Anschluss selbst noch berichten wird.

    Am 8. September war die Gruppe wieder vereint, alles lief gut.


    Essen für weitere 16 Tage verstauen.























    Wir hatten Anfibio Sigma TX und MRS Alligator 2S Packrafts dabei, beide vom Packrafting Store in Deutschland. Die leichten und geräumigen Anfibios sind für Fjordquerungen in Grönland perfekt und wären bei Reisen dieser Art immer meine erste Wahl. Die MRS sind schwerer, aber universaler, da auch im anspruchsvollen Wildwasser einsetzbar.





















    Nun änderte sich endlich das Wetter und Südgrönland zeigte sich uns von seiner besten Seite! Im Folgenden sehr ihr die Bilder vom Tal „Klosterdalen“ über einen Pass, bis hin zum nächsten Fjord, wo einige kuriose Hügel (sogenannte „Kames“) in der Ufergegend herumstanden, die zum Fotografieren einluden. Den Streckenabschnitt von Klosterdalen bis zu diesem Fjord konnte ich von der gesamten Tour am meisten genießen, die Gegend ist herrlich!











    Einer der schönsten Zeltplätze, an denen ich je geschlafen habe.

















    Bereit machen zum Paddeln!









































    Ein echter Raucher raucht, was er findet.



    Hier noch ein kleines GIF, das ich aus Einzelbildern von einer kleinen Bachquerung erstellt habe – was sagt man dazu? Link zum Gif




















    “Kames“


    Das Ärzte-Team

    In den nächsten drei Tagen paddelten wir nach Aappilattoq, allerdings ließen wir uns dabei viel Zeit und unternahmen Abstecher auf zwei Landzungen, von wo aus wir tolle Aussicht in mehrere Fjorde hatten. Das Wetter war prächtig, die Gegend auch!


















































    Hab ich zufällig gefunden!





    Aappilattoq



    Von Aappilattoq aus gingen wir nicht auf dem kürzesten Weg nach Tasiussaq, sondern nahmen einen Umweg durch ein weiteres Tal und einen 700 m hohen Pass, von wo aus man auf einen Sattel mit guter Aussicht über die Berge und Fjorde der Gegend hat. Das war auch ganz schön, nur leider wurden wir ziemlich eingeschneit, sodass wir entschieden, eine weitere Nacht zu bleiben und auf Wetterbesserung hofften.

    Am 18. September stiegen wir dann ab, anfangs im Schnee, aber in den niederen Lagen hatte es nur geregnet.

    Der letzte Abschnitt, das Itivdlerssuaq Tal, gestaltete sich als einfach. Die Rucksäcke waren nun relativ leicht, alle waren froh und erleichtert darüber, die Tour bis hierher geschafft zu haben. Landschaftlich war’s noch mal recht schön, vor allem hatten wir an einem Morgen perfektes Licht, das wir zum Fotografieren nutzen konnten.





























    Das Beste draus machen.





    Sehr vorbildlich, der Herr.


























    Matthias hielt erstmal eine Morgenpredigt und gab uns seinen Segen.





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  3. Fuchs
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    #3
    Am 20. September wachten wir unmittelbar neben einer Farm auf, von da waren es nur noch ein paar Meter bis Tasiussaq. Dort angekommen, bezahlten wir einen Fischer, der uns in zwei Bootsladungen nach Nanortalik brachte. Zurück in der Stadt besorgten wir uns ein paar frische Lebensmittel und bauten die Zelte ein letztes Mal am Ortsrand auf, bevor wir am nächsten Tag mit einem „Disko Line“ Passagierboot von Nanortalik nach Narsarsuaq fuhren. Dort kauften wir vor allem Bier ein und zelebrierten unseren letzten gemeinsamen Abend.





    Wie fast überall in Grönland, wird man auch in Tasiussaq am Ortseingang erstmal von einer Müllhalde begrüßt.


    Tasiussaq


    Matthias hält die letzte Predigt dieser Reise.





    Viktor hatte mit Abstand die atmungsaktivsten Schuhe der Gruppe.


    Gebührender Abschieds-Abend.


    Eine Nacht am Flughafen.

