[SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

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  • Senja
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    • 22.05.2014
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    • Meine Reisen

    [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

    Tourentyp
    Lat
    Lon
    Mitreisende
    Abisko-Abiskojaure-Unna Allakas-Cunojavrre-Hunddal-Katterat



    Zwei Frauen allein unterwegs


    Jaajaa, NIEEE MEHR... und nun stehen wir wieder in Kiruna am Flughafen. Und freuen uns... am nächsten Morgen geht es nach Abisko, auf eine neue Tour. Wir schreiben den 22.07.2011-und das ist mal wieder gewohnt regnerisch. Besser jetzt als an einem anderen Tag...

    23.07.
    Abisko Turiststation
    Sieht aus wie immer in Abisko. Geschäftiges Treiben, einige kommen, andere gehen, es regnet in Strömen. Angekommen. Lappland, wie wir es mögen. Und doch ist etwas anders. Die Fahnen sind auf Halbmast, es brennen Kerzen, Schweden trauert mit Norwegen um die Opfer von Oslo und Utöya. Irgendwie ist es auch ein Segen, dass wir nicht allzuviel mitbekommen davon, auch wenn es natürlich Hauptgespräch ist. Wir beziehen unser Zimmer, ruhen ein wenig in der Hoffnung auf Wetterbesserung- als die ausbleibt, packen wir unsere Rucksäcke für die Tour, sortieren aus, was wir nicht brauchen. Ein Teil unserer "Zivilkleidung" und andere Luxusdinge bleiben in Abisko, bis wir zurückkommen. Wir wollen im Anschluss noch auf die Vesteralen.Eine halbe Stunde wagen wir uns vor die Tür, dann sehen wir ein, dass wir auf diese Weise nur unsere Klamotten durchweichen und ziehen uns wieder zurück. Morgen wird es besser sein, ganz bestimmt...


    24.07.
    Auf dem Kungsleden: Abisko-Abiskojaure
    Auf aufgetretenem, altbekanntem Pfad geht es los. immer am Fluss entlang Richtung Süden.



    Und es regnet noch immer. Na dann. Weit ist es nicht, wir trotten gemächlich und relativ unbehelligt dahin. Diese Etappe ist schon ein bisschen langweilig, aber was will man machen? Schnell erreichen wir Abiskojaure und stürzen ins Trockene. Fotos haben wir kaum gemacht. WIr kennen die Strecke und das Wetter zwingt uns, unsere Kameras im Rucksackzu lassen. Zum Einlaufen war das gerade richtig, morgen wird es anstrengend: 24 km liegen vor uns.
    Wir nehmen ein kurzes Bad am wunderbaren Strand im Regen und verbringen den Abend mit unserem obligatorischen Kartenspiel, das wir natürlich immer mitschleppen.


    25.07. Auf dem Weg nach Unna Allakas
    Fast alle beschreiten an diesem Morgen den Kungleden, wir sind die einzigen, die nach Unna Allakas aufbrechen- gut so. Leider regnet es noch immer, keine Chance, die Kamera auszupacken. Der Stugvärd hat uns am Abend noch einige wertvolle Tipps gegeben: "In der Samisiedlung ist der Weg leicht zu verlieren, haltet euch auf dem kleinen Pfad!" Aha, dann also los durchs Gebüsch- der Pfad scheint uns in diesem Jahr noch nicht so oft begangen zu sein. Und als hätte es der Stugvärd gewusst, sind wir in der Samisiedlung kurz irritiert, denn der Pfad ist ziemlich zugewachsen und wir zweifeln eine ganze Weile, ob wir denn auf dem "rechten" Weg sind. Erst als wie aus dem Nichts die Brücke auftaucht, sind wir uns sicher, auf dem richtigen Weg zu sein.
    Ganz gemächlich schrauben wir uns höher es ist ein schöner Weg, den wir hier gehen, darin sind wir uns einig. Und so langsam klart es auch ein wenig auf. Die zweite Rast machen wir dann schon über der Baumgrenze im freien Fjäll.