    Viktors Flug ging ein paar Tage später, der Rest von uns flog am 22. September nach Reykjavik, wo wir eine Nacht am Flughafen verbrachten, bevor am 23. September dann alle in ihren Heimatstädten ankamen.

    Ich war sehr froh darüber, dass alles so gut funktioniert hatte! Es war ja doch viel Planungsaufwand, vor allem mussten die Verpflegungspakete zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommen. Alles lief super, auch die Gruppe hat sehr gut harmoniert. Insgesamt eine tolle Tour, relativ anspruchsvoll (aber nicht extrem) und mit vielen landschaftlichen Highlights. Was wir hier in 4 Wochen gemacht haben, ließe sich sicher auch in 2-3 Wochen erledigen, allerdings konnten wir die Reise so viel mehr genießen. Pech hatten wir vor allem auf dem ersten Abschnitt mit dem Wetter, aber auch das haben alle gut durchgestanden. Ich bin ziemlich zufrieden mit der Tour, sowohl mit der Vorbereitung, als auch mit der Umsetzung.

    Mal schauen, wie’s jetzt mit mir weitergeht, ich habe gerade einen Arbeitsvertrag bei „Explora“ in der Schweiz unterschrieben, wo ich ab Januar das Marketing übernehmen werde. Sofia und ich ziehen also nach Luzern, an den Alpenrand. Einerseits möchten wir mehr Freizeit in den Bergen verbringen, andererseits will ich ein stabiles Einkommen haben, ohne dafür monatelang von zuhause weg zu sein. Ihr ahnt schon, wohin das führen soll.

    Trotzdem war’s das natürlich noch nicht mit der Reiserei, ich hab schon ein paar Vorhaben im Kopf. Werde mich zu gegebenem Anlass wieder hier melden.

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  4. Erfahren

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    AW: [GL] Grönland 2018 (2/2): Süden (Narsarsuaq, Aappilattoq, Tasiusaaq, Nanorta

    #4
    Hi Gabriel - gratuliere auch zu dieser Tour!!!
    Die Fotos berühren mich gerade unglaublich, das Gelände ist so vertraut, aber doch anders erlebt und fotografiert. Schade, dass das Wetter euch wieder nicht so gnädig war, aber im Süden hatten auch wir mehr Abwechslung.
    Der Wohn-Container am Jespersens Bree ist m.W. auch von Jackie, es gibt einen weiteren auf der Bergzunge NE davon, zwischen den Armen des Gletschers.
    Siehts du an den Bergen die den Prins Christanssund südlich begrenzen eine sinnvolle Möglichkeit, sich fussläufig zu bewegen? Wenn du da detailreiche Übersichtsfotos für mich hättest würde mich das freuen. Wir hatten dichten Nebel als wir das Tal gegenüber (durch das ihr wieder aufgestiegen seit) runter kamen.
    Die Sigmas besetzt ihr nur mit 1 Person?

    Bin gespannt, wie du mit dem Arbeitsleben in Helvetien klar kommst - ich wünsche dir auch daran viel Freude.
    Bei mir geht es gut voran, ein bischen Fahrrad ist schon wieder möglich und ich bin zuversichtlich, nächstes Jahr im Sommer wieder auf Tour sein zu können.

    Viele Grüße, auch an Sofia - Tilmann

  5. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    #5
    Zitat Zitat von Libertist Beitrag anzeigen

    Hier noch ein kleines GIF, das ich aus Einzelbildern von einer kleinen Bachquerung erstellt habe – was sagt man dazu?
    Hallo Gabriel!

    Jetzt verstehe ich, warum ihr die Rucksäcke so hoch gepackt habt
    Das ist natürlich eine sehr innovative Art der Bachquerung mit trockenen Schuhen.
    Man hält sie einfach in die Luft.
    Über den Rucksack kann man ja ein Regencape ziehen.
    Muss ich auch mal probieren.

    Geniale Bilder hast du mal wieder mitgebracht aus einer absolut traumhaften Landschaft!
    Gratulation zu der tollen Tour!
    Schade, dass das Wetter am Anfang nicht so freundlich zu euch war - die Bilder sind trotzdem klasse!

    Euch beiden alles Gute!!!

    Viele Grüße,
    Sylvia
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    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  6. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    #6
    Welch ein überaus vortrefflicher Bericht der Herr. Die Fotos begeistern natürlich und der Schreibstil verwendet wie üblich kein Wort zuviel. Wobei mich natürlich besonders die Bilder vom ersten Teil sehr interessiert haben wo ich noch nicht dabei war.

    Ich denke mal meinen kleinen Abschnitt mit der Passüberquerung werde ich so gegen Ende nächster Woche fertig haben. Natürlich wird mein kleiner Bericht in meinem gewohnt ausführlichen Stil sein, was wiederrum auch ein bisschen mehr Zeit benötigt. Aber der werte Herr war ja so ungeduldig und konnte es nicht abwarten schonmal seinen Bericht hier hochzuladen.

    Noch eine Anmerkung für diejenigen, die sich über die "Prediger" Bilder ein wenig wundern mögen: Wer glaubt es sei mir gelungen durch meine erweckenden Predigten den überzeugten Atheisten Gabriel zurück auf den Weg des HERREN zu bringen, den muss ich leider enttäuschen. Scherz beiseite, aber Gabriel und ich haben auf der Tour einige sehr interessante Gespräche zu religiösen Themen gehabt. Teilweise waren die dann auch mit einigen kleinen Spässchen durchsetzt. Irgendwie lag es dann nahe dies humoristisch ein wenig zu verarbeiten. Wobei ich Idee für die Bilder nicht auf meinem Mist gewachsen ist. Ich habe mich lediglich von Gabriel für eine Inzenierung instrumentalisieren lassen.

  7. Erfahren
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    #7
    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    Noch eine Anmerkung für diejenigen, die sich über die "Prediger" Bilder ein wenig wundern mögen...
    Ich find' das Zahnpflege-Bild eh viel schöner!

    Davon abgesehen: gigantisch tolle Bilder, Wahnsinns-Reise, Super-Bericht! Ich komme aus dem Staunen gar nicht raus!

  8. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    #8
    wie immer sind es spitzenmäßige Fotos.
    Eine super Route seid Ihr da gegangen

  9. Fuchs
    Avatar von Libertist
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    #9
    Danke euch!

    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Siehts du an den Bergen die den Prins Christanssund südlich begrenzen eine sinnvolle Möglichkeit, sich fussläufig zu bewegen? Wenn du da detailreiche Übersichtsfotos für mich hättest würde mich das freuen. Wir hatten dichten Nebel als wir das Tal gegenüber (durch das ihr wieder aufgestiegen seit) runter kamen.
    Hi Tilmann, das kann ich dir leider nicht sagen. Von unserem Zeltplatz aus sah diese Fjordseite sehr steil aus, aber man kommt sicher über eines der Seitentäler hoch in die Berge. Ob man dann da oben viel machen kann, weiß ich nicht...


    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Die Sigmas besetzt ihr nur mit 1 Person?
    Ja. Bei einer Flussquerung auch mal mit 2 Personen, aber alleine ists schon bequemer.


    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Bin gespannt, wie du mit dem Arbeitsleben in Helvetien klar kommst - ich wünsche dir auch daran viel Freude.
    Danke, ich bin auch gespannt! Dir viel Erfolg bei der Genesung, vielleicht sehen wir uns ja irgendwann wieder mal an einem Flughafen.


    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Jetzt verstehe ich, warum ihr die Rucksäcke so hoch gepackt habt
    Das ist natürlich eine sehr innovative Art der Bachquerung mit trockenen Schuhen.
    Man hält sie einfach in die Luft.
    Über den Rucksack kann man ja ein Regencape ziehen.
    Muss ich auch mal probieren.
    Ja genau, viel Erfolg! Bitte filmen lassen uns dann hier posten.


    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    Wobei ich Idee für die Bilder nicht auf meinem Mist gewachsen ist. Ich habe mich lediglich von Gabriel für eine Inzenierung instrumentalisieren lassen.
    Wie bitte? Du hast die Sache doch angeordnet, mit der Begründung, der HERR hätte es befohlen.
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