    Irgendwie ist heute nicht mein Tag, ich hänge ganz schön durch und habe Kopfschmerzen, während Anja fit wie ein Turnschuh ist. Seufz.

    Dabei könnten wir doch gut gelaunt sein, die Sonne kommt heraus!



    ALso immer weiter laufen, es hilft ja nichts, wir müssen es schaffen. ein kleiner Fluss stellt verlangt mal wieder , die Schuhe auszuziehen. Breit ist er nicht, aber recht schnell und knietief. Anja hat mal wieder eine der Ideen, die einem in den Kopf schießen und dann zu unkontrollierten Aktionen verführen. Sie will ihre Schuhe ans andere Ufer vorauswerfen, sind ja nur 2 Meter... Also holt sie aus und... nun ja Frauen und werfen... die Schnürsenkel verheddern sich im diesseitigen Ufergebüsch, der Schuh bleibt hängen, die Socke fliegt in hohem Bogen direkt ins Wasser und wird in die Tiefe gerissen. Kurzes Entsetzen- wo ist der Schuh? Das wärs jetzt, ohne Schuh keine Tour. Zum Glück hat der sich verfangen und hängt noch fest. Friede der Socke, die ruht nun wohl auf dem Grunde des Sees. Hinterher behaupten wir steif und fest, dass dieses SOCKENOPFER für den Fjällgott uns das prima Wetter eingebracht hat:-)



    Irgendwann am frühen Abend erreichen wir dann endlich Unna Allakas und ich bin bedient. Kopfschmerztablette, hinlegen. Gegen Abend poltern dann noch drei Deutsche Herren herein. Es ist ihre erste Tour und sie sind bestens vorbereitet: Jeder Höhenmeter ist berechnet, jeder zu erwartende Kalorienverbrauch überschlagen, das Essen in Tagesrationen verpackt- Und das bei einer Tour für eine Woche Wir sind ein bisschen amüsiert und ich kann mir die Frage nach dem Beruf der Herren nicht verkneifen. "Sind sie Ingenieure?"- überraschtes Nicken. Volltreffer.

    Bitte nicht falsch verstehen, liebe Ingenieure, eure Planungssorgfalt ist beeindruckend, aber für zwei Sprachlerinnen, die alles ausm Bauch heraus machen, son bisschen befremdlich:-) Und wenns euch beruhigt: Wir haben auch schon gehungert und hätten uns gewünscht, besser die Rationen eingeteilt zu haben.




    Naja, der Abend versöhnt uns dann noch mit einem Regenbogen, von den eigentlich leckeren Spaghetti bekomme ich wegen meiner Migräne kaum was runter. Wetter schlägt wohl um.




    26.07. Wie schön das Leben ist.
    Am nächsten Morgen ist alles vergessen, die Sonne scheint und wir haben eine MÖRDERTOUR vor uns: Wir laufen nach Cunojavvre, ganze 6 km!:-) Also können wir uns Zeit lassen und kommen damit zur der zweifelhaften Ehre, die Hütte sauberzumachen, bevor wir gehen. Egal, wir fegen ganz gerne mit der schwedischen Hausfrauenhockeyausrüstung. Dann traben wir gemächlich los und das Wetter ist der Wahnsinn... Die Sonne scheint sogar noch, als wir über die Grenze nach Norwegen gelangen- Wunder...
    Ein Träumchen. Also hin zur kleinen Cunojavrrehütte. Niemald da. Klar, wir sind ja auch saufrüh. Die kleine Hütte ist extrem gemütlich, die große fast schon luxuriös.


    Kleine Hütte.




    Wir entscheiden uns für die kleine Hütte und machen da weiter, wo wir aufgehört haben... Wir fegen erstmal ein bisserl und sorgen erstmal für Wasser. Hier Aschenputtel bei der Arbeit:-) :



    Es ist für norwegische Verhältnisse fast heiß und wir genießen einfach nur das Fjäll, halten die Füße ins Wasser, waschen kurz ein paar Sachen aus, liegen in der Sonne erforschen zu Fuß die Gegend.


    Gegen Abend erscheinen am Horizont zwei Männer, wählen dann aber die große Hütte. Sie haben einen entzückenden Welpen dabei, der mit großen Augen die Welt und natürlich auch uns erkundet. Klar kommen wir bald darauf in ein - wenn auch stockendes Gespräch. Die beiden sind Lofotenfischer, ihr Englisch begrenzt, ihr Norwegisch für uns nur bedingt verständlich. Sie sind einfach nur nach Cunojavrre gelaufen und wollen dann wieder zurück. Generell erleben wir das in den norwegischen Hütten oft. Die Norweger nutzen sie einfach für einen Kurztrip, eine oder zwei Übernachtungen, dann geht es zurück. Entsprechend zaubert der norwegische Kurzurlauber dann auch erstaunliche Dinge aus seinem übergroßen Rucksack: Gemüse, Dosengerichte, Kuschelkissen, was wir da schon alles gesehen haben
    Die haben dazu ne große Flasche Schnaps dabei und nötigen uns zum Mittrinken. Und sie haben Elche gefilmt auf dem Weg zur Hütte. Nun sind wir doch ein wenig konsterniert. Seit 20 Jahren bereisen wir Schweden, jahrelang mit dem Rad, dann zu Fuß und wieviele Elche haben wir gesehen? Vielleicht 5. Wir sehen immer nur die Scheiße, irgendwo gibt es sie im Fjäll, aber nicht dann, wenn wir unterwegs sind

    Nach diversen Skals lustigen Missverständnissen und ausgiebigem Hundekraulen ziehen wir uns in unser Hüttchen zurück.


    27.07. Ui, die Sonne scheint noch immer!

    Wir haben es auch heute nicht eilig, denn wir haben beschlossen, hier zu bleiben. Hier, wos so wunderschön ist. Wir wollen eine Tagestour machen, laufen nach Süden, solange wir wollen. Ohne Gepäck, ohne Zusammenpacken ein Luxus, den wir genießen. In der einen Jackentasche eine Dose Wurst, ein paar Knäckebrote, ein Müsliriegel, das reicht schon. Eine wunderbare Gegend ist das. Und es ist immer noch unglaublich warm.



    An der Südflanke des Storsteinsfjället machen wir Rast , laufen dann noch ein wenig querfeldein in Richtung des Gletschers. Wir nutzen die letzten warmen Stunden des Tages, um uns im See zu waschen, abzukühlen. In die große Hütte sind nun auch mehr Leute eingezogen, wir haben noch unsere Ruhe.
    An die Hütte gelehnt sitzen wir und schauen den Mücken beim Tanz zu. Die kleinen Vampire können ja recht anmutig sein, und solange sie tanzen, ist ja auch nichts gegen sie einzuwenden....


    Keine Sensorflecken, Mückentanz.

    Am frühen Abend poltert dann noch ein junger Herr aus Deutschland in unsere Hütte. Die Norweger haben ihn an uns verwiesen- danke auch, zumal wir nur ein Zimmer mit 4 Betten haben. Der Gute ist völlig am Ende. Wir sind irritiert, aber als wir erfahren, dass er von Abisko quasi durchgelaufen ist, dann nur im Schlafsack auf einem Stein die Nacht verbracht hat, dämmert es uns, dass wir hier eindeutig einen Verrückten vor uns haben. Ok, wir als Genusswanderinnen ohne jegliche sportliche Ambitionen sind eventuell auch die Falschen, um so etwas zu beurteilen. Trotzdem - wir kann man sich nur eine Tour so verleiden? Jedenfalls entscheidet sich der Herr dann auch noch gegen ein Bett und will auf dem Sofa schlafen- wohl aus einer Art Rücksicht, was zur Folge hat, dass wir ab 7 Uhr abends uns nur noch im Flüsterton unterhalten können, weil der Herr einfach sofort einschläft und erst am nächsten Tag wieder zu Bewusstein kommt. Hätt er sich in ein Bett gelegt, hätten wir den Aufenthaltsraum nutzen können. Aber frau ist ja mitleidig....
    Von daher gehen wir auch früh ins Bett- wo sollen wir auch sonst hin....




    28.07. Traumetappe nach Hunddal



    Guten Morgen, Welt... Blick nach draußen- immer noch Wahnsinnswetter ... Jaaaaaa
    Nach der üblichen Prozedur des Einpackens, Verstauens, Frühstückens geht es los. Kurz hinter der Cunojavrre, das wir wirklich nur schweren Herzens verlassen, die erste kleine Hürde: Die Brücke des Todes!!!!




    naja, wir fragen uns schon, was das eigentlich soll, denn durch den Fluss käme man ohne Weiteres auch zu Fuss. Komisch, die Norweger. manchmal muss man ewig suchen, um eine geeignete Watstelle zu finden und hier dann so ne seltsame Konstruktion. Da hat sich wohl jemand ausgetobt:-) Oder bei der Schneeschmelze geht es da richtig zur Sache, das vermag ich nicht zu beurteilen.



    Die ersten Kilometer geht es noch durch Gestrüpp, was leider einige der am Vorabend friedlich tanzenden Mücken aufscheucht. Aber ansonsten ist das hier Genusswandern, als wir das Gestüpp und den leichen Sumpf hinter uns lassen, wird es dann auch ruhiger. Unser AntiBrumm tut auch hier seine Wirkung.


    Je höher wir uns schrauben, desto schöner werden die Ausblicke aufs Storsteinfjället.


    Und als sich der Blick auf den Sealggajavri öffnet, machen wir unsere erste Rast, immer beäugt von mehreren Rentieren. Die meiste Zeit halten sei sich hinter uns, wären da nicht die in der Einsamkeit doch seltsamen Geräusche, hätten wir ihr Anwesenheit gar nicht bemerkt. Nur eines von ihnen wagt es uns läuft uns in sicherer Entfernung voran.





    Wir werfen einen letzten Blick in das wunderbare Tal und schrauben und weiter in die Höhe, es gibt die Schutzhütte zu erreichen, hier wollen wir unsere nächste Rast machen. Das Oallavaggi ist ein wunderbares Tal, es wird aber zunehmend steiniger und wir sind froh um die Steinmännchen, auch wenns ja eigentlich nur einfach geradeaus geht....






    An der Rasthütte ist es wunderschön und wir bedauern außerordentlich, kein Zelt mitgenommen zu haben. HIer könnte man eine Weile bleiben, der See lädt zum Baden ein, im Rücken stürzt sich ein Bach in die Tiefe. Ein perfekter Ort.




    Bleiben ist also keine Option, es sind ja auch nur 18 km und somit nicht gerade eine Mörderetappe, also durchwaten wir die nächsten Flüsse und befinden uns uns somit dann auf der anderen Seite des Tales- Hier wird es spannend, die Felsen sind ziemlich groß und wir sind uns sicher: bei schlechter Sicht ist es ein Problem, sich hier zu orientieren. Zum Glück ist das Gekraxel nur von kurzer Dauer und die Markierungen nicht zu übersehen:


    Schließlich gibt der Weg nach Westen den Blick auf die Hütten frei: Es ist nicht mehr weit und es tut uns richtig Leid. Wir beeilen uns nicht gerade und haben noch keine so richtige, Idee, wie wir über den letzten Fluss kommen, bis wir die Staumauer sehen. Ach so, das ist da nur noch ein Rinnsal. Der Blick ins Stubblidalen ist atemberaubend- Kurz hatten wir überlegt nach Beisfjord zu gehen, aber die Guides in der Abisko Turiststaion haben uns abgeraten wegen der Flussquerung. Ohne Zelt wohl doch zu risikoreich, falls Regen kommt. Vielleicht ist aber schon jemand das gegangen und kann dazu was sagen?

    Wir schlendern jedenfalls weiter und erreichen den Hütten von Hunddal am späten Nachmittag. Hier ist ein wenig mehr Trubel, klar, von Katterat sind es nur ein paar Kilometer auf gutem Weg. Aber es gibt auch mehrere Hütten und wir beziehen eine noch leere Hütte und tun, was getan werden muss: Waschen, Wasser holen, Gegend erkunden.

    Für Männer gibt es was Besonderes:-)


    Was der Katze ihr Kratzbaum, ist dem Mann sein Pinkelbaum Auch das muss seine Ordnung haben, nicht immer nur einfach in die Landschaft, Jungs....




    Ansonsten ist die Lage der Hütten einfach grandios, wie beobachten den Sonnenuntergang und beim Waschen im Fluss scheinen auf einmal die Berge zu glühen. Unwirklich sieht das aus....







    Und da ich in dieser Nacht nicht schlafen kann, zieht es mich auch morgens um 4 noch einmal vor die Hütte:



    Am nächsten Morgen verabschieden wir uns aus dem Fjäll und wandern gemütlich hinunter nach Katterat....





    Von hier geht es mit dem Zug nach Narvik, von dort auf die Vesteralen, wo wir noch eine wunderbare Tagestour machen, und dann mit der Hutigrute nach Tromsö. Von hier fliegen wir nach Hause... einige Tage später.



    Fazit: Eine überschaubare Tour, die durch eine wunderbare Region führt. Ohne Zelt ist sie bei gutem Wetter für alle machbar, sofern das Wetter hält. Heute bin ich mir unsicher, was passiert wäre, hätten wir auf der Etappe nach Unna Allakas ein Unwetter erwischt....
    Jedenfalls hat das Sockenopfer Wunder getan, ein Jahr später haben wir es mit einer Kameraklappe in Kvikkjokk versucht, aber das hat den Fjällgott leider nicht ausreichend überzeugt....

    Fortsetzung folgt: Mädels-Bootcamp 2012- Von Kvikkjokk über Vaimok und Pieskehaure nach Sulitjelma.....
    Zuletzt geändert von Senja; 29.05.2014, 14:34.

  • ronaldo
    Moderator
    Lebt im Forum
    • 24.01.2011
    • 9596

    • Meine Reisen

    #2
    AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

    Hihi, das fängt ja gut an... Sockenopfer... Ingenieure...
    Bitte bald weitermachen, das gefällt mir!

    Kommentar


    • TrueNorth
      Gerne im Forum
      • 27.11.2012
      • 55

      • Meine Reisen

      #3
      AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

      Sehr amüsant geschrieben
      Würde mich auch auf mehr freuen...

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      • Kaesehobler
        Fuchs
        • 16.02.2013
        • 1200

        • Meine Reisen

        #4
        AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

        Sehr cool das mit den Ingenieuren .
        Und auch schöne Bilder. Letztes Jahr war anscheinend ungewohnt gutes Wetter. Freue mich auf die Fortsetzung!

        Edit zur Socke: LNT! Und hast du auch noch ein Foto von der großen Hütte?
        Zuletzt geändert von Kaesehobler; 27.05.2014, 21:29.

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        • Senja
          Erfahren
          • 22.05.2014
          • 113

          • Meine Reisen

          #5
          AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

          Zitat von Kaesehobler Beitrag anzeigen
          Sehr cool das mit den Ingenieuren .
          Und auch schöne Bilder. Letztes Jahr war anscheinend ungewohnt gutes Wetter. Freue mich auf die Fortsetzung!

          Edit zur Socke: LNT! Und hast du auch noch ein Foto von der großen Hütte?
          Die große Hütte haben wir nur von außen fotografiert.... Es war nicht letztes Jahr, sondern 2011

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          • dingsbums
            Fuchs
            • 17.08.2008
            • 1503

            • Meine Reisen

            #6
            AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

            Zitat von Senja Beitrag anzeigen
            An der Rasthütte ist es wunderschön und wir bedauern außerordentlich, kein Zelt mitgenommen zu haben. HIer könnte man eine Weile bleiben, der See lädt zum Baden ein, im Rücken stürzt sich ein Bach in die Tiefe. Ein perfekter Ort.
            Aber die Hütte ist doch voll ausgestattet? Okay, das sieht man in der Karte nicht, ihr habt also nicht damit geplant ... aber spätestens, wenn man reinguckt, sieht man es. Wir hatten dort eine kuschelige Nacht, während draußen der Wind tobte.

            Schön, dass du noch weitere Reiseberichte einstellst. Freue mich über jeden weiteren!

            Edit: Mir fiel gerade ein - Bettzeug hat die Schutzhütte natürlich nicht. Vermutlich seid ihr nur mit Bettbezug oder Inlett unterwegs, dann wäre es wohl zu kalt, um in der Hütte zu übernachten. Ich ziehe meinen Einwand also zurück. Trotzdem - ansonsten ist es fast eine 'normale', wenn auch kleine Hütte.
            Zuletzt geändert von dingsbums; 29.05.2014, 00:11.

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            • Senja
              Erfahren
              • 22.05.2014
              • 113

              • Meine Reisen

              #7
              AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

              Genau das war das Problem.. WIr haben nur nen Hüttenschlafsack dabei- Und reine Seide ist dann doch nicht soooo wärmend.
              Zuletzt geändert von Senja; 29.05.2014, 11:13.

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              • Mortias
                Fuchs
                • 10.06.2004
                • 1018

                • Meine Reisen

                #8
                AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

                Hat mir sehr gut gefallen der Bericht. Musste auch bisschen bei der Stelle mit den Ingenieuren schmunzeln. Bin selbst zwar Physiker, aber konnte mich da durchaus wiederfinden. Bin nämlich auch jemand, der ziemlich detailliert plant und das Essen recht genau in Tagesrationen verpackt. Sehr gut gefallen haben mir auch die Bilder der letzten Etappen. Das Oallavaggi und das Hunddalen sehen echt malerisch aus.

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                • Senja
                  Erfahren
                  • 22.05.2014
                  • 113

                  • Meine Reisen

                  #9
                  AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

                  Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
                  Musste auch bisschen bei der Stelle mit den Ingenieuren schmunzeln. Bin selbst zwar Physiker, aber konnte mich da durchaus wiederfinden. Bin nämlich auch jemand, der ziemlich detailliert plant und das Essen recht genau in Tagesrationen verpackt. .
                  grins
                  Also hättest du das auch sein können. Ich glaube wirklich, das ist so ein Männerdings- und vor allem was von mathematisch-technischen Menschen:-) Für uns ist das unvorstellbar, wir essen viel,wenn wir Hunger haben, und wenig, wenn wir keinen haben:-( Aber wir haben auch Reserven
                  Und ja, die letzte Etappe war wunderschön. Aber wir hatten ja auch das passende Wetter....
                  lg

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                  • DerNeueHeiko
                    Fuchs
                    • 07.03.2014
                    • 2266

                    • Meine Reisen

                    #10
                    AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

                    Zitat von Senja Beitrag anzeigen
                    grins
                    Also hättest du das auch sein können. Ich glaube wirklich, das ist so ein Männerdings- und vor allem was von mathematisch-technischen Menschen:-)
                    Ich - Ingenieur - hab mich in der Beschreibung auch wiedergefunden Denke mir dann immer: Wenn "wir" auf die Ingenieure gehört hätten, wüssten wir schon zu Baubeginn, was (z.B.) der Berliner Flughafen am Ende kosten wird und wie lange der Bau dauert - hätten aber vor lauter Planung auch noch nicht zu bauen angefangen ;)

                    MfG, Heiko

                    Kommentar


                    • Senja
                      Erfahren
                      • 22.05.2014
                      • 113

                      • Meine Reisen

                      #11
                      AW: [SE] Von Abisko nach Katterat - Mädelstour die Zweite

                      Zitat von DerNeueHeiko Beitrag anzeigen
                      Ich - Ingenieur - hab mich in der Beschreibung auch wiedergefunden Denke mir dann immer: Wenn "wir" auf die Ingenieure gehört hätten, wüssten wir schon zu Baubeginn, was (z.B.) der Berliner Flughafen am Ende kosten wird und wie lange der Bau dauert - hätten aber vor lauter Planung auch noch nicht zu bauen angefangen ;)

                      MfG, Heiko
                      So isses. Ich habe auch so einen daheim.... :-) Also nix für ungut, viele Wege führen nach Rom

